Hinter den Kulissen brodelt es.

nereus @, Freitag, 18.11.2016, 19:54 vor 3400 Tagen 8294 Views

Heute wurde von der Verhaftung des russischen Wirtschaftsministers berichtet.
Was hat das zu bedeuten?

Will Putin die totale Diktatur errichten?
Und warum erfolgte die Verhaftung gerade jetzt?
Beim Saker gibt es dazu eine interessante Analyse.

Im Verlauf des Gespräches haben Putin und Trump darin übereingestimmt, dass der aktuelle Zustandes der russisch-amerikanischen Beziehungen unbefriedigend ist und haben sich auch zugunsten einer aktiven gemeinsamen Arbeit zu ihrer Normalisierung und der Entwicklung konstruktiver Wechselwirkungen bei einer breiten Palette von Fragen ausgesprochen. Dabei betonten sie insbesondere die Wichtigkeit der Bildung einer sicheren Grundlage für die zweiseitigen Beziehungen mittels der Entwicklung der handels-ökonomischen Komponente.

Quelle: http://vineyardsaker.de/2016/11/17/die-verhaftung-uljukajews/#more-51

Man will also nicht nur die Krisen soweit als möglich beseitigen, sondern auch wirtschaftlich kooperieren.

Darüber haben wir im vorigen Material auch schon geschrieben: “Die Zusammenarbeit zwischen dem Fernen Osten und Alaska, sowie in der Arktis mit Umfeld wird beliebige Verluste der USA und Russlands in anderen handels-ökonomischen und militär-politischen Richtungen vielfach decken. Und diesen Moment verstehen auch die Präsidenten der zwei Länder sehr gut – nichts führt die geschäftlichen und politischen Eliten so zusammen, wie gemeinsame große Projekte.

Der Geschäftsmann Trump könnte deutlich mehr Interesse an "gedeckten Tischen" haben, als ein Berufspolitiker, der auf die Einflüsterungen seiner Gönner hören muß.

Auf diese neuen ökonomischen Aufrufe muß es Antworten geben.
Die Frage ist nur – von wem? Von Medwedew? Kudrin? Dworkowitsch? Von Tschubais?

Wenn Trump sieht, dass der finanz-ökonomische Block der russischen Regierung immer noch von den vorigen Clinton-Trotzkisten gesteuert wird, mit denen er in Amerika kämpfte, so wird sein Vertrauen zu Putin heftig schrumpfen und … das ist unzulässig.

Und Putin versteht das. Also muss man die "Clinton"s in der russischen Führung entweder ganz oder wenigstens teilweise entfernen.

Deshalb habe ich persönlich keine Zweifel an der Tatsache, dass die Verhaftung Uljukajews ihren Auslöser ausschließlich in den sehr positiven Ergebnissen des Gespräches Wladimir Putin und Donald Trump hatte.
Wie schon in den Massenmedien bemerkt wurde, war Wladimir Putin über die operative Entwicklung des Ministers für wirtschaftliche Entwicklung im Verlaufe des letzten Jahres im Bilde.
Warum also ist er gerade jetzt verhaftet worden? Und warum gerade in der Nacht?

Nun es ist ziemlich klar, es geschah um der amerikanischen Seite vorzuführen, dass sich die Worte des russischen Führers nicht von seinen Taten unterscheiden. Und vor allem an Trump wurde dieses als Signal geschickt.

Das bleibt freilich Spekulation, aber der zeitliche Rahmen paßt recht gut ins Bild.
Andere Stimmen blasen ins gleiche Horn.

Nach der Wahl Trumps zum Präsidenten der USA blieben die russischen Liberalen, einschließlich die in der Regierung, ohne Regenschirm, weil das bisher der Klan Clinton gewährleistete. Und jetzt kann man sie getrost und ungestraft „Lauwarme“ nennen.
..
„Erstmalig wurde ein amtierender föderaler Minister verhaftet. Und das ist gut, gut deshalb, weil damit das tatsächlich letzte und sehr niedrige Niveau auch noch unanfechtbar verloren gegangen ist“. Die Verbindung mit den Wahlergebnissen in den USA? Wenn Clinton gesiegt hätte, hätte Putin niemals erlaubt, Uljukajew zu verhaften.

Wie gesagt, das Putin seit Jahren gegen eine liberale Gegnerschaft ankämpft, die gut mit den USA vernetzt ist, war ein offenes Geheimnis. Doch nun hat sich der Wind gedreht und just in dem Augenblick fährt die Polizei in der Nacht vor.

