Inwiefern hat der von den USA in den letzten Jahrzehnten geführte Währungskrieg deflationesverschärfend gewirkt?

Mephistopheles, Datschiburg, Samstag, 19.11.2016, 04:25 (vor 3400 Tagen) @ Morpheus1742 Views
bearbeitet von unbekannt, Samstag, 19.11.2016, 20:13

Als Währungskrieg bezeichnet man normaerweise die Abwertung einer Währung gegenüber dem Gold.
Die Briten haben damit in den angefangen in den 30er-Jahren mit einer Abwertung des Pfund gegenüber Gold um 30%.
Die anderen Länder zogen flugs nach.

Das soll angeblich deflationsverschärfend gewirkt haben.

Diesesmal haben die USA begonnen in den 70er-Jahren des vergangenen Jahrtausends und den Dollar durch die Freigabe um etwa 95 % abgewertet.
Der Dollar ist heute nur noch 5 % dessen wert, was er vor der Freigabe an Wert hatte.
Von einer deflationären Wirkung ist nichts zu spüren. Der Grund liegt wohl darin, dass die USA gleichzeitig mit der Freigabe des Dollars damit begannen, Dollar zu drucken wie die Weltmeister.

Ich halte @re-aktionär`s Vorschlag im Sinne Trumps für den einzig sinnvollen, da sich mein Vorschlag, die Staatsschulden zu privatisieren (Lastenausgleich ==> jeder, der Geld hat, erhält Zwangsschulden aufgebrummt. Im Endeffekt wären die USA schuldenfrei und alle Schulden würden auf haftende Privatleute übergehen) in USA wohl nicht realisieren lässt, obwohl das für die Mehrheit der Amerikaner der beste Weg wäre.

Eine deflationsfördernde Wirkung sehe ich nicht in den USA, wohl aber bei allen Exporteuren nach USA, insbesondere Deutschland.
Aber Trump ist ja woh nicht als Präsident als Vertreter der chinesischen und deutschen Interessen angetreten.

Gruß Mephistopheles

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Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc


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