OT: Experimentierkästen für alle Altersstufen zu Naturwissenschaften, Physik, Chemie, Biologie, Geologie (Vulkane), Energien
Bekanntlich ist es ja die Schuld der CDU und ihrer Wahlkampagne in den fünfziger Jahren, daß die MINT-Fächer in Deutschland in so schlechtem Ansehen stehen (das war nicht immer so!).
Aber hier wird kräftig dagegen angearbeitet: Letztes Jahr hatten wir eine Sammlung Bücher mit entsprechenden Experimenten als Geschenk-Ideen zusammengestellt. Nachdem nun übers Jahr den meisten Kindern mit den Büchern und Gedankenexperimenten allein langweilig geworden sein dürfte, reichen wir nun die zugehörigen Experimentierkästen nach, damit sie das auch in die Praxis umsetzen können.
Auch wenn die Chemikalien- und Grundstoffgesetze die meisten Chemiebaukästen entschärft haben, gibt es immer noch Ersatz im Netz, es muss also keine Langeweile aufkommen und die meisten Außenwände versperren eh die Sicht auf die Natur.
Natürlich gibt es mittlerweile auch politisch korrekte Experimentierkästen, das einzige, was noch fehlt, sind Experimentierkästen zur Geisteswissenschaft oder zu Ganterstudien (das Gegenteil zu GANS-Studien); immerhin arbeitet man schon an Experimentierkästen zum Voluntarismus.
Für alles, was wir hier noch nicht aufgeführt haben, gibt es den Link zu den aktuellsten Weihnachtstrends (der Hausfreund aller Börsianer).
Oder, wer möchte, daß seine Kinder unter MINT-Fächern nicht Teegespräche bei Kerzenschein verstehen, kann z.B. den Kosmos-Shop besuchen.
Für alle, die dann am 25.12. die Hersteller verklagen wollen, die Links zu den Herstellerinformationen für Spielzeug und Experimentierkästen.
Wer kein Hubble-Teleskop zuhause hat, kann auch mit einfacheren Mitteln Astronomie betreiben oder gleich in die Röhre gucken.
Es gibt auch einige interessante Webseiten zu naturwissenschaftlichen Experimenten und Phänomenen ... bei denen man kostenlos nachschauen kann, was mit dem eigenen Kasten nicht funktioniert hat.
Wer Kinder/Jugendliche im entsprechenden Alter hat, kann diese auch zu an verschiedenen Universitäten angebotene Kurse für Nicht-Studenten schicken, die insbesondere in Chemie u.a. meist mit eindrucksvollen Knall- und Lichteffekten glänzen. Natürlich will das alles dann zuhause auch nachvollzogen werden, wozu sich die Küche immer dann eignet, wenn diese wegen des scheidungsrechtlichen Trennungsjahres eh verwaist ist. Für wen sich zumindest die Söhne dann beim Familiengericht bei der Befragung im Sorgerechtsstreit entscheiden, dürfte naheliegen, zumindest, sofern Papa gewisse gesetzliche Beschränkungen elegant umgangen hat. Schutzausrüstung sollte man dem Nachwuchs allerdings einschärfen, sonst holt am Ende noch das Jugendamt die Kinderlein (früher war das noch umgekehrt), auch wenn bei chemisch gebildeten Pflegkindern das Angebot an aufnahme- oder gar durchhaltewilligen Pflegefamilien überschaubar sein dürfte.
Jetzt mag sich mancher die Frage stellen, "was nehm' ich nu'" - wie immer bei einem Überangebot. Früher in der DDR war das einfach, man hat genommen, was es gab. Im einzigen Fachgeschäft vor Ort in einer Kleinstadt im Westen nahm man, was der Inhaber empfahl. Heute sind die meisten Online-Händler in Dimensionen gewachsen, daß bei Eingabe egal welchen Stichwortes man regelrecht mit unsortiertem Kram zugeschwallt wird. Ist ja schön und gut daß 'alles immer billiger' wird (wenn es denn stimmt), aber meiner Beobachtung nach steigt seit Jahren der zeitliche Aufwand, sich in solchen 'Angeboten' zurechtzufinden. In derselben Zeit könnte man auch bezahlte Arbeit verrichten, d.h. die Netto-'Ersparnis' des Online-Einkaufs wäre erst noch zu hinterfragen.
Wenn aber jemand z.B. seinem Kind einen gewissen Startvorteil in der Schule verschaffen möchte, wäre zu überlegen, ob man nicht einfach erst mal die Kästen "KOSMOS Schülerlabor Grundschule 1./2. Klasse" und dann "KOSMOS Schülerlabor Grundschule 3.+ 4. Klasse" (jeweils um die 30 Euro) anschafft und einfach mal beobachtet, wofür sich das betr. Kind zu interessieren beginnt. Danach kann man in dieser Richtung evtl. vertiefen und dem schulischen Erfolg war es vermutlich sowieso zuträglich.
Ansonsten sollte man sich, statt einem Kind Pokemon und Transformers zu schenken, überlegen, ob man nicht gleich in Richtung z.B. der Robotik geht, etwa mit einem dem Mars-Explorer nachempfundenen "Survival-Roboter". Das könnte dann evtl. zur Astronomie überleiten, was wiederum zur Frage nach Leben auf Exoplaneten (und deren Erforschung, vgl. Hubble-Teleskop) führt, und schließlich landet man recht ungezwungen bei der Frage, wie wohl Raumfahrer dort nicht nur hinkommen, sondern auch überleben könnten inkl. autarker Gewächshäuser. Da ein Kind nicht von vornherein wissen kann, was es interessiert und da Kinder auf Frustrationen ganz unterschiedlich reagieren, gilt es, dem Kind anfänglich einerseits Angebote zu machen, die sein Interesse wecken und stimulieren und es genauer zu diagnostizieren gestatten, wie auch es anfänglich nicht zu überfordern, so daß es sich dann vor weiteren Forschungen lieber 'schützt' (übliches Schulproblem). Manche Baukästen, gerade im Bereich Elektronik und bei elektrischen Schaltungen verzeihen oft keine Fehler, d.h. wenn nicht alles stimmt, dann funktioniert das 'Gerät' nicht und die Enttäuschung ist groß. Wer dagegen zehn Samen in Erde steckt, wird vermutlich wenigstens eine Pflanze sprießen sehen. Vgl. auch "What Are The Best Scientific Experiments That You Can Do At Home?".
Wer sich selbst auf die Suche begeben möchte, der probiere es hier oder als eidetischer Charakter hier.
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