US-Gewerkschaften

CalBaer, Donnerstag, 17.11.2016, 04:33 (vor 3401 Tagen) @ DT2922 Views

US-Gewerkschaften sind nicht vergleichbar mit deutschen Gewerkschaften. Teilweise herrschen dort mafioese Zustaende, deswegen ist in den USA Gewerkschafts-Bashing auch ziemlich gesellschaftsfaehig.

In den USA gibt es auch keine Berufsausbildung so wie in Deutschland. Arbeiter werden nur im Job angelernt oder bekommen einen Crash-Curs. Ich hatte mein Auto mal in einer Werkstatt und habe zugeschaut (weil ich nichts anderes zu tun hatte), der Mechaniker musste staendig dem Boss seine Diagnosen melden und Erlaubnis fuer den naechsten Schritt einholen. Diese Prozedur hat sich bestimmt zehnmal wiederholt, bis das Auto fertig war. Eine Ausbildung bekommt man nur auf dem College und das kostet richtig Geld. Es gibt auch Trainingszentren, wo man sich in drei Monaten zum Automechaniker ausbilden lassen kann, allerdings koennen die dann meist nur eine bestimmte Wagenklasse einer bestimmten Automarke.

Wenn die Produktion wieder grossflaechig aufgebaut werden soll, haben die Amerikaner zumindest den Vorteil, die veralteten Hersteller-Betriebe durch Verlagerung nach Asien losgeworden zu sein und koennen nun modernste Herstellungsverfahren einfuehren. Da wird sicher auch jede Menge Know-How und vor allem Fachkraefte gebraucht. Deutsche Firmen werden sich bald ueber satte Auftraege besonders im Maschinen- und Anlagenbau freuen koennen und deutsche Facharbeiter werden in Amerika eine Weile gebraucht werden.

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Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
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