Platzt die deutsche Immo-Blase? Die Börse orakelt in die Zukunft...

Hasso, Donnerstag, 01.12.2016, 20:57 vor 3388 Tagen 7753 Views

bearbeitet von Hasso, Donnerstag, 01.12.2016, 21:11

Ich beobachte immer ganz genau die dt. Marktführer "Vonovia und Deutsche Wohnen".
Nicht nur aus Eigeninteresse, sondern auch als genau messendes Fieberthermometer für den deutschen Immo-Markt.
Das ist mit ordentlich "Eigenkapital" ja erst richtig spannend[[freude]]

Nach meiner bewährten Formel:
(Börsenwert + Nettoverschuldung) / Quadratmeter
gibt es die begehrten (professionell bewirtschafteten) Großstadt-Wohnungen aktuell ziemlich "billig", weil beide Aktien auf Tauchfahrt sind.

Vonovia aktuell: 1229 Euro/qm.
Deutsche Wohnen aktuell: 1351 Euro/qm.
Das hört sich doch schon wieder ziemlich vernünftig an[[top]]

In den Schaufenstern der Banken vor Ort wird glatt das 1,5 bis 2-fache für eine ganz normale ETW-Kaschemme verlangt.
Zuzüglich ca. 10% Erwerbs-Nebenkosten[[sauer]]

Hamborner REIT habe ich nicht auf dem Schirm, weil die praktisch nur Gewerbe-Immos haben.
Das ist m.E. ein Loser-Geschäft, vor allem wg. Amazon & Co... wo nur ich Sonderling nie nix kaufe.
Die sind aber auch schwer am Schlingern[[sauer]]

Wer hat da jetzt Recht?
Ich tippe mal auf die Börse[[zwinker]]
Also ein schöner deutscher Immo-Crash in Sicht?
Wer weiß da mehr?
Beste Grüße
Hasso

Es gibt keine dt. Immo-Blase!

XERXES @, Donnerstag, 01.12.2016, 21:11 vor 3388 Tagen @ Hasso 6590 Views

Wenn man die deutschen Grundstücks- und Gebäudepreise anschaut, sind diese im Vergleich zu den USA ein Witz.
Vor allem, wenn man sich Bausubstanz und Infrastruktur anschaut.

Ein Eldorado für US-Immo-Heuschrecken!

Was hier passiert, erinnert dummerweise an die 1920er und frühen 30er in Deutschland...

--
“And crawling on the planet's face,
some insects called the human race.
Lost in time, and lost in space.
And meaning.”

Ich schreibe über "Großstadt-Wohnungen"... nicht über Pirmasens oder die Eifel

Hasso, Donnerstag, 01.12.2016, 21:22 vor 3388 Tagen @ XERXES 6361 Views

bearbeitet von Hasso, Donnerstag, 01.12.2016, 21:34

Wenn man die deutschen Grundstücks- und Gebäudepreise anschaut, sind
diese im Vergleich zu den USA ein Witz.
Vor allem, wenn man sich Bausubstanz und Infrastruktur anschaut.

Merkwürdigerweise kann sich kaum ein deutscher Normalverdiener "diese Witze" noch kaufen.
Außer in Pirmasens oder der Eifel (z.B.)[[sauer]]

Ein Eldorado für US-Immo-Heuschrecken!

Gut... dann kann ich ja evtl. noch etwas "nachlegen".
Warum lässt BlackRock seine dt. Immo-Aktien dann so stark fallen?
Ein echter Widerspruch... löse ihn doch bitte auf.

Eine nicht belegte, aber sehr böse Vermutung: Steckt da evtl. Der Donald dahinter?
Als erster Gruß an seine ganz spezielle Freundin?

Vielen Dank in voraus!
Hasso

Und ich über öffentliche Immobilien und Private auch in den Ballungszentren!

XERXES @, Donnerstag, 01.12.2016, 21:32 vor 3388 Tagen @ Hasso 6020 Views

Wenn man sich vor Augen hält, zu welchen Schleuderpreisen, dt. Kommunen z.B. ihre Wohnungsbaugesellschaften verschleudern, kann man nur noch...[[kotz]]

--
“And crawling on the planet's face,
some insects called the human race.
Lost in time, and lost in space.
And meaning.”

Ja, Deutsche "Kommunen" die ihre Wohnungsbaugesellschaften zu Schleuderpreisen (mT)

DT @, Donnerstag, 01.12.2016, 21:45 vor 3388 Tagen @ XERXES 5926 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 01.12.2016, 21:49

verkaufen, da hast Du recht.

Das sind aber keine "Kommunen", das sind einzelne Verräter, die sich auf Kosten ihrer Klientel selber bereichern.

Ich erinnere nur an Ex-BW-Wirtschafts- und Finanzminister Nils Schmid, der zu Zeiten höchster Wohnungsnot in Stuttgart die LBBW Wohnungen der Stadt Stuttgart, ich glaube es waren 20.000 Wohnungen, für ca 20-40 000 EUR PRO WOHNUNG an die Patrizia, eine Heuschrecke aus Ulm, VERSCHLEUDERT hat.

Mal gespannt, wann er dafür mit einem Posten bei der Patrizia belohnt wird. Hasso hats ja schon gesagt, die Vonovia hat den Brocken ja übernommen.

Und dann wollte Schmid den Wohnungsbau ankurbeln und Großinvestoren und Baufirmen Steuererleichterungen geben, wenn sie wieder Wohnungen bauten.

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.lbbw-wohnungen-spd-basis-entsetzt-ueber-wohnun...

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.weiterverkauf-lbbw-wohnungen-die-angst-vor...

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.steueranreize-schmid-begruesst-plaene-fuer-woh...

2015: Der baden-württembergische Finanzminister Nils Schmid (SPD) hat die Pläne des Bundes begrüßt, steuerliche Anreize für den Wohnungsbau zu schaffen. „Wir brauchen einen echten Schub für bezahlbaren Wohnraum“, teilte Schmid am Donnerstag mit. „Öffentliche Mittel allein werden nicht ausreichen. Wir müssen auch privates Kapital für den sozialen Wohnungsbau aktivieren“, meinte er.

VERRÄTER! Und das, nachdem er selber 20000 gemeineigene Wohnungen des Landes verscherbelt hat. Die Ironie: die Stadt Stuttgart hatte mitgeboten und wurde nur ganz knapp ausgestochen.

Ich hoffe, daß die einfachen Arbeiter und Bürger in Baden-Württemberg seine Hackfresse erkennen und ihm die Meinung blasen, wenn er ihnen einmal über den Weg laufen sollte.

Das ist einer von der Sorte, der dafür gesorgt hat, daß die SPD bei der letzten Wahl nur noch 12% bekommen hat und er selber seinen Job los war.

http://www.bunte.de/panorama/politik/nils-schmid-so-tickt-der-superminister-privat-2643...

[image]
Sie verkörpern Modernität: Nils Schmid (42), stellvertretender Ministerpräsident von Baden-Württemberg, und seine türkische Frau Tülay sind ein Multikulti-Ehepaar.

Bei der Patrizia könnten die guten Posten bald knapp werden.

siggi, Donnerstag, 01.12.2016, 22:57 vor 3388 Tagen @ DT 5356 Views

Ich erinnere nur an Ex-BW-Wirtschafts- und Finanzminister Nils Schmid, der
zu Zeiten höchster Wohnungsnot in Stuttgart die LBBW Wohnungen der Stadt
Stuttgart, ich glaube es waren 20.000 Wohnungen, für ca 20-40 000 EUR PRO
WOHNUNG an die Patrizia, eine Heuschrecke aus Ulm, VERSCHLEUDERT hat.

http://www.br.de/nachrichten/inhalt/akte-gbw-wirtschaftskrimi-100.html

Beim Söder-Patrizia-Deal waren es damals um die 80.000,- EUR pro Wohnung, wenn ich mich recht erinnere.

VERRÄTER! Und das, nachdem er selber 20000 gemeineigene Wohnungen des
Landes verscherbelt hat. Die Ironie: die Stadt Stuttgart hatte mitgeboten
und wurde nur ganz knapp ausgestochen.

Was für ein Zufall. In Bayern das gleiche Spiel.

Zur Erinnerung aus meinem Link:

"Bis heute erklärt das Finanzministerium, dass die Immobilientochter der BayernLB, die Gemeinnützige Bayerische Wohnungsgesellschaft (GBW) aufgrund des Beihilfeverfahrens der EU verkauft werden musste. Weil sich die BayernLB bei Immobiliengeschäften in den USA verspekuliert und mit dem Kauf der österreichischen Hypo Group Alpe Adria übernommen hatte, droht der Zusammenbruch. Er wird durch eine Zehn Milliarden Euro-Finanzspritze von Bayern und dem Bund verhindert."

Also, erst durften die GBW-Mieter mit ihren Steuergeldern die BayernLB retten und danach wurden sie den Heuschrecken zum Fraß vorgeworfen.[[kotz]]

Ich hoffe, daß die einfachen Arbeiter und Bürger in Baden-Württemberg
seine Hackfresse erkennen und ihm die Meinung blasen, wenn er ihnen einmal
über den Weg laufen sollte.

Das Problem mit dem Erkennen gibt es beim Söder ja zum Glück nicht<img src=" />

Ob wir das allerdings noch erleben, dass diesen Volksverrätern die Meinung geblasen wird, da habe ich allerdings meine Zweifel.

LG

siggi

"Bei uns" (Kallstadt-Nähe!) spekulieren schon junge Familien mit den Immos rum

Hasso, Donnerstag, 01.12.2016, 21:48 vor 3388 Tagen @ XERXES 6472 Views

bearbeitet von Hasso, Donnerstag, 01.12.2016, 22:19

Hallo Xerxes,
"Bei uns" (Kallstadt-Dunstkreis[[freude]]) spekulieren schon ziemlich junge Familien (um die 30) mit den Immos rum.
Wo Kallstadt liegt, wisst ihr ja... da hat unser lieber "Pfälzer Bub" seine echten familiären Wurzeln[[top]]
Hier ist auch keine "Pampa"... Siemens 16km... BASF 25km... SAP 45km... Ramstein 30km.
Also "schön zentrale Lage" im Grünen.

