SpaceX plant weltweites Satelliten-Internet

CalBaer @, Donnerstag, 17.11.2016, 19:17 vor 3401 Tagen 7487 Views

Das waere doch mal eine realistisches und sinnvolles Projekt anstatt Mars-Besiedelung oder der Versuch den realen Strassenverkehr neuzuordnen: https://www.youtube.com/watch?v=_aKLwYgUj4A

Bis zu 1 Gbit/s pro Endbenutzer sollen moeglich sein, 4.425 Satelliten in ca. 1200 km Hoehe sollen die gesamte Erde abdecken. Die Latenzzeiten sollen mit 25-35 ms sogar durchaus gamerfreundlich sein. Im Endausbau sollen ca. 80 Tbit/s erreicht werden, was jedem Erdenbuerger theoretisch eine kontinuierliche Datenrate von ueber 10kbit/s ermoeglichte.


SpaceX just asked permission to launch 4,425 satellites — more than orbit Earth today
http://www.businessinsider.de/spacex-internet-satellite-constellation-2016-11

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

Low Earth orbit

Sylvia @, Donnerstag, 17.11.2016, 19:48 vor 3401 Tagen @ CalBaer 5651 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 17.11.2016, 19:59

Bis zu 1 Gbit/s pro Endbenutzer sollen moeglich sein, 4.425 Satelliten in
ca. 1200 km Hoehe sollen die gesamte Erde abdecken.

Ich hab mich gerade gefragt, wie schnell die Dinger da unterwegs sein müssen. Laut Wikipedia gut 7km/s.

4.425 Satelliten sausen dann mit gut 25.000 km/h herum. Wow!

--
"Der Computer ist die logische Weiterentwicklung des Menschen: Intelligenz ohne Moral." (John Osborne)
"Der Gutmensch ist die logische Rückentwicklung des Menschen: Moral ohne Intelligenz." (unbekannt)

Up-Down

QuerDenker @, Donnerstag, 17.11.2016, 20:27 vor 3401 Tagen @ CalBaer 5664 Views

Hallo CalBaer,

mit 4425 Satelliten - die ja nicht nur miteinander kommunizieren müssen, sondern auch 'in der Bahn' bleiben - klingt das zunächst nach Sir Clarke. [[zwinker]]

Bis zu 1 Gbit/s pro Endbenutzer sollen moeglich sein, 4.425 Satelliten in
ca. 1200 km Hoehe sollen die gesamte Erde abdecken. Die Latenzzeiten sollen
mit 25-35 ms sogar durchaus gamerfreundlich sein. Im Endausbau sollen ca.
80 Tbit/s erreicht werden, was jedem Erdenbuerger theoretisch eine
kontinuierliche Datenrate von ueber 10kbit/s ermoeglichte.

Das ist wieder eine 'bis zu' Angabe, mit den 1Gbit/s!
Und nennt wie bei ähnlichen 'shared' Technologien wohl auch nur Downstream.
Es interessiert aber immer auch der Upstream.
Der ist technisch - beginnend bei der Sendeleistung und Fokusierung der Geräte der Endkunden 'am Boden' - erheblich aufwendiger.

Die o.g. Angabe "10kbit/s pro Erdenbürger" (hoffentlich JE in beide Richtungen) zeigt dann auch, dass damit nicht einmal stabil EIN VoIP-Kanal abzubilden wäre.

Sobald das mit einem 'sinnvollem' Upstream gelöst wäre, wäre das natürlich ein Weg.

Nebenbei bestimmt Upstream * Satellitenanzahl * durchschnittlich 'sichtbare' Bodenstationsanzahl pro Satellit, auch die Obergrenze für die maximal verfügbare Ddown-)Realdatenrate. Denn Realtime-Nutzdaten müssen ja irgendwo auch 'real-time' herkommen. [[freude]]

Beste Grüße

QuerDenker

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Wahnsinnig spannend

Sylvia @, Donnerstag, 17.11.2016, 20:35 vor 3401 Tagen @ QuerDenker 5848 Views

Es interessiert aber immer auch der Upstream.

Find ich jetzt wahnsinnig interessant wie der Upstream funktionieren soll. Also wie man sowas technisch realisiert einen dieser 4.425 25.000km/h schnellen Satelliten vom Boden aus zu erwischen.

Falls ein @CrisisMaven oder Harald Lesch hier mitliest: Ich bitte um Erklärung à la Sendung mit der Maus [[zwinker]].

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Ja, es droht sowas wie ein VoIP-Monolog

QuerDenker @, Donnerstag, 17.11.2016, 20:53 vor 3401 Tagen @ Sylvia 5342 Views

Hallo Sylvia,

Es interessiert aber immer auch der Upstream.


Find ich jetzt wahnsinnig interessant wie der Upstream funktionieren soll.
Also wie man sowas technisch realisiert einen dieser 4.425 25.000km/h
schnellen Satelliten vom Boden aus zu erwischen.

Daten werden einfach ungerichtet abgestrahlt und werden im Rahmen von 'Sichtbarketi' von einem (grundsätzlich beliebigen) Satelliten empfangen.

Falls ein @CrisisMaven oder Harald Lesch hier mitliest: Ich bitte um
Erklärung à la Sendung mit der Maus [[zwinker]].

Die beiden brauchen wir nicht <img src=" />

Das funktioniert grundsätzlich genauso wie bei Satellitentelefonen.
Nur sind die Datenraten hier eben sehr klein.

Deswegen ja auch mein 'Upstream muß verbessert werden'...

Denn es geht ja dem heutigen 'User' nicht mehr nur um 'Webseitenanschauen' - also primär Downstream - sondern eben, am Beispiel einer VoIP-Gespräches oder gar 'Videotelefonie', um größere Datenraten, un das eben in beide Richtungen.

Und dazu kommt ist in allen Fällen, wo ein 'shared' Medium genutzt wird - also alle Funktechnologien, aber auch 'Kabel(-fernseh)-Internet' u.v.m. - die 'von Grund auf' ('systemisch') gegebene Begrenzung wegen des 'Teilens'! Vgl. das 'bis zu'...

Ich erwähnte deswegen ja auch schon Sir Arthur C. [[zwinker]]

Beste Grüße

QuerDenker

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Sendeleistung

Sylvia @, Donnerstag, 17.11.2016, 21:38 vor 3401 Tagen @ QuerDenker 5079 Views

Daten werden einfach ungerichtet abgestrahlt und werden im Rahmen von
'Sichtbarketi' von einem (grundsätzlich beliebigen) Satelliten empfangen.

Kann ich mir trotzdem nicht vorstellen. Also wenn Daten ungerichtet blind in den Himmel gepustet werden, dann muss doch die Sendeleistung wahnsinnig hoch sein, oder?

--
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(oT)

Positiv @, Donnerstag, 17.11.2016, 22:07 vor 3401 Tagen @ Sylvia 4647 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 17.11.2016, 22:11

- kein Text -

Ich bin auch baff!

Ashitaka @, Donnerstag, 17.11.2016, 22:28 vor 3401 Tagen @ Sylvia 5289 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 17.11.2016, 22:40

Hallo,

Vor allem bin ich auf die Übertragungen der Raketenstarts gespannt.

Jeden Tag ein Start, oder wie?

Also der Truppe ist es zuzutrauen. Ich habe mir die Raketenstarts bisher alle angesehen und bin völlig überzeugt davon, dass sie das schaffen können. Das Durchschnittsalter der dort beschäftigten Mitarbeiter liegt bei 20-30 Jahren. Die haben genug Wissen und Erfahrung, um sowas technisch zu realisieren. Viele von den Mitarbeitern in Florida sieht man auch regelmässig bei den Tesla-Vorstellungen in Kalifornien. Elon Musk übt eine gewaltige Faszination aus. Die bisherigen Starts waren einfach grandios, neben den Landungen natürlich.

Ich drücke ihm die Daumen, dass es klappt und jede der Raketen wieder rückwärts nach Hause findet.

Noch viel spannender finde ich die bevorstehende Reise zum Mars. Es wäre echt an der Zeit, dass SpaceX an die Börse geht.

Herzlichst,

Ashitaka

--
Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
die Welt im Innersten funktioniert.

Samsung und andere arbeiten auch daran!

Steppke, Donnerstag, 17.11.2016, 23:11 vor 3401 Tagen @ CalBaer 4927 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 17.11.2016, 23:34

Mehrere große Player arbeiten an einem Satelliteninternet.

Samsung will 4.600 Satelliten einsetzen.
http://www.golem.de/news/kommunikation-samsung-stellt-konzept-fuer-satelliteninternet-v...

Oneweb und Airbus wollen 900 in den Orbit schicken. 2018 soll es schon losgehen.
http://www.golem.de/news/satelliteninternet-airbus-und-oneweb-wollen-900-satelliten-bau...

Da scheint ein richtiger Wettstreit entbrannt zu sein.

Solch tieffliegende Satelliten können übrigens auch zum Ausstrahlen von (digitalem oder analogem) TV/Radio eingesetzt werden, ohne dass man dazu eine Satellitenschüssel zum Empfang benötigt. Ein Signal aus einer Höhe von 600 - 2000 km kann ganz einfach mit einer Zimmerantenne (oder zur Not mit einem Stück losen Kabels) empfangen werden.

