Politisch links oder rechts? Der Globalismus als aktuelle Form des Imperialismus/Kapitalismus

Leisereiter @, Montag, 12.12.2016, 10:32 vor 3377 Tagen 6726 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 12.12.2016, 11:09

https://www.heise.de/tp/features/Massenimmigration-bedeutet-Massendeportation-3549729.html

Die aktuelle Völkerwanderung aus sozialistischer Sicht: Eine "Industrielle Reservearmee" (lt. Marx) wird nach Europa verschoben und gegen die autochthonen Werktätigen in Stellung gebracht.

Diego Fusaro, 1983 in Turin geboren, lehrt Philosophie an der Mailänder Universität.

Edit, auch @tar: Klarstellung: Diese Argumentation verwende auch ich schon länger. Sie dient mir aber ausschließlich dazu, Leute, die sich für "links" halten und zugleich für die Völkerwanderung sind, bzw. arbeiten, zum Nachdenken anzuregen.
Das tatsächliche Geschehen ist um Vieles komplexer, das wissen wir alle hier.

--
https://www.youtube.com/watch?v=faNge-o0V-k https://www.youtube.com/watch?v=fl9HMSTHeTg Möglicher Ausweg für Weiße: Werdet schwarz! http://edition.cnn.com/2015/06/16/us/washington-rachel-dolezal-naacp/ https://www.youtube.com/watch?v=LPjzfGChGlE

Verhaftet bei Marx entspricht veralteter Denke

tar ⌂ @, Gehinnom, Montag, 12.12.2016, 10:54 vor 3377 Tagen @ Leisereiter 5673 Views

Mich überkommt mal wieder die Marx'sche Begriffsstutzigkeit.

Kapital kann nicht jubeln. Seit wann kann Kapital selbst regulieren? "Das Kapital braucht", "das Kapital nutzt aus", "es" tut dies und "es" fordert jenes... Was für ein vollkommener Unsinn. Was bitte soll dieser Aufbau eines gar "siegreichen" - sprich: feindlichen - Subjekts, das es so überhaupt nicht gibt?

Kann "einer der brillantesten Denker Italiens" nicht einmal dahingehend verständlich artikulieren, wer konkret wen inwiefern besiegt/ausgenutzt/gebraucht/reguliert habe? Womöglich könnte ihm ja zumindest mal jemand vermitteln, dass die angeblich "nach Europa deportierte industrielle Reservearmee" mangels Ausbildung und Qualifikation noch nicht einmal in Arbeitsplatzkonkurrenz zur autochthonen Arbeiterklasse zu treten vermag, weswegen deren tapfere "Soldaten" auch kaum eine Anstellung finden. Die Konkurrenzprobleme finden sich hingegen vielmehr am Wohnmarkt und im Alimentationssektor des Sozialstaats im Allgemeinen.

Gruß!â„¢

--
Gruß!™

Time is the school in which we learn,
Time is the fire in which we burn.


BTC: 12aiXGLhHJVETnmGTLbKtAzJNwqh6h6HN4

Wahre Ziele

Falkenauge @, Montag, 12.12.2016, 11:51 vor 3377 Tagen @ tar 6166 Views

Kann "einer der brillantesten Denker Italiens" nicht einmal dahingehend
verständlich artikulieren, wer konkret wen inwiefern
besiegt/ausgenutzt/gebraucht/reguliert habe? Womöglich könnte ihm ja
zumindest mal jemand vermitteln, dass die angeblich "nach Europa
deportierte industrielle Reservearmee" mangels Ausbildung und Qualifikation
noch nicht einmal in Arbeitsplatzkonkurrenz zur autochthonen Arbeiterklasse
zu treten vermag, weswegen deren tapfere "Soldaten" auch kaum eine
Anstellung finden. Die Konkurrenzprobleme finden sich hingegen vielmehr am
Wohnmarkt und im Alimentationssektor des Sozialstaats im Allgemeinen.

Genau, die Phrase, die europäische Wirtschaft brauche neue Arbeitskräfte aus Asien und Afrika ist ja auch nur ein schlechter Vorwand, um die wahren Ziele zu verbergen, ebenso die These von der Vergreisung.

Unverblümt spricht die wahren Motive EU-Vize-Kommissionspräsident Frans Timmermans aus: Die Zukunft der Menschheit beruhe nicht länger auf einzelnen Nationen und Kulturen, sondern auf einer vermischten Superkultur. Europäische Kultur und europäisches Erbe seien lediglich soziale Konstrukte. Europa sei immer schon ein Kontinent von Migranten gewesen und europäische Werte bedeuteten, dass man multikulturelle Vielfalt zu akzeptieren habe, sonst stelle man den Frieden in Europa in Frage. Die Masseneinwanderung von moslemischen Männern nach Europa sei ein Mittel zu diesem Zweck. Kein Land solle der unvermeidlichen Vermischung entgehen.

Noch direkter wurde Nicolas Sarkozy, Präsident des EU-Staates Frankreich von 2007 bis 2012:
„Was also ist das Ziel? Das Ziel ist die Rassenvermischung. Die Herausforderung der Vermischung der verschiedenen Nationen ist die Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Es ist keine Wahl, es ist eine Verpflichtung!!! Es ist zwingend!!!"

Vgl.
https://fassadenkratzer.wordpress.com/2016/04/02/globale-planung-der-massenmigration/

SIE sind der Antipol zu Adolf Hitler

nereus @, Montag, 12.12.2016, 13:37 vor 3377 Tagen @ Falkenauge 5920 Views

Hallo Falkenauge!

Adolf wollte eine arische Rasse züchten und grenzte alle Menschen aus, welche diesem Ziel entgegenstanden.
Behinderte wurden, je nach Schweregrad, sogar getötet und die Juden wurden mit ziemlich rabiaten Methoden vertrieben.

Die jetzigen Machthaber frönen dem gegensätzlichen Prinzip und agieren auf ihre Art rassistisch.
Sie dulden keine historisch gewachsenen Ethnien, sie greifen manipulativ in das Geschehen ein.
Das ist Lebensborn mit umgekehrten Vorzeichen.

Ich finde, man sollte auf diese Art des Rassismus verstärkt hinweisen - denn genau diese Kreise bezeichnen sich gerne als Rassismusgegner.
Das sind sie nämlich ganz und gar nicht.

Was sagt die politisch korrekte Wikipedia dazu?

Rassismus ist eine Ideologie, die „Rasse“ in der biologistischen Bedeutung als grundsätzlichen und bestimmenden Faktor menschlicher Fähigkeiten
und Eigenschaften deutet und Rassen nach Wertigkeit einteilt.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Rassismus

Wenn also ein Volk zwangsweise durchmischt werden soll, dann muß es minderwertig sein - das ergibt sich daraus als Konsequenz.
Das verträgt sich aber nicht mit der UN-Konvention, wo alle möglichen Gruppen separaten Bestandsschutz genießen.

Rassismus zielt dabei nicht auf subjektiv wahrgenommene Eigenschaften einer Gruppe, sondern stellt deren Gleichrangigkeit und im Extremfall
deren Existenzberechtigung in Frage.

Absolut korrekt und so haben es Sarkozy und Lerner-Spectre - zwei der zahlreichen Oberrassisten - auch formuliert.
Da die Durchmischung zwingend sein soll, wird die Existenz des Bestehenden bedroht.
Jetzt fehlt eigentlich nur noch der Arier-Pass, der dann wohl Mischlingsnachweis heißen könnte und die Deportationen für Menschen, die sich diesem Ansinnen widersetzen.

Rassische Diskriminierung versucht typischerweise, auf (projizierte) phänotypische und davon abgeleitete persönliche Unterschiede zu verweisen.

Alles wie gehabt, nur eben mal -1, wie es @Euklid einst formuliert hätte.

Unabhängig von seiner Herkunft kann Rassismus jeden Menschen betreffen.

Wo es recht hat, hat es recht das Online-Lexikon.

Die Konvention der Vereinten Nationen unterscheidet nicht zwischen rassischer und ethnischer Diskriminierung.

Wie gesagt, die Weltveränderer verstoßen gegen ihre eigene Agenda.

Menschen mit rassistischen Vorurteilen diskriminieren andere aufgrund solcher Zugehörigkeit, institutioneller Rassismus verweigert bestimmten Gruppen
Vorteile und Leistungen oder privilegiert andere.

Richtig, leistungsloses Einkommen für Zuwanderer gegen Steuer- und Pfändungsbefehle Einheimischer.
Wer keine GEZ bezahlt, kommt in den Knast, wer andere Menschen fast zu Tode prügelt, erhält Bewährung.
Das ist schon Rassismus in recht ausgeprägter Form, der juristisch kaum zu halten ist.

Und nun kommt das Allerwichtigste.

Rassistische Theorien und Argumentationsmuster dienen der Rechtfertigung von Herrschaftsverhältnissen und der Mobilisierung von Menschen für politische Ziele.

Sehr schön, liebe Wikipedia.
Genau das ist auch der ganze Zweck der zwangsweisen Völkervermischung.
Es geht um die finalen Herrschaftsverhältnisse für die ganze Welt.

mfG
nereus

Unterscheidung von Idee und Zustandsbeschreibung

Centao @, Montag, 12.12.2016, 13:38 vor 3377 Tagen @ Falkenauge 5281 Views

Hallo @Falkenauge,

aus Deinem Blog hast Du ja das Thema ordentlich verfasst und quellentechnisch verlinkt. Daraus die Aussage:

„Der Mensch der fernen Zukunft wird Mischling sein. Die heutigen Rassen und Kasten werden der zunehmenden Überwindung von Raum, Zeit und Vorurteil zum Opfer fallen. Die eurasisch-negroide Zukunftsrasse, äußerlich der altägyptischen ähnlich, wird die Vielfalt der Völker durch eine Vielfalt der Persönlichkeiten ersetzen.“ (S. 22, 23, Coudenhove-Kalergi)

Diese Zustandbeschreibung ist aber m.E. keine Idee, sondern eine Vorhersage. Wir wissen heute, das der Debitismus diese Entwicklung unbedingt ökonomisch und sozial kausal unterstützt.

Zur Unterscheidung:

Ideen haben i.d.R. ein Ziel, was gestaltet werden kann(soll). In den Zwanziger Jahren war die Welt schon deutlich globaler verfasst, als z.B. noch 1900. Transportmittel für die Masse wurden bezahlbar.


Wie soll es im Zeitalter des Globalismus im 21 Jhd. und der absoluten Plutokratie auch anders sein, als es Coudenhove-Kalergi dort bei Dir beschreibt?

Da ich allerdings das Buch auch nicht als Ganzes kenne und es auch derzeit nicht auf dem Plan habe, hast Du vielleicht präziser gelesen?

Danke und Gruß,
CenTao

(geistiges) Reflektieren = Spiegeln

Weiner @, Montag, 12.12.2016, 13:49 vor 3377 Tagen @ nereus 5335 Views

Hallo Nereus, das hast Du gedanklich sehr schön herausgerarbeitet! Genau so ist es! Besten Dank und beste Grüße, Weiner

Link zu Coudenhove-Kalergi

Falkenauge @, Montag, 12.12.2016, 13:58 vor 3377 Tagen @ Centao 5367 Views

Wie soll es im Zeitalter des Globalismus im 21 Jhd. und der absoluten
Plutokratie auch anders sein, als es Coudenhove-Kalergi dort bei Dir
beschreibt?

Da ich allerdings das Buch auch nicht als Ganzes kenne und es auch derzeit
nicht auf dem Plan habe, hast Du vielleicht präziser gelesen?

Danke und Gruß,
CenTao

Hallo CenTao,

hier einfach der Link zu dem rassistischen Buch. Dann kannst Du darin etwas stöbern. Vorsicht: [[kotz]]

https://archive.org/stream/Coudenhove-Kalergi-Praktischer-Idealismus/Coudenhove-kalergi...

Gruß
Falkenauge

Wer den Staat (Verstaatlichung der Menschen - homo oeconomicus) verteidigt, verteidigt die globale Vergesellschaftung

Zarathustra, Montag, 12.12.2016, 14:37 vor 3377 Tagen @ nereus 5187 Views

.... denn dass der Exponentialwachstumskollektivismus dorthin und nirgendswo anders hinführen muss, sollte gerade im DGF jedem klar sein. Dass im Zuge der debitistisch (staatlich) erzwungenen territorialen Ausweitung des Warenhandels auch eine dementsprechende Ausweitung der Migration erfolgt, ist doch wohl naheliegend.

Die Empörten (Staatsapologeten) empören sich also realsatirischerweise über einen Effekt, den sie selber hervorrufen. Einige davon sogar wider besseres Wissen.

Beste Grüsse, Zara

Es rattert die Mühle am rauschenden Bach – klipp klapp ..

nereus @, Montag, 12.12.2016, 14:59 vor 3377 Tagen @ Zarathustra 5637 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 12.12.2016, 16:08

Hallo Zara!

Du schreibst: Wer den Staat (Verstaatlichung der Menschen - homo oeconomicus) verteidigt, verteidigt die globale Vergesellschaftung denn dass der Exponentialwachstumskollektivismus dorthin und nirgendswo anders hinführen muss, sollte gerade im DGF jedem klar sein. Dass im Zuge der debitistisch (staatlich) erzwungenen territorialen Ausweitung des Warenhandels auch eine dementsprechende Ausweitung der Migration erfolgt, ist doch wohl naheliegend.

Ja, das ist naheliegend.
Wenn der deutsche Werkzeugbauer in Shanghai eine Chinesin lieben lernt und ehelicht, ist das völlig OK, so wie halt ein türkische Döner-Verkäufer eine deutsche Stammkundin heiraten kann, falls er und sie das beabsichtigen.

Naheliegend ist es aber nicht, bestehende Strukturen gewaltsam zu untergraben und zwangsweise durch neue zu ersetzen und dieses umkränzt mit einer perfiden Strategie, die Kriege befürwortet und Massenfluchtbewegungen absichtlich auslöst.
Dazu liegt eben ein uralter Plan zu Grunde, den Du standhaft bestreitest und gerne mit ökonomischen Zwangslagen vernebelst.

Die Empörten (Staatsapologeten) empören sich also realsatirischerweise über einen Effekt, den sie selber hervorrufen. Einige davon sogar wider besseres Wissen.

Was Anhänger eines organisierten Staatsvolkes mit einer orchestrierten NWO-Agenda, die lediglich einigen Wenigen nützt, zu tun haben, erschließt sich wohl nur Dir und Deinem Gefolge.
Aber das haben wir schon hundertfach durchgekaut und bringt mittlerweile keinerlei Erkenntnisgewinn mehr.

Interessanterweise gehst Du mit keinem Wort auf den postulierten Rassismus ein, der Ähnlichkeiten mit einer vergangenen Zeitepoche aufweist.
Wollen wir mal gemeinsam nach den Quellen dieser Ideen suchen? [[freude]]

mfG
nereus

Wer an Landesmauern glaubt, kann geradeso gut an Stadtmauern oder Dorfmauern glauben

Zarathustra, Montag, 12.12.2016, 15:29 vor 3377 Tagen @ nereus 5226 Views

Hallo Zara!

Hallo nereus!

Du schreibst: Wer den Staat (Verstaatlichung der Menschen - homo
oeconomicus) verteidigt, verteidigt die globale Vergesellschaftung denn
dass der Exponentialwachstumskollektivismus dorthin und nirgendswo anders
hinführen muss, sollte gerade im DGF jedem klar sein. Dass im Zuge der
debitistisch (staatlich) erzwungenen territorialen Ausweitung des
Warenhandels auch eine dementsprechende Ausweitung der Migration erfolgt,
ist doch wohl naheliegend.

Ja, das ist naheliegend.
Wenn der deutsche Werkzeugbauer in Shanghai eine Chinesin lieben lernt und
ehelicht, ist das völlig OK, so wie halt ein türkische Döner-Verkäufer
eine deutsche Stammkundin heiraten kann, falls er und sie das
beabsichtigen.

Soso. Da haben sie aber nochmals Glück gehabt, dass Du das noch tolerierst!

Naheliegend ist es aber nicht bestehende Strukturen gewaltsam zu
untergraben und zwangsweise durch neue zu ersetzen und dieses umkränzt mit
einer perfiden Strategie, die Kriege befürwortet und
Massenfluchtbewegungen absichtlich auslöst.


Wer die Verstaatlichung der Menschen befürwortet, befürwortet die organisierte Gewalt. Ohne Schiessbefehl geht da gar nix.
Der Krieg ist der Vater aller staatsgesellschaftlichen Dinge. Debitistisches Einmaleins. Empörung darüber ist Heuchelei in Reinstkultur, es sei denn, man habe noch nichts von Debitismus und Patriarchalisierung (Kirche und Staat) gehört.

Dazu liegt eben ein uralter Plan zu Grunde, den Du standhaft bestreitest
und gerne mit ökonomischen Zwangslagen vernebelst.

Totale Globalisierung von Waren und Menschen benötigt keinerlei Plan. Es ist die logische (determinierte) Folge der Staatsapologetik und deren Umsetzung (= Systemapologetik). Vergesellschaftung bedeutet Zerstörung des Gemeinwesens und führt in aller Welt (in Ost und West, Nord und Süd) zur Entwurzelung und damit zu systembedingter Flucht/Migration. Mal in diese, mal in jene Richtung.

Die Empörten (Staatsapologeten) empören sich also
realsatirischerweise über einen Effekt, den sie selber hervorrufen. Einige
davon sogar wider besseres Wissen.

Was Anhänger eines organisierten Staatsvolkes mit einer orchestrierten
NWO-Agenda, die lediglich einigen Wenigen nützt, zu tun haben, erschließt
sich wohl nur Dir und Deinem Gefolge.

Wer an Landesmauern glaubt, kann geradeso gut an Stadtmauern oder Dorfmauern glauben. Oder an den Kapitalismus/Debitismus als Herz-Jesu-Veranstaltung, oder sonstigen offensichtlich widersprüchlichen Humbug.

Aber das haben wir schon hundertfach durchgekaut und bringt mittlerweile
keinerlei Erkenntnisgewinn mehr.

Ja. Die Verursacher werden sich ewig über die Effekte empören, die sie selber auslösen.
Niemandem ist diese totale Globalisierung mehr zu gönnen als den Staatsapologeten (den Apologeten der Vergesellschaftung), also den Allermeisten.

Beste Grüsse, Zara

Ad fontes

Monterone @, Montag, 12.12.2016, 15:56 vor 3377 Tagen @ nereus 5510 Views

Hallo nereus,

Interessanterweise gehst Du mit keinem Wort auf den postulierten Rassismus
ein, der Ähnlichkeiten mit einer vergangenen Zeitepoche aufweist.
Wollen wir mal gemeinsam nach den Quellen dieser Ideen suchen? [[freude]]

Meinst Du mit Quellen die gleichen wie Henry de Lesquen in diesem Video:

https://www.youtube.com/watch?v=ZGVQD5XqKdQ

Im Pariser Justizpalast fragt er Frédéric Haziza, eine Art Michel Friedman auf französisch:

*Weisen Sie den Talmud zurück, in dem Nicht-Juden als Tiere bezeichnet werden?*

Frédéric Haziza: *Ich habe Ihnen keine Antwort zugeben.*

Wenn Du mich fragst, eine Distanzierung sieht anders aus.

Monterone

Im Zuge des Debitismus wird VERSCHULDUNG territorial ausgeweitet

Silke, Montag, 12.12.2016, 17:41 vor 3377 Tagen @ Zarathustra 5190 Views

Ansonsten richtiger Einwurf,
lieber Zara,

mangels Gegenwehr seitens debitistisch denkender Menschen wird hier ein unsinniger Text nach dem anderen platziert, der alles hier Erarbeitete der Lächerlichkeit preisgibt, die klaren Selbstverständlichkeiten (in Sammlung, EWF und DGF dokumentiert) werden sozialistisch, nationalistisch, verschwörerisch zerlegt und von den Füssen auf den Kopf gestellt, dass nur noch MS-Müll übrig bleibt.

.... denn dass der Exponentialwachstumskollektivismus dorthin und
nirgendswo anders hinführen muss, sollte gerade im DGF jedem klar sein.
Dass im Zuge der debitistisch (staatlich) erzwungenen territorialen
Ausweitung des Warenhandels auch eine dementsprechende Ausweitung der
Migration erfolgt, ist doch wohl naheliegend.

Erst gewalttätige Macht, dann Abgabeschuldforderung dann Wirtschaft und Handel -> weltweit,
da gilt:

„Macht und Herrschaft haben infizierende Eigenschaften. Wenn es in einer Gesellschaft erst einmal institutionalisierte Macht gibt, breitet sie sich leicht in andere Bereiche aus.“
Uwe Wesel

Ein bisschen Handel hier und da führen nicht zu Globalisierung und Migration.

Uwe Wesel hat in „Geschichte des Rechts“ kurz und knackig erklärt (Klammern von mir):
„Kephalität entsteht durch Zerstörung der mittleren Instanzen, durch Zerstörung der Segmente. Stattdessen wird auf der unteren Ebene eine Vielzahl von Individuen aus der segmentären Bindung (mit ehemals Pflichten und Rechten) freigesetzt und entsteht über ihnen als einheitliches Dach eine herrschaftliche Zentralinstanz, deren Ziel es immer sein muss, die Segmente völlig zu beseitigen und die Individuen zu individualisieren, zu atomisieren. Der Staat.
Die agnatische Verwandschaftsstruktur (der segmentären Gesellschaften) wird dadurch allmählich beseitigt. Es entsteht wieder, wie schon vorher in Jägergesellschaften ein (nun aber abartig wirkendes) kognatisches Verwandschaftsystem.“
https://de.wikipedia.org/wiki/Deszendenzregeln

Die Empörten (Staatsapologeten) empören sich also realsatirischerweise
über einen Effekt, den sie selber hervorrufen. Einige davon sogar
wider besseres Wissen.

Eine in Bezug auf die Machtverhältnisse ohnmächtige Masse bleibt ohnmächtige Masse wenn die mittleren Segmente zerstört sind.
Ich muss mich dem Dreifachmonopol des Staates entziehen. Das kann im Prinzip jeder, wenn er um sich herum wieder mittlere Segmente aufbauen hilft.

Im Familienclan oder in der Wahlgemeinschaft kann ich mein Umfeld in meinem Interesse verändern, aber nicht das System als Ganzes.
Das hat @Ashitaka dir versucht zu erklären.
Kein Potential = keine Option = keine potente Aktion.
Sturm auf die Bastille (anstatt auf das Zeughaus)oder so...

Aufwärts ohne Ende.

Liebe Grüße
Silke

TRUMP ist der Antipol zu Babylon / von Hopi

Leserzuschrift @, Montag, 12.12.2016, 18:01 vor 3377 Tagen @ nereus 5541 Views

Ein adele`sches "Hello" @nereus.


Das "JAHR -> 1000-sende" alte & weltweit bekannte *Volks-Schau-Spiel* namens "Völkerball-, Völkerverdummung-, Völkervernichtung und Völkervermischung" nähert sich exponentiell seinem eigenen Verfallsdatum einschließlich unwiderruflichem ENDE entgegen.


ZITAT @nereus:

"Sehr schön, liebe Wikipedia. Genau das ist auch der ganze Zweck der zwangsweisen Völkervermischung. Es geht um die finalen Herrschaftsverhältnisse für die ganze Welt."


Das OBIGE aus Deiner Feder ist wahr, aber dabei geht es definitiv NICHT um die Vermischung von Völkern, sondern bestenfalls um eine/mehrere gezielte VÖLKER-VERNICHTUNG(en) (= Genozid). Die geistige NUL-SUMMEN-NUMMER mit der Vermischung funktionierte noch NIE weltweit. Wie viele deutsche Männer kennst Du, die mit einer Muslimin, einer afro-amerikanischen (= Schokoherzdame), einer asiatischen, einer mongolischen, einer Latino-, einer indianischen, einer japanischen ... ad infinitum ... FRAU verheiratet sind?

Selbstverständlich gibt es das ALLES und vermutlich noch viel viel mehr <img src=" />, ABER man sollte stets die "BÄUME im WALD" stehen lassen. Dieser quasi selbsternannte ominöse "Vermischungs-> GRAF & PAPST" namens ** Coudenhove-Kalergi ** (nomen est omen) mag zwar das Verhalten von Hauskatzen und Straßenkötern et cetera studiert haben, aber sicherlich nicht das weltweit herrschende Kopulationsverhalten von MENSCHEN.

Nicht einmal die sogenannten "M E N S C H E N * A -> F F F F F F F -> en" wie: Bonobo, Schimpanse, Orang-Utan, Gorilla, Gibbon, Pavian & Co. ..." tendieren zu großen "Affenvermischungsorgien".


M E N S C H E N A F F E N <img src=" />?

https://de.wikipedia.org/wiki/Menschenaffen

A F F E N <img src=" />

https://de.wikipedia.org/wiki/Affen

F A Z I T ... ... ... ... .

Und weil das sowohl mit der großen "LEBENS-Born & GEZ-Technologie" nicht so richtig einhackt & funktioniert, mußte man irgendwann dann noch die lustigen "GEORGIA GUIDE STONES" irgendwo in der amerikanischen Festlandspampa aufstellen, von denen angeblich KEIN STERBLICHER weiß, WANN? & von WEM? diese aufgestellt wurden.

GEORGIA GUIDESTONES <img src=" />???

https://de.wikipedia.org/wiki/Georgia_Guidestones

Ist schon klar, in unserer total "GPS-Satellite & ULTRA-SCHALL" überwachten WELT (= 24 Std. am Tag + 7 Tage die Woche) bekommt niemand mit, wer diese geradezu ent-zück-enden dummen "Gesteins-Brocken aus GRANIT" = ur-plötzlich aus dem großen NICHTS auftauchend, aufstellte.


