VW schmeißt 30.000 Mitarbeiter raus ;-)

Mr.Dux @, Freitag, 18.11.2016, 08:24 vor 3400 Tagen 7015 Views

Volkswagen streicht 30.000 Stellen

Die Marke VW macht viel Umsatz aber kaum Gewinn. Das soll sich ändern. Betriebsrat und Management einigen sich einem Bericht zufolge auf drastische Sparmaßnahmen.

Bei Volkswagen steht ein umfassender Stellenabbau bevor. Nach Informationen des "Handelsblatts" sieht ein neuer "Zukunftspakt" zwischen dem Konzern und dem Betriebsrat Einsparungen von bis zu vier Milliarden Euro pro Jahr vor. Dazu gehört dem Bericht zufolge auch der Abbau von bis zu 30.000 Stellen bei der Marke VW in Deutschland.

Über den Zukunftspakt verhandeln Management und Arbeitnehmervertreter bereits seit Wochen. Beide Seite hatten bereits einen umfangreichen Stellenabbau in Aussicht gestellt. Er sollte laut früheren Angaben jedoch möglichst ohne Entlassungen, sondern durch Frühverrentungen und Altersteilzeit umgesetzt werden. Am Freitagvormittag soll der Pakt in Wolfsburg vorgestellt werden. Die Verhandlungen waren am Abend noch nicht abgeschlossen. Ein Manager bestätigte allerdings der "Bild", dass eine Einigung erzielt sei.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Volkswagen-streicht-bis-zu-30-000-Stellen-article19118581...

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Da treibt es einem die Tränen in die Augen, wenn man als Normal-Sterblicher bald bis 70 arbeiten darf und die Mitarbeiter in der Autoindustrie in den nächsten Jahren zu top Konditionen in Frührente gehen können und Otto-Normalo das alles mitbezahlen darf.

Ich würd mal sagen, so etwas nennt sich soziale Ungerechtigkeit …

Ganz zu schweigen ...

Mr.Dux @, Freitag, 18.11.2016, 08:32 vor 3400 Tagen @ Mr.Dux 6033 Views

Ganz zu schweigen von den übermäßigen Abfindungen die in dieser Branche gezahlt werden, das hatte ich gerade ganz vergessen, dass bei vielen Mitarbeitern dann einige Hunderttausende fällig sind.

Da lässt es sich doch gerne in Frührente gehen, wenn der Arbeitgeber den Rentenverlust ausgleicht und noch oben drauf ne fette Abfindung zahlt. Na dann Prost, da kann der Schampus ja aufgemacht werden ...

Elektro-Auto

farmer @, Freitag, 18.11.2016, 09:08 vor 3400 Tagen @ Mr.Dux 5714 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 19.11.2016, 18:42

Es werden noch viel mehr werden. Ich musste mich beruflich mal etwas genauer mit dem TESLA beschäftigen. Es ist einfacher, die zusammen zu bauen und die halten doppelt so lange wie ein Benziner und auch fast keinen Unterhalt mehr.

Was ich von der VW-Strategie gehört haben, wollen sie viele Elektroteile von Drittanbietern beziehen.

VW hat große Probleme

twc-online @, Freitag, 18.11.2016, 09:37 vor 3400 Tagen @ farmer 6004 Views

Es werden noch viel mehr werden. Ich musste mich beruflich mal etwas
genauer mit dem TESLA beschäftigen. Es ist einfacher die zusammen zu bauen
und die halten doppelt so lange wie ein Benziner und auch fast keinen
Unterhalt mehr.

Was ich von der VW Strategie gehört haben, wollen sie viele Elektroteile
von Drittanbieter beziehen.

Ja, das sieht nicht gut aus.

Elliott:
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=417192

Bilanz:
http://www.finanzen.net/bilanz_guv/Volkswagen_vz
Eigenkapital fällt seit 2013. Gesamtverbindlichkeiten steigen massiv an.

Elektroautos in China:
Hier steht (12/2015), dass sich unter den Top 10 der Elektroauto-Verkäufer in China nur rein chinesische Hersteller befinden (nur diese werden mit Verkaufs-Subventionen gefördert):
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/deutsche-hersteller-verpassen-e...

Habt ihr noch aktuellere Berichte und Zahlen zum E-Auto-Markt in China?

Falls entweder die nächste Wirtschaftsabschwächung kommt oder China mit Elektroautos Ernst macht, die Verbrennungsmotoren einschränkt und dadurch für die deutschen Automobilhersteller hohe Investitionen oder deutliche Umsatzverluste kommen, wird Volkswagen wahrscheinlich noch deutlich größere Probleme bekommen.
Dann könnte es Zeit sein für eine short-Position.

Artikel und weitere Zahlen zu Elektroautomarkt in CN

Ikonoklast @, Freitag, 18.11.2016, 09:58 vor 3400 Tagen @ twc-online 4876 Views

Hallo twc-online,

den (für mich) besten Artikel zum Thema E-Automarkt in China, den ich finden konnte, ist auf evobsession.com zu finden. (In wie weit das alles stimmt, kann ich leider nicht überprüfen)

Die Zahlen wurden angeblich aus drei verschiedenen Quellen zusammengetragen. Wie Du schon schreibst, sind die Topseller allesamt aus China. Der erste ausländische Konzern ist Tesla und erst im unteren Drittel zu finden. (Gemessen an den absoluten Verkaufszahlen je Hersteller)

Forbes spricht von einem Boom in China. Von einem Boom bei ca. 225.000 verkauften Einheiten (YTD aus erstem Artikel) zu sprechen ist vielleicht noch zu früh. Aber eine Tendenz nach oben kann nicht bestritten werden.

Das eigentlich Schockierende ist das komplette Fehlen der deutschen Vorzeigeindustrie in den Topcharts. Da hat die deutsche Industrie mal wieder einen Trend im Winterschlaf an sich vorbeiziehen lassen...

--
Grüße

---

... and girls of course!

[image]

Danke für die Links! (oT)

twc-online @, Freitag, 18.11.2016, 10:19 vor 3400 Tagen @ Ikonoklast 3787 Views

- kein Text -

Unter 1% Marktanteil an Elektroautos in den (allen) Zielmärkten,

Centao @, Freitag, 18.11.2016, 12:14 vor 3400 Tagen @ Ikonoklast 4054 Views

ergeben eben nach alter Lesart im Management noch keinen Strategiewechsel.

In China aber fahren über 300 Millionen Elektroroller..

Bitte nicht falsch verstehen, Miet-Stromer in den urbanen Bereichen mit den Kurzfahrten halte ich für einigermaßen (wirtschaftlich) aussichtreich. Geely/Volvo ja auch..

Über die Betriebsdauer oder MTBFs von Tesla - Maschinen ggü. Verbrennern kann man sich eigentlich noch garnicht äussern, jedenfalls nicht aus aktueller Sicht von Prüforganisationen.

Elektroautos bedeutet auch mittlere Technologiebasis, hoher Stoffstromverbrauch, hoher Elektroenergieverbrauch, höchster Brauchwasseransatz, wenig Werkstattgeschäft, hohe Spezialisierung in der Werkstatt, (bisher) geringe Reichweiten etc. - ideal für Produkte made in China.

Gruß,
CenTao

Schock: 5x BYD unter den Top10! (PS)

Reffke @, Freitag, 18.11.2016, 14:22 vor 3400 Tagen @ Ikonoklast 4094 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 18.11.2016, 14:38

Hallo Ikonoklast.
Vielen Dank für den Link:
China Electric Car Sales September 2016 — BAIC On Top!
Die Firma BYD sollte man also im Auge behalten [[zwinker]]
Hier Info dazu:
A Look Under The Hood At The BYD Electric Bus Factory

Ein Firmenvideo:
BYD Lancaster Bus Factory
Diese Arbeiter werden Trump garantiert danken, daß ihre Jobs in Kalifornien bleiben [[top]]

Genau wie die in Kentucky [[freude]]
Just hours after Ford CEO complained of the "huge impact" of Donald Trump's proposed trade plans, following the company's plan to move a substantial portion of its passenger-car production to Mexico from a factory in Michigan, Donald Trump tweeted “Just got a call from my friend Bill Ford, Chairman of Ford, who advised me that he will be keeping the Lincoln plant in Kentucky -- no Mexico," seemingly winning his first 'america-first' victory.
Quelle:Zerohedge
Wenn die Amis demnächst richtig Gas geben und die Recourcen vom idiotischen "Military Industrial Complex" endlich transformieren, fegen sie die Japaner und Deutschen vom Markt: ruck-zuck!

