Wie ein Stasi-Mann die Medien narrt

PPQ ⌂ @, Pasewalk, Mittwoch, 14.12.2016, 08:37 vor 3375 Tagen 5018 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 14.12.2016, 08:43

Großes Kino ist gerade der Fall Andrej Holm! Der Linke, eben zum Staatssekretär gewählt, hat es wirklich geschafft, die gesamte Republik zu narren, indem er Formulierungen zu seinem Lebenslauf exakt so wählte, dass sie nicht falsch sind, aber einen völlig falschen Eindruck erwecken.

Der Mann war NIE beim Wachregiment, wie er behauptet. Denn bei dem gab es KEINE Offiziersausbildung.

Er beim Wachregiment - als Offiziersschüler des ganz normalen MfS - nur seine Grundausbildung absolviert, war aber nie einfacher Angehöriger von Mielkes Wachtruppe aus Wehrdienstleistenden, sondern immer reguläres Mitglied der regulären Stasi-Bezirksverwaltung Berlin, also hauptamtlicher Stasi-Mann im Sinne des Stasi-Unterlagengesetzes.

Normalerweise könnte er mit dieser Akte nicht mal Klomann im Roten Rathaus werden, er bekäme keinen Job irgendwo in einer deutschen Verwaltung.

Dass es ihm gelungen ist, mit geschickten Formulierungen am Rande der offenen Lüge bei ALLEN deutschen Medien Gnade zu finden, ist erschütternd. Niemand recherchiert, keiner schaut sich die Fakten auch nur von fern an.

Der Typ hat alle sowas von verarscht, es ist unfassbar.

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Wir sprechen verschiedene Sprachen. Meinen aber etwas völlig anderes. www.politplatschquatsch.com

Danke fuer die Infos

CalBaer @, Mittwoch, 14.12.2016, 18:15 vor 3374 Tagen @ PPQ 2610 Views

... und sehr schoen geschrieben.

Holm war nicht nur einer, der wie so jeder Jugendliche in der DDR bearbeitet wurde, laenger fuer die NVA zu dienen und dann zufaellig und unbeabsichtigt ueber 'Feliks' in den Stasi-Dienst geraten ist, sondern er war sich vom Anfang an ueber seine geplante Stasi-Karriere bewusst. Die Verpflichtungserklaerung, die er als Jugendlicher unterschrieben hat, ist dick und fett mit dem Stasi-Emblem geschmueckt und die Kopfzeile traegt "Ministerium fuer Staatssicherheit". Die ihm bekannten Planungen waren schon aeusserst priviligiert, denn nach einem Jahr waere er trotz dreijaehriger "NVA"-Dienstzeit aus der Kaserne rausgekommen und haette seinen Dienst undercover in zivilen Einrichtungen fortgesetzt.

Hier kann sich jeder selbst ein Bild von Holms Absichten machen, Holms Stasi-Akte:
http://static.bz-berlin.de/data/uploads/2016/12/andrej-holm-kaderakte_1481453629.pdf

Ich wurde selbst als Judendlicher im Wehrkreiskommando von mehreren Erwachsenen stundenlang bearbeitet, weil ich eine mir vorgelegte Verpflichtungserklaerung nicht unterschrieben habe - einfach weil ich es ablehnte, diesem Unrechtsstaat freiwillig zu dienen. Mir wurde sogar gedroht, die Arbeitsstellen meiner Eltern einzubeziehen, falls ich nicht unterschreibe. Als Strafe durfte ich dann nicht studieren, wurde aber sonst in Ruhe gelassen.

Holm haette das auch tun koennen, denn zu dieser Einschaetzung wie ich als Jugendlicher kam, haette er auch kommen koennen. Zumindest haette er sich spaeter nach der Wende von der Stasi und dem Unrechtsstaat distanzieren koennen, was er aber nicht tat.

Vera Lengsfeld war selbst ein Opfer eines politischen Prozesses (Verurteilung zu 6 Monaten Haft), wo Stasi-Leute wie Holm als Zeugen auftraten und das heute noch rechtfertigen.

