Meine Erfahrungen dazu
Kernaussage dieser Quelle, es handelt sich beim tropischen Regenwald um
einen hoch sensiblen, störanfälligen Kreislauf. Einmal gerodet, fehlt
danach frisch Angepflanztem schlicht die Nahrungsgrundlage.
https://www.youtube.com/watch?v=YR8Phx7v_xU
Gruß
vegan
Da habe ich aber bereits das Gegenteil gesehen: Meine Frau stammt aus Zentralafrika, zwar in der Landes-Hauptstadt geboren, aber mit Vorfahren aus dem Regenwald. Umliegend sind hunderte Kilometer von Regenwald.
Und dieser wird abgeholzt wo es geht.. bereits seit Jahrzehnten.. Meiner Einschätzung nach schlimmer als in Brasilien. Ich war in diesen Gebieten schon mehrfach. Dort wo ich war, hat man nacheinander sogar zweimal gerodet in den letzten 30 Jahren.
Im Ergebnis kann ich sagen, das ist mir damals ganz deutlich aufgefallen, die Natur/der Wald erholt sich überraschender Weise sehr gut. Das soll keine Rechtfertigung für dieses furchtbare Roden sein, aber dort im Regenwald sind der Boden (tiefrotbraun) und die meteorologischen Bedingungen (Regen, Sonne) offenbar so gut, dass die Vegetation empor schießt.
Dort wo geordnet wurde, kann man nach 10 bis 20 Jahren wieder einen vollständigen Wald finden. Ich habe es mit eigenen Augen gesehen: Am Horizont Mamut-Bäume, die noch nicht gerodert wurden, und davor ein wieder dichter Wald mit Bewuchs, Büschen, Bäumen usw.... natürlich viel niedriger. Aber er war da.
Nur soviel dazu.
Gruß
A.