Diese grandiose "SEIFEN-OPER in & aus GRANIT" erinnert spontan an das grandiose INTRO von Stanley Kubrick`s absolutem Meisterwerk -> ODYSSEE 2001 im WELTRAUM <-:

2001: A Space Odyssey * The Dawn of Man * PRÄDIKAT: ... <img src=" /> ...

https://www.youtube.com/watch?v=ypEaGQb6dJk

2001: A Space Odyssey * Also Sprach Zarathustra * Richard Strauss / PRÄDIKAT: ... <img src=" /> ...

https://www.youtube.com/watch?v=vWF1glZWQa8

H o p i s t i s c h e ... R A N D A N M E R K U N G E N ... ... ... ... .


@nereus, die Hopi brauchten etwas länger, um das gewaltige "Völkerballpolitikvermischungstötungsspiel" zu begreifen. Irr-witziger-weise hat dieses SPIEL mit dem Namen "Zarathustra" mehr zu tun, als ES dem einen oder anderen, bzw. UNS tatsächlich bewußt sein könnte. Das GRAND WORLD CHESS GAME ... -> man könnte es auch mit dem "SPIEL um die WAHRHEIT auf ERDEN" bezeichnen, nimmt immer groteskere Züge an, die uns jedoch simultan die AUGEN weit weit weit ÖFFNEN, sofern man bereit & in der Lage dazu ist HEUTE überhaupt noch irgend-etwas halb-wegs "SEHEN & VERSTEHEN" zu können <img src=" />?

Erinnern wir uns an die extrem kryptische Ansprache von Christine La Garde vom IWF, in der SIE DIE ZAHL *** 7 *** nicht nur mystisch glorifizierte, sondern auch noch hochoffiziell allerlustigst um-sprach?

OCCULT MESSAGE in SPEECH by Christine Lagarde (IWF) * PRÄDIKAT: zeitlos <img src=" /> <img src=" /> <img src=" />

https://www.youtube.com/watch?v=QYmViPTndxw

CHRISTINE LAGARDE

https://de.wikipedia.org/wiki/Christine_Lagarde


Was mehr als nur bizarr ist, ist daß Donald TRUMP am Tag seiner offiziellen "Amts-Ein-Führung" (= 20. Januar 2017) exakt 70 Jahre, 7 Monate und 7 Tage alt sein wird. Was noch bizarrer ist, ist daß am 3. Oktober 2016 in der jüdischen Zeitreichnung (gemäß jüd. Kalender) wir den Beginn des Jahres 5777 schreiben werden. Desweiteren äußerst bizarr ist nebenbei angemerkt, daß ausgerechnet der 3. Oktober in Deutschland als neuer "NATIONAL-Feier-TAG" aus-ge-rufen wurde!

TAG der DEUTSCHEN EINHEIT <img src=" />

https://de.wikipedia.org/wiki/Tag_der_Deutschen_Einheit


Nachfolgendes Video @nereus ist gelinde geschrieben extrem SPOOKY auf Neudeutsch, d.h. gespenstisch. Es nimmt Bezug auf Babylon, die Bibel, auf Daniel & Jesaja, auf den König Nebukadnezar, seinen Partysohn und auf PERSIEN = CYROS / KYROS. Der Schlüssel liegt in Persien und darin involviert ist auch ZARATHUSTRA auf eine wie auch immer gerartete Art & Weise <img src=" />.

CYRUS THE GREAT

https://en.wikipedia.org/wiki/Cyrus_the_Great

KYROS

https://de.wikipedia.org/wiki/Kyros_II.

TRUMP: the COMING LANDSLIDE * Ancient Prophecy * Documentary of Donald Trump / 2016 * 29.09.2016 veröffentlicht!!! * PRÄDIKAT: ... <img src=" /> ...

https://www.youtube.com/watch?v=xzuxTEq-plE

Man sollte es vermeiden den Autor & Betreiber dieses YOU-TUBE Kanals (Trey Smith) aufgrund seiner etwas ungewöhnlichen "äußeren Erscheinung & Art" sich zu präsentieren ... etc. ... sofort in seine eigene von Geburt an "an-trainierte GEHIRN-SCHUB-LADE" zu stecken. In diesen faszinierenden 61 Minuten werden biblisch-/& historisch überlieferte Texte (Babylon & Co.) mit TRUMP und CLINTON grandios ab-ge-glichen.

Wer sich für og. Video Zeit nimmt & parallel die GABE besitzt, auch noch ver-NETZT denken zu KÖNNEN, dem wird sprichwörtlich ein ->> LICHT <<- aufgehen :-).


Jetzt erst (= im Nachhinein) wird vollumfänglich verständlich warum TRUMP weltweit VIELE SYTEMLINGE auf dem "falschen Fuß" und noch dazu äußerst EISKALT erwischte. TRUMP ist eine KRAFT, die nicht mehr gedeckelt werden kann. Kein PSEUDO-Teleprompter, und keine Führungsperson, die geschriebene REDEN abzulesen braucht. Er wird dafür sorgen, daß Israel (= das wahre Israel! = TEMPEL ohne GELD-, ZINS-, u. Schlangen-WUCHER-, und HUREREI!) seinen Tempel wieder errichten darf. GLEICH-ZEITIG wird er dafür sorgen, daß der >> WELTWEITE SWAMP (= SUMPF) TROCKEN << gelegt werden wird.

@nereus, das Thema ist viel zu viel-schichtig, als wie wir denken können, ABER wir FÜHLEN, ERKENNEN und SEHEN, daß welt-weit tagtäglich IMMER MEHR LÜGEN auf-FLIEGEN. Eine anstehende Zäsur & wahrhaftige ZEITEN-WENDE, die es IN SICH HABEN wird.


Mögen wir uns nicht in "Hilmar Kopper`s PEANUTS", den "FAKE FILM SIMPSONS" und anderen "Nitti-Gritti-Gedönsdingen" wie z.B. den neuesten "Football Leaks & Friends" verlieren, verzetteln und im Nirwana ver-WORTEN :-).


Danke für DEINE unbeirrbar kristallklaren BEITRÄGE auf permanent höchstem NIVEAU = >> wie ein "LEUCHT-Turm & FELS in der BRANDUNG"!

Hopi

N a c h m u s i k a l i s i e r t ... & videosiert ... zur ... FREUDE.

Fleetwood Mac -> Little Lies <- * PRÄDIKAT: Meisterwerk :-)

https://www.youtube.com/watch?v=Xr9Oubxw1gA


Pope Francis Promoting Big Bang and Evolution * PRÄDIKAT: Meisterwerk der Lüge :-)

https://www.youtube.com/watch?v=gzQUyN77LjY

Es ist ja nicht nur eine staatlich erzwungene Ausweitung,

Rumbidu @, Montag, 12.12.2016, 18:03 vor 3377 Tagen @ Zarathustra 4923 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 12.12.2016, 18:44

.... denn dass der Exponentialwachstumskollektivismus dorthin und
nirgendswo anders hinführen muss, sollte gerade im DGF jedem klar sein.
Dass im Zuge der debitistisch (staatlich) erzwungenen territorialen
Ausweitung des Warenhandels auch eine dementsprechende Ausweitung der
Migration erfolgt, ist doch wohl naheliegend.

..sondern das kapitalistische System an sich funktioniert so.
- Eigentum für die Hinterlegung von Sicherheiten, sprich: neues Zahlungsmittel.
- Über das Eigentum/Produkt, Profite erwirtschaften, was nur realisiert werden kann, durch neues Zahlungsmittel.
- Ausscheidungskampf/Konkurrenzkampf um die Profite, um nicht pleite zu gehen, also in der Regel seine Schulden nicht mehr bedienen zu können.
- Das führt zu allerlei Schandtaten von „Mensch gegen Mensch“, oder auch gegen die Natur, also nichts, was eigentlich einen angenehmen Zustand fördert.

Man bekommt also auch ohne Staat/Zentralmacht (wie auch immer das aussehen mag) das gleiche Ergebnis.
Kapital ist: Eigentum an + Menschliche Arbeitskraft, das ist ja die Grundformel und im Kommunismus genauso verankert, wie in den anderen uns bekannten Formen.

Auch die Libertären, die einen Staat vollkommen ablehnen, würden mit dem gleichen konfrontiert werden. Es würde sich im Endeffekt nichts ändern, da die Grundlage die selbe ist.

Der Kapitalismus funktioniert nur so, wie er eben funktioniert und ist voll von Gegensätzen. Es sind schon viele verschiedene Formen aus dieser Grundlage gewachsen, die alle irgendwann scheitern. Und sie scheitern dann, wenn die Profite nicht mehr realisiert werden und ein Anderer dafür die Profite macht. Für die Gewinner funktioniert er, für die Verlierer eher nicht.

Grüße

Die Masse ist nicht ohnmächtig: Das Individuum ist ohnmächtig gegenüber der Masse

Zarathustra, Montag, 12.12.2016, 18:29 vor 3377 Tagen @ Silke 4952 Views

Ansonsten richtiger Einwurf,
lieber Zara,

Was heisst 'ansonsten', liebe Silke? Der Warenhandel wird gleichzeitig mit der Verschuldung ausgeweitet und globalisiert, eben debitistisch.

mangels Gegenwehr seitens debitistisch denkender Menschen wird hier ein
unsinniger Text nach dem anderen platziert, der alles hier Erarbeitete der
Lächerlichkeit preisgibt, die klaren Selbstverständlichkeiten (in
Sammlung, EWF und DGF dokumentiert) werden sozialistisch, nationalistisch,
verschwörerisch zerlegt und von den Füssen auf den Kopf gestellt, dass
nur noch MS-Müll übrig bleibt.

Starker Tobak <img src=" />

.... denn dass der Exponentialwachstumskollektivismus dorthin und
nirgendswo anders hinführen muss, sollte gerade im DGF jedem klar

sein.

Dass im Zuge der debitistisch (staatlich) erzwungenen territorialen
Ausweitung des Warenhandels auch eine dementsprechende Ausweitung der
Migration erfolgt, ist doch wohl naheliegend.


Erst gewalttätige Macht, dann Abgabeschuldforderung dann Wirtschaft und
Handel -> weltweit,
da gilt:

Die Bottsche Reihenfolge: erst sammeln und jagen, dann sammeln, jagen und Vieh züchten, dadurch Entdeckung des Zeugungsvorgangs, dadurch Erfindung männlicher Götter, dadurch schleichende Patriarchalisierung (Vergesellschaftung) der Menschheit; ein autopoietischer Vorgang.

„Macht und Herrschaft haben infizierende Eigenschaften. Wenn es in einer
Gesellschaft erst einmal institutionalisierte Macht gibt, breitet sie sich
leicht in andere Bereiche aus.“
Uwe Wesel

So ist es. Die Krankheit wurde epidemisch und pandemisch.

Uwe Wesel hat in „Geschichte des Rechts“ kurz und knackig erklärt
(Klammern von mir):
„Kephalität entsteht durch Zerstörung der mittleren Instanzen, durch
Zerstörung der Segmente.

Ja, die Segmente zerstörten sich, gemäss Bottscher Terminologie, langsam aber stetig.

Stattdessen wird auf der unteren Ebene eine
Vielzahl von Individuen aus der segmentären Bindung (mit ehemals Pflichten
und Rechten) freigesetzt und entsteht über ihnen als einheitliches Dach
eine herrschaftliche Zentralinstanz, deren Ziel es immer sein muss, die
Segmente völlig zu beseitigen und die Individuen zu individualisieren, zu
atomisieren. Der Staat.

Ja, das ist das Ziel der Repräsentanten der Zentralinstanz. Aber diese wird getragen von peripheren Instanzen. Die Instanzen auf den verschiedenen Ebenen arbeiten Hand in Hand.

Die agnatische Verwandschaftsstruktur (der segmentären Gesellschaften)
wird dadurch allmählich beseitigt. Es entsteht wieder, wie schon vorher in
Jägergesellschaften ein (nun aber abartig wirkendes) kognatisches
Verwandschaftsystem.“
https://de.wikipedia.org/wiki/Deszendenzregeln

Die Empörten (Staatsapologeten) empören sich also

realsatirischerweise

über einen Effekt, den sie selber hervorrufen. Einige davon

sogar

wider besseres Wissen.


Eine in Bezug auf die Machtverhältnisse ohnmächtige Masse bleibt
ohnmächtige Masse wenn die mittleren Segmente zerstört sind.

Die Masse ist nicht ohnmächtig. Das Individuum ist ohnmächtig gegenüber der Masse.

Ich muss mich dem Dreifachmonopol des Staates entziehen. Das kann im
Prinzip jeder, wenn er um sich herum wieder mittlere Segmente aufbauen
hilft.

Im Familienclan oder in der Wahlgemeinschaft kann ich mein Umfeld in
meinem Interesse verändern, aber nicht das System als Ganzes.

Ja, ein Individuum kann das System (die Masse) nicht ändern. Das System (die Masse) ändert sich selbst.

Das hat @Ashitaka dir versucht zu erklären.

Ashitaka versteht es – im Gegensatz zu Kurt – leider nicht. Er versteht weder Determinismus noch Autopoiesis.


Beste Grüsse, Zara

Ohne Staat keine Expansion

Zarathustra, Montag, 12.12.2016, 18:40 vor 3377 Tagen @ Rumbidu 4834 Views

.... denn dass der Exponentialwachstumskollektivismus dorthin und
nirgendswo anders hinführen muss, sollte gerade im DGF jedem klar

sein.

Dass im Zuge der debitistisch (staatlich) erzwungenen territorialen
Ausweitung des Warenhandels auch eine dementsprechende Ausweitung der
Migration erfolgt, ist doch wohl naheliegend.


..sondern das kapitalistische System an sich funktioniert so.

Auch feudalistische Systeme sind expansiv.

- Eigentum für die Hinterlegung von Sicherheiten, sprich: neues
Zahlungsmittel.
- Über das Eigentum/Produkt, Profite erwirtschaften, was nur realisiert
werden kann, durch neues Zahlungsmittel.
- Ausscheidungskampf/Konkurrenzkampf um die Profite, um nicht pleite zu
gehen, also in der Regel seine Schulden nicht mehr bedienen zu können.
- Das führt zu allerlei Schandtaten von „Mensch gegen Mensch“, oder
auch gegen die Natur, also nichts, was eigentlich einen angenehmen Zustand
fördert.

Man bekommt also auch ohne Staat/Zentralmacht (wie auch immer das aussehen
mag) das gleiche Ergebnis.


Was?
Ohne Staat geht es zu und her wie unter jenen Menschen, die jenseits des Staates leben: nicht expansiv, wie im Paläolithikum oder heute bei Indigenen im Regenwald und in der Arktis.

Wirtschaft und Expansion gibt es nur dort, wo der Staat sein Unwesen treibt.

Kapital ist: Eigentum an + Menschliche Arbeitskraft, das ist ja die
Grundformel und im Kommunismus genauso verankert, wie in den anderen uns
bekannten Formen.

Auch die Libertären, die einen Staat vollkommen ablehnen, würden mit dem
gleichen konfrontiert werden. Es würde sich im Endeffekt nichts ändern,
da die Grundlage die selbe ist.

Viele Libertäre glauben halt, der Mensch wirtschafte auch ohne Staat.
Tut er aber nicht, wie ein Paul C. Martin (aka Dottore) oder ein Gerhard Bott nachhaltig bewiesen haben.


Grüsse, Zara

Ursache und Wirkung.

siggi, Montag, 12.12.2016, 18:47 vor 3377 Tagen @ nereus 4823 Views

Hallo nereus,

Naheliegend ist es aber nicht, bestehende Strukturen gewaltsam zu
untergraben und zwangsweise durch neue zu ersetzen...

Gut, dass danach noch ein Nebensatz kommt, man hätte meinen können, du sprichst von Regimechange in Afganistan, Iran, Libyen, Syrien Ukraine usw. usw. [[zwinker]]

und dieses umkränzt mit
einer perfiden Strategie, die Kriege befürwortet und
Massenfluchtbewegungen absichtlich auslöst.

Bitte Ursache und Wirkung beachten. Zuerst kommt die Zerschlagung noch halbwegs oder sogar noch gut funktionierender Systeme, danach folgen die Fluchtbewegungen, ob "nur" in Kauf genommen oder mit Vorsatz veranlasst ist im Ergebnis unbedeutend.

LG

siggi

Unterschied zwischen Staat und Kapital'Ismus ..

Beo2 @, NRW Witten, Montag, 12.12.2016, 20:15 vor 3377 Tagen @ Rumbidu 4850 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 12.12.2016, 20:22

.... denn dass der Exponentialwachstumskollektivismus dorthin und nirgendswo anders hinführen muss, sollte gerade im DGF jedem klar sein. Dass im Zuge der debitistisch (staatlich) erzwungenen territorialen Ausweitung des Warenhandels auch eine dementsprechende Ausweitung der Migration erfolgt, ist doch wohl naheliegend.

Es ist ja nicht nur eine staatlich erzwungene Ausweitung, .. sondern das kapitalistische System an sich funktioniert so.

Das ist exakt der springende Punkt .. und genau hier muss mensch geistig mitspringen!

@Zarathustra (und andere) setzt den Staat mit dem kapitalistischen, d.h. mit dem heutigen Wirtschaftssystem (Kapital'Ismus**) gleich, welches allerdings ein schon recht altes ist .. und welches sich ein passendes politisches System unterhält. Im heutigen Fall ist es die Scheindemokratie bzw. die Parteienkratie. Das ist ein sehr grober Denkfehler - der Staat als Organisationsform einer Gesellschaft darf und muss nicht mit dem Kapital'Ismus** gleichgesetzt werden. Dazu gibt es gar keine sachlogische Berechtigung oder Notwendigkeit.
Seine, des KAPITALISMUS Entstehungsgrundlage war die Erfindung der Sklaverei klassischer Prägung, welche immer noch verschleiert fortbesteht, nun jedoch beträchtlich weiterentwickelt, modernisiert, weichgespült und liquistisch-politisch korrekt verpackt wurde. Auch die Sklaverei durchläuft nämlich verschiedene Entwicklungsphasen .. ihre Kindheit, Adoleszenz, ihr Erwachsensein, Alter und ihren Tod, wie alles andere auch.

*) Kapital'Ismus = Kapitalrendite'Ismus = "Kapitalrendite_ist_der_Sinn_&_Zweck_von_Wirtschaft_und_Arbeit"-Ismus ... Ausdruck oder Ergebnis einer kollektiven Geisteskrankheit (Soziopathie);
*) -ismus/-istisch = bezogen auf, orientiert am, bestimmt/beherrscht durch, dienlich/verpflichtet dem, Primat/Diktat des ...

Es ist aber auch richtig, dass der Kapitalismus sich die staatliche Organisationsform zunutze macht und diese sogar permanent als seine Existenzgrundlage benötigt .. so, wie es jegliche andere Wirtschaftsordnung ebenfalls voraussetzt. Ohne Staat, keine Wirtschaft, keine Arbeitsteilung .. kein technischer Fortschritt, keine Erschließung des Weltraums, ja vermutlich gar keine Kultur und Zivilisation etc. .. und natürlich auch kein Kapitalismus.
Nur, was @Zarathustra übersieht, ist, dass der Staat als bloße Organisationsform einer Gesellschaft ebenfalls und alternativ als Grundlage für ein ganz anderes Wirtschafts- und politisches System dienen kann. Die Grundzüge eines solchen neuen Wirtschafts- und politischen System sind bereits entworfen und warten auf ihre Realisation und Weiterentwicklung. Der "Zeitgeist" ist allerdings noch nicht reif dafür, was sich jedoch unter neuen, dramatisch veränderten Lebensbedingungen schnell ändern wird.

Ich spreche hier von zukünftiger echter (direkter) Demokratie, auch und nicht zuletzt in der betrieblichen Wirtschaftsordnung .. d.h. auf allen Entscheidungsebenen in der Wirtschaft und im Staat.

Gruß, Beo2

--
Eine jede KULTUR, d.h. ihre Geschichte, Sprache, Sitten & Bräuche, Traditionen, Kunst, Religion, Wirtschaft etc. verschwindet normalerweise nicht plötzlich, sondern Scheibchen für Scheibchen .. insb. als Folge der Gleichgültigkeit ihrer Mitglieder.

.. gilt jedoch nicht umgekehrt! Außerdem ..

Beo2 @, NRW Witten, Montag, 12.12.2016, 20:41 vor 3377 Tagen @ Zarathustra 4949 Views

eine (krankhafte) Expansion von Populationen (auf Kosten anderer) gab und gibt es auch und gerade in der wilden Natur, zumindest vorübergehend .. siehe die Dinosaurier u.a..

Das sind vorübergehende Erscheinungen, die weder auf Staaten beschränkt sind, noch diese zur Voraussetzung haben.

Gruß, Beo2

Ja, vorübergehende Erscheinungen - wie bekanntlich homo sapiens

Hinterbänkler @, Schweiz - tief im Emmental, Montag, 12.12.2016, 21:36 vor 3377 Tagen @ Beo2 5277 Views

[image]

--
...und es gibt überhaupt gute Gründe dafür, zu mutmassen, daß in einigen Stücken die Götter insgesamt bei uns Menschen in die Schule gehen könnten. Wir Menschen sind - menschlicher ...

Friedrich Nietzsche 'Jenseits von Gut und Böse'

So ist es!

Beo2 @, NRW Witten, Montag, 12.12.2016, 23:11 vor 3377 Tagen @ Hinterbänkler 4779 Views

.. die Evolution must go on. Wer zu spät kommt, den bestraft sie unerbittlich.

Die globale Party und Geisteskrankheit wird bald und für sehr lange Zeit zu Ende sein. Unsere Kinder oder Enkelkinder werden den Untergang einer Titanic gigantischen Ausmaßes hautnah erleben .. und in den meisten Fällen nicht überleben, weil ignorant und bis zuletzt ahnungslos und unvorbereitet.

Die Menschheit wird in den nächsten 200 Jahren bis auf höchstens wenige Millionen Exemplare "schrumpfen". Dafür wird es mehrere Ursachen geben, jedoch direkt oder indirekt selbst produziert. Die späteren Überlebenden werden sich im Zuge großer Not vom Anfang an zusammentun und untereinander bedingungslos solidarisch verhalten, um überleben zu können. Nur diese "Art von Gruppen" wird es, weitgehend diskret, schaffen können. Das wird sich als eine neue, sozusagen eine mutierte Menschenart herausbilden.

Ganz neue Stadtstaaten, zunächst recht klein, mit einem neuen Wirtschafts- und politischen System werden gegründet werden (Stichwort: geregelte Mitbestimmung und Demokratie überall). Die neuen Stadtstaaten werden autonom sein, ihre individuell-kulturellen Eigenarten entwickeln und umfassend auf der Ebene eines Weltparlaments zusammenarbeiten. Über alles Wichtige werden die Bürger selbst entscheiden; jede/r wird sich zuständig und verantwortlich fühlen. Die gnadenlose Zersiedlung der Landschaft und der Natur wird nicht mehr wiederholt werden. Es wird eine Geburtenregulation geben.
Es wird mindestens 1000 Jahre lang keinen Krieg zwischen den Gesellschaften geben. Die Menschheit wird benachbarte Sonnensysteme erforschen und besiedeln. Sie wird ein würdiger und kooperativer Teil der galaktischen Gesellschaft werden. Die technische, wirtschaftliche, kulturelle und seelisch-geistige Entwicklung und Blüte der irdischen Gesellschaften wird gigantisch sein. Da wird der in Geschichten und Dokumenten aller Art überlieferte (heutige) Kapitalismus als eine fortgeschrittene Form der Sklaverei, sowie als ein Albtraum und kollektive Geisteskrankheit richtig eingeschätzt werden und jedes Kind in den Schulen wird über dieses dunkelste Kapitel der Menschheitsgeschichte ausführlich und zutreffend aufgeklärt. Das auf neuen Prinzipien fußende Bildungs- und Erziehumngssystem wird unglaublich intelligente und befähigte Kinder und Jugendliche hervorbringen.

Die traumatische kollektive Erinnerung wird während sehr langer Zeit gepflegt und wach bleiben.

Ich mach mir da keine großen Sorgen .. obwohl es mich selbst durchaus noch kalt erwischen kann. Das Problem mit dem gnadenlosen Egoismus wird auf jeden Fall kompromisslos gelöst werden, wie schon so oft. Das haben bereits viele "unangepasste" Tier- und auch Menschenarten bitter erfahren müssen. That's evolution. Sie räumt sehr gründlich auf, wenn es mal nötig wird. Und niemand kann sie dabei aufhalten oder überlisten.

Gruß, Beo2

Krankheitsbild

Hinterbänkler @, Schweiz - tief im Emmental, Montag, 12.12.2016, 23:31 vor 3377 Tagen @ Beo2 4805 Views

Die globale Party und Geisteskrankheit wird bald und für sehr lange Zeit
zu Ende sein.

Die späteren Überlebenden
werden sich im Zuge großer Not vom Anfang an zusammentun und untereinander
bedingungslos solidarisch verhalten, um überleben zu können. Nur diese
"Art von Gruppen" wird es, weitgehend diskret, schaffen können. Das wird
sich als eine neue, sozusagen eine mutierte Menschenart herausbilden.