Wer die Kontrolle über solch ein Satellitennetzwerk (mit Hunderten oder Tausenden Satelliten) hat, besitzt eine sehr große Macht, denn diese Firma kann dann entscheiden, welche Informationen die Menschen sehen/bekommen (und welche nicht) und wer die Information beherrscht, beherrscht praktisch alles.

Das Ausstrahlen von Regierungskritischen TV/Radiosendern wäre damit möglich, ohne dass die jeweilige Regierung das verhindern könnte und da man nicht einmal eine "Schüssel" zum Empfang benötigt, da reicht ein alter Kofferfernseher mit integrierter Stabantenne, können damit breite Bevölkerungsschichten erreicht werden.

Soros & Co. arbeiten sicherlich schon am CRTV (Colorful Revolution-TV), ausgestrahlt in ganz Afrika und Asien.

Die reiben sich bestimmt schon die Hände.

Uplink, Zeitfenster

CalBaer @, Donnerstag, 17.11.2016, 23:37 vor 3401 Tagen @ Sylvia 4903 Views

Find ich jetzt wahnsinnig interessant wie der Upstream funktionieren soll.

Ku (ca. 20 mm Wellenlange) und Ka (ca. 9 mm Wellenlaenge) Band sollen verwendet werdem, dazu die Phased-Array-Technologie. Die Antennen duerften daher sehr klein sein und mit der Technologie kann man ein Signal sehr gerichtet abstrahlen als auch extrem schnell nachfuehren (im Microsekunden-Bereich). Die Leistung wird also konzentriert auf einen Punkt am Himmel abgestrahlt.

https://en.wikipedia.org/wiki/Ku_band
https://en.wikipedia.org/wiki/Ka_band
https://en.wikipedia.org/wiki/Phased_array

dieser 4.425 25.000km/h
schnellen Satelliten vom Boden aus zu erwischen.

Das ist durchaus vergleichbar, wenn man mit einem ICE mit durch die Mobilfunkzellen faehrt. Die Abdeckungsradius eines einzelnen Satelliten betraegt ca. 1000 km, wenn er mit 25.000 km/h vorbeifliegt (Erdrotation einmal ausser Acht gelassen) bleibt ein Zeitfenster von max. 5 Minuten fuer die Verbingung zu einem bestimmten Satelliten. Da die Abdeckung ueberlappend sein wird, kann das Hand-Over unterbrechungsfrei erfolgen. Technisch gesehen ist das alles kein Problem.

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Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

Inter-Satellitenkommunikation, Datenrate, Uplink

CalBaer @, Freitag, 18.11.2016, 00:25 vor 3401 Tagen @ QuerDenker 4629 Views

mit 4425 Satelliten - die ja nicht nur miteinander kommunizieren müssen,

Das soll optisch passieren, nimmt also keine Bandbreite fur Up- und Downlink weg. Die Inter-Satellitenkommunikation erlaubt dann das Routing im Erdorbit parallel zu den Kabeln und Richtfunkstrecken auf der Erde.

Es interessiert aber immer auch der Upstream.
Der ist technisch - beginnend bei der Sendeleistung und Fokusierung der
Geräte der Endkunden 'am Boden' - erheblich aufwendiger.

Phased-Array-Technology.

Die o.g. Angabe "10kbit/s pro Erdenbürger" (hoffentlich JE in beide
Richtungen) zeigt dann auch, dass damit nicht einmal stabil EIN VoIP-Kanal
abzubilden wäre.

10kbit/s entsprechen ca. 3 GB/Monat. Das duerfte fuer den Meisten fuer die mobile Versorgung sogar reichen, selbst wenn alle 7 Mrd es theorisch nutzen wuerden - in der Praxis wird es aber nur ein Bruchteil nutzen.

Sobald das mit einem 'sinnvollem' Upstream gelöst wäre, wäre das
natürlich ein Weg.

Siehe auch hier: http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=421252

Nebenbei bestimmt Upstream * Satellitenanzahl * durchschnittlich
'sichtbare' Bodenstationsanzahl pro Satellit, auch die Obergrenze für die
maximal verfügbare Ddown-)Realdatenrate. Denn Realtime-Nutzdaten müssen
ja irgendwo auch 'real-time' herkommen.

Die Uplinks der Bodenstation-zu-Satellit sind sicher viel leistungsfaehiger als Endgeraet-zu-Satellit. Denkbar waere auch, Daten, die mehrfach abgerufen werden gleich im All zu speichern, also datenintensive Server gleich in den Weltraum zu verfrachten.

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Tooway über 9°Ost

Mirko, Česko, Freitag, 18.11.2016, 09:20 vor 3400 Tagen @ Sylvia 4486 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 18.11.2016, 09:30

https://www.satclub-thueringen.com/thread.php?threadid=17439 Abend alle DXer, wie die meisten wissen, habe ich kein DSL und UMTS Empfang um so richtig dem Forum beizutragen. Nun das hat sich geändert...

Ich habe mir Tooway bestellt, aufgebaut und installiert, die Installation ist nicht so einfach, weil es sich um das KA-Band handelt aber als Mitglied in diversen Foren konnte ich dieses Problem lösen und mit Hilfe eines Messgerätes die Anlage in Betrieb nehmen.

Für alle die auch mit dem Gedanken spielen, man kann die Anlage nur mit ein Messgerät einstellen, wer so schlau sein will und ein Ku-LNB an die Antenne fummeln will, der wird Pech haben, dass geht nicht, wegen der Halterung!

Von dem Toowaysystem bin ich begeistert, der Download ist über 10224kbit/s, liegt manchmal bei 16000kbit/s, ich hatte auch schon über 23000kbit/s....

Fazit, es geht wunderbar, selbst bei schlechtem Wetter. Bei Schnee konnte ich... es ja.. noch nicht Testen.

Gruß Struppi
Quelle bin ich selber ..
Quelle:

Satelliten "anpeilen"

Echo @, Freitag, 18.11.2016, 09:36 vor 3400 Tagen @ QuerDenker 4454 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 18.11.2016, 09:41

Ein Handysendemast strahlt auch ins Blaue hinein - das Handy muss das Signal daher soweit ich weiß millionenfach verstärken. Da sich die Umlaufbahn der Satelliten sicherlich voraussagen lässt, könnte man mittels Technologien wie das Beam Forming (bekannt aus WLAN-ac) oder Phased Array sicherlich auch gezielt funken, ohne allzu große Sendeleistung (Nur eine Vermutung, bin kein Experte auf dem Gebiet). Darüber hinaus gibt es auch Dinge wie selbstjustierende Minischüsseln für Reisebusse etc.
Wenn es gar nicht anders geht, würde man auf der Erdoberfläche einfach einen solarbetriebenen Repeater/Verteiler betreiben, mit dem die handelsüblichen Geräte dann problemlos Kontakt aufnehmen können.

Übrigens gibt es neben den Projekten von Spacex und Oneweb auch noch weitere Ansätze in tieferen Orbits: Satellitenballons von Google und Solarflugzeuge von Facebook. Diese erreicht man möglicherweise noch einfacher.

Viel Bandbreite ist übrigens auch gar nicht immer nötig. Telefonieren kann man dank dem neuen OPUS Codec bereits ab ~6 kbit/s (bekannt aus der Whatsapp-Telefonie). Um genau zu sein drosselt die Telekom mein mobiles Internet auf 32kbit/s und bin somit trotzdem noch über IP-Telefonie erreichbar (ist weitaus günstiger als das normale Handytelefonat).

Wenn dann jeder bessere Konzern fünf bis zehntausend Satelliten im Orbit kreisen lässt

Orlando ⌂ @, Freitag, 18.11.2016, 10:08 vor 3400 Tagen @ Steppke 4404 Views

... ist auch das Erderwärmungsproblem gelöst, dann kommt die Sonne kaum noch durch.

Seht, es geht doch!

Und die Debitisten müssen weitere uffzig Jahre auf den Kollaps warten [[sauer]]

'Puff' the magic dragon...

QuerDenker @, Freitag, 18.11.2016, 10:14 vor 3400 Tagen @ Echo 4418 Views

Hallo Echo,

Ein Handysendemast strahlt auch ins Blaue hinein - das Handy muss das
Signal daher soweit ich weiß millionenfach verstärken. Da sich die
Umlaufbahn der Satelliten sicherlich voraussagen lässt, könnte man
mittels Technologien wie das Beam Forming (bekannt aus WLAN-ac) oder
Phased Array sicherlich auch gezielt funken, ohne allzu große
Sendeleistung (Nur eine Vermutung, bin kein Experte auf dem Gebiet).
Darüber hinaus gibt es auch Dinge wie selbstjustierende
Minischüsseln
für Reisebusse etc.

Die Bedenken bzgl. 'Anpeilen', kommen, vorab bemerkt, von @Sylvia und nicht von mir.

Aber das mit der 'Nachführung' am Reisebus mag gehen, aber eine in mehreren Achsen rotierende 'Mikroschüsselantenne' auf dem 'freibeweglichen' Handy ist deutlich 'schwieriger'. [[zwinker]]

Übrigens gibt es neben den Projekten von Spacex und Oneweb
auch noch weitere Ansätze in tieferen Orbits: Satellitenballons von
Google
und Solarflugzeuge von Facebook. Diese erreicht man
möglicherweise noch einfacher.