Gemäß folgender "kluger" Hausfrauen-Rechnung wird spekuliert:
"Unsere Hütte haben wir für 250K gekauft... jetzt ist sie 350K wert.
Schon mal 100K PLUS!
Jetzt kaufen wir die viel größere Bude in Kallstadt für 450K... dann haben wir in zwei Jahren rund 600K auf der Kante!
Da kann man doch nicht NEIN sagen... oder?

So läuft die Immo-Blase... und nicht anders.
Beste Grüße
Hasso

Dann ist das Ende nah. (mT)

DT @, Donnerstag, 01.12.2016, 22:02 vor 3388 Tagen @ Hasso 6442 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 01.12.2016, 22:20

Ich habe 2006-2008 Casey Serin's Blog gelesen, er hatte 8! Häuser in den USA gekauft und spekuliert und danach 2.2 Mio Schulden gehabt.

Wären die USA ein "normales" Land, hätte er zum Abtragen dieser Schulden sein Leben lang schuften müssen und dafür bluten müssen. Aber er kam natürlich mittels Bankruptcy raus und die Deutsche Bank hat das ganze via Packaged Alt-A Mortgages der LBBW, der Sachsen LB etc. reingedrückt, anstatt den Spieß umzudrehen und die ganzen Drecksamis ihr Leben lang FÜR UNS knechten zu lassen.

http://iamfacingforeclosure.com/oldsite/20/i-am-22-million-in-debt.html

https://en.wikipedia.org/wiki/Casey_Serin

Mal sehen, wanns bei uns die ersten Blogs zum Housing Swapping gibt...

In England hat man das selbst noch 2010 gesehen, in manchen Straßen mehr Real Estate "Läden" als normale Läden.

Früher gabs nur ein paar Bilder an der Volksbank oder Kreissparkasse und vielleicht 1-2 lokale Makler, die schon immer da waren. In den letzten Jahren sind auch schon etliche Maklerfirmen und -ketten gekommen und haben ihre Läden eröffnet. Die wahren Heuschrecken und Blutegel der Gesellschaft. Greifen 5% von dem ab, für das sich Otto Normalverbraucher EIN GANZES FUCKING LEBEN LANG abplagt, in verdreckten und verstopften SBahnen und auf kaputten Straßen.

FUCK YOU MAKLERBANDE!

Danke.

SevenSamurai @, Donnerstag, 01.12.2016, 22:17 vor 3388 Tagen @ DT 5641 Views

FUCK YOU MAKLERBANDE!

Danke.

Aber es sind nicht die einzigen.

--
Zitat des Jahres: "We have put together I think the most extensive and inclusive voter fraud organization in the history of American politics."

It's a big club, and you ain't in it.

Die Deutsche Bank bedient lediglich "ihr Klientel". Im Wesentlichen keine Deutschen. Sie tanzt weltweit.

Olivia @, Freitag, 02.12.2016, 17:55 vor 3387 Tagen @ DT 4197 Views

Die Privatinsolvenzen gibt es hier doch auch. 7 Jahre müssen die Leute "sparsam" leben. Diejenigen, die ihnen etwas verkauft haben, leider auch!
:-))

Die Leute stecken ihr Geld in Immos, weil sie der Meinung sind, dann wenigstens "etwas" zu haben. Zypern wird einigen Alpträume beschert haben. Besonders ältere Leute mit viel Bargeld sollen bei den Käufern sein.
Es ist halt immer die Frage des "kleineren" Übels.

Genau mit der Frage des kleineren Übels beschäftige ich mir derzeit auch privat. Sehr mühsam. Ältere Leute haben oft Angst und wissen oft nicht, wie lange sie noch "gut" funktionieren. "Man" ist wie in einem Haifischbecken. Ganz viele "Goldgräber", die versuchen, das Geschäft ihres Lebens auf Kosten von anderen zu machen. "Leichen" pflastern ihre Wege..... "Die" riechen regelrecht, wenn "jemand" keinen "Schutz" hat. Kinder nicht anwesend oder nicht kompetent genug.....

VORSICHT ist eben angesagt.

Wie mir die alle auf die Nerven gehen. Die ganzen "cleveren" jungen Männer....

--
For entertainment purposes only.

Ein Rechenbeispiel

Dieter, Donnerstag, 01.12.2016, 22:35 vor 3388 Tagen @ Hasso 6315 Views

bearbeitet von Dieter, Freitag, 02.12.2016, 13:55

Hallo Hasso,

ich mache mal folgende Rechnung auf, die auf meine pers. Verhältnisse anwendbar wäre:
1. Grundstück vorhanden für Bebauung bis gut 12 m Höhe = max. 4 Etagen/Flachdach als Kaltdach
2. 1000 qm Wohnfläche für Wohnungen untersch. Größe möglich
3. Baukosten incl. Nebenkosten bei konsequent günstiger aber architektonisch sehr guter Bauweise ca. 1.200 Euro/qm - geht nur mit ca. 2jähriger Bauzeit
(mein letztes Objekt, sehr komfortables barrierefreies EFH, hat bei Eigenleistung mit Helfern nicht mal 600 Euro/qm gekostet)

kalkulierte Kaltmiete incl. Mietausfällen: ca. 5.500 Euro/Monat

Kapital: angenommenes Eigenkapital 200.000
Fremdkapital 1.000.000
Verzinsung bei 20 Jahre Zinsbindung ca. 2 %
Tilgung 3 %
keine festen Raten, also von Jahr zu Jahr fallend

Es würde sich eine Anfangsbelastung ergeben:
Zins/Monat 1.667 Euro - später immer weiter fallend
Tilgung/Monat 2.500 Euro konstant über Laufzeit
Summe: ca. anfangs ca. 4.200/mtl Euro dann kontinuierlich fallend
Mieteinnahmen ca. 5.500/mtl. 5,50 Euro/qm
Überschuß pro Monat ca. 1.300 im Verlauf weiter steigend

Vom Überschuß gehen noch Einkommenst. und sonst. Kosten runter, sodaß netto schätzungsweise 800 Euro/Monat bleiben, dessen Wert sich stetig erhöht.

Der Wert des Gebäudes wird zu jedem Zeitpunkt über den Gestehungskosten liegen. Die Kapitalrendite bei diesem Beispiel auf das Eigenkapital bei ca. 6% nach Steuern und sonst. Kosten liegen.

Also wo soll da ein Risiko sein, bei allgemein fallenden Gebäudewerten, bei allgemein fallenden Mieten?

Gruß Dieter

Passt doch perfekt... warum legst Du nicht Morgen früh los?

Hasso, Donnerstag, 01.12.2016, 22:54 vor 3388 Tagen @ Dieter 6177 Views

bearbeitet von Hasso, Donnerstag, 01.12.2016, 23:28

Hallo Dieter,
das passt doch alles perfekt!

Deine Nerven als Bauleiter, Schuldner und Vermieter werden mit ca. 6% Rendite (vor Steuern) pro Jahr belohnt... wenn alles gut läuft[[freude]]

Ich bin da eher bescheiden.
Muss nur die Maus streicheln und bekomme knapp 4% Rendite (nach Steuern)... ganz heilig versprochen von einer DAX-Firma mit mächtigem BlackRock-Großaktionär[[top]]
Darf dafür aber ausschlafen und bekomme keine doofen Anrufe von Baufirmen (die den Hals nicht vollkriegen können[[freude]]) und später von frechen (aber zahlungsunfähigen[[sauer]]) Mietern.

Warum realisiert Du Deine Mehr-Rendite nicht sofort ab Morgen?
Deine Rechnung stimmt doch... und ist kein Tüddelkram[[freude]]

Oder habe ich die Ironie-Schilder wieder mal übersehen?
Für mich klang Dein Posting ernsthaft und seriös.
Viel Erfolg!
Hasso

Danke Hasso, genau so ist es. (mT)

DT @, Donnerstag, 01.12.2016, 23:32 vor 3388 Tagen @ Hasso 5771 Views

Das Klumpenrisiko von sagenhaften 800.000 EUR und 200.000 EUR EK und die Notwendigkeit, 1000m² stets für 5.50 EUR pro qm (wo ist das??? Westpfalz??) vermietet zu haben bei oft nicht sehr pünktlichen und liquiden Mietern (10-20 Wohnungen) für sagenhafte 800 EUR pro Monat nach Steuern... da investiert man das Geld besser in einem Kurs für ABAP oder Verteilte Systeme (Arduino, Raspi, etc) und arbeitet danach selbständig für Stundensätze über 100 EUR.

Da hat man an einem Tag das raus wofür andere einen Monat brauchen.

Natürlich gibt es noch high-tech lastigere Dinge, wo leicht auch Tagessätze von >1000 EUR drin sind, aber dafür brauchts eine lange Ausbildung... und Grips.[[zigarre]]

CalBear weiß ein Lied davon zu singen!

rechnen kann ich schon

Dieter, Freitag, 02.12.2016, 00:56 vor 3388 Tagen @ Hasso 5383 Views

bearbeitet von Dieter, Freitag, 02.12.2016, 13:49

Hallo Hasso,

natürlich war das ernst gemeint von mir, da ich mit Baukosten von 1.2 Mill einen derzeitig zu realisierenden Wert von mind. 2 Mill schaffen würde.
Mein Rechenbeispiel war Pessimismus pur.

Die Neubaumieten hier am Ort OWL liegen bei 7 Euro und mehr je nach Ausstattung. Eigentumswohnungen wechseln nicht unter 2.000 Euro/qm den Eigentümer.

Und im Ernst, ich überlege gerade ernsthaft, ob ich das mache oder nicht, da ich z.Zt. wenig Lust habe, das betr. Grundstück dauerhaft zu pflegen und es zu verkaufen ist nicht so meine Sache. Leben kann ich natürlich auch ohne so einem Investment.