Ganz neue Stadtstaaten, zunächst recht klein, mit einem neuen
Wirtschafts- und politischen System werden gegründet werden (Stichwort:
geregelte Mitbestimmung und Demokratie überall). Die neuen Stadtstaaten
werden autonom sein, ihre individuell-kulturellen Eigenarten entwickeln und
umfassend auf der Ebene eines Weltparlaments zusammenarbeiten. Über alles
Wichtige werden die Bürger selbst entscheiden; jede/r wird sich zuständig
und verantwortlich fühlen. Die gnadenlose Zersiedlung der Landschaft und
der Natur wird nicht mehr wiederholt werden. Es wird eine
Geburtenregulation geben.
Es wird mindestens 1000 Jahre lang keinen Krieg zwischen den
Gesellschaften geben. Die Menschheit wird benachbarte Sonnensysteme
erforschen und besiedeln. Sie wird ein würdiger und kooperativer Teil der
galaktischen Gesellschaft werden. Die technische, wirtschaftliche,
kulturelle und seelisch-geistige Entwicklung und Blüte der irdischen
Gesellschaften wird gigantisch sein. Da wird der in Geschichten und
Dokumenten aller Art überlieferte (heutige) Kapitalismus als eine
fortgeschrittene Form der Sklaverei, sowie als ein Albtraum und kollektive
Geisteskrankheit richtig eingeschätzt werden und jedes Kind in den Schulen
wird über dieses dunkelste Kapitel der Menschheitsgeschichte ausführlich
und zutreffend aufgeklärt. Das auf neuen Prinzipien fußende Bildungs- und
Erziehumngssystem wird unglaublich intelligente und befähigte Kinder und
Jugendliche hervorbringen.

Die traumatische kollektive Erinnerung wird während sehr langer Zeit
gepflegt und wach bleiben.

Hallo Beo2,

mir wird schwindelig und schlecht, wenn ich Dein Zukunftsbild lese.

Was bitte ist denn die von Dir so benannte 'Geisteskrankheit'?
Du hast einen schönen Begriff in den Raum geworfen, aber nirgendwo wird klar, was er meint.

Ich denke die Geisteskrankheit ist der Glaube an die Rationalität (bestehend aus Tausenden von zu überwindenden Memen), die sich beispielsweise in Weltparlamenten, Stadtstaaten, Wirtschafts- und politischen Systemen zeigt.
Wenn wir nicht wieder einen artauszeichnenden Instinkt integrieren, werden wir nicht überleben.

Ich bin noch nicht überzeugt, dass die künftig überlebenden Menschenrotten mehr als 150 Personen groß sein werden.
Der Traum von einer gerechten/artgerechten/machbaren Organisation größerer Einheiten gehört für mich zum Krankheitsbild.

Danke und Gruß
Hinterbänkler

--
...und es gibt überhaupt gute Gründe dafür, zu mutmassen, daß in einigen Stücken die Götter insgesamt bei uns Menschen in die Schule gehen könnten. Wir Menschen sind - menschlicher ...

Friedrich Nietzsche 'Jenseits von Gut und Böse'

Das ganze Konstrukt..

Rumbidu @, Dienstag, 13.12.2016, 00:12 vor 3377 Tagen @ Zarathustra 4609 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 13.12.2016, 00:24

@Zara

Auch feudalistische Systeme sind expansiv.

Natürlich, sie bauen genauso auf den Kapitalismus auf - Eigentum.

Was? > Ohne Staat geht es zu und her wie unter jenen Menschen, die jenseits des > Staates leben: nicht expansiv, wie im Paläolithikum oder heute bei Indigenen im Regenwald und in der Arktis. >

Der Staat setzt ja "nur" die Eigentums-Logik, also die Regeln und Normen dieser um bzw. durch. Er zwingt uns sozusagen innerhalb dieser Regeln zu wirtschaften/handeln. Das hat mit Sicherheit nicht nur positive Auswirkungen, sondern auch viele negative. Dieser Gegensatz ist fester Bestandteil dieser Logik.
Kriege sind Teil dieser Logik, weil es nur darum geht, Aufschuldungs-Prozesse fortzuführen, um weiterhin Profite zu machen. Funktioniert das nicht mehr ist der Niedergang der eigenen Wirtschaft nicht mehr weit und da will keiner freiwillig hin. Also wird alles versuch das zu verhindern.

Aus dieser Logik heraus entstehen allerhand Gegensätze, reich/arm, Überfluss/Elend, Macht/Ohnmacht, oben/unten.. Die ganzen "Begriffe" wie Produktivität, Angebot u. Nachfrage, Effizienz, Konkurrenzkampf.. sollten mal auf ihren Inhalt und Auswirkungen abgeklopft werden. Dazu kommt noch Propaganda, Meinungsmache, Deutungshoheit, Illusionen usw.

Was für einen Teil der Menschen als "funktionierend" betrachtet wird, ist für den anderen Teil der Horror. Daraus wird immer Gewalt hervorgehen. Innerhalb dieser Logik wird es meiner Erkenntnis nach nie eine wirkliche Lösung geben. Die kann es nur außerhalb dieser Logik geben. Darum werde ich auch nicht innerhalb dieser Konstruktes in angeblich gut und böse teilen oder in angeblich schuldig oder nicht-schuldig.

Wirtschaft und Expansion gibt es nur dort, wo der Staat sein Unwesen treibt >


In der Logik/Denke innerhalb dieses kapitalistischen Konstrukts/Matrix schon.
Würde sich der Mensch zu Nietzsches Übermensch aufmachen, was ja Erkenntnis bedeutet, würde diese Irrsinns-Logik was wir heute als "Natürlich" sehen bestimmt überwunden werden.

Viele Libertäre glauben halt, der Mensch wirtschafte auch ohne Staat. > Tut er aber nicht, wie ein Paul C. Martin (aka Dottore) oder ein Gerhard Bott nachhaltig bewiesen haben. >


Es würde vielleicht "funktionieren", wenn der Mensch sich vollkommen der kapitalistischen Logik/Ordnung unterwirft, was schrecklich wäre. Er würde die Folgen/Auswirkungen hinnehmen, ohne jegliche Gegenwehr. Das habe ich gemeint mit "ohne Staat". Aber das soll jetzt eigentlich nicht Thema sein.

Grüße, Rumbidu

Der Staat

Falkenauge @, Dienstag, 13.12.2016, 09:41 vor 3376 Tagen @ Beo2 4605 Views

@Zarathustra (und andere) setzt den Staat mit dem kapitalistischen, d.h.
mit dem heutigen Wirtschaftssystem (Kapital'Ismus**) gleich, welches
allerdings ein schon recht altes ist .. und welches sich ein passendes
politisches System unterhält. Im heutigen Fall ist es die Scheindemokratie
bzw. die Parteienkratie. Das ist ein sehr grober Denkfehler - der Staat
als Organisationsform einer Gesellschaft darf und muss nicht mit dem
Kapital'Ismus** gleichgesetzt werden
. Dazu gibt es gar keine
sachlogische Berechtigung oder Notwendigkeit.

Es ist aber auch richtig, dass der Kapitalismus sich die staatliche
Organisationsform zunutze macht und diese sogar permanent als seine
Existenzgrundlage benötigt .. so, wie es jegliche andere
Wirtschaftsordnung ebenfalls voraussetzt. Ohne Staat, keine Wirtschaft,
keine Arbeitsteilung .. kein technischer Fortschritt, keine Erschließung
des Weltraums, ja vermutlich gar keine Kultur und Zivilisation etc.
..
und natürlich auch kein Kapitalismus.
Nur, was @Zarathustra übersieht, ist, dass der Staat als bloße
Organisationsform einer Gesellschaft ebenfalls und alternativ als Grundlage
für ein ganz anderes Wirtschafts- und politisches System dienen kann
.

Dem ist voll zuzustimmen.

Das ist ein sehr grober Denkfehler - der Staat
[quote]als Organisationsform einer Gesellschaft darf und muss nicht mit dem
Kapital'Ismus** gleichgesetzt werden
. Dazu gibt es gar keine
sachlogische Berechtigung oder Notwendigkeit.[/quote]

Das ist genau der Punkt. Die Gleichsetzung ist willkürlich, fiktiv, und hat keine sachlogische Berechtigung.
Der Staat ist im Grunde die rechtliche Verfasstheit einer Gesellschaft, wie groß sie auch immer ist. Jede Gemeinschaft von Menschen ist in irgendeiner Form eine Rechtsgemeinschaft mit vereinbarten Regeln des Zusammenlebens.

Es stimmt auch nicht, dass der Lieberalismus den Staat abschaffen will. Er will ihn nur auf seine eigentliche Kernaufgabe, die rechtlichen Regeln, reduzieren.

Konkrete Alternativen sind gefragt!

Beo2 @, NRW Witten, Dienstag, 13.12.2016, 10:51 vor 3376 Tagen @ Hinterbänkler 4876 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 13.12.2016, 11:07

Was bitte ist denn die von Dir so benannte 'Geisteskrankheit'? Du hast einen schönen Begriff in den Raum geworfen, aber nirgendwo wird klar, was er meint.

Lies bitte nochmals und aufmerksam meine Beiträge in diesem (und in weiteren) Thread. Wir haben es seit langem mit einer globalen Geisteskrankheit zu tun .. sie widerspricht jeglicher Rationalität und Erfahrung (= Vernunft). Und, sie zerstört die eigenen Lebensgrundlagen sowie die von allem anderen. Sie ist allumfassend parasitär.
Ihre Ursachen liegen noch im Dunkeln, zumal sie als solche "von der Wissenschaft" noch gar nicht erkannt wurde. Auch die heutige Wissenschaft ist ein Teil davon, denn diese dient hauptsächlich ihrer Rechtfertigung und Erhaltung.

Ich denke die Geisteskrankheit ist der Glaube an die Rationalität (bestehend aus Tausenden von zu überwindenden Memen), die sich beispielsweise in Weltparlamenten, Stadtstaaten, Wirtschafts- und politischen Systemen zeigt.

Das mag dein Glaube sein, ist aber offensichtlich nicht meiner. Ich weiss es in diesem Fall besser.

Wenn wir nicht wieder einen artauszeichnenden Instinkt integrieren, werden wir nicht überleben.

Nach dem "artauszeichnenden Instinkt" des Homo sapiens wurde bis jetzt gelebt - es ist der gnadenlos parasitäre Egoismus. Damit wird man nicht mehr weit kommen. Diese Menschenart wird enden wie der Neandertaler (und andere damalige Menschenarten), der nichts dazu gelernt hatte und zum Schluss sogar Kannibale wurde. Ihre Tage sind schon gezählt .. und, ein neuer Menschentyp ist bereits unterwegs.

Ich bin noch nicht überzeugt, dass die künftig überlebenden Menschenrotten mehr als 150 Personen groß sein werden.

Ja, ihr werdet die Urwaldindianer von morgen sein .. wie die im heutigen Amazonasgebiet. Warum auch nicht? Wir sind tolerant und kompromissbereit. Es wird genug Platz auch für euch da sein, solange ihr euch nicht allzu stark vermehrt. Sonst werden wir euch Grenzen setzen müssen. Wir, die Stadt- und Staatsmenschen von morgen, werden euch unter strengen Artenschutz stellen.

Beschreibe doch ganz ehrlich, wie ihr leben, euch bekleiden, was ihr essen, wie ihr mit benachbarten Gruppen umgehen wollt etc.! Druckse hier nicht herum und hör auf, anderen ans Hosenbein zu pinkeln! Stell deine Alternative vor.

Wie sind bereit und in der Lage, euch bereits heute viel über unsere künftige Lebensart und unsere Spielregeln zu erzählen. Wie schon anderswo gesagt, wir werden in großen, konzentrisch angelegten Städten leben. Drum herum die Landwirtschaft. Es wird nicht mehr als 100 solcher Städte weltweit geben, nachhaltig. Dazwischen die pure wilde Natur, und ein paar Schwebebahnen .. und eure kleinen Gruppen.
Mit der hemmungslosen Zersiedlung und Zerstörung der Landschaft wird Schluss sein. Kein Einziger "von uns" wird auf dem Lande leben. Wir respektieren außerordentlich die Natur, unsere Ernährerin und Lehrerin. Wir werden Geburtenkontrolle haben und u.a. Vegetarier sein .. mindestens für 1000 Jahre. Aber gewiss, nichts in dieser Welt dauert ewig. Die Geisteskrankheit wird immer auf ihre neue Chance warten.

Eure Jugend wird ganz sicher zu uns abwandern. Sie wird in unseren lautlosen Schwebebahnen fahren, an unserer Kunst und Wissenschaft teilhaben und mit uns zu anderen Sonnensystemen fliegen wollen.

Der Traum von einer gerechten/artgerechten/machbaren Organisation größerer Einheiten gehört für mich zum Krankheitsbild.

Meinetwegen. Plausibel begründen kannst Du deine Kritik ja nicht .. außer vielleicht wieder fluchtartig "auf die Sammlung" zu verweisen. Das genügt aber niemandem.

Beschreibe doch stattdessen deine zukünftige, gewollte Lebensart, damit unsere Unterschiede und Alternativen deutlich werden.

Gruß, Beo2

Meine Einschätzung dazu!

Rumbidu @, Dienstag, 13.12.2016, 19:27 vor 3376 Tagen @ Beo2 4330 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 13.12.2016, 19:41

Hab leider wenig Zeit, darum dauern die Antworten ein wenig.

Mir geht es darum, dieses ganze Konstrukt zu beleuchten, um nicht einzelne Teile herauszupicken und sie dann als gut oder schlecht zu deklarieren. Dieses Konstrukt hat klare Grenzen durch die Regeln und Normen, ist also beschränkt in dem, was es kann und was eben nicht.

- Kapital ist: Eigentum an (Grund u. Boden, Rohstoffe,..) + menschliche Arbeitskraft (Fähigkeiten, Ausbildung,..) und dieses muss (-ismus) zur Kapitalrendite/Profit genutzt werden.
- Die Zentralmacht/Staat, sowie von Ashitaka bzw. Kurt beschrieben. Der sagt was „gilt“ also „Geld ist“ um daraus eine Funktion/Logik zu machen.
- Dottores Debitismus, Nachschuldnersuche, Profitjagd, Ausscheidungskampf um die Profite.
- Das Denken richtet sich innerhalb dieses Konstruktes aus. Es muss versuchen, an Zahlungsmittel zu kommen.

Hieraus erwächst das, was wir als Wirtschaften, Fortschritt, Zivilisation, Kultur, verstehen – innerhalb dieser Regeln und Normen. Darum sind auch Libertarismus, Kommunismus, Sozialismus, Demokratie, Feudalismus, Neoliberalismus, nur Varianten dieser kapitalistischen Grundform, die alle mit den gleichen Auswirkungen zu kämpfen haben.

Es gibt in dieser kapitalistischen Logik immer zwei Seiten der gleichen Medaille, wie hier beschrieben:

Aus dieser Logik heraus entstehen allerhand Gegensätze, reich/arm, Überfluss/Elend, Macht/Ohnmacht, oben/unten >

Kriege sind Teil dieser Logik, weil es nur darum geht, Aufschuldungs-Prozesse fortzuführen, um weiterhin Profite zu machen. Funktioniert das nicht mehr ist der Niedergang der eigenen Wirtschaft nicht mehr weit und da will keiner freiwillig hin. Also wird alles versucht, das zu verhindern. >

Zu glauben, auf der gleichen Grundlage ein anderes Ergebnis zu erwarten, ist, wie die Vergangenheit gezeigt hat, falsch.
Das trifft leider auch auf unsere Demokratie zu. Hitler wurde auch demokratisch gewählt, mit der Hoffnung der Massen, einen Ausweg aus dem Elend zu erreichen.

Auch in einer direkten Demokratie werden die Menschen für den Profit stimmen, weil das ihre Lebensgrundlage ist.
Sie müssten anfangen, das, was sie/wir heute machen zu verstehen, und das geht weit über das Oberflächliche hinaus.
Das fängt schon bei den einfachen Schuldzuweisungen an, die heute massenhaft aus dem Ärmel gezogen und geschürt werden. Was ich damit sagen will ist, dass die Prozesse, die im Hintergrund ablaufen, von den wenigsten erkannt werden. Und diese Prozesse führen unweigerlich zu Zuständen, die wir eigentlich alle nicht haben wollen.

Ich lass mich da aber gerne eines anderen belehren.

Das ist ein sehr grober Denkfehler - der Staat als Organisationsform einer Gesellschaft darf und muss nicht mit dem Kapital'Ismus** gleichgesetzt werden. >

Ich kenne Gesellschaften, in denen geteilt wurde ohne Eigentum zu besitzen. Die Rohstoffe wurde so genutzt, um allen ein möglichst „gutes“ Leben zu gestalten.

Grüße, Rumbidu

Konkrete Alternative

Romeo @, Somalia 2.0, Dienstag, 13.12.2016, 23:25 vor 3376 Tagen @ Beo2 4525 Views

Ja, ihr werdet die Urwaldindianer von morgen sein .. wie die im
heutigen Amazonasgebiet. Warum auch nicht? Wir sind tolerant und
kompromissbereit. Es wird genug Platz auch für euch da sein, solange ihr
euch nicht allzu stark vermehrt. Sonst werden wir euch Grenzen setzen
müssen. Wir, die Stadt- und Staatsmenschen von morgen, werden euch unter
strengen Artenschutz stellen
.

"Ihr"? "Wir"?
So weit sind wir schon?

"Wir, die Stadt- und Staatsmenschen von morgen."
Das wird sicher schön werden morgen, denn Deine Staatsmenschen gabs ja immer schon und so auch heute - Staatsbeamte (fürs Protokoll: auch GeStaPo und StaSi waren Beamte, und zwar besonders staatsbewusste)? GEZ-Kontrolleure? Politiker? Telefon-Desinfizierer?
"Staatsmenschen", my ass.

"Wir sind tolerant"
"... werden wir euch Grenzen setzen müssen"
Ja, genau, Toleranz heißt "Grenzen setzen müssen".
Krieg ist Frieden.
Finde den Fehler.

Beschreibe doch ganz ehrlich, wie ihr leben, euch bekleiden, was ihr
essen, wie ihr mit benachbarten Gruppen umgehen wollt etc.! Druckse
hier nicht herum und hör auf, anderen ans Hosenbein zu pinkeln! Stell
deine Alternative vor.

Die konkrete Alternative lässt sich aufgrund Deiner Vorlage relativ einfach formulieren:
So nicht, wie Du Dir Deinen faschistischen Welt-Ameisenstaat aus Staatsmenschen (welch Widerspruch in sich!) ausmalst.
Es sind tausend Alternativen denkbar, egal wie anders, aber nicht so!

Und wer pinkelt hier?
Wer will dem anderen gewaltsam "Grenzen setzen müssen"?

Wir sind bereit und in der Lage, euch bereits heute viel über unsere
künftige Lebensart und unsere Spielregeln zu erzählen. Wie schon anderswo
gesagt, wir werden in großen, konzentrisch angelegten Städten leben. Drum
herum die Landwirtschaft. Es wird nicht mehr als 100 solcher Städte
weltweit geben, nachhaltig. Dazwischen die pure wilde Natur, und ein paar
Schwebebahnen .. und eure kleinen Gruppen.

Mega-Städte. Nachhaltig.
Ja, man kann bereits seit langem und auch heute sehen, wie nachhaltig Städte sind.

Wir werden Geburtenkontrolle haben und u.a. Vegetarier sein .. mindestens
für 1000 Jahre. Aber gewiss, nichts in dieser Welt dauert ewig. Die
Geisteskrankheit wird immer auf ihre neue Chance warten.

"Geburtenkontrolle und u.a.", vor allem das "u.a." dürfte interessant werden. Kann eigentlich nur totale Kontrolle im Sinne von Faschismus bedeuten. Volldemokratisch natürlich. Mit Spielregeln. Faschismus als Spiel.
Freiheit ist Sklaverei.

1000 Jahre? Gabs doch auch schon, letzthin als "1000-jähriges Reich"(tm), hat aber dann letztlich doch nicht ganz so lange gehalten, wie anfangs großmäulig propagiert.

Eure Jugend wird ganz sicher zu uns abwandern. Sie wird in unseren
lautlosen Schwebebahnen fahren, an unserer Kunst und Wissenschaft teilhaben
und mit uns zu anderen Sonnensystemen fliegen wollen.

Selten so gelacht.

Das beste am bevorstehenden Fall der derzeitigen Zivilisation ist, dass die billige Energie verballert und unwiederbringlich weg ist, um keinen erneuten weiteren Zivilisationszyklus derartigen Größenwahns zu powern.
Da wird keiner zu fremden Sonnen fliegen, wahrscheinlich wirds nicht mal mehr für Deine Schwebebahn reichen.
Gott (wer auch immer das sein mag) sei Dank!

So siehts nämlich leider aus:
"Der Traum von einer gerechten/artgerechten/machbaren Organisation größerer Einheiten gehört für mich zum Krankheitsbild."
Diesen Worten des Hinterbänklers ist nichts mehr hinzu zu fügen.

Zukunftsfrohe Grüße,
R.

--
Klagt nicht, kämpft!

Ja, es ist nicht all zu schwer die Dinge zu ordnen...

nemo, Mittwoch, 14.12.2016, 00:02 vor 3376 Tagen @ Rumbidu 4244 Views

bearbeitet von nemo, Mittwoch, 14.12.2016, 00:07

Politiker versprechen unmögliche Dinge.
Das Volk glaubt diese unmöglichen Dinge.

Damit haben wir das ganze Problem in zwei
Sätzen zusammen gefasst.

//Edit:

Das System scheitert. Die Masse rebelliert.
Dann wieder von vorne.

Gruß
nemo

Ich hab das Gefühl, die nichtssagende Schwebebahn bist Du selbst...

Hinterbänkler @, Schweiz - tief im Emmental, Mittwoch, 14.12.2016, 00:38 vor 3376 Tagen @ Beo2 4313 Views

Hallo Beo2,

ja es gibt viele hübsche Visionen.
Schwebebahnen und konzentrische Städte - wunderbar.

Romeo hat gut geantwortet.
Meine Alternative habe ich bereits vorgestellt.

Im Gegensatz zu Dir sage ich nicht, dass Du meine bisherigen Beiträge lesen sollst - obwohl es Dir ganz gut täte, weil dann würdest Du mich nicht so schräg anplappern.
Ich kann mich - nur mal als Beispiel - nicht erinnern auch nur 1x auf die Sammlung verwiesen zu haben.

Mich interessiert dein sogenanntes Wissen weiter nicht und ich werde diese Undiskussion nicht mehr vertiefen.
Ich erwarte von Dir auch kein weiteres Interesse an 'uns'.
Nicht mal Toleranz oder Artenschutz.
Wenn Du weißt, wie es kommt, brauchst Du auch nicht meine Ideen diskutieren.

Wo ist das Hosenbein?

Danke und Gruß
Hinterbänkler

--
...und es gibt überhaupt gute Gründe dafür, zu mutmassen, daß in einigen Stücken die Götter insgesamt bei uns Menschen in die Schule gehen könnten. Wir Menschen sind - menschlicher ...

Friedrich Nietzsche 'Jenseits von Gut und Böse'

Es gilt auch für dich ..

Beo2 @, NRW Witten, Mittwoch, 14.12.2016, 09:11 vor 3375 Tagen @ Romeo 4254 Views

.. ich zitiere mich:

Konkrete Alternativen sind gefragt!
Druckse hier nicht herum und hör auf, anderen ans Hosenbein zu pinkeln! Stell deine Alternative vor.
Beschreibe doch stattdessen deine zukünftige, gewollte Lebensart, damit unsere Unterschiede und Alternativen deutlich werden.

Denn außer billiger Polemik und rabulistischer Sinnentstellung meiner Aussagen hast du nichts gebracht ...

https://de.wikipedia.org/wiki/Rabulistik
"Rabulistik (von lateinisch rabere „toben“ bzw. rabula „marktschreierischer Advokat“) ist ein abwertender Begriff in der Bildungssprache für rhetorische „Spitzfindigkeiten“ oder „Wortklauberei“. Als Rabulist wird laut Duden jemand bezeichnet, der in „spitzfindiger, kleinlicher, rechthaberischer Weise argumentiert und dabei oft den wahren Sachverhalt verdreht“.
Die Rabulistik dient dazu, in einer Diskussion unabhängig von der Richtigkeit der eigenen Position recht zu behalten. Erreicht wird dies durch Sophismen, verdeckte Fehlschlüsse und andere rhetorische Tricks wie das Einbringen diskussionsferner Aspekte, semantische Verschiebungen etc. Die Grenzen zur Täuschung, Irreführung und Lüge sind dabei fließend. Die Rabulistik kann als missbräuchliches Teilgebiet der Eristik oder der Rhetorik betrachtet werden ...
"

Mit Gruß, Beo2

Gefühle hin, Gefühle her ..

Beo2 @, NRW Witten, Mittwoch, 14.12.2016, 09:54 vor 3375 Tagen @ Hinterbänkler 4237 Views

Grüß Gott, Hinterbänkler!

Ich hab das Gefühl, die nichtssagende Schwebebahn bist Du selbst...

Ja, Polemik kannst du. Schauen wir noch auf den "substantiellen" Rest deines Beitrags (zu was?) ...

ja es gibt viele hübsche Visionen. Schwebebahnen und konzentrische Städte - wunderbar.

Ach ja, und weiter ..? Was willst du mir damit sagen?

Romeo hat gut geantwortet. Meine Alternative habe ich bereits vorgestellt.

Außer billiger Polemik und Sinnentstellung meiner Aussagen hat er nichts gebracht.

Im Gegensatz zu Dir sage ich nicht, dass Du meine bisherigen Beiträge lesen sollst - obwohl es Dir ganz gut täte, weil dann würdest Du mich nicht so schräg anplappern.

Ich habe lediglich auf meine Beiträge in diesem(!) Thread verwiesen .. aus denen deutlich, oder gar deutlichst hervorgeht, was ich mit "Geiteskrankheit" meinte.

Ich kann mich - nur mal als Beispiel - nicht erinnern auch nur 1x auf die Sammlung verwiesen zu haben.

Dann bitte ich um Verzeihung. Es passiert ja (mir) so oft hier.

Mich interessiert dein sogenanntes Wissen weiter nicht ...