==> Aus die Maus!? [[sauer]]

MfG, Reffke

PS: BYD-Hintergrund: China!
The Electric Car Spearheading China's Anti-Pollution Campaign

--
Die Lüge ist wahrer als die Wahrheit, weil die Wahrheit so verlogen ist. André Heller
------------------------------
==> Fundgrube zur Lage: www.paulcraigroberts.org

Ich sehe da ein ganz anderes Problem...

Kaladhor @, Münsterland, Freitag, 18.11.2016, 09:46 vor 3400 Tagen @ Mr.Dux 5737 Views

... wenn man als
Normal-Sterblicher bald bis 70 arbeiten darf ...

Die Frage ist doch eigentlich, wo wir eigentlich bis 70 arbeiten sollen, wenn mehr und mehr produktive Arbeitsplätze abgebaut und/oder in andere Länder verlagert werden.

Ich sehe es schon kommen - wenn es nicht zwischenzeitlich zu einer ganz massiven Zäsur kommt -, dass wir in zwanzig Jahren bei den Agenturen zur Verwaltung der Arbeitslosigkeit Schlange stehen dürfen, um dann auch als über 60jähriger noch nachzuweisen, dass man zehn Bewerbungen im Monat weggeschickt hat ... obwohl, eigentlich muss ich bei dieser Vorstellung schon lachen ob der Dummheit der Menschen.

E-Mobilität ist ja ne nette Idee .... nur leider wird die deutsche Wirtschaft davon kaum partizipieren können, denn wir haben keine wirkliche Elektrotechnik-Industrie in Deutschland. Sämtliche Entwicklungen kommen doch alle aus dem Ausland.

Grüße,
Kaladhor

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

Anschwellende Automatisierung

Falkenauge @, Freitag, 18.11.2016, 12:46 vor 3400 Tagen @ Kaladhor 4450 Views

Die Frage ist doch eigentlich, wo wir eigentlich bis 70 arbeiten sollen,
wenn mehr und mehr produktive Arbeitsplätze abgebaut und/oder in andere
Länder verlagert werden.

Ja, den zunehmenden Arbeitsplatzreduzierungen liegt ja letztlich die weiter anschwellende Automatisierung zugrunde. Immer mehr reproduzierbare Tätigkeiten werden unaufhaltsam von neu entwickelten Maschinen übernommen werden. Obwohl das am Horizont steht, ist die Gesellschaft darauf nicht vorbereitet.

Verschiedene wissenschaftliche Studien kommen zu dem Ergebnis, dass bereits in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren zwischen 45 und 62 % der heutigen Arbeitsplätze wegfallen werden. Das Forschungsinstitut ZEW stellt in einer Studie aus dem Jahr 2014 die Prognose auf, dass in Deutschland rund 18 Millionen Jobs von der Einführung von Automatisierungs-Technologien betroffen sein werden. Bei 43 Millionen Erwerbstätigen in Deutschland wären dies 42 %. Sicher entstehen in diesem Prozess auch neue Arbeitsplätze, aber nur zu einem geringen Teil und auch nur für Höherqualifizierte. Die bereits 1995 von Jeremy Rifkin, in seinem Buch „Das Ende der Arbeit“ prognostizierte 20 : 80 Gesellschaft, in der 80 % der arbeitsfähigen Menschen arbeitslos sein werden und mit „Tittytainment“ bei Laune gehalten werden müssten, scheint sich also immer mehr zu realisieren.

Manche sehen die soziale Lösung in einem bedingungslosen Grundeinkommen.
Doch diese lassen nicht nur das soziale Kernproblem der Lohnsklaverei wie es ist; sie setzen auch die unaufhörlich wachsende Arbeitslosigkeit als feststehend voraus. Das ist sie aber nur, wenn man das kapitalistische profitorientierte Wirtschaftssystem unangetastet lässt, in dem lediglich eine bestimmte Form organisierter Arbeit mit einem Einkommen verbunden ist.

Die anschwellende Automatisierung menschlicher Handarbeit durch Maschinen ist an sich kein Unglück, im Gegenteil. Die Menschen werden dadurch vielfach von der Fron körperlicher Arbeit befreit. Sie werden frei für höhere, kulturelle Bedürfnisse, die sie bisher unterdrücken mussten oder die sich noch gar nicht in ihnen regen konnten. Und sie werden frei, ihre Fähigkeiten zur Befriedigung solcher Bedürfnisse Anderer einzusetzen. Wir stehen eigentlich in einem gewaltigen historischen Umbruch der Verlagerung menschlicher Arbeit auf eine höhere menschliche Ebene.

Die Fähigkeiten, die in der Wirtschaft gebraucht werden, werden in den Schulen und Hochschulen des Bildungswesens, dem Kern und der Quelle des Geistes- und Kulturlebens, entwickelt und ausgebildet. Natürlich werden sie in den Betrieben weiter spezialisiert, setzen aber ihre Grundlegung voraus. Die Wirtschaft lebt also von dem, was im Geistesleben entwickelt worden ist. Und ihre Gewinne sind ohne die in Schulen, Fachhochschulen und Universitäten gebildeten Fähigkeiten der Menschen, ohne die damit entwickelten und konstruierten Maschinen und die Durchrationalisierung der betrieblichen Abläufe nicht denkbar.

Daher müssten die Unternehmen auch einen Teil ihrer Gewinne direkt an das Geistes- und Kulturleben abgeben, nicht nur als Gegenleistung für das bisher Erhaltene, sondern auch zur Weiterentwicklung des Bildungswesens in der Zukunft, von der die Unternehmen in ihrer eigenen Existenz und Entwicklung selber abhängig sind. Dies umso mehr, als durch die Automatisierung Personalkosten in erheblichem Umfang weggefallen sind und weiter wegfallen, an deren Stelle die Investitionen für die Maschinen nur einen Bruchteil ausmachen.

Im Kulturleben können dann viele neue Arbeitsplätze entstehen und finanziert werden.

Näheres für Interessierte in: Das besinnungslose Grundeinkommen

Verrentung

Nico @, Freitag, 18.11.2016, 14:12 vor 3400 Tagen @ Falkenauge 4123 Views

Die Frage ist doch eigentlich, wo wir eigentlich bis 70 arbeiten sollen,
wenn mehr und mehr produktive Arbeitsplätze abgebaut und/oder in

andere

Länder verlagert werden.


Ja, den zunehmenden Arbeitsplatzreduzierungen liegt ja letztlich die
weiter anschwellende Automatisierung zugrunde.

Jeder gesellschaftlich unfreiwilliger Reduktion von Arbeitsplätzen liegt immer nur eine Dysfunktion im Geldsystem zugrunde.

--
... in Wirklichkeit ist ... immer alles ganz anders, als es ... in Wirklichkeit ist ...

Ansichtssache

Kaladhor @, Münsterland, Freitag, 18.11.2016, 14:49 vor 3400 Tagen @ Nico 3711 Views

Jeder gesellschaftlich unfreiwilliger Reduktion von Arbeitsplätzen liegt
immer nur eine Dysfunktion im Geldsystem zugrunde.

Den flächendeckenden Einsatz von Lakier- und Schweißroboter würde ich jetzt nicht unbedingt als eine Folge einer Dysfunktion im Geldsystem betrachten.
Der vorteilhafte Einsatz dieser Technik liegt eher in der gelieferten, gleichbleibenden Qualität.

Grüße,
Kaladhor

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

Politische Fehlleistung

Nico @, Samstag, 19.11.2016, 04:26 vor 3400 Tagen @ Kaladhor 3105 Views

Jeder gesellschaftlich unfreiwilliger Reduktion von Arbeitsplätzen

liegt

immer nur eine Dysfunktion im Geldsystem zugrunde.


Den flächendeckenden Einsatz von Lakier- und Schweißroboter würde ich
jetzt nicht unbedingt als eine Folge einer Dysfunktion im Geldsystem
betrachten.