Nochmals:
Man kann sicher - wie terrestrische Anbieter es ja auch machen (und damit Uplink-Bandbreiten zu den Vermittlungstellen usw. 'minimieren' - und Datenschutzfragen dazu sind hier 'OT'...) - Downstreaminhalte innerhalb der Satelliten 'cachen' - um damit Primärupstream zu den Satelliten (also was mit großen Parabolantennen und NAchführung usw. geht) zu optimieren, aber der Sekundärupstream (also die 'Endgeräte' um hier eine Nomenklatur zur Unterscheidung einzuführen) ist nicht 'cachebar'!

Viel Bandbreite ist übrigens auch gar nicht immer nötig. Telefonieren
kann man dank dem neuen OPUS Codec bereits ab ~6 kbit/s (bekannt aus
der Whatsapp-Telefonie). Um genau zu sein drosselt die Telekom mein mobiles
Internet auf 32kbit/s und bin somit trotzdem noch über IP-Telefonie
erreichbar (ist weitaus günstiger als das normale Handytelefonat).

Nur damit ist eben noch kein einziges Bild/Video/eMail-Anhang/... per Upstrema versendet, wie auch noch keine Videotelefonie, abbildbar.

Und marketingseitig wird leider der Fokus immer auf Downlink fokusiert... [[wut]]

Noch dazu 'werben' die Anbieter ja mit 1Gbit/s und nicht mit 32kbit/s.
Wobei technisch korrekt und 'marketing-unkorrekt' - weil bei 'Telefonie' historisch 1000 statt 1024 als Basisfaktor benutzt und auch oft Protokolloverhead und Kodieroverhead nicht 'rausgerechnet' werden - es wohlmöglich effektiv weniger wären...

Dazu kommt, dass für die 4425 Satelliten und 'Unmengen' von Bodenstationen (für den Primäruplink und Wartung usw.) ein sehr dynamisches und für Milliarden 'Ziele' (im Gegensatz zur BGP/AS-Abbildung bzw. OSPF-Verfahren für >Millionen Ziele) geeignetes Routingprotokoll verwendet werden müsste, das es aktuell noch nicht gibt, wie auch sehr viel der verfügbaren Datenraten ineffektiv 'verpufft'!

Und ja, es gibt sehr viele Projekte für solche Topologien - sogar bei GNU bzw. EFF!

Beste Grüße

QuerDenker

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'route to the root'

QuerDenker @, Freitag, 18.11.2016, 10:27 vor 3400 Tagen @ CalBaer 4225 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 18.11.2016, 10:44

Halo Calbaer,

Das soll optisch passieren, nimmt also keine Bandbreite fur Up- und
Downlink weg. Die Inter-Satellitenkommunikation erlaubt dann das Routing im
Erdorbit parallel zu den Kabeln und Richtfunkstrecken auf der Erde.

zu Routing usw. siehe bitte auch bei der Parallelantwort an @Echo:

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=421289

Phased-Array-Technology.

Und das ist eben so eine 'shared bandwidth' Technologie.
Was das 'bis zu 1Gbit/s' eben real zu 10kbit/s oder ähnlich machen kann, sobald 'die ganze Welt' - also Milliarden von Endgeräten - das System nutzen.

Warum nicht 'sowas' als 'Verteiler' mit sinnvollen erdseitigen Antennen nutzen - und 'konventionelle' Technik für mobile Endgeräte?
Damit würde auch das im o.g. Link 'prognostizierte' Routingproblem (zig Milliarden Ziele 'routen', anstatt zig Millionen) 'handhabbarer' werden.
Grob überschlagen würden dann IP4 Adressräume reichen und damit 'alte' - aber stabile - IP4-Protokolle - insbesondere, weil ja die 'Ziele' ('Bodenverteiler') geographsich 'stationär' wären.

10kbit/s entsprechen ca. 3 GB/Monat. Das duerfte fuer den Meisten fuer die
mobile Versorgung sogar reichen, selbst wenn alle 7 Mrd es theorisch nutzen
wuerden - in der Praxis wird es aber nur ein Bruchteil nutzen.

Es geht mir nicht um eine Summe, sondern um Datenraten für Videotelefonie usw.

Dazu kommen die Datenraten für das dynamische Routing von zig Milliarden Endgeräten, die darüberhinaus größtenteils mobil sein werden.

Und dass dafür schon Protokolle entwickelt werden, schrieb ich in o.g. Antwort.

Beste Grüße

QuerDenker

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Skalierbarkeit

QuerDenker @, Freitag, 18.11.2016, 10:43 vor 3400 Tagen @ CalBaer 4326 Views

Hallo Calbaar,

Das ist durchaus vergleichbar, wenn man mit einem ICE mit durch die
Mobilfunkzellen faehrt. Die Abdeckungsradius eines einzelnen Satelliten
betraegt ca. 1000 km, wenn er mit 25.000 km/h vorbeifliegt (Erdrotation
einmal ausser Acht gelassen) bleibt ein Zeitfenster von max. 5 Minuten fuer
die Verbingung zu einem bestimmten Satelliten. Da die Abdeckung
ueberlappend sein wird, kann das Hand-Over unterbrechungsfrei erfolgen.
Technisch gesehen ist das alles kein Problem.

Nicht ganz! Dazu eine grobe Gegenüberstellung:
Wir haben einerseits 4425 Satelliten
<-> aber weltweit 'unzählige' Millionen von Funkzellen.
Pro Funkzelle irgendwo tausende 'Endgeräte' (mehr gibt die Slot-Zuweisung nicht her) - und ein Minimum davon wirklich aktiv
<-> und pro Satellit, dann bei zig Millarden Endgeräten irgendwo Millionen oder (über einem 'Ballungsraum' sogar zig Millionen) pro Satellit.

Und genau hier sehe ich das 'Skalierbarkeitproblem' bei den existierenden Routingprotokollen.

Beste Grüße nochmals

QuerDenker

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Debitistisches Vorhersage Desaster; Öffentliche Übernahme von einst auf privater Initiative entstandener Infrastruktur?

BillHicks ⌂ @, Wien, Freitag, 18.11.2016, 11:38 vor 3400 Tagen @ Orlando 4483 Views

... ist auch das Erderwärmungsproblem gelöst, dann kommt die Sonne kaum
noch durch.

Seht, es geht doch!

[[freude]] [[top]] Danke! [[freude]]

Und die Debitisten müssen weitere uffzig Jahre auf den Kollaps warten
[[sauer]]

Wo sind denn "die Debitisten", die noch immer auf den Kollaps warten?
2008 war das Vorhersage-Desaster-Jahr des Debitismus.
Dieses Vorhersage-Desaster ist meiner Wahrnehmung nach weiterhin überhaupt nicht aufgearbeitet.

Meine Sicht: Wirtschaftskrisen sind Kulturereignisse, keine Naturereignisse. Ein "Kollaps" "kommt" nicht etwa "über uns" (Metapheralarm!), sondern müsste - als deflationäre Depression - durch entsprechende Handlungen in der Wirtschaftswirklichkeit herbei-zwangsvollstreckt werden. Das kann aber auch einfach unterbleiben.

Je nachdem wie das Herbeizwangsvollstrecken der deflationären Depression unterbliebt kann es für mehr oder weniger Rechtsnihilismus im Publikum sorgen. Je mehr Rechtsnihilismus, desto weniger kann man sich auf Gläubiger-Schuldner-Beziehungen verlassen usw.

Das Nicht-Herbeizwangsvollstrecken erfolgt also keineswegs "kostenlos" - es erzeugt völlig neue Unsicherheit. Im schlimmsten Fall totale allgemeine Rechtsunsicherheit.


Aber noch etwas anderes.

Was ist eigentlich besser:
Ein Weltrechtsstaat, dem sämtliche juristische Personen wieder - dem Anspruch nach gleich vor dem Recht - unterworfen sind
oder
ein Neo-Feudalismus der Weltkonzerne, mit neuen Feudalherren? "IT-Adel" anyone?

Vielleicht ergeht es den heute privaten Infrastruktur-Schaffern (Musk, Zuckerberg, Page, ...) irgendwann so ähnlich wie einst den von Thurn und Taxis mit der Post: Übernahme der Infrastruktur durch öffentlich-rechtliche Körperschaften, weil Infrastruktur nicht als dauerhaft bei Privaten verbleibend angesehen wurde.
Heute freilich fehlt eine politische Körperschaft, die soetwas überhaupt machen könnte.
Aber die politische Köperschaft, die die von Thurn und Taxis enteignet und entschädigt hat gab es auch nicht schon immer.
Geschichte wiederholt sich nicht eins zu eins. Wir steigen niemals zweimal in den selben (!) Fluss.
Aber reimen tut sich die Geschichte schon.

--
BillHicks

..realized that all matter is merely energy condensed to a slow vibration – that we are all one consciousness experiencing itself subjectively. There's no such thing as death, life is only a dream, and we're the imagination of ourselves.

Nochwas...

QuerDenker @, Freitag, 18.11.2016, 12:48 vor 3400 Tagen @ CalBaer 4283 Views

Hallo CalBaer,

Das ist durchaus vergleichbar, wenn man mit einem ICE mit durch die
Mobilfunkzellen faehrt. Die Abdeckungsradius eines einzelnen Satelliten
betraegt ca. 1000 km, wenn er mit 25.000 km/h vorbeifliegt (Erdrotation
einmal ausser Acht gelassen) bleibt ein Zeitfenster von max. 5 Minuten fuer
die Verbingung zu einem bestimmten Satelliten. Da die Abdeckung
ueberlappend sein wird, kann das Hand-Over unterbrechungsfrei erfolgen.