Das habe ich längst verstanden. Ich schreibe hier aber auch für andere.

und ich werde diese Undiskussion nicht mehr vertiefen.

DU hast die Diskussion auf eine unsachliche Ebene runtergezogen, mein Freund! .. vermutlich, um sie zügig platt und flach zu machen. Das ist hier eine beliebte und bewährte Methode.

Ich erwarte von Dir auch kein weiteres Interesse an 'uns'. Nicht mal Toleranz oder Artenschutz.

Schon gut. Darüber werden wir wieder reden, falls doch einmal nötig.

Wenn Du weißt, wie es kommt, brauchst Du auch nicht meine Ideen diskutieren.

Welche "Ideen" bitte? Bitte um konkrete Verweise auf oder Zitate deiner IDEEN! Das habe ich nun mehrmals, bisher vergeblich eingefordert.

Mit Gruß, Beo2

Wenn die Wilden nach vereinbarten Regeln zusammenleben würden, wären sie nicht wild.

trosinette @, Mittwoch, 14.12.2016, 10:09 vor 3375 Tagen @ Falkenauge 4192 Views

Guten Tag,

Jede Gemeinschaft von Menschen ist in irgendeiner Form eine
Rechtsgemeinschaft mit vereinbarten Regeln des Zusammenlebens.

Also ich würde nicht sagen, dass die Wilden nach vereinbarten Regeln zusammenleben. Ich würde schon zwischen staatlich ausgehandelten und gesetzten Regeln, die wir ununterbrochen hin und her aushandeln, setzen und versetzen und zwischen den Regeln, die den Wilden unverhandelt und unhinterfragt quasi vor Menschengedenken in den Schoß gefallen sind, unterscheiden wollen.

Das ist genau der Punkt. Die Gleichsetzung ist willkürlich, fiktiv, und hat keine sachlogische Berechtigung.

Das Wirtschaft auf Staat beruht erscheint mir offenkundig, so wie offenkundig Leben auf Kohlenstoff beruht. Das hat die Natur hier willkürlich und ohne sachlogische Berechtigung eingerichtet. Anderswo soll aber durchaus Leben auf Siliziumbasis möglich sein.

Es stimmt auch nicht, dass der Liberalismus den Staat abschaffen will.
Er will ihn nur auf seine eigentliche Kernaufgabe, die rechtlichen Regeln, reduzieren.

Netter Vorsatz. Dazu müsste sich der Liberalismus lediglich von einem zahnlosen Theorietiger zu einer überstaatlichen Machtinstitution aufschwingen.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Bin mal kurz gemein...

trosinette @, Mittwoch, 14.12.2016, 10:14 vor 3375 Tagen @ Hinterbänkler 4265 Views

Guten Tag,

Mich interessiert dein sogenanntes Wissen weiter nicht und ich werde diese
Undiskussion nicht mehr vertiefen.

Beo2's Einlassungen kommen mir vor, wie die eines begabten und engagierten Sechstklässlers, von dem mit zunehmender Reife noch einiges zu erwarten wäre.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Tolerante Urwaldindianer?

trosinette @, Mittwoch, 14.12.2016, 10:25 vor 3375 Tagen @ Beo2 4339 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 14.12.2016, 10:30

Guten Tag,

Ja, ihr werdet die Urwaldindianer von morgen sein .. wie die im
heutigen Amazonasgebiet. Warum auch nicht?
Wir sind tolerant und
kompromissbereit.

Soll das heißen, dass Urwaldindianer tolerant und kompromissbereit sind? Wenn ja, wie kommst du darauf? Ich würde eher sagen, dass Urwaldindianer von Toleranz und Kompromissbereitschaft keinen blassen Schimmer haben. Wozu sollten Urwaldindianer von etwas Ahnung haben, was sie nicht brauchen?

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Problemlösungen ...

Beo2 @, NRW Witten, Mittwoch, 14.12.2016, 10:36 vor 3375 Tagen @ nemo 4263 Views

Politiker versprechen unmögliche Dinge. Das Volk glaubt diese unmöglichen Dinge. Damit haben wir das ganze Problem in zwei Sätzen zusammen gefasst.

Nicht ganz so, sondern: Politiker versprechen Dinge, die sie selbst(!) nicht leisten können oder auch gar nicht leisten wollen. Dazu fehlt ihnen das nötige Wissen, das Verstehen und die Aufrichtigkeit. Es sind nämlich Schlepper und Wählerfänger.
Es ist nicht so, dass es grundsätzlich keine optimalen Lösungen für die hier diskutierten Probleme gäbe. Sie wachsen allerdings nicht an den Bäumen. Es gibt Alternativen.

Für jeden Topf gibt es einen passenden Deckel oder ein solcher kann hergestellt werden.

Gruß, Beo2

Leben wie die Tiere - warum nicht?

Beo2 @, NRW Witten, Mittwoch, 14.12.2016, 10:47 vor 3375 Tagen @ trosinette 4239 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 14.12.2016, 11:20

Ja, ihr werdet die Urwaldindianer von morgen sein .. wie die im heutigen Amazonasgebiet. Warum auch nicht? Wir sind tolerant und kompromissbereit.

Soll das heißen, dass Urwaldindianer tolerant und kompromissbereit sind? Wenn ja, wie kommst du darauf?

Du hast wieder deine Brille nicht an - ich sagte doch: WIR sind tolerant und kompromissbereit .. bis zu einer gewissen Schmerzgrenze natürlich. Toleranz ist ja nicht völlige Selbstaufgabe.

Ich würde eher sagen, dass Urwaldindianer von Toleranz und Kompromissbereitschaft keinen blassen Schimmer haben. Wozu sollten Urwaldindianer von etwas Ahnung haben, was sie nicht brauchen?

Sehe ich auch so. Sie leben ja wie die Tiere: Fressen, kacken, spielen, hindösen, sich vermehren, Krieg machen ... für immer und ewig.

Ich und meine Artgenossen wollen anders leben .. und werden es tun. Dürfen wir es?

Gruß, Beo2

Lösungsansätze

nemo, Mittwoch, 14.12.2016, 10:55 vor 3375 Tagen @ Beo2 4257 Views

Mit Visionen und Utopien bin ich lieber vorsichtig. Das sind meist Gedanken-Konstrukte
und Wunschträume. Viel sinnvoller scheint es mir, zu erkennen, was nicht funktioniert.
Weil das was funktioniert, funktioniert von ganz alleine, ohne Visionen und Lösungs-
suche.

Gruß
nemo

Die falsche Brille

trosinette @, Mittwoch, 14.12.2016, 11:41 vor 3375 Tagen @ Beo2 4170 Views

Du hast wieder deine Brille nicht an

Ok, sorry, meine Brille ging davon aus, dass die Sätze, die du aneinanderreihst, einen Sinnzusammenhang darstellen könnten - mein Fehler.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Damit wären wir wieder einmal ..

Beo2 @, NRW Witten, Mittwoch, 14.12.2016, 11:48 vor 3375 Tagen @ trosinette 4162 Views

auf deinem Niveau angekommen. Nicht wahr?

Du hast wieder deine Brille nicht an - ich sagte doch: WIR sind tolerant und kompromissbereit .. bis zu einer gewissen Schmerzgrenze natürlich. Toleranz ist ja nicht völlige Selbstaufgabe.

Ok, sorry, meine Brille ging davon aus, dass die Sätze, die du aneinanderreihst, einen Sinnzusammenhang darstellen könnten - mein Fehler.

Gruß, Beo2

Nach kurzer Einkehr

trosinette @, Mittwoch, 14.12.2016, 11:59 vor 3375 Tagen @ Beo2 4106 Views

auf deinem Niveau angekommen. Nicht wahr?

nein, nach kurzer Einkehr komme ich zu dem Schluss, dass ich mir meine letzte Einlassung, die sachlich nicht ganz richtig ist, hätte sparen sollen. Mein Fehler war es, mich überhaupt auf dich und deine Schreiberei einzulassen.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Die Rückkehr zur toleranten Sklaverei

Centao @, Mittwoch, 14.12.2016, 12:06 vor 3375 Tagen @ Beo2 4163 Views

wird es sein, welche am Ende des fossilen Energiezeitalters hochwahrscheinlich auf "Euch" wartet. Der letzte Oligarch wird weinend seine Tonnen von geraubten und gehortetem Golde seinem bewaffneten Wachdienste anbieten, nur um ein sinnbildliches letztes Stück Brot. Der aber erkennt, dank "falscher Meme" und Instinkt sofort: "Alle wirkliche Macht kommt aus Gewehrläufen..", frei nach Deinem politischem Vorbild Mao Tse-Tung.

Die Toleranz der Sklavenhalter ist übrigens endlich, auch wenn Rom in der Endzeit wohl neuerdings ein "Sklavenpadies" war.., weil selbst ihnen die Sklaven abhanden kamen. Aber es ändert sich ja alles, immer.

Am Rande: Welche Megastadt besteht energie-, medien- und versorgungsautark?

Gruß,
CenTao

Noch ein Tipp ..

Beo2 @, NRW Witten, Mittwoch, 14.12.2016, 12:10 vor 3375 Tagen @ trosinette 4170 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 14.12.2016, 14:05

aus meiner Lebenserfahrung:

Wer sachlich diskutiert, der gewinnt in jedem Fall. Wer es vermeidet, hat schon verloren.

Damit sind wir wieder einmal auf deinem Niveau angekommen. Nicht wahr?

nein, nach kurzer Einkehr komme ich zu dem Schluss, dass ich mir meine letzte Einlassung, die sachlich nicht ganz richtig ist, hätte sparen sollen. Mein Fehler war es, mich überhaupt auf dich und deine Schreiberei einzulassen.

Gruß, Beo2

Sachlich

Kurt @, Mittwoch, 14.12.2016, 12:43 vor 3375 Tagen @ Beo2 4300 Views

Noch ein Tip aus meiner Lebenserfahrung:

Wer sachlich diskutiert, der gewinnt in jedem Fall. Wer es vermeidet,
hat schon verloren
.

Kurze chronologische Thread-Analyse scheint diesem selbst gesetzten Imperativ zu widersprechen.

Beo2 @Hinterbänkler: Druckse hier nicht herum und hör auf, anderen ans Hosenbein zu pinkeln!

Ansonsten wäre ich auch interessiert, näheres über die erwähnte "Geisteskrankheit" zu erfahren, da einer solchen Charakterisierung zumindest in dieser Generalität natürlich zuzustimmen ist.

--
Für das verantwortlich zu sein, was ich sage, ist eine Sache.
Aber dafür verantwortlich zu sein, was jeder, der in meinem Leben vorkommt,
sagt oder tut, ist eine ganz andere Sache.

Ein großer Gewinn ist die Erkenntnis auf dem Holzweg zu sein.

trosinette @, Mittwoch, 14.12.2016, 13:41 vor 3375 Tagen @ Beo2 4096 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 14.12.2016, 14:08

aus meiner Lebenserfahrung:

Wer sachlich diskutiert, der gewinnt in jedem Fall. Wer es vermeidet,
hat schon verloren
.

Mensch Beo2, das mag nett gemeint sein, ist doch aber schon wieder nur so eine unausgegorene Halbweisheit.

Gewinn oder Verlust hängt auch davon ab, mit wem ich was diskutiere. Und es kann sehr wohl sein, dass es sehr viel gewinnbringender ist, einfach nur etwas zu lesen und reflektierend zur Kenntnis zu nehmen, als sachlich mit Cyberspace-Cowboys zu diskutieren. Und diese vollkommene Sachlichkeit, die du voraussetzt, existiert strenggenommen sowieso nicht, auch nicht bei dir und schon gar nicht bei den Themen, die wir hier auftischen.

Und wenn wir mal sachlich in uns reinhorchen, ist der erstrebte Gewinn beim Diskutieren dann nicht vornehmlich der, den Mitdiskutanten von den eigenen Ansichten und Ideen zu überzeugen?

Abschließend eine ernste Frage, die es dir erlaubt, die von dir vorgetragenen Lebenserfahrung etwas zu unterfüttern: Was hast du bei deinen Diskussionen im Gelben Forum bisher gewonnen?

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Bravo Romeo! (oT)

Zarathustra, Mittwoch, 14.12.2016, 14:37 vor 3375 Tagen @ Romeo 4005 Views

- kein Text -

Zu Sachlichkeit & Polemik ..

Beo2 @, NRW Witten, Mittwoch, 14.12.2016, 19:15 vor 3375 Tagen @ Kurt 4071 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 14.12.2016, 19:48

Wer sachlich diskutiert, der gewinnt in jedem Fall. Wer es vermeidet, hat schon verloren.

Kurze chronologische Thread-Analyse scheint diesem selbst gesetzten Imperativ zu widersprechen.
Beo2 @Hinterbänkler: Druckse hier nicht herum und hör auf, anderen ans Hosenbein zu pinkeln!

Ja mei, ist das alles, was Du in meinen Beiträgen (in diesem Thread) gesucht und gefunden hast? Traurig, traurig.
Wenn Du jene spitze Randbemerkung von mir einfach wegtust, bleibt der eigentliche Inhalt meines Beitrags vollkommen unbeschadet erhalten - hier bitte schön leicht nachzuprüfen:
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=423613

Ich habe hier schon mehrmals darauf hingewiesen, dass ich eine Prise Polemik in einer Diskussion als anregend empfinde. Es spornt an, sich zu verbessern, wenn: Wenn sie nicht mehr als 20-25% eines Postings ausmacht; sonst wird sie destruktiv. Es kommt also auf die gesunde Dosis an; eine Überdosis wird zum Gift. Die Grenze ist zwar unscharf, aber mensch kann sie erfühlen.
Ich bevorzuge eine lebendige Diskussion und eine relativ freie, kreative Sprachverwendung .. den "persönlichen Stil" eines jeden Diskutanten, sofern es nicht grob beleidigend wird. Ich habe auch schon hier die Moderatoren gebeten, hierbei ein gesundes Augenmaß walten zu lassen.

Übrigens, wer die lebendige Sprache mit aller Gewalt in ein starres "grammatikalisches Korsett" hineinzwängt, der tötet sie. Unter Lebendigkeit einer Sprache/-verwendung verstehe ich nicht das staubtrockene, politisch korrekte Beamten- oder Lehrerdeutsch. Wer vor vielen Jahren das sog. Gastarbeiter-Deutsch kannte und selber sprach, der weiss, was ich meine: Es war wunderbar kreativ und die Verständigung klappte bestens.

Ansonsten wäre ich auch interessiert, näheres über die erwähnte "Geisteskrankheit" zu erfahren, da einer solchen Charakterisierung zumindest in dieser Generalität natürlich zuzustimmen ist.

Hier geht's lang, mein Herr, zum besagten Thema:

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=423569
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=423613

Mit Gruß, Beo2

Meine Gewinn- & Verlustrechnung ..

Beo2 @, NRW Witten, Mittwoch, 14.12.2016, 19:31 vor 3375 Tagen @ trosinette 4016 Views

Wer sachlich diskutiert, der gewinnt in jedem Fall. Wer es vermeidet, hat schon verloren.

Mensch Beo2, das mag nett gemeint sein, ist doch aber schon wieder nur so eine unausgegorene Halbweisheit. Gewinn oder Verlust hängt auch davon ab, mit wem ich was diskutiere ... Und diese vollkommene Sachlichkeit, die du voraussetzt, existiert strenggenommen sowieso nicht, auch nicht bei dir und schon gar nicht bei den Themen, die wir hier auftischen.

Ich setze keineswegs "vollkommene Sachlichkeit" voraus und wünsche auch keine:
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=423779

Und wenn wir mal sachlich in uns reinhorchen, ist der erstrebte Gewinn beim Diskutieren dann nicht vornehmlich der, den Mitdiskutanten von den eigenen Ansichten und Ideen zu überzeugen?

Ich stelle hier meine Gedanken auf den Prüfstand. Wenn es mir gelingt zu überzeugen, freue ich mich natürlich. Wenn nicht, ist auch gut.

Abschließend eine ernste Frage, die es dir erlaubt, die von dir vorgetragenen Lebenserfahrung etwas zu unterfüttern: Was hast du bei deinen Diskussionen im Gelben Forum bisher gewonnen?

Weitere Erfahrung und neue Erkenntnisse. Ich war ja auch recht fleißig, in den knapp 2 Jahren.

Gruß, Beo2

Simulantenstadl

Ashitaka @, Mittwoch, 14.12.2016, 19:49 vor 3375 Tagen @ Zarathustra 4296 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 14.12.2016, 20:28

Hallo Zarathustra,

Du simulierst ja schon wieder.

Zunächst: Ein System ist die Gesamtheit der Elemente, die sich aufeinander beziehen und eine nach außen hin abgegrenzte Struktur aufweisen. Ein System ist keine Messung (Anzahl = Masse).

Die Masse ist nicht ohnmächtig. Das Individuum ist ohnmächtig gegenüber
der Masse.

Die Masse (= eine Anzahl von Individuen) handelt nicht. Diese Masse, der du eine Macht in Bezug auf das "System ihrer Beziehungen" zuschreibst, ist lediglich eine Anzahl (Zählung) von ohnmächtigen Individuen (eine Messung). Die Masse existiert nicht als ein Potential tragendes Element, sondern ausschließlich als eine Messung.

Die Messung (Anzahl) begründet keine Möglichkeit (Potential, Macht), um die Handlungen der Individuen zu entfalten. Das Potential, es wird den Individuen (Rechtspersonen) in einer Zentralmachtordnung zediert. Den Individuen werden Rechte durch Zentralmacht, von austauschbaren Zentralmachthaltern, eingeräumt (erste Befugnis: Abgabetermin der Zentralinstanz = Befugnis, zu einem späteren Zeitpunkt, statt sofort, die Abgabe zu leisten).

Rechte sind immer Befugnisse (Berechtigungen), d.h. Potentiale, deren Zession immer und ausschließlich von einer alle Rechtspersonen befähigenden Zentralmachtordnung abhängig sind, die eine Person nicht aus sich selbst heraus entstehen lassen kann. Kein Individuum handelt in diesem System (wirtschaftet), weil es selbst oder eine Zählung der Individuen (Masse) das Potential (die Macht) dazu begründet. Die Masse ist lediglich eine Anzahl (Messung) von ohnmächtigen Individuen, die überhaupt erst durch Zentralmachtordnung (ihrer Vorfinanzierungskraft) einen Rechtsraum für messbare Handlungen erhält. Aus einer Anzahl (Masse) alleine resultiert kein Potential (keine Macht). Das Potential der Individuen wird immer aus der Zentralmachtordnung (zentralinstanziell) abgetreten (siehe Wesel: Setzung der Rechtsinstitute durch Zentralinstanzen). Nix Fischmeere und Vogelschwärme.

Alle Handlungen der Abgabepflichtigen basieren auf der Notwendigkeit, das von den Individuen geraubte Potential (Passiva) durch Abgabenforderungen (Aktiva) zu besichern. Und sowohl dieser Raub, als auch die Besicherung aller nie rückzahlbaren Versprechen gegenüber den Beraubten (Forderung ist insgesamt nie werthaltig gewesen), ist ohne Zentralmachtsystem nicht möglich (da Gewaltmonopol, Sanktion).

Ja, ein Individuum kann das System (die Masse) nicht ändern. Das System
(die Masse) ändert sich selbst.

Die Masse ist eine Messung, kein Element des Systems. Du hast letztens geschrieben, dass der Zentralmacht das Potential durch Stimmungen, durch Gefühle, verliehen wird (Prechter's social moods). Hier merkt man, wie verunsichert du in Wirklichkeit bist. Da hast du Prechter eben völlig falsch verstanden. Er erklärte eben nicht, dass Stimmungen oder Gefühle Potentiale (Macht) begründen. Prechter erklärt, dass die Stimmungen bzw. Gefühle die Handlungen (aktive Potenzen) in ihrer Ausrichtung beeinflussen.

Die Stimmungen begründen aber eben nicht die für eine Realisierung (Aktion) notwendigen Potentiale (Passiva). Das beste Beispiel ist eben die Elliott-Wellen-Theorie. Die Stimmungen und Gefühle üben zwar einen Einfluss auf die Kursentwicklungen aus, sie begründen damit aber nicht die Verschuldungsfähigkeit und -unfähigkeit der aktiven Elemente. Anders ausgedrückt: Nur weil die Stimmung gut ist, bedeutet dies nicht, dass das Potential (Cash) vorhanden ist, um den Kurs nach oben zu drücken.

Dir wird der ursächlich äußere Zwang zur Handlung (aufgrund fremder Potentiale einer expansiven Zentralinstanzen) aufgrund deiner Simulationskraft nicht bewusst. Am Beispiel des potentiallosen Neugeborenen ist das Ganze fabelhaft verdeutlicht worden. Der Kontrast ist einfach mehr als deutlich geworden. Danke nochmal dafür. Du simulierst dir Potentiale zu allen Zeitpunkten dadurch, dass du spätere Handlungen der Elemente (ihre aktiven Potenzen) mit eigenen und immer vorhandenen Potentialen gleichsetzt.

Die Frage, woher das Vermögen (Aktiva) stammt, sowie die Erkenntnis, dass es immer durch äußere Potentiale begründet wird, sie überfordert dich. Es gibt halt übel rot verkrampfte Thinkaholics, die ihre Zeit mit Gedanken an Systeme verschwenden, die ihre Beziehungen losgelöst von den sich beziehen müssenden Elementen als realisierbar erachten. Das was man braucht, simuliert man sich als System, während der Rest (und die Ursächlichkeit) in die Umwelt der Simulation verfrachtet wird. Real sind die diese Beziehungen begründenden Elemente (die sich beziehenden Elemente) immer Teil des Systems, das System aufgrund des fehlenden Potentials der Elemente damit niemals autopoietisch.

Ashitaka versteht es – im Gegensatz zu Kurt – leider nicht. Er
versteht weder Determinismus noch Autopoiesis.

Keine Probleme damit. Im Gegenteil, euch fehlt einfach immer mal wieder der Ansatz, um den Kontrast zu verhindern. Ihr poltert einfach zuviel blind drauf los. Ich erkläre nur das, was man nicht predigen muss, was keinen Altar beansprucht und auch diesen Faden aufgrund durchgängiger sachlicher Argumentation nicht außer Kontrolle geraten lässt.

Herzlichst,

Ashitaka

--
Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
die Welt im Innersten funktioniert.

Und ewig grüsst ...

Zarathustra, Mittwoch, 14.12.2016, 21:22 vor 3375 Tagen @ Ashitaka 4016 Views

bearbeitet von Zarathustra, Mittwoch, 14.12.2016, 21:26

Hallo Zarathustra,

Du simulierst ja schon wieder.

Zunächst: Ein System ist die Gesamtheit der Elemente, die sich
aufeinander beziehen und eine nach außen hin abgegrenzte Struktur
aufweisen.

So ist es. Du bist Teil (Element) des Systems. Alle Elemente zusammen (Organismus/System) verkörpern die Macht.

Ein System ist keine Messung (Anzahl = Masse).

Die gesamte Masse ist das System.

Die Masse ist nicht ohnmächtig. Das Individuum ist ohnmächtig

gegenüber

der Masse.


Die Masse (= eine Anzahl von Individuen) handelt nicht.

Selbstverständlich tut es das. Die Gesamtheit Deiner Zellen handelt (steigt morgends aus dem Bett und abends wieder rein). Die einzelne Zelle sowie die Organe in der Peripherie und in der Zentrale sind dem Willen der Masse namens Ashitaka unterworfen und gehen schön brav mit ihm zu Bett, sobald er dies tut.

Diese Masse, der
du eine Macht in Bezug auf das "System ihrer Beziehungen" zuschreibst, ist
lediglich eine Anzahl (Zählung) von ohnmächtigen Individuen (eine
Messung). Die Masse existiert nicht als ein Potential tragendes Element,
sondern ausschließlich als eine Messung.

Unsinn. Ashitaka existiert nicht nur als Vorstellung, sondern als handelnde Masse, bestehend aus abermillionen Zellen und Organen, die als Individuum der Masse namens Ashitaka 'unterworfen' sind.

Ja, ein Individuum kann das System (die Masse) nicht ändern. Das

System

(die Masse) ändert sich selbst.


Die Masse ist eine Messung, kein Element des Systems.

Unsinn. Du bist keine Messung.

Du hast letztens
geschrieben, dass der Zentralmacht das Potential durch Stimmungen, durch
Gefühle, verliehen wird (Prechter's social moods). Hier merkt man, wie
verunsichert du in Wirklichkeit bist. Da hast du Prechter eben völlig
falsch verstanden.

Von Prechter hast Du keinerlei Ahnung. Prechter kenne ich seit 35 Jahren. Also erzähl mir nichts von Prechter. Und schon gar nicht von Gerhard Bott.

Er erklärte eben nicht, dass Stimmungen oder Gefühle
Potentiale (Macht) begründen.

Genau dies tut er.

Prechter erklärt, dass die Stimmungen bzw.
Gefühle die Handlungen (aktive Potenzen) in ihrer Ausrichtung
beeinflussen.

Eben. Du widersprichst Dir selbst.

Die Stimmungen begründen aber eben nicht die für eine Realisierung
(Aktion) notwendigen Potentiale (Passiva).

Doch, denn den Stimmungen liegen entsprechend handeln könnende Menschenmassen zugrunde.

Das beste Beispiel ist eben die
Elliott-Wellen-Theorie.

Genau.

Die Stimmungen und Gefühle üben zwar einen
Einfluss auf die Kursentwicklungen aus, sie begründen damit aber nicht die
Verschuldungsfähigkeit und -unfähigkeit der aktiven Elemente.

Doch, genau dies tun sie. Dein Wille und Deine Stimmung allein genügen aber noch nicht, um aus dem Bett zu kommen. Deine physische Beschaffenheit ist ebenso eine Determinante, die stimmen muss. Die Welt ist multikausal deterministisch.