Das hätte ich auch nicht behauptet.

Der vorteilhafte Einsatz dieser Technik liegt eher in der gelieferten,
gleichbleibenden Qualität.

Das wird auch schon so sein, und ich bin der letzte, der nicht automatisieren wollte, denn Automatisierungen befördern leicht verständlicher weise den Wohlstand, und verringern diesen nicht etwa. Dieser Hinweis sollte unmittelbar zu der Überzeugung veranlassen, dass Automatisierungen also unmöglich in eine unfreiwillige Arbeitslosigkeit führen können, weil diese eine Reduktion des Wohlstands bedeutet, und damit diese Vorstellung nur noch auf einer Täuschung beruhen kann.

Automatisierungen verringern den Aufwand menschlicher Arbeit nur in den entsprechenden Segmenten, aber nicht in ihrer Gesamtheit. Wir sprechen ausdrücklich von unfreiwilliger Arbeitslosigkeit, und solche entsteht, wenn die Nachfrage nach menschlicher Arbeitskraft zurückgeht, während das Angebot bestehen bleibt. Das aber ist ein monetäres Phänomen. Dadurch das Maschinen zum Einsatz kommen, geht doch nicht die Geldmenge zurück. Worauf aber bezieht sich die Geldmenge, wenn nicht auf Schulden, und damit auf etwas wofür gearbeitet werden muss? In der Tat beziehen sich bei unfreiwilliger Arbeitslosigkeit entsprechende Teile der Geldmenge auf nicht-leistende (also nicht arbeitende) Schuldner – also auf Staaten („Infalibler Schuldner“, PCM). Dieses ist das Phänomen der Verrentung (PCM), und bedeutet ein Ausweichen aus der arbeitenden Wirtschaft heraus, auf das Halten von Staatspapieren. Dazu kann es nur kommen, wenn der Staat Schuldscheine als private Kapitalanlagen emittiert. So erzeugt der Staat eine "Scheinwirtschaft" (PCM), geprägt von Geldern ohne Konsum und Arbeit.

Automatisierungen mögen also sehr wohl in eine wohlgemerkt freiwillige und somit auch allgemein erfreuliche Verringerung der zu leistenden Arbeit führen. Unfreiwillige Arbeitslosigkeit ist und bleibt aber eine über das Geldwesen wirkende politische Fehlleistung.

Grüße,
Kaladhor

Schöne Grüße

--
... in Wirklichkeit ist ... immer alles ganz anders, als es ... in Wirklichkeit ist ...

Wohlstandsheuchlertum

Nico @, Freitag, 18.11.2016, 14:22 vor 3400 Tagen @ Kaladhor 4072 Views

... wenn man als
Normal-Sterblicher bald bis 70 arbeiten darf ...


Die Frage ist doch eigentlich, wo wir eigentlich bis 70 arbeiten sollen,
wenn mehr und mehr produktive Arbeitsplätze abgebaut und/oder in andere
Länder verlagert werden.

Ich sehe es schon kommen - wenn es nicht zwischenzeitlich zu einer ganz
massiven Zäsur kommt -, dass wir in zwanzig Jahren bei den Agenturen zur
Verwaltung der Arbeitslosigkeit Schlange stehen dürfen, um dann auch als
über 60jähriger noch nachzuweisen, dass man zehn Bewerbungen im Monat
weggeschickt hat ... obwohl, eigentlich muss ich bei dieser Vorstellung
schon lachen ob der Dummheit der Menschen.

Warum denn Dummheit? Dem Einzelnen bleibt ja keine andere Wahl, und im Kern geht es wohl kaum um Dummheit, sondern vielmehr um Egoismus. Dummheit also höchstens im Sinne der politischen Mitbestimmung des Individuums. Aber auch in dieser Frage erscheint der Egoismus das zentrale Problem - Wohlstandsheuchlertum.

--
... in Wirklichkeit ist ... immer alles ganz anders, als es ... in Wirklichkeit ist ...

Das Lachen wird dir vergehen, wenn

SevenSamurai @, Sonntag, 20.11.2016, 23:47 vor 3398 Tagen @ Kaladhor 2547 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 21.11.2016, 13:20

über 60jähriger noch nachzuweisen, dass man zehn Bewerbungen im Monat
weggeschickt hat ... obwohl, eigentlich muss ich bei dieser Vorstellung
schon lachen ob der Dummheit der Menschen.

Das Lachen wird dir schon noch vergehen, wenn diese selbstherrlichen Affen in der Agentur DEIN ALG für 14 Tage oder 6 Wochen auf Null kürzen...

Oder meinst du, Obdachlosigkeit trifft immer nur die anderen?

--
Zitat des Jahres: "We have put together I think the most extensive and inclusive voter fraud organization in the history of American politics."

It's a big club, and you ain't in it.

Das Prekariat wurde von den Gewerkschaften erschaffen

Orlando ⌂ @, Freitag, 18.11.2016, 09:48 vor 3400 Tagen @ Mr.Dux 4884 Views

... um die Privilegien der Metallarbeiter nicht anzutasten.

Statt den absurd übertriebenen Kündigungsschutz für alle abzuschaffen hat man unter Schröder lieber 30% Niedriglöhner der Wirtschaft zum Fraß vorgeworfen.

Schließlich ist man sozial.

Aber wenn Ihr ehrlich in Euch geht, war es das Richtige, und der Schwarm hat's auch abgesegnet.

Arbeitnehmer

farmer @, Freitag, 18.11.2016, 10:35 vor 3400 Tagen @ Orlando 4617 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 19.11.2016, 18:40

Wieso kann man das Thema nicht mal etwas marktwirtschaftlich angehen? Ich sehe es an mir, ich werde immer weniger leistungsfähig, je älter ich werde. Als Gegenpool kann ich nur mehr Erfahrung vorzeigen.

Bei uns in der Schweiz bekommt man mehr Ferien, je älter man wird, die Pensionskassenbeiträge des Arbeitgebers steigen im Alter.

Ich stelle auch lieber jüngere Leute ein, sind günstiger, haben nicht immer zu allem eine negative Meinung und wollen noch vorwärts kommen etc.

Ich wusste, meine Leistungskurve wird im Alter sinken, ich habe Rückstellungen gebildet und wäre heute in der Lage, meinen Lebensstandard zu halten mit einem einfachen, altersgerechten Job.

Wieso kann man den Arbeitern im Alter nicht etwas die Löhne kürzen? Wenn junge Leute damit rechnen, im Alter weniger zu verdienen, würden sie sich darauf einstellen. Oder ab 50 werden die Arbeitgeber-Beiträge gesenkt. Wobei heute schon sehr viele Hypotheken auf den Schultern der Jungen liegen.

Man muss sich eben darauf einstellen

Bretti @, Freitag, 18.11.2016, 13:10 vor 3400 Tagen @ farmer 3828 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 19.11.2016, 18:40

Ich denke nicht, dass man die Beiträge für den Arbeitgeber senken sollte. Man muss sich eben darauf einstellen, im Alter weniger zu verdienen, so wie Sie es getan haben. Alles andere würde nur die Wirtschaft hemmen.

Kündigungsschutz

SevenSamurai @, Sonntag, 20.11.2016, 23:50 vor 3398 Tagen @ Orlando 2587 Views

Statt den absurd übertriebenen Kündigungsschutz für alle abzuschaffen
hat man unter Schröder lieber 30% Niedriglöhner der Wirtschaft zum Fraß
vorgeworfen.

So ein Quatsch.

Du kriegst jeden ohne Probleme rausgeworfen.

Fraglich ist lediglich die Höhe der Abfindung/Entschädigung.

Man kann, wenn man es als Arbeitgeber darauf anlegt, jeden mit Abmahnungen und sinnlosen Vorschriften so mürbe machen, das man etwas gegen ihn in die Hand bekommt.

--
Zitat des Jahres: "We have put together I think the most extensive and inclusive voter fraud organization in the history of American politics."

It's a big club, and you ain't in it.

