OT: Wärmepumpe - Fluch oder Segen? Installation, Planung, Berechnung von Wärmepumpenanlagen, Energierückgewinnung aus Abfall

Literaturhinweis @, Dienstag, 06.12.2016, 13:26 vor 3383 Tagen 4650 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 15.12.2016, 21:18

Da grade der Unmut über eine -bereits zweite- Wärmepumpenanlage artikuliert wird (Hinweis: man begeht jeden Fehler solange, bis man ihn perfekt beherrscht ...), hier etwas Literatur zu Wärmepumpenanlagen.

Grundsätzlich, also vom Prinzip her, sind Wärmepumpenanlagen in der Theorie das Einzige, was thermodynamisch übrigbleibt, wenn man sich dem Perpetuum Mobile nähern will, ohne gegen Naturgesetze zu verstoßen. Wer letzteres bevorzugt, mache in GANS, besorge sich ein Aufwind- Verzeihung, Auftriebs-'Kraft'werk oder widme sich in seiner freien Zeit der freien Energie. Wem das zu langweilig ist, der befreie gebundene Energie, evtl. erstmal in kleinerem Maßstab. Ansonsten, wer noch ein halbes Jahrhundert vor sich hat, befasse sich mit Kernfusion, und kaufe sich in der Wartezeit eine gefütterte Jacke.

Ansonsten, wer es ganz handfest mag, besorge sich ein Stück Wald und eine Holzheizung. Wenn Paläo-Diät gut ist, kann Paläo-Heizung nicht falsch sein, und wem das nicht genügt, mag sie noch optimieren, und anschließend Eulen nach Athen bzw. die Asche in den Wald tragen.

Ansonsten, wer gerne eine Rüttelplatte zum Training möchte, versehe sein Haus mit Geothermie, deren Langzeitwirkungen in etwa so aussehen dürften, wie beim Fracking bzw. dem Kohleabbau im Ruhrgebiet und Saarland.

Ansonsten: man kaufe Weihnachtsgeschenke, da wird einem warm um's Herz, oder Glühwein, dann wird's wenigstens warm im Magen. Und Socken nicht vergessen, 'warme Füße, kühle Stirn' sagten schon die Großeltern, meine jedenfalls, stammten sie doch aus Zeiten, da das Anfeuern noch weniger zurückhaltend vorgenommen wurde, als heute. Immerhin macht man es der Bomber-Harris-do-it-again-Fraktion ja nun durch Energieeinsparmaßnahmen etwas einfacher, indem man das Napalm direkt ans Haus klebt. Oft wäre weniger mehr gewesen.

Auch bitte die Urinverwertung von 37 Grad Celsius nicht vergessen - Wärmepumpen: Wärmerückgewinnung aus Abwasser: Nach dem Spaghettimonster wurde übrigens die Nudelwasser-Heizung benannt, und wer seine Dämmfassade richtig einsetzt, kann mit ihr sogar heizen, weil er das Zeugs ja sonst nicht mehr loswird.


Ansonsten viel Spaß mit der Literatur:

Wärmerpumpenalagen zur Heizung allgemein

Heizen mit Wärmepumpen

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Wärmepumpen: Thermodynamik    |    Wärmepumpen: Umwelttechnik    |    Wärmepumpen: Physik/Bauphysik

Wärmepumpen und Energiewende    |    Wärmepumpen und Klimaschutz

Bauherrenratgeber

Bauherrenratgeber - Bauen    |    Bauherrenratgeber - Immobilienkauf    |    Bauherrenratgeber - Modernisieren/Sanieren    |    Bauherrenratgeber - Selbstbau-Anleitungen    |    Bauherrenratgeber - Sonstiges

Wärmepumpen: Vergleiche von Anlagenkennwerten/Effizienzen u.a.