Anders
ausgedrückt: Nur weil die Stimmung gut ist, bedeutet dies nicht, dass das
Potential (Cash) vorhanden ist, um den Kurs nach oben zu drücken.

Das behauptet auch niemand, dass determinierte Effekte monokausale Ursachen haben.
Du allein vertrittst solche 'einzig und allein'-Märchen.

Dir wird der ursächlich äußere Zwang zur Handlung (aufgrund fremder
Potentiale einer expansiven Zentralinstanzen) aufgrund deiner
Simulationskraft nicht bewusst. Am Beispiel des potentiallosen Neugeborenen

Neugeborener Ashi ist genauso wenig potentiallos wie ein ausgewachsener Ashi.
Neugeborener Ashi hat sogar wesentlich 'mehr' Potential als ein greiser Ashi.
Irgendwann wird Dir dies schon noch bewusst werden.


Die Frage, woher das Vermögen (Aktiva) stammt, sowie die Erkenntnis, dass
es immer durch äußere Potentiale begründet wird, sie überfordert dich.

Der einzige, der hoffnungslos überfordert ist, bist Du. Wer nach so vielen Hinweisen immer noch allen Ernstes glaubt, ein System/Organismus hänge ausschiesslich von äusseren Dingen ab und nicht genauso von der eigenen Beschaffenheit, dem ist nicht zu helfen, auch nicht mit weiteren hundert Lektionen.


Grüsse, Zara

Was du Krankheit nennst, ist der Debitismus

FOX-NEWS @, fair and balanced, Donnerstag, 15.12.2016, 14:45 vor 3374 Tagen @ Hinterbänkler 3973 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 15.12.2016, 17:03

Ich bin noch nicht überzeugt, dass die künftig überlebenden
Menschenrotten mehr als 150 Personen groß sein werden.

Wenn die Menschheit wieder auf dieses Niveau (Mittelsteinzeit?) zurückfällt, dann wird sie völlig automatisch wieder einen ähnlichen Weg gehen. Die Bevölkerung wächst, Zwangskollektive entstehen und der Schuldkult feiert fröhliche Urstände[[freude]].

Der Unterschied wird sein, daß keine metallurgische Entwicklung mehr möglich sein wird, da die Leute auf einer ausgelöffelten und ausgebrannten Erde sitzen. Zudem wird alles heutige Wissen verfault (Bücher) oder nicht mehr zugänglich sein (elektronische Speicher).

Grüße

--
[image]
** Keiner soll hungern ohne zu frieren! **

Die Insel!

Rumbidu @, Donnerstag, 15.12.2016, 14:52 vor 3374 Tagen @ nemo 4037 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 15.12.2016, 17:27

Ich stelle mir gerade eine Insel vor, auf der alle Rohstoffe vorhanden sind, um allen ein vernünftiges Leben zu ermöglichen. Wie kommt man da ausgerechnet auf Monopoly, bei dem zum Schluss einer übrig bleibt?

Jeder ist Teil der Gemeinschaft, also gleich wichtig für die Gemeinschaft. Ob es hier überhaupt einen gibt, der allen bestimmen kann, was richtig oder falsch ist, wage ich zu bezweifeln. Wer von uns hat denn das Vermögen, Wissen, das zu behaupten!?

Kapitalismus verstehen

nemo, Donnerstag, 15.12.2016, 15:20 vor 3374 Tagen @ Rumbidu 4025 Views

Ich stelle mir gerade eine Insel vor, auf der alle Rohstoffe vorhanden sind
um allen ein vernünftiges Leben zu ermöglichen. Wie kommt man da
ausgerechnet auf Monopoly, bei dem zum Schluss einer übrig bleibt?


Um zu verstehen, wie das kapitalistische System funktioniert, muss man nur das Buch
„Der Pate“ von Mario Puzo lesen. Dann versteht man, dass er auf Gewalt und Hinterlist
beruht. Zuerst löst der Pate das Problem mit einem Schutzgelderpresser. Damit macht
er sogar noch Gewinn. Seinen Freunden erzählt er, dass er das Problem der Schutzgeld-
erpressung lösen wird, aber er sagt nicht wie. Dann bringt er den Erpresser einfach um.
Mit einem Schlag gewinnt er das Geld, das seine Freunde dem Erpresser geschuldet
haben und das Geld des Erpressers. Im nächsten Schritt ist ein Mord nicht mehr
notwendig, eine Drohung reicht aus, weil inzwischen jeder weiß, dass er zu einem
Mord fähig ist. Darauf begründet sich seine Macht, die er im Laufe der Jahre immer
weiter ausbaut. Er musste nie wieder jemanden umbringen – nur das eine Mal am Anfang –
der Rest wurde von seinen Offizieren erledigt.

Gruß
nemo

Könnte u. U so sein...

Hinterbänkler @, Schweiz - tief im Emmental, Donnerstag, 15.12.2016, 15:34 vor 3374 Tagen @ Rumbidu 4044 Views

Ich stelle mir gerade eine Insel vor, auf der alle Rohstoffe vorhanden sind
um allen ein vernünftiges Leben zu ermöglichen. Wie kommt man da
ausgerechnet auf Monopoly, bei dem zum Schluss einer übrig bleibt?

Jeder ist Teil der Gemeinschaft, also gleich wichtig für die
Gemeinschaft. Ob es hier überhaupt einen gibt, der allen bestimmen kann
was richtig oder falsch ist wage ich zu bezweifeln. Wer von uns hat denn
das Vermögen, Wissen, das zu behaupten!?

Hallo Rumbidu,

auf einer kleinen Insel ist das sicher denkbar, denn kleinere Menschenansammlungen könnten z. B. im Krisenfall zu einer Gemeinschaft zusammenwachsen.
Der heutige Mensch ist aber ein Mensch der Gesellschaft bzw. des Kollektivs. Da gelten anderer Regeln.
Geh mal über die Suche - Es gibt sehr viele Beiträge, die die Abgrenzung von Gesellschaft vs. Gemeinschaft ([link=http://]z.B. Kurt[/link]) vornehmen.

Danke und Gruß
Hinterbänkler

--
...und es gibt überhaupt gute Gründe dafür, zu mutmassen, daß in einigen Stücken die Götter insgesamt bei uns Menschen in die Schule gehen könnten. Wir Menschen sind - menschlicher ...

Friedrich Nietzsche 'Jenseits von Gut und Böse'

Ich lebe nicht, weil jede Zelle in mir leben will,

Silke, Donnerstag, 15.12.2016, 15:54 vor 3374 Tagen @ Zarathustra 3980 Views

bearbeitet von Silke, Donnerstag, 15.12.2016, 17:02

sondern weil gerade keine entsprechende Macht da ist, die etwas ausreichend Mächtiges dagegen unternimmt.
Meine fleißigen unternehmerischen Zellen sind unbestritten wichtig für mein Überleben als Organismus.
Aber wichtiger als sie ist die Instanz, die sie gewähren lässt, bei ihrem Versuch, überleben zu wollen.

Ein hungriges Raubtier würde all meinen potenten Zellen ein jähes Ende bereiten.
Ein Sklavenhalter mit dicken Ketten würde mich nach seinen Regeln arbeiten und essen lassen.
Ein Herrscher, der mir glaubhaft verspricht, mich gut zu versorgen/zu beschützen und mich für die dafür nach seiner Darstellung erforderlichen Abgaben arbeiten lässt, würde dafür meine Arbeitskraft bekommen, wenn ich als Einzelindividuum nicht überlebensfähig wäre (zerschlagene Segmente=Sippe) bzw. wenn ich vor die Wahl gestellt werde, gleich alles abzugeben (Raub) oder die Abgabeschuld abzuarbeiten (Zeitgewinn).

Nichts anderes hat es mit der mächtigen Zentralinstanz und der ohnmächtigen Masse auf sich. Nur ist die ZI eben keine Person mehr, sondern ein uns alle beherrschendes Prinzip, das sich aber Personen zu Nutzen machen können (Charismatiker, Psychopathen, Staatsfreunde) um davon gegen andere Menschen zu profitieren.

Die ZI vereint alle von den einzeln Ohnmächtigen und einzeln nicht überlebensfähigen Individuen verliehene Macht und (Ur)Schuld auf sich (per Versprechen und/oder Gewaltanwendung), redistribuiert die abgeforderten Abgaben abzüglich der Eigenversorgung, zediert die geraubte Macht (bei Erhalt ihrer Machtmonopole), damit die Ohnmächtigen überhaupt wirtschaften können (Eigentumsökonomie) und wuchert dabei im Machtkreislauf, immer mehr Ressourcen einbindend, bis zum Ende der Welt, weil sich die erste Vorfinanzierungslücke und alle Folgenden immer weniger und nur mit immer mehr Aufwand neutralisieren (niemals schließen) lassen.

Hast du noch nie Monopoli gepielt?
Seit wann können da einzelne Spieler irgendeine Regel ändern?
Wer auf der Schlossallee landet, sollte kaufen können, einen guten Anwalt oder eine ordentliche Knarre haben - sonst zahlt er Miete.
Geht er nicht selbst durch die Mietzahlung unter (zahlt nicht), geht der Mietforderer durch die entgangene Mietzahlung unter (muss selbst irgendwo irgendwem Schulden tilgen).

Liebe Grüße
Silke

Ich warte gerne, bis etwas zu erwarten ist...

Hinterbänkler @, Schweiz - tief im Emmental, Donnerstag, 15.12.2016, 17:04 vor 3374 Tagen @ trosinette 3932 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 15.12.2016, 18:29

Beo2's Einlassungen kommen mir vor, wie die eines begabten und engagierten
Sechstklässlers, von dem mit zunehmender Reife noch einiges zu erwarten
wäre.

Hallo Schneider,

danke für die Anmerkung, die ich nicht im Ansatz als gemein empfand.

Für mich ist es selbstverständlich davon auszugehen, dass sich Menschen ändern können.
Das unterstelle ich auch Beo2 und seinen wir's.
Bis dahin habe ich allerdings keinerlei Lust und sehe keine Veranlassung, mich weiter mit ihm/ihnen zu beschäftigen.

Ich habe die nasse, stinkende Hose bereits gewechselt...
Jetzt halte ich einen Abstand, der dem Bogen eines Sechsklässlers würdig ist.
Bei mir ist aufgrund meines Alters sowieso nicht mehr so viel Druck vorhanden.
Er braucht sich ab sofort also auch keine übertriebenen Sorgen mehr um seine Hosen machen.

Danke und Gruß
Hinterbänkler

--
...und es gibt überhaupt gute Gründe dafür, zu mutmassen, daß in einigen Stücken die Götter insgesamt bei uns Menschen in die Schule gehen könnten. Wir Menschen sind - menschlicher ...

Friedrich Nietzsche 'Jenseits von Gut und Böse'

Danke für die Bestätigung

Zarathustra, Donnerstag, 15.12.2016, 17:45 vor 3374 Tagen @ Silke 3861 Views

sondern weil gerade keine entsprechende Macht da ist, die etwas ausreichend
Mächtiges dagegen unternimmt.
Meine fleißigen unternehmerischen Zellen sind unbestritten wichtig für
mein Überleben als Organismus.

Sie sind essentiell.

Aber wichtiger als sie ist die Instanz, die sie gewähren lässt,
bei ihrem Versuch, überleben zu wollen.

Nein, das ist nicht wichtiger.

Ein hungriges Raubtier würde all meinen potenten Zellen ein jähes Ende
bereiten.

Ja, und? Du hast aber das Potential, ihm nicht zum Opfer zu fallen, und die meisten nutzen dieses Potential erfolgreich. Das Potential liegt in Dir und nicht extern.

Ein Sklavenhalter mit dicken Ketten würde mich nach seinen Regeln
arbeiten und essen lassen.
Ein Herrscher, der mir glaubhaft verspricht, mich gut zu versorgen/zu
beschützen und mich für die dafür nach seiner Darstellung erforderlichen
Abgaben arbeiten lässt, würde dafür meine Arbeitskraft bekommen, wenn
ich als Einzelindividuum nicht überlebensfähig wäre (zerschlagene
Segmente=Sippe) bzw. wenn ich vor die Wahl gestellt werde, gleich alles
abzugeben (Raub) oder die Abgabeschuld abzuarbeiten (Zeitgewinn).

Nichts anderes hat es mit der mächtigen Zentralinstanz und der
ohnmächtigen Masse auf sich.

Instanzen sind ein Produkt des Willens der Masse.

Nur ist die ZI eben keine Person mehr,
sondern ein uns alle beherrschendes Prinzip, das sich aber Personen zu
Nutzen machen können (Charismatiker, Psychopathen, Staatsfreunde) um davon
gegen andere Menschen zu profitieren.

Die ZI vereint alle von den einzeln Ohnmächtigen und einzeln nicht
überlebensfähigen Individuen verliehene Macht und (Ur)Schuld auf sich
(per Versprechen und/oder Gewaltanwendung), redistribuiert die
abgeforderten Abgaben abzüglich der Eigenversorgung, zediert die geraubte
Macht (bei Erhalt ihrer Machtmonopole), damit die Ohnmächtigen überhaupt
wirtschaften können (Eigentumsökonomie) und wuchert dabei im
Machtkreislauf, immer mehr Ressourcen einbindend, bis zum Ende der Welt,
weil sich die erste Vorfinanzierungslücke und alle Folgenden immer weniger
und nur mit immer mehr Aufwand neutralisieren (niemals schließen) lassen.

Nur solange die Masse dies will/toleriert. Wenn Deine Masse (Dein Organismus) ein süchtiges Verlangen nach Alkohol spürt, dann wird sie dieser Sucht nachgehen, bis sie sich anders besinnt.


Hast du noch nie Monopoli gepielt?
Seit wann können da einzelne Spieler irgendeine Regel ändern?

Was? Das fragst Du mich und nicht Ashitaka und Dich selber? Eure Einzelspieler (Könige, Priester und dergleichen) können es eben nicht! Nur die Masse kann es. Der Gesamtorganismus hat logischerweise mehr Macht über sich selber als einzelne Organe, Zellen und Instanzen.


Beste Grüsse, Zara

Simulantenstadl 2

Ashitaka @, Donnerstag, 15.12.2016, 20:53 vor 3374 Tagen @ Zarathustra 4066 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 16.12.2016, 15:21

Die gesamte Masse ist das System.

Du simplifizierst nun. Das System ist die Gesamtheit der Elemente, die sich aufeinander beziehen und eine nach außen hin abgegrenzte Struktur aufweisen. Die Masse ist hingegen nur eine Anzahl von Einheiten (Zählung, Messung, Schätzung).

Du versuchst diese Ordnung, welche die Einheiten unaufhörlich dazu zwingt, sich aufeinander zu beziehen und alles Potential, durch das die Handlungen der Einheiten ermöglicht werden, häppchenweise zediert, auszublenden. Du scheiterst dabei, den Eindruck zu erwecken, dass wir in einem System leben, in dem die Beziehung der Individuen von selbst entstehen und erhalten werden (dein Eigenpotential). Sie können es nicht, da das gesamte System auf zentralinstanziell eingeräumten Rechten (Befugnissen = Machtzessionen) basiert, die einzig und allein durch Zentralmacht gesetzt werden, finanzierbar sind und verteidigt werden können.

Die Masse (= eine Anzahl von Individuen) handelt nicht.


Selbstverständlich tut es das.

Die Individuen (eine x-beliebige Anzahl) würden niemals handeln (wirtschaften), wenn nicht der zentralinstanzielle Zwang ausgeübt würde (d.h. die Abgabenforderung und Sanktionsandrohung im Falle der Verweigerung), durch die erst die Not der Individuen entsteht (Abgabendruck), um zum Gastgeber für Fremde zu werden (zwecks Jagd nach Abgabeneinheiten).

Eine Masse (Anzahl von Individuen / Fremden) allein handelt nicht. Es bedarf immer einer Zentralmacht, um das System (die Gesamtheit der Elemente, die sich aufeinander beziehen und eine nach außen hin abgegrenzte Struktur aufweisen) zu ermöglichen. Das Potential (die Macht), um das System zu installieren, muss in Bezug auf alle Einheiten des Systems zentral institutionalisiert sein (durch Rechtsinstitute, welche Zentralinstanzen mit der Möglichkeit / dem Potential setzen; siehe dazu Uwe Wesels Arbeiten).

Jede Vorstellung einer ursächlichen Machtposition (Möglichkeit) in den Reihen der Wirtschaftenden ist eine Simulation, nicht mehr als der Ausdruck deiner urkommunistischen Sehnsucht.

Die Gesamtheit Deiner Zellen handelt
(steigt morgends aus dem Bett und abends wieder rein). Die einzelne Zelle
sowie die Organe in der Peripherie und in der Zentrale sind dem Willen der
Masse namens Ashitaka unterworfen und gehen schön brav mit ihm zu Bett,
sobald er dies tut.

Das Vermögen und die Handlung der Zelle/Einheit (die aktive Potenz) erklärt nicht die Potenzialstruktur (Machtordnung). Du verwechselst Akte (keine Macht) mit Potenzialen (Macht). Derjenige, der sich die Hände schmutzig macht, hat deiner Vorstellung nach Macht. Diese Simulation passt nun fabelhaft zu deiner roten Gesinnung.

Diese Masse, der
du eine Macht in Bezug auf das "System ihrer Beziehungen" zuschreibst, ist
lediglich eine Anzahl (Zählung) von ohnmächtigen Individuen (eine
Messung). Die Masse existiert nicht als ein Potential tragendes Element,
sondern ausschließlich als eine Messung.


Unsinn. Ashitaka existiert nicht nur als Vorstellung, sondern als
handelnde Masse, bestehend aus abermillionen Zellen und Organen, die als
Individuum der Masse namens Ashitaka 'unterworfen' sind.

Eine Handlung (aktive Potenz) ist keine Macht (Potenz, Potenzial)

Wie oft denn noch? Die nicht realisierte Möglichkeit (Macht) ist nicht gleichzusetzen mit ihrer Realisation (Akt). Macht ist im Gegensatz zum Akt eine nicht an die Realisation geknüpfte Position in einem Machtverhältnis. Deine Füße begründen nicht die Ursächlichkeit (Macht, Passiva), damit du du morgens aus deinem Bettchen aufstehst. Sie bieten hingegen das Vermögen (Aktiva).

Die Masse ist eine Messung, kein Element des Systems.


Unsinn. Du bist keine Messung.

Ich bin ja auch nicht nur Masse. Deshalb gelingt dem Menschen ja auch nicht die Schaffung von Leben. Aber das Thema Bewusstsein überforderte dich und Kurt ja bereits. Wo ihr doch gar nicht wisst, ob Bewusstsein überhaupt eine messbare Einheit hat, ist es doch viel einfacher, es auszublenden und mit den physischen Erscheinungen gleichzusetzen. Ihr seid daheim im Simulantenstadl.

Von Prechter hast Du keinerlei Ahnung. Prechter kenne ich seit 35 Jahren.
Also erzähl mir nichts von Prechter. Und schon gar nicht von Gerhard Bott.

Du hast ihn nach dem, was du schreibst, von Grund auf seit 35 Jahren falsch verstanden. Das ist aber schon etwas, das ist aber schon etwas. Nochmal:

Er erklärte eben nicht, dass Stimmungen oder Gefühle
Potentiale (Macht) begründen.


Genau dies tut er.

Nein, er erklärt, dass die Stimmungen lediglich Einfluss auf die aktiven Potenzen (Handlungen / Aktionen) nehmen ("consequences in social action").

Prechter erklärt, dass die Stimmungen bzw.
Gefühle die Handlungen (aktive Potenzen) in ihrer Ausrichtung
beeinflussen.


Eben. Du widersprichst Dir selbst.

Überhaupt nicht, wenn du dich doch konzentrieren würdest. Ob ich mit einem PKW links oder rechts abbiege (Aktion), erklärt eben nicht, weshalb ich überhaupt einen PKW fahre und bis zur Abbiegung komme (die Möglichkeit). Mal drüber nachdenken. Du bist gnadenlos überfordert. Das merkt man doch bereits daran, dass du den Willen mit der Macht gleichzusetzen versuchst. 6 Millionen um ihr Leben fürchtende und elendig vergaste Juden hatten die Macht zum Überleben, weil sie es wollten?! Du leidest an etwas, versinkst in Sehnsüchten, Simplifizierungen und Simulationen.

Die Stimmungen begründen aber eben nicht die für eine Realisierung
(Aktion) notwendigen Potentiale (Passiva).


Doch, denn den Stimmungen liegen entsprechend handeln könnende
Menschenmassen zugrunde.

Eine Anzahl von Menschen handelt. Diese aktiven Potenzen (Handlungen) sind keine Potenziale (Machtpositionen).

Die Stimmungen und Gefühle üben zwar einen
Einfluss auf die Kursentwicklungen aus, sie begründen damit aber nicht die
Verschuldungsfähigkeit und -unfähigkeit der aktiven Elemente.


Doch, genau dies tun sie. Dein Wille und Deine Stimmung allein genügen
aber noch nicht, um aus dem Bett zu kommen. Deine physische Beschaffenheit
ist ebenso eine Determinante, die stimmen muss. Die Welt ist multikausal
deterministisch.

Kannst du den vor Argumentation strahlenden ersten Satz bitte etwas konkretisieren? Der Satz ist unheimlich schwach. Der Rest des Absatzes ist hingegen nur ein Versuch, um wieder auf Nebengleise überzuspringen.

Wie schaffen es "Stimmungen und Gefühle" (social moods) deiner Ansicht nach, die Potenziale für die Entstehung (Finanzierung) und Verteidigung (Sanktion gegen intern / Krieg gegen extern) der Rechtsräume zu schaffen? Ganz konkret und ausführlich bitte.

Sind Rechtsräume deiner Vorstellung nach ohne Abgaben erhebende Zentralmacht finanzierbar? Bitte aufpassen. Das wird sonst ungemütlich. Ich kann dir eine große Palette an Widersprüchen aus deinen über 11.000 Beiträgen liefern.

Anders
ausgedrückt: Nur weil die Stimmung gut ist, bedeutet dies nicht, dass das
Potential (Cash) vorhanden ist, um den Kurs nach oben zu drücken.


Das behauptet auch niemand, dass determinierte Effekte monokausale
Ursachen haben.
Du allein vertrittst solche 'einzig und allein'-Märchen.

Du flüchtest. Du flüchtest vor einer Beschreibung des Zentralmachtsystem, welches eben nicht automatisch denjenigen ein Potential verleiht, welche sich aufgrund ihrer Stimmungslagen zur Handlung bestimmt fühlen. Deshalb kommt auch an dieser Stelle überhaupt nichts Konkretes von dir, sondern nur triviales Gestümmel.

Neugeborener Ashi ist genauso wenig potentiallos wie ein ausgewachsener
Ashi.

Ist dieser verniedlichende Slang komisch? Nein, er ist Zeugnis dafür, dass du wieder albern werden musst, um von der Ernsthaftigkeit meiner Erklärung und deiner fehlenden Argumentation abzulenken.

Ein Neugeborenes hat nach der Entbindung kein Potenzial (keine Möglichkeit), um selbst zu überleben, sein Vermögen (Aktiva) selbst zu ermöglichen. Eine Forderung stellt es mangels Identifizierung eines konkreten Schuldners ebenfalls nicht. Es schreit aus Ohnmacht, weil es im Magen/Darm zwickt oder bläht, weil es Hunger hat. Hunger ist keine Macht, genausowenig wie der Überlebenswille von 6 Millionen vergasten Juden keine Macht begründet. Wenn das Neugeborene im Keller liegen gelassen wird, dann wird man, sofern es bekannt wird, Zeugnis seiner Ohnmacht.

Die Fürsorge der Liebenden, die Möglichkeiten der Fürsorgenden (fremde Potentiale) sind unabdingbar, damit das Neugeborene überlebt (sein Vermögen entsteht, bewahrt wird und wächst). Hat Zarathustra Kinder? Hat Zarathustra schon einmal diese Selbstverpflichtung (Urschuld) verspürt? Oder hast du deine Kinder nach der Geburt irgendwo liegen lassen und ihre Macht bestaunt?

Die Frage, woher das Vermögen (Aktiva) stammt, sowie die Erkenntnis, dass
es immer durch äußere Potentiale begründet wird, sie überfordert

dich.

Der einzige, der hoffnungslos überfordert ist, bist Du. Wer nach so
vielen Hinweisen immer noch allen Ernstes glaubt, ein System/Organismus
hänge ausschiesslich von äusseren Dingen ab und nicht genauso von der
eigenen Beschaffenheit, dem ist nicht zu helfen, auch nicht mit weiteren
hundert Lektionen.

Ausschließlich von äußerlich einwirkenden Mächten (Potentialen). Kein Neugeborenes wächst aus einer eigenen Machtposition, aus sich selbst heraus. Kein Baum wächst, nur weil unser Urkommunist Zarathustra darunter predigt, dass das Bäumchen das Potenzial mit sich bringt, um von allein zu wachsen. Das Fremdpotenzial ist etwas, was dir aufgrund deiner liebgewonnenen Selbsterschaffungs- und Erhaltungssimulation intellektuell stark zu schaffen macht.

Herzlichst,

Ashitaka

--
Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
die Welt im Innersten funktioniert.

Ignoranz in Vollendung

Zarathustra, Donnerstag, 15.12.2016, 22:05 vor 3374 Tagen @ Ashitaka 3870 Views

bearbeitet von Zarathustra, Donnerstag, 15.12.2016, 22:20

Die gesamte Masse ist das System.


Du simplifizierst nun. Das System ist die Gesamtheit der Elemente, die
sich aufeinander beziehen und eine nach außen hin abgegrenzte Struktur
aufweisen.