Wegen 7 Millarden Menschen und 'Internet-of-Things' und 'Trend-zum-Zweithandy' usw. bleiben wir mal, für eine Abschätzung, bei den 7 Milliarden 'Endgeräten'!

Du schätzt oben 5min pro Satellit als 'Fenster'.

Damit wären das über 2 Billionen (ja die 'trillions' in Deinem Sprachraum) dieser 'Hand-Over' pro Tag (24h=1440min) - denn die Endgeräte (und speziell IoT) laufen ja im Dauerbetrieb.

Mit einem (IMO viel zu niedrig angesetztem!) Gesamtdatengesamtvolumen von 1kBytes pro einzelnem 'Hand-Over', erhalten wir damit über 2 Petabytes pro Tag an Datenvolumen, NUR aus diesem 'Hand-Over'-Traffic -- also OHNE jegliche Nutzdaten und OHNE sonstige Verwaltungsdaten (wie 'Datenvolumenerfassung' und den Rest des AAA ('authentication, authorization, and accounting'))...
Dieses wird zwar größtenteils über die optischen Verbindungen zwischen den Satelliten übergetragen, aber auch dort sind die Bandbreiten begrenzt!

Beste Grüße

QuerDenker

--
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Die Entropie der Geschichte (ed.)

Orlando ⌂ @, Freitag, 18.11.2016, 14:45 vor 3400 Tagen @ BillHicks 4488 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 18.11.2016, 15:30

... ist auch das Erderwärmungsproblem gelöst, dann kommt die Sonne

kaum

noch durch.

Seht, es geht doch!


[[freude]] [[top]] Danke! [[freude]]

Und die Debitisten müssen weitere uffzig Jahre auf den Kollaps warten
[[sauer]]


Wo sind denn "die Debitisten", die noch immer auf den Kollaps
warten?
2008 war das Vorhersage-Desaster-Jahr des Debitismus.
Dieses Vorhersage-Desaster ist meiner Wahrnehmung nach weiterhin
überhaupt nicht aufgearbeitet.

Ich habe mich ja schon mehrmals als Mitglied der Glas-halb-voll-Fraktion geouted, deshalb war die Bemerkung nur ein kleiner Seitenhieb auf die vielen Mitglieder hier, für die der baldige Kollaps bereits fest ausgemacht ist.

[image]


Prognosen sind schwierig und treffen selten, bekanntlich ist die Bestimmung des Zeitpunktes der schwierige bis unmögliche Teil. Dass alles was lebt sterben muss, also auch soziale Systeme, ist eine billige Binsenweisheit, aber wann ... tja.

Meine Sicht: Wirtschaftskrisen sind Kulturereignisse, keine
Naturereignisse. Ein "Kollaps" "kommt" nicht etwa "über uns"
(Metapheralarm!), sondern müsste - als deflationäre Depression - durch
entsprechende Handlungen in der Wirtschaftswirklichkeit
herbei-zwangsvollstreckt werden. Das kann aber auch einfach unterbleiben.

Und soo schlimm war die DeDe rückblickend ja auch nicht, ein paar Jahre später waren die Systeme wieder volles Rohr aktiv mit Aufschwüngen in schwindelerregende Höhen.

Je nachdem wie das Herbeizwangsvollstrecken der deflationären
Depression unterbliebt kann es für mehr oder weniger Rechtsnihilismus im
Publikum sorgen. Je mehr Rechtsnihilismus, desto weniger kann man sich auf
Gläubiger-Schuldner-Beziehungen verlassen usw.

Das Nicht-Herbeizwangsvollstrecken erfolgt also keineswegs "kostenlos" -
es erzeugt völlig neue Unsicherheit. Im schlimmsten Fall totale allgemeine
Rechtsunsicherheit.

Interessanter Gedanke, wobei wir ja, wohl als Erbe aus den Wildbeutertagen, ein großes Faible für unterlassene Vollstreckungen haben, also Gnade, Geschenke, bedingungslose Liebe, Teilen, etc. Der Geber wird belobigt, wenn die Gabe ihn nicht schädigt, gilt das als schäbig.

Im Grunde kann man sagen, die Natur vollstreckt ständig ohne Ausnahme, während der Mensch verschuldet, was ja ausdrückliches Nicht-vollstrecken bzw. Aufschieben der Vollstreckung ist. Deshalb wäre ich mir nicht so sicher, ob die Aussetzung der Vollstreckung nicht im tiefsten Inneren der Leute Zustimmung erfährt.

Aber noch etwas anderes.

Was ist eigentlich besser:
Ein Weltrechtsstaat, dem sämtliche juristische Personen wieder -
dem Anspruch nach gleich vor dem Recht - unterworfen sind
oder
ein Neo-Feudalismus der Weltkonzerne, mit neuen Feudalherren?
"IT-Adel" anyone?

Vielleicht ergeht es den heute privaten Infrastruktur-Schaffern (Musk,
Zuckerberg, Page, ...) irgendwann so ähnlich wie einst den von Thurn und
Taxis mit der Post: Übernahme der Infrastruktur durch
öffentlich-rechtliche Körperschaften, weil Infrastruktur nicht als
dauerhaft bei Privaten verbleibend angesehen wurde.
Heute freilich fehlt eine politische Körperschaft, die soetwas überhaupt
machen könnte.
Aber die politische Köperschaft, die die von Thurn und Taxis enteignet
und entschädigt hat gab es auch nicht schon immer.
Geschichte wiederholt sich nicht eins zu eins. Wir steigen niemals zweimal
in den selben (!) Fluss.
Aber reimen tut sich die Geschichte schon.

Ich halte ja den Weltstaat für unausweichlich kommend und die Bewegung dahin für die Entropie der Geschichte. Dann erst ist Zeit für ein eventuelles Ende oder die Rückkehr in den Wald. Aber bitte auf meine Prognosen auch nichts geben [[zwinker]]

@Ashitaka. "Komm` ein bisschen mit nach Italien" oder zu unserem nächsten POW WOW? / Von Hopi

Leserzuschrift @, Freitag, 18.11.2016, 17:35 vor 3400 Tagen @ Ashitaka 4369 Views

Konnichi wa @Ashitaka :-).


Die Hopi sprachen soeben mit "El-On Musk(etier)" via !SKYPE-Hype! und dürfen Dir hiermit exklusiv sein nächstes Großprojekt vorstellen. Elon will unmittelbar nach seiner erfolgreichen $/< M A R S (*) Exkursion >/$ sich als erster M E N S C H ... in Richtung ->>> A.B.Y.S.S. (= Styx, Hades, Hell, Hölle, bottomless PIT ...) aufmachen & sucht dafür bereits schon ab Januar 2017 eine "(S)Crew von 666 Hellonauten", die gewillt sind an Board seiner neuen *SpaceY Rock-IT* historisches "Neu-LAND" zu be-rocken.


PETER ALEXANDER * Komm' ein bisschen mit nach Italien 1956 * PRÄDIKAT: vielleicht einer der besten WELT-Schlager <img src=" />?

https://www.youtube.com/watch?v=MjqpjRoKJcE

A Tribe Called Red Ft. Black Bear - Stadium Pow Wow * PRÄDIKAT: ohne Worte, bzw. fast wie in Italien <img src=" />

https://www.youtube.com/watch?v=eAEmjW9J3_o

ZITAT @Ashitaka :-)

"Ich drücke ihm die Daumen, dass es klappt und jede der Raketen wieder rückwärts nach Hause findet."


Die neu entwickelte "Rückwärts-Lande-Technik", im Fachjargon auch: "TAIL-COCK Manoeuvre in COCK-TAIL with Aspik" ist ausgereift, d.h. in Zukunft werden selbst ganz normale MENSCHEN mit ihren eigenen "Tesla-Home-Pocket-Rockets" (= Drohnen machen es uns bereits vor!) täglich ihre eigenen *Micky-Mini MOUSE - Satelliten* vom eigenen "Hinterhof/Gemüsegarten" aus in die <img src=" /> "Erd-Um-Lauf-Bahn" <img src=" /> schicken können.


S a t e l i t t e n r a n d a n m e r k u n g e n ... * ... * ... * ... PAU WAU WAU :-)


THIN UNDER-WATER CABLES hold the INTERNET * See a map of them all * Prädikat: ohne Worte <img src=" />

https://www.youtube.com/watch?v=Ve810FHZ1CQ


History of Transatlantic Cable * How to Connect the World Population * PRÄDIKAT: ohne Worte <img src=" />

https://www.youtube.com/watch?v=z_ErFUv8HYs&t=2085s


Watch what it takes to lay Google's super-fast submarine Internet cable * PRÄDIKAT: ohne Worte <img src=" />

https://www.youtube.com/watch?v=0TZwiUwZwIE

@Ashitaka, was geht eigentlich ab ... in /auf /unter /über ... (unserer) der Welt?

