Ich weiß nicht...
Hallo Nereus,
dass vieles dafür spricht, dass die syrische Armee dem Angriff absichtlich
„sehr elastisch“ entgegentritt, um es wie schon in Ramouseh und im
Bezirk Al Assad in Aleppo auszunutzen, dass Terroristen sich in der
Vorwärtsbewegung recht sauber von der sie sonst umgebenden
Zivilbevölkerung trennen lassen. [/i]
Meine Kenntnisse besagen, dass Verteidigen immer unendlich viel einfacher ist als Angreifen. Der Angreifer verliert immer viel mehr Leute als der Verteidiger. Es macht also keinen Sinn, sich erst zurückzuziehen, um dann wieder anzugreifen, wenn man sich auch hätte richtig verteidigen können.
Es ist ISIS gelungen, die Stadt (vorübergehend) zurückzuerobern, und
dies trotz massiver Verluste an Kämpfern und schwerem Gerät durch
russische Luftangriffe, die aber eingestellt wurden, sobald die Terroristen
ins bebaute Gebiet und namentlich in den antiken Bezirk eingedrungen
waren.
Hm, die Quelle für so eine Aussage können nur die Russen sein. Und wenn die Russen einen Deal mit ISIS hatten, dann würden sie genau so eine Aussage in Umlauf bringen. Folglich beweist diese Aussage gar nichts.
Hinzu kommt, daß dieser Handstreich gegen Palmyra ohne sorgfältige
militärische Planung und Leitung durch hochprofessionelle Spezialisten und
ohne technisch subtilste Aufklärungsmittel kaum denkbar ist. [/i]
Richtig. Oder aber durch Kooperation mit den "Verteidigern".
Was Radio-Utopie richtig herausstreicht, ist, dass diese Geschichte "zum Himmel stinkt". Entweder das russische Militär ist inkompetent (glaube ich nicht), weil sie einen solchen Angriff über offenes Terrain nicht haben kommen sehen, oder sie hatten mit ISIS ein Deal. Mehr Möglichkeiten gibt es nicht.
Ich halte die Deal-Option für zutreffend.
Revo.