Deutschland fährt planmäßig zurück ;-)

Mr.Dux @, Freitag, 18.11.2016, 10:25 vor 3400 Tagen @ Mr.Dux 5287 Views

Deutschlands Wirtschaft hängt am Dieselauto, wie ein Junkie an der Nadel. Stirbt der Diesel, dann sterben auch einige deutsche Autobauer und Zulieferer. Doch der Diesel ist tot, nur weiß das jetzt noch keiner <img src=" />

Dem Diesel wird in den nächsten Jahren weltweit mehr und mehr der Gar ausgemacht, sprich Fahrverbot in Städten kommt sicher (nur will das jetzt noch keiner wahrhaben). Ebenso kommt die Preisanpassung von Diesel an Benzin, wodurch man dann an der Tankstelle keinen Vorteil mehr hat (nur glaubt das jetzt noch keiner). Die Folgen für die deutschen Autobauer werden dramatisch sein, was aber auch noch keiner wahrhaben will, weil wir einfach noch auf viel zu hohem Roß leben. Aber die Zukunft kann man eben immer erst rückblickend verstehen, doch die Winks mit dem Zaunpfahl sind an allen Ecken zu finden. Man muss nur offen dafür sein. Nachtigall ich hör dich trapsen, ob nun VW mit ihrem Dieselskandal oder dem Zuliefererstreit. Da sägt jemand gewaltig an Deutschlands Standbein.

http://www.wallstreet-online.de/nachricht/8618253-vw-abgasaffaere-volkswagen-zerschlagu...

Das ist natürlich alles politisch so gewollt und hat Nix mit Klimaschutz und Feinstaub zu tun. Zudem mutet die ganze Sache auch ziemlich schizophren an, wenn man bedenkt, was für politische Klimasauereien klammheimlich sonst so unterstützt werden, wie Chemtrails und Co. Hierbei spielt natürlich die deutsche Politik als Entscheidungsträger absolut keine Rolle, da solche Entscheidungen von anderen Eliten entscheiden werden.

Somit kommt auch der Tod vom Diesel nicht aus heiterem Himmel sondern ist von langer Hand geplant. Der Kuchen der Automarken bzw. Autohersteller wird in den kommenden Jahrzehnten neu aufgeteilt werden. Und da Europa, allen voran Deutschland, in den nächsten Jahren extrem destabilisiert und runter gewirtschaftet werden soll, so werden sich dem Niedergang auch einige deutsche Autohersteller anschließen. Massenarbeitslosigkeit ist die Folge. In etwa so wie es Nokia erging, als das iPhone von Apple im Jahre 2007 vorgestellt wurde. Aufzuhalten ist diese Entwicklung genauso wenig, wie die zukünftige Arbeitslosigkeit durch die Einführung von Robotern in der Wirtschaft.

Die Welt wird sich in den nächsten Jahren schneller verändern, als wir es aus der Vergangenheit gewohnt waren. Davon bin ich überzeugt ...

Was machst du mit dem Anteil von Diesel, der beim Raffinieren anfällt:

Volker @, Freitag, 18.11.2016, 11:06 vor 3400 Tagen @ Mr.Dux 4702 Views

Mal so zum Spaß den Diesel kaputtmachen geht aber nur, wenn man den Diesel, der beim Raffinieren zwangsweise anfällt, anderweitig verwenden kann. In der Raffinerie wird ja nicht heute der Dieselknopf gedrückt und morgen der Benzinknopf. Wenn es keine Nachfrage mehr nach Diesel geben darf, wird die Produktion für Benzin und vieles andere mehr auch sinken müssen. Man könnte natürlich die Ölheizung wieder fördern und den überschüssigen Diesel (leichtes Heizöl) dort verbrauchen. Ist aber zur Zeit nicht auf dem Schirm.

Welche Raffinerien? Etwa die, die in Deutschland in den letzten 30 Jahren nicht gebaut wurden?

Mephistopheles @, Datschiburg, Freitag, 18.11.2016, 12:15 vor 3400 Tagen @ Volker 4153 Views

Mal so zum Spaß den Diesel kaputtmachen geht aber nur, wenn man den
Diesel, der beim Raffinieren zwangsweise anfällt, anderweitig verwenden
kann.

Eine einzige Raffinerie wurde in Mitteldeutschland im Jahre 1997 errichtet, ansonsten ist weitgehend Sense seit den 80er Jahren.

Der Peak für den Raffineriebau lag in den 60ern des vergangenen Jahrtausends.
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Erd%C3%B6lraffinerien


Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Natürlich, nach der Demographie brauchst Du keine zusätzlichen Kapazitäten mehr..

Centao @, Freitag, 18.11.2016, 12:18 vor 3400 Tagen @ Mephistopheles 4018 Views

jedenfalls nicht in Europa.

China jedenfalls exportiert Benzine und damit auch Diesel. Die iedeologische Fahrt gegen die Mauer kommt halt aus D und USA..

Viele Grüße,
CenTao

Nicht nur Demographie, sondern schlimmer

Mephistopheles @, Datschiburg, Freitag, 18.11.2016, 12:46 vor 3400 Tagen @ Centao 4520 Views

jedenfalls nicht in Europa.

China jedenfalls exportiert Benzine und damit auch Diesel. Die
iedeologische Fahrt gegen die Mauer kommt halt aus D und USA..

Viele Grüße,
CenTao

[image]
https://de.wikipedia.org/wiki/Erd%C3%B6lraffinerie

Eine Raffinerie ist eine hochkompexe Maschine, komplexer m.E. sogar als ein AKW (nur der Schaden bei einem Gau in einem AKW ist um Dimensionen größer als wenn eine Raffinerie mal havariert).

Man muss sich das mal vorstellen, die waren mal in der Lage, so eine komplexe Maschine zu betreiben völlig ohne elektronische Steuerung!
Welches Unternehmen (weltweit(!)) wäre dazu heute noch in der Lage?

Und dieser Zerfall an Kenntnissen und Fertigkeiten zur Prozeßsteuerung ist wesentlich bedrohlicher als der demographische Faktor.


Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Stimmt Regel- und Wunderwerke!

Centao @, Freitag, 18.11.2016, 13:29 vor 3400 Tagen @ Mephistopheles 3885 Views

Allerdings ist die bundesweit, geplante Lastskalierung selbst für die letzten Wattstunden des gemeinen Verbrauchers bis in die Halligen.. ja nur eine Informatikeraufgabe..<img src=" />

"Wir schaffen das..!"

Ab wann wird eigentlich Elektroenergieversorgung gemäß dem Stufenentwicklungsplan der GRÖBuRegaZ + EU-Anhängsel nicht mehr steuer- und bezahlbar?

Wenn chemisch gebundene hochdichte Energiefür T+L in hochwertige elektrische Energie substituiert wird, wird sich der Elektroenergieverbrauch in D fast verzehnfachen..?

Schade nur das E.ON und RWE dies eventuell bis 2020 so nicht mehr schaffen..

Gruß,
CenTao

Die Nachfrage nach Diesel und Benzin wird wirklich fallen MÜSSEN

Ankawor, Freitag, 18.11.2016, 13:00 vor 3400 Tagen @ Volker 4275 Views

In der Raffinerie wird ja nicht heute der Dieselknopf gedrückt und
morgen der Benzinknopf. Wenn es keine Nachfrage mehr nach Diesel geben
darf, wird die Produktion für Benzin und vieles andere mehr auch sinken
müssen.

Hier im Forum wurde das ETP-Modell der Hills Group besprochen und es wurde ihm nicht
widersprochen.

Demnach wird in 4 - 10 Jahren die Nachfrage nach Benzin und Diesel tatsächlich
sinken MÜSSEN, aber aus ganz anderen Gründen, nämlich weil die Nettoenergie beim
Fördern von Öl in Richtung 0 tendiert.

Kleiner Exkurs:

EROI = (Geförderte Energie) / (Energie, die zum Fördern verbraucht wird)

Beispiel: 100 Liter Erdöl gefördert / 2 Liter werden zum Fördern verbraucht = EROI 50

Entwicklung:
EROI 2000: 35
EROI 2006: 18
EROI 2010: 10

Quelle:
https://2.bp.blogspot.com/-oNqS3dWPy-4/V4T5txv07_I/AAAAAAAABng/O4E46Jz3i04Ig9R4vms0-Zx8...

Neueren EROI habe ich nicht gefunden, die Tendenz ist aber fallend.

Ja, dies macht den Versuch auf individuelle Stromer zu setzen..