Immer mehr Satelliten in der Erdumlaufbahn gefährden unsere Erde. Brauchen wir nach der offenkundigen Klimaerwärmung jetzt auch noch eine selbstgemachte "Satellitengefärdung"? Die tödliche CO2-Treibhausgasbilanz durch "Methan-Kühe aus Indien, Pakistan ... ad infinitum" und DURCH UNS MENSCHEN sollte doch Ansporn genug sein nicht nur das gefährliche CO2-Gas "UNTER der ERDE" für IMMER ein-zu-mauern, sondern vielleicht parallel dazu auch noch "ALLE RAKETEN & SATELLITEN der ERDE?"


What > IN THE WORLD > Is Going On? * Prädikat: nichts für schwache Nerven, Gemüter & Seelen ..., ohne WORTE <img src=" /> <img src=" /> <img src=" />

https://www.youtube.com/watch?v=bux7rTYYOSI


Die Hopi sind nicht nur baff!, sondern auch platt!


Itte kimasu, mata ashita,
H<img src=" />pi

N a c h m u s i k a l i s i e r t ... zur ... FREUDE ... ... :-)


Lena (Germany) performs WINNING 2010 EURO-Vision SONG * Satellite (*) PRÄDIKAT: ... super Lied, tolle Künstlerin, klasse Tanzfähigkeiten, noch nie gesehene Choreographie, ein über alles heraus-ragender Text. Summa summarum: hier stimmt & paßt einfach ALL(es). Besser kann man (= die uns allseits um-ge-benden Satelliten) ES NICHT mehr ... be-, an-, und vor allem ÜBER-SINGEN!

https://www.youtube.com/watch?v=-qnsZgQe1tU


Guten Abend, gute Nacht. * Die Trapp Familie (= nicht zu ver-wechseln mit der TRUMP-FAMILY!) * PRÄDIKAT: zeit-los <img src=" /> <img src=" /> <img src=" />

https://www.youtube.com/watch?v=1GVp3tLkZQA

FDM, TDM, Spot Beam

CalBaer @, Freitag, 18.11.2016, 21:13 vor 3400 Tagen @ QuerDenker 4111 Views

Wir haben einerseits 4425 Satelliten
<-> aber weltweit 'unzählige' Millionen von Funkzellen.

Das Ku-Band ist 6GHz breit, das Ka-Band sogar 13.5GHz. Die Mobilfunkbaender sind dagegen zusammengenommen nur einige Hundert MHz breit. Dadurch hat man eine weit groessere Bandbreite, die man entweder mit FDD (Frequency-division multiplexing) oder TDM (Time-division multiplexing) unter mehr aktiven Endgeraeten aufteilen kann.

https://en.wikipedia.org/wiki/Frequency-division_multiplexing
https://en.wikipedia.org/wiki/Time-division_multiplexing

Durch die bessere Fokussierung des Signals auf Grund der sehr kleinen Wellenlaenge und der Position der Sendeantenne sehr hoch am Himmel lassen sich die selben Frequenz- oder Zeitschlitze durch einen einzelnen Satelliten wiederverwenden. Mit Spot-Beams kann man im Ka-Band sehr kleine Gebiete gezielt abdecken. Spot-Beams von 0.3 grad sind praktisch erprobt worden, was bei einer Hoehe von 1200km ca. 7km Durchmesser entspricht (vgl. ACTS, NASA, 1993).

https://en.wikipedia.org/wiki/Spot_beam
https://directory.eoportal.org/web/eoportal/satellite-missions/a/acts

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

Funk funktioniert wohl - Aber Datenpakete wissen nicht unbedingt 'wohin'...

QuerDenker @, Freitag, 18.11.2016, 23:05 vor 3400 Tagen @ CalBaer 4112 Views

Hallo CalBaer,

Wir haben einerseits 4425 Satelliten
<-> aber weltweit 'unzählige' Millionen von Funkzellen.

Wir reden leider aneinander vorbei!

Du versuchst mir Funktechnik zu erklären - die ich nebenbei kenne.
Ich versuche zu erläutern, dass - um es vielleicht so zu verdeutlichen - nicht auf Schicht 1 (im 7 Schicht Modell), sondern auf 2 und 3 'Probleme' herausfordert.
Der Zahlenvergleich soll zeigen, dass die diese Satelliten 'millionenfach' mehr 'zu tun haben werden' - und das nicht nur mit 'Hand-over'!

Dazu kommt die Upstream-Erreichbarkeit der Endgeräte. Also das 'Routing' deren Adressen 'vom Boden' usw.
Die 'Skalierbarkeit' bezieht sich darauf, dass es zwar seit Jahrzehnten stabil laufende Routingprotokolle gibt. Diese aber eben NICHT 'beliebig' skalierbar sind! Und genau das ist für 7 Milliarden Endgeräte und mehr notwendig, weil es damit eben 7 Milliarden und mehr 'unzusammenhängende Adressen' einzeln zu routen gilt, und nicht nur, am Beispiel IPv4 (32bit), maximal 2^16 Netzblöcke /16 und größer!

Wie groß sind denn - um erstmal auf Layer 2 zu bleiben - 'aktuell' MAC-Zuordnungsspeicher in Switches, oder - für Layer 3 - Routing-Tabellen (egal ob auf AS-Basis für BGP oder direkter für OSPF usw.)?
Eine Datenbankabfrage pro Paket und 'Endgerät' dauert viel zu lange!
Und o.g. MAC-Speicher sind dedizierte Hardware!
Denkbar wären IMO höchstens assoziative Algorithmen (der 'Bäume' aber alle paar Sekunden neu berechnet werden müssten) - damit die Abfragezeiten kurz bleiben.

Noch kurz zur Funktechnik:

https://en.wikipedia.org/wiki/Frequency-division_multiplexing
https://en.wikipedia.org/wiki/Time-division_multiplexing

Dass die Funktechnik das - und das 'multiplexing' ist genau eben 'Bandbreiten -Sharing' - prinzipiell kann, stelle ich nicht in Frage!

Wobei bei - wie angenommen - 7*10^9 Endgeräten auf 4425 Satelliten (und die Erde ist nicht 'einheitlich' bewohnt...) durchschnittlich 1.6 Millionen Endgeräte pro Satellit verwaltet und 'befunkt' (bidirektional - also doppelter 'Slot'-Bedarf!) werden müssen...
Hier sehe ich auch klare 'Engpässe' bei diesen 'multiplexing-slots' - bzw. den Frequenzbändern [[zwinker]]

Beste Grüße

QuerDenker

--
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Keine Sorge, SpaceX entwickelt dafuer eigene Protokolle

CalBaer @, Samstag, 19.11.2016, 01:47 vor 3400 Tagen @ QuerDenker 4041 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 19.11.2016, 01:52

..., die sich um die zahlreichen Aspekte kuemmern. Das Internet-Protokoll bekommt davon nichts mit. Genauso wie Du mit dem ICE durch Funkzellen rast und die Mobilfunkprotokolle entsprechend ackern, ohne dass der Protocoll-Stack ab Layer 3 was machen muss, wird man durch Beam-Spots fahren koennen. Was die Komplexitaet betrifft, gibt es dafuer Verfahren, die das problemlos beherrschen.

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

'Protokoll' ist immer 'bisschen' Theorie... ;-)

QuerDenker @, Samstag, 19.11.2016, 10:02 vor 3399 Tagen @ CalBaer 4029 Views

Hallo CalBaer,

[SpaceX entwicklet eigene Protokolle...]]

..., die sich um die zahlreichen Aspekte kuemmern. Das Internet-Protokoll
bekommt davon nichts mit. Genauso wie Du mit dem ICE durch Funkzellen rast
und die Mobilfunkprotokolle entsprechend ackern, ohne dass der
Protocoll-Stack ab Layer 3 was machen muss, wird man durch Beam-Spots
fahren koennen. Was die Komplexitaet betrifft, gibt es dafuer Verfahren,
die das problemlos beherrschen.

---> Und welche Verfahren sind denn das genau?

Hier sehe ich Dich jetzt in der 'Bringschuld', denn ich habe Dir von mehreren 'scopes' vorgerechnet, wo die Probleme sein dürften, aber Du behauptest nur 'es geht'... [[freude]]

Wie 'vorgerechnet', sind wir bei 'Endgeräte' pro Satellit um Faktor grob 10^6 'weg' von aktuellen 'Funkzellen'.
Aufgrund der Umläufe müsste JEDER Satellit (und topologisch für Alternativrouten auch jede Bodenstation, aber das ist einfacher) letztendlich, quasi per Tabelle, vorliegen haben, welches Endgerät='Adresse' sich gerade im Bereich von Satellit xy befindet... (und ggf. auch eine 'Vorausschau')!
Und diese Tabelle muss für jedes einzelne Datenpaket (irgendwo kbit) immer wieder neu abgefragt werden!

Nebenbei ist das, was Du 'hand-over' nennst, Teil der RFC-Sammlung und damit 'Internet-Norm'.

Der Vergleich mit ICE mag grundsätzlich als 'proof-of-concept' herhalten, aber bestätigt noch lange nicht eine Skalierbarkeit auf zig Milliarden Endgeräte, weil einzelen Funkzellen sich ja nur um ein paar Tausend kümmern-

Nicht eingegangen bist Du nebenbei auf den ('unproduktiven') Traffic, der sich alleine aus der etwa 5min-Übergabe von Satellit zu Satellit (Endgeräte sind heutzutage ja im 24/7-Dauerbetrieb) ergibt - wohlwollend mit 1kB/Transfer geschätzt waren das, wie an anderer Stelle vorgerechnet, Volumina im Bereich von mehreren Petabytes/Tag - bei nur 7 Mrd Endgeräten und wegen IoT++ werden das schnell 70 MRd und mehr!

