Was wird Trump tun?

Theo Stuss @, Freitag, 11.11.2016, 18:21 vor 3453 Tagen 7552 Views

Donald Trump benötigt den dringenden finanziellen Spielraum um aus den USA ein riesiges Bauunternehmen zu machen. Er will ja die Infrastruktur wieder aufbauen und nichts geht volkswirtschaftlich mehr in die Breite, als die Bauwirtschaft.

Siehe hierzu diesen Artikel aus den Deutschen Wirtschaftsnachrichten:

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/11/11/donald-trump-schreckt-alle-auf-ra...

Aber die wichtige Frage der Finanzierung beleuchtet der Artikel fast nicht.

Nun liegt aber die gesetzliche Verschuldungshöchstgrenze bei 20 Bilionen $ und die ist mit 19,8 Billionen fast ausgereizt. Soll er also so weitermachen, wie alle Präsidenten seit Ronald Reagan vor ihm und beim Kongress ständig um eine Erhöhung der Höchstgrenze betteln, wobei sogar seine eigene Partei die Gefolgschaft verweigern könnte?

Es bleibt ihm also nur eine einzige Option, wobei er mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen könnte. Es ist eine Tatsache, daß die USA ihre Weltmachtstellung dem Dollar Weltleitwährung verdanken. Nun kehrt sich das aber insbesondere seit er Amtszeit Obamas gegen die USA selbst. Die gewaltigen Schulden, die Obama gemacht hat, mehr als alle 43 Präsidenten vor ihm zusammengenommen, richten sich nun gegen die Weltmacht der USA, weil nichts von diesen Schuldgeld, von der Rüstung mal abgesehen, in das Gebiet Amerikas wanderte, abgesehen davon, daß das alles nur mit sinkenden Zinsen zu machen war.

a) Das Geld ging Dank des gewaltigen Außenhandelsdefizites nach China und die USA finanzierten somit auch den Aufstieg Chinas zu einer neuen Supermacht.

b) Es landete weiterhin bei der Weltfinanzelite und einzelne Milliardäre wie George Soros sind so reich, daß sie die USA mit ihren NGOs unterwandern und herausfordern, ja, gefährden können.

Trump muß sich also den Spielraum verschaffen, indem er den Dollar als Weltleitwährung abschafft und einfach erklärt, er werde Treasuries, die von China gehalten werden, nicht mehr bedienen, weil sie ein finanzielles "Massenvernichtungsmittel" gegen die amerikanische Wirtschaft darstellten. Man vergesse nicht seine Rhetorik gegen China, dieses Land würde den Amerikanern das Geld nehmen und es gegen die Interessen der USA und seine Bürger verwenden.

Ebenso könnte er die EU und die Nato-Staaten unter Druck setzen, denn seine Ankündigung, die Europäer sollten gefälligst selbst für ihre Sicherheit sorgen, kann gar nicht anders verstanden werden.

Mit diesem Kunstgriff, der ein Angriff auf das Weltfinanzsystem darstellt, würde er sich innenpolitisch den nötigen Freiraum verschaffen, er könnte diese Schulden ausbuchen und würde weit unter der Verschuldungshöchstgrenze von 20 Billionen landen. Ja, er könnte sogar den Konten der Amerikaner Gutschriften erteilen, also ihre Stimmen kaufen, die Schulden etlicher Einzelstaaten zu Bundesschulden machen und wäre immer noch weit unterhalb der Grenze.

Damit wäre das gewaltige Wiederaufbauprogramm der Infrastruktur zu hebeln und die Chinesen, aber auch die Europäer, ja und auch viele Milliardäre der Finanzeliten wären ihr Vermögen los. Nur Inlandsschulden würden bedient und auch die Treasuries, die in Ländern gehalten werden, die netto selbst Schuldner der USA sind. Die Amerikaner würden in ihrem Binnenmarkt gar nichts von der Weltfinanzkrise bemerken, die sie selbst losgetreten haben würden, getreu dem Spruch, den viele Amerikaner gegenüber Ausländern formulieren: "Der Dollar ist unsere Währung und euer Problem!"

Wenn die USA Weltmacht bleiben wollen, dann bleibt ihnen keine andere Wahl mehr, als diese Option, denn die Politik der offenen Märkte richtet sich ja nicht zuletzt gegen die USA selbst. Finanzeliten werden Dank dieser gigantischen Verschuldung politisch so mächtig wie die USA und können Geheimdienste und Privatarmeen unterhalten, welche die innere Sicherheit der USA bedrohen.

Nur eines können diese reichen Leute nicht: die US-Regierung dazu zwingen, die Bundesanleihen zu bedienen. Auch die FED, der Weltwährungsfond und die Weltbank wären ihre Macht los. Sie können nur Präsidenten dazu zwingen, die zu ihrem Stall gehören, oder anders ausgedrückt, zu ihren globalistischen Logen.

Natürlich lebt ein Präsident, der so etwas wagen wird, sehr gefährlich.

Sollte Trump das nicht tun, hätte er gar nicht erst antreten brauchen, denn für alle seine Projekte bräuchte er die Zustimmung des Kongresses, der ja in seinem Sinne die Verschuldungshöchstgrenze heraufsetzen müßte, was ohne außenpolitische Zugeständnisse im Hinblick auf einen Krieg mit Rußland nicht zu machen wäre. Aber er kann nicht sein Land wiederaufbauen und gleichzeitig gegen Rußland Krieg führen.