Centao @, Freitag, 18.11.2016, 13:15 vor 3400 Tagen @ Ankawor 3870 Views

so possierlich.

Der Primärenergieverbrauch zu Herstellung aber wird steigen..

Sorry, selbst die linksgrün angehauchte Wikipedia schreibt:

..In einer Studie im Auftrag der Europäischen Umweltagentur aus dem Jahr 2016 geben das Öko-Institut und das Forschungsunternehmen Transport & Mobility Leuven an, dass zur Herstellung eines Elektroautos 70 Prozent mehr Energie verbraucht wird als bei der Herstellung eines konventionellen Fahrzeugs, während der Energiebedarf im Betrieb viel geringer sei. Bei einer Umstellung von EU-weit 80 % der Autoflotte auf Elektroautos würden ca. 450 TWh Strom benötigt. Dabei könnten in den 28 EU-Mitgliedstaaten netto ca. 255 Millionen Tonnen Kohlenstoffdioxid pro Jahr eingespart werden.

Ohne Russengas gehen ab 2020 dann alle Lichter aus..?!

Viele Grüße,
CenTao

Das ETP-Modell für Öl ist einseitig.

FOX-NEWS @, fair and balanced, Freitag, 18.11.2016, 13:20 vor 3400 Tagen @ Ankawor 3854 Views

Hier im Forum wurde das ETP-Modell der Hills Group besprochen und es wurde
ihm nicht
widersprochen.

Was wir für eine genaue Prognose bräuchten, wäre ETP-Fossil + ETP-Regenerativ, also eine ETP-Betrachtung aller Energieformen. Mein Bauchgefühl sagt mir, daß da auch keine rosige Zukunft zu erwarten ist und das jedes e-Auto, das energieintensiv produziert ein altes Auto ersetzt, das System ein wenig schneller Richtung Abgrund schiebt.

Grüße

--
[image]
** Keiner soll hungern ohne zu frieren! **

Kein Regenerativ ohne Fossil

Ankawor, Freitag, 18.11.2016, 14:04 vor 3400 Tagen @ FOX-NEWS 3768 Views

Hallo Fox-News,

Was wir für eine genaue Prognose bräuchten, wäre ETP-Fossil + ETP-Regenerativ, also eine
ETP-Betrachtung aller Energieformen.


da muss ich dir leider widersprechen.

Das ETP-Modell ist erstens nicht auf regenerative Energien anwendbar, da diese regenerativ sind.

Zweitens zählt nur ETP-Fossil, da die Regenerativen davon abhängig sind.

Es wurde ansatzweise hier im Forum und vielfach an anderen Fundstellen dargelegt, dass regenerative Energien der fossilen Energien bedürfen, da die meisten eben nicht so funktionieren wie Solar Breeder, bei denen die Energie für die Herstellung weiterer Anlagen von diesen Anlagen selbst bereitgestellt wird.

Einfach ausgedrückt: Eine Windanlage steht bei mir auf dem Berg und mit der gelieferten Energie wird alles hergestellt, was zum Bereitstellen einer weiteren Windlage erforderlich ist:

Eisenerz fördern, Stahlproduktion, Transport nach Deutschland, Strom für die Produktion, Aufbau, Lebensunterhalt für die Leute, die die Windanlage herstellen, aufbauen und warten und vieles mehr.

Ich kann mir vorstellen, dass es in dieser Produktionskette Leute gibt, die sich wiehernd auf dem Boden wälzen, wenn man ihnen vorschlägt, sie sollten bei ihrer Tätigkeit Windenergie verwenden.

Näheres dazu (leider auf Englisch):

http://cassandralegacy.blogspot.de/2016/07/some-reflections-on-twilight-of-oil-age.html

Kein NEUES Regenerativ ohne Fossil

FOX-NEWS @, fair and balanced, Freitag, 18.11.2016, 14:46 vor 3400 Tagen @ Ankawor 3607 Views

Vor allem deshalb, weil der Beitrag der Regenerativen am Total zu gering ist.

Das ETP-Modell ist erstens nicht auf regenerative Energien anwendbar, da
diese regenerativ sind.

ETP (Energy Total Production) ist eine Kenngröße, welche sich durchaus auf Regenerative anwenden lässt. So ist ETP für bestehende Wasserkraftwerke tendenziell fallend (Effizienzgewinne). Jedes hinzukommende Wasserkraftwerk steht dann schlechter da (Sweet Spots First Regel). Ausserdem ist zu berücksichtigen, daß vergangene energetische Investitionen für eine Zukunftsbetrachtung irrelevant sind.

Zweitens zählt nur ETP-Fossil, da die Regenerativen davon abhängig
sind.

Quersubvention allerorten: Die norvegische Ölpumpe läuft mit Wasserkraftstrom, der Wasserkrafttechniker fährt (noch) mit Öl zu seinem Wasserkraftwerk. Usw.

Ich kann mir vorstellen, dass es in dieser Produktionskette Leute gibt,
die sich wiehernd auf dem Boden wälzen, wenn man ihnen vorschlägt, sie
sollten bei ihrer Tätigkeit Windenergie verwenden.

Klar, wenns kein Traditionsmüller mit seiner Windmühle ist ...

--
[image]
** Keiner soll hungern ohne zu frieren! **

Das AUS für Verbrenner weltweit ...

Mr.Dux @, Freitag, 18.11.2016, 11:28 vor 3400 Tagen @ Mr.Dux 5439 Views

Strom

Rotti @, Pampa, Freitag, 18.11.2016, 11:48 vor 3400 Tagen @ Mr.Dux 4633 Views

Servus!

Und mit welchem Strom und welchen Batterien soll das Auto der Zukunft fahren?
Wir könnten natürlich den Strom für die Autos mit Dieselgeneratoren erzeugen. [[rofl]]

--
Ich esse und trinke, also bin ich.

E-Auto = 30.000 weitere Windräder, bei Windstille zu Hause bleiben?

Ankawor, Freitag, 18.11.2016, 12:20 vor 3400 Tagen @ Rotti 4334 Views

Bei MMNews hatte vor Wochen mal jemand nachgerechnet. Um den Strom für E-Autos mit Wind zu erzeugen, muss die Zahl der Windkraftwerke von
27.000 auf 59.000 steigen.

Geht das? Im Artikel wird auch süffisiant dargelegt, wie das mit dem Fahren bei Flaute geht.

http://www.mmnews.de/index.php/politik/86961-e-auto-pflicht-willkommen-in-nordkorea


Aber mein Einwand ist müßig. Die sowas planen, sind unendlich viel intelligenter als ich, daher wird es wohl auch gehen.

Ohne die Hauptsätze der Thermodynamik wäre die Welt soooo geil! (oT)

FOX-NEWS @, fair and balanced, Freitag, 18.11.2016, 13:01 vor 3400 Tagen @ Landwirt 3728 Views

- kein Text -

--
[image]
** Keiner soll hungern ohne zu frieren! **

Ja, was für ein geiler Scheixx

Centao @, Freitag, 18.11.2016, 14:15 vor 3400 Tagen @ FOX-NEWS 4146 Views

denn aus der ohnehin energieintensiven Plasmaerzeugung, nochmal im EUV-Bereich (na wo denn sonst..) MegaWatt-µs? herauszuholen ist schon:

Gesetze der Physik werden gelockert

Dunkle Materie liefert auch was dazu.. wirklich das BlackLight-Eingefange mit einem BB, alles dabei für die Physik der Cäsaren..<img src=" />

Danke und Gruß,
CenTao

Noch ein paar Infos aus "Atome schrumpfen statt Kerne spalten"

Centao @, Freitag, 18.11.2016, 16:56 vor 3400 Tagen @ Centao 3597 Views

Seite: 104

Elitegruppe wird auf Hydrinos aufmerksam

Conrads (Niedertemperaturplasmaphysik an der Uni Greifswald) und Mills blieben in Verbindung: Mills erzählte dem älteren
Wissenschaftler von seinem Wunsch, in seinen Versuchen die ultra-
violette Strahlung zu messen.