Was ich mir deswegen viel leichter vorstellen kann, wäre, keine tatsächlichen 'Endgeräte' als 'Endpunkte' über Satellit anzubinden, sondern (und damit um Faktor >>1000 'Endpunkte' weniger) z.B. 'nur' die terrestrischen Funkzellen so anzubinden- und die Endgeräte weiter über die Funkzellen.

Das sind aber nur meine '2-cents' - und wir haben, da wir wohl Beide 'länger in der Branche' sind, sicher genug 'Unterscheidungsvermögen' für reines MBS ('Marketing-BullshXX') und tasächlich aktuell realiserbare Technik.

In anderem Zusammenhang gehört hier eine (teils politische) Aussage 'Ab xxxx nur E-Autos' und das 'Auslassen' der Frage, welches Kohle-/Erdölkraftwerk 24h den Strom dafür liefert, auch dazu. Spannend ist hier ebenso, warum LKW und Flugzeuge (und auch die Bahn fährt noch Diesel, bzw. bracht Kraftwerke) usw. 'vergessen' werden. [[zigarre]]

Beste Grüße

QuerDenker

--
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Aufschiebung der Vollstreckung

nemo, Samstag, 19.11.2016, 10:52 vor 3399 Tagen @ Orlando 4169 Views

Im Grunde kann man sagen, die Natur vollstreckt ständig ohne Ausnahme,
während der Mensch verschuldet, was ja ausdrückliches Nicht-vollstrecken
bzw. Aufschieben der Vollstreckung ist. Deshalb wäre ich mir nicht so
sicher, ob die Aussetzung der Vollstreckung nicht im tiefsten Inneren der
Leute Zustimmung erfährt.


Hallo Orlando

die Angst vor der Vollstreckung geht bis in alle Bereiche unseres Lebens hinein.
Oder konkreter: Wir können das Wirkliche nicht mehr vom Falschen unterscheiden.
Aus Angst etwas zu verlieren.

Wenn man diesen psychologischen Aspekt weiter denkt, dann wird klar, dass
sich die Masse mit unwirklichen Versprechen abspeisen lässt und von der
höchsten Entscheidungsebene bis zur untersten alles auf Simulation beruht.
Bis hin zur Simulation von sozialer Gemeinschaft. Sichtbar wird das an
den ungeheuren virtuellen Beträgen von elektronischen Geldeinheiten,
die keine reale Grundlage mehr haben, aber die Wirtschaft dieses Planeten
bestimmen.

Die Frage ist, ob die Menschheit jemals aus dieser Simulation heraus gelangt
oder auf ewig dazu verdammt ist, das Falsche für das Wirkliche zu halten.

In diesem Sinne kann man auch verstehen, dass ein Individuum, das in der
Lage ist, zwischen unwirklich und wirklich zu unterscheiden, auf einer
höheren Wirklichkeits-Ebene lebt, als 7 Milliarden Menschen, die das nicht
unterscheiden können bzw. denen es egal ist.

Lustiger Weise geschieht genau das, was Douglas Adams in seinen Büchern
beschreibt. In seiner Verwirrung erschafft der Mensch einen Super Computer
um ihn dann nach dem Sinn des Lebens zu fragen. Die digitale Biosphäre
per Satelliten gesteuert, die alles aufzeichnet, was auf der Erde geschieht
und am Ende für die einzig wahre Realität gehalten wird.

Gruß
nemo

Und der Upstream?

QuerDenker @, Samstag, 19.11.2016, 14:34 vor 3399 Tagen @ Mirko 4000 Views

Hallo Mirko,

Von dem Toowaysystem bin ich begeistert, der Download ist über
10224kbit/s, liegt manchmal bei 16000kbit/s, ich hatte auch schon über
23000kbit/s....

Wie hoch sind die Upstreamwerte?
Varieren die auch mit Faktor fast 2.5, wie die Downstreamraten?

Danke

QuerDenker

--
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Gedanken zum Weltstaat von @Rütli

Orlando ⌂ @, Montag, 21.11.2016, 14:01 vor 3397 Tagen @ Orlando 4041 Views

Der leider exkommunizierte ehemalige Forist @Rütli bat mich, seine Gedanken zum Weltstaat einzustellen:

Die Entwicklung zum Weltstaat ist unausweichlich, quasi die Entropie der Geschichte.

Entweder wir schaffen den Staat ganz ab oder der Weltstaat wird kommen.

Seit der Verstaatlichung des Menschen und der damit einhergehenden Zerschlagung der natürlichen Blutsgemeinschaften läuft die Entwicklung unaufhaltsam in diese Richtung. Ein Verharren auf irgendeiner Zwischenstufe (Stadtstaat, Nationalstaat, Regionaler Grossstaat) war in der Vergangenheit nicht möglich und wird auch in der Zukunft nicht möglich sein.

Wenn wir also den Staat nicht abschaffen wollen, müssen wir dafür sorgen, dass er reformiert wird und der entstehende Weltstaat unseren Vorstellungen entspricht und nicht denjenigen der für das jetzige Desaster verantwortlichen Eliten. Das Ziel sollte eine "žVerschweizerung der Welt"€œ sein. Ein auf direkter Demokratie und strikter Subsidarität aufgebauter Weltstaat mit genau definierten Kompetenzen in dem die Gliedstaaten (Kantone) von Überschaubarer Grösse sind. Jeder Erweiterung der Kompetenzen des Weltstaates muss sowohl die Mehrheit des Volkes als auch die Mehrheit der Gliedstaaten zustimmen .

Ansonsten, wenn dieser Weltstaat von sich aus Kompetenzen an sich ziehen kann, wird er den Weg der USA gehen und zur Tyrannei verkommen.

Gruss

Rütli

Ja.

Mirko, Česko, Montag, 21.11.2016, 14:13 vor 3397 Tagen @ QuerDenker 3960 Views

Hallo Mirko,

Von dem Toowaysystem bin ich begeistert, der Download ist über
10224kbit/s, liegt manchmal bei 16000kbit/s, ich hatte auch schon über
23000kbit/s....


Wie hoch sind die Upstreamwerte?
Varieren die auch mit Faktor fast 2.5, wie die Downstreamraten?

Danke

QuerDenker

Ja, ich hatte immer 6000kbit/s bis auf 10000kbit/s. Die Latenz war über 800ms.

Dass @Rütli exkommuniziert wurde, ist nicht gut

Zarathustra, Dienstag, 22.11.2016, 08:44 vor 3396 Tagen @ Orlando 3896 Views

Der leider exkommunizierte ehemalige Forist @Rütli bat mich, seine
Gedanken zum Weltstaat einzustellen:

Die Entwicklung zum Weltstaat ist unausweichlich, quasi die Entropie
der Geschichte.

Entweder wir schaffen den Staat ganz ab oder der Weltstaat wird kommen.

Seit der Verstaatlichung des Menschen und der damit einhergehenden
Zerschlagung der natürlichen Blutsgemeinschaften läuft die Entwicklung
unaufhaltsam in diese Richtung. Ein Verharren auf irgendeiner Zwischenstufe
(Stadtstaat, Nationalstaat, Regionaler Grossstaat) war in der Vergangenheit
nicht möglich und wird auch in der Zukunft nicht möglich sein.

So ist es.

Wenn wir also den Staat nicht abschaffen wollen, müssen wir dafür
sorgen, dass er reformiert wird und der entstehende Weltstaat unseren
Vorstellungen entspricht und nicht denjenigen der für das jetzige Desaster
verantwortlichen Eliten.

Warum sind die Eliten verantwortlich, wenn der Schwarm nicht dafür sorgen will, wofür 'wir sorgen müssen', wie Du sagst? Das beisst sich irgendwie, oder?

Das Ziel sollte eine "žVerschweizerung der
Welt"€œ sein. Ein auf direkter Demokratie und strikter Subsidarität
aufgebauter Weltstaat mit genau definierten Kompetenzen in dem die
Gliedstaaten (Kantone) von Überschaubarer Grösse sind.

Ja, so ein Gebilde (Willensnation) entsteht aus dem Willen der Bevölkerung heraus. Dieser Wille ist aber nicht mal im Gelben Forum erkennbar. Wie also soll eine Verschweizerung Deutschlands, geschweige denn der Welt möglich sein, wenn der dementsprechende Wille fehlt und die Suche nach personifizierten Sündenböcken und Heilsbringern (Führern) das Hauptmotiv der politisierenden Schreiber und Aktivisten ist?

Jeder Erweiterung
der Kompetenzen des Weltstaates muss sowohl die Mehrheit des Volkes als
auch die Mehrheit der Gliedstaaten zustimmen .

Das ist in der Schweiz aber nicht ganz so. Nur bei bestimmten Vorlagen ist die Mehrheit sowohl der Bevölkerung als auch der Kantone nötig. Wenn dies nicht so wäre, dann käme es oft zu einer Situation, in der eine Minderheit den Kurs bestimmt.

Ansonsten, wenn dieser Weltstaat von sich aus Kompetenzen an sich ziehen
kann, wird er den Weg der USA gehen und zur Tyrannei verkommen.