Und dann gibt es noch einen interessanten Kommentar, den ich ebenfalls für nicht abwegig halte und zitiere kurz daraus:

Die deutschen „linken“ regen sich dieser Tage furchtbar darüber auf, dass das böse, böse „ultrarechte, rassistische“ (ami) Breitbart nun auch nach eu-ropa kommt.
Wer ist dieses Breitbart? Ein ami online Magazin mit beträchtlicher Größe und Reichweite. Aber nicht irgendeines, sondern das eben jenes Gründers und Machers (namens Breitbart), der Trump frühzeitig und wesentlich unterstützte und der nun im engsten Kandidatenfeld für höchste Posten ist.
Warum kommen die nach eu-ropa? Haben die in amiland nicht genug zu tun?
Die Antwort drängt sich geradezu auf: Um hier in eu-ropa gegen die weitgehend alles beherrschenden ziocon Lügen-medien anzugehen.

Wie gesagt, dies sind alles nur Überlegungen, die noch keine echte Substanz haben, aber sie passen in den allgemeinen Kontext und vor allem in die andauernde Hysterie der Gegenseite.
Wenn es aber stimmt, dann beackern die neuen Führer genau die richtigen Felder.

Und jetzt kommt der Hammer!
@Russophilus ergänzte gestern Abend noch dies.

Glaubwürdigen Berichten zufolge sind die fbi und cia Leute aus nazigrad abgezogen worden.

Nazigrad soll für Kiew stehen.
Und es geht weiter .. Schlag auf Schlag.

Passend dazu (VS-Geheimdienst“berater“ aus Kiew nach Rumänien evakuiert) auch noch:
Laut RT ist James Clapper zurückgetreten (die alte Klapperschlange, die die Knotenpunkte der US-Nachrichtendienste 50 Jahre beherrscht hat).
Und laut Parteibuch bekommt Michael Flynn eine Veto-Befugnis bezüglich aller Belange nationaler Sicherheit.

Das genügt für diese Woche. [[zwinker]]

mfG
nereus

Ei, der Daus ;-)

nereus @, Samstag, 19.11.2016, 12:15 vor 3400 Tagen @ stokk 4599 Views

Nun merken es auch die ersten Alternativen .. oder .. sie wußten es schon länger und haben es nur nicht geschrieben, weil das ohne Trump-Sieg als böse VT gegeißelt worden wäre.

Mathias Broeckers hat sich interessante Gedanken zum Thema Nr. 1 gemacht.
Zuerst einmal bringt er dieses Bild.

[image]

Was will man uns mit dieser Botschaft wohl sagen? [[freude]]

Ob und wann es den Fans von Trump und “Make America Great Again” ähnlich ergehen wird, steht noch nicht fest – und wird auch davon abhängen, welche Truppen The Donald in der Neuauflage des Yankee and Cowboy War hinter sich versammeln kann. Dass er in diesem verdeckten Fraktionskrieg der Machteliten aber der einsame Cowboy ist, der auf seinem Pferd in die Stadt geritten kommt und allein mit eiserner Hand Recht und Ordnung wiederherstellt, dieses nostalgische Bild kann schon jetzt als Mythos entlarvt werden.

Quelle: http://www.broeckers.com

Wo er recht hat, hat er recht.

Als dann in den 90ern die Immobilienpreise in New York fielen und die hoch beliehenen Casino-Betriebe in Atlantic City vom Konkurs bedroht waren, wurde Trump von Baron Edmond de Rothschild gerettet, dem – laut einer “Spotlight”-Recherche von 1978 – einstigen Mit-Gründer des Geldwaschsalons “Resorts International”. Die Rothschild Inc. als einen mover und shaker hinter den Projekten und Gebäuden mit dem Namen TRUMP zu sehen ist deshalb keine Verschwörungstheorie. Dazu paßt, dass Trump sich geradzu euphorisch zur rechtsgerichteten Politik Israels und seinem Führer Netanjahu geäußert hat und dass eine seiner Zielscheiben im Wahlkampf der Oligarch George Soros war. Den würde man ja eher im Rothschild-Lager vermuten, aber seit ein von ihm finanzierter Verein 2014 die “Panama Papers” veröffentlichte und dort fast auschließlich Rothschild-Banken und ihre Klienten “geleakt” wurden, kann Soros den “Yankees”, dem Rockefeller-Syndikat, zugeschlagen werden.