Man kann es auch anders rechnen:
Baukosten 1.2 Mill, geschätzter Wert jetzt ca. 2 Mill, in 10 Jahren /pess. Betrachtung ca. 1.500 Euro/qm, also 1,5 Mill. Bis dahin jährliche Rendite von mind. 6 % auf Eigenkapital, dazu Verkaufsrendite von 150 % auf das eingesetzte Eigenkapital, also 15 % pro Jahr/steuerfrei, macht bei 10 jähriger Nutzung bis zum Verkauf eine durchschnittliche Jahresrendite (nach Steuern) des eingesetzten Kapitals von ca. 20 %.

Gruß Dieter

Ich würde für die 1.2 mio bauen und dann als ETWs einzeln verkaufen. (oT)

Ortelius @, Freitag, 02.12.2016, 22:44 vor 3387 Tagen @ Dieter 3866 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 02.12.2016, 22:50

- kein Text -

wäre schnelles Geld, aber ....

Dieter, Samstag, 03.12.2016, 01:32 vor 3387 Tagen @ Ortelius 3936 Views

Hallo Ortelius,

der Haken dabei wäre aber, daß die Hälfte meines Einsatzes an Lebensenergie und Knete dieser Staat mit seinem Gewaltmonopol abkassieren würde, ohne Gegenleistung. Das wäre ja noch ok. würde er wenigstens irgend etwas mit der Knete anfangen, was im meinem Sinne sinnvoll wäre. Dem ist aber nicht.

Insofern, schon aus Prinzip, selbst wenn ich dadurch mehr Risiken eingehe, diesem Staatsapparat, dieser Parteienoligarchie gönne ich meine Energie nicht.

Und da mir der Staat auch die Möglichkeit offen hält, steuerfrei zu kassieren, nur ein paar Jahre später, ist dieser Weg für mein seelisches Wohl der bessere.

Ich möchte schließlich noch in den Spiegel schauen können und mir treu bleiben, also immer legal möglichst weitgehendst an der Steuer vorbei, zumindest solange Regierungen und System so sind, wie derzeit.

Gruß Dieter

Steuern vermeiden

Ortelius @, Samstag, 03.12.2016, 13:36 vor 3386 Tagen @ Dieter 3814 Views

Hallo Dieter,

es gibt legale Möglichkeiten in solch einem Fall die Steuern zu minimieren, bzw. zu vermeiden. Ein fähiger Steuerberater sollte hilfreich sein. Was es bedeutet, sich mit 10-15 Mietern rumzuschlagen, kenne ich aus der Familie und würde ich niemals machen.

Viele Grüße,
Ortelius

Erfahrungen dazu

Dieter, Samstag, 03.12.2016, 17:33 vor 3386 Tagen @ Ortelius 3715 Views

Hallo Ortelius,

mein Steuerberater sieht keine Chance zu vertretbaren Rahmenbedingungen zur Steuervermeidung.

Ansonsten: Erfahrung mit Mietern sind bei mir reichlich vorhanden. Meine beliebtesten Mieter sind: Alleinerziehende Mütter mit 1-2 Kindern. Sie sind in aller Regel verantwortungsbewußt, auf Sicherheit für ihre Kinder bedacht, haben zwar kaum eigenes Einkommen, dafür aber die Väter oder falls diese nicht zahlen, das Jugendamt im Verbund mit HartzIV. Bislang nur beste Erfahrungen gemacht.
Dagegen sind ledige Männer (mit oder ohne Freundin) als Mieter (meist zahlungspflichtig für Ehemalige und Kinder) das genaue Gegenteil.

Mit Ausländern, bzw. Deutschen mit Migr.-Hintergrund habe ich ebenfalls im Großen und Ganzen keine guten Erfahrungen gemacht mit Ausnahme von Russen.

Gruß Dieter

Soooo ging es auch in Spanien los. Hat aber ne Weile gedauert, bis es krachte.

Olivia @, Freitag, 02.12.2016, 17:44 vor 3387 Tagen @ Hasso 4471 Views

Gemäß folgender "kluger" Hausfrauen-Rechnung wird spekuliert:
"Unsere Hütte haben wir für 250K gekauft... jetzt ist sie 350K wert.

Schon mal 100K PLUS!
Jetzt kaufen wir die viel größere Bude in Kallstadt für 450K... dann
haben wir in zwei Jahren rund 600K auf der Kante!
Da kann man doch nicht NEIN sagen... oder?

So läuft die Immo-Blase... und nicht anders.
Beste Grüße
Hasso

...................

Diejenigen, die das bemerkten und "just in time" verkauft haben, konnten dann neu investieren.

Aber die Zahlen in Spanien waren EXTREM viel höher.

Platzen wird das Ganze irgendwann! Keine Frage! Aber sicherlich nicht nur von Deutschland aus! Da wird alles mögliche Platzen, nicht nur die Immos.

Insofern, wenn die ihren Kredit kriegen, dann sollen die jungen Familien kaufen. Die müssen zwar keine Zinsen zahlen, die Banken bauen aber ein "Sicherheitspolster" ein, indem sie die Tilgung auf 3 % setzen. Wenn die neu finanzieren müssen, dann werden sie halt nur 0,5 % tilgen und ......

Außerdem.... so lange die Kinder klein sind, wird man sie nicht rauswerfen. Jedenfalls so lange nicht, bis alles vor die Hunde geht.

Falls sie aber eine Kiste kaufen, die viel zu groß ist für sie.... dann.... na ja, dann müssen sie halt raus.... Gier ist eben ein schlechter Ratgeber.

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Bullshit. (mT)

DT @, Donnerstag, 01.12.2016, 21:36 vor 3388 Tagen @ XERXES 6519 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 01.12.2016, 21:39

Wir reden nicht über NYC, San Francisco oder San Diego. Wir reden von überall.

Die Preise dort sind nämlich gar nicht so verrückt wie man denkt.

http://www.zillow.com/home-values/

Während meiner eigenen Zeit im Amiland war ich überrascht, wie affordable Häuser in den USA waren, auch und gerade im Vergleich zu den incomes.

Häuser im Preissegment 200-300 kUSD waren keine Seltenheit. Natürlich sind das nur Holzhütten mit Dachpappe und lauter Chinakram drinnen, Gipsplatten etc., keine Häuser aus Ytongsteinen und verklinkert, aber trotzdem.

Zudem muß man sehen, daß bis vor ein paar Jahren noch die Valuation 1 EUR = 1.4 USD dazu kam, was zum Beispiel im Jahr 2009 oder 2010 selbst Condos oder Highrise Apartments in Downtown San Diego (Gaslamp Quarter) extrem affordable für den deutschen Käufer gemacht hat. Dort gabs schon 1000 ft² Wohnungen für etwas über 300000 EUR in Toplage mit Blick auf Coronado oder aufs Meer.

Dafür gibts heute im Raum München, Stuttgart, Freiburg, Heidelberg, Nürnberg oder Frankfurt keine Toplagen mit Topausstattung mehr.

Dazu kommt noch, daß ein anständig ausgebildeter Akademiker mit Ingenieurs- oder Informatikhintergrund leicht die 6 digits in USA verdient (CalBear, confirmation bitte!), aber in Deutschland nicht so leicht die 6 Digits anrollen, und bei fast 1:1 Umtauschkurs machts das ganze auch nicht leichter.

Von daher: das Statement, der deutsche Markt sei spottbillig für Amis: stimmt nicht.

Daher und natürlich auch wegen der ganzen Mortgages und der Möglichkeit, sich nach 7 Jahren zu entschulden bei bankruptcy ist die home ownership rate in USA natürlich viel höher. Die Zersiedelung ist natürlich auch schlimmer, man schaue sich Städte im Westen wie Albuquerque, Phoenix, aber auch Denver oder Salt Lake City an.

[image]

Kein Wunder, daß sich in so einer Stadt fast jeder das "frei" stehende Einfamilienhaus mit Pool und Golfplatz in der Neighborhood leisten kann, wenn man zB bei Motorola als Elektronikingenieur oder Software-Spezialist arbeitet. Das geht in MUC kaum noch.

Bausubstanz und Infrastruktur...

XERXES @, Donnerstag, 01.12.2016, 21:49 vor 3388 Tagen @ DT 5701 Views

Natürlich bekommst Du für relativ kleines Geld z.B. ein Haus in Jamestown, NY. Musst aber jedes Jahr in die Holzhütte investieren (alleine die Fassade muss ständig neu gestrichen werden) und die nächste Shopping-Mall befindet sich in Erie (80 Km).
Zudem ist es üblich, dass im Winter hin und wieder für mehrere Tage der Strom weg ist, weil die dort üblichen Blizzards mal wieder die Holzstrommasten umgepflügt haben....

--
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And meaning.”

Ich rede nicht von Jamestown. (mT)

DT @, Donnerstag, 01.12.2016, 21:52 vor 3388 Tagen @ XERXES 5560 Views

Ich rede von Phoenix, Albuquerque, Denver, SLC, etc.

Dort ist kein 1-2 km entfernt die nächste Strip Mall, der nächste Supermarkt, Walmart, whatever.

Und nein, der Durchschnitts-Stadt-Ami, von dem ich rede, der braucht keine 80 km in die nächste Shopping Mall.

Selbst in kleineren Orten findet sich die in der Nähe. Außerdem sind Malls out,
Outlets schon eher, und heute wird alles via Amazon bestellt.

