Wozu ein Link, wenn man es auch hier lesen kann?

nereus, Donnerstag, 01.12.2016, 13:31 (vor 3389 Tagen) @ Phoenix55012 Views
bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 01.12.2016, 19:19

Hallo Phoenix!

Der Artikel ist vorsichtig und abwägend geschrieben, ohne das bereits Bekannte zu verbergen.
Die aufgezeigten Verbindungen und schrägen Phantasien (Bilder, Texte, Skulpturen) schreien geradezu nach mehr.

Du schreibst am Ende: Diesmal darf die Wut nicht verebben. Diesmal muss der Skandal mit allen Mitteln wach gehalten werden. Der Hashtag „Pizzagate“ muss so oft wie möglich in verschiedenste Diskussion eingestreut werden, um den Bekanntheitsgrad exponentiell zu steigern und Pizzagate-Enthüllungen müssen über soziale Netzwerke geteilt werden ..

Sozial hin und Netzwerk her.
Das Gelbe Forum dürfte ein wesentlicher Bestandteil der deutschen alternativen Szene sein, daher erlaube ich mir, Deinen Text hier einzustellen.
Falls es rechtliche Bedenken gibt, kann der Moderator es wieder löschen.
Da ich jedoch oftmals Klick-Faulheit vermute, halte ich es in unserer Schnell-schnell-Gesellschaft für sinnvoll, den wesentlichen Teil des Textes hier zu präsentieren.
Und damit die Lesefaulen auch mal für die Lufthol-Pause etwas zum Anschauen haben, flechte ich ein paar harmlosere Bilder dazwischen.

Quelle: https://www.fischundfleisch.com/stefan-gruber/pizzagate-ein-paedophilen-netzwerk-im-umf...

Ein Gespenst geht um in den sozialen Netzwerken.

Abseits der etablierten Medien explodiert derzeit die Anzahl der Suchanfragen nach einem kurios klingenden Begriff: „Pizzagate“ – zumindest in den USA.
Reddit sah sich aufgrund des Aufruhrs gezwungen alle Pizzagate-Foren zu schließen. Twitter zog teilweise nach. Sogar die New York Times und die Washington Post fühlten sich bemüßigt unter dem Banner „fake news“ und „Rufmord“ über die unheilige Dynamik in sozialen Netzwerken zu berichten, ohne aber auf die Vorwürfe im Konkreten einzugehen.
Was verbirgt sich nun hinter dem Schlagwort „Pizzagate“?

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Quelle: http://i2.wp.com/www.celebrityriver.com/wp-content/uploads/2016/11/1480364772_maxresdef...

Alles begann mit der Veröffentlichung unzähliger E-mails von John Podesta (Wahlkampfleiter und Freund Hillary Clintons, ehemaliger Stabschef des Weißen Hauses) und seinem Bruder Tony Podesta (ein amerikanischer Lobbyist), durch wikileaks.
Einige dieser E-mails enthalten Korrespondenzen, die inhaltlich, aber auch grammatikalisch, keinerlei Sinn ergeben.
Ständig ist von Käse, Pizza, pasta, Dominos, Eiscreme, usw. die Rede – meist im Zusammenhang mit einer Pizzeria in Washington DC namens „Comet Ping Pong“.
So wird in diesen mails beispielsweise gefragt, ob man Domino besser auf Käse oder auf Pasta spielen kann oder es ist die Rede von „pizza-related“-Taschentüchern mit schwarz-weiß-Muster, Pizzas werden für Gäste „eingeladen“, Kinder „demoliert“ usw.
Schnell machte das Gerücht die Runde, dass es sich bei diesen offensichtlich verschlüsselten Wörtern um Codes aus der Pädophilenszene handeln soll und auch wenn die Texte danach tatsächlich mehr Sinn ergeben, bleibt diese Behauptung für mich unüberprüfbar.

Wäre das alles, wäre die Faktenlage äußerst dünn, aber da kommt noch mehr – viel mehr als dieser kurze Einführungstext erfassen könnte.
Überprüft man nämlich die besagte Pizzeria in Washington DC, wird es gespenstisch. Nicht nur, dass der Besitzer James Alefantis vom GQ-Magazin zu den 50 einflussreichsten Menschen Washingtons gezählt wird und enge Verbindungen zu den Clintons, Obamas, Podestas und George Soros unterhält – stöbert man außerdem auf seinem Instagram-Profil, wird man in eine Welt entführt, die man nie sehen wollte und je tiefer man gräbt, desto verstörender wird sie.

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Quelle: http://i0.wp.com/www.celebrityriver.com/wp-content/uploads/2016/11/1480454934_maxresdef...