Eben. Es ist identisch mit der Gesamtmasse.

Die Masse ist hingegen nur eine Anzahl von Einheiten (Zählung,
Messung), die an keinen Bezug geknüpft.

Ein Witz. Die Masse ist existent, und dies offensichtlich ohne jegliche Abhängigkeit von irgend einer Zählung.

Du versuchst diese Ordnung, welche die Einheiten unaufhörlich dazu
zwingt, sich aufeinander zu beziehen und alles Potential, durch das die
Handlungen der Einheiten ermöglicht werden, häppchenweise zediert,
auszublenden. Du scheiterst dabei den Eindruck zu erwecken, dass wir in
einem System leben, in dem die Beziehung der Individuen von selbst
entstehen und erhalten werden (dein Eigenpotential).

Selbstverständlich haben die lebendigen Individuen einen Eigenwillen zur Organisation ihrer selbst zusammen mit anderen. Das steuern keine Ausserirdischen, sondern die Gesamtheit der Individuen höchst selbst; und erst noch unabhängig davon, ob Du es glaubst oder nicht.

Das aber können sie
nicht,

Das können sie, da sie dazu determiniert sind durch ihre eigene Beschaffenheit.

da das gesamte System auf zentralinstanziell eingeräumten Rechten
(Befugnissen = Machtzessionen) basiert, die einzig und allein durch
Zentralmacht finanzierbar sind und verteidigt werden können.

Da ist er wieder, Dein monokausaler Einzig-und-allein Superdeterminismus der Indeterminierten.
Paradoxere Thesen gibt es wenige.

Die Masse (= eine Anzahl von Individuen) handelt nicht.


Selbstverständlich tut es das.


Die Individuen (eine x-beliebige Anzahl) würden niemals handeln
(wirtschaften), wenn nicht der zentralinstanzielle Zwang ausgeübt würde
(d.h. die Abgabenforderung und Sanktionsandrohung im Falle der
Verweigerung), durch die erst die Not der Individuen entsteht
(Abgabendruck), um zum Gastgeber für Fremde zu werden (zwecks Jagd nach
Abgabeneinheiten).

Das läuft in der realen Welt ein bisschen anders. Zentrale und periphere Instanzen wären nirgends auffindbar, wenn sich die Masse nicht ihrem Willen gemäss dahingehend evolviert hätte. (Vgl. die Welt als Wille)

Eine Masse (Anzahl von Individuen / Fremden) allein handelt nicht. Es
bedarf immer einer Zentralmacht,

Die Masse hat zentrale und periphere Instanzen geschaffen.
Regnen Deine Zentralen etwa vom Himmel oder wachsen sie auf den Bäumen?
Oder hat sie der Herr Gott geschickt?

Die Gesamtheit Deiner Zellen handelt
(steigt morgends aus dem Bett und abends wieder rein). Die einzelne

Zelle

sowie die Organe in der Peripherie und in der Zentrale sind dem Willen

der

Masse namens Ashitaka unterworfen und gehen schön brav mit ihm zu

Bett,

sobald er dies tut.


Das Vermögen und die Handlung der Zelle/Einheit (die aktive Potenze)
erklärt nicht die Potentialstruktur (Machtordnung). Du verwechselst Akte
(keine Macht) mit Potenzialen (Macht). Derjenige, der sich die Hände
schmutzig macht hat deiner Vorstellung nach Macht. Diese Simulation passt
nun fabelhaft zu deiner roten Gesinnung.

Lachhaft. Eine rote Gesinnung ist die Ehrfurcht vor der Omnipotenz der Zentralplanung des Politbüros der Partei. Also genau Deine Welt.

Diese Masse, der
du eine Macht in Bezug auf das "System ihrer Beziehungen" zuschreibst,

ist

lediglich eine Anzahl (Zählung) von ohnmächtigen Individuen

(eine

Messung). Die Masse existiert nicht als ein Potential tragendes

Element,

sondern ausschließlich als eine Messung.


Unsinn. Ashitaka existiert nicht nur als Vorstellung, sondern als
handelnde Masse, bestehend aus abermillionen Zellen und Organen, die

als

Individuum der Masse namens Ashitaka 'unterworfen' sind.


Eine Handlung (aktive Potenz) ist keine Macht (Potenz, Potential)

Die Handlung ist der Ausdruck dieser Macht, Du Witzbold. Wenn Du kräftig bist, hast Du das Potential, 200 Kilo zu stemmen. Wenn nicht, dann nicht. Ist mir ein Rätsel, wie man derart offensichtliche und simple Wahrheiten bestreiten kann. Na ja, wir leben anscheinend im postfaktischen Zeitalter.

Wie oft denn noch? Die nicht realisierte Möglichkeit (Macht) ist nicht
gleichzusetzen mit ihrer Realisation (Akt). Macht ist im Gegensatz zum Akt
eine nicht an die Realisation geknüpfte Position in einem
Machtverhältnis. Deine Füße begründen nicht die Ursächlichkeit (Macht,
Passiva), damit du du morgens aus deinem Bettchen aufstehst. Sie bieten
hingegen das Vermögen (Aktiva).

Deine Füsschen begründen nebst etlichen weiteren Determinanten die Ursächlichkeit, damit Du aus dem Bett steigen willst. Ashi ist nicht mehr müde, folglich verspürt er den Drang, aus dem Bett zu steigen, was ihm auch tatsächlich gelingt, wenn auch noch die körperlichen Voraussetzungen stimmen.

Die Masse ist eine Messung, kein Element des Systems.


Unsinn. Du bist keine Messung.


Ich bin ja auch nicht nur Masse. Deshalb gelingt dem Menschen ja auch
nicht die Schaffung von Leben. Aber das Thema Bewusstsein überforderte
dich und Kurt ja bereits.

Ja, mit deinen Frau-Brigitte-Weisheiten können wir nicht mithalten. Ein Gerhard Roth, ja sogar ein Einstein und ein Schopenhauer reichen dieser Tante nicht mal bis zu den Knöcheln, um es mal in Kurts Worten auszudrücken.

Von Prechter hast Du keinerlei Ahnung. Prechter kenne ich seit 35

Jahren.

Also erzähl mir nichts von Prechter. Und schon gar nicht von Gerhard

Bott.

Du hast ihn nach dem was du schreibst von Grund auf seit 35 Jahren falsch
verstanden. Das ist aber schon etwas, das ist aber schon etwas. Nochmal:

Er erklärte eben nicht, dass Stimmungen oder Gefühle
Potentiale (Macht) begründen.


Genau dies tut er.


Nein, er erklärt, dass die Stimmungen lediglich Einfluss auf die aktiven
Potenzen (Handlungen / Aktionen) nehmen ("consequences in social action").

Merkst Du noch was? Die Stimmungen determinieren die Handlungen. Deine Zentralgötzen sind es jedenfalls nirgends bei Prechter, die die Handlung der Masse determinieren. Die Masse determiniert sich weitgehend selbst durch ihre Psyche.

Prechter erklärt, dass die Stimmungen bzw.
Gefühle die Handlungen (aktive Potenzen) in ihrer Ausrichtung
beeinflussen.


Eben. Du widersprichst Dir selbst.


Überhaupt nicht, wenn du dich doch konzentrieren würdest. Ob ich mit
einem PKW links oder rechts abbiege (Aktion), erklärt eben nicht, weshalb
ich überhaupt einen PKW fahre und bis zur Abbiegung komme (die
Möglichkeit). Mal drüber nachdenken. Du bist gnadenlos überfordert. Das
merkt man doch bereits daran, dass du den Willen mit der Macht
gleichzusetzen versuchst.

Selbstverständlich ist Wille gleichzeitig auch Macht. Wenn Du keinen hast, bist Du machtlos.
Wenn Du einen hast, dann nicht. Versteht der durchschnittliche Kindergärtner.

6 Millionen um ihr Leben fürchtende und elendig
vergaste Juden hatten die Macht zum Überleben, weil sie es wollten?! Du
leidest an etwas, versinkst in Sehnsüchten, Simplifizierungen und
Simulationen.

Wie oft haben wir bereits repetiert, dass die Juden nicht die Gesamtmasse repräsentierten, sondern eine Minderheit innerhalb der Gesamtmasse, der tatsächlichen Macht?
Dein ignoranter Diskussionsstil ist entweder absichtlich bösartig, oder eben einfach nur unglaublich desinteressiert ignorant mit den ewig gleichen Unterstellungen.


Doch, genau dies tun sie. Dein Wille und Deine Stimmung allein genügen
aber noch nicht, um aus dem Bett zu kommen. Deine physische

Beschaffenheit

ist ebenso eine Determinante, die stimmen muss. Die Welt ist

multikausal

deterministisch.


Kannst du den vor Argumentation strahlenden ersten Satz bitte etwas
konkretisieren? Der Satz ist unheimlich schwach. Der Rest des Absatzes ist
hingegen nur ein Versuch, um wieder auf Nebengleise überzuspringen.

Wie schaffen es "Stimmungen und Gefühle" (social moods) deiner Ansicht
nach, die Potentiale für die Entstehung (Finanzierung) und Verteidigung
(Sanktion gegen intern / Krieg gegen extern) der Rechtsräume zu schaffen?
Ganz konkret und ausführlich bitte.

Ja wie wohl? So wie die Stimmung eines Giraffen es diesem ermöglicht, Blätter auf 5 Metern Höhe zu ernten. Benötigen tut er hierzu zweierlei:

1) dementsprechender Wille
2) dementsprechende Konstitution

Sind Rechtsräume deiner Vorstellung nach ohne Abgaben erhebende
Zentralmacht finanzierbar?

Rechtsräume in Grosskollektiven sind ohne Abgaben erhebende, von der Masse konstruierte, zentrale und periphere Instanzen nicht finanzierbar.

Bitte aufpassen. Das wird sonst ungemütlich.

Ungemütlich ist es schon lange.

Neugeborener Ashi ist genauso wenig potentiallos wie ein ausgewachsener
Ashi.


Ist dieser verniedlichende Slang komisch? Nein, er ist Zeugnis dafür,
dass du wieder albern werden musst, um von der Ernsthaftigkeit meiner
Erklärung und deiner fehlenden Argumentation abzulenken.

Ein Neugeborenes hat nach der Entbindung kein Potential

Und ob.

Neugeborener Ashi hat nach der Entbindung wesentlich mehr Potential als ein erwachsener Ashi. Je älter unser aller Ashi, desto weniger Potential legt er an den Tag. An seinem letzten Tag naheliegenderweise dann am allerwenigsten.

(keine
Möglichkeit), um selbst zu überleben,

Hat ausgewachsener Ashi auch nicht. Wie oft also noch dieser Unsinn?


Die Fürsorge der Liebenden, die Möglichkeiten der Fürsorgenden (fremde
Potentiale) sind unabdingbar, damit das Neugeborene überlebt (sein
Vermögen entsteht, bewahrt wird und wächst). Hat Zarathustra Kinder? Hat
Zarathustra schon einmal diese Selbstverpflichtung (Urschuld) verspürt?
Oder hast du deine Kinder nach der Geburt irgendwo liegen lassen und ihre
Macht bestaunt?

Ich war ja selbst mal Kind, und wusste damals schon um mein Potential.
Wenn Du Deinen Kindern deren Potential absprichst, dann ist das nicht mein Problem.

Die Frage, woher das Vermögen (Aktiva) stammt, sowie die Erkenntnis,

dass

es immer durch äußere Potentiale begründet wird, sie überfordert

dich.

Der einzige, der hoffnungslos überfordert ist, bist Du. Wer nach so
vielen Hinweisen immer noch allen Ernstes glaubt, ein System/Organismus
hänge ausschiesslich von äusseren Dingen ab und nicht genauso von der
eigenen Beschaffenheit, dem ist nicht zu helfen, auch nicht mit

weiteren

hundert Lektionen.


Ausschließlich von äußerlich einwirkenden Mächten (Potentialen).

Der monokausalistische Superdeterminismus (Ausschliesslichkeitswahn). Unglaublich, dass man einen derartigen Unsinn vertreten kann.

Kein
Neugeborenes wächst aus einer eigenen Macht aus sich selbst heraus.

Zum hundertsten mal: Behauptet kein Mensch! Es hängt sowohl von sich selbst wie von seiner Umgebung ab, wie jedes autopoietische System/Organismus. Auch erwachsener Ashi wächst nicht ausschliesslich aus sich selbst heraus, sondern sowohl als auch.

Kein
Baum wächst, weil Zarathustra darunter predigt, dass das Bäumchen das
Potential mit sich bringt, um von allein zu wachsen.

Ignorante, dutzendfach wiederholte und abgehandelte Unterstellung. Wird Dir das nicht irgendwann zu dumm?


Herzlichst,

Ashitaka

Mensch Beo2 die Zweite

trosinette @, Freitag, 16.12.2016, 09:17 vor 3373 Tagen @ Beo2 3786 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 16.12.2016, 14:37

Guten Tag,

Weitere Erfahrung und neue Erkenntnisse. Ich war ja auch recht fleißig, in > den knapp 2 Jahren.

Mensch Beo2, Erfahrung und neue Erkenntnisse sind Gemeinplätze. Wenn ich zwei Wochen aus dem Fenster schaue, gewinne ich auch Erkenntnisse. Deshalb wollte ich eigentlich fragen, welche Erkenntnisse du im Gelben Forum gewonnen hast.

Wenn es mir gelingt zu überzeugen, freue ich mich natürlich. Wenn nicht, ist auch gut.

Na dann ist ja gut.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Neugier ...

Beo2 @, NRW Witten, Freitag, 16.12.2016, 10:11 vor 3373 Tagen @ trosinette 3926 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 16.12.2016, 10:38

Weitere Erfahrung und neue Erkenntnisse. Ich war ja auch recht fleißig, in > den knapp 2 Jahren.

Mensch Beo2, Erfahrung und neue Erkenntnisse sind Gemeinplätze. Wenn ich zwei Wochen aus dem Fenster schaue, gewinne ich auch Erkenntnisse.

Warum nicht?

Deshalb wollte ich eigentlich Fragen, welche Erkenntnisse du im Gelben Forum gewonnen hast.

Glaubst du wirklich, ich kann die Fußangel nicht sehen? Lies einfach aufmerksam meine Beiträge, die da (hoffentlich) noch kommen werden.

Und beachte bei alldem: Falsche Neugier schadet dem Charakter; aufrichtige (vgl. Kinder) bereichert ihn.

Gruß, Beo2

Meister Beo2 – irgendwas ist mit deiner Selbsteinschätzung nicht in Ordnung.

trosinette @, Freitag, 16.12.2016, 10:53 vor 3373 Tagen @ Beo2 3811 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 16.12.2016, 11:40

Glaubst du wirklich, ich kann die Fußangel nicht sehen? Lies einfach
aufmerksam meine Beiträge, die da (hoffentlich) noch kommen werden.

Und beachte bei alldem: Falsche Neugier schadet dem Charakter;
aufrichtige (vgl. Kinder) bereichert ihn
.

Natürlich siehst du die Fußangel, du bist ja kein Vollidiot. Die Fußangel habe ich aus deiner Überheblichkeit zusammengebastelt.

Meine Frage ist nun aber beantwortet.

Wenn ich deine bisherigen Beiträge lese, erscheint es mir einleuchtend, dass du aus dem Gelben Forum, beispielsweise durch die Sammlung, die du in aufrichtiger Neugierde studiert hast(?), bisher wenige bis keine Erkenntnisse gewonnen hast, sondern vielmehr nur Erkenntnisse zum Besten gibst, die du weiß ich wo gewonnen hast. Stichwort „Tauschparadigma“.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

P.S. Da ich nicht in die Zukunft schauen kann, habe ich meine Einlassung etwas relativiert und verbleibe in gespannter Erwartung auf deine Beiträge, die da noch kommen werden.

Herkunft des Potentials (Macht)

Ashitaka @, Sonntag, 18.12.2016, 15:07 vor 3371 Tagen @ Zarathustra 3903 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 18.12.2016, 16:23

Hallo Zarathustra,

Entgegen deiner Behauptung definiert die Masse (Anzahl von Individuen) kein System. Eine Masse ist in elementarischer Hinsicht auch nicht existent, sondern lediglich eine vom Subjekt abhängige Zählung von Elementen (Anzahl). Existent sind einzig und allein die Individuen (Elemente). Mit Außerirdischen hat die Tatsache, dass kein Element Potential aus sich selbst heraus begründet, sondern jedes Element für eine Erschaffung und Vermögenheit auf Fremdpotential angewiesen ist, nichts zu tun.

Wie zu erwarten verwechselst du in deiner Antwort wieder den Willen mit der Macht (dem Potential). Dir wird noch nicht klar, dass die Handlungen der Elemente einzig und allein auf zentralinstanzieller Abtretung von Potentialen beruhen. Jede Beziehung der Individuen (Elemente) basiert auf zentralinstanziell eingeräumten Rechten (Befugnisse, Machtzessionen), die erst durch Zentralinstanzen finanzierbar sind (das hast du ja selbst zugegeben).

Die Anzahl der Individuen (Masse) hat keinen Willen evolviert, sondern wurde durch die expansive Gewalt der Zenrtalinstanzen einverleibt und damit in Bezug auf jede weitere Handlung zentralinstanziell geordnet. Du hingegen tust so, als gäbe es einen evolvierten Willen der Masse (Aller Individuen), aus dem sich das Wirtschaften erklären ließe. Du bist an dieser Stelle sehr schwämmig und vergisst die Tatsache, dass einzig und allein durch zentralinstanzielle Abgabenforderung (Schuld ex nihilo) der Raum besichert wird, in dem die Elemente (Individuen) fortan zur Abgabenjagd gezwungen werden. Du vergißt und gibst es dann doch wieder zu. Durch diesen Zwang und der damit gleichzeitig einhergehenden Machtzession (Setzung von Rechtsinstituten, siehe Uwe Wesel) werden alle Handlungen der Individuen, und damit auch jede Richtung einer Anzahl von Individuen begründet. Die Individuen haben keine Möglichkeit, sich von diesem Zwang zu befreien. Denn würde man dies erreichen, dann gäbe es keine Besicherung für die Finanzierung ihres Rechts- bzw. Handlungsraumes.

Die Zentralinstanzen regnen nicht vom Himmel, sondern sie entstehen aus der Ohnmacht der Individuen, indem sich Charismatiker eine Gefolgschaft durch Betrug sichern (siehe Arbeiten von Sigrist). Die Ursachen dafür sind weltweit nachvollziehbar (Naturkatastrophen, Veränderung der Lebensräume, Zerstörung der akephalen Gemeinschaften durch damit einhergehende Zerschlagungen). Ein Betrug deshalb, weil jede Zentralmacht aufgrund des Vorfinanzierungsproblems (Ausgabenleistung vor Erzielung der Einnahmen) zum Scheitern verurteilt ist. Sie finanziert sich durch die Gefolgschaft und besichert ihre Passiva (Potentiale) durch externen und internen Raubzug (Schuld ex nihilo). Die Forderung der Gefolgschaft ist bereits von Anfang an nicht werthaltig, weshalb aufgeschuldet wird bis das System am Ende ist. Einzig und allein durch die Besicherung der Finanzierung (Abgabenerhebung) lässt sich diese wachsende Lücke für einige Zeit wegsimulieren.

Wenn ich kräftig genug bin, um 200 Kilo zu stämmen (ausreichend Vermögen = Aktiva habe), dann ist die Handlung (aktive Potenz) der Verlust des Potentials (Aktiv/Passiv-Minderung). Eine Handlung (aktive Potenz) ist keine Möglichkeit (Potential). Und die Potentiale der Elemente, sie entstehen und erhalten sich auch niemals von selbst(autopoietisch wie bei Lucasfilm), sondern sind auf Potentialverschaffungen durch Extern angewiesen.

Die nochmalige Behauptung "Selbstverständlich ist Wille gleichzeitig auch Macht", ist falsch. Niemand hat bereits deshalb die Möglichkeit etwas zu tun, weil er es will. Die Möglichkeit (das Potential, die Macht) ist einzig und allein von äußeren Potentialen (Machteinflüssen) abhängig. Dass es den Willen bedarf, um im Falle einer ausreichenden Potentialgewinnung eine Realisation des verschafften Potentials zu bewirken (aktive Potenz = Handlung), ist klar. Das bedeutet aber nicht, dass Macht mit Willen gleichgesetzt erden kann.

Die 6 Millionen vergasten Juden hatten keine Macht, nur weil sie überleben wollten. Da musst du mir auch nicht mit Bösartigkeit daherkommen, nur weil du nicht mehr weiter weißt. Einfach bei der Sache bleiben, die Unsinnigkeit deiner Behauptung eingestehen. Eine Anzahl von Individuen hat keine Macht. Denn eine Vielzahl von Elementen ist kein Element dem Potential verliehen wird, sondern eben nur eine Anzahl (Masse). Es sind immer die Elemente (Individuen), die Potential erhalten, die handeln. Die Vorstellung von handelnden Massen ist mental irreführend (eine Simplifizierung). Die Juden wurden entgegen deiner Suggestion nämlich nicht von größeren Massen vergast, sondern von Individuen, die in der Zenrtalmachtordnung handeln konnten, denen ausreichend Macht durch die Zentralinstanz, über Zentralmachtordnung, zediert wurde. Sie hatten am Ende die Befugnis und Anweisung zu morden.

Deine Antwort: "Rechtsräume in Großkollektiven sind ohne Abgaben erhebende, von der Masse konstruierte, zentrale und periphere Instanzen nicht finanzierbar."

Wer hat also die Macht und erhebt die Abgaben? Richtig, die Zentralinstanzen der Zentralmachtordnung. Alle im Zentralmachtgebiet handelnden Elemente sind dahingehend machtlos. D.h. die Peripherie behält den ihre Handlungen erst ermöglichenden Rechtsraum nur solange, wie sie eben Abgaben an die Zentralinstanzen leisten. Solange, wie sich ihre Rechtsräume finanzieren und besichern lassen. Das System entsteht nicht aus sich selbst heraus, sondern erst dann, wenn eine expansive Zentralmacht auftritt, die sich die Individuen einverleibt.

Zum Neugeborenen: Ein Neugeborenes hat nach der Entbindung kein eigenes Potential um zu überleben. Du behauptest dies einfach nur und flüchtest ohne Argumente vor der Tatsache, dass das Neugeborene von Anfang an auf äußere Potentiale (Potentialverschaffung) angewiesen ist. Von der Tatsache, dass ein Neugeborenes keine Möglichkeit hat, um selbst zu überleben lenkst du dann auf einen ausgewachsenen Ashitaka ab und bestätigst meine Erklärung (Neugeborenes hat kein eigenes Potential) damit sogar. Das fällt dir gar nicht mehr auf.

Ich spreche Niemandem Potential ab, sondern ich erkläre, woher dieses Potential ursächlich stammt (die Herkunft aller Passiva).

Aus dem Vermögen (Aktiva) und aktiven Potenzen (Handlungen) lässt sich das notwendige Fremdpotential nicht erklären. Dass ein Neugeborenes wächst hängt entgegen deiner Behauptung nicht "sowohl von sich selbst wie von seiner Umgebung ab", sondern einzig und allein von seiner Umgebung. Es gibt kein Element (hier Leben), dass aus sich selbst heraus (aus eigenem Potential) entsteht. Es sind immer fremde Potentiale (Möglichkeiten), durch die das Vermögen (Aktiva) der Elemente erwächst. Deine mentalen Zeitreisen führen an dieser die Autopoiesie als pseudointellektuelle Simulation klar werdenden Tatsache nicht vorbei.

Kein Baum wächst, weil Zarathustra darunter predigt, dass das Bäumchen das Potential mit sich bringt, um von allein zu wachsen. Ein "sowohl als auch" macht es nicht besser.

Herzlicht,

Ashitaka

--
Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
die Welt im Innersten funktioniert.

Möglichkeiten sind Fiktion

Zarathustra, Sonntag, 18.12.2016, 16:30 vor 3371 Tagen @ Ashitaka 3687 Views


Entgegen deiner Behauptung definiert die Masse (Anzahl von Individuen)
kein System.


Das System besteht aus einer Masse an Teilen. Du bestehst aus einer Masse an Zellen.
Das wissen die Meisten.

Eine Masse ist in elementarischer Hinsicht auch nicht
existent, sondern lediglich eine vom Subjekt abhängige Zählung von
Elementen (Anzahl). Existent sind einzig und allein die Individuen
(Elemente).

In Deinem Organismus sind nicht einzig und allein Deine Teile existent.
Das wissen meisten.

Mit Außerirdischen hat die Tatsache, dass kein Element
Potential aus sich selbst heraus begründet, sondern jedes Element für
eine Erschaffung und Vermögenheit auf Fremdpotential angewiesen ist,
nichts zu tun.

Du repetierst das hundertmal Abgehandelte also noch einmal. Potential hängt sowohl von der eigenen Beschaffenheit sowie von der Restwelt ab.

Wie zu erwarten verwechselst du in deiner Antwort wieder den Willen mit
der Macht (dem Potential). Dir wird noch nicht klar, dass die Handlungen
der Elemente einzig und allein auf zentralinstanzieller Abtretung von
Potentialen beruhen.

Du repetierst deinen hundertmal beantworteten, den Gipfel der Paradoxie repräsentierenden, monokausalistischen Einzig-und-allein-Superdeterminismus der Indeterminierten also noch einmal.
Das war zu erwarten. Und Du wirst es wieder tun (müssen).

Jede Beziehung der Individuen (Elemente) basiert auf
zentralinstanziell eingeräumten Rechten (Befugnisse, Machtzessionen), die
erst durch Zentralinstanzen finanzierbar sind (das hast du ja selbst
zugegeben).

Jede Instanz - ob in der Zentrale oder Peripherie - basiert auf den Taten jener Masse an Teilnehmern, die diese Instanzen konstruierten. Instanzen wachsen nicht auf den Bäumen.