Trump hat also die Macht das Weltfinanzsystem umzustoßen, ohne daß die Bürger der USA davon viel mitbekämen. Der Dollar garantiert aber nur dann die Weltmacht der USA, wenn die Welt Schuldner der USA ist und nicht, wie es jetzt ist, daß eine aufstrebende Großmacht Gläubiger der Vereinigten Staaten von Amerika ist. Zudem laufen trotz der Börsenerholung nach der Wahl die Auktionen für US-Staatsanleihen schleppend und die Zinsen steigen.

Gruß,

Theo

Die Soros-Terroristen haben Angst, ihre Alimente zu verlieren.

aprilzi @, tiefster Balkan, Samstag, 12.11.2016, 17:26 vor 3452 Tagen @ Lechbrucknersepp 3854 Views

Hi,

die Schreie der Soros-Guenstlinge bedeuten nur eines, die Wahl Trumps wird diesen Missgeburten ein Ende bereiten. Der Tod ist nun mal grausam. Deswegen die Schreie. Dass Soros nun an diesen bezahlten Gegendemonstrationen beteiligt ist, zeugt davon, dass es schon den ersten Erschossenen gab. Das Sorospack bekommt die Krise. Auch hier in Bulgarien versucht nun eine rechte Reformpartei die politische Lage zu destabilisieren, denn Ihnen ist bewusst, dass die Zukunft die mafiosen Machenschaften der Soros-Terroristen offenlegen wird.

Der Luegenbaron Poroschenko wird genauso laecherlich vorgefuehrt werden wie die ganze Politikerkaste aus dem EU-Parlament. Es ist ein Fest fuer den Normalbuerger und ein Grabmal fuer die Guenstlinge.

R.I.P. Soros

Gruss

Noam Chomsky: Eine kleine Elite von Reichen und Mächtigen lenkt die US-Gesellschaft

Ulli Kersten, Heinsberg, Freitag, 11.11.2016, 19:10 vor 3453 Tagen @ Theo Stuss 7781 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 11.11.2016, 19:53

Ich wurde auf diesen Film im österreichischen Fernsehen aufmerksam gemacht mit dem Hinweis, dass ich beim ORF und Chomsky nicht unbedingt den Verschwörungsalarm auszulösen brauche.

http://tvthek.orf.at/profile/Requiem-fuer-den-amerikanischen-Traum/13886402

Er darf aber in Deutschland nicht angesehen werden.

Allerdings ist er auch auf Youtube zu finden, mit dem Hinweis, dass er in mehreren Ländern gesperrt ist. Naja ... wahrscheinlich wohl aus Lizenzgründen.

https://www.youtube.com/watch?v=_jOzGexsBqU

Zur Sicherheit habe ich ihn als erstes runtergeladen, aber noch nicht gesehen. Ich wollte ihn nur schon mal verlinken, falls jemand nichts für den Abend vorhat. Angeblich lohnt es sich nach der Betrachtung nicht mehr, über Trump oder irgendwelche anderen weltpolitischen Kleinigkeiten zu diskutieren.

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Impf-frei und gesund

Trump spricht selbst darüber, hier in diesem Video - Hillary fordet die Löschung

Theo Stuss @, Freitag, 11.11.2016, 20:38 vor 3453 Tagen @ Ulli Kersten 7023 Views

Hallo Ulli,

Hillary fordert von Youtube die Löschung:

https://www.youtube.com/watch?v=6JMB9GKB8jw&feature=youtu.be

Um es ganz klar zu sagen: Trump selbst weiß um diese Zusammenhänge und er redet kristallklar darüber.

Was ich also in meinem Eingangsbeitrag schrieben habe, sind nicht meine persänlichen Projektionen

Das Video, das deutsche Medien nie zeigen würden...

Kaladhor @, Münsterland, Freitag, 11.11.2016, 20:45 vor 3453 Tagen @ Theo Stuss 6605 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 11.11.2016, 20:49

Hallo Theo Stein,

ich vermute mal, es handelt sich um folgendes Video:
Klick mich!

Das ist wenigstens mit deutschem Untertitel....ich find das auf französisch etwas anstrengend <img src=" />

Grüße,
Kaladhor

Ergänzung:
Ich habe das starke, ungute Gefühl, dass es niemals eine Vereidigung Trumps zum amerikanischen Präsidenten geben wird, vorher wird er aus dem Weg geräumt und eine genehmere, republikanische Marionette installiert. Spätestens dann sollte auch dem letzten Schläfer klar werden, dass man dieses System nicht unblutig wird stürzen können...

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

Das Video mit Noam Chomsky ist äußerst aufschlussreich ..

Beo2 @, NRW Witten, Freitag, 11.11.2016, 20:50 vor 3453 Tagen @ Ulli Kersten 5784 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 11.11.2016, 21:11

für jedermensch, insbesondere aber für die Jüngeren unter uns, der die Entwicklung der westlichen Gesellschaften seit dem WK-II und ihren heutigen Zustand verstehen will.

Dieser alte Mann und weltberühmte Wissenschaftler war immer und ist immer noch ein sehr aufmerksamer, scharfsinniger und mitfühlender Augenzeuge jener Entwicklung. Bin erstaunt, dass es solche Menschen in den USA immer noch gibt und sie noch nicht verhungert sind.
Für mich, jedenfalls, sind die USA das Land der am schnellsten fortschreitenden Dekadenz bzw. des kulturellen und wirtschaftlichen Zerfalls. Der letzte Wahlkampf in den USA hat meine bisherige Trendeinschätzung glatt bestätigt. Kann es noch schlimmer kommen? Yes, we can .. und es wird.