Vergleiche

CalBaer @, Donnerstag, 01.12.2016, 23:26 vor 3388 Tagen @ DT 5597 Views

Muenchen ca. 8.000EUR/qm
San Francisco ca. 10.000EUR/qm (umgerechnet)

In Muenchen duerfte es sich groesstenteils um ETW handeln, in San Francisco sind es groesstenteils EFH. Natuerlich ist die Bauqualitaet in MU besser. San Franciscos Lage ist super-exklusiv (endlose Freizeitmoeglichkeiten, Bay, Pazifik vor der Haustuer und Skigebiete sind in 3 Stunden erreichbar), MU hat dagegen bessere Infrastruktur. Aber im Mittel ungefaehr vergleichbar mit leichtem Vorteil fuer SF. Die Preise in San Fracisco sind allerdings wieder auf Blasen-Niveau, Muenchen ist da nicht mehr weit weg.

Wohnungen sind dort natuerlich unerschwinglich, es sei denn, man hatte Glueck, bei einem boersennotierten Unternehmen den Aktienanstieg bonusmaessig vollstaendig mitgenommen zu haben. Fuer Berufsanfaenger bleibt dann nur Room-share oder wegziehen.

Anderer Vergleich - Phoenix/AZ:
EFH $200k (mittlerer Preis), mittleres Einkommen ungefaehr auf US-Durchschnitt $50k/Jahr. Das ist bezahlbar, nicht ueberteuert. Man muss kein IT-Ingenieur sein, um sich ein EFH leisten zu koennen, das ist fuer normale Angestellte/Handwerker erschwinglich. Ein IT-Ingenieur dort verdient $100k/Jahr, verdient die Frau noch etwas hinzu kann man sich schon etwas weit ueber dem Durchschnitt leisten. In Phoenix/AZ gibt es auch alles, was man zum Leben braucht. Ist halt im Sommer heiss und nicht so hipp wie SF was Kultur und Weltoffenheit angeht. Fuer Natuerliebhaber hat es aber dennoch seine Reize. Z.B. Sedona ist nicht weit weg: http://www.bing.com/images/search?q=sedona&FORM=HDRSC2

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

Danke CalBear, genau so ist es. (mT)

DT @, Donnerstag, 01.12.2016, 23:41 vor 3388 Tagen @ CalBaer 5428 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 01.12.2016, 23:45

Es gibt auch weniger heiße Orte, wie zB Austin, Houston oder Dallas, Texas Instruments ist dort nicht weit, in Austin gibt es jede Menge Software, und trotz Texas gilt es als eine progressive und kulturell sehr schöne Stadt.

Ähnliches kann man auch von Denver oder noch mehr Boulder sagen, die ganze Gegend nahe der Rockies in Colorado ist sehr schön, high tech und Natur.

Natürlich ist auch die Ostküste attraktiv, aber super teuer. Boston und Umfeld sowie Deine Gegend im Silicon Valley sind vom Preis-Leistungs-Vergleich her kaum noch bezahlbar.

Mich wundert, daß nicht mehr im Napa oder Sonoma Valley wohnen und dann von zu Hause arbeiten. Die Gegend um die Stadt Napa herum gehört zu meinen Lieblingsgegenden im Besatzerland.

Domaine Carneros:

[image]

[image]

Fast so wie die Vorderpalz vom Hasso!

Rhodt, Villa Ludwigshöhe:

[image]

Blick runter über die Vorderpalz:

[image]

Und was, wenn das Wasser noch knapper wird?

XERXES @, Freitag, 02.12.2016, 00:15 vor 3388 Tagen @ DT 5027 Views

Irgendwie sehr vergänglich und zwar sehr schnell...

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“And crawling on the planet's face,
some insects called the human race.
Lost in time, and lost in space.
And meaning.”

Ist das wirklich ein Problem?

SevenSamurai @, Freitag, 02.12.2016, 01:32 vor 3388 Tagen @ XERXES 4833 Views

Irgendwie sehr vergänglich und zwar sehr schnell...

Ist das wirklich ein Problem? Ich habe nicht gehört, dass es in diesem Jahr wegen Trockenheit zu Ernteausfällen in den USA gekommen ist.

Man hatte sogar, entgegen der Erwartung, einiges mehr an Regen und somit gute Ernten.

Auch in Kalifornien war der Juni recht regenreich.

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Zitat des Jahres: "We have put together I think the most extensive and inclusive voter fraud organization in the history of American politics."

It's a big club, and you ain't in it.

Einspaarpotential

CalBaer @, Freitag, 02.12.2016, 02:37 vor 3388 Tagen @ SevenSamurai 4947 Views

Auch in Kalifornien war der Juni recht regenreich.

Von Mai bis September regnet es eigentlich kaum, die Hauptniederschlaege fallen im Winter. "regenreich" ist daher sehr relativ zu betrachten.

Die Lage ist nach wie vor sehr angespannt, die grossen Reservoirs sind immer noch weit unter dem langjaehrigen Durchschnitt.

Das groesste Potential besteht aber in den Einsparmoeglichkeiten. Im Sueden hat fast jedes Haus hat ein Pool. In der Wueste muss unbedingt gruener Rasen in die Vorgaerten sowie auf die Mittel- und Randstreifen, wo natuerlich jeden Tag gewaessert werden muss, damit er im Sommer auch gruen bleibt. Die Toiletten spuelen jedesmal 25l runter, zumindest in aelteren Haeuser (aelter ist hier 25 Jahre). Man kann den Wasserverbrauch locker halbieren, zumindest, wenn man will.

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Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

Erschwingliches Wohnen, Pendeln

CalBaer @, Freitag, 02.12.2016, 00:20 vor 3388 Tagen @ DT 5128 Views

Es gibt auch fuer den Europaeer weniger gewohnungsbeduerftige Enklaven in der "Pampa" wie Austin/TX, Boulder/CO oder Portland/OR. Allerdings wird es dann wieder schnell teuer, sobald es etwas hipp ist. Dann muss man wieder ins Umland ausweichen.

Boston, New York oder DC ist nur noch bezahlbar, wenn man im Umland wohnt. Man muss dann aber 3-4 Stunden pro Tag pendeln.

Vor Ort wohnen entweder Alteingesessene, die mal in den 1970ern gekauft haben, Hipster, die es sich leisten koennen oder Singles, die sich mit anderen ein Zimmer in einer WG teilen.

Napa und Gegend ist teuer und Pendeln nach San Francisco zu aufwendig. Wenn dann wohnt man East-Bay, soweit wie moglich am Rand (z.B. Livermore an der 580, das sieht aber dann fast genauso wie Phoenix/AZ aus). Manche Pendeln auch jeden Tag 4-5h von Sacramento bis ins Silicon Valley. Heimarbeit haben die Konzerne fast alle abgeschafft und selbst als Contractor muss man vor Ort erscheinen.

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Was ich nicht verstehe...

Lechbrucknersepp, Freitag, 02.12.2016, 00:34 vor 3388 Tagen @ CalBaer 5033 Views

bearbeitet von Lechbrucknersepp, Freitag, 02.12.2016, 00:38

Manche
Pendeln auch jeden Tag 4-5h von Sacramento bis ins Silicon Valley.
Heimarbeit haben die Konzerne fast alle abgeschafft und selbst als
Contractor muss man vor Ort erscheinen.

Das habe ich auch schon öfters so in der Art gehört.
Was ich nicht verstehe: Das muss die Gegend doch unattraktiv für Arbeitgeber machen, weil sie unattraktiv für Arbeitnehmer wird.
Wer so lange pendelt, ist nicht produktiv.
Da setze ich meine Firma doch lieber irgendwo in die Pampa und sorge für Lebensqualität meiner Mitarbeiter.
Hier im Land gibt es doch auch immer mehr Tech-Firmen, die sich irgendwo ansiedeln, wo der Gewerbesteuersatz erträglich ist und eine kleine FH zur Nachwuchsrekrutierung mittlerer Reichweite zu finden ist...

Hast Du eine einleuchtende Erklärung dafür? Jetzt, wo ich wieder Amerika-Freund bin, will ich das Land besser verstehen.

Erklaerung

CalBaer @, Freitag, 02.12.2016, 02:22 vor 3388 Tagen @ Lechbrucknersepp 5078 Views

Da setze ich meine Firma doch lieber irgendwo in die Pampa und sorge für
Lebensqualität meiner Mitarbeiter.

Wurde auch teilweise gemacht, nur hat es wieder andere Nachteile. Der Vorteil des Silicon Valley ist die hohe Fachkraefte-Dichte. Ein Enterpreneur sagt mir, im Silicon Valley findet er in einem 10-Meilen-Umkreis alle Spezialisten, die er fuer ein neues Start-Up braucht. In gleicher Position/Qualifikation erhaelt man im Silicon Valley zwar $130k, waehrend es in der "Pampa" "nur" $100k sind. Dafuer haben die Unternehmer im Silicon Valley einen vielleicht 10- oder 20-mal so grossen Pool an Fachkraeften, aus dem sie schoepfen koennen. Dadurch ist die Effizienz insgesamt hoeher, trotz der hoeheren Gehaelter.

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Aus welchem Grund haben die Heimarbeit abgeschafft?

Olivia @, Freitag, 02.12.2016, 18:13 vor 3387 Tagen @ CalBaer 4193 Views

Napa und Gegend ist teuer und Pendeln nach San Francisco zu aufwendig.
Wenn dann wohnt man East-Bay, soweit wie moglich am Rand (z.B. Livermore an
der 580, das sieht aber dann fast genauso wie Phoenix/AZ aus). Manche
Pendeln auch jeden Tag 4-5h von Sacramento bis ins Silicon Valley.
Heimarbeit haben die Konzerne fast alle abgeschafft und selbst als
Contractor muss man vor Ort erscheinen.

................

Ist ja grauenhaft! So weit müssen die "Münchner" nicht pendeln. :-))

--
For entertainment purposes only.