Schnell wird einem klar, dass Alefantis und seine Follower auf Instagram ein seltsames Faible für Kinder haben, das sie oft in bizarren Bildern zur Schau stellen.
Da sieht man ein lächelndes, mit Klebeband gefesseltes Kleinkind, Kinder, die mit einer virtuellen Pizza unkenntlich gemacht wurden, ein Baby, das an einem Bündel Geldscheinen nuckelt, ein nackter Mann mit einer Pizza auf seinem Penis, eine, von einer Pizza verdeckte Vagina mit dem Schriftzug „Lolita“, ein Baby mit einem Preisschild, Baby- oder Kinderfotos, die mit derben (z.B. „Hotard“ = Ho + retard) oder sexuell konnotierten Szene-Ausdrücken (Chickenlover) kommentiert werden, einen Mann mit einem „Ich liebe Kinder“-Aufdruck (J'aime l'enfant) in französischer Sprache (übrigens eine Art Anagramm des Namens „James Alefantis“, der ein Pseudonym sein dürfte), eine Tür mit der Aufschrift Boum-Boum-Room mit einem strikten Handy-Verbot, Fotos von Kindersärgen (!), ein Foto eines leeren Kühlraums, der von Alefantis mit „this looks like fun“ und „murder“ kommentiert wird und von seinen Freunden mit „Killroom“ oder „just rinse it off, when you´re done“ usw. In diesem Einführungsvideo werden u.a. die seltsamsten Einträge Alefantis präsentiert.

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Quelle: http://i0.wp.com/celebrityriver.com/wp-content/uploads/2016/11/1480306447_maxresdefault...

Nun könnte man mit viel guten Willen diese Fotos als Ausgeburt eines grotesken Humors und die Podesta-mails als von Verschwörungstheoretikern missinterpretierte Harmlosigkeiten deuten, aber die Sache hört hier nicht auf.
Alefantis scheint eine Vorliebe für okkulte und verstörende Kunst zu haben, wie sich bereits an den Wänden der Pizzeria zeigt. Tony Podestas Lieblingskünstlerin (nach eigener Aussage), deren Gemälde sein Haus schmücken, ist die Serbin Biljana Djurdjevic, die für ihre pädophilen Bilder von gefesselten, missbrauchten oder toten Kinder bekannt ist. Daneben sind die Podestas, Clintons und Soros´ gern gesehene Gäste bei der Satanistin Marina Abramovic und ihrem bizarren „spirit cooking“-Ritual.
Auch der „Künstlerin“ Amanda Kleinman, deren offizielles Geschäft auf Pädophilen-Anspielungen beruht, wird in der Pizzeria Comet Ping Pong eine Bühne geboten, wo sie mit dem Publikum über Kindersex und sexuelle Präferenzen lachen und Baby-Geräusche in welchem bizarren Kontext auch immer nachahmen darf.

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Quelle: http://i0.wp.com/celebrityriver.com/wp-content/uploads/2016/11/1480424405_maxresdefault...

Sieht man sich die Speisekarte der Pizzeria an, findet man dort das Logo der Pizzeria (vor 2 Wochen aufgrund des öffentlichen Drucks geändert) – eine Pizza in Form eines Symbols, welches vom FBI der Pädophilenszene zugeordnet wird und „boy lover“ bedeutet. Außerdem findet sich dort ein weiteres Symbol aus zwei Ping-Pong-Schlägern, das dem Symbol für „child lover“ markant ähnelt. Und hier soll die Einführung in diese dunkle Thematik vorerst enden. Für tiefergehende Recherchen zur Causa seien noch folgende Schlagwörter für die eigene Recherche genannt:

- Die enge Verbindung Bill Clintons mit dem pädophilen Mädchenhändler Jeffrey Epstein
- Die enge Verbindung der Clintons zum pädophilen Anthony Weiner
- Die mögliche Verbindung der Podestas zum Pädophilen Clement Freud und die mögliche Verbindung beider zum Verschwinden des Mädchens Maddy McCanns in Portugal 2003.
- Hillary Clinton und der Mädchenhandel in Haiti nach dem Erdbeben.

Wenn an diesen Vorwürfen etwas dran ist, dann ist das der zweite Schwarze Schwan für die gewöhnlich im Stillen operierende internationale Pädophilenszene der elitärer Kreise.
Der erste Unfall dieser Dimension spielte sich Mitte der 90er mit dem Dutroux-Skandal in Belgien ab. 27 (!) Zeugen mussten vor ihrer Aussage sterben, damit Politik und Medien Dutroux als Einzeltäter darstellen konnten und der Staat Belgien nicht gegen sich selbst ermitteln musste. Die Wenigen, die rechtzeitig aussagen konnten, wurden trotz ärztlicher Atteste, die ihnen massiven sexuellen Missbrauch attestierten, zu Geisteskranken abgestempelt, weil sie Namen ins Spiel brachten, die jeder von uns kennt (Stichwort: X-Dossiers, die bei jeder Veröffentlichung im Netz wieder gelöscht werden). Hunderttausende Belgier demonstrierten gegen den Staat, bis die Wut verebbte und der Alltag wieder Einzug erhielt.

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Quelle: http://bilder2.n-tv.de/img/incoming/crop18394761/0702068852-cImg_3_4-w200/2c0008014290e...

Diesmal darf die Wut nicht verebben.

Diesmal muss der Skandal mit allen Mitteln wach gehalten werden.
..
Der öffentliche Druck muss so stark steigen, dass sich die etablierten Medien genötigt fühlen darüber zu berichten.

Danke @Phoenix für Deine Mühe und Dank auch an @Fabio.

mfG
nereus


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