Mr. Trump wird dem Land die letzten, noch fehlenden Sargnägel spendieren .. trotz teils guter Absichten. Ach ja, falls er nicht vorher aus dem Weg geräumt wird (.. Dank für den Hinweis von @Kaladhor). Danach wird es (nicht nur) dort richtig "rundgehen". Er überschätzt sich, d.h. sein Wissen, seine Fähigkeiten und seine ihm zufallende Macht maßlos .. trotz seinem gewiss sehr hohen IQ.

Vielen Dank für den Link.

Gruß, Beo2

Intelligenz von Donald Trump: (mT)

DT @, Freitag, 11.11.2016, 22:48 vor 3452 Tagen @ Beo2 5951 Views

So ganz dumm kann er nicht sein, sowohl was EQ als auch IQ betrifft, auch Madonna, eine andere Medien-Playerin mit dem Hang, sich selber finanziell effektiv zu bereichern, auch sie hat auch einen extrem hohen IQ und spielt das Spiel mit dem Sex, um sich zu verkaufen. Andere wie diese Kim Kardashian dito.

Trumps Onkel, Bruder des Vaters, John Trump, war Professor am MIT und hat zusammen mit van de Graaf den ersten Megavolt Elektronen-Beschleuniger gebaut.

Opa aus der Palz:
https://de.wikipedia.org/wiki/Frederick_Trump

Onkel John (1907-1985)
https://de.wikipedia.org/wiki/John_G._Trump
Wirklich bemerkenswert. Die heutige Megavolt Strahlentherapie stammt von ihm.
Ein schlauer reinrassiger Pälzer Tüftler!

Papa Friedrich Junior:
https://de.wikipedia.org/wiki/Frederick_Trump_Jr.

Wie Schuppen von den Augen…

Leserzuschrift @, Freitag, 11.11.2016, 20:12 vor 3453 Tagen @ Theo Stuss 6807 Views

Danke Theo, da fällt einem wirklich das Brett vom Kopf.


Was sind T.s Versprechen?
- Grenzen dicht
- Jobs zurückholen in US
- Dem Volk die Kontrolle über die Regierung zurückgeben (2nd Revolution)

Was sind T.s Kompetenzen?

Er ist ein sehr erfolgreicher Geschäftsmann, d.h.
er ist vorausschauend, zielstrebig, mutig und durchsetzungsstark.
Außerdem hat er Erfahrung im hinlegen von erfolgreichen Pleiten.

Was liegt also näher, als all das miteinander zu verbinden.
Quasi die debitistische Lösung zur Zerschlagung des gordischen Knotens.
Busch und Obama haben jeweils mehr Schulden gemacht als alle ihre Vorgänger,
damit kommt er seinen Zielen kein Stück näher.

- Truppen nach Hause holen und die Grenzen sichern
- Default der Auslandsschulden
- Dadurch enormer Verschuldungsspielraum
- Massiver Protektionismus und Investition in eigene Infrastruktur

Dadurch könnte er die Globalisten in Schutt und Asche legen, ohne einen Schuss abgeben zu müssen. Das korrupte NWO Kartenhaus würde in sich zusammenstürzen.
AMERIKA FIRST sich wie Phönix aus der Asche erheben.

Das wird hart, vor allem für uns andere…..

Grüße aus dem Hinterland

Den Spielteich eines George Soros trocken legen

Theo Stuss @, Freitag, 11.11.2016, 20:23 vor 3453 Tagen @ Leserzuschrift 6126 Views

Ja, genau das meine ich.

Dazu hat Trump die alten Eliten auf seiner Seite. Die WASP!

Die WASP stehen also gegen die Globalisten, eigentlich Neo-Trotzkisten, denen Amerika egal ist.

Aber Trump wird dadurch trotzdem den III. Weltkrieg auslösen, weil a) die Chinesen sich rächen werden und b) weil dadurch mit Sicherheit in Europa Revolutionen ausbrechen werden. Der Euro wird einfach zusammenkrachen. Welches Land hält nach China noch mal die meisten US-Staatsanleihen? Belgien, nicht wahr?

Auch in Amerika werden die NGOs alles versuchen um einen Bürgerkrieg zu entfesseln.

Aber Trump wird so handeln müssen, wenn er nicht wie Tsipras enden will, also als zahnloser Tiger. Nur daß Tzipras nie eine Chance hatte.

Der entscheidende Punkt ist dabei,

Kaladhor @, Münsterland, Freitag, 11.11.2016, 20:41 vor 3453 Tagen @ Theo Stuss 5802 Views

dass man daran wirklich gut erkennen kann, wie zutiefst destruktiv das herrschende System tatsächlich ist.

Wahrscheinlich geht es nur auf dem Weg, dass eine große Wirtschaftsmacht aufsteht und nach dem Motto "Wir zuerst!" das große Aufräumen beginnt. Es geht einfach nicht anders.

Und wenn sich dann hinterher die ganzen Wolken des Kataklysmus verziehen, wird es einen neuen Anlauf des globalen Handels geben, aber dann vielleicht unter anderen Vorzeichen. Jeder Staat deckt seine Grundbedürfnisse selber und gehandelt wird nur noch mit "regionalen Spezialitäten". Nebenher dann vielleicht noch multinationale Unternehmungen wie die ISS, nur einige Nummern größer.

Grüße,
Kaladhor

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

Und wer sorgt für die Untertitel in den Weltsprachen?

Theo Stuss @, Freitag, 11.11.2016, 20:53 vor 3453 Tagen @ Kaladhor 5340 Views

Hallo,

natürlich ist das alles nicht so schwer, aber ohne Organisation läuft meistens nichts. Vor allem müssen ja Ausländer darauf aufmerksam werden, daß genau diese Rede die entscheidende ist.