Holm gab am 14.12.2007 der taz gemeinsam mit zwei anderen Hausbesetzern und einer Bürgerrechtlerin ein Interview. Zu den Interviewpartnern gehörte Herbert M., den ich besser kenne, als mir lieb ist. Herbert M. war der Mann, der im Stasi-Prozess gegen mich den Zeugen der Anklage abgab und alle Aussagen lieferte, die zu meiner Verurteilung führten. Dieser M. erklärte im Interview:

„Wir haben schon damals gesagt: Der Bereich der Staatssicherheit, der sich gegen uns gerichtet hat, war konterrevolutionär. Aber der Bereich, der international tätig war und zum Beispiel Konzernstrategien aufgeklärt hat oder faschistische Strukturen ausfindig gemacht hat, den fanden wir richtig.“

Die Bürgerrechtlerin protestierte, kein Widerspruch von Holm, obwohl der vorher geäußert hatte, seine Sicht auf die Staatssicherheit hätte sich nach dem Ende der DDR verändert.
http://www.achgut.com/artikel/linkeund_die_stasi_gehoert_zu_euch

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Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

Perfide

PPQ ⌂ @, Pasewalk, Mittwoch, 14.12.2016, 19:03 vor 3374 Tagen @ CalBaer 2449 Views

Hallo CalBaer,

das ist das Perfide an seiner Strategie. Immer nur zugeben, was nicht zu bestreiten ist. Aber dabei zusehen, dass er es so zugibt, dass es nach weniger aussieht als es war.

Da das Gespräch darüber durchweg westdeutsch geprägt ist, die Oststimme von Lengsfeld zählt nicht, der Thierse hingegen schwatzt ja nicht ostdeutsch, sondern im Sinn der SPD, die diese Koalition braucht, kommt er damit durch.

Es ist so bestürzend eigentlich.

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Auf Seite 24 ist seine eigenhändige Stasi-Verpflichtungserklärung. (mTuL)

DT @, Donnerstag, 15.12.2016, 01:33 vor 3374 Tagen @ CalBaer 2156 Views

http://static.bz-berlin.de/data/uploads/2016/12/andrej-holm-kaderakte_1481453629.pdf

Und Stasileute wie Holm und diese unsägliche Kahane diffamieren Widerständler, die für ihre Überzeugung im Gefängnis saßen, wie Vera Lengsfeld, mit neurechten Attributen.

http://vera-lengsfeld.de/tag/anetta-kahane/


https://sciencefiles.org/2016/12/12/1933-laesst-gruessen-amadeu-antonio-stiftung-und-ze...


Hier die Liste der von der Amadeu-Stiftung indizierten "neurechten" Websites (die Zahl ist der Alexa-Rank, je kleiner, desto mehr Reichweite):


Kopp-Nachrichten (346)
Politically Incorrect – PI-News (408)
Epoch Times Deutschland (504)
Junge Freiheit (886)
MMNews (895)
achgut.com / Die Achse des Guten (1.183) Ausgerechnet Broder! [[top]]
tichyseinblick.de (1.208)
Compact-Magazin (1.800)
Contra-Magazin (1.889)
Politikstube (2.070)
Metropolico / Blu News (3.010)
Unzensuriert (3.013)
Freie Welt (3.915)
politikversagen.net (6.200)
Journalistenwatch (6.202)
Killerbee sagt (6.375)
alternativefuer.de (7.244)
juergenelsaesser.wordpress.com (7.241)
asylterror.com (8.020)
vera-lengsfeld.de (9.215)
Eigentümlich frei (9.574)
der-kleine-akif.de (48.320)
Deutschland-Luege (67.251)
Blaue Narzisse (72.065)
Einwanderungskritik.de (82.483)
kaschachtschneider.de (101,666)
paxeuropa.de (118.714)
Zukunftskinder – für die Zukunft unserer Kinder (121.497)
derfluegel.de (124.089)
rogerköppel.ch (nicht gelistet)
zwischentag.de (nicht gelistet)