Gruss

Rütli[/i]

Eine Art Tyrannei, in der der Einzelne nahezu nichts zu sagen hat, ist die Demokratie aber auch, und nicht nur der Feudalstaat. Der Unterschied ist, dass der Einzelne in einer direkten Demokratie seine Wut auf die Masse statt auf Sündenböcke richten kann, wenn sie nicht nach seinem Gusto entscheidet.

Die Masse eignet sich als Sündenbock aber weniger als einzelne Auserwählte, und deshalb ist die Wut auch dementsprechend kleiner in einer direkten Demokratie.

Ich hoffe, Du wirst bald befreit aus der Verbannung.

Grüsse, Zara

Wir müssen erstmal einen neuen Zentralwillen entwickeln

trosinette @, Dienstag, 22.11.2016, 09:32 vor 3396 Tagen @ Zarathustra 3835 Views

Guten Tag,

wenn der Schwarm nicht dafür sorgen will

Liegt vielleicht auch dran, dass der Mensch mit dem ganzen Schwarmgedöns etwas überfordert ist, weil er seiner Natur nach gar kein Schwarmwesen ist und es deshalb bei uns Menschlein immer vielmehr drunter und drüber geht, als dass wir, wie einst im Januar 33, im Gleichschritt vorm Brandenburger Tor für einen Zentralwillen schwärmen.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Ich stimme zu, in Erinnerung...

Kurt @, Dienstag, 22.11.2016, 09:36 vor 3396 Tagen @ Zarathustra 3923 Views

Ich hoffe, [@Rütli wird] bald befreit aus der Verbannung.

Ich stimme zu, in Erinnerung an höchst entropiereduzierende Diskussionen u.a. mit @Rütli über Determinismus.

Was ist das überhaupt für ein Hammer-Thread gewesen? Den habe ich gar nicht mitbekommen.

LG 'und hopp'
Kurt

--
Für das verantwortlich zu sein, was ich sage, ist eine Sache.
Aber dafür verantwortlich zu sein, was jeder, der in meinem Leben vorkommt,
sagt oder tut, ist eine ganz andere Sache.

Das Individuum weiß nichts vom Schwarmwillen

Kurt @, Dienstag, 22.11.2016, 10:07 vor 3396 Tagen @ trosinette 3963 Views

Guten Tag,

Guten Tag,

wenn der Schwarm nicht dafür sorgen will

Liegt vielleicht auch dran, dass der Mensch mit dem ganzen Schwarmgedöns
etwas überfordert ist, weil er seiner Natur nach gar kein Schwarmwesen ist

Ei freilicht ist er das. Der Mensch ist seiner Natur nach Bestandteil des Schwarms genannt Sippeâ„¢ mit < Dunbarzahl Individuen.

Vom Bewusstsein und Willen des Schwarmorganismus, dessen Teil es ist, weiß das Individuum allerdings generell nichts, s. intelligenter Ameisenhaufen.

Es muss das richtige Memchen injiziert werden (*pieks*), dann läuft es auch wieder mit dem stationären Blubbern im Schwarm.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Hochachtungsvoll

Kurt 'jetzt aber' Hopp

--
Für das verantwortlich zu sein, was ich sage, ist eine Sache.
Aber dafür verantwortlich zu sein, was jeder, der in meinem Leben vorkommt,
sagt oder tut, ist eine ganz andere Sache.

Ich sehe keinen Schwarm

trosinette @, Dienstag, 22.11.2016, 11:57 vor 3396 Tagen @ Kurt 3815 Views

Guten Tag,

Mensch ist seiner Natur nach Bestandteil des Schwarms genannt Sippeâ„¢ mit < Dunbarzahl Individuen.

Stelle ich mir eine Sippe vor, so sehe ich:

1. Frauen, die mit Kindern am Feuer sitzen und dieses und jenes machen
2. Halbwüchsige, die am Rande Steinchen übereinanderstapeln
3. Frauen die in der Umgebung dieses und jenes sammeln
4. Männer, die auf der Jagd Tieren nachstellen
5. Männer, die im Geheimen hinter der Hütte die Götter erfinden

nur 6., einen Schwarm sehe ich nicht

Schwarm sehe ich nur bei > Dunbarzahl

Vom Bewusstsein und Willen des Schwarmorganismus, dessen Teil es ist,
weiß das Individuum allerdings generell nichts, s. intelligenter Ameisenhaufen.

Es soll aber Leute geben, die diesen Willen mit (basis)demokratischen Mitteln herauskitzeln wollen.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

P.S. es ist mir etwas unangenehm, dass ich diesen Strang total Off-Topic einsaue - konnte aber nicht anders.

Ich sehe einen mit dem Gelben Schwarm interagierenden Schneider

Zarathustra, Dienstag, 22.11.2016, 12:18 vor 3396 Tagen @ trosinette 3783 Views

Zu diesem typischen Schwarmverhalten sieht er sich deswegen determiniert, weil er keiner Einzelgänger-Spezies angehört, sondern einer schwärmenden.

Guten Tag

Zara

Ist es Verarmung oder ungeheuerliche Erkenntnis?

trosinette @, Dienstag, 22.11.2016, 13:40 vor 3396 Tagen @ Zarathustra 3790 Views

Ich sehe einen mit dem Gelben Schwarm interagierenden Schneider.
Zu diesem typischen Schwarmverhalten sieht er sich deswegen determiniert,
weil er keiner Einzelgänger-Spezies angehört, sondern einer schwärmenden.

Wenn die Mitglieder einer Spezies interagieren, bilden sie also einen Schwarm und es gibt in dieser Angelegenheit nichts, was irgendwie der Differenzierung würdig wäre? Eine derartige Verarmung möchte ich der Natur vor meinem geistigen Auge nicht antun.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Der totale Schwarm

nemo, Dienstag, 22.11.2016, 14:16 vor 3396 Tagen @ trosinette 3787 Views

Schwarm sehe ich nur bei
> Dunbarzahl

Guten Tag,

das Schwarmverhalten oder das organisierte Gesellschafts-Engineering beginnt
erst weit über Dunbar. Deswegen sind Politiker auch nichts weiter als Technokraten,
die Strukturen schaffen. Von oben diktierte Strukturen führen immer zu einer
Degeneration der Gesellschaft in der individuelle Ansichten und Talente keinerlei
Bedeutung mehr haben und langsam verschwinden. China ist das Vorbild für diese
Art von Technokratie in Vollendung.

Im Endstadium des Insektenstaates – Kommunismus –, verzichtet die Gesellschaft
freiwillig auf jeden Ausdruck von Individualität. Siehe: Maurice Maeterlinck – Das
Leben der Termiten.

Der totalitäre Staat dem sich alle Individuen unterordnen und dabei sogar auf
ihre naturgegebenen Fähigkeiten verzichten ist das Ende des Schwarm-Prozesses.
So wie bei den Termiten, die im Laufe ihrer Evolution ihr Augenlicht, ihr Geschlecht
und ihre Fähigkeit zu fliegen geopfert haben. Dafür sind sie die effizienteste Spezis
auf der Erde und haben seit Millionen von Jahren überlebt. Dabei haben sie sich
nicht weiterentwickelt, sondern viele Fähigkeiten verloren. Sie sind in einer
evolutionären Sackgasse gelandet, wo eine Entwicklung nicht mehr möglich ist.
Ihr Daseinszweck besteht einzig und allein im Überleben des Schwarms.

Ein kurzer und sehr interessanter Abriss zu den Termitenstaaten.

Nach dem Lesen dieses Textes beschleicht einen ein komisches Gefühl. Wann
werden wir die Fähigkeit unserer Fortpflanzung und sämtliche anderen Qualitäten
des Menschseins an die Schwarm-Politik abgeben?

Gruß
nemo

Männer erfinden Götter hinter der Hütte

Kurt @, Dienstag, 22.11.2016, 18:31 vor 3396 Tagen @ trosinette 3924 Views

Guten Tag,

Guten Tag,

Mensch ist seiner Natur nach Bestandteil des Schwarms genannt Sippeâ„¢ mit < Dunbarzahl Individuen.

Stelle ich mir eine Sippe vor, so sehe ich:

1. Frauen, die mit Kindern am Feuer sitzen und dieses und jenes machen
2. Halbwüchsige, die am Rande Steinchen übereinanderstapeln
3. Frauen die in der Umgebung dieses und jenes sammeln
4. Männer, die auf der Jagd Tieren nachstellen
5. Männer, die im Geheimen hinter der Hütte die Götter erfinden [😂]

nur 6., einen Schwarm sehe ich nicht

Schwarm sehe ich nur bei > Dunbarzahl

Ok verstehe. Hier haben wir wieder die gewisse Unschärfe des Begriffs "Schwarm". Dieser wird im Forum im Grunde verwendet als Synonym für "Schwarmorganismus", d.h. für einen verteilten Organismus. Ein solcher liegt sowohl bei der Sippe vor als auch bei der Gesellschaft. Die beiden unterscheiden sich sowohl in der Größe als auch in den steuernden Memen. Die Sippe hat ein gesundes Mem-Set und kann daher faktisch unbegrenzt lange stationär blubbern. Die Gesellschaft hat ein dysfunktionales Mem-Set, welches insbesondere dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik zuwiderläuft (fehlende Anergie-Senke, fehlender Kühler, fehlendes Ausscheidungsorgon, ähm -organ) -- ein Mem-Set, was auch mit "Krebs" oder "Explosion" kurz umschrieben werden kann.