Steve Pieczenik hat mehrfach klar gesagt, daß nicht die russische Hacker hinter der Sammlung von E-Mails der lieben Hillray stünden, sondern Leute aus FBI und CIA, die er persönlich kennt und für die er sprechen darf.

Pieczenik hat auch klar gemacht, daß diese Gruppe zu allem entschlossen ist, die innere Souveränität der USA wiederherzustellen.

Vielen Dank, weitestgehende Zustimmung, nur: China wird sich was...

Mephistopheles @, Datschiburg, Freitag, 11.11.2016, 21:47 vor 3453 Tagen @ Theo Stuss 5445 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 10.03.2017, 15:18

Ja, genau das meine ich.

Dazu hat Trump die alten Eliten auf seiner Seite. Die WASP!

Die WASP stehen also gegen die Globalisten, eigentlich Neo-Trotzkisten,
denen Amerika egal ist.

Aber Trump wird dadurch trotzdem den III. Weltkrieg auslösen, weil a) die
Chinesen sich rächen werden

Rächen tun sich nur Loser. Halte ich die Chinesen für zu schlau. Was sollte Rache ihnen denn bringen?

Die Chinesen werden die bittere Pille schlucken und stille halten, weil sie gar nicht anders können. Die werden vollauf damit beschäftigt sein, dass ihnen ihr eigener Laden nicht um die Ohren fliegt.


und b) weil dadurch mit Sicherheit in Europa

Revolutionen ausbrechen werden. Der Euro wird einfach zusammenkrachen.
Welches Land hält nach China noch mal die meisten US-Staatsanleihen?
Belgien, nicht wahr?

Das ist es nämlich. Europa ist der große Verlierer mangels Rohstoffen. Die Russen hätten sie. Was liegt näher, als sich das nun herrenlose Europa zu krallen?

Auch in Amerika werden die NGOs alles versuchen um einen Bürgerkrieg zu
entfesseln.

Aber Trump wird so handeln müssen, wenn er nicht wie Tsipras enden will,
also als zahnloser Tiger. Nur daß Tzipras nie eine Chance hatte.

Ich denke, wenn Trump etwas zustößt, dann wird sein Nachfolger genau so handeln (müssen).
Der Kaiser ist nämlich jetzt nackt. Dswegen das Geheule bei den Politfratzen und sämtlichen Medien.
Die haben dasselbe erlebt wie Honny 1989: Ihre Schutzmacht hat sich einfach von ihnen verabschiedet.

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Die neue Weltkarte.

Gruß Mephistoheles

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Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Die Europäer müssten nur die Russen einbinden, so schnell wie möglich

Morpheus ⌂ @, Freitag, 11.11.2016, 22:14 vor 3452 Tagen @ Mephistopheles 5263 Views

lieber Mephisto,

Gott sei Dank sind die Verhandlungspositionen jetzt etwas zu Gunsten der Russen verschoben. Da sollten die Russen schon noch mitmachen. Noch gäbe es auch für die Europäer Verhandlungsmöglichkeiten für den von Putin vorgeschlagenen Wirtschaftsraum von Moskau bis Lissabon. Und für die Russen wäre es allemal günstiger als eine Besetzung. Da ist Putin viel zu schlau für. Die Lektion hat er am Ende der Sowjetunion gelernt. Besetzung kostet.

Ein wahrer europäischer Führer könnte das sogar gut verargumentieren und auch durchsetzen. Denn sowohl die Russen als auch die Europäer könnten dabei nur gewinnen. Den Russen könnte man glaubwürdig klar machen, dass man von Amerika erpresst wurde und seinerzeit nicht anders handeln durfte. Das hatte Putin ja stets richtig erkannt. Aber was sollten die Europäer gegen das US-Establishment machen. Die Obama-Clinton Mafia schreckte vor nichts zurück.

Das sieht jetzt alles ganz anders aus!

Umgekehrt sehe ich nicht, was Europa derzeit an US-Amerika verliert, außer einem Hegemon, der sich nicht benehmen konnte und völlig pleite ist.

Klar haben sie noch die größte Streitmacht der Welt, aber die amerikanische Bevölkerung (einschließlich dem Militär) will nicht auf der dunklen Seite der Macht stehen. Auch das hat die Wahl sehr deutlich gezeigt. Das Militär könnten sie niemals gegen Europa einsetzen.

Also wo bleibt ein neuer Helmut Kohl, der die Russisch-Europäische-Vereinigung initiiert? Ich schlage unseren Putinfreund @Hasso vor. [[zwinker]]

Grüße
Morpheus

--
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Wir - für die unbeschränkbare Freiheit.

Was man sich fragen muss, ist doch folgendes:

stocksorcerer @, Freitag, 11.11.2016, 23:08 vor 3452 Tagen @ Morpheus 4996 Views

Wie stark sind unsere "Player" tatsächlich involviert?

Wir bekamen ja beispielsweise bei CETA mit, dass Kanada angeblich bei den Verhandlungen mit den Wallonen gar nicht so sehr auf die Schiedsgerichte bestand, sondern dass das eher eine Karte aus Brüssel war!

Ich glaube, dass man in Dtld. und England und Europa oft für die Menschen da draußen die devote Rolle gespielt hat, dass alles aus Washington kommt und man ein Stück weit machtlos ist. Das glaube ich nicht mehr.

Ich denke, wir müssen unsere Eliten genauso loswerden, wie das im Moment von Trump da drüben probiert wird.

