Interessanter Focus-Artikel: Trump und Islam

Olivia @, Sonntag, 04.12.2016, 00:15 vor 3386 Tagen 3061 Views

Hier werden einige Punkte angesprochen, die mir so nicht bekannt waren. U.a. dass es in GB vor Jahren eine Untersuchung zum Thema "Politischer Islam" gab, die eigentlich dringenden Handlungsbedarf der gesamten EU-Staaten erforderte. Dort tat sich aber nicht (Soros & Co.?).

Bemerkenswert auch der Hinweis auf radikale Strukturen, die hinter fast allen Organisationen und religiösen Verbänden dieser "Glaubensgemeinschaft" stehen sollen. Man geht davon aus, dass Trump massivst gegen den politischen Islam in den USA vorgehen wird (die Regierung Obama soll versucht haben mit dem politischen Islam zu kooperieren) und dass daher eine "Einwanderungswelle" dieser Personen nach Europa und die EU stattfinden wird.

Ebenfalls bemerkenswert der Hinweis auf Aussagen eines irakischen Politikers, der Hilfestellungen bei der Bekämpfung des Terrorismus anbot und eine Ächtung des Islamismus durch die UNO wünscht.

Auch einige "Besonderheiten" bzgl. Clintons "Personalauswahl" werden indirekt durch den Artikel erhellt.

http://www.focus.de/politik/experten/ghadban/kurs-des-designierten-us-praesidenten-dona...

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Muslim-Bruderschaft

Falkenauge @, Sonntag, 04.12.2016, 10:16 vor 3385 Tagen @ Olivia 1917 Views

Vielen Dank, Olivia, für den wichtigen Hinweis. Das eröffnet neue Perspektiven. Man kann gespannt sein.

Es gab zwei Vordenker des modernen Dschihad, der außerordentlich einflussreichen Pakistaner Sayyid Abul Ala Maududi (1903-79) sowie in dessen Folge den Ägypter Sayyid Qutb (1906-66), Theoretiker der 1928 gegründeten arabisch-sunnitischen Muslim-Bruderschaft. Maududi propagierte unter Berufung auf den Koran und Mohammed, dass global die vollständige Unterwerfung jedes einzelnen Menschen unter den Willen Allahs erreicht werden müsse.

Sayyid Qutb entwickelte in seiner Schrift „Zeichen auf dem Wege“ die Theorie einer Avantgarde von entschlossenen Muslimen, die dem Beispiel Mohammeds und seiner Gefährten folgend alles unternehmen, um die uneingeschränkte Souveränität Allahs auf Erden zu errichten.1

So formulierte, wie der Historiker Egon Flaig aufmerksam macht, der Gründer der Muslim-Bruderschaft Hassan Al Banna konsequent: „Dann wollen wir, dass die Fahne des Islam wieder über diesen Landschaften weht, die das Glück hatten, eine Zeitlang unter der Herrschaft des Islam zu sein und den Ruf des Muezzins Gott preisen zu hören. Dann starb das Licht des Islam aus und sie kehrten zum Unglauben zurück. Andalusien, Sizilien, der Balkan, Süditalien und die griechischen Inseln sind alle islamische Kolonien, die in den Schoß des Islam zurückkehren müssen. Das Mittelmeer und das Rote Meer müssen wieder islamische Binnenmeere wie früher werden.“

Das sind die nächsten Schritte der Welteroberung. Die Bruderschaft zählt heute Millionen und hat sich weit über Ägypten hinaus verbreitet. Ihre Intellektuellen agieren in über 70 Ländern, auch in Europa und den USA. Sie „hatte in Deutschland im Jahr 2005 nach Angaben des Verfassungsschutzes Niedersachsen 1800 Mitglieder.“ (Wikipedia) Sie nutzt hier eine Vielzahl ‚Islamischer Zentren’ für ihre Aktivitäten mit dem vorrangigen Ziel, die hier lebenden Muslime ideologisch zu beeinflussen und für die konsequente Anwendung des Koran und der Sunnah zu gewinnen.
Vgl. Islam und Gewalt

Die Muslimbruderschaft der Türkei heißt AKP,

Dieter, Sonntag, 04.12.2016, 12:07 vor 3385 Tagen @ Falkenauge 1339 Views

die die Ideologie über ihr Religionsministerium diktiert und ihre Ableger in der BRD sind die von unseren Regierungen hofierten Ditib-Moscheegemeinden.

Aktionismus wäre angebracht.


Gruß Dieter

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