Jetzt wird es etwas kompliziert.
Trumps angebliche Euphorie besagt erst einmal gar nichts. Man kann auch gute Miene zu bösem Spiel machen.
Entscheidend ist, was wird er real tun.
Und wenn Trump die USraelische Erfindung IS ernsthaft bedroht, dann dürfte die Euphorie auf Seiten Bibis weniger stark ausfallen.
Das aber hier Syndikat gegen Syndikat antreten, dieser Ansicht kann man durchaus folgen.

THE TAKE DOWN OF GEORGE SOROS HAS BEGUN

Quelle: http://philosophyofmetrics.com/the-take-down-of-george-soros-has-begun/

Hoffentlich bald und endgültig.

Die Polarisierung solcher Lager von Yankees/Cowboys und Rockefeller/Rothschild ist in jedem Fall holzschnittartig und von einem “Krieg der Machteliten” zu sprechen nur dann angemessen, wenn klar ist, dass diese Fraktionen in der Regel und durchaus an einem Strang ziehen, aber eben nicht immer.

Es ist genau das, was Gioele Magaldi verkündet.
Ob er dabei allerdings immmer die Wahrheit sagt, ist wieder eine andere Tasse Tee.

Und der Überraschungssieger Trump das Ergebnis eines solchen unterirdischen Bebens sein könnte. Weil niemand in den USA Präsident werden kann, ohne über Verbindungen zum Tiefenstaat, zum Königreich der Geheimdienste und des organisierten Verbrechens, zu verfügen – auch Vater Joe Kennedy musste die letzten fehlenden Stimmen für seinen Sohn bei seinen alten Mob-Kumpanen in Nevada kaufen ..

Vergessen sie nicht die geschurzten Brüder, Herr Broeckers!
Ohne die läuft seit anderthalb Jahrhunderten (oder länger) nichts mehr im globalen Politik-Betrieb.
Als der italienische Journalist Fulvio Grimaldi bei Ken Jebsen das "Zauberwort" erwähnte, verlor Wolfgang Herles die Beherrschung und kotzte sich regelrecht aus.

Über die Gründe werde ich nicht spekulieren, aber darauf hinweisen, daß in Italien diese Strippenzieherei schon lange ganz anders thematisiert wird als hier.

mfG
nereus

Vom Regen in die Traufe

Weiner @, Samstag, 19.11.2016, 13:23 vor 3400 Tagen @ nereus 4103 Views

Hallo Nereus,

Du bist auf dem richtigen Weg, und manch einer hier im Forum, der sich über den Wahlsieg von Trump freut, wird sich in ein paar Jahren an den Kopf fassen.

Nach fast jeder Wahl hat man hier kritisch die Durchführung beäugt (Wahlmanipulation zugunsten der 'etablierten Eliten'). Warum hat man das bei Trump nicht gemacht?

Meine Vermutung ist: es war sein Job, stimmenmässig so nahe wie möglich an die Clinton heranzukommen; und dann hat ein ausländischer Geheimdienst (nur zwei kommen da in Frage ...) den Wahlomaten noch einen kleinen Schubs gegeben. Es durfte ja nicht zuuu auffällig aussehen. Zu diesem Thema gibt es genügend LINKs im Web, ich bitte um Nachsicht, wenn ich sie nicht anführe.

Trump hat das Protestpotential elegant genutzt, aber er wird seine Wähler genauso im Regen stehen lassen bzw. tief in die Traufe tauchen wie die Politiker vor ihm. Seine ersten Ankündigungen hinsichtlich Ämterbesetzungen, Steuern etc. deuten es ja an.

Wer sehr viel Zeit zum Browsen und Lesen hat, der mag sich via die folgenden Links mal über trumpische Hintergründe und Vergangenheiten kundig machen. Als sehr spaßig empfinde ich den Begriff "Kosher Nostra" ...

https://aanirfan.blogspot.de/2016/10/trump-and-friends-exposed.html

http://aanirfan.blogspot.de/2016/04/trump-jewish-joker.html

https://aanirfan.blogspot.de/2016/11/trump-zionist-plot.html

Wünsche allseits ein schönes Wochenende!

Weiner

Die Welt geht unaufhaltsam ihren Gang.

Nachtrag: Wahlmanipulation zugunsten Trump

Weiner @, Samstag, 19.11.2016, 14:23 vor 3400 Tagen @ Weiner 3765 Views

Hallo!