In jedem Land dieser Erde kämpfen zwei Seiten gegeneinander. Da kann Putin sicher auch ein Lied von singen. Wir müssen uns auch akribisch umschauen, wo in unserem Teich die Hechte stehen.

Wie kann man erklären, dass Merkel unter gewissen Vorbehalten mit Trump eng zusammenarbeiten würde; wie kann Flinten-Uschi als eine zweitklassige deutsche Verteidigungsministerin den kommenden amerikanischen Präsidenten darüber belehren, wie die NATO zu funktionieren hat? Wie kann Steinmeier nicht einmal ordentlich gratulieren; wie können unsere Politiker, deren Geschäft die Diplomatie ist, einem frisch gewählten Präsidenten zu deutsch vor den Koffer scheißen?

Nur mal so in die Diskussion geworfen.

Gruß
stocksorcerer

Das können sie alles machen

Mephistopheles @, Datschiburg, Samstag, 12.11.2016, 09:20 vor 3452 Tagen @ stocksorcerer 4261 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 12.11.2016, 09:24

Wie kann man erklären, dass Merkel unter gewissen Vorbehalten mit Trump
eng zusammenarbeiten würde; wie kann Flinten-Uschi als eine zweitklassige
deutsche Verteidigungsministerin den kommenden amerikanischen Präsidenten
darüber belehren, wie die NATO zu funktionieren hat? Wie kann Steinmeier
nicht einmal ordentlich gratulieren; wie können unsere Politiker, deren
Geschäft die Diplomatie ist, einem frisch gewählten Präsidenten zu
deutsch vor den Koffer scheißen?

genauer gesagt, könnten sie alles machen, wenn sie sicher sind, dass hinter ihnen einer steht mit einem großen Knüppel.
[image]
Aber, wehe, sie täuschen sich und meinen, sie könnten beiden auf der Nase rumtanzen.

Dann werden wir in Zukunft von Beiden verdroschen.
Wenn auch Zukunftsszenarien gerne in weite Ferne verschoben werden, dies werden wir wohl bald erfahren.

Nur mal so in die Diskussion geworfen.

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Mr. Trump = vielleicht der neue Gorbatschow?

Beo2 @, NRW Witten, Samstag, 12.11.2016, 09:23 vor 3452 Tagen @ stocksorcerer 4319 Views

Wie kann man erklären, dass Merkel unter gewissen Vorbehalten mit Trump eng zusammenarbeiten würde; wie kann Flinten-Uschi als eine zweitklassige deutsche Verteidigungsministerin den kommenden amerikanischen Präsidenten darüber belehren, wie die NATO zu funktionieren hat? Wie kann Steinmeier nicht einmal ordentlich gratulieren; wie können unsere Politiker, deren Geschäft die Diplomatie ist, einem frisch gewählten Präsidenten zu deutsch vor den Koffer scheißen?

Rein psychologisch betrachtet (denn mehr als Psychologie ist es noch nicht), haben wir es nun mit einer ähnlichen Situation zu tun, wie zu Beginn der Perestroika in der UdSSR, was schwerwiegende Folgen für alle damaligen Ostblockstaaten bzw. deren politische Elite hatte. Übrigens, auch der Gorbi hatte es gar nicht nötig .. er schwamm ja längst und sicher ganz oben.

Nun geht auch bei unserer Angela Honecker und ihren Mitspielern das Muffensausen und Gezeter los. Wen wundert's?

Gruß, Beo2

Ja, aber…

Leserzuschrift @, Samstag, 12.11.2016, 14:36 vor 3452 Tagen @ Theo Stuss 3927 Views

Für einen WKIII werden die Chinesen erstmal zu beschäftigt sein.
Man marschiert auch nicht eben mal so einfach über den Pazifik.

Was die Revolutionen angeht, gebe ich Dir recht und die wird es nicht nur
in Europa geben. Das wird ein heiden Spektakel. Mit dem Abrauchen der Märkte
und der Währungen wird auch den NGOs und Foundations der Sprit ausgehen.
Mal sehen, was dann von deren Kampagnenfähigkeit noch übrig bleibt.
Medien und Gutmenschen werden bis dahin sowieso die Welt nicht mehr verstehen.

Als Stabilitätsanker für T. (und hoffentlich, bitte auch für uns)
könnte sich dann das autarke und sanktionserprobte Russland erweisen.

Was für ein Zufall……

Hinterland (somewhere in den Bergen)

Fundierte Einschätzung der geopolitischen Situation

Leserzuschrift @, Samstag, 12.11.2016, 14:34 vor 3452 Tagen @ Leserzuschrift 4079 Views

Hallo liebe Foristen,

eine etwas fundiertere Einschätzung auch im historischen Vergleich, hier:

"Die Diktatur, die auf uns zukommt, wird wohl keine ganz offene sein, aber man wird das „Volkstribunat“ der Demokratie vorziehen, ähnlich wie heute in Russland.