Weil man die Heimarbeit mal eingefuehrt hatte

CalBaer @, Freitag, 02.12.2016, 19:38 vor 3387 Tagen @ Olivia 4146 Views

In den 1990ern wuchsen die Firmen personell sehr stark, sie mussten um Fachkraefte buhlen und Bueroraum war knapp. Mit dem Dot-Com-Crash und der Immobilienkrise wurden jede Menge Ressourcen freigesetzt, dazu kommt ein Zustrom von Fachkraeften aus Asien sowie Outsourcing. Keine Firma muss daher mehr solche Benefits bieten, hoechstens fuer Super-Talente, aber die haben dann sowieso Narrenfreiheiten. Zudem trauen die Firmen ihren Mitarbeitern nicht ueber den Weg, sie haben Angst um ihr Intellectual Property. Wenn jemand vom heimischen Schreibtisch aus Zugang zum Firmennetz hat, koennte ein boesartiger Mitarbeiter seinen Schreibtisch an die Konkurrenz "vermieten". Die Firmen sind paranoid geworden. Eine Managment-Bibel hat ja auch den Titel: "Only the paranoid survive" (Andy Grove, Intel).

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Phoenix/AZ... dazu muss ich was sehr Schönes erzählen

Hasso, Donnerstag, 01.12.2016, 23:44 vor 3388 Tagen @ CalBaer 5664 Views

bearbeitet von Hasso, Donnerstag, 01.12.2016, 23:57

Phoenix/AZ... da bin ich in den frühen 90ern extra hingefahren, um mit einem schwarzen "Grand Cherokee" die Gegend zu erkunden.
Ein recht schmächtiger Vorgeschmack auf die perfekt-deutschen X-BMW ab ca. 2000.
Aber egal... 1992 gab es eben nichts Besseres als den Grand Cherokee[[top]]

Diese Lied ging mir damals nicht aus dem Hirn... kann ich heute nicht mehr wirklich verstehen, aber wir waren ja alle "mal jung"[[freude]]:

https://www.youtube.com/watch?v=vUHtJJ1Fgjs&list=RDvUHtJJ1Fgjs#t=21
(Steve Miller Band: Rock´n Me)

Hat aber trotzdem sehr viel Spaß gemacht!
Gute Nacht
Hasso

Jeep Cherokee und Hasso: (mBuV)

DT @, Donnerstag, 01.12.2016, 23:52 vor 3388 Tagen @ Hasso 5487 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 02.12.2016, 00:01

[image]

Hasso in Phoenix bei der Arbeit:

https://www.youtube.com/watch?v=h0Lu_p7GcqQ

Das ging aber schnell! Und Hasso ist ganz außer Atem.

Wer kommt da in Schwarz? Ist das der Euklid aus dem Nachbarort? Ach nein, der sitzt ja schon auf der Wolke und lacht sich einen!

[[euklid]]

PS: So ein echter Rammler, Gockel oder Eber nimmt alles, was ihm unter die Vorderläufe kommt:
https://www.youtube.com/watch?v=D319SHxCylQ

Ich wußte nicht, daß es auch unter Tieren Sodomie gibt, aber man lernt ja dank Youtube immer noch hinzu...
https://www.youtube.com/watch?v=cps-4epBZ1g

Ich habe nur ganz züchtig über Autos/Musik geschrieben (@Hopi)

Hasso, Freitag, 02.12.2016, 00:12 vor 3388 Tagen @ DT 4933 Views

bearbeitet von Hasso, Freitag, 02.12.2016, 00:32

Guckt mal schnell nach... @DT ist wie immer sehr lustig bei der Film-Auswahl[[top]]
Prädikat: Muss man wirklich mal gucken... und schnell wieder vergessen[[zwinker]]
Ich vermute, nur unser lieber @Hopi findet hier die richtigen Worte, oder?

Bevor alles Morgen früh um 9.30 Uhr gelöscht wird... jedenfalls wenn ich hier der @Chef wäre[[freude]]
Gute Nacht
Hasso

@Hasso -> Hello ;-) -> Die Immokrise & andere Lapalien / von Hopi

Leserzuschrift @, Freitag, 02.12.2016, 12:48 vor 3387 Tagen @ Hasso 4655 Views

Lieber @Hasso :-),

zunächst einmal ein ganz ganz herzliches H e L L <img src=" /> von "Adele". Treffe mich mit ihr nächste Woche in der Nähe von Kallstadt, d.h. in Bad Dürkheim zwecks Besichtigung eines kleinen KfW-Effizienzhauses 55. Sie war sichtlich geschockt wie billig die Immos bei Euch in der Pfalz sind, liebt aber Kallstadt & seine Suburbs, weil Ihre Ur-Ur-Ur-Ur-Großeltern von dort herstammen.

Sie gestand mir, daß sie im Grunde ihres Herzens noch immer dieses kleine "Honky Tonky Pfälzische Winzermädchen" sei & 100 kg Lebendgewicht können bestimmt nicht lügen <img src=" />.

Was hältst Du von dieser Effizienz-Haus-Bude?

https://www.immowelt.de/expose/2BTVZ4T


Als ich ihr von Dir als einer ihrer größten D-Fans in der Nähe von KALLSTADT erzählte, bat sie mich vertraulichst, ob Du Dir kurz folgendes "Video Cover" ihres Weltschlagers "Hello" ansehen könntest und Du eine Chance siehst die Jungs zu verklagen? Sie findet es etwas zu hart und "schwermetall-lastig", wäre aber gleich-zeitig bereit mit Leo Moracchioli eine gemeinsame Platte aufzunehmen, halt typisch Frau eben <img src=" />.

Adele * HELL(O) (Metal Cover by Leo Moracchioli) * Prädikat: unzüchtig metallisch hart <img src=" /> <img src=" /> <img src=" />

https://www.youtube.com/watch?v=LtQUJMBH8uE

F A Z I T ... Immokrise in Schlandland :-)?

Die Hopi sehen keine IMMO-Krise weit und breit. Die Michel aus Schland wollen doch auf möglichst allen Gebieten "WELT-MEISTER" sein & mitspielen, nur in der angeblich heraufziehenden Immobilien-BLASE zieren sie sich. Vielleicht sollten sie mal ihren "treu-doofen Dackel-Blick" ablegen und gen "LONDON, TOKIO, SHANGHAI, New Amsterdam (heute bekannt unter dem Namen "Große Apfel-Stadt"), MOSKAU, ST. PETERSBURG" oder einfach nur mal nach OSLO et cetera aus-richten.

Wie RICHTIG WOHNEN geht, kennen sie nicht. Die Hopi lebten 2003 für 6 Monate unterhalb des Holmenkollen in einem 9/m2 Verschlag > innerhalb eines hübschen rotlasierten Familienhauses und zahlten dafür brav läppische 800 Euronen monatlich. Das war damals für "osloistische Verhältnisse" geradezu ein SCHNAPPER-Preis <img src=" />.

Was also die Immopreise in Schland angeht, so grüßen uns die "buenos aires (span: guten Winde)" mit geradezu fantastischen Preisentwicklungschancen hin nach GANZ OBEN HINAUF. Claro kommen eines Tages alle Preise immer wieder dort an von wo aus sie einst starteten, d.h. von der Basis N U L L. Wann der Big Bang bängt, weiß NIEMAND von uns. Darum sorge Dich nicht und LEBE, be *!* WATER my FRIEND *!* > @Hasso <img src=" />.

Bruce Lee * Be Water My Friend * PRÄDIKAT: zeit-los -> imgrunde ausdrucken & über`s eigene BETT hängen <img src=" /> <img src=" /> <img src=" />

https://www.youtube.com/watch?v=cJMwBwFj5nQ

R a n d n o t i z e n ... ... ... ... .

Danke für @DT`s lustige Filmauswahl, deren weiterführende Kommentierung sich nur den darin mit-wirk-enden TIEREN erschließt. Die Hopi können sich zwar in die Köpfe von MENSCHEN & IRREN hinein-ver-setzen, aber nicht in die von Boxern, Dackeln Hennen und Flugenten <img src=" />. Datt mutt auch nicht!


Keep On Wohnimmobilin` & Rock`in THROUGH Life`s Ocean!

Weiß-blaue Grüße ins Land der Hasso´s,
H<img src=" />pi

N A C H M U S I K A L I S I E R T ... zur FREUDE & EHRE von @Hasso & Friends.

Out Of Control * HAVANA MOON * The Rolling Stones - Prädikat: <img src=" /> <img src=" /> <img src=" />

https://www.youtube.com/watch?v=MHlxGg0QIqE

Die "ROLLENDEN STEINE" in KUBA (noch) immer einen Schritt in der Zeitenwende im 21. Jahrhundert voraus:

https://www.rollingstone.de/the-rolling-stones-in-cuba-havana-moon-erscheint-auf-dvd-un...

Steve Miller Band * JET AIRLINER & lyrics * Prädikat: <img src=" /> <img src=" /> <img src=" />

https://www.youtube.com/watch?v=4PljkJTYt7M

Mein Lieblingslied für alle Zeiten. Dieser stets "vor-wärts-pushende" Rhytmus, diese Positivität & Energie in der Musik ..., das alles macht es für die Hopi zum Meisterwerk, sogleich gefolgt von > N A Z A R E T H < mit:


This Flight Tonight * NAZARETH * Prädikat: <img src=" /> <img src=" /> <img src=" />

https://www.youtube.com/watch?v=c126VLSjqR0

Original Song von meiner geliebten J<img src=" />ni Mitchell, aber von Nazareth ohne wenn und aber genial umgesetzt. Eine der seltenen & gut gelungenen COVER-UNGEN eines brillanten Liedes.

Joni Mitchell -> Lyrics * This Flight Tonight <img src=" />

http://jonimitchell.com/music/song.cfm?id=62

Die inoffizielle "HYMNE der H<img src=" />pi" allerdings erschufen diejenigen, die sich *THE WHO* nannten:

Won`t Get Fooled Again * The Who * PRÄDIKAT: zeit-los ... <img src=" />

https://www.youtube.com/watch?v=SHhrZgojY1Q

WONT.GET.FOOLED.AGAIN ... <<<*>>> ... Lyrics <img src=" /> <img src=" /> <img src=" />

http://www.azlyrics.com/lyrics/who/wontgetfooledagain.html

Hopi: (mT)

DT @, Freitag, 02.12.2016, 22:45 vor 3387 Tagen @ Leserzuschrift 4032 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 02.12.2016, 22:51

Welch exklusive Musikauswahl!
Hab mir mindestens 3-4 Versionen von Won't get fooled again (deja vu Donald Trump, we voted for "change"...) angehört.