Nachstehend ein paar LINKs für den Einstieg in dieses Thema. Das alles aufarbeiten zu wollen ist mühsam und lohnt sich nun nicht mehr. Was vor uns liegt, erfordert höchste Konzentration.

MfG, Weiner


http://www.gregpalast.com/ethnic-votes-stolen-crucial-states-help-fix-us-election-trump...

http://www.rollingstone.com/politics/features/this-election-is-being-rigged-but-not-by-...

http://heavy.com/news/2016/11/2016-exit-polls-did-hillaty-clinton-win-presidential-elec...

https://aanirfan.blogspot.de/2016/11/2016-us-election-rigged-protests-across.html

http://tdmsresearch.com/2016/11/10/2016-presidential-election-table/

in den Kommentaren zum letztgenannten Beitrag findet sich die Wahrheit:

Question:
Cheryl +++ November 17, 2016 at 9:24 am

Why is this being covered by the media? Why aren’t democrats demanding an investigation?

Answer:
Kevin T +++ November 18, 2016 at 6:44 pm

Because election fraud, be it pre-voting with [mainly] republicans removing people from the rolls through crosscheck, then post-voting (republicans/democrats] altering the vote count, must remain hidden from the public. The illusion of a democracy must remain with the corporate/oligarch media obviously complicit in the crime. Here’s a rare investigative documentary from years back: http://bit.ly/stealing-america

(PS: Möglicherweise ist deswegen Hillary spät in der Wahlnacht so ausgerastet, weil diese eliteinternen Regeln ihr keine andere Option mehr gelassen haben. Sie ist nicht am Volk gescheitert, sondern an den Mächtigen im Hintergrund. Sie wurde einfach kaltgestellt).

Besser in die Traufe als in den Abgrund

nereus @, Samstag, 19.11.2016, 18:18 vor 3399 Tagen @ Weiner 3350 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 19.11.2016, 18:29

Hallo Weiner!

Du eröffnest mit: Vom Regen in die Traufe

Das hängt jeweils von der Erwartungshaltung ab.
Wer sich vor einem Dritten Weltkrieg fürchtete, kann jetzt ggf. aufatmen.
Wer eine künftig friedlichere USA erwartet hat, eventuell auch.
Wer (noch) höhere Erwartungen hegte, könnte enttäuscht werden.

.. manch einer hier im Forum, der sich über den Wahlsieg von Trump freut, wird sich in ein paar Jahren an den Kopf fassen.

Das hängt davon ab, ob er das erreichen kann, was er sich und sein Stab vorgenommen haben. Man sollte Wahlkampfansagen nie wörtlich nehmen. [[zwinker]]

Nach fast jeder Wahl hat man hier kritisch die Durchführung beäugt (Wahlmanipulation zugunsten der 'etablierten Eliten'). Warum hat man das bei Trump nicht gemacht?

Also, zunächst einmal zur Wahl an sich.
Es standen 2 Kandidaten zur Auswahl.
Eine Person hatte ihren Kriegswillen x-fach in die Welt geplärrt, eine andere Person hat genau das nicht getan.
Was tut man in einem solchen Fall?
Zu Hause bleiben, die Wahl des Nichtkriegstreibers anfechten usw.?

Meine Vermutung ist: es war sein Job, stimmenmässig so nahe wie möglich an die Clinton heranzukommen; und dann hat ein ausländischer Geheimdienst (nur zwei kommen da in Frage ...) den Wahlomaten noch einen kleinen Schubs gegeben. Es durfte ja nicht zuuu auffällig aussehen. Zu diesem Thema gibt es genügend LINKs im Web, ich bitte um Nachsicht, wenn ich sie nicht anführe.

Das ist nicht ganz richtig, denn nach der Zahl der Stimmen hat Hillary gewonnen, siehe hier: https://de.sputniknews.com/infographiken/20161108313261390-usa-wahl-clinton-trump-live-...

Hillary hat jetzt sogar 1,3 Millionen Stimmen Vorsprung. Das ist doch beachtlich und entspricht einem Verhältnis von 50,65 zu 49,35 %.
Ich wies bereits daraufhin, daß dieses Ergebnis aber durchaus hinterfragt werden kann.
Die Trump-Befürworter haben ganz sicher nicht dafür gesorgt.
Wahlentscheidend waren und sind bislang aber nun einmal die Wahlmänner.