Teil 1

Innenpolitik als Kernelement
der Außenpolitik Donald Trumps

Wie ich schon in meinem Artikel „Das westliche Imperium wankt“[1] ausführte, ist der Hegemon gezwungen worden, sich in Anbetracht des zunehmenden Mangels an Ressourcen von seinen Welteroberungsplänen zurückzuziehen. Der Wahlkampf zwischen Trump und Clinton hat gezeigt, dass hier vor allem Reform -und Beharrungskräfte des Imperiums im Krieg miteinander gewesen sind. Gewonnen haben die Reformkräfte. Somit wird die kommende US-Politik davon geprägt sein, zu versuchen, die am Wallstreetkapital und den Kriegen des Ostküsten-Establishment zerbrechende USA wieder als starke und geeinte Wirtschaftsnation zu konsolidieren. In seiner Antrittsrede hat der kommende 45. Präsident der USA gleich zu Beginn ganz in diesem Sinne die zwei wichtigsten Schwerpunkte seiner künftigen Innenpolitik herausgestellt:

Die Infrastruktur der gesamten USA soll auf den neuesten Stand gebracht werden. Stichwort Autobahn (wer da an gewisse historische Parallelen denkt, liegt vermutlich nicht völlig falsch).
Der Präsident will seine ganz besondere Aufmerksamkeit den Veteranen widmen, sie und ihre Erfahrungen und Fähigkeiten in sein Aufbauprogramm eng mit einbinden.
...."
http://www.geolitico.de/2016/11/11/trumps-sieg-und-merkels-ende/

Ich meine, sehr realistische Betrachtung.
Gruß! webmax

Make America Great Again

LLF @, Freitag, 11.11.2016, 21:05 vor 3453 Tagen @ Theo Stuss 5730 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 11.11.2016, 21:18

Siehe http://www.greatagain.gov/index.html

1. Innere Sicherheit (Making America Secure Again)

Vermutlich mehr Personenkontrollen, möglicherweise auch Ausweitung der Kapitalverkehrskontrollen. Vielleicht auch Bargeldabschaffung. Hauptsache, es dient der Inneren Sicherheit.

2. Wirtschaft (Getting America Back To Work Again)

Entbürokratisierung, Vereinfachung des Steuersystems, Deregulierung der Banken.
Investitionen in die Infrastruktur.

3. Bildung

Mehr Wettbewerb zwischen Schulen, mehr E-Learning ("make post-secondary options more affordable and accessible through technology enriched delivery models"). Studiengebühren von 40.000 Dollar pro Jahr wären dann Geschichte.

4. Personal

4.000 neue Mitarbeiter werden gesucht. Vermutlich solche mit einem konservativem Profil (verheiratet, Kirchenmitglied, Militärerfahrung).
http://www.greatagain.gov/news/help-wanted-4000-presidential-appointees.html
http://www.opm.gov/policy-data-oversight/senior-executive-service/executive-core-qualif...

Du hast nichts gerafft

Theo Stuss @, Freitag, 11.11.2016, 21:10 vor 3453 Tagen @ LLF 5778 Views

Wozu alle diese Maßnahmen, die Du aufzählst, wenn im Ausland gehaltene Treasuries verfallen werden?

Das ist es doch gerade, womit Trump seine Wähler ködern kann. Da die meisten Schulden der USA Auslandsschulden sind, sind im Falle des Verrufs der Auslands-Treasuries nur die Staatsanleihen im Inland gültig und die Kaufkraft bleibt voll erhalten.

Dann wären alle Regale leer

LLF @, Freitag, 11.11.2016, 21:17 vor 3453 Tagen @ Theo Stuss 5438 Views

Wozu alle diese Maßnahmen, die Du aufzählst, wenn im Ausland gehaltene
Treasuries verfallen werden?

Das ist es doch gerade, womit Trump seine Wähler ködern kann. Da die
meisten Schulden der USA Auslandsschulden sind, sind im Falle des Verrufs
Auslands-Treasuries nur die Staatsanleihen im Inland gültig und die
Kaufkraft bleibt voll erhalten.

Die USA haben ein Handelsbilanzdefizit, auch und gerade bei empfindlichen Gütern. Wären die Treasuries wertlos, würde niemand mehr in die USA liefern. Die Regale wären leer, es käme zur Hyperinflation. Kein Staat kann es sich leisten, auf diese Weise aus dem Internationalen Handel auszusteigen.

Nein

Theo Stuss @, Freitag, 11.11.2016, 21:20 vor 3453 Tagen @ LLF 5392 Views

In Lateinamerika gibt es genug willige Lieferanten und ich schrieb ja auch, daß in den Ländern, die netto Schuldner der USA sind, die Treasuries nicht verfallen werden. Außerdem ist es ja das Ziel von Trump, daß nunmehr in den USA produziert werden wird.

Kurzfristige Umstellung nicht möglich

LLF @, Freitag, 11.11.2016, 21:31 vor 3453 Tagen @ Theo Stuss 5040 Views

In Lateinamerika gibt es genug willige Lieferanten und ich schrieb ja auch,
daß in den Ländern, die netto Schuldner der USA sind, die Treasuries
nicht verfallen werden. Außerdem ist es ja das Ziel von Trump, daß
nunmehr in den USA produziert werden wird.

Man kann die Produktion nicht von heute auf morgen umstellen, das dauert mindestens 6-12 Monate. Mit einer 35%-Zollabgabe werden die Produzenten zur langfristigen Produktionsumstellung gezwungen.

Die Russen haben es geschafft und die USA würden es auch schaffen (oT)

Theo Stuss @, Freitag, 11.11.2016, 21:34 vor 3453 Tagen @ LLF 4797 Views

- kein Text -

Weil die Russen bereit waren zu leiden. Das können US-Bürger nicht. (oT)

Beo2 @, NRW Witten, Freitag, 11.11.2016, 21:39 vor 3453 Tagen @ Theo Stuss 4706 Views

- kein Text -

Viele Amerikaner leiden bereits und das schon recht lange

Theo Stuss @, Freitag, 11.11.2016, 21:44 vor 3453 Tagen @ Beo2 4977 Views

Die können sich auch kein Smartphone aus China oder Südkorea leisten.

Klar, die linke Campus-Jugend hätte Trump gegen sich.