Als Conrads Mills das nächste Mal in seinem Labor besuchte, entwarfen die beiden Versuchsanordnungen und kauften ein Spektrometer (Meßgerät). Conrads kehrte nach Deutschland zurück, nun aber nach Greifswald an die Ernst-Moritz-Arndt-Universität, an die er als Leiter des Instituts für Niedertempe-
ratur-Plasmaphysik berufen worden war. Conrads war in der Lage,
eine bemerkenswert hohe Energieausbeute aus einer Millsschen Elek-
trolysezelle zu erzielen.
Triumphierend faßt Mills zusammen, was Conrads damit nachge-
wiesen hatte:
• Das Plasma entsteht im Wasserstoff und ist sehr energiereich.
• Das Plasma wird mit Hilfe einer neuen, bislang unbekannten
chemischen Reaktion erzeugt.
• Bei dem Verfahren entsteht sehr energiereiches Licht im äußer-
sten ultravioletten Bereich des Lichtspektrums – zehnmal ener-
giereicher als jede bislang bekannte chemische Reaktion.
• Es stellt eine neue Energiequelle dar.

Zu Mills’ großer Freude stellte Conrads seine Ergebnisse bei einem
Treffen der Amerikanischen Chemischen Gesellschaft vor. Danach
kehrte der Professor an deutsche Forschungsinstitute zurück (Jülich
und Bochum), um dort weitere verfeinerte spektroskopische Messun-
gen mit BlackLight-Produkten durchzuführen.

...

Ohm, das muß ich mir mal näher ansehen..

Gruß,
CenTao

Windräder

Rotti @, Pampa, Freitag, 18.11.2016, 16:56 vor 3400 Tagen @ Landwirt 3602 Views

http://fehnblog.de/brilliantlightpower-bringtbilligeelektrizitaetfuerdiewelt.html

Es lohnt, diesen Blog durchzustöbern

Ich habe inzwischen fast alle Wälder wieder verkauft

Servus Landwirt!
So von Bauer zu Bauer, ich würde die Windräder noch behalten. [[freude]]
Ich verkaufe meine Photovoltaikanlage auch noch nicht, versprochen. [[zigarre]]

Da hat doch tatsächlich jemand die Dyson-Sphäre gebaut. [[top]]
Im Text deines links steht es ja, die beste Website ever. [[freude]]
Da kann ja nichts mehr schief gehen.

M.f.G.
Rotti

--
Ich esse und trinke, also bin ich.

Nur sehr bedingt zu empfehlen

b.o.bachter @, Samstag, 19.11.2016, 20:45 vor 3399 Tagen @ Landwirt 2896 Views

http://fehnblog.de/brilliantlightpower-bringtbilligeelektrizitaetfuerdiewelt.html

Es lohnt, diesen Blog durchzustöbern

Ähem...pardon...na ja...Willi Meinders hat sich bis in das vergangene Jahr auch für das Aua-Kw von Rosch (Neues zum Fall Rosch) heftig ins Geschirr geschmissen. Dieser fachlich ahnungslose Spezialist für neuartige Energieformen urteilte damals in Sachen LENR und AuKw: „Beiden Systemen ist eines gemein: Sie funktionieren!“

Inzwischen scheint er bei seiner Spezialisierung einen Schritt voran gekommen zu sein, denn man fragt sich, weshalb sonst die Aua-Kw Geschichte inzwischen komplett auf dem Blog gelöscht ist. Eine andere Frage ist, warum Herr Rossi sein Glück immer noch sucht. Nun schraubt er an der x-ten Version seines E-Cat herum und die Vorgänger liefen vor Jahren schon super...

Was natürlich nicht heißt, dass ein blindes Huhn nicht auch mal einen Korn trinken könnte. Insofern mag Herr Meinders auch weiterhin vom Jahrmarkt der Gaukler berichten und verkünden, dass die Zukunft heuer mal wieder besonders nahe ist.

Strom ist kein Problem - hier ein paar Fakten - mskTmL

McShorty @, Nürd-Mütryx fün Dülbünyen, Freitag, 18.11.2016, 15:49 vor 3400 Tagen @ Rotti 4064 Views

Servus!

Und mit welchem Strom und welchen Batterien soll das Auto der Zukunft
fahren?
Wir könnten natürlich den Strom für die Autos mit Dieselgeneratoren
erzeugen. [[rofl]]

Hallo,

nee, das geht besser..wir exportieren den Diesel - natürlich subventioniert ---> das Ausland macht daraus Strom und wir kaufen den ordentlich teuer (wg. der Wertschöpfungskette) zurück...[[freude]]

Wobei Strom ist nun echt kein Problem...dazu nur ein paar Links mit Zahlen...

http://www.achgut.com/artikel/autark_am_arsch._ein_energiewendemaerchen

http://www.achgut.com/artikel/2050_fahren_wir_alle_mit_einer_kugel_eis

http://www.achgut.com/artikel/energiewende-haloween_nichts_suesses_sondern_saures

Hoffe wir hatten die noch nicht, auf jeden Fall ein Fall für Protokoll.
Btw. ich freu mich schon drauf wenn VdL Panzerfahrer_INNEN mit Emobil (natürlich in Highheals) in den Kampf gg. den pöööhsen Russen ziehen.
Fürchte aber dass Putin da nicht ganz mitzieht und einen kleinen aber entscheidenen Edge hat. Und das nicht nur wg. der Verlängerungsschnüre und dem ganzen Kabelsalat^^. [[freude]]

Gruß aus/ins Irrenhaus
McShorty

--
Danke an Elli, Chef, HM und igelei für das wunderbare Forum hier!
Seid wachsam auf diesem Narrenschiff!

Das liegt am weltweiten Debitismus

Centao @, Freitag, 18.11.2016, 12:20 vor 3400 Tagen @ Mr.Dux 4085 Views

Verbrenner sind deutlich zu teuer für viele, bleiben aber der Traum.. Akkubetriebene Roller und Pedelecs sind deutlich günstiger.

Gruß,
CenTao

PS: Gehört den Elenden zukünftig die Welt..?

Also einfach per Befehl von oben, oder wie? (oT)

inno @, Freitag, 18.11.2016, 14:51 vor 3400 Tagen @ Mr.Dux 3390 Views

- kein Text -

Ich sehe da nur eines:

Kaladhor @, Münsterland, Freitag, 18.11.2016, 15:17 vor 3400 Tagen @ Mr.Dux 3845 Views

Dass spätestens 2030 alles kollabieren wird.
Was da veranstaltet wird ist sogar noch abstruser als schlechte Science-Fiction.

Was hier mehr oder weniger zu Grabe getragen wird, ist der Individualverkehr, wie wir ihn bislang kennen, denn dieser ist mit der aktuellen (und auch mit der zu erwartenden) E-Mobilität-Technik einfach nicht umsetzbar. Weder haben wir Medien, die von der Energiedichte her mit Benzin/Diesel vergleichbar sind (bei einem an Verbrennungsmotoren festhalten) noch haben wir bezahlbare Speichermöglichkeiten für elektrische Energie mit einer ähnlich einfachen Handhabung wie bei heutigen Treibstoffen.

Sinnvoll wäre es dagegen, wenn man heute anfangen würde, und den gesamten, europäischen Bahnverkehr auf E-Betrieb umstellen würde. Ok, dafür müsste dann auch wirklich der allerletzte Meter Bahngleise mit einer Oberleitung versehen werden und natürlich müssten sämtliche nicht-elektrisch betriebenen Fahrzeuge ausgetauscht werden. Das wäre aber ein gangbarer Weg, denn die Anlagen sind stationär.

Wenn man gleichzeitig ein durchdachtes Transportsystem umsetzen würde, könnten sicherlich 90% aller Transitfahrten statt auf der Autobahn auf einem Güterwaggon zurückgelegt werden.

Weiters sollten sämtliche Fahrzeugparks von örtlichen Logistikern (DHL, DPD und Co.) zumindest für den Nahbereich auf Elektrofahrzeuge umgestellt werden. Desweiteren sämtliche Entsorgungsfahrzeuge.

Diese drei genannten Punkte würden sicherlich viel mehr für die Umwelt bringen als der Verbot von Verbrennungsmotoren ab einem bestimmten Datum...zumal man ja die Wirkung von von oben herabdiktierten Vorschriften kennt...

Grüße,
Kaladhor

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

MAD MAX ante portas

FOX-NEWS @, fair and balanced, Freitag, 18.11.2016, 16:05 vor 3400 Tagen @ Kaladhor 3832 Views

Dass spätestens 2030 alles kollabieren wird.
Was da veranstaltet wird ist sogar noch abstruser als schlechte
Science-Fiction.