Die Anzahl der Individuen (Masse) hat keinen Willen evolviert, sondern
wurde durch die expansive Gewalt der Zenrtalinstanzen einverleibt und damit
in Bezug auf jede weitere Handlung zentralinstanziell geordnet. Du hingegen
tust so, als gäbe es einen evolvierten Willen der Masse (Aller
Individuen), aus dem sich das Wirtschaften erklären ließe.

Selbstverständlich hast Du als Zellmasse (Organismus) einen Willen, und nicht nur die einzelnen Zellen selber. (Vgl. die Welt als Wille und Vorstellung)

Du bist an
dieser Stelle sehr schwämmig und vergißt die Tatsache, dass einzig und
allein durch zentralinstanzielle Abgabenforderung

Tut diese Eindimensionalität eigentlich nicht weh?

(Schuld ex nihilo) der
Raum besichert wird, in dem die Elemente (Individuen) fortan zur
Abgabenjagd gezwungen werden. Du vergißt und gibst es dann doch wieder zu.
Durch diesen Zwang und der damit gleichzeitig einhergehenden Machtzession
(Setzung von Rechtsinstituten, siehe Uwe Wesel) werden alle Handlungen der
Individuen, und damit auch jede Richtung einer Anzahl von Individuen
begründet. Die Individuen haben keine Möglichkeit, sich von diesem Zwang
zu befreien.

Haltlose Unterstellung, dutzendfach abgehandelt in den Vorbeiträgen. Das Individuum hat keine Macht über das System. Die Masse ist das System. Nicht das Individuum, sondern die Masse delegiert jetzt Trump und die Republikaner in die Instanzen in der Zentrale und der Peripherie.


Die Zentralinstanzen regnen nicht vom Himmel, sondern sie entstehen aus
der Ohnmacht der Individuen, indem sich Charismatiker eine Gefolgschaft
durch Betrug sichern (siehe Arbeiten von Sigrist). Die Ursachen dafür sind
weltweit nachvollziehbar (Naturkatastrophen, Veränderung der Lebensräume,
Zerstörung der akephalen Gemeisnchaften durch damit einhergehende
Zerschlagungen).

Katastrophismus-Märchen. Die Evolution ins Patriarchat lief ein bisschen anders ab als es die Katastophismus-Märchenonkel erzählen. Vgl. Gerhard Bott – Die Erfindung der Götter. Schleichende Entwicklung über Jahrtausende hinweg.


Wenn ich kräftig genug bin, um 200 Kilo zu stämmen (ausreichend
Vermögen = Aktiva habe), dann ist die Handlung (aktive Potenz) der Verlust
des Potentials (Aktiv/Passiv-Minderung). Eine Handlung (aktive Potenz) ist
keine Möglichkeit (Potential).

Es gibt keine möglichen Welten. Es gibt nur die einzige, und dies ist gleichzeitig auch die einzig mögliche. Vgl. Schopenhauer, Einstein, Kurt, Diodor, Laplace et al.

Und die Potentiale der Elemente, sie
entstehen und erhalten sich auch niemals von selbst(autopoietisch wie bei
Lucasfilm), sondern sind auf Potentialverschaffungen durch Extern
angewiesen.

Kurt könnte Dir die autopoietische Selbstorganisation, die immer auch vom aussen abhängt, noch hundert weitere male erklären. Es würde nichts helfen.

Die nochmalige Behauptung "Selbstverständlich ist Wille gleichzeitig auch
Macht", ist falsch. Niemand hat bereits deshalb die Möglichkeit etwas zu
tun, weil er es will.

Hatten wir auch schon hundertmal. Wille ist – nebst anderem - notwendige (essentielle) Voraussetzung, dass es zu einer Handlung kommt. Wie das halt so ist in einer mulitkausal-deterministischen Welt, im Gegensatz zu Deiner fiktiven, monokausalistischen, die es nirgends gibt.

Die Möglichkeit (das Potential, die Macht) ist
einzig und allein von äußeren Potentialen (Machteinflüssen) abhängig.

Eine absurdere Eindimensionalität ist kaum denkbar.

Dass es den Willen bedarf, um im Falle einer ausreichenden
Potentialgewinnung eine Realisation des verschafften Potentials zu bewirken
(aktive Potenz = Handlung), ist klar.

Womit Du auch gleich wieder Dein Einzig-und-Allein-Märchen ad absurdum führst.

Die 6 Millionen vergasten Juden hatten keine Macht, nur weil sie
überleben wollten. Da musst du mir auch nicht mit Bösartigkeit
daherkommen, nur weil du nicht mehr weiter weißt. Einfach bei der Sache
bleiben, die Unsinnigkeit deiner Behauptung eingestehen. Eine Anzahl von
Individuen hat keine Macht.

Du ignorierst die Begründung bereits wieder. Das kann nicht mehr Ignoranz ohne Absicht sein. Zum dreiundzwanzigsten mal: Die 6 Millionen Juden verkörperten eine Minderheit im handelnden System/in der Gesamtmasse.

Denn eine Vielzahl von Elementen ist kein
Element dem Potential verliehen wird, sondern eben nur eine Anzahl (Masse).
Es sind immer die Elemente (Individuen), die Potential erhalten, die
handeln. Die Vorstellung von handelnden Massen ist mental irreführend
(eine Simplifizierung). Die Juden wurden entgegen deiner Suggestion
nämlich nicht von größeren Massen vergast, sondern von Individuen, die

.. die diese Figuren wählten und diesen Figuren Gefolgschaft leisteten (leisten wollten). Vgl. die Welt als Wille und Vorstellung.

in der Zenrtalmachtordnung handeln konnten, denen ausreichend Macht durch
die Zentralinstanz, über Zentralmachtordnung, zediert wurde. Sie hatten am
Ende die Befugnis und Anweisung zu morden.

Instanzen samt ihren Repräsentanten (und daraus folgenden Anweisungen) werden gewählt und konstruiert von den Wählern/Teilnehmern der Gesellschaft. Instanzen regnen nicht vom Himmel.

Deine Antwort: "Rechtsräume in Grosskollektiven sind ohne Abgaben
erhebende, von der Masse konstruierte, zentrale und periphere Instanzen
nicht finanzierbar."

Wer hat also die Macht und erhebt die Abgaben? Richtig, die
Zentralinstanzen der Zentralmachtordnung.

Instanzen regnen nicht vom Himmel. Die Macht, die Instanzen zu konstruieren, hat der Organismus, die Masse, die Gesellschaft.

Alle im Zentralmachtgebiet
handelnden Elemente sind dahingehend machtlos.

Bestreitet kein Mensch. Hundertmal haltlos unterstellt. Hundertmal abgehandelt. Hundertmal ignoriert.
Das Individuum hat nicht die Macht über das System/die Masse.

D.h. die Peripherie behält
den ihre Handlungen erst ermöglichenden Rechtsraum nur solange, wie sie
eben Abgaben an die Zentralinstanzen leisten. Solange, wie sich ihre
Rechtsräume finanzieren und besichern lassen. Das System entsteht nicht
aus sich selbst heraus, sondern erst dann, wenn eine expansive Zentralmacht
auftritt, die sich die Individuen einverleibt.

Die Masse verleibt sich die Individuen ein. Die Masse verleibt sich einen Trump ein, und nicht umgekehrt. Vgl. Robert Prechter – History's hidden engine.

Zum Neugeborenen: Ein Neugeborenes hat nach der Entbindung kein eigenes
Potential um zu überleben.

Gähn. Zum hundertsten mal: Ausgewachsener Ashi hat kein eigenes Potential zum Ueberleben.

Du behauptest dies einfach nur und flüchtest
ohne Argumente vor der Tatsache, dass das Neugeborene von Anfang an auf
äußere Potentiale (Potentialverschaffung) angewiesen ist.

Gähn. Zum hundertsten mal: Ausgewachsener Ashi ist genauso auf äussere Potentiale angewiesen.

Von der
Tatsache, dass ein Neugeborenes keine Möglichkeit hat, um selbst zu
überleben lenkst du dann auf einen ausgewachsenen Ashitaka ab und
bestätigst meine Erklärung (Neugeborenes hat kein eigenes Potential)
damit sogar. Das fällt dir gar nicht mehr auf.


Absurd. Sowohl neugeborener wie ausgewachsener Ashi haben eigenes Potential.
Hätten sie keines, wären sie nicht lebensfähig. Da nützen alle Fremdeinflüsse nichts, wenn Du kein eigenes Potential mitbringst. Das kapiert praktisch jeder, muss von Dir aber aus unerfindlichen Gründen bestritten werden.


Aus dem Vermögen (Aktiva) und aktiven Potenzen (Handlungen) lässt sich
das notwendige Fremdpotential nicht erklären. Dass ein Neugeborenes
wächst hängt entgegen deiner Behauptung nicht "sowohl von sich selbst wie
von seiner umgebung ab", sondern einzig und allein von seiner Umgebung.

Wahnsinn.

Es
gibt kein Element (hier Leben), dass aus sich selbst heraus (aus eigenem
Potential) entsteht.

Hundertmal abgehandelt. Ohne eigenes Potential bist Du erledigt.


Kein Baum wächst, weil Zarathustra darunter predigt, dass das Bäumchen
das Potential mit sich bringt, um von allein zu wachsen.

Ignoranz allein kann diese hundertmal abgehandelte Unterstellung nicht mehr sein.
Kein Mensch behauptet, dass ein Bäumchen allein aus eigenem Potential wächst.

Ein "sowohl als
auch" macht es nicht besser.

Herzlicht,

Ashitaka

Hoffnungslos

Zara

Am Anfang steht der gute Samen (mit Potenzial). Ohne den ist alles nichts.

siggi, Sonntag, 18.12.2016, 18:36 vor 3371 Tagen @ Ashitaka 3580 Views

Hallo Ashitaka,

Kein Baum wächst, weil Zarathustra darunter predigt, dass das Bäumchen
das Potential mit sich bringt, um von allein zu wachsen. Ein "sowohl als
auch" macht es nicht besser.

Das weiß doch nun aber jeder, der schon gärtnerisch tätig war.

Du kannst den ausgebrachten Samen tagelang mehrmals gießen, wenn das Samenkorn hohl ist, also ohne Potential, dann tut sich da gar nichts.

Ich bitte um weitere Ausführungen deinerseits über die allgemeine politische und gesellschaftliche Lage. Da hast du in meinen Augen sehe hohes, erleuchtendes Potential:-)

LG

siggi

Der Samen bringt kein Potential mit sich ...

Ashitaka @, Sonntag, 18.12.2016, 20:22 vor 3371 Tagen @ siggi 3620 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 18.12.2016, 21:17

... sondern der Samen entsteht dadurch, dass ihm von Anfang an Potential von außen verliehen wird.

Du kannst den ausgebrachten Samen tagelang mehrmals gießen, wenn das
Samenkorn hohl ist, also ohne Potential, dann tut sich da gar nichts.

Man muss sich von der albernen Vorstellung lösen, dass ein System aus sich selbst heraus entstehen kann und sich von selbst erhält. Wenn der Samen hohl ist, dann wurde ihm zuvor kein Potential verliehen, dann hat er kein Vermögen. Der Samen bringt kein Eigenpotential mit sich, sondern er hat von Anfang an nur deshalb ein Vermögen, weil ihm das Potential von außen verliehen wurde. Wenn du den Samen in eine kleine Tuppadose legst, dann gewinnt er kein Potential, entwickelt niemals sein Vermögen.

Der Grund deiner mir eigentlich nur eine Teilnahmerichtung im Forum empfehlenden Zuwortmeldung wird mehr als deutlich. Das brauch auch der Zarathustra nicht.

Herzlichst,

Ashitaka

--
Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
die Welt im Innersten funktioniert.

Zarathustra der niemals gegenwärtige (bewusste) Geschichtenerzähler?

Ashitaka @, Sonntag, 18.12.2016, 21:12 vor 3371 Tagen @ Zarathustra 3586 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 18.12.2016, 21:37

Hallo Zarathustra,

wird Zeit, dass du mal aufwachst aus deiner Sehnsucht nach einem gesetzlich (be)greifbaren Weltenlauf. In Wahrheit suchst du einen Gesetzgeber, einen Gott der die Vorbedingheit setzt. Wir nähern uns einem ganz wichtigen Shift in der Diskussion. Wenn man wie du ständig eine Zeitreise bucht und sich die Welt als eine determinierte Geschichte bloßer Handlungsketten (aktiver Potenzen) in einer kausal geschlossenen Welt vorstellt, dann verfällt man aufgrund der mental simulierten Geschichtenerzählerperspektive (als eine äußere Beobachterperspektive auserdacht) sehr schnell dem Glauben, dass Potentiale in unserer Welt pure Fiktion sind. Man gewöhnt sich daran, sich die Welt potentiell als einen einzig möglichen Lauf zwischen Vergangenheit und Zukunft zu simulieren, als einen vorbedingten Lauf. Deshalb, weil es nur eine einzig nachvollziehbare Vergangenheit gibt.

Potentiale des Menschen sind aber immer eine Frage der Gegenwärtigkeit, des Bewusstseins. Und diese reale Gegenwart ist es, die deine Sehnsucht zu verneinen versucht. Egal wo man etwas von dir ließt, am liebsten flüchtest du vor der Gegenwart in Rückwärtsbetrachtungen. Und dann wird es für dich angenehm. Dann nämlich kann Zarathustra sich den Weltenlauf mental als determiniert vorstellen und aufgrund seiner mentalen Beschränkung (Ausblendung des Gegenwärtigen, des nicht erklärbaren Bewusstseins) als kausal geschlossen greifbar machen. Dann nämlich erzählt er sich aus der Gegenwart heraus eine logische Geschichte und verfällt aufgrund der zu beobachtenden Wege der Geschichte dem Aberglauben, dass der Weg (die zukünftigen Ereignisse/Handlungen) immer vorbedingt (determiniert) sei, damit nur einzig möglich. Mentalfaschismus!

Real hingegen gilt folgendes:

Potentiale (Möglichkeiten) sind Elementen nur gegenwärtig vorhanden (passivierbar), oder sie sind gegenwärtig nicht vorhanden (nicht passivierbar). Wenn einem Element das Potential verliehen wurde, dann ist es gegenwärtig real (passiv), ist es keine Fiktion. Wäre das Potential nicht real, dann wären keine Handlungen/Ereignisse (Aktionen) definierbar, dann hätten die Elemente kein Vermögen (Aktiva) um zu handeln. Denn für aktive Potenzen (realisierte Möglichkeiten) sind immer Potenziale notwendig (die nicht realisierten Möglichkeiten).

Du bist leicht durchschaubar. Du nutzt ständiges Umherspringen in der Zeit, um Aussagen über das gegenwärtige Potential (oder Potential zu einem bestimmten Zeitpunkt) zu verhindern. Du setzt dich hin, blickst auf Handlungsketten, malst dir einen Weltenlauf und schlußfolgerst aufgrund deiner perpektivischen Beschränkung, dass alles einen nur einzig möglichen (potentiellen) Weg genommen hat und deshalb auch nehmen wird. Du betrügst dich an dieser Stelle selbst und vergißt dich selbst und milliarden Bewusstseine. Dir wird während deines Selbstbetruges nicht bewusst, dass du immer nur aus der Gegenwart, aus deinem Bewusstsein, Aussagen über die Vergangenheit und Zukunft tätigst (sie dir nur vorstellst).

Wenn du dir deiner Gegenwart (deines vergegenwärtigenden Bewusstseins) bewusst wirst, dann ist deine Schlußfolgerung nicht haltbar. Du weißt nicht, ob es gegenwärtig nur eine Möglichkeit für dich gibt. Dein Bewusstsein ist dir im Gegensatz zu den Inhalten (Vergegenwärtigungen) völlig unbekannt, nicht messbar. Dein Dogma, dass gegenwärtige Potentiale nur Fiktion sind, basiert auf bloßen Annahmen und wie es die internationale Bewusstseinsforschung schon lange vor dem Vortrag von Prof. Dr. Dr. Brigitte Falkenburg erkannt hat, auf keinerlei haltbaren Beweisen.

Du hast nicht einmal einen Ansatz um deine Beschränktheit (in Bezug auf die reale Welt) nachzuweisen. Das erklärte ich ja bereits.

Man kann nun weiter die beleidigte Leberwurst spielen bzw. lustig wirken. Oder aber man befasst sich mal mit dem was real nachweisbar ist, lässt den geliehenen Mantel fallen. Damit haben die Thinkaholics dieser Welt meistens ein Problem. Sie können sich nur schwer aus ihren krampfhaft-sehnsüchtigen Simulationen befreien. Ich behaupte, das hat etwas mit deiner Angst vor einem falschen Schritt zu tun. Für deinen dir stets anhaftenden Siggi [[zwinker]] gilt dasselbe.

Ich bitte um reichlich Kontrast diesbezüglich.

Herzlichst,

Ashitaka

--
Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
die Welt im Innersten funktioniert.

Ich glaube, jetzt hast du es.

siggi, Sonntag, 18.12.2016, 22:09 vor 3371 Tagen @ Ashitaka 3543 Views

Du kannst den ausgebrachten Samen tagelang mehrmals gießen, wenn das
Samenkorn hohl ist, also ohne Potential, dann tut sich da gar nichts.


Man muss sich von der albernen Vorstellung lösen, dass ein System aus
sich selbst heraus entstehen kann und sich von selbst erhält.

Es erhält sich von selbst nicht auf Dauer. Behauptet das jemand?

Wenn der Samen hohl ist, dann wurde ihm zuvor kein Potential verliehen,
dann hat er kein Vermögen.

Aha, jetzt hast du es. Also im Umkehrschluss, wenn ihm vorher (das ist das entscheidende Wort) Potenzial verliehen wurde, dann ist eben das Potenzial da. Wie sollte es auch anders sein?

Das Neugeboren hat demnach also doch Potenzial (in den allermeisten der Fälle), da es ihm vorher im Laufe seiner Entwicklung im Mutterleib gegeben wurde, wie du es nun endlich ganz richtig erkannt hast.

Anders wäre es ja auch nicht zu erklären, dass ein Neugeborenes ohne Hilfe wie viele Tage überleben kann?

Dass für die Weiterentwicklung dann noch andere Faktoren eine wichtige Rollen spielen hat niemand bestritten, ansonsten bitte mit Quellenangabe hier belegen.

Der Grund deiner mir eigentlich nur eine Teilnahmerichtung im Forum
empfehlenden Zuwortmeldung wird mehr als deutlich. Das brauch auch der
Zarathustra nicht.

Gut, dass du eigentlich geschrieben hast<img src=" />

Vielleicht das eine tun, aber das andere nicht lassen<img src=" />

Wobei ich für mein Empfinden schon sagen muss, das sich deine Diskussion mit @Zara doch nun schon langsam etwas zäh gestaltet. Die Argumente sind ja nun einige Male hin und her gewandert. Bringt das noch was?

Andererseits, hätte ich auch nicht gedacht, dass du das mit dem von Beginn der Fertigstellung an vorhandenen Potenzial von Neugeborenen und Samenkörner noch mal zugeben würdest[[top]]

LG

siggi

Wenn Möglichkeiten sowieso nur Fiktion sind, braucht man sich doch über Potentiale gar nicht mehr zu unterhalten

Nonpopulo @, Sonntag, 18.12.2016, 23:56 vor 3371 Tagen @ Zarathustra 3570 Views

...ausser man steht auf "Science Fiction". Denn leider vermag ich zwischen "Möglichkeiten" und "Potential" keinen essentiellen Unterschied festzustellen. Allerdings, wenn ich mir die Diskussionen zwischen euch beiden so betrachte , kann ich mir auch gut vorstellen, dass meine intellektuelle Kapazität einfach nicht hinreichend ist, um in diesen letzten Verästelungen der allumfassenden Wahrheit noch klarzukommen. Ob das wirklich von Nachteil ist, wage ich aber auch langsam zu bezweifeln. [[zwinker]]

--
Mich widern alle Ideologien an, egal ob sie von links oder rechts kommen, sie ignorieren die Natur des Menschen. (Claude Cueni, Script Avenue)

Blue Moon Baby

Fatalismus

Zarathustra, Montag, 19.12.2016, 09:18 vor 3370 Tagen @ Nonpopulo 3564 Views

...ausser man steht auf "Science Fiction". Denn leider vermag ich zwischen
"Möglichkeiten" und "Potential" keinen essentiellen Unterschied
festzustellen.

Das ist ein klassischer Fehlschluss, Nonpopulo. Das müsste doch gerade Dir klar sein. Die Zukunft ist kausal determiniert, aber Du kennst sie nicht. Folglich ergibt eine Diskussion darüber durchaus einen Sinn. Sie ist ja Teil dieses deterministischen Prozesses. Warum versteht nur Kurt den Unterschied zwischen Fatalismus und Determinismus?

Allerdings, wenn ich mir die Diskussionen zwischen euch
beiden so betrachte , kann ich mir auch gut vorstellen, dass meine
intellektuelle Kapazität einfach nicht hinreichend ist, um in diesen
letzten Verästelungen der allumfassenden Wahrheit noch klarzukommen. Ob
das wirklich von Nachteil ist, wage ich aber auch langsam zu bezweifeln.
[[zwinker]]

Ja, Du verpasst nicht viel. Kannst die Diskussion also ruhig ignorieren, falls Du kannst. Wenn nicht, dann nicht.[[zwinker]]

Grüsse, Zara

@siggi

Ashitaka @, Montag, 19.12.2016, 09:58 vor 3370 Tagen @ siggi 3571 Views

Hallo Siggi,

Du kannst den ausgebrachten Samen tagelang mehrmals gießen, wenn das
Samenkorn hohl ist, also ohne Potential, dann tut sich da gar nichts.


Man muss sich von der albernen Vorstellung lösen, dass ein System aus
sich selbst heraus entstehen kann und sich von selbst erhält.


Es erhält sich von selbst nicht auf Dauer. Behauptet das jemand?

Immer dann, wenn der Gedanke an die reale Herkunft des Potentials in den Mittelpunkt rückt, wird die autopoietische Selbstorganisationen der Masse als rote Sehnsucht vorgeschoben, um damit eine intellektuell klingen wollende Selbsterschaffung und -erhaltung des Systems zu simulieren.

Wenn der Samen hohl ist, dann wurde ihm zuvor kein Potential verliehen,
dann hat er kein Vermögen.


Aha, jetzt hast du es. Also im Umkehrschluss, wenn ihm vorher (das
ist das entscheidende Wort) Potenzial verliehen wurde, dann ist eben das
Potenzial da. Wie sollte es auch anders sein?

Nur dann, wenn es ihm verliehen wurde und verliehen wird. Es gibt kein Vermögen, welches durch eigene Potentiale aus dem Element selbst heraus erwächst. Potentiale sind passive Machtpositionen, damit immer Teil eines bestehenden Verhältnisses.

Nur weil einem Neugeborenen Potential im Mutterleib verliehen wurde und es deshalb etwas vermag (Vermögen hat), bedeutet dies nicht, dass es im Augenblick der Entbindung "eigenes Potential" mit sich bringt. Wird das Neugeborene in die Ecke gelegt und dort liegen gelassen, dann wird deutlich, dass die Machtposition (Potential) auch weiterhin verliehen wird.

Im Gegensatz zum Neugeborenen wird es bei Zentralmachtsystemen, in denen die Individuen Forderungen stellen, nicht durch die Individuen verliehen, sondern nach gewaltsamer Einverleibung mittels Betrug (Simulation) von ihnen durch Androhung von Gewalt/Sanktion geraubt. Es ist von Anbeginn eines Zentralmachtsystems klar, dass die Forderungen der Individuen (spiegelbildlich sind dies die Verbindlichkeiten = Finanzierung der Zentralmacht = Zwangsanleihen) aufgrund des Vorfinanzierungsproblems (Ausgaben müssen vor Einnahmen bestritten werden) nicht werthaltig sind. Darüber werden sich nur wenige systematisch bewusst.

Daran hindert auch die Besicherung der Zentralmachtfinanzierung (=Abgaben) nichts, zumal die aufgrund der Simulation wachsenden Erwartungen der Individuen und damit einhergehenden Machtzessionen (siehe Entwicklung bis hin zu unseren heutigen Sozialsystemen) die Lücken vergrößern.

Das Neugeboren hat demnach also doch Potenzial (in den allermeisten der
Fälle), da es ihm vorher im Laufe seiner Entwicklung im Mutterleib
gegeben wurde, wie du es nun endlich ganz richtig erkannt hast.

Es wird ihm immer verliehen, bis es genügend Vermögen hat und sich mit seiner Psyche (bewusste Handlungen) selbst Potential (Machtpositionen) verschafft. Doch auch dann ist kein Ende in Bezug auf eine Abhängigkeit von extern gegeben. Niemand ist so mächtig, hat die Allmacht, dass er seinen Hunger besiegt.

Anders wäre es ja auch nicht zu erklären, dass ein Neugeborenes ohne
Hilfe wie viele Tage überleben kann?

Es baut durch jede Handlung/Aktion (Köperbewegung etc.) Vermögen / Potential ab, kann es nicht vons elbst erhalten bzw. sich verschaffen. Wenn man es nackt in eine kalte Ecke legt, dann wird dieser Prozess beschleunigt.

Aktive Potenzen (Handlungen/Ereignisse) mindern die Bilanz (Aktive = Vermögen / Passiva = Potential).

Wobei ich für mein Empfinden schon sagen muss, das sich deine Diskussion
mit @Zara doch nun schon langsam etwas zäh gestaltet. Die Argumente sind
ja nun einige Male hin und her gewandert. Bringt das noch was?