Mir geht es ja nur darum, daß er sich einen Paria aussuchen, wird, eben China, damit er sich Verschuldungsspielraum schaffen kann.

Eventuell läßt er auch Europa in die Knie gehen.

Aber nichts, rein gar nichts von dem, was er versprochen hat, wird er ohne Verschuldungsspielraum hebeln können.

Wenn er den nicht findet, kann er gleich aufgeben. Es wird ihm nicht besser gehen, als Obama mit seiner Gesundheitsversicherung.

Ja, und sie werden bald ihre Waffen aus dem Keller holen (edit.)

Beo2 @, NRW Witten, Freitag, 11.11.2016, 21:58 vor 3453 Tagen @ Theo Stuss 5000 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 11.11.2016, 22:07

um aufeinander loszugehen .. wenn "man" ihnen mit einem anderen großen Krieg nicht zuvorkommt. Der Startschuss dazu könnte z.B. ein "plötzlicher" Tod von Mr. Trump sein.

Aber, er schafft das auch so oder sowieso. Für die richtige Stimmung im Lande hat er bereits nachhaltig gesorgt.

Gruß, Beo2

Ja, genau! (oT)

Theo Stuss @, Freitag, 11.11.2016, 21:59 vor 3453 Tagen @ Beo2 4514 Views

- kein Text -

Welche Länder in Lateinamerika meinst du könnten die Asiaten ersetzen

Morpheus ⌂ @, Freitag, 11.11.2016, 21:33 vor 3453 Tagen @ Theo Stuss 4960 Views

Hallo Theo,

ich glaube nicht, dass es diese Länder gibt.

Wenn Trump das heute machen würde, wären morgen, die meisten Waren in den USA nicht mehr zu bekommen.

Das Handelsbilanz-Defizit ist doch lange Jahre gerade zum Vorteil der USA gewesen. Ohne dieses Defizit ginge es den Amerikanern noch viel viel schlechter. Das muss man meiner Meinung nach erst einmal verstehen.

Klar. Die, die gar keine Arbeit mehr haben, die haben auch nichts mehr von den Vorteilen. Wenn das zu viele werden, dann kippt das ganze System, so wie es jetzt offensichtlich der Fall war.

Ich hätte da einen etwas anderen Vorschlag, wie man das gleiche erreichen könnte, nur auf die Smarte Art. Das hält zwar sicher nur 10 bis 20 Jahre, aber die Büchse wäre erst mal etwas weiter getreten worden. 10 weitere Jahre, die Amerika nutzen könnte, um wieder etwas größer zu werden.

Guck bitte mal hier und schreib deine Meinung dazu. Danke

und Grüße
Morpheus

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Wir - für die unbeschränkbare Freiheit.

Vielen Amerikanern wird ein Job auf dem Bau lieber sein, als ein iPhone (oT)

Theo Stuss @, Freitag, 11.11.2016, 21:40 vor 3453 Tagen @ Morpheus 4562 Views

- kein Text -

Die Menge der Bau-Arbeiter sehe ich nirgends!

Morpheus ⌂ @, Freitag, 11.11.2016, 22:34 vor 3452 Tagen @ Theo Stuss 4792 Views

Hallo Theo,

die Mehrzahl der Europäer und US-Amerikaner, die nach 1980 geboren sind, hat doch nicht mal als Kind unter freiem Himmel gespielt.

Geschweige, dass die jetzt unter freiem Himmel bei Wind, Wetter und starker Sonneneinstrahlung harte körperliche Arbeit leisten können. Wer körperlich nicht durchgängig gearbeitet hat, verliert einfach die Befähigung dazu. Klar gilt das nur in 95% der Fälle, aber die 5%, die haben schon einen Job und die finden immer und überall einen.

Klar, das Einkommen würden alle Arbeitslosen gerne haben, aber nach spätestens einem Monat wären sie körperlich am Ende. Da bleiben sie lieber Kellner in einem gut klimatisiertem Restaurant, bei einem viel kleineren Gehalt.

Da dran wird auch das Infrastruktur-Ausbau Programm scheitern. Die Leute, die es in den 60igern noch in Massen gab, weil sie aus der Landwirtschaft kamen, die gibt es heute nicht mehr. Dort mussten die Kinder schon ran und waren an harte körperliche Arbeit bei Wind und Wetter gewöhnt. Das ist lange, lange vorbei. Heute will jeder, und da schließe ich mich ein, lieber am PC sitzen und Knöpfchen drücken. Es ist ein hartes Brot da umzusteigen. Ich bin da ein bisschen dabei, aber nur auf der organisatorischen Ebene. Das reicht mir auch schon. Ich sehe die Menschen, die da unterwegs sind. Die Leidensfähigkeit ist bei den meisten Europäern nicht mehr zu finden.
Du musst dir in den USA nur den Altersdurchschnitt der Farmer angucken. Ich weiß nicht mehr ob es 59 oder 61 Jahre war. Wie gesagt, der Durchschnitt. Selbst da gibt es schon keine Jungen Nachfolger mehr. Und da hätten die Leute immer Arbeit gefunden. In den letzten Jahren hätten da bestimmt viele Farmer gerne ihren Betrieb abgegeben. Und es gab sogar Jahre, da konnte man mit Landwirtschaft wirklich Geld verdienen.

Ich bin auf echte Argumente gespannt. Wo genau sollen die Arbeitskräfte herkommen.

Grüße
Morpheus

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Wir - für die unbeschränkbare Freiheit.

