Hallo KK!
Du schreibst: Nein, nix mit nur zum Schein - da wird gezahlt.
Ich hatte das etwas unscharf ausgedrückt, denn die Auftragnehmer haben den Lieferanten eben NICHT bezahlt, sondern die Kohle kam von der BuBa.
Meiner Ansicht nach war das aber aus dem Kontext zu erkennen – wenn man es denn wollte.
Eben, die BuBa hat gezahlt.
Ach was.
Wenn überhaupt niemand gezahlt hätte, würde der ganze Krempel doch überhaupt nicht funktionieren!
Nein, die entsprechenden Forderungen hat sie gegenüber der EZB. Die EZB hält als Gegenposition Forderungen an die entsprechende NB. Deshalb bekommt die EZB Zinsen von der "kaufenden" NB und zahlt Zinsen an die "ausgleichende=zahlende" BuBa.
Formal hast Du natürlich recht, aber unterm Strich kommt das Gleiche raus, denn die EZB ist nur eine zusammengeschweißte Mega-Notenbank die von nationalen Notenbanken gespeist wird.
Die erwähnten Forderungen der EZB an die nationalen Notenbanken bestätigen das auch.
Der Kick an der Sache ist, daß alle NB's des Euroraums verpflichtet sind, den entsprechenden Zahlungsausgleich vorzunehmen, egal welche Qualität die von der EZB dafür hereingenommenen Sicherheiten haben.
Saldiert wird, damit ersichtlich ist und bleibt, welche NB von welcher NB was und wieviel zu bekommen hat (Target2 Salden), bilanziert wird von der EZB und natürlich auch von jeder NB.
Ich sprach vom Bierdeckel und nicht von einem Seminar.
Und Dein „Kick“ deutet schon das ganze betrügerische System dahinter an.
Nein, sie bekommt die bei der EZB hinterlegten Sicherheiten, die aber ggf. weniger oder nichts wert sind.
Das ist das Geschwätz, welches ich so liebe. ![[[sauer]]](images/smilies/sauer.gif)
Der Gläubiger erhält Sicherheiten, die nichts mehr wert sind.
Genau das habe ich mit „in die Röhre schauen“ gemeint.
Die BuBa kann nicht pleite gehen ..
Insolvenz wird gemeinhin mit Pleite bzw. Zahlungsunfähigkeit übersetzt und wenn die Bilanz der BuBa ein riesiges Loch hat, dann ist sie pleite, egal wie es später umschrieben wird.
Quatsch, Quatsch. .. Nee, besser nicht - s.o. ..
Doch, für den normalen Hausgebrauch habe ich die Situation anschaulich genug beschrieben, um die Gefahren, die damit verbunden sind griffig zu benennen.
Ich schrieb am Ende: Und wenn jetzt noch ein popeliger Bilanz-Buchhalter - die geistern hier auch rum - an dieser Darstellung etwas zu meckern hat, ignoriere ihn einfach.
Du antwortest: Nee, besser nicht - s.o.
Doch genauso und daher wiederhole ich meine Warnung.
Die Leute aus Korinth sind die schlechtesten Ratgeber für praktische Gefahren, auch wenn sie meinen über die besseren Definitionen zu verfügen.
Und wenn mein Beispiel nicht gefallen sollte, dann darf es auch der Weinbauer, oder der Bauer, der immer Wein trank und nie bezahlte, von @DT sein, in der die gleiche Angelegenheit praktikabel umschrieben wird.
mfG
nereus