In China soll das auch schon erfolgreich getestet worden sein.
http://www.wired.co.uk/article/emdrive-and-cold-fusion
Finnische Wissenschaftler haben damit auch experimentiert.
http://www.ibtimes.co.uk/emdrive-finnish-physicist-says-controversial-space-propulsion-...
Der zweite, finnische Artikel widerspricht aber dem ersten, denn dort wurde angeblich gemessen, daß der Rückstoß tatsächlich durch emittierte Teilchen erfolge, die durch die geschlossene hintere Kammerwand gerichtet entweichen. Das wäre nicht verwunderlich, gibt die Glockenform doch eben diese Richtung vor.
Und daß durch (Mikro-) Wellen ggf. Korpuskeln entstehen können (Masse-Energie-Äquivalent) oder sie sich abwechslungsweise wie solche verhalten (Welle-Korpuskel-Dualismus) ist wieder etwas, das mit der bisherigen Physik durchaus vereinbar wäre ("Every engine has a process, it needs a fuel and an exhaust. The EmDrive has the same operational principle as everything else, ... they leak out of the cavity. So we have an exhaust – the photons are leaking out pair-wise ...").
Bei den NASA- und China-Experimenten bleiben zudem, wie bei dem Erfinder des EM-'Drive' selbst, Zweifel, ob sie das ganze zuende gedacht haben:
Wie beim Elektroauto, das hinten auch keine Abgase erzeugt, muß die Initialenergie für die Mikrowellen ja irgendwoher kommen. Wenn kein Antriebsmittel ('propellant') mehr mitgeführt werden muß, man dafür aber eine riesige Stromversorgung braucht, die sich
- entweder, wie beim Elektroauto, wieder entleert und das Fahrzeug dann antriebslos bleibt
oder
- dieses 'aus der Umgebung nachgeladen' werden muß,
fragt sich, wie das gelingen soll, wenn die Sonneneinstrahlung z.B. auf dem Weg zum Mars so gering ist, daß sie es nicht schafft, das schwere Raumschiff schon auf direktem Wege anzutreiben. (Auch die Brennstoffzelle hilft nicht - auch sie muß Brennstoff mitführen oder extern zuführen, das ganze dreht sich also im Kreise und scheint das Propellant-Problem nur von der direkten Verbrennung oder Beschleunigung von Ionen auf die Erzeugung von ebenso energieverschlingenden Mikrowellen zu 'verlagern'. Schon, daß dieser Aspekt in allen in der Kürze beleuchteten Publikationen 'keine Rolle spielt', nährt in mir den Verdacht, daß da ein schweres Auftriebskraftwerk mitgeführt werden muß, das dann die Energie dadurch gewinnt, daß der enorme Vorschub durch Mikrowelle die Gravitationskraft simuliert, aus der man dann die Elektrizität zum Vortrieb gewinnt. Echt beeindruckend.)
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