Offenbarungen sowie interessante Gestik und Mimik von Obama
Danke für den obigen Link von youtube, ist eine interessante Redestelle.
Als Merkel sagte „wir sind jetzt das Volk und der Rest ist nicht das Volk..“
trommelte Obama mit beiden Zeigefingern auf dem Rednerpult.
Gelangweilt?
Kann mal jemand aufklären, wer wann gesagt haben soll, dass der Rest nicht
das Volk sein soll?
Oder ist es nur eine Auslegung, wie: wer nicht für mich ist, ist gegen mich.
Wenig später kommt dann Merkels Aussage:
„Und jetzt fällt mir der Abschied schwer. Na klar, wenn man mit jemand gut zusammen gearbeitet hat, dann fällt der Abschied auch schwer.
Aber wir sind auch alle Politiker und Demokratie lebt vom Wechsel.
Ähm, und in sofern, ähm, ist das von den Vereinigten Staaten und der Verfassung sehr hart vorgegeben:
8 Jahre und dann kommt ein neuer Präsident.
Und in sofern, äh, in sofern äh, ist äh, ist die Aufgabe, wenn es in deutschen Interesse ist, gute transatlantische Beziehungen zu haben….“
Bei Merkels Offenbarung, dass Demokratie vom Wechsel lebt, was sie für sich selbst zumindest nicht in Anspruch nehmen will, wenn sie eine fortwährende 16jährige Kanzlerschaft anstrebt, macht Obama eine Handbewegung, die ich interpretieren würde, dass er Merkels These bejaht
„so ist es" und dabei zwinkert er mit dem rechten Auge.
Würde meinen, er hat dabei gedanklich einen Vergleich von Amerika zu Deutschland gezogen.
Und Merkel hat vermutlich nach ihrer Feststellung ähnliches kurz realisiert, weil dann sehr viele „ähm“ kamen.
Es lohnt sich die kurze Stelle noch einmal zu Gemüte zu führen, da dort auch der Freudsche Versprecher mit der DDR enthalten ist.
PS. habe den Redeteil nur schnell in die Tastatur geworfen, selbstverständlich gilt das gesprochene Kanzelwort. ![[[zwinker]]](images/smilies/zwinker.gif)
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schaumermal