Zum Glück gibts jetzt jede Menge "classic Rock" Sender, das ist einfach das Beste.

Danke, DT

PS: Noch eine Frage: ist bei den >800 kEUR für die Hütte in Derkem auch noch der Porsche Panamera für 100 kEUR mit dabei???

800 kEUR für 222m² und 745 m²?
Da fällt ja der Euklid von seiner Wolke. So weit ist die Blase schon in Derkem? Da waren ja vor drei Jahre noch die Häuser in der Innenstadt, gleich visavis vom Casino, leerstehend.

[[euklid]]

Es gibt KEINE deutsche Immoblase! RICHTIG!

Olivia @, Freitag, 02.12.2016, 17:33 vor 3387 Tagen @ XERXES 4476 Views

Wenn man die deutschen Grundstücks- und Gebäudepreise anschaut, sind
diese im Vergleich zu den USA ein Witz.
Vor allem, wenn man sich Bausubstanz und Infrastruktur anschaut.

Ein Eldorado für US-Immo-Heuschrecken!

Was hier passiert, erinnert dummerweise an die 1920er und frühen 30er in
Deutschland...

....................

Auch wenn man sich immer noch die Preise in unseren südlichen Nachbarländern in "gesuchten" Regionen anschaut. Da hat Deutschland noch einiges zu tun, um aufzuholen. Denn weiter runter gehen werden die Südländer in ihren Preisen mit Sicherheit nicht.

Besonders bizarr die Preise in Spanien. Außer Meer und Sonne gab es da NIXXX. Die Preise waren aber höher als in den besten Gegenden Deutschlands, wo es zudem noch ARBEIT und Wertschöpfung gab.

Ganz abgesehen von der Qualität der Bauten. Das sind himmelweite Unterschiede.

Aber, in Regionen, wo die Arbeit verschwindet, fallen die Immo-Preise, auch in Deutschland.

Probleme wird es auch dort geben, wo Parallelgesellschaften entstehen mit anderen Vorstellungen von "Instandhaltung", "Ordnung", "zuverlässiger Finanzierung", "Arbeit als Lebensinhalt" etc. - Die Menschen, die dort in privates Eigentum investiert haben, sollten aus Investorsicht...... schnellstens "short" gehen. Da werden andere "Investoren" kommen, die diese "Bauten" dann für VIEL Geld an unsere Bundesregierung VERMIETEN, damit Wohnraum geschaffen werden kann für weitere Ankömmlinge. Ist also alles nur eine Frage WO und WIE man investieren will.

Eine Angestellte meiner Schwester hat diese Sachlage sehr leidvoll am eigenen Leib erfahren müssen. Verkaufen ist dann ab einem gewissen Punkt sehr schwer.
Externe Wohnungen zu vermieten ist meiner Ansicht nach für Kleininvestoren in Deutschland relativ riskant.
Bei Großinvestoren sieht das völlig anders aus. Die haben ihre Rechtsabteilungen und alles, was erforderlich ist. Außerdem zahlen nicht alle Mieter gleichzeitig nicht und zudem gibt es ja noch den Staat, der einspringt..... ich meine.... für die Mieter, nicht für den Investor.

--
For entertainment purposes only.

Von meiner liebsten Genossenschaftsbank hört man ...

Ashitaka @, Freitag, 02.12.2016, 00:13 vor 3388 Tagen @ Hasso 5984 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 02.12.2016, 13:52

... dass nach 7 Jahren steigender Nachfrage erstmals ein sehr deutlicher Rückgang der Nachfrage im Neubau- / Anlageobjektbereich verzeichnet wurde.

Einmal mehr sei betont, dass die Nachfrage gemeint ist.

N A C H F R A G E!

N I C H T
Z U S A G E!

Wer sich der starken Zunahme der Nachfrage nach zinsgünstigeren Darlehen zwecks Umschuldung bewusst wird, dem wird auch deutlich, wie wenig von der Gesamtnachfrage noch für den Wohnungsbau/-kauf übrig bleibt.

In den letzten 84 Monaten wurde die Mitnahme von Zinseffekten immer interessanter (zuletzt 23 % Steigerung der Nachfrage im dritten Quartal 2016), trotz der erstmalig im dritten Quartal um insgesamt 10 % eingebrochenen Gesamtnachfrage nach Wohnungsbaukrediten.

Nun müssen nur noch die Bauzinsen, wie seit Anfang November immer öfter zu beobachten, wieder anziehen.

Effekte? Wohl kaum sofort. Toplagen, wohin das Auge blickt, in jedem Kaff. Die viele Kohle muss wohin, und zwar dahin, wo noch ein Rest an Sicherheit und lächerlicher Rendite erträumt werden kann. Von Instandhaltungsrücklagen will auch niemand etwas wissen. Die Buden sind heute für die Ewigkeit.

Herzlichst,

Ashitaka

--
Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
die Welt im Innersten funktioniert.

Mit dem Unwort "Instandhaltungsrücklage" kann man "alles schnell beenden"

Hasso, Freitag, 02.12.2016, 01:00 vor 3388 Tagen @ Ashitaka 5664 Views

bearbeitet von Hasso, Freitag, 02.12.2016, 01:15

Effekte? Wohl kaum sofort. Toplagen wohin das Auge blickt,in jedem Kaff.
Die viele Kohle muss wohin, und zwar dahin, wo noch ein Rest an Sicherheit
und lächerlicher Rendite erträumt werden kann. Von
Instandhaltungsrücklagen will auch niemand etwas wissen. Die Buden sind
heute für die Ewigkeit.

Hallo Ashitaka,
das Wort "Instandhaltungsrücklage" bimmelt mir heute noch hässlich-schrill in den Ohren, obwohl ich als Mieter ja völlig inkompetent für solch kompliziertes Immo-Eigentümer-Spezialwissen bin[[sauer]]

Dieses Wort habe ich mal gegenüber einer schönen Immobilien-Eigentümerin in den Mund genommen und sogar einen geschätzten Betrag/Monat in den Raum gestellt.
Beim "Schätzen" war ich schon immer sehr gut.

Jedenfalls durfte ich danach "Mieter bleiben", mich anziehen und schnell nach Hause fahren[[sauer]]
Alles geht eben seinen deterministischen Gang.
Beste Grüße
Hasso

Immobilien-Blase

Broesler, Freitag, 02.12.2016, 02:19 vor 3388 Tagen @ Hasso 5865 Views

[image]

Grafik sagt "Nein", Verstand sagt "Ja". Eine simple, auf Berlin bezogene, Überlegung:

Die Mietpreise stiegen innert 5-10 Jahren, je nach Lage und Heu, äh, Vermieter (sorry @ehrenswerte Vermieter, Polemik) um 50% und der Großteil der Berliner war bereits vorher am "Knappsen" (geringer, freier Cashflow). Wer will noch hierher, in eine kippende Stadt, deren Immobilienpreise hauptsächlich von wohlhabendenen, renditesuchenden Besatz, äh, Besitzern getrieben wurden, die niemals dauerhaft in den Genuß der Umgebung ihres Investments kommen werden? Das Spiel dürfte demnächst beendet sein oder ist es bereits.

#popcornlong

Ahoi

--
* #PopcornLong
* Let's Chart
* "You can ignore reality, but you can't ignore the consequences of ignoring reality." Ayn Rand

für Berlin

Dieter, Freitag, 02.12.2016, 09:50 vor 3387 Tagen @ Broesler 4901 Views

bearbeitet von Dieter, Freitag, 02.12.2016, 13:35

Hallo Broesler,

also für eine Stadt, die für alle Welt "sexy" sein will, sich abstrampelt und der ganzen Welt die Attraktivität der Stadt anpreist, sind die Mieten doch wirklich noch extrem billig.
Da ist doch locker noch das Doppelte drin, wenn man das Konzept des ehemaligen Bürgermeisters weiter verfolgt.

Gruß Dieter

Billig im Vergleich zu was?

Broesler, Freitag, 02.12.2016, 18:25 vor 3387 Tagen @ Dieter 4188 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 02.12.2016, 18:43

also für eine Stadt, die für alle Welt "sexy" sein will, sich
abstrampelt und der ganzen Welt die Attraktivität der Stadt anpreist, sind
die Mieten doch wirklich noch extrem billig.

Zu München? In diesem Fall dürfen freilich weder das unterschiedliche Gehaltsgefüge noch die äußerst unterschiedliche Bevölkerung außer Acht gelassen werden. Berlin mit "gated-communities" ist nicht mehr das mittlerweile von vielen verehrte Berlin. Weshalb jemand aktuell überhaupt seinen Lebensschwerpunkt hierher verlegen möchte, ist mir absolut unverständlich. Und die Probleme werden garantiert nicht einfach so abebben.

--
* #PopcornLong
* Let's Chart
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billig im Vergleich zu gleichrangigen europ. Hauptstädten (oT)

Dieter, Freitag, 02.12.2016, 18:56 vor 3387 Tagen @ Broesler 4007 Views

- kein Text -

Immobilienmarkt Berlin

Michael Krause @, Freitag, 02.12.2016, 13:09 vor 3387 Tagen @ Broesler 4891 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 02.12.2016, 13:16

2015 wurde 60 % der Immobilientransaktionen in Berlin von Ausländern getätigt. Da hat man als Deutscher kaum noch Chance, weil man mit Russen, die 13 % flat versteuern, Spaniern, Griechen, Italienern, die überhaupt nix versteuern, konkurriert.

--
Das einzige Recht des Sklaven ist das Recht auf Arbeit und das darf man ihm nicht nehmen.

Richtig! Des Weiteren...