Und jetzt kommen wir zum entscheidenden Punkt.
Gewählt haben ca. 124 Millionen US-Bürger.
Auf die konnten die Posaunen ihr komplettes Reservoir an Ideen, Wünschen und Empfehlungen abladen. Hier etwas zu reißen, ist eine Herkules-Aufgabe.
538 Wahlmänner zu "briefen" ist dagegen eine ganz andere Kategorie.

Auf wen würdest Du Dich also konzentrieren, wenn Du einen Machtwechsel anstrebst?
Richtig [[zwinker]], auf die Wahlmänner.
Und genau das dürfte auch geschehen sein.

Die aber standen nun vor der gleichen Wahl – Krieg oder Frieden.
Und sie haben sich entschieden.

Trump hat das Protestpotential elegant genutzt, aber er wird seine Wähler genauso im Regen stehen lassen bzw. tief in die Traufe tauchen wie die Politiker vor ihm. Seine ersten Ankündigungen hinsichtlich Ämterbesetzungen, Steuern etc. deuten es ja an.

Da ist noch gar nichts entschieden.
Er wird eine Richtung vorgeben, aber den Teufel tun, sich jetzt schon explizit festzulegen.
Der souveräne Potentat bindet die Gegner in den Machtapparat mit ein.
Wenn er tatsächlich Henry Kissinger als Berater engagiert, aber drei andere diesen permanent überstimmen bzw. vor die Wand laufen lassen, dann hat er sehr gutes Schach gespielt.

Wenn Trump nun auf Fotos gesichtet wird, wo er mit wichtigen Jews auftritt, dann erinnert mich das an die Fotos mit Putin, der eine Abordnung von Rabbinern empfing.
Top-Entscheider empfangen permanent irgendwelche Leute.
Nach dieser Logik könnte man argumentieren, daß der Vatikan die Fußball EM und WM beeinflußt, weil der Papst kürzlich den „Reichstrainer“ [[freude]] und dessen Mannschaft empfing.
Entscheidend ist, was konkret getan wird.
Und noch hat Trump überhaupt nichts getan – er ist ja noch nicht mal im Amt.

(PS: Möglicherweise ist deswegen Hillary spät in der Wahlnacht so ausgerastet, weil diese eliteinternen Regeln ihr keine andere Option mehr gelassen haben. Sie ist nicht am Volk gescheitert, sondern an den Mächtigen im Hintergrund.
Sie wurde einfach kalt gestellt).

Ja, und damit hatte sie nicht gerechnet, weil sie die Machtverhältnisse falsch eingeschätzt hat.
Der Zion-Fraktion weht in den Staaten schon länger ein stärker werdender Wind ins Gesicht, nur muß man das in den oberen Etagen auch mal zur Kenntnis nehmen.
Das Militär grummelt seit Jahren wegen der sinnlosen Kriege, die nicht einmal wirtschaftlich etwas bringen, außer dem militärisch-industriellen Komplex.

Als erfahrene Politikerin hätte sie das eigentlich spüren müssen.
Doch das kennen wir ja schon von unseren Pappnasen.

Da fauchte der Maß-Anzug in Zwickau Dünnschiß ins Mikrofon, weil er meinte zu wissen, wie der Wind wirklich weht und dann muß er schnellen Schrittes den Platz verlassen, um nicht noch ein paar Ohrfeigen zu bekommen.
Wer sich bequem im Turmstübchen eingerichtet hat und niemals nachschaut, ob die Burgmauer noch steht oder die Zugbrücke richtig verschlossen werden kann, darf sich nicht wundern, wenn plötzlich Geräusche in den Gängen und auf den Treppen zu vernehmen sind, auch wenn niemand eingeladen wurde. [[lach]]
Das ist die Mentalität von Politbüros, egal ob da SED, CDU oder Demokraten drauf steht.

Ja, möglicherweise wurde die Wahl manipuliert.
Aber, wenn die andere Seite permanent mit unlauteren Mitteln agiert, dann hat das Gegenüber sehr wohl das Recht, auch mal die Regeln zu verletzen, vor allem wenn so viel auf dem Spiel steht wie jetzt.

Ich hoffe nicht, daß es in den nächsten Wochen zu einem Ereignis kommt, welches denn noch amtierenden Präsidenten zur Ausrufung des Kriegsrechts veranlaßt.
Das andauernde weltfremde Geschwurbel der EU-Eliten gefällt mir überhaupt nicht.

Hast Du das Bild auf Sputnik-News gesehen, wo eine Schweizer Militärmaschine dem Regierungs-Jet von Putin, der auf dem Weg nach Südamerika ist, näher als notwendig begegnete?