Vom Bewusstsein und Willen des Schwarmorganismus, dessen Teil es ist,
weiß das Individuum allerdings generell nichts, s. intelligenter Ameisenhaufen.

Es soll aber Leute geben, die diesen Willen mit (basis)demokratischen
Mitteln herauskitzeln wollen.

Ich bin mir nicht sicher, welchen Willen diese Leute herauskitzeln wollen, und ob (basis)demokratische Mittel hierfür geeignet sind. Ich weiß aber, dass es mit dem stationären Blubbern so lange nichts wird, als dieser Wille nicht das Grundgesetz allen Lebens berücksichtigt, welches ich an dieser Stelle ausnahmsweise mal wieder nicht verlinke.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Hochachtungsvoll
Kurt

P.S. es ist mir etwas unangenehm, dass ich diesen Strang total Off-Topic
einsaue - konnte aber nicht anders.

LoL, Determinismus :)

--
Für das verantwortlich zu sein, was ich sage, ist eine Sache.
Aber dafür verantwortlich zu sein, was jeder, der in meinem Leben vorkommt,
sagt oder tut, ist eine ganz andere Sache.

SpaceX startet wiederverwendete Rakete

twc-online @, Freitag, 31.03.2017, 08:03 vor 3268 Tagen @ CalBaer 3396 Views

SpaceX (Elon Musk) ist der erste Start einer Rakete mit einer wiederverwendeten ersten Stufe geglückt:
http://www.focus.de/wissen/weltraum/universum-spacex-schiesst-wiederverwendete-rakete-i...
https://twitter.com/SpaceX
Die erneute Landung der ersten Stufe war ebenfalls erfolgreich.

Das ist ein Riesenschritt für SpaceX auf dem Weg zur wiederverwendbaren Rakete. Und damit ein großer Schritt zu den SpaceX - Langfristplänen von Satelliteninternet bis zur Marskolonie.

Der Elon-Musk-Konzern mit SpaceX, Tesla, SolarCity, Hyperloop und Neuralink die nächste IBH-Holding? Hermann Oberths Dynamo

Literaturhinweis @, Freitag, 31.03.2017, 10:44 vor 3267 Tagen @ twc-online 3810 Views

Mit manchem, was "Genie" Elon Musk mit seiner SpaceX so vorzelebriert, könnte er vermutlich den Strombedarf sämtlicher Teslas decken, wenn er den Raketen-Pionier Hermann Oberth als Dynamo im Grabe einspannen dürfte (Menschen im Weltraum. Neue Projekte für Raketen-und Raumfahrt).

Elon Musk erinnert mich immer wieder an den Star Horst-Dieter Esch mit seiner IBH-Holding.

Beide, Hermann Oberth wie Esch und seine IBH, sind mir deshalb in Erinnerung geblieben, weil vom ersteren kannte ich einen Enkel persönlich und über IBH-Holding kam ich in ersten Kontakt mit dem "Chartismus", denn ich lernte einen kennen, der bei einem der Ersteller der Hoppenstedt Charts Vorlesungen über Technische Analyse/Dow Theorie hörte (und dann einen Tag vor deren Crash verkaufte). Beeindruckende Erlebnisse, die man so schnell nicht vergißt.

Hermann Oberth, wohl der Hauptinspirator von Wernher von Braun sprach auch schon vom Mondauto, und so gesehen erscheint das, was Elon Musk so treibt, scheinbar die Verlängerung eines Menschheitstraumes, der mit Jules Verne begann.

Jedoch ist es dennoch etwas anderes, ob man den den menschlichen Körper ein paar Tage zum Mond und zurück transportiert, oder ob man ihn monatelang auf die Reise zum Mars (und evtl. zurück) schicken will. Ich behaupte, daß man für solche längeren Reisen das Problem der künstlich zu schaffenden Schwerkraft gelöst haben muß, denn die monatelange Schwerelosigkeit führt zu extremem Knochen- und Muskelschwund und Knochendichteverlust. Gerade, wenn dann "dort" ankommt, sollte man aber fit sein, von anderen logistischen Herausforderungen ganz zu schweigen.

Diese künstlich zu schaffende Schwerkraft erfordert rotierende großvolumige Konstruktionen, die wegen der Fliehkräfte auch relativ robust konstruiert sein müssen und diese sind auch nicht mal ansatzweise bisher geplant, geschweige denn in Erprobung.

Auch wenn Musk derzeit eine Art Direktflug plant, behaupte ich, daß es im Gegenteil dreier Phasen bedarf: einer Raumstation im Erdorbit, die noch umfangreicher ausgestattet sein muß, als die derzeitige ISS. Dann eines Transportverkehrs zum Mars in eine dortige Umlaufbahn zum Aufbau einer ebensolchen Raumstation und schließlich erst dann von dort des Abstiegs mit speziell konstruierten, meinetwegen wiederverwendbaren, Landemodulen, die Material gebremst nach unten bringen, den größten Teil ihrer Last dann auf der Planetenoberfläche hinterlassen, und dann dort unten wiederbetankt werden können, und dann mit dem nur noch notwendigsten Gewicht zur Mutterstation in der Umlaufbahn zurückkehren.

Das ist ein Riesenschritt für SpaceX auf dem Weg zur wiederverwendbaren Rakete. Und damit ein großer Schritt zu den SpaceX - Langfristplänen von Satelliteninternet bis zur Marskolonie.

Und das ist noch Jahrzehnte hin, falls es überhaupt jemals jemand finanzieren möchte. Elon Musks Bilanzen werden m.E. bis dahin den Geist aufgegeben haben, denn bislang lebt sein Konzern von großzügigen Subventionen von Möchtegern-Aufschneidern wie eines Herrn Barrack Hussein Obama, weshalb ja auch Tesla als "Solyndra on Wheels" bezeichnet wird.

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Untersuchungen zur Haut im Weltall

Centao @, Freitag, 31.03.2017, 12:08 vor 3267 Tagen @ Literaturhinweis 3307 Views

legen dar, das diese extrem dünn wird und vgl. schneller altert. Dies liegt neben dem erhöhten UV-Anteil auch an fehlenden (physikalischen, biochemischen) Reizen [wird u.a intensiv durch die ESA untersucht..].

Das nur als kleine Ergänzung zum All.

Ich sehe es ähnlich wie Du, nur hier etwas polemischer (habe gerade viel zu wenig Zeit für Links bzw. dahinter liegende Dissertationen):

Der Elon-Musk-Konzern & sein Gründer zeigen auf, dass sich mit E-Fahrzeugen allein als Konzern nicht genug Geld verdienen lässt, es ist wahrschenlich sogar physikalisch und materialwissenschaftlich teilweise absurd.., zu mindestens auf Kupferbasis. Seltene Erden wiederum versucht man durch Polymere zu ersetzen. Die Aktionäre sollten an sich Konzentration verlangen können..

Die E-Akku-Speicher für alle Haushalte sind durchaus interessant, für die Fläche. Diese aber wird im Trend weniger bewirtschaftet und erhalten werden, siehe USA, Deutschland etc.

Mit dem Geld der Anleger lassen sich viele Spielträume aufbauen..

Dank und Gruß,
CenTao

Der Powerwall: Geht es Tesla wirklich so schlecht? Weltraumaspirationen machen dünnhäutig ...

Literaturhinweis @, Freitag, 31.03.2017, 12:28 vor 3267 Tagen @ Centao 3619 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 31.03.2017, 12:37

Der Elon-Musk-Konzern & sein Gründer zeigen auf, dass sich mit E-Fahrzeugen allein als Konzern nicht genug Geld verdienen lässt,

Und das trotz der Milliardensubventionen. Und das von einem angeblichen Genie, was sich aber an eine weniger ingeniöse Kundschaft wendet.

es ist wahrschenlich sogar physikalisch und materialwissenschaftlich teilweise absurd.., zu mindestens auf Kupferbasis.

Sehr wahrscheinlich sogar.

Die Aktionäre sollten an sich Konzentration verlangen können.

Diese Aktionäre sind überwiegend solcher Natur.

Die E-Akku-Speicher für alle Haushalte sind durchaus interessant,

Das genau sehe ich nicht so. Und nicht nur ich.

Tesla's Powerwall im Handelsblatt

Oder Freie Welt: Der Powerwall: Geht es Tesla wirklich so schlecht?

Es ist ein Witz, sich für zehntausende Dollar was ins Haus zu stellen, das -gerade mal- ein paar Holzscheite ersetzt!

Aber für windige Geschäfte reicht's allemal. Bis es nicht mehr reicht.

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Weltall - Im Übrigen schreibt heute der Leitartikel..

Centao @, Freitag, 31.03.2017, 15:15 vor 3267 Tagen @ Literaturhinweis 3275 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 31.03.2017, 15:18

der VDI-Nachrichten von einem Paradigmen-Wechsel bzw. einer neuen Ära im Weltall bzw. Satellitengeschäft. Sprich radikale Kostendegression.. u.a. durch günstigere Massenproduktion, dies bedeutet auch der Markt und seine Entscheider haben weniger Freiheitsgrade.

Also ich würde auch bei nur 650 Mill. € lieber etablierte Anbieter für meine Weltraumlast nehmen.., weniger "the Boyz".

Gruß,
CenTao

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