Broesler, Freitag, 02.12.2016, 18:17 vor 3387 Tagen @ Michael Krause 4395 Views

2015 wurde 60 % der Immobilientransaktionen in Berlin von Ausländern
getätigt. Da hat man als Deutscher kaum noch Chance, weil man mit Russen,
die 13 % flat versteuern, Spaniern, Griechen, Italienern, die überhaupt
nix versteuern, konkurriert.

steigen die Angloamerikanischen Fonds nicht weiter ein, da die erwartete Rendite langsam das Risiko nicht mehr wert ist.
Ersetzt wurden sie auf der Käuferseite durch chinesische Fonds/Investoren...China allerdings zieht die Zügel bezüglich chinesischer Auslandsinvestitionen immer stärker an, da das Geld heim im Reich gebraucht wird. Auch die künstlich niedrigen Zinsen sowie die künstlich aufgeblähte Nachfrage werden nicht ewig Status Quo bleiben. Dass der deutsche Staat in Zeiten der Geldnot gerne per mannigfaltigen Immobiliensteuern oder Zwangshypotheken die Löcher im Etat zu stopfen versucht, ist auch nichts Neues. Die Südwest-Europäer werden, sobald Deutschland für deren Länder gehaftet hat, auf Grund der plötzlich veränderten wirtschaftlichen Situation wieder in ihr Herkunftsland wandern. Wer ernsthaft auf stetig steigende Immo-Preise in Deutschland setzt, wird wahrscheinlich bitterlich und teuer enttäuscht werden. Von der veränderten Sicherheitssituation in D fangen wir gar nicht erst an. Die deutsche Seifeno-, äh, Seifenblase nähert sich dem Exodus.

#Popcornlong

PS: Anschließend dürfte dann die Schnäppchenjagd aufs Traumhaus beginnen (massiver Angebotsüberhang). Wer zu diesem Zeitpunkt noch liquide ist, dürfte den Jackpot gezogen haben. In geschätzten 10-15 Jahren wissen wir mehr.

Ahoi

--
* #PopcornLong
* Let's Chart
* "You can ignore reality, but you can't ignore the consequences of ignoring reality." Ayn Rand

ich würde auch Lissabon jederzeit Berlin vorziehen (oT)

Dieter, Freitag, 02.12.2016, 18:31 vor 3387 Tagen @ Broesler 4028 Views

- kein Text -

Welche Blase??

mh-ing @, Freitag, 02.12.2016, 08:20 vor 3387 Tagen @ Hasso 5218 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 02.12.2016, 13:45

Von welcher Blase sprechen wir denn überhaupt und was ist eine Blase denn wirklich?
Blase (so mein Verständnis) ist dann, wenn die Preise/Menge sich über den normalen und angemessen Zustand zu stark ausdehnen, bis dann irgendwann diese Preise auf das normale Niveau zurückfallen bzw. sogar teils deutlich darunter.

Von 2000 bis 2016 sind (Baukostenindex Bayern) die Baupreise 29 % in 16 Jahren gestiegen, von 1985 bis 1995 sind sie sogar um 45,7 % gestiegen, jedoch von 1995 bis 2000 sogar um 1,3 % gefallen. von 1985 bis heute sind das ein Baukostenanstieg von lediglich 2,01 % jährlich, gesamt betrachtet 86 % auf 31 Jahre. Das ist weniger als die Inflation.

Dann muss man beachten:
Nach der Wiedervereinigung gab es eine enorme Blase, ausgelöst durch die hohen Subventionen, Abschreibungen. Diese Blase platzte so um 1995, wirkte aber bis ca. 2008 nach. Bis dahin fielen die Baugenehmigungen jährlich, die Kapazitäten im Bau, Baunebengewerbe und in den Planungsbüros usw. wurden stark abgebaut.
Nun ist seither ein deutlicher Anstieg geben, jedoch ist die Kapazität im Bau geringer, so dass allein dieser Faktor schon die höheren Preise rechtfertigen würde. Dennoch ist der Preisindex noch lange nicht über der Inflation und noch lange ist da berücksichtigt, was durch ENEV usw. an Verteuerung sich auf die Baukosten ergeben hat.

Aus meiner Sicht ist daher eine Immobilienblase noch länger nicht da, was die Baupreise und die Bauleistungen betrifft. Setzt man an, was noch an Investition im Bereich der Infrastruktur erforderlich ist, wird es sogar noch deutlich länger anhalten.

Das stimmt auch und mag für die prozentuale Entwicklung im Baugewerbe gelten. (mT)

DT @, Freitag, 02.12.2016, 08:29 vor 3387 Tagen @ mh-ing 4928 Views

Aber man muß auch beachten, daß seit 2000 die Löhne und Gehälter auf breiter Front gefallen sind und in den Ballungszentren wie Frankfurt, Stuttgart oder München schon 2000 die Wohnungen extrem teuer waren.

Was sich vor allem seit 2008 dann abgespielt hat, hat die Quadratmeterpreise für Baugrund und Wohnungen in den Zentren in derartige Höhen getrieben, daß zusammen mit den stagnierenden Löhnen und Gehältern und bei der Berücksichtigung, daß gerade junge Familien in sehr unsicheren Verhältnissen leben (Praktika, Zeitverträge, Kürzungen als Einsteiger) dem Markt nicht mehr beitreten können, ohne daß sie erben oder sich massiv (bei fast 0% Zinsen) verschulden.

Das war früher anders.

Wie soll ein Ingenieur, der bei einer High-Tech Leiharbeitsfirma arbeitet und mit vielleicht 45000 EUR Bruttojahresgehalt einsteigt, beim Daimler zB, sich eine Wohnung oder gar ein Haus in Böblingen oder Sindelfingen leisten, wenn schon der alte Schrott bei 3000 EUR/m² beginnt? 100 m² für eine normale4-köpfige Familie liegen dann bei 300 000 EUR. Das sind 7-8 BRUTTOJahresgehälter. Natürlich kann er in den Schwarzwald fahren, aber auf der maroden Infrastruktur oder bei den unpünktlichen Zügen macht das auch kein Spaß.

brutto / netto

mh-ing @, Freitag, 02.12.2016, 09:07 vor 3387 Tagen @ DT 4828 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 02.12.2016, 13:40

Die Löhne sind seit 2000 inflationsbereinigt nicht gestiegen, nominal schon. Dasselbe gilt für die Baukosten und daher ist das auch nicht in Relation groß verändert.
Das Problem, warum es trotz hoher Einkommen nicht mehr reicht, sind die Abgaben. Man hat berechnet, dass für eine Familie von 1970 bis heute sich die Abgaben um das mehr als 6-fache erhöht haben. Früher reichte ein Einkommen für Familie, Haus und Urlaub, heute sind 2 Gehälter noch immer sehr knapp.

Daran wird sich in Zukunft nichts bessern, sondern schlimmer werden. Dies wird aber bewirken, dass der "Boom" abfällt wegen Mangel an Geld. Die Nachfrage und der Bedarf sind weiterhin da, jedoch die Möglichkeiten, die finanziellen Kapazitäten sind zu begrenzt. Nur im Falle, dass ausländisches Geld sich hier einkauft, wird es etwas anders, was aber auch wiederum neue Probleme hervorbringen wird.

Was viele nicht so sehr im Blickfeld haben, ist der Umstand, dass die Banken bei einer signifikanten Änderung der Marktzinsen auch die Möglichkeit haben, Festzinsen anzupassen.

"Banken.... Festzinsen anzupassen"

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Freitag, 02.12.2016, 17:49 vor 3387 Tagen @ mh-ing 4250 Views

Hallo mh-ing,

Was viele nicht so sehr im Blickfeld haben, ist der Umstand, dass die
Banken bei einer signifikanten Änderung der Marktzinsen auch die
Möglichkeit haben, Festzinsen anzupassen.

könntest Du Deine Aussage etwas mehr detaillieren?

Gruß
paranoia

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

"Früher" war 1 % Tilgung NORMAL, heute müssen die Leute i.d.R. 3 % tilgen. Sicherheitspolster der Banken.

Olivia @, Freitag, 02.12.2016, 18:52 vor 3387 Tagen @ paranoia 4234 Views

Hallo mh-ing,

Was viele nicht so sehr im Blickfeld haben, ist der Umstand, dass die
Banken bei einer signifikanten Änderung der Marktzinsen auch die
Möglichkeit haben, Festzinsen anzupassen.

................

Die haben also etwas Luft, falls es "Zinsbesonderheiten" geben sollte. Damit könnte man einiges "abfedern". Außerdem sind die Gesetze dahingehend geändert worden, dass der Wert der Immo nicht mehr als einziges Kriterium für die Hypothek berücksichtigt wird. Wenn das Einkommen nicht stimmt, fließt der Kredit nicht. Das dürfte auch "beruhigend" wirken. Wenn das Einkommen stimmt, dann beleihen sie in D auch notfalls zu 130 % (das erfuhr ich zufällig, als ich mich in der Bank über die "absurden" Beleihungszinssätze der DB in Spanien äußerte).

"Die Banken" planen also gewisse "Bewegungen" an der Zinsfront gleich mit der Kreditvergabe mit ein. Meine erste Immo habe ich mit 8 % Zins und 1% Tilgung (und 30 % EK) finanziert. Damals haben alle gelacht.... das sei doch nicht nötig....
Kurz darauf gingen die Zinsen runter, es wurde gebaut, die Mieten gingen runter..... etc. etc.
Ich war heilfroh, dass ich nur 70 % finanziert hatte. 8% galten damals als wirklich günstig.... :-((( "Man" finanzierte "langfristig"...... und kam nicht mehr raus, als die anderen alle niedrige Zinsen hatten.... :-))

Aber... das überlebt man alles.... es gibt Schlimmeres. Also werden die meisten der Häuslebauer das auch überleben..... wenn die Weltwirtschaft halbwegs "hält". Und wenn nicht, dann ist es auch egal.

--
For entertainment purposes only.