War das ein freundliches Hallo oder eine symbolische Warnung?

mfG
nereus

Das war nur ein freundlich-respektvolles CH-"Grüezi" an Russland

Hasso, Samstag, 19.11.2016, 19:27 vor 3399 Tagen @ nereus 3406 Views

bearbeitet von Hasso, Samstag, 19.11.2016, 19:37

Hast Du das Bild auf Sputnik-News gesehen, wo eine Schweizer
Militärmaschine dem Regierungs-Jet von Putin, der auf dem Weg nach
Südamerika ist, näher als notwendig begegnete?

War das ein freundliches Hallo oder eine symbolische Warnung?

Hallo nereus,
ich habe mir das Sputnik-Video gleich mal hektisch raus gesucht und es genau analysiert:

https://de.sputniknews.com/panorama/20161118313420558-schweizer-jets-naehern-sich-russi...

In der russischen Regierungsmaschine saßen Journalisten (nur bewährte Putin-Jubelprinzen) und ein paar "hochrangige Beamte".
Es ist eindeutig ein freundlich-respektvolles "Grüezi mit Winken" der Schweiz an die Russen... zur Unterhaltung der gelangweilten Passagiere sozusagen.

Ich dachte schon, dass die Schweizer Luftwaffe sich der legendären RA-96020
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=418711
unsittlich genähert hat...
Das hätte einen schönen Eklat gegeben[[freude]]

Hier ist aber alles im grünen Bereich.
Die klugen Schweizer haben die Neue Trump-Putin-Weltordnung schnell erkannt und werden da keinen Ärger machen[[zwinker]]
Eine nochmalige Kontenprüfung durch RUS-USA (gemeinsam abgestimmt) können sich die Schweizer echt nicht leisten[[freude]]
Beste Grüße und vielen Dank für Deinen Hinweis!
Hasso

Politische Strukturen spiegeln Hintergrund-Machtstrukturen, sollte doch prinzipiell jedem klar sein, oder?

Olivia @, Sonntag, 20.11.2016, 09:25 vor 3399 Tagen @ Weiner 2503 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 20.11.2016, 09:37

Wenn man zwischen Teufel und Belzebub wählen muss, dann wird man die Wahl danach treffen, wessen "Pläne" den eigenen Interessen am wenigsten schaden.

In unserem Falle sollten wir froh sein, wenn der militärische Aufmarsch im Osten und die Kriege in den arabischen Ländern beendet werden. Die ganzen "Farbenrevolutionen" mit anschließender Zerstörung ganzer Landstriche "aufgrund demokratischer....." dürfte inzwischen niemandem mehr zu vermitteln sein.

Ich habe in den letzten Tagen eine Doku von der Arbeit einer Wissenschaftlergruppe über die Bombardierung von Dresden gesehen. 164 Innenstädte in Deutschland wurden auf diese Art und Weise bombardiert, mit dem ausgewiesenen Ziel, die MENSCHEN zu bombardieren, nicht militärische Einrichtungen. Wenn irgend jemand Interesse daran hat, so etwas noch einmal zu erleben, dann habe ich dafür kein Verständnis. Insofern ist die Unterstützung von jemanden, der diese Art von beständigem Krieg nicht mehr fortsetzen will, "alternativlos".

Was danach kommt? Keine Ahnung! Wenn man in die Zukunft schauen könnte, dann wäre man ultrareich. Diese Option haben leider nur diejenigen, die die Zukunft in sehr großem Maße aktiv mitgestalten können. Ich gehöre nicht dazu und die "Gestalter" werden ihre Pläne mit Sicherheit nicht in den Medien veröffentlichen. Man kann aber Ergebnisse "beobachten" und Schlüsse daraus ziehen.

Die verschiedenen, mächtigen, im Hintergrund agierenden Interessengruppen sollte/könnte man als Vektoren betrachten und das "Ergebnis" als deren "Resultierende".

--
For entertainment purposes only.

große Bühnenshow in der Reichshauptstadt

nereus @, Sonntag, 20.11.2016, 10:24 vor 3399 Tagen @ Olivia 2708 Views

Hallo Olivia!

Ja, wenn man nur eine begrenzte Auswahl hat, dann muß man das nehmen, was noch am besten erscheint.

Und nicht nur das.
Jetzt fallen auch langsam die Masken in Berlin!
Dagmar Henn hat beim Saker die Sache auf den Punkt gebracht.
Das Verstecken der Handlungsunfähigkeit, wegen angeblicher Bündnistreue, zieht nicht mehr.