So ist es. In California und Arizona machen Mexikaner die (mT)

DT @, Freitag, 11.11.2016, 23:24 vor 3452 Tagen @ Morpheus 4979 Views

körperliche Arbeit. Salat ernten, Obst, Gartenpflege, die ganzen Weinstöcke schneiden und runterbinden, Weinlese, etc. Da ist kein arbeitsloser Ami dabei.

Analog zu unseren Berufs-Arbeitslosen, während die Bauern in der Vorderpalz Ukrainer und Polen zum Spargelstechen brauchen.

Fragt mal den Hasso, der kommt täglich bei Mutterstadt vorbei an den Containern auf dem Weg zu seinem FKK Strand.

Nein, das ist kein Flüchtlingsheim, dort wird GEARBEITET!!! Die verdienen weniger durch die ganze harte Arbeit am Tag als die verdammten Kulturbereicherer von Angela, Claudia und Co in den Arxxx geschoben bekommen:

[image]

Man sieht links die Halle mit den Früchten des Feldes und den Maschinen. Wieso die Antänzer aus Algerien und Marokko nicht zu Tausenden in die Spargelernte und Weinlese geschickt werden und sich bücken müssen, um den Salat zu ernten, anstatt am Hauptbahnhof mit dem Handy rumzuhängen, erschließt sich mir nicht. Uns wurde auch nichts geschenkt.

[image]

Trump wird scheitern, Pech für ihn, Pech für uns

Morpheus ⌂ @, Sonntag, 13.11.2016, 13:17 vor 3451 Tagen @ siggi 3704 Views

Hallo Siggi,

hatte mich nicht wirklich mit dem Thema "Trump" beschäftigt, weil ja alle, auch hier so sicher waren, das Hillary gewinnt. Mein Thema war und ist ausschließlich die außenpolitische Entwicklung gewesen und dabei der Schwerpunkt in Richtung Nato und Russland.

Da kann er relativ leicht das durchsetzen, was er gefordert hat. Das ist eines der am einfachsten einzuhaltenden Versprechen. Die NATO auflösen und Ruhe ist. Deshalb meine stille Hoffnung, Trump könne doch gewinnen.

Ob die Auflösung der NATO aus US-Sicht sinnvoll ist, bleibt eine andere Frage und spätestens da kommt der Deep-State ins Spiel. Die werden dem guten Mann erst einmal erklären, wie die Lage wirklich ist. Ich denke, er kennt sie nicht.

Habe die letzten vier Tage intensiv recherchiert. Was ich vorher nicht so genau wusste, ist mir jetzt aber jetzt um so klarer. MSM nutze ich dabei nicht, wobei der verlinkte FAZ-Artikel nicht abwegig ist.

Trump wird scheitern. Amerika hat einfach kein Potential mehr. Es ist ein bereits völlig ausgehöhlter Riese, der nur noch durch ein Lügengerüst zusammengehalten wird. Den Mantel der Lügen zu heben traut sich nur keiner, weil da eben noch das militärische Drohpotential ist. Wie bei der Geschichte "des Kaisers neue Kleider". Vielleicht war es ja der philippinische Präsident Duterte, der neulich, als er Obama öffentlich als "Son of a bitch" bezeichnete, das Kind war, was rief, "der Kaiser ist nackt".

Für Trump persönlich tut es mir leid. Er weiß glaube ich nicht wirklich, auf was er sich da eingelassen hat. Er ist ein ehrlicher Typ und hat was auf dem Kasten. Er will wirklich etwas verbessern für sein Land, das nehme ich ihm ab und das haben auch seine vielen Wähler getan. Die systemischen Grundgesetze des Debitismus sind aber leider unveränderlich. Pech für ihn, Pech für uns.

Trump wird den Absturz der USA sogar noch beschleunigen. Und das ist für die Welt auch das beste was ihr passieren kann. Je schneller die USA kollabieren, desto besser ist. Wobei ein totaler Kollaps mit vagabundierenden Atomwaffen auch wieder nicht so toll wäre, ....

Was mir immer wahrscheinlicher scheint, nicht nur für die USA, auch für den Rest der Welt, das Versinken in organisierten Bürgerkriegen. Soros & Co könnten dafür sorgen, dass die Menschen überall aufeinander losgehen. Nicht nur in der Ukraine und den arabischen Staaten, nein, ab sofort wirklich überall auf der Welt.

Gerade im "Westen", wird diese Taktik extrem schnelle Erfolge erzielen, weil die Infrastruktur dort extrem verletzlich ist. Die Menschen in den Städten sind auf diese Infrastruktur angewiesen und sie sind so gepämpert, dass bei den kleinsten Störungen sofort das Chaos ausbricht. Dann die los hetzen, die nichts zu verlieren haben und schon ist der Bürgerkrieg da. Was das bringen soll? Ich weiß es nicht. Die Bevölkerung reduzieren? Vielleicht ist Soros ja wie Zara der Meinung, alles muss zerstört werden.

Wie weit die Trennung bereits ist, beschreibt Doug Casey beschreibt hier für die USA, und für Deutschland reichen PEGIDA und ANTIFA als Stichworte um klar zu machen, wovon ich schreibe. Das war am Ende der 20iger ja auch nicht anders. Die Geschichte wiederholt sich eben. Vielleicht muss da auch gar nichts organisiert werden? In jedem Fall hat sich Europa mit den Flüchtlingen in eine beschi..... Lage manövriert. Da steht jetzt bereits eine Armee im Innern, die nur noch den "Marschbefehl" braucht und kaum einer von denen hat irgendetwas zu verlieren.

Mit dem Kollaps der USA wird Russland wirklich übermächtig. Und anstatt rechtzeitig auf eine Einