Ursula Haverbeck: 2 Jahre 6 Monate Haft

stocksorcerer @, Montag, 21.11.2016, 18:26 vor 3397 Tagen 6829 Views

Amtsgericht Verden

Also ehrlich: Es gibt in Deutschland offensichtlich nichts Schlimmeres, als Zeitzeuge zu sein, eine eigene Meinung zu haben und sie dann auch zu äußern.

Zweieinhalb Jahre. Die Frau ist darüber hinaus 88 Jahre alt. Da wiegen die zweieinhalb Jahre schwer. Es ist einfach nur unfassbar. Den Richter würde ich aus meinem Bekanntenkreis streichen, wenn er dazu gehörte.

Gruß
stocksorcerer

Einzelfall. Ansonsten darf man seine Meinung haben und vertreten.

Ulli Kersten, Heinsberg, Montag, 21.11.2016, 19:10 vor 3397 Tagen @ stocksorcerer 5985 Views

Amtsgericht Verden

Also ehrlich: Es gibt in Deutschland offensichtlich nichts Schlimmeres,
als Zeitzeuge zu sein, eine eigene Meinung zu haben und sie dann auch zu
äußern.

Zweieinhalb Jahre. Die Frau ist darüber hinaus 88 Jahre alt.

Ich habe zwar keine Ahnung, wer die Frau ist, und auch kein großes Interesse am Nachforschen.

Aber eine Meinung zu haben und zu vertreten, wird von Richtern durchaus erlaubt:

... Durch das Tragen der Westen hätten die Angeklagten ihre Zustimmung zur islamischen Rechtsordnung und durch den Zusatz "Polizei" auch den Willen zu ihrer Durchsetzung zum Ausdruck gebracht, hatte der OLG-Senat argumentiert. Aufgrund der Ähnlichkeit zu einer aus islamisch geprägten Ländern bekannten "Religionspolizei" seien sie geeignet gewesen, einschüchternd militant zu wirken, ...

An der Scharia-Police ist nichts strafbar. Demnächst auch in deiner Fußgängerzone.


http://www.spiegel.de/politik/ausland/uniformverbot-landgericht-spricht-scharia-polizis...

Um mich bei Bedarf unterwerfen zu können, habe ich mir eine solche Schlauchmütze (Amazon-Link des gelben Forums) gekauft, die man in vielen Formen tragen kann.

https://www.amazon.de/memego-Multifunktionstuch-Schlauchtuch/dp/B003NP3LIW/ref=cts_sp_2...

Wenn die Scharia-Police es anfordert, kann man die mit einem Handgriff komplett runterziehen und Kopf und Gesicht sind vollkommen verhüllt.

Ist vielleicht auch sinnvoll, wenn einem ein Sehschlitz begegnet, zack runterziehen und damit Solidarität bekunden.

--
Impf-frei und gesund

Brave Frauen

Richard @, Montag, 21.11.2016, 19:45 vor 3397 Tagen @ Ulli Kersten 5222 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 21.11.2016, 20:02

An der Scharia-Police ist nichts strafbar. Demnächst auch in deiner
Fußgängerzone.

Am 3. Juni 2011 entschied z.B. der Gerichtshof in Madrid,dass das Verbreiten der national-sozialistischen Ideologie und das Bestreiten des sogenannten Holocausts keine Straftaten darstellen:
„Eine Ideologie zu vertreten, ist nicht strafbar, egal um welche Ideologie es sich handelt.“, so der Vorsitzende Richter Dr. Adolfo Prego in seiner Begründung.

Ursula Haverbeck:
„Jedes Volk kann sich befreien, wenn es bereit ist, den Preis dafür zu bezahlen„

In diesem Kontext darf man auch Heidi Mund, das brave Mädel sehen:
„Dieses ‚Allahu Akbar‘, das benutzen sie, wenn sie Menschen töten“, argumentierte sie. „Das ist für mich Götzenanbetung, ihres Gottes. Und wenn ein Muslime in einer Kirche ‚Allahu Akbar‘ ruft, dann bedeutet das, dass diese Kirche keine Kirche mehr ist, sondern eine Moschee.“

ob sich das lohnt, wäre allerdings eine andere Frage

nereus @, Dienstag, 22.11.2016, 08:42 vor 3396 Tagen @ Sundevil 4909 Views

Hallo Sundevil!

Was hat Ilse Koch mit dem Infragestellen des Umfangs eines historischen Ereignisses zu tun?
Welchen Charakter dürfen wir einem Richter zubilligen, der eine 88-Jährige ins Gefängnis schickt, weil sie offen sagt, was sie denkt?
Und was soll ich von einer Justiz halten, die nachweisliche Aussagen wie „Sauerkraut, Kartoffelbrei – Bomber Harris, Feuer frei!“ von geistig umnachteten Dummbratzen, nicht einmal als Volksverhetzung zu definieren wagt?
Lies mal was die Piraten zum Feuersturm über Deutschland vom Stapel ließen.

.. über die Bombardierung Dresdens heißt: „Dem Angriff ging der Wunsch voraus, den Krieg und damit das Leiden von Millionen Menschen zu beenden.“ Es sei „vollkommen absurd, den kriegsbedingten Bombenangriff auf Dresden als Massenmord zu bezeichnen“. Es sei dabei um etwas anderes gegangen: „Ein Land, das dutzende Länder überfallen hat und Millionen von Toten verschuldet hat, das neben den Verbrechen der Shoa und dem Porajmos andere Menschen wegen ihrer 'Rasse' und anderem vernichtet hat, musste niedergerungen werden.“
..
Der Fraktionsvorsitzende der 15 Piraten im Abgeordnetenhaus, Oliver Höfinghoff, twittert: „Wer das Bombardement von Hamburg oder Dresden als 'Massenmord' bezeichnet, zeigt im günstigsten Fall seinen Mangel an historischer Bildung!“ Er schreibt: „Wann kapiert dieses Deutschland endlich, dass eine Entnazifizierung heute so nötig ist, wie eh und je.“ Den Kritikern wirft er vor, „das Tätervolk verteidigt lieber sein Deutschsein! Na herzlichen Dank!“ Er unterstützt Anne Helm: Solidarität mit ihr sei „wichtiger als Deutschland!“

Quelle: http://www.taz.de/!5048076/

Ein Mangel an historischer Bildung?
Die betiteln ihren schweren geistigen Schaden auch noch als Bildung?
Ja, bei der Verwendung des Terminus Mißbildung könnte ich mich ggf. damit arrangieren. [[lach]]
Die Solidarität mit einer geistig Verwirrten sei wichtiger als das Wohlergehen eines Landes.
Diese Galgenvögel haben weder historischen Durchblick noch ein Gewissen.
Sie blubbern einfach in ihrem Stumpfsinn in die Welt.
Warum wird hier kein Staatsanwalt aktiv?

Und nun zurück zu Ilse Koch.
Erstaunlicherweise reicht es auch hier lediglich auf Wikipedia zu verweisen.

Während das Ehepaar vor der Berufung Karl Otto Kochs zum Lagerkommandanten in eher bescheidenen Verhältnissen gelebt hatte, führte es in der Villa Buchenwald im SS-Führerquartier des KZs ab 1937 ein luxuriöses Leben. Dieses war vor allem durch umfangreiche Unterschlagung von Bargeldbeträgen und Wertsachen, die Lagerinsassen gestohlen wurden („Staatseigentum“) und deren Ausbeutung als Sklavenarbeiter möglich. Die Ehe war nach außen hin harmonisch, Vertraute beschrieben die Beziehung der beiden jedoch als unterkühlt und funktional. Ihren Kindern gegenüber soll sie zwar liebevoll, phasenweise aber auch desinteressiert gewesen sein. So verbrachten die Kinder häufig Zeit in der Obhut einer Stiefschwester Karl Otto Kochs. Ilse Koch war bei dem Wachpersonal und SS-Offizieren, insbesondere deren Frauen, die ebenfalls in Buchenwald lebten, überwiegend unbeliebt. So habe sie ihren Neureichtum prahlerisch zur Schau gestellt und ihre Stellung als Frau des gefürchteten Lagerkommandanten machtbewusst ausgespielt. Ein Grund für ihren schlechten Ruf dürfte auch gewesen sein, dass sie verschiedene sexuelle Affären hatte, darunter mit Hermann Florstedt und Waldemar Hoven, die selbst verheiratet waren und Kinder hatten. In diesem Zusammenhang wurde auch verschiedentlich beschrieben, dass Ilse Koch sich häufig aufreizend kleidete und damit kokettierte.[2]

Bei den Häftlingen war Ilse Koch wegen dieser aufreizenden Erscheinung und als eine der wenigen Frauen im Lagerkomplex sehr bekannt und zudem als sadistisch gefürchtet.[3] Inwieweit letzteres auf alltägliche Erfahrungen der Häftlinge zurückgeht oder eher Gerüchten entsprang, für die Ilse Koch eine geeignete Projektionsfläche und Personifikation eines sexuell konnotierten Sadismus dargestellt haben könnte, wurde in der Nachschau ihrer Buchenwalder Zeit vor und nach Ende des Krieges zu einer viel beleuchteten Frage. Berichte über Ilse Kochs Grausamkeit gegenüber Häftlingen brachten ihr den Namen „Hexe von Buchenwald“ ein. So soll sie Häftlinge wie Haustiere gehalten haben. Nachweisbar ist, dass diverse Häftlinge zu Arbeiten im Haushalt der Villa Buchenwald gezwungen wurden, da Ilse Koch die Arbeiten einer Hausfrau ablehnte. Sie soll Häftlingen vom Pferd aus innerhalb des Gefangenenlagers Schläge mit der Reitgerte ausgeteilt haben. Zeugen wie der Lagerinsasse und spätere Buchautor Eugen Kogon sagten in der Dachauer Gerichtsverhandlung jedoch aus, sie selbst hätten Ilse Koch den von einem Stacheldrahtzaun abgeschirmten Gefangenenbereich nie betreten sehen.[4] Allerdings hätte sie auch außerhalb des Stacheldrahts häufig Gelegenheit gehabt, zu Gärtner- und Dienstbotenaufgaben gezwungene Häftlinge zu demütigen. Sicher ist, dass sie anders als andere SS-Ehefrauen häufig Bestrafungen als Zuschauerin beiwohnte, weshalb sie zweifellos Kenntnis über die dort verübten Grausamkeiten hatte und „ihre Haltung dem menschlichen Elend im Lager gegenüber [bestenfalls] kalte Gleichgültigkeit“ war.[5]

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Ilse_Koch

Was bleibt denn in diesem Sammelsurium von der Hexe noch übrig?

Sie kleidete sich aufreizend?
Anne Helm posierte für ihren Blödsinn fast nackt.

Welche ihrer Grausamkeiten ist tatsächlich belegt? Man könnte einen überlebenden Häftling ja mal fragen, ob er lieber in der Villa Koch tätig war oder vorzugsweise in den zahlreichen Bunkern bei Nässe und Minusgraden bis zur Erschöpfung schuftete.
Sie habe die Gelegenheit gehabt dieses und jenes zu tun. Und was besagt das konkret?

Und dann hat sie Bestrafungsaktionen verfolgt.
Das spricht nicht gerade für Anstand und Würde, aber ist das bestrafungswürdig?
Wollen wir wetten, daß bei der nächsten öffentlich angekündigten Auspeitschung oder gar Hinrichtung im Ort „Klein-Siehste-nicht“ mehrere hundert Personen einen „Gafferstau“ kreieren werden?
Übrigens, ihr Mann wurde wegen seiner Vergehen von den Nazis zum Tode verurteilt

Viele Häftlinge sagten aus, sie habe bei jeder Gelegenheit Strafen erteilen lassen. Wenn ein Häftling sie nicht grüßte, sei er von ihr gemeldet worden und habe mit harter Bestrafung rechnen müssen. Andererseits habe sie Insassen bestrafen lassen, wenn sie sie ihrer Auffassung nach unzüchtig angesehen hätten, wobei vielfach der Vorwurf erhoben wurde, dass sie genau dies durch ihre Kleidung bewusst provoziert habe.[6] Ob diese regelmäßigen Meldungen und Aufforderungen zur Bestrafung wirklich durch Ilse Koch erfolgten beziehungsweise in welchem Ausmaß, ist unklar.

Wie gesagt, ich zitiere nicht aus revisionistischer Literatur oder aus den Memoiren von Ursula Haverbeck sondern aus der politisch sich klar positionierenden Wikipedia.

Ein später besonders in Medienberichten als Tatsache verbreiteter Verdacht, Ilse Koch habe sich aus tätowierten Hautstücken von Lagerinsassen Gebrauchsgegenstände wie Putztücher, Etuis und Lampenschirme fertigen lassen, konnte gerichtlich nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden.

Es konnte nicht nur nicht nachgewiesen werden, es wurde vermutlich als bösartige Propaganda entlarvt, denn die berühmten Schrumpfköpfe, die der Nachwelt die Grausamkeiten der Nazis beweisen sollten, trugen die Inventarnummern eines deutschen anthropologischen Museums. Das behauptete zumindest Historiker Udo Walendy.
Und nun schauen wir uns diese Beweisstücke einmal an.

[image]

Auch ohne über dieses Verfahren im Detail im Bilde zu sein und über die Auswirkungen auf die organischen Veränderungen sachverständig zu argumentieren, fällt Folgendes auf.
Jeder der sich mit KZ-Dokumentation beschäftigt, weiß, daß die Häftlinge aus Gründen der Hygiene kurz nach ihrer Ankunft kahl geschoren wurden.
Wie kommen dann die beiden Köpfe der „Ausstellung“ zu dieser „Haarpracht“?

Und, was Wikipedia unterschlägt, ist die massenhafte Vergewaltigung von Ilse Koch durch die US-Besatzer während ihrer Haft.

Ihr während der Untersuchungshaft gezeugter Sohn Uwe wurde im Oktober 1947 geboren.

Da fragt man sich doch, wie kam es in der Gefangenschaft zum Geschlechtsverkehr?
Nach 18 Jahren Gefängnis erhängte sich die Verzweifelte in der Haftanstalt Aichach.

Und was melden die offiziellen Gedenkstätten zu den Lampenschirmen aus Menschenhaut?
Falls Dich die offizielle Legende interessiert, schau mal da: https://web.archive.org/web/20131005005930/http://www.mittelbau-dora.de/index.php?p=nac...

Resümiere danach ehrlichen Herzens was am Ende noch real übrig bleibt, außer einer grandiosen und fiktiven Horror-Story.
Ich konzentriere mich jetzt nochmals auf die oben gezeigten Schrumpfköpfe.

Erstmals am 16. April 1945 präsentierte man im befreiten Lager Buchenwald einen Tisch mit Präparaten der Pathologie, darunter eine Anzahl gegerbter, tätowierter Menschenhäute, zwei „Schrumpfköpfe“ sowie einen Lampenschirm. Ein Foto wie auch Filmaufnahmen dieses Tisches gingen um die Welt.
Ausgewählte Stücke, die damals gezeigt wurden - der Lampenschirm war nicht darunter - haben Spezialisten der US-Armee kurze Zeit später auf ihre Authentizität überprüft. Major Reuben Cares, Chef der Pathologie des Seventh Medical Laboratory, APO 403, New York, fertigte eine Expertise über die Echtheit von drei in Buchenwald gefundenen Stücken gegerbter und tätowierter Menschenhaut an. Er kam zu dem Schluß, daß â€žall three specimens are tattooed human skin“. Das Gutachten datiert vom 25.5.1945 und befindet sich im Beweismaterial des Dachauer Buchenwaldprozesses. Einer Aufstellung zufolge (ebenfalls Material Buchenwaldprozeß) ist ein Teil der auf dem Tisch in Buchenwald gezeigten Beweisstücke bis 1947 an verschiedenen Orten und durch wechselnde Personen nacheinander aufbewahrt und gesichert worden: ab 29.4.1945 von Major Purry E. Thomsen, Invantry, 12th Army Group; ab 15.10.1945 von Lt. Colonel Ottmar Eichmann, Cav.; ab 1.12.1946 von Alexander von Blumenthal, CWO, USA; ab 15. Januar 1947 von William D. Denson, War Department civilian Attorney, Chief Prosecutor for the Buchenwald Concentration Camp Case. Heute befinden sich die meisten in den National Archives Washington D.C. und im Armed Forces Institute of Pathology, Washington D. C. Unter den in den National Archives verwahrten Hautstücken ist eines, daß auf eine weitere Verwendung (trapezförmiger Zuschnitt, Lochungen) hinweist.