Es gibt in der Tat viel schlechte SciFy. Die Mad Max Filme 1+2 (3,4 sind albern) sind als Dystopien aber schon sehr prophetisch.

Was hier mehr oder weniger zu Grabe getragen wird, ist der
Individualverkehr, wie wir ihn bislang kennen, denn dieser ist mit der
aktuellen (und auch mit der zu erwartenden) E-Mobilität-Technik einfach
nicht umsetzbar. Weder haben wir Medien, die von der Energiedichte her mit
Benzin/Diesel vergleichbar sind (bei einem an Verbrennungsmotoren
festhalten) noch haben wir bezahlbare Speichermöglichkeiten für
elektrische Energie mit einer ähnlich einfachen Handhabung wie bei
heutigen Treibstoffen.

Geschichtlich gesehen ist die Umstellung auf Strom/Solar eine Regression. Bisher wurden Energiequellen immer von höherwertigen abgelöst. Aber eine derartige Ablöse ist nicht in Sicht, sondern eine fatale Kombination aus Ressourcenverschlechterung, Bevölkerungswachstum und systemischer Überschuldung.

Grüße

--
[image]
** Keiner soll hungern ohne zu frieren! **

Individualverkehr

Mephistopheles @, Datschiburg, Freitag, 18.11.2016, 16:09 vor 3400 Tagen @ Kaladhor 3835 Views

Dass spätestens 2030 alles kollabieren wird.
Was da veranstaltet wird ist sogar noch abstruser als schlechte
Science-Fiction.

Was hier mehr oder weniger zu Grabe getragen wird, ist der
Individualverkehr, wie wir ihn bislang kennen, denn dieser ist mit der
aktuellen (und auch mit der zu erwartenden) E-Mobilität-Technik einfach
nicht umsetzbar. Weder haben wir Medien, die von der Energiedichte her mit
Benzin/Diesel vergleichbar sind (bei einem an Verbrennungsmotoren
festhalten) noch haben wir bezahlbare Speichermöglichkeiten für
elektrische Energie mit einer ähnlich einfachen Handhabung wie bei
heutigen Treibstoffen.

[image]

No comment.


Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Und was ist mit Diesel für LKW? Sollen die auch alle "Stromer" werden??

Konstantin ⌂ @, Waldhessen, Freitag, 18.11.2016, 16:55 vor 3400 Tagen @ Mr.Dux 3801 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 18.11.2016, 19:20

Also wenn ich so beobachte, was auf den Straßen los ist, dann gibt es neben den PKW auch noch LKW. Auf Autobahnen fahren nicht selten gleichviel oder sogar mehr LKW als PKW. Dies ist zumindest mein subjektiver Eindruck. Außerdem beobachte ich seit ein paar Jahren eine starke Zunahme von LKW.

Die Zielrichtung ist eindeutig und klar … Ausstieg aus dem Verbrenner
allgemein und weltweit …

Vielleicht soll dies für PKW gelten, aber doch sicher nicht für LKW.

Demnach wird zukünftig viel weniger Diesel und eben auch Benzin weltweit
benötigt …

Nun, wenn es die LKW nicht gäbe...
Und wenn in Zukunft der Sprit für den PKW aus der Steckdose kommt, gilt das auch für das Essen, Baustoffe, Brennholz-Pellets, Möbel, Kleidung, etc.?
Und die Entsorgung von Müll läuft dann auch über die Steckdose, oder wie?
Nee, dazu gibt es Müll-LKW.

Ohne LKW läuft doch fast nichts mehr.

Wenn ich diese Graphik ansehe, dann steigt der Dieselverbrauch laufend an:
[image]

Bild aus dieser Seite:
http://www.umweltbundesamt.de/daten/verkehr/kraftstoffverbrauch-nach-energietraegern

Dann gibt es noch Baufahrzeuge und Baumaschinen, Schiffsmotoren und vieles mehr. Es läuft doch praktisch fast alles "große", alles was so richtig Kraft erzeugen muss, mit Diesel.

Meines Erachtens kommt das 'Aus' für den Diesel nicht so schnell, wenn überhaupt.

Viele Grüße
Konstantin

--
"Die wichtigsten Bücher für Herz und Seele: Anastasia"

Schwere Zugmaschinen

Rotti @, Pampa, Freitag, 18.11.2016, 17:01 vor 3400 Tagen @ Konstantin 4225 Views

Also wenn ich so beobachte was auf den Straßen los ist, dann gibt es neben
den PKW auch noch LKW. Auf Autobahnen fahren nicht selten gleichviel oder
sogar mehr LKW als PKW. Dies ist zumindest mein subjektiver Eindruck.
Ausserdem beobachte ich seit ein paar Jahren eine starke Zunahme von LKW.

Die Zielrichtung ist eindeutig und klar … Ausstieg aus dem Verbrenner
allgemein und weltweit …


Vielleicht soll dies für PKW gelten, aber doch sicher nicht für LKW.

Demnach wird zukünftig viel weniger Diesel und eben auch Benzin

weltweit

benötigt …


Nun, wenn es die LKW nicht gäbe...
Und wenn in Zukunft der Sprit für den PKW aus der Steckdose kommt, gilt
das auch für das Essen, Baustoffe, Brennholz-Pellets, Möbel, Kleidung,
etc.?
Und die Entsorgung von Müll läuft dann auch über die Steckdose, oder
wie?
Nee, dazu gibt es Müll-LKW.

Ohne LKW läuft doch fast nichts mehr.

Wenn ich diese Graphik ansehe, dann steigt der Dieselverbrauch laufend
an:
http://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/384/bilder/2_abb_entwicklung-eev_2015-10-05.png

Bild aus dieser Seite:
http://www.umweltbundesamt.de/daten/verkehr/kraftstoffverbrauch-nach-energietraegern

Dann gibt es noch Baufahrzeuge und Baumaschinen, Schiffsmotoren und vieles
mehr. Es läuft doch praktisch fast alles "große", alles was so richtig
Kraft erzeugen muss, mit Diesel.

Meines Erachtens kommt das 'Aus' für den Diesel nicht so schnell, wenn
überhaupt.

Viele Grüße
Konstantin

Servus Konstantin
Wenn schon, dann so: https://www.youtube.com/watch?v=ccUsibjyUzw [[top]]

M.f.G.
Rotti

--
Ich esse und trinke, also bin ich.

75 PS, das ist lächerlich

Morpheus ⌂ @, Samstag, 19.11.2016, 14:14 vor 3399 Tagen @ Rotti 3024 Views

Hallo rotti,

denn für die meisten Arbeiten reichen 75 PS bei weitem nicht aus.

Das Ding kann man als Hof-Trak nehmen, für die Futtergewinnung und -verteilung. Aber Bodenbearbeitung mit 75 PS kannst du machen, aber dann mit einer Arbeitsbreite, die unterhalb der des Schleppers liegt.

Das erhöht die Kosten erheblich. Und du brauchst 3 Traktoren statt einem. Weil die Arbeit kannst du nicht einfach mal so in der dreifachen Zeit erledigen. Das geht nicht, weil die Zeitfenster für Saat und Ernte eben schon in der Theorie recht kurz sind. In der Praxis werden sie durch die Wetter-Einflüsse (fehlender Regen, Regen statt Trockenheit, oder zu viel Regen) noch weiter eingeschränkt. Wenn dann in so einem knappen Zeitfenster die selbe Fläche bestellt/abgeerntet werden muss, dann muss bei einer geringeren Arbeitsbreite die Anzahl der Maschinen erhöht werden.

Für eine mittelgroße Direkt-Saat-Maschine mit 4,50 Breite brauchst du 100 PS. Und man zieht das Teil über den Boden. Die großen Flächen, die heute zur Ernährung beitragen werden mindestens mit 9m Saat-Maschinen bearbeitet. Und ab und zu muss auch Arbeit im Boden, mit einer Tiefe von bis zu 10cm (minimum) gemacht werden. Und ohne Herbizide wie Glyphosat braucht es dann auch neue Verfahren zu Unkrautvernichtung, sonst ist so eine Bodenbearbeitung regelmäßig erforderlich. ((OT: Bosch entwickelt gerade einen Roboter, der so etwas macht, aber ist ein anderes Thema.))