Tilgung von Hypothekenkrediten

Elli ⌂ @, Samstag, 03.12.2016, 18:14 vor 3386 Tagen @ Olivia 3753 Views

Der Hauptgrund, warum heutzutage 1 % anfängliche Tilgung nicht mehr ausreicht, sind die gesunkenen Zinsen.

Beispiel: Bei einem Zinssatz von 8 % und 1 % anfänglicher Tilgung dauert die gesamte Rückzahlung 27 Monate und 7 Monate. Bei einem Zinssatz von 1,5 % würde die Rückzahlung allerdings 61 Jahre und 2 Monate dauern. Bei 8 % und 3 % anfänglicher Tilgung landet man wieder bei 27 Jahren und 1 Monat.

Das Ganze kann man hier berechnen: http://www.hbnweb.de/hypothek/laufzeit.html

AGB

mh-ing @, Samstag, 03.12.2016, 09:57 vor 3386 Tagen @ paranoia 3853 Views

Meines Wissens (wirklich unter Vorbehalt) gibt es in den Bankgesetzen bzw. AGB einen Passus, der es der Bank erlaubt, bei außergewöhnlichen Umständen den Zins anzupassen. Wie das aber genau war, wissen wohl andere besser. Ich habe davon nur am Rande vernommen.

"(Fest!)zinserhöhung ... aus außergewöhnlichem Grund

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Samstag, 03.12.2016, 11:05 vor 3386 Tagen @ mh-ing 3821 Views

Hallo mh-ing,

Meines Wissens (wirklich unter Vorbehalt) gibt es in den Bankgesetzen bzw.
AGB einen Passus, der es der Bank erlaubt, bei außergewöhnlichen
Umständen den Zins anzupassen. Wie das aber genau war, wissen wohl andere
besser. Ich habe davon nur am Rande vernommen.

in dem von mir beantworteten Beitrag von Dir klang Deine Aussage noch viel nachdrücklicher.

Schade, dass Du offenbar keine Quelle zitieren kannst!

Ich halte Deine Aussage für Kokolores, wie der Niederrheiner sagt.

Was Du als "Zinsanpassungen" beschreibst, bedeutet ja konkret "Zinserhöhungen" in einem Beitragsfaden, in dem es um Kreditvergabe für Häuslebauer und Erwerber geht, denn wieso sollte eine Bank oder Versicherung auf vereinbarte Zinszahlungen verzichten, indem sie dem Kreditnehmer mitteilt, dass er nun weniger zu zahlen bräuchte?

Bei Anleihen gab und gibt es Ausgestaltungen, bei denen Ratingherabstufungen einen Anstieg des Coupons bewirken, ich meine, bei der Telekom gab es mal so ein Konstrukt. Im gewerblichen Kreditbereich gibt es Schutzklauseln für die Bank, die sind aber meines Wissens nicht zinsbezogen.

Von dem, was Du da erzählst, habe ich seitdem ich regelmäßig eine Wirtschaftszeitung lese, nie etwas gelesen noch ansonsten gehört.

Was Du da beschreibst ist genauso sinnvoll wie "Flatrate, aber mit Volumendeckel". Wasch mir den Pelz, aber mach' mich nicht nass!

Ökonomisch macht so eine Regelung überhaupt keinen Sinn.

Vielleicht solltest Du Vermutungen und Unterstellungen ohne Belege auch als solche kennzeichnen und nicht mit dem Unterton, "ich weiß da was, was ihr nicht wisst" verbreiten.

Gruß
paranoia

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

zutreffend

mh-ing @, Sonntag, 04.12.2016, 10:10 vor 3385 Tagen @ paranoia 3589 Views

Ja, das hätte ich tun sollen und es leider nicht so gemacht. An die Info kann ich mich deshalb besonders gut erinnern, weil ich damals viel zu viel Schulden hatte und mich das damals ziemlich in Stress versetzt hatte. Ich habe aber trotz allem nichts mehr dazu gefunden. Vielleicht war es eine Falschmeldung (damals las ich noch öfters Hartgeld ...).

Insofern tut mir es leid, hier etwas zu viel gesagt zu haben.

Sehe ich auch so...... es sei denn, es kommt ein weltweiter schwarzer Schwan.

Olivia @, Freitag, 02.12.2016, 18:35 vor 3387 Tagen @ mh-ing 4514 Views

Von 2000 bis 2016 sind (Baukostenindex Bayern) die Baupreise 29 % in 16
Jahren gestiegen, von 1985 bis 1995 sind sie sogar um 45,7 % gestiegen,
jedoch von 1995 bis 2000 sogar um 1,3 % gefallen. von 1985 bis heute sind
das ein Baukostenanstieg von lediglich 2,01 % jährlich, gesamt betrachtet
86 % auf 31 Jahre. Das ist weniger als die Inflation.

..................

Zur Zeit zieht Deutschland lediglich nach. Da die meisten Leute zu den Zeiten, von denen Du sprichst, noch nicht geboren waren, ...... sehen sie halt nur die Blasen .... :-)))

Nicht vergessen. Es gibt viele Leute, die wissen nicht, wohin mit ihrem Geld. Die rechnen alle mit Rückgang etc. Das kratzt stört die aber nicht. Meine Bank hat mir gesagt, dass die Leute alle Geld auf dem Konto HORTEN..... wohlgemerkt in EURO......

:-(((

Geschoren werden wir alle irgendwann. Wir werden ja jetzt schon heftig geschoren. Meine KKV ist in 12 Monaten um 75 Euro gestiegen..... Wenn das keine Schafsschur reinsten Wassers ist, was ist es dann??? Ich zahle inzwischen für den Regen und Abwasser, das ich nicht entsorgt habe, sondern die Pflanzen in meinem Garten. Das steigt ständig. Alle Gebühren steigen ständig, unaufhörlich und man spricht von KEINER Inflation.....

Die ECHTE Blase ist bei den ganzen Gebühren, Versicherungen und Dienstleistungen, der öffentlichen Infrastruktur usw.

Die Menschen, die irgendwie produktiv arbeiten (dazu gehören auch die Bauleute) die sind doch eh der Schütze "Ars... vom Dienst". Also sollen sie doch auch mal wieder etwas verdienen..... Gemessen an Gegenden im Ausland war Deutschland doch eh SEHR heruntergekommen. Jetzt kommen endlich mal wieder ein paar neue Gebäude und etwas Infrastruktur dazu.

Und .... ohne Risiko geht gar nichts. Dabei kann man natürlich auch auf den Bauch fallen..... so what?

Den hochgierigen Maklern und Konsorten sollte man auf die Finger schauen.

Ich bin froh, dass in Deutschland ENDLICH mal wieder gebaut wird. SELBST bei uns hier! Da war jahrelang alles TOTE HOSE! Und es gibt auch irgendwelche Leute, die das kaufen können und wollen. Bisher jedenfalls noch.

--
For entertainment purposes only.

Am Niederrhein wird seit 6 bis 7 Jahren wie IRRSINNIG gebaut, gebaut, gebaut.

SevenSamurai @, Freitag, 02.12.2016, 22:33 vor 3387 Tagen @ Olivia 4487 Views

Ich bin froh, dass in Deutschland ENDLICH mal wieder gebaut wird. SELBST
bei uns hier! Da war jahrelang alles TOTE HOSE! Und es gibt auch
irgendwelche Leute, die das kaufen können und wollen. Bisher jedenfalls
noch.

Am Niederrhein wird seit 6 bis 7 Jahren wie IRRSINNIG gebaut, gebaut, gebaut.

Die Menschen haben aus dem Börsencrash 2008 den Schluss gezogen, das Geld in Betongold anzulegen.

Ich konnte es wegen Arbeitslosigkeit leider nicht tun. Sehr ärgerlich.

--
Zitat des Jahres: "We have put together I think the most extensive and inclusive voter fraud organization in the history of American politics."

It's a big club, and you ain't in it.

bauen bis ......

mh-ing @, Samstag, 03.12.2016, 10:09 vor 3386 Tagen @ Olivia 3906 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 03.12.2016, 18:27

Ich dachte, dass 2008 es knallt und keiner mehr bauen wird. Völlig falsch. Es kam erst der Crackup-Boom, bei dem alle das verfügbare Geld irgendwie anlegen wollten. Dann kamen die Finanzmärkte und nun baut der Staat auch mit viel Geld weiterhin.

Ich freue mich darüber, weil viele dadurch Arbeit und Beschäftigung haben. Jedoch stimme ich voll zu, dass hier ein völliges Ungleichgewicht herrscht. Im Bau wird weiterhin zu wenig bezahlt und letztlich müsste man die Preise noch höher haben, damit alles passt. Viele Preise sind über die Jahre nur wenig bis gar nicht gestiegen. Meine Preise im Ausschreibungsprogramm 2010 sind teils noch immer über dem, was mir die Firmen anbieten und meine Schätzungen meist immer noch zu hoch deshalb.

Bei uns Planungsbüros hat uns das alles viel Probleme gemacht. Die letzte Anpassung von 1996,2002 und 2009 waren nur gering teils angepasst, so dass jährlich die Ausgaben stiegen, die Honorare wegen fallender/stagnierender Baukosten aber gleich bzw. oft niedriger wurden (Konkurrenz). Daher haben viele Büros massiv abgebaut usw. Nun für diesen Bauboom haben wir gar nicht mehr die Kapazität. Die aktuelle HOAI 2013 ist massiv angehoben worden, ist aber im Vergleich zu den Jahren davor noch nicht übertrieben hoch.
Mit dieser Situation kann man den Mitarbeitern nun anständige Löhne zahlen, die Ausstattung auf Stand halten und man darbt auch angesichts der zu hohen Steuern nicht.

Ich bin mir aber bewusst, dass der "schwarze Schwan" weiterhin um die Ecke lauert und diese schöne Zeit dann plötzlich zuende ist. Insofern läuft mein Plan B weiterhin und ich werde ohnehin in einigen Jahren aussteigen aus diesem Dauerstress.

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