Fällt Dir etwas auf?
Außer der Präsentation wird kein weiteres Wort mehr über die Schrumpfköpfe verloren.
Die Haut hat man geprüft, aber die Köpfe nicht?
Oder hat man geprüft und etwas gefunden, was wenig zur Legendenbildung beigetragen hätte?
Selbst in Deiner empfohlenen Doku trägt der gezeigte Schrumpfkopf ziemlich langes Haar. Solch banalen Überlegungen will man aber aufgrund des „injizierten Schreckens“ nicht aufkommen lassen.
Oder mußten sich etwa die, für diese gruselige Prozedur Auserkoren, sich extra wieder die Haare wachsen lassen? [[hae]]

Fragen wir einfach mal Anne Helm. Die weiß da sicher Bescheid. [[sauer]]

Doch es ist nun einmal, wie es ist.
Der Sieger schreibt die Geschichte.
Und falls nun jemand noch die Story mit der Judenseife aufgreifen sollte.
Die wurde spätestens 1990 von Yehuda Bauer (Yad Vaschem) als Propaganda entlarvt.

mfG
nereus

Es ist eine Schande, ein solches Strafmaß zu verhängen!

Leserzuschrift @, Dienstag, 22.11.2016, 13:16 vor 3396 Tagen @ Sundevil 3248 Views

@ sundevil
Leider ist der eingestellte Netzverweis geeignet, Empörung hervorzurufen. Weil Frau Haverbeck nichts mit der dort abgehandelten Person zu tun hat(te). Auf welche Art seinerzeit "Geständnisse" erlangt wurden, ist dank des Netzes leicht zu recherchieren. Auch lässt es sich trefflich über Verstorbene negativ referieren, wenn damit der Lebensunterhalt bestritten werden muss und der Tenor vorgegeben ist.

Daher empfehle ich Dir ein Interview (KEINE "DOKU"), das der ARD mit Frau Haverbeck führte:

https://www.youtube.com/watch?v=NhL311hzq_0

Unabhängig davon, dass der § 130 StGB nur gegen Deutsche und nur bei einem Thema rigoros angewandt wird.

Weiter oben in diesem Faden ist schon auf ein Urteil aus Spanien hingewiesen worden.
Warum ist trotz Meinungsfreiheit gem. GG hier immer noch die Justiz tätig? WER unterbindet die Streichung dieses "Volksverhetzungsparagraphen?

Hat man mit der o.a. Strafe wirklich dem Rechtsstaat genüge getan? Vor dem Hintergrund der Urteile, die gegen Gewalttäter verhängt werde; insbesondere Bewährungsstrafen von 4 (sic) Jahren ist Dieses für mich nicht nachvollziehbar.

Gibt es in Urteilen noch den Begriff "Im Namen des Volkes"?