Nach Facebook-Followerzahl (11/2016)

alternativefuer.de (297.000)
Compact-Magazin (88.800)
Kopp-Nachrichten (71.700)
Epoch Times Deutschland (61.000)
Unzensuriert (50.100)
der-kleine-akif.de (38.200)
Contra-Magazin (24.600)
tichyseinblick.de (21.400)
achgut.com / Die Achse des Guten (18.765)
Junge Freiheit (17.900)
juergenelsaesser.wordpress.com (17.600)
asylterror.com (12.600)
Einwanderungskritik.de (11.500)
Zukunftskinder – für die Zukunft unserer Kinder (10.800)
Politically Incorrect – PI-News (10.200)
Journalistenwatch (9.900)
Eigentümlich frei (9.200)
derfluegel.de (9.201)
Blaue Narzisse (7.900)
Metropolico / Blu News (7.700)
rogerköppel.ch (4.700)
politikversagen.net (4.200)
vera-lengsfeld.de (4.100)
MMNews (3.700)
zwischentag.de (1.013)
Freie Welt (665)
paxeuropa.de (450)

Nach Twitter-Followerzahl (11/2016)

tichyseinblick.de (111.200)
alternativefuer.de (40.700)
Junge Freiheit (12.100)
Compact-Magazin (6.500)
der-kleine-akif.de (5.800)
juergenelsaesser.wordpress.com (5.800)
Politically Incorrect – PI-News (4.700)
achgut.com / Die Achse des Guten (3.000)
Freie Welt (2.700)
Zukunftskinder – für die Zukunft unserer Kinder (2.400)
Unzensuriert (2.200)
Eigentümlich frei (2.100)
Contra-Magazin (1.650)
Einwanderungskritik.de (1.130)
Epoch Times Deutschland (816)
Metropolico / Blu News (635)
Politikstube (619)
vera-lengsfeld.de (576)
paxeuropa.de (563)
politikversagen.net (355)
Journalistenwatch (67)

– Die Liste stellte eine Auswahl dar. Wenn Sie eine Seite vermissen, schreiben Sie an netz@amadeu-antonio-stiftung.de. Es ist allerdings nicht das Ziel, alle Angebote aus diesem Bereich zu erfassen – nur die Wichtigsten.


Aufruf zur Denuntiation, typische Stasi-Taktik der Kahane.

Guter, aufklärender Beitrag!

Hannes, inmitten des Landes S-A d. BRD in der EU, Donnerstag, 15.12.2016, 02:15 vor 3374 Tagen @ PPQ 1944 Views

Sehr richtig:

Der Mann war NIE beim Wachregiment, wie er behauptet. Denn bei dem gab es
KEINE Offiziersausbildung.

Beim Wachregiment gab es zuerst ein halbes Jahr militärischen Drill, wie bei den Mot-Schützen der DDR üblich. Und dann, der Rest der drei Jahre: Das war ödes 24-Stunden-Wache-Schieben im Wald, an immer dem gleichen Zaun, bei jedem Schiet-Wetter, Schichtbetrieb, "Ruhepausen" statt zu schlafen.

Was ich noch weiß: Diese 18 bis 22-Jährigen bekamen etwa nach einem Viertel Jahr ihren ersten Ausgang, zum Treffen mit ihren Familien zur Feier ihrer Vereidigung, ein kurzer Nachmittag, in exakt vorgegebenen Lokalen!

Wie in der NVA oft, waren sie in original Wehrmachtskasernen untergebracht, mit gut 20 Mann auf der Bude. Das jeden Tag und jede Nacht, ab und an mal ein Ausgang genehmigt von 17 bis 22 Uhr (da haben es ja "die Flüchtlinge" heute hier besser, oder?!).

Nach zwei Jahren ohne Vorkommnis wurden sie Unteroffizier und durften erst dann über Nacht endlich mal weg bleiben ("Sechs-Uhr-Ausgang"). Erst ab Unteroffiziersdienstgrad gab es das!

Das heißt, die mit mehr als 20 Mann belegten Stuben verließ man erstmals über Nacht nach zwei Jahren und Beförderung zum Uffz. - OK, es gab auch Jahresurlaub.

Aber man bedenke, das waren eingesperrte junge Männer - von Vergewaltigungen ist mir nichts bekannt [[hae]]

Er beim Wachregiment - als Offiziersschüler des ganz normalen MfS - nur
seine Grundausbildung absolviert, war aber nie einfacher Angehöriger von
Mielkes Wachtruppe aus Wehrdienstleistenden, sondern immer reguläres
Mitglied der regulären Stasi-Bezirksverwaltung Berlin, also hauptamtlicher
Stasi-Mann im Sinne des Stasi-Unterlagengesetzes.

So ist es. Er hat da einen guten Monat Gleichschritt gelernt und Schießen, vermutlich danach oft "Ausgang" in Zivil? In Berlin schwoofen, dann nach Hause zum Abendbrot bei Papa ...?

Nicht zu vergleichen jedenfalls mit dem Wehrdienst.

Normalerweise könnte er mit dieser Akte nicht mal Klomann im Roten
Rathaus werden, er bekäme keinen Job irgendwo in einer deutschen
Verwaltung.

Genau dies aber passierte den dort Wehrdienstleistenden später tausendfach, als angeblich vom Unrechtssystem profitierende, m. E. unfair. Arbeitsplatzverlust "als es raus kam", oder Ende der Karriere, als Landrat zum Beispiel.

Ich kann ja vielleicht noch verstehen, dass er versucht, mit dieser Masche durchzukommen. Aber ich verstehe nicht, dass ihm das offenbar zu geling en scheint.

Wieder ein Vorgang, wo ich nicht Blödheit (in diesem Fall der Journalisten), sondern Vorsatz behaupte.

Danke für den Beitrag!

H.

--
Eine Hand für den Mann und eine Hand für das Schiff.

So ähnlich

PPQ ⌂ @, Pasewalk, Donnerstag, 15.12.2016, 07:55 vor 3374 Tagen @ Hannes 1865 Views

Hallo H.,
ganz so war es nicht, jedenfalls nicht mehr in den 80ern. Da bekamen die "normalen" Wachregimentler schon mehr Sold, viele konnten Heimschläfer sein, die das nicht waren, hatten 4er Zimmer.

Aber der Unterschied zu einem Offiziersschüler wie Holm ist natürlich heftiger als der zu "normalen" Soldaten. Holm wurde für große Aufgaben vorbereitet, er hat danach dann 17 Jahre lang weiterversucht, den Kapitalismus zu bekämpfen.

Erst als seine Stasi-Tätigkeit aufflog (durch staatsanwaltschaftliche Ermittlungen wegen des Terrorismus-Verdachts), hat er sich "bekannt". Das aber so in Lügen getränkt, dass er schadlos davonkam.

Ich halte es für ungeheuerlich, dass dieser Type ein "Recht auf Irrtum" und eine "zweite Chance" zugebilligt wird - der arbeitet doch immer noch an der Verwirklichung seiner ersten.

--
Wir sprechen verschiedene Sprachen. Meinen aber etwas völlig anderes. www.politplatschquatsch.com

Wachregiment FED

Leserzuschrift @, Donnerstag, 15.12.2016, 12:48 vor 3374 Tagen @ Hannes 2067 Views

Hallo Gelbes Forum,

da das Wachregiment FED z.Zt. wieder im Fokus steht und im Laufe der Jahre viel Unrichtiges verbreitet wurde, kurz ein paar Richtigstellungen und Informationen dazu (gedient 1970-73).