Wärmepumpen und Erdwärmenutzung

Wärmepumpen: Geothermie/Erdwärmenutzung allgemein    |    Wärmepumpen: Geothermie/Erdwärmenutzung - Branchenführer    |    Wärmepumpen: Geothermie/Erdwärmenutzung - Tiefbau/Baugrunduntersuchung


Sonstige Literatur zu Wärmepumpen - Forschung, Recht, Sonderbauweisen

Wärmepumpen: Kältetechnik    |    Wärmepumpen mit Stirlingmotor-Antrieb    |    Forschung rund ums Thema Wärmepumpen

Wärmepumpen und rechtliche Regelungen

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Alternative zum Glühwein: Scharfe Thaisuppe (oT)

Martin @, Dienstag, 06.12.2016, 14:31 vor 3383 Tagen @ Literaturhinweis 2668 Views

- kein Text -

Thaisuppe ...

Literaturhinweis @, Dienstag, 06.12.2016, 14:45 vor 3383 Tagen @ Martin 3521 Views

Eigentlich war ich ja versucht, auch nur einen Einzeiler zu schreiben, wonach 'Thais' auch ohne 'uppe' heiß sein können, aber das wäre womöglich den neueren Editionsbestimmungen zum Opfer gefallen.

Daher Butter bei die ... Suppe:

- Thaisuppe auf Deutsch,

- Thaisuppen auf Englisch,

- Thaisuppen international.

Wohl bekomm's.

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Der gute alte Misthaufen.

Mitmacher @, Dienstag, 06.12.2016, 15:58 vor 3383 Tagen @ Literaturhinweis 3303 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 06.12.2016, 16:22

Ich weiß nicht, obs hier hinpasst. Aber eigentlich schon.

Pferdepension mit 30 Pferden und entsprechendem Misthaufen (wird alle drei Monate abgefahren) ist dementsprechend groß. Höhe ungefähr 4m und Durchmesser vielleicht 10m.

Das Ganze auf einer Betonplatte unter der Kupferrohre in Schlangen verlegt sind ca. 50 m bis 100 m ... soviel wie eben da war.

Isoliert unterirdisch ins Haus und mit einer Umwälzpumpe betrieben in einen Wärmetauscher macht ganzjährig über 50° Wasser heiß.

Ohne Elektronik.

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Autarke Energieversorgung ist immer gut, vgl. Biomeiler u.a. Methoden

Literaturhinweis @, Dienstag, 06.12.2016, 16:17 vor 3383 Tagen @ Mitmacher 3283 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 06.12.2016, 16:29

Das Ganze auf einer Betonplatte unter der Kupferrohre in Schlangen verlegt sind. Ca. 50m bis 100m

Schon mal nicht schlecht, allerdings ist der Wärmeübergang da deutlich schlechter, wenn diese Wärmetauscherschlangen lediglich unter dem Boden liegen. (Man bedenke, wenn das ganze vier Meter hoch ist, so dürften etwa drei Meter kaum noch zum Energie-Eintrag in die Boden-Wärmetauscherrohre beitragen, da der unmittelbar darüberliegende Meter Mist bereits als Wärmedämmung wirkt, d.h. ich schätze, drei Viertel der Wärmeleistung bleiben so ungenutzt).

Andererseits bedeutet es einen höheren Wartungsaufwand, wenn man die Schlangen im Biomeiler verlegt, d.h. eine kontinuierliche Beschickung und Entsorgung ist erschwert.

Siehe "Regenerative Energien - Biomasse / Biomeiler".

Biomeiler-Systeme gibt's u.a. bei Native-Power.

Und wenn schon Wärmepumpe, dann ohne Abhängigkeit vom Stromnetz und ohne Elektronik, die selbst der Hersteller unfähig ist, richtig anzuschließen.

Lieber was autarkes und möglichst wartungsfreies, auch wenn hier sicher noch Entwicklungsarbeit zu leisten ist.

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Stimmt. Braucht nicht mal Mist

Ankawor, Dienstag, 06.12.2016, 16:31 vor 3383 Tagen @ Mitmacher 3032 Views

bearbeitet von Ankawor, Dienstag, 06.12.2016, 17:00

Das war hier auch schon mal Thema. Und man braucht nicht mal Mist, jegliche Pflanzenabfälle, ca. 20 % Grünmasse, 80 % Braunmasse funktionieren. Jedenfalls ging es bei uns.
Warum machen es nicht alle? Braucht viel Platz, entspricht meist nicht den ästhetischen Vorstellungen der Dame des Hauses.
Aber der wichtigste Hinderungsgrund sind wohl die immer mehr sinkenden Öl- und Gaspreise.

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