Cuba gehoerte zum grossen Teil US-Amerikanern

CalBaer, Sonntag, 27.11.2016, 06:26 (vor 3394 Tagen) @ SevenSamurai2309 Views

Das mit den Puffs und Casinos war mehr die Methapher in der Geschichtsschreibung, besonders die der Linken und im Ostblock.

JF Kennedy hat es etwas sachlicher, aber dennoch sehr praegnant beschrieben:
At the beginning of 1959 United States companies owned about 40 percent of the Cuban sugar lands—almost all the cattle ranches — 90 percent of the mines and mineral concessions—80 percent of the utilities—practically all the oil industry—and supplied two-thirds of Cuba's imports.

Castro hat dieses Eigentum den US-Amerikanern (meist grossen Firmen) vollstaendig und entschaedigungslos weggenommen, es gab Landreformen und Verstaatlichungen. Da reagieren natuerlich Kulturen, wo privates Eigentum ein sehr hohes Gut darstellt sehr empfindlich. Ich will natuerlich keineswegs eine Lanze fuer die frueheren Eigentuemer brechen, die haben es auch mehr oder weniger auf gewaltsamen Wege bekommen. Das hat alles eine lange, komplizierte Vorgeschichte, von der spanischen Kolonialzeit ueber Kriege (isnbes. Spanisch-Amerikanischer Krieg) bis zu den heutigen politischen und wirtschaftlichen Interessen in der Karibik (siehe Haiti).

Siehe auch: https://en.wikipedia.org/wiki/Spanish%E2%80%93American_War

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