Solche Superautos kann man in unseren Multi-Kulti-Kleinstädten oder -Metropolen doch nirgendwo mehr parken... ohne dass dunkle Gestalten sofort hellwach werden und mal kurz vom Smartphone ablassen![[[sauer]]](images/smilies/sauer.gif)
Hallo Hasso.
Das verlinkte Video zeigt das, was aktuell machbar ist und vom Kaufverhalten und den sinnvollen Überlegungen eines Gebrauchtwagenkäufers kommt da eigentlich nichts drin vor. Es ist halt eine neue Technologie, die wir von den deutschen Herstellern bislang nicht sehen konnten.
Ich wechsele jetzt mal das Thema. Von wegen "dunkle Gestalten" und so.
Zielsetzung der autonom fahrenden Autos (von Tesla) soll sein, dass die Wagen im Rahmen eines CarSharings Profite generieren sollen, von denen Tesla dem Eigentümer etwas zukommen lassen will. Die Teslas fahren dorthin, wo jemand von A nach B will und machen das dann. (Gut, wir klammern mal Neapel aus).
These: Die Autos sind fahrerlos unterwegs und klappern der Reihe nach Auftragsfahrten ab, die über das von Tesla gesteuerte Netz sowohl für Tesla als auch für den Eigentümer (oder Besitzer) des Wagens einen Profit generieren sollen. Das ist so geplant und so strange das jetzt klingt, ist mal wieder Tesla der einzige Hersteller, der dieses Konzept etablieren will oder kann.
Umsetzung: Die fahrerlosen Fahrzeuge irrlichtern in der Gegen rum und werden auch als solche erkannt (egal ob die Windschutzscheibe rot ist oder nicht).
"Dunkle Gestalten" organisieren eine "Kaperung" des Wagens, indem sie sich entsprechend im Straßenverkehr verhalten und den Wagen zum Halten zwingen. Dann kommt es zu einer Situation, die nicht gut für den Wagen ausgeht.
Musk hat das (bislang) noch nicht auf dem Zettel. Der glaubt ja auch, dass man eine Million Menschen auf den Mars verfrachten kann, ohne dass hierbei eine Routine greift, die bei den monatelangen Raumfahrten dafür sorgt, dass die Leute untereinander nicht "griffig" werden und überhaupt die Population auf dem Mars lediglich eine technische Lösung darstellt, bei der es auf die "Selektion" der hierfür geeigneten Menschen nicht ankommt. Er kann sich schlichtweg nicht vorstellen, dass es auf den geplanten Flügen (und natürlich auf dem Mars) eine kritische Minderheit bilden kann, die das Gesamtkonzept torpediert. (Es reicht ein einziger radikaler Islamist pro Flug)
Was ich damit sagen will: Musk ist ein Idealist. Der fokussiert auf die Umsetzung des technisch Machbaren und hat den Wahnsinn der innerhalb unserer Gesellschaft befindlichen Strömungen überhaupt nicht auf dem Radar.
Umfragen in einigen Tesla Foren haben ergeben, dass lediglich 5 bis 8 Prozent der Leute ihren Tesla in den "Pool" geben wollen, um über das Carsharing-Konzept Geld abzugreifen. Die haben Angst vor irgendwelchen durchgeknallten Spontis, die besoffen den Wagen vollkotzen oder die Fenster oder Sitze verkratzen.
Noch einmal: Das Video zeigt das technisch Machbare. Nicht mehr und nicht weniger. Ob es umsetzbar sein wird – speziell vor dem Hintergrund unserer degenerierten Gesellschaft – das steht in den Sternen. Ich bin da eigentlich nicht so positiv aufgestellt.
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.zip