Die Tage seit der für unsere Eliten offenbar schmerzlichen US-Wahl waren sehr lehrreich.
Nicht nur, weil die Verrenkungen in den deutschen Mainstream-Medien höchsten Unterhaltungswert besassen ..
Auch, weil dieser seltene Moment des Interregnums die Möglichkeit schuf, ins Innerste des transatlantischen Verhältnisses zu blicken und zu überprüfen, wer hier wen wohin treibt.

Quelle: http://vineyardsaker.de/2016/11/19/das-vizeproblem/#more-58

Ganz genau, denn eigentlich hätte man ein befreites Aufatmen hören müssen .. endlich bewegt sich in Brainwashington etwas?
Aber nein, das hiesige Establishment putzt sich zum Gockel auf.
Das unsere Eliten ein echtes Problem darstellen, deutete sich schon länger an.

Steinmeyers Handeln gab immer Anlass zu Zweifeln. Warum hat er, der ja nun im Namen der BRD die Garantie für die Minsker Vereinbarungen übernommen hat, in der ganzen Zeit kontinuierlich, immer wieder in der Öffentlichkeit Behauptungen aufgestellt, die, wie er wissen musste, diesen Minsker Vereinbarungen widersprachen?

Er saß auch am Vorabend in Minsk und beschwor das Abkommen mit dem kurz danach flüchtenden Ukrainer-Präser.
Ich gehe davon aus, daß Steinmeier wußte, was sich danach ereignen würde.

Aber gehen wir zurück zum augenblicklichen Zustand. Und zur oben erwähnten Hypothese, die bundesdeutsche Politik sei zu einer aggressiven Haltung gegen Russland genötigt worden. Wie müssten sich diese Politiker jetzt verhalten, da ein US-Präsident gewählt wurde, der zumindest angekündigt hat, die Konfrontation mit Russland nicht zu suchen (ob er das einhalten kann oder will, steht bekanntlich auf einem anderen Blatt)? Müssten sie jetzt nicht freudig die Gelegenheit nutzen und aufatmend, geradezu befreit zumindest einen Teil der Dinge sagen, die sie vermeintlich die ganze Zeit wollten, aber nicht durften?

So .. in etwa.


Die wirkliche Reaktion sieht aber völlig anders aus. Sie reicht von Bekundungen der persönlichen Abscheu (Sigmar Gabriel) über Ermahnungen, jetzt Russland gegenüber nicht weich zu werden (Flintenuschi) bis hin zu nebulös formulierten Bedingungen für die weitere Zusammenarbeit aus dem Munde Merkels, die sich, wenn man bedenkt, wofür die „Werte“ im Verlauf der letzten Jahre als Chiffre standen (nämlich für Aggression und Regime Change), nicht anders deuten lassen als eine direkte Aufforderung, weiter auf Konfrontation zu setzen.

Blattschuß!
Eines der größten Probleme sitzt in Berlin!

Uns, als Wählern fällt die Aufgabe zu, die kriegstrommelnde Bande endlich zu entmachten. 2017 haben wir diese Möglichkeit.
Nutzen wir sie endlich!

Ich bin sehr gespannt, was die Kanzlerin heute Abend erklären wird.
Sie hat sich seit Beginn ihrer Amtszeit – eigentlich auch schon davor – glasklar für die Interessen USraels entschieden, was bitte nicht mit den Vereinigten Staaten zu verwechseln ist.

Sie wird nun als letztes Gefecht aufgeboten, den Status Quo zu erhalten.
Da wäre ich jetzt gerne mal Mäuschen im Hause Sauer/Merkel. [[zwinker]]

mfG
nereus

da stimmt schon vieles, nur läßt man Wichtiges weg.

nereus @, Sonntag, 20.11.2016, 15:28 vor 3398 Tagen @ stokk 2263 Views

Hallo Stokk!

Du fragst: Wie ist Deine Sichtweise, stimmt das?

Dazu verweist Du auf einen Wikipedia-Artikel, der nicht gerade wenig Text hat.

Also, da stimmen schon zahlreiche Anmerkungen, daß CeauÈ™escu anfangs beliebt war, seine Abgrenzung von Moskau der Bevölkerung gefielen und der Westen immer wieder den Kontakt zu ihm suchte.
Ebenso litt der Diktator an Größenwahnsinn, wie viele seiner (oftmals nicht realisierten) Projekte beweisen.
Die zunehmende Repression, aufgrund des wirtschaftlichen Niedergangs nach der Ölkrise, ist ebenso belegt, wie das verschärfte Beäugen der Minderheiten oder der Opposition, die immer gut für Aufstände sind und natürlich gerne vom politischen Gegner be- und genutzt werden.