Ein Wasserstoff-Traktor wird auch viel leichter, du musst als mehr Gewichte mitnehmen, um den Arbeitsgeräten etwas entgegen zu setzen. Sonst drehen die Räder durch oder der Traktor kippt einfach vorne hoch.

Das wird mMn ein Nischenprodukt. Wer meint, dass mit solchen Dingern die Menschheit (in der heutigen Quantität) ernährt werden kann, der träumt.

Für PKWs wird die Umstellung auf Elektro funktionieren, für LKW vielleicht. Die Landwirtschaft wird mit Sicherheit der letzte Bereich werden, der auf dem Boden noch Verbrennungsmotoren einsetzt.

Das Haupt-Hindernis: Wie soll zu den aktuellen Preisen, bei denen alle Landwirte weltweit praktisch aus der Substanz leben, so eine grigantische Umstellungen finanziert werden. Das kannst man mMn vergessen. Oder man bräuchte Riesen-Betriebe wie die LPGs in der DDR. So etwas funktioniert dann aber nicht, auch wenn es kapitalistisch organisiert wird. Denn den Leuten an der Arbeitsfront ist es letztlich sch...egal, wenn die Saat nicht aufgeht oder die Früchte auf dem Feld verfaulen. Das passiert immer. Nur bei solch großen Betrieben sind das dann nicht 5-20% der Fälle sondern 60-90%. Landwirtschaft geht nur in sehr überschaubaren Einheiten mit sehr straffer und motivierter Führung.

Grüße
Morpheus

--
-------------------------------------------
Wir - für die unbeschränkbare Freiheit.

NH2

Rotti @, Pampa, Samstag, 19.11.2016, 15:13 vor 3399 Tagen @ Morpheus 2918 Views

Hallo rotti,

Servus Morpheus!

denn für die meisten Arbeiten reichen 75 PS bei weitem nicht aus.

Prototyp

Das Ding kann man als Hof-Trak nehmen, für die Futtergewinnung und
-verteilung. Aber Bodenbearbeitung mit 75 PS kannst du machen, aber dann
mit einer Arbeitsbreite, die unterhalb der des Schleppers liegt.

Prototyp
Einen Elektromotor kann man fast beliebig groß bauen. Die Frage ist immer die Speicherung und Bereitstellung des Stromes. Hier ist der vielversprechensde Ansatz die Brennstoffzelle. Übrigens ist das Problem momentan die Kühlung.

Das erhöht die Kosten erheblich. Und du brauchst 3 Traktoren statt einem.
Weil die Arbeit kannst du nicht einfach mal so in der dreifachen Zeit
erledigen. Das geht nicht, weil die Zeitfenster für Saat und Ernte eben
schon in der Theorie recht kurz sind. In der Praxis werden sie durch die
Wetter-Einflüsse (fehlender Regen, Regen statt Trockenheit, oder zu viel
Regen) noch weiter eingeschränkt. Wenn dann in so einem knappen
Zeitfenster die selbe Fläche bestellt/abgeerntet werden muss, dann muss
bei einer geringeren Arbeitsbreite die Anzahl der Maschinen erhöht werden.

Ich bin selbst Bauer und kenne die Zusammenhänge. Aber ein Elektromotor mit gleicher Leistung, wie ein Verbrennungsmotor ist leichter. Wie gesagt, handelt es sich um einen Prototypen, den man auch auf 200 PS bauen könnte.

Für eine mittelgroße Direkt-Saat-Maschine mit 4,50 Breite brauchst du
100 PS.

100 PS reichen dafür nicht.

Und man zieht das Teil über den Boden. Die großen Flächen, die
heute zur Ernährung beitragen werden mindestens mit 9m Saat-Maschinen
bearbeitet. Und ab und zu muss auch Arbeit im Boden, mit einer Tiefe von
bis zu 10cm (minimum) gemacht werden. Und ohne Herbizide wie Glyphosat
braucht es dann auch neue Verfahren zu Unkrautvernichtung, sonst ist so
eine Bodenbearbeitung regelmäßig erforderlich. ((OT: Bosch entwickelt
gerade einen Roboter, der so etwas macht, aber ist ein anderes Thema.))

Das ist immer die Argumentation der Glyphosatbefürworter. Normale, wendende Bodenbearbeitung macht Glyphosat überflüssig. Du beschreibst hier amerikanische Verhältnisse. Den Beweis, dass das kostengünstiger ist, der fehlt bis jetzt.


Ein Wasserstoff-Traktor wird auch viel leichter, du musst als mehr
Gewichte mitnehmen, um den Arbeitsgeräten etwas entgegen zu setzen. Sonst
drehen die Räder durch oder der Traktor kippt einfach vorne hoch.

Wo liegt das Problem, wenn ich zielgerichtet aufballastiere? Besser, als unnützes Mitschleppen von Gewicht da, wo ich es nicht brauche.

Das wird mMn ein Nischenprodukt. Wer meint, dass mit solchen Dingern die
Menschheit (in der heutigen Quantität) ernährt werden kann, der träumt.

Die einzige Frage ist doch, kann ich mit dem Brennstoffzellenschlepper einen Tag ohne Nachtanken arbeiten, bei ausreichender Leistung?

Für PKWs wird die Umstellung auf Elektro funktionieren, für LKW
vielleicht. Die Landwirtschaft wird mit Sicherheit der letzte Bereich
werden, der auf dem Boden noch Verbrennungsmotoren einsetzt.

Ich hab gerade meine Glaskugel nicht griffbereit und gebe dazu keine Prognose ab.

Das Haupt-Hindernis: Wie soll zu den aktuellen Preisen, bei denen alle
Landwirte weltweit praktisch aus der Substanz leben, so eine grigantische
Umstellungen finanziert werden. Das kannst man mMn vergessen. Oder man
bräuchte Riesen-Betriebe wie die LPGs in der DDR. So etwas funktioniert
dann aber nicht, auch wenn es kapitalistisch organisiert wird. Denn den
Leuten an der Arbeitsfront ist es letztlich sch...egal, wenn die Saat nicht
aufgeht oder die Früchte auf dem Feld verfaulen. Das passiert immer. Nur
bei solch großen Betrieben sind das dann nicht 5-20% der Fälle sondern
60-90%. Landwirtschaft geht nur in sehr überschaubaren Einheiten mit sehr
straffer und motivierter Führung.

Und genau deshalb ist die Brennstoffzelle ein guter Ansatz. Man treibt einen Schlepper mit Elektromotoren an. Ich erspare mir damit die heute gebräuchlichen aufwendigen und sündhaft teuren Getriebe (stufenlos, Lastschaltung, Motor-Getriebemanagement, Kraftübertragung auf Anbau-und Anhängegeräte.
Sicher sind die Brennstoffzellen teuer (über Elektromotoren müssen wir nicht diskutieren, die sind billig und zuverlässig), dafür aber kann man auf Getriebe und Zapfwellen etc. verzichten.
Über eine Kostendegression bei neuer Technologie, die eingeführt wird, können wir auch nur spekulieren. Wenn man aber in den Bereich der Computertechnologie reinschaut, .................. dann geht da noch was. [[zwinker]]


Grüße
Morpheus

M.f.G.
Rotti

--
Ich esse und trinke, also bin ich.

Ja, LkW werden, wie einst die Bahn, bald nicht mehr mit Diesel fahrn (oT)

Zarathustra, Samstag, 19.11.2016, 10:15 vor 3399 Tagen @ Konstantin 2849 Views

- kein Text -

Die Wirtschaftskrieg-("Strafzahlung")-Überweisungen in die USA werden teuer werden - irgendwo muss man halt anfangen zu sparen ... (oT)

Romeo @, Somalia 2.0, Freitag, 18.11.2016, 17:26 vor 3400 Tagen @ Mr.Dux 3327 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 18.11.2016, 17:29

- kein Text -

--
Klagt nicht, kämpft!

Jeff Sessions = Ende von VW (oT)

also @, Freitag, 18.11.2016, 21:14 vor 3400 Tagen @ Mr.Dux 3286 Views

- kein Text -

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Wandere aus, solange es noch geht.