Akteneinsicht: Anetta Kahane war "mittelschwere" Stasi-Agentin

CalBaer, Montag, 05.12.2016, 18:37 (vor 3383 Tagen)5032 Views

Sie war also nicht nur eine Karteileiche bei der Stasi, sondern eine aktive, akribische Mitarbeiterin:

Kahane belastete auch Personen, die 1968 gegen die Niederschlagung des Prager Frühlings protestiert hatten oder die mit dem Liedermacher Wolf Biermann sympathisierten. Sie beurteilte eine Studentin „als politisch ungefestigt und unklar“, einen anderen Gesprächspartner verdächtigte sie, Geheimdienstmitarbeiter zu sein. Von Feiern übermittelte sie akribisch Namen und Tätigkeiten aller Teilnehmer.


Sogar ihr Stasi-Fuehrungsoffizier hat sie gelobt:

„Die K. besitzt eine ausgeprägte positive Haltung zu den Sicherheitsorganen.“ ... „Sie belastete Personen und sprach über persönliche Verbindungen.“ Sie habe umfangreiche Aussagen über Personen gemacht, die „potenziell für staatsfeindliche Handlungen, besonders in Richtung illegales Verlassen“


http://www.focus.de/magazin/kurzfassungen/focus-49-2016-stasi-experte-hubertus-knabe-em...

Mir voellig unverstaendlich, wie die Bundesregierung mit so einer Verbrecherin zusammenarbeiten kann. Solche Leute haben das Leben unzaehliger Menschen ruininiert, voellig vorbei an rechtsstaatlichen Instanzen. Wer einen entsprechenden Bericht in seine Stasi-Akte bekam, musste mindestens mit gravierenden beruflichen Nachteilen, teilweise sogar auf Lebenszeit, auskommen.

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