Andererseits, hätte ich auch nicht gedacht, dass du das mit dem von
Beginn der Fertigstellung an vorhandenen Potenzial von Neugeborenen und
Samenkörner noch mal zugeben würdest[[top]]

Du überschätzt dich aufgrund einer voreiligen Freude. Das führt zu Überheblichkeit. Es ist real eben so, dass das Potential dem Neugeborenen nicht nur verliehen wurde, sondern ihm auch weiter verliehen werden muss. Kein Vermögen eines Elements entsteht oder erhält sich ab einem bestimmten Zeitpunkt von selbst, niemals. Da die Elemente real immer Teil des Systems sind, ist die Behauptung, dass sich Systeme von selbst erschaffen und erhalten, sofern man die Elemente pseudointellektuell in die Umwelt verfrachtet, nicht mehr als eine alberne Simulation (ein Hirngespinst).

Herzlichst,

Ashitaka

--
Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
die Welt im Innersten funktioniert.

Eine Möglichkeit ist keine Fiktion sondern eine Möglichkeit

Silke, Montag, 19.12.2016, 20:34 vor 3370 Tagen @ Nonpopulo 3553 Views

bearbeitet von Silke, Montag, 19.12.2016, 21:00

Lieber Nonpopulo,

Möglichkeit (das eigene Potential, die eigene Macht, die früher im Zeitablauf von außen bereits zediert wurde)
+ zwingend erforderliche, zusätzliche, äußere, Vermögen mehrende Potentiale (Machteinflüssen)
+ Willen
=> Potentialgewinnung zur Realisation, das hinzugewinnende verschaffte Potential zu bewirken (aktive Potenz = Handlung).

Oder um bei @siggis Samen zu bleiben:
- Ein potentes Samenkorn muss her (Die Potenz stammt von der Mutterpflanze).
- Nährstoffe, Wasser, Licht müssen her (in der richtigen Menge und richtigen Zeit).
- Ein Gärtner wie z.B. @Konstantin muss sich der Sache annehmen.
- Aus dem Samenkorn wächst die gewünschte Pflanze
Diese Pflanze ist nicht autopoietisch entstanden, sondern durch Zentralmachtordnung – die Sonne, die Energie abstrahlt ins Weltall und dabei die Erde bestrahlt – wo sich Lebewesen (dissipative Systeme) bilde(t)n.
Die Zentralmachstrukturen, die die Sippen, Clans und Lineages ablösen mussten um Zeit zu gewinnen – und nur das macht eine Zentralmachtordnung im Gegensatz zu Neandertalern - Zeit gewinnen, wenn auch nicht viel.
Natürlich spielte da auch die Erfindung der Götter und ihrer Stellvertreter als eine der frechsten Lügen mit eine Rolle - aber mal ehrlich, so ein Gott, zu dem man beten kann, dem man Sünden beichten kann und der Abläße zuläßt ist doch was feines für den Einen oder Anderen. Sonst wäre ich ja für alles selbst verantwortlich.

"Bzgl. Heinsohns Katastrophentheorie trifft genau das ja zu: die Existenzsicherung durch Überwindung existenzgefährdender Strukturen menschlicher Reproduktion führte schließlich zu Eigentum und damit zu Wirtschaft. Da stand kein kühner Plan dahinter."
@tar

…sondern nur die Bildung von Zentralmachstrukturen um als Spezies zu überleben.
Wie dieses Überleben im Vergleich zu anderen Arten abläuft, darüber kann man sich natürlich heftig streiten.

Liebe Grüße
Silke

Sehr spannende Diskussion hier[[top]]

Möglichkeiten, Intuition - ganz schnell skizziert (die Sauna und 2 Frauen rufen)

Hinterbänkler @, Schweiz - tief im Emmental, Montag, 19.12.2016, 22:04 vor 3370 Tagen @ Silke 3498 Views

Hallo Silke,

angenommen es gibt 100 Möglichkeiten, wie sich eine Sache entwickeln könnte und diese Varianten wären uns bekannt (Wobei klar ist, dass es tatsächlich unendlich Varianten gibt!).
Im Ende wird/kann sich nur eine einzige realisieren.
Also sind 99 Möglichkeiten nur Phantasien unseres projektierenden Geistes.
Man könnte diese auch Fiktion nennen.
Aber eben nicht alle - nämlich 100 - sind Fiktionen.
Da wir nicht wissen, welche der 100 Varianten sich durchsetzt, nennen wir eben alle 100 'Möglichkeiten'.

Dennoch ist es wichtig, dass wir die 100 Möglichkeiten im Geist durchspielen und im Lauf der Entwicklung wieder erneut durchspielen und dann in diesem Prozess die rauskürzen, die ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr realisierbar sind.

Wenn ich z. B. eine Unternehmensvision in einem Businessplan konkretisiere und finanziell bzw. strategisch ausstatte, dann mache ich diese Version wahrscheinlicher, da ich ihr die Grundlage gebe.
Wie @Zarathustra geschrieben hat, sind meine Aktionen eben Bestandteil des deterministischen Prozesses.

Ich empfinde es zudem so, dass auch die Unternehmensvision bzw. der Businessplan viel mit der Intuition der Geschäftsleitung und ihrer Berater zu tun hat.
Und Intuition ist eben eine Sache, die wenig mit Logik, Rechenleistung und Kausalität zu tun hat, sondern eine Form des Navigierens im AnSich-AllEins-HoloUniversum ist, was möglicherweise das Ergebnis der 100 Varianten schon kennt, weil es dort eben keine Zeit gibt.

Danke und Gruß
Hinterbänkler

--
...und es gibt überhaupt gute Gründe dafür, zu mutmassen, daß in einigen Stücken die Götter insgesamt bei uns Menschen in die Schule gehen könnten. Wir Menschen sind - menschlicher ...

Friedrich Nietzsche 'Jenseits von Gut und Böse'

Habe ich eigenes Potential, eigene Macht (natürlich von früher von Anderen zediert),

Silke, Montag, 19.12.2016, 23:31 vor 3370 Tagen @ Hinterbänkler 3432 Views

bearbeitet von Silke, Montag, 19.12.2016, 23:38

Dann lieber saunierender Hinterbänkler,

habe ich Möglichkeiten/Handlungsoptionen.

Hallo Silke,

angenommen es gibt 100 Möglichkeiten, wie sich eine Sache entwickeln
könnte und diese Varianten wären uns bekannt (Wobei klar ist, dass es
tatsächlich unendlich Varianten gibt!).
Im Ende wird/kann sich nur eine einzige realisieren.

Ja. So habe ich bis es bis hierher verstanden.

Also sind 99 Möglichkeiten nur Phantasien unseres projektierenden
Geistes.

Nein. Sie sind auch möglich, genau bis zu dem Punkt wo sie leider, leider in diesem Raum und in dieser Zeit nicht mehr möglich sind, weil nur die wahrscheinlichste Möglichkeit dank erforderlichem eigenen Potential, Willen und Potentialgewinnung zur Realisation, das hinzugewinnende verschaffte Potential zu bewirken (aktive Potenz = Handlung) Wirklichkeit werden kann.
Ich kann nicht mit @Ashitaka seinem Auto eben noch gerade aus fahrend nach links und rechts abbiegen.
"Unendliche Einflüsse, genau eine (1) Möglichkeit" @Kurt

Man könnte diese auch Fiktion nennen.
Aber eben nicht alle - nämlich 100 - sind Fiktionen.

Ich habe es so verstanden, dass einer Fiktion die Grundvoraussetzungen einer Möglichkeit fehlen:
- mein mitgebrachtes Potential, das ich von irgendwoher haben muss,
- mein Wille und
- das hinzugewinnende verschaffte Potential sonst wird es nichts mit einer Handlung
Die drei Sachen sind aber Grundvoraussetzungen für eine gehandelte Möglichkeit sonst bleibe ich in einer Fiktion hängen.

Da wir nicht wissen, welche der 100 Varianten sich durchsetzt, nennen wir
eben alle 100 'Möglichkeiten'.

Sind es ja auch. Wahrscheinliche und unwahrscheinlichere.

Dennoch ist es wichtig, dass wir die 100 Möglichkeiten im Geist
durchspielen und im Lauf der Entwicklung wieder erneut durchspielen und
dann in diesem Prozess die rauskürzen, die ab einem bestimmten Zeitpunkt
nicht mehr realisierbar sind.

Das machen wir doch auch.
Wir schauen uns mit unserem mitgebrachten Potential, mit unserer Willigkeit und zugreifbarem äußerem Potential all die potentiellen Möglichkeiten an und schon fliegen über 90 % der Möglichkeiten raus, weil wir verstanden haben, dass aus ihnen nichts wird - kein vorheriges Potential/kein Wille/keine zusätzlichen nötigen Ressourcen.

Wenn ich z. B. eine Unternehmensvision in einem Businessplan konkretisiere
und finanziell bzw. strategisch ausstatte, dann mache ich diese Version
wahrscheinlicher, da ich ihr die Grundlage gebe.

Ja. Ich kann das je nach Zeitdruck und Bedürftigkeit blitzschnell oder mit Bedacht machen.

Wie @Zarathustra geschrieben hat, sind meine Aktionen eben Bestandteil des
deterministischen Prozesses.

Da bin ich ja auch noch mehr bei seiner durch und durch deterministischen Argumentation, weil sie so schön bequem ist: viel geschah – trifft sich jetzt im Moment - und bewirkt in der Zukunft viel.
Und das alles, ohne zu verstehen (wir glauben nur, dass wir etwas davon verstehen) was im Gehirn für ein Bewusstsein abläuft.
Trotzdem wird dabei mit den Zeiten geschummelt, wenn ich von der Vergangenheit über die Gegenwart in die Zukunft schlussfolgere.

Ich empfinde es zudem so, dass auch die Unternehmensvision bzw. der
Businessplan viel mit der Intuition der Geschäftsleitung und ihrer Berater
zu tun hat.
Und Intuition ist eben eine Sache, die wenig mit Logik, Rechenleistung und
Kausalität zu tun hat, sondern eine Form des Navigierens im
AnSich-AllEins-HoloUniversum ist, was möglicherweise das Ergebnis der 100
Varianten schon kennt, weil es dort eben keine Zeit gibt.

Da schlage ich mich gerne auf deine Esoterik-Seite, weil mein Bauchgefühl für mich etwas sehr wichtiges geworden ist und ich ein holistisches Weltbild angenommen habe.

Liebe Grüße
Silke

schwitzender
Hinterbänkler

Möglich ist einzig das, was geschieht

Zarathustra, Dienstag, 20.12.2016, 08:00 vor 3369 Tagen @ Silke 3434 Views

bearbeitet von Zarathustra, Dienstag, 20.12.2016, 08:05

Dann lieber saunierender Hinterbänkler,

habe ich Möglichkeiten/Handlungsoptionen.

Hallo Silke,

angenommen es gibt 100 Möglichkeiten, wie sich eine Sache entwickeln
könnte und diese Varianten wären uns bekannt (Wobei klar ist, dass es
tatsächlich unendlich Varianten gibt!).
Im Ende wird/kann sich nur eine einzige realisieren.


Ja. So habe ich bis es bis hierher verstanden.

Also sind 99 Möglichkeiten nur Phantasien unseres projektierenden
Geistes.


Nein.

Doch. Genau so ist es, Silke. Das war ein kapitaler Volltreffer vom Hinterbänkler.

Sie sind auch möglich, genau bis zu dem Punkt wo sie leider, leider
in diesem Raum und in dieser Zeit nicht mehr möglich sind, weil nur die
wahrscheinlichste Möglichkeit dank erforderlichem eigenen Potential,
Willen und Potentialgewinnung zur Realisation, das hinzugewinnende
verschaffte Potential zu bewirken (aktive Potenz = Handlung)
Wirklichkeit werden kann.
Ich kann nicht mit @Ashitaka seinem Auto eben noch gerade aus fahrend nach
links und rechts abbiegen.
"Unendliche Einflüsse, genau eine (1) Möglichkeit" @Kurt

Fiktive, alternative Möglichkeiten waren niemals objektiv möglich, zu keinem Zeitpunkt, eben aufgrund Kurts Gleichung. Was sich nicht realisiert, war niemals möglich.
Alle Abläufe, die nicht geschehen, sind inexistent. Es mag für Dich vielleicht denkbar (also möglich) sein, dass ich in Zukunft Ashitakas ultraparadoxer Vorstellung eines monokausalistisch, einzig und allein durch Zentralmacht determinierten (bestimmten) Schuldknechts, der gleichzeitig aber indeterminiert (unbestimmt, beliebig, zufällig) agiert, werde etwas abgewinnen können. Das werde ich aber nicht können, und da dieses Nichtkönnen bestimmte Ursachen hat, die längst feststehen, ist ein Abrücken meinerseits in seine widersprüchliche Logik zwar denkbar, aber schlicht und einfach nicht möglich.

Auf diese schreiende Paradoxie geht Ashitaka schon gar nicht ein und verfasst stattdessen wieder einen neuen Text, der abermals bei Null beginnt und nicht auf das Geschriebene eingeht. Dabei zückt er auch noch die Fascho-Keule. Es trifft ihn dafür aber keine Schuld, denn er kann nicht anders. Die Möglichkeit, die Fascho-Keule im Schrank zu lassen, bestand zu keinem Zeitpunkt.
Er ist schlicht und einfach dazu determiniert durch allerlei Ursachen.

Da wir nicht wissen, welche der 100 Varianten sich durchsetzt, nennen

wir

eben alle 100 'Möglichkeiten'.


Sind es ja auch. Wahrscheinliche und unwahrscheinlichere.

Nein. Das gibt es nicht. Nur ein einziger Ablauf ist der tatsächliche, wahre Ablauf. Alle anderen sind reine Vorstellung, Fiktion. Unwahr, auch wenn sie Dir als wahr erscheinen.

Der Mathematiker und Quantenphysiker Detlef Dürr erklärt es so, dass es auch Nichtmathematiker verstehen, falls sie logisch denken können. Man muss sich halt etwas Zeit nehmen (können wollen).

http://www.mathematik.uni-muenchen.de/~duerr/einleitung.pdf

Wie @Zarathustra geschrieben hat, sind meine Aktionen eben Bestandteil

des

deterministischen Prozesses.


Da bin ich ja auch noch mehr bei seiner durch und durch deterministischen
Argumentation, weil sie so schön bequem ist: viel geschah – trifft sich
jetzt im Moment - und bewirkt in der Zukunft viel.
Und das alles, ohne zu verstehen (wir glauben nur, dass wir etwas davon
verstehen) was im Gehirn für ein Bewusstsein abläuft.
Trotzdem wird dabei mit den Zeiten geschummelt, wenn ich von der
Vergangenheit über die Gegenwart in die Zukunft schlussfolgere.

Da wird nirgends geschummelt. Aus den Ursachen der Vergangenheit können nicht mehrere mögliche zukünftige Abläufe folgen, sondern nur ein einziger: der einzig mögliche.

The argument called the Master Argument appears to have been proposed from such principles as these: there is in fact a common contradiction between one another in these three propositions, each two being in contradiction to the third. The propositions are: (1) every past truth must be necessary; (2) that an impossibility does not follow a possibility; (3) something is possible which neither is nor will be true. Diodorus observing this contradiction employed the probative force of the first two for the demonstration of this proposition: That nothing is possible which is not true and never will be.

For Diodorus, if a future event is not going to happen, then it was true in the past that it would not happen. Since every past truth is necessary (proposition 1), it was necessary that in the past it would not happen. Since the impossible cannot follow from the possible (proposition 2), it must have always been impossible for the event to occur. Therefore if something will not be true, it will never be possible for it to be true, and thus proposition 3 is shown to be false.


Beste Grüsse, Zara

Mentalfaschismus

Zarathustra, Dienstag, 20.12.2016, 08:27 vor 3369 Tagen @ Ashitaka 3513 Views

bearbeitet von Zarathustra, Dienstag, 20.12.2016, 08:48

Potentiale des Menschen sind aber immer eine Frage der Gegenwärtigkeit,
des Bewusstseins. Und diese reale Gegenwart ist es, die deine Sehnsucht zu
verneinen versucht. Egal wo man etwas von dir ließt, am liebsten
flüchtest du vor der Gegenwart in Rückwärtsbetrachtungen. Und dann wird
es für dich angenehm. Dann nämlich kann Zarathustra sich den Weltenlauf
mental als determiniert vorstellen und aufgrund seiner mentalen
Beschränkung (Ausblendung des Gegenwärtigen, des nicht erklärbaren
Bewusstseins) als kausal geschlossen greifbar machen. Dann nämlich
erzählt er sich aus der Gegenwart heraus eine logische Geschichte und
verfällt aufgrund der zu beobachtenden Wege der Geschichte dem
Aberglauben, dass der Weg (die zukünftigen Ereignisse/Handlungen) immer
vorbedingt (determiniert) sei, damit nur einzig möglich. Mentalfaschismus!


Ja, ich bin halt kein Eso, dem nur noch die Fascho-Keule als Argument bleibt, der einerseits einen monokausalistisch superdeterminierten („Einzig-und-allein durch Zentralmacht bestimmten“) Schuldknecht und Schuhkäufer postuliert (postulieren muss), und im selben Atemzug auch den indeterminierten Schuldknecht und Schuhkäufer der Frau Brigitte.

Da greife ich lieber auf die Vorarbeiten der grossen Denker der Zeitgeschichte und der Gegenwart zurück. Diodoros Kronos, Spinoza, Laplace, Nietzsche, Schopenhauer, Einstein, Detlef Dürr, Gerhard Roth et al.

Gegen die Denker der Welt kannst Du gerne mit der Eso-Tante Brigitte antreten. Das ist Dein Problem.

Real hingegen gilt folgendes:

Potentiale (Möglichkeiten) sind Elementen nur gegenwärtig
vorhanden (passivierbar), oder sie sind gegenwärtig nicht vorhanden
(nicht passivierbar). Wenn einem Element das Potential verliehen wurde,
dann ist es gegenwärtig real (passiv), ist es keine Fiktion. Wäre das
Potential nicht real, dann wären keine Handlungen/Ereignisse (Aktionen)
definierbar, dann hätten die Elemente kein Vermögen (Aktiva) um zu
handeln. Denn für aktive Potenzen (realisierte Möglichkeiten) sind immer
Potenziale notwendig (die nicht realisierten Möglichkeiten).

LOL. Eine unabhängige Ex-Nihilo-Gegenwart. Wie kommen derlei absurden Vorstellungen bloss ins Hirn? In jedem Fall aufgrund von Ursachen.

Es gibt nicht mehrere mögliche und unrealisierte zukünftige Weltenläufe, sondern nur den einen, den einzig möglichen.

The argument called the Master Argument appears to have been proposed from such principles as these: there is in fact a common contradiction between one another in these three propositions, each two being in contradiction to the third. The propositions are: (1) every past truth must be necessary; (2) that an impossibility does not follow a possibility; (3) something is possible which neither is nor will be true. Diodorus observing this contradiction employed the probative force of the first two for the demonstration of this proposition: That nothing is possible which is not true and never will be.

For Diodorus, if a future event is not going to happen, then it was true in the past that it would not happen. Since every past truth is necessary (proposition 1), it was necessary that in the past it would not happen. Since the impossible cannot follow from the possible (proposition 2), it must have always been impossible for the event to occur. Therefore if something will not be true, it will never be possible for it to be true, and thus proposition 3 is shown to be false.

Nein, was WIRKLICH WIRD, das geschieht – was nur möglich ist, geschieht nicht

Silke, Donnerstag, 22.12.2016, 10:51 vor 3367 Tagen @ Zarathustra 3413 Views

bearbeitet von Silke, Donnerstag, 22.12.2016, 11:00

Lieber Zara,

Da nutzt mir deine angeprangerte Unwahrscheinlichkeit nichts.
Die zentralen Punkte sind Potential und Wille.

Unser Wortschatz unterscheidet zwischen:
Notwendigem = Die Wirklichkeit, wie sie ist, muss geändert werden (Gegenstand oder Vorgang).
Möglichem = (Das Notwendige zur Änderung wird mittels vorhandenem Potential und ausreichendem Willen eingeleitet)
Wirklichem = mittels zusätzlich eingebundenem Potential haben in Summa vorhandenes Potential und Wille gereicht, die notwendige Änderung des alten Wirklichen zum neuen Wirklichen werden zu lassen.
Kurz:
Änderungsnotwendigkeit der aktuellen Wirklichkeit->
Mein bereits angehäuftes Potential
+ mein ausreichender Wille
+ mein zusätzlich beigebrachtes Potential (bzw. das von anderen Potentialträgern)
-> aus damaliger Wirklichkeit wurde jetzige Wirklichkeit.

Notwendigkeit -> Möglichkeit -> Wirklichkeit.

Fiktive, alternative Möglichkeiten waren niemals objektiv möglich, zu
keinem Zeitpunkt, eben aufgrund Kurts Gleichung. Was sich nicht realisiert,
war niemals möglich.

Fiktive, alternative Wirklichkeiten waren niemals objektiv möglich.
Möglichkeiten gab und gibt es haufenweise bis zu genau einem Punkt in Zeit und Raum, je nach eingebrachtem Potential, verfügbarem Wille und dem dazu gehäuften Potential von außen und innen.
Nur eine Wirklichkeit wird wirklich, egal wie viel Möglichkeiten hätten beinahe wirklich werden können.
Da helfen keine Unwahrscheinlichkeiten (Zufall gibt es nicht) sondern ausschließlich Potenziale + Wollen.

Wenn mitgebrachtes Potential und Wille und im Moment der Notwendigkeit der Änderung der Wirklichkeit aufgebrachtes Potential bei einer von den vielen anderen Möglichkeiten mehr gereicht hätte, als bei der in die Wirklichkeit eingetretene – dann wäre sie die Wirklichkeit geworden.

Alle Abläufe, die nicht geschehen, sind inexistent.

Alle Abläufe, die du nicht siehst, misst, verstehst, sind für dich nicht existent.
So wie damals die Heliozentrik für viele Menschen.
Im Augenblick einer notwendigen Änderung der alten Wirklichkeit konkurrieren viele bestehende Potentiale/Willensstärken/Potentialzugriffe (Möglichkeiten) als Einheiten um die Realisation der neuen Wirklichkeit.

Es mag für Dich
vielleicht denkbar (also möglich) sein, dass ich in Zukunft Ashitakas
ultraparadoxer Vorstellung eines monokausalistisch, einzig und allein durch
Zentralmacht determinierten (bestimmten) Schuldknechts, der gleichzeitig
aber indeterminiert (unbestimmt, beliebig, zufällig) agiert, werde etwas
abgewinnen können. Das werde ich aber nicht können, und da dieses
Nichtkönnen bestimmte Ursachen hat, die längst feststehen, ist ein
Abrücken meinerseits in seine widersprüchliche Logik zwar denkbar, aber
schlicht und einfach nicht möglich.

Das Potential (zum Zeitpunkt der Notwendigkeit zur Veränderung deiner Überzeugung)
+ Wille zur Veränderung
+ zugreifbares Fremdpotential zur Veränderung der Überzeugung (Möglichkeit), beim Versuch des "wirklich werden lassen" einer neuen Überzeugung
reichen augenblicklich gemeinsam bei dir nicht aus, dass Notwendige durch das einzig Mögliche zu einer neuen Wirklichkeit werden zu lassen.
Darum bleibst du bei deiner alten Wirklichkeit. Das ist ok, so lange bei dir keine Notwendigkeit für ein Überdenken der alten Wirklichkeit besteht. Sie ist ja stabil.

Er ist schlicht und einfach dazu determiniert durch allerlei Ursachen.

Nein, nur durch die Notwendigkeit, seine alte Wirklichkeit zu ändern.
Dadurch entsteht bei ihm eine Notwendigkeit für eine neue Wirklichkeit.
Ein vorhandenes Potenzial wird genutzt.
Ein vorhandener Wille wird gewollt.
Zusätzliches Potenzial von außen wird mit eingebunden.
Daraus entsteht in der Summe eine Möglichkeit für eine neue Wirklichkeit.
War alles groß und stark genug hat er für sich eine neue Wirklichkeit.
(nach der alten Wirklichkeit und vor der Notwendigkeit ihrer Änderung).

So lange all die in Zeit und Raum beteiligten Ursachen nicht den entscheidenden Weg durch das Jetzt zu all den folgenden Folgen nehmen, bleiben sehr Möglichkeiten möglich, bis vorhandenes Potential + Wille + verfügbares zusätzliches Potential eine einzige Möglichkeit (vor all den anderen) in die Lage versetzen...Wirklichkeit zu werden.

Nein. Das gibt es nicht. Nur ein einziger Ablauf ist der tatsächliche,
wahre Ablauf. Alle anderen sind reine Vorstellung, Fiktion. Unwahr, auch
wenn sie Dir als wahr erscheinen.

Das Leben ist kein monokausales Dominospiel - ein Stein wirft den Anderen.
Die einzige Vergangenheit bestimmt nicht über die einzige Gegenwart die einzige Zukunft, sondern eben nur die wirkliche in der Wirklichkeit.

Da wird nirgends geschummelt. Aus den Ursachen der Vergangenheit können
nicht mehrere mögliche zukünftige Abläufe folgen, sondern nur ein
einziger: der einzig mögliche.

Ja, nachdem er sich durchgesetzt hat gegen all die anderen:
- nicht,
- fast gar nicht,
- oder fast
- oder so gut wie möglichen Abläufe.

Der einzig wirkliche Weg (vorhandenes Potential + ausreichender Wille + genug zusätzliches greifbares Potential haben zu der Abfolge geführt:
notwendig->möglich->wirklich (und damit unabänderlich…
…bis zur nächsten Notwendigkeit einer Änderung der Wirklichkeit)

Das macht aber alles nichts, wenn ich die Wirklichkeit noch nicht so wirklich verstehe.

Liebe Grüße
Silke

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