Was Hannes schrieb, ist im Großen und Ganzen richtig, aber:
- meines Wissens hatten normale NVA-Wehrdienstleistende nur 3 Monate Grundausbildung
- im Laufe der 2,5 Jahre Wachdienst im WR-FED hatte man meist 3 bis 5 „Stamm-Objekte“, insofern eine gewisse Abwechslung
- nach 1,5 Jahren wurde man oft als Einlassposten eingesetzt (war meist unbeliebt, weil streng kontrolliert)
- erster Ausgang noch in der Grundausbildung, wenn dem nichts entgegenstand (dreckige Stiefel, unaufgeräumter Schrank, zu langes Haupthaar usw.)
- die Stuben waren immer mit 12 Mann belegt (6 Doppelstockbetten); das war eine „Gruppe“. 3 Gruppen ein Zug, 4 Züge eine Kompanie. Mit Gruppen-, Zug- und Kompanieführer, Sani und Spieß reichlich 150 Mann auf einer Etage eines Kasernengebäudes mit insgesamt 3 Kompanien, was dann einem Bataillon entsprach
- normale Beförderung für Wachsoldaten war nach einem Jahr Gefreiter, nach 2 Jahren Stabsgefreiter und (keinesfalls immer!) nach 2,5 Jahren Unteroffizier (ohne jede Befehlsgewalt!)
- auf Unteroffiziers-Schule kam man nur als Genosse, also Kandidat oder Mitglied der SED.

Dann wurde man nach der Grundausbildung Uffz.-Schüler und nach einem weiteren halben Jahr Uffz. und Gruppenführer, kam in die Wachkompanien, wurde nach 2 Jahren Unterfeldwebel und sehr selten auch nach 2,5 Jahren Feldwebel und Zugführer. Die „normalen“ Zugführer waren meist ehemalige 3-jährige, die es nicht auf die Offiziersschule schafften und als 10-jährige Berufs-Unteroffiziere dienten.

Man konnte also im Wachregiment 3 Jahre als Wachsoldat dienen, 3 Jahre als Unteroffizier dienen (nur als Pateimitglied!), meist 10 Jahre als Berufs-Unteroffizier (max. Stabsfeldwebel) oder natürlich auf eine Stasi-Offiziersschule gehen und für „P+R“ unterschreiben, d.h. so lange zu dienen, wie Partei und Regierung es bestimmte. Darüber hinaus gab es für Berufs-Unteroffiziere noch die Möglichkeit, über einen internen Lehrgang (Bäcker-Lehrgang genannt) zum Unterleutnant zu kommen und auf diese Weise die Offizierslaufbahn zu beginnen.

Während des 3-jährigen Dienstes wurde man, beginnend in der Ausbildungskompanie, mindestens einmal im Halbjahr dahingehend bearbeitet, länger zu dienen; entweder im WR selbst oder aber beim MfS. Aus meiner Ausbildungskompanie in Erkner sind bereits über 20 Mann nach der Grundausbildung direkt zur Stasi gegangen! Bis wenige Tage vor der Entlassung kamen sogar noch Volks- und Transportpolizei mit der Werbetrommel vorbei.
Wenn ein junger Mann nach diesen 3 Jahren das Regiment verlassen hat, ohne in die Fänge des Staatsapparates geraten und ohne Parteimitglied geworden zu sein, setzte das schon einen starken Willen voraus. Natürlich gab es auch Ausnahmen, also charakterlich miese Typen oder Alkoholiker, die nicht mal die Stasi oder Vopo wollte.

Insgesamt muss man sagen, dass, wenn es für „Wessis“ um die Einordnung eines „Ossis“ geht, die Frage nach der Parteizugehörigkeit an erster Stelle stehen sollte. Etwas pauschal gesagt, waren Genossen entweder wenig intelligent oder unehrliche Karrieristen; aber das ist ja auch heute auf allen Karriereleitern noch gleich.

Ich selbst bin übrigens nach den 3 Jahren in meinen Beruf zurück und kann heute rückblickend zumindest die körperliche Ertüchtigung als positiven Effekt des WR-Dienstes konstatieren.

Schöne Grüße an alle „Gelben“!

Frank

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