Gesetzliche Krankenversicherung wird für Migranten geplündert

Otto Lidenbrock @, Nordseeküste, Samstag, 03.12.2016, 09:22 vor 3387 Tagen 3704 Views

Ab 01.01.2017 wird die medizinische Versorgung des Migrantenstroms neben Steuermitteln auch aus den Liquiditätsreserven der gesetzlichen Krankenversicherung bezahlt, vom Bundestag beschlossen, vom Bundesrat abgesegnet. In der Begründung heißt es:

Gesetz zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen (PsychVVG)

"Den Einnahmen des Gesundheitsfonds werden im Jahr 2017 einmalig 1,5 Milliarden Euro aus der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds zugeführt. Mit diesen Mitteln werden einerseits Mehrbelastungen der gesetzlichen Krankenversicherung aufgrund der gesundheitlichen Versorgung von Asylberechtigten finanziert. Bei erfolgreicher Integration in den Arbeitsmarkt und der damit perspektivisch zu erwartenden Mehreinnahmen handelt es sich dabei um vorübergehende finanzielle Auswirkungen." (Quelle: Bundesgesundheitsministerium)

So sollen also die horrenden Kosten der medizinischen Behandlung der Zugereisten verschleiert werden, die "schwarze Null" ist schließlich unantastbar. Alle, die nicht in die gesetzliche KV einzahlen, bleiben natürlich außen vor. Ist aber ja nicht so schlimm, wenn die Migranten erst einmal alle "integriert" sind, zahlen die sofort alles zurück, die Auswirkungen sind also nur "vorübergehend". Da können alle gesetzlich Krankenversicherten ja von Glück reden. [[freude]]

Die Ersparnisse eines Teils der Bevölkerung - der gesetzlich Krankenversicherten - werden jetzt für die Kostenexplosion durch die Migrationskrise in Schutzhaft genommen, weil für die Regierung weder neue Schulden noch Steuererhöhungen in Frage kommen.

In den Medien - wie immer - nur Schweigen. In meinen Augen ein dicker Skandal!

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"Ich lege für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören."

Arthur Schopenhauer

Die gesetzliche Krankenversicherung ist das grundsätzliche Problem

Falkenauge @, Samstag, 03.12.2016, 10:02 vor 3387 Tagen @ Otto Lidenbrock 2717 Views

Gäbe es sie nicht, könnten die Gelder der Versicherten auch nicht auf diese Weise geplündert werden.

Die staatliche Krankenversicherung wurde vor einhundertzwanzig Jahren im obrigkeitsstaatlichen Kaiserreich eingeführt, betraf aber anfänglich mit dem vielfach in Not und Abhängigkeit befindlichen Industrieproletariat nur knapp 10 % der Bevölkerung, für die sie damals sicher ein großer sozialer Fortschritt war. Sie hat den Übergang in die Demokratie überdauert und ist inzwischen zum bürokratischen Zwangssystem für über 90 % der Bevölkerung geworden, die als mündige Bürger imstande wären, ihre Krankheitsvorsorge selbst in die Hand zu nehmen.

Die GKV ist ein demokratiewidriges Zwangssystem.

GKV-Versicherte werden zur Kasse gebeten - alternativlos

schaumermal, wohnhaft, Samstag, 03.12.2016, 13:37 vor 3386 Tagen @ Otto Lidenbrock 2133 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 03.12.2016, 13:49

Im Sommer wurde bereits thematisiert, dass die Zusatzbeiträge dann bis auf 1,8%
steigen sollen.
Was einst als Schwankungsreserve gedacht war, erweist sich nun als Selbstbedienungsladen.
So schaffen "wir" das.
"Wir" bestimmen resp. bestellen und das gemeine Volk zahlt die Rechnung, alternativlos.


http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/krankenkassen/article/916154/gkv-progn...

http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/krankenkassen/article/916837/gesundhei...

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schaumermal

Quo vadis Deutschland?

Otto Lidenbrock @, Nordseeküste, Samstag, 03.12.2016, 16:22 vor 3386 Tagen @ schaumermal 1557 Views

Und die gesamte Aktion nahezu vollständig an der Öffentlichkeit vorbei. In Bananenrepubliken wird es nicht anders gemacht. Quo vadis Deutschland?

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"Ich lege für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören."

Arthur Schopenhauer

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