Danke für die Begrüßung und dazu ein paar Antworten...

Domino, Samstag, 26.11.2016, 11:28 (vor 3392 Tagen) @ Hinterbänkler829 Views
bearbeitet von unbekannt, Samstag, 26.11.2016, 14:29

Hallo Hinterbänkler, danke für deine Begrüßung!
Hier kam ich doch direkt ins Schwitzen: habe ich die rote Linie schon in meinem ersten Beitrag überschritten, so daß ich jetzt schon - gerade auf dem Exerzierplatz eingetroffen - auf das sehr lange, scharfe Messer eines Philosophen (Nietsche?) blicken muss? Mein kleines Teppichmesser mit der abgebrochenen Klinge wollte ich ja eigentlich hier im DGF im Laufe der Zeit schärfen, aber ich werde mal trotzdem versuchen zu antworten: Ich spreche von Gott/JHWH, und die Redewendung "unserem" ist in meiner Familie und in Teilen meines Freundes- und Bekanntenkreises durchaus gebräuchlich. Ich wollte damit keinesfalls für das (ganze) Forum sprechen. Falls ich dich also irgendwie mit dieser unbedachten Verwendung dieses Wortes gestört haben sollte, war das nicht meine Absicht.

König: Dafür bin ich - auch mit Hut - viel zu klein! Und: soweit mir die rote Pille bisher verraten hat, ist selbst ein König nur ein Teil einer Funktionselite, welcher von der Geldelite (den wahrhaft Mächtigen unseres Planeten) in Amt und Würden gehievt wird.[/i]

Und schließlich, was schöpft denn Euer Herr?

Vielleicht sowas?:
https://www.youtube.com/watch?v=smmNP8G69vc

Und lernt man bei den Ingenieurswissenschaften das Staunen?

Oooh ja! Die Ingenieurswissenschaften sind in erster Linie aus der praktischen Umsetzung von Beobachtungen, Ideen, Theorien und Modellen entstanden. Sobald man den Schreibtisch verlässt, wird man mit der Realität der physikalischen-chemischen Gesetzmäßigkeiten, den Elementen, den Werkstoffen, noch unbekannten Kräften, endlosen Versuchsreihen, unzulänglichen Modellen und Erkenntnisse, den Menschen und der DIN/ISO (et al.) konfrontiert, wo selbst einem Daniel Düsentrieb doch mal die Spucke wegbleibt.

Beispiel Modelle - aus der Dynamik: ein aus der Senkrechten umfallender Stock hat in einem infinitesimal kleinen Moment exakt das gleiche Geschwindigkeitsprofil wie z.B. ein bewegter Autoreifen - unten V=0, Mitte/Achse V=gefahrene Geschwindigkeit und oben Vmax. Der Otto-Normalverbraucher oder Erstsemester wird zunächst ungläubig staunen, da ihm derartige Modelle fremd sind, diese aber in den Ingenieurswissenschaften eine fundamentale Rolle spielen.

Beispiel Materialwissenschaften/Werkstoffkunde: Ternäre Systeme, Dreistoffsysteme z.B. bei Metallen und Legierungen: auf der Suche nach dem Superwerkstoff gibt es schon bei Werkstoffmixturen mit nur drei Komponenten nahezu unendlich viele Möglichkeiten (Versuche) den Champion (das absolute Maximum im Parameterraum) NICHT zu finden. Mischverhältnisse, Reihenfolge der Mischung, Temperaturführung, Druck, Umgebungsverhältnisse, Materialverunreinigungen etc. machen die praktischen Versuchsreihen vergleichbar mit einem Blinden mit Stock in den Alpen, auf der Suche nach dem höchsten Berggipfel!

Und doch - plötzlich - die Überraschung: Das unerwartet, extrem gute Messergebnis einer Zugprobe von einer ternären Legierung. Wieso? Es gibt keine passende Erklärung? War es die Erschütterung durch Bauarbeiten im Nachbarinstitut oder das Bier des Werkstattleiters, welches von ihm während einer Institutsparty über den für die morgige Versuchsreihe bereitgestellten Metallbarren "erleichtert" wurde...

Wie lange wir also noch auf den durchsichtigen Superwerkstoff für die A-Säule im Auto warten müssen, kann ich nicht sagen, aber vielleicht könnte ein zweckentfremdetes Bierchen diese Suche doch erheblich abkürzen...

In diesem Sinne - Prost!

...erstaunt, dennoch Danke und Gruß > Hinterbänkler


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