Der Umsturz selbst wurde tatkräftig vom Westen gefördert, was man gut oder auch schlecht oder gar beides finden kann.
Sehr interessant war dazu die Dokumentation von Susanne Brandstätter, auf die ich mal hier: http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=301096 hingewiesen hatte.

Dort gibt es auch den Link zum Film.
Hier werden die größeren Dimensionen von gesellschaftlichen Umwälzungen sichtbar und die treibenden Kräfte dahinter.
Die NATO-Geheimarmee oder diverse Spezialkräfte erledigten völlig arglose Personen, nur um den Wut-Pegel anschwellen zu lassen.
Sie starben aus ähnlichen Gründen wie die Büroangestellten des einstigen Welthandelszentrums in New York. Ziel war jedes Mal einen größeren Umbruch einzuleiten.
Die Schwangere muß unter Schmerzen ihr Kind gebären – so die abstruse Logik der Menschenverächter.

Interessanterweise war Ceaușescu der einzige Ostblock-Chef der auch hingerichtet wurde.
Konnte denn der einstige West-Liebling nicht von irgendeinem Land Asyl bekommen?
Honecker schaffte das doch auch.

Vermutlich wußte er zu viel – also weniger als Erich, der Dachdecker aus dem Saarland.
Dazu gibt es einen interessanten Hinweis.
So schreibt Christopher Hitchins in seinem Buch „Die Akte Kissinger“ auf Seite 81 u.a.:

Wer sich gern auf Realpolitik beruft, sollte aber vielleicht noch einige weitere Umstände berücksichtigen? Es gab immer, und dies schon seit geraumer Zeit, einen Draht zwischen Washington und Peking. Er verlief über Nicolae CeauÈ™escus Rumänien; nicht gerade eine Wahl, mit der man sich schmücken konnte, aber zur damaligen Zeit auch keine eindeutig verbrecherische.

Aha, raunt da der Verschwörungstheoretiker, das ist ja interessant.
Und wer hing ganz tief mit drin?
Henry Kissinger, der Friedensnobelpreisträger - der eigentlich den Rest seines erbärmlichen Lebens in einem finsteren Kerker fristen müßte – der große Diplomat, die graue Eminenz und weiß der Geier, welche Attribute man ihm noch verlieh.

Vermutlich war der rumänische Potentat eine geheime Schnittstelle zwischen Ost und West, die, als sich ihre Nützlichkeit verlor, mit ihrem Wissen gefährlich werden konnte.
Das Schema paßt ziemlich gut auch auf Saddam Hussein, der, als er den Krieg gegen den Iran losbrach, ein wichtiger Player im Orient gewesen war.
Er hätte viel sagen können zur Geheimdiplomatie, doch in einem Mantel, beschwert mit Steinen, beendete er seine Karriere wenig ruhmreich.
Gaddafi hätte wohl ähnlich aus dem Nähkästchen plaudern können, immerhin war im Terrorgeschäft aktiv (wie immer man das bewertet) und er hatte sogar den französischen Wahlkampf von Sarkozy finanziert, genau dem Franzosen der später, vereint mit anderen, seine grausame Ermordung herbeiführte.

Dieses ganze Demokraten-Kartell ist nichts anderes als eine riesige Verbrecherbande, die vor Gericht gehört.
@Monterone hat sich dazu gerade eine neue Falsche Wein entkorkt und prostet dazu in alle Himmelsrichtungen, daß noch mehr Leute endlich zu dieser Erkenntnis gelangen. [[zwinker]]

Jedoch scheinen sich nun endlich Kräfte zu regen, denen dieses Doppelspiel zunehmend auf den Geist geht und auch auf’s Gewissen schlägt.
Irgendwann schlägt das Pendel der Geschichte eben mal zurück.
Wir müssen nur aufpassen, daß wir beim Zurückschlagen nicht selbst unter die Räder kommen.

mfG
nereus

Gründer Andrew Breitbart ist übrigens am 01.03.2012 verstorben! (oT)

Skydiver @, Hippie State Packistan, Montag, 21.11.2016, 04:33 vor 3398 Tagen @ nereus 1896 Views

- kein Text -

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Wandere aus, solange es noch geht.