Nachdenklich grüßend

(Hans)

Benedikt Kautsky : "Teufel und Verdammte" Schweiz 1946

Richard @, Mittwoch, 23.11.2016, 01:01 vor 3396 Tagen @ Leserzuschrift 3360 Views

Gewalt, Krieg, Terror, Unterdrückung beruhen fast immer auf dem Anspruch, im Besitz der Wahrheit zu sein, über die absolut und einzig richtige Sichtweise zu verfügen. Folglich muss sie dem, der sie nicht annehmen will, aufgezwungen werden:

http://www.zeit.de/1964/42/rueckblick-in-die-hoelle

Meinungsdelikte

Langmut @, Dienstag, 22.11.2016, 23:28 vor 3396 Tagen @ stocksorcerer 2913 Views

Hallo in die Runde,

erinnert sich hier noch jemand an Horst Mahler?

Oder erinnert sich hier noch jemand an Alfred Dreyfus?

Es war schon immer etwas destinguierter, einen besonderen Geschmack zu haben.

Wer war eigentlich noch einmal Edward Snowden, wer Julian Assange?

Es lebe Lieschen Müller, Otto Normalverbraucher, Hinz und Kunz, Krethi und Plethi sowie 08/15 - John Doe bitte ebenfalls nicht vergessen.

Merkel long!!! Ab 2017 dann halt als Minderheitsregierung.

... und sie bewegt sich doch.

Gruß
Langmut

--
Skat- und Schafkopfweisheit: Besser geimpft als überhaupt keinen Stich.

Der Unterschied zwischen schlau und dumm.
Ein schlauer Mensch kann sich dumm stellen.

Arbeit finde ich gut, da könnte ich anderen stundenlang zuschauen.(Diogenes von Sinope)

Es ist traurig, was bei den Menschen hängen bleibt

stocksorcerer @, Mittwoch, 23.11.2016, 07:32 vor 3395 Tagen @ Langmut 2614 Views

Die Medien tragen daran auch eine Mitschuld natürlich. Es ist ja Absicht, dass da überall gebetsmühlenartig direkt oder indirekt vorverurteilt wurde, was Assange angeht, allein schon dadurch, dass man immer wieder den Aspekt thematisierte, damit Rezipienten ihn pauschal mal als Triebtäter in eine Schublade verfrachten.

Und bei vielen gilt Snowden als Geheimnisverräter, weil die Medien zu oft Militärs und Geheimnis-Schützer zu Wort kommen ließen, die Nestbeschmutzer nicht mögen. Dabei hat Snowden lediglich zum Schutz der verfassungsmäßigen Rechte der Bürger unzulässige Praktiken der Geheimdienste aufgedeckt.

Für mich sind Leute wie Snowden und Haverbeck Helden, denen irgendwann hoffentlich ordentliche Ehrungen zuteil werden.

Gruß
stocksorcerer

Was man in Europa unter Rechtsstaat versteht

Monterone @, Donnerstag, 24.11.2016, 10:15 vor 3394 Tagen @ stocksorcerer 2306 Views

Robert Faurisson (87) wurde diese Woche von der XVII. Pariser Strafkammer zu 100 Tagessätzen von jeweils 100 € verurteilt, insgesamt 10.000 Euro, im Fall der Nicht- oder teilweisen Zahlung drohen die entsprechenden Tage Gefängnis.

Prof. Pierre Citron, sein jüdischer Vorgesetzter an der Sorbonne sagte 1972 über Faurisson: *Sehr brillanter Professor, sehr origineller Forscher, außergewöhnliche Persönlichkeit.*

Dessen Urteil hatte Gewicht. Citron gehörte zur Jury, die Faurissons Dissertation über *Les Chants de Maldoror* und *Poésies* von Lautréamont beurteilte.

Bei der Urteilsverkündigung war Faurisson nicht anwesend, weil seine 85jährige Frau nach einer Hüftoperation zum Pflegefall geworden ist.

Geht's nur mir so, oder fällt nicht auch anderen eine gewisse Asymmetrie der Rechtsprechung auf, betreffend Meinungsdelikte und andere strafbare Handlungen wie Betrug, Diebstahl, Raub, Vergewaltigung, Totschlag und Mord?

In seriösen Medien wie Ledauphine.com bleibt die Kommentarspalte selbstverständlich geschlossen: http://www.ledauphine.com/france-monde/2016/11/23/le-negationniste-robert-faurisson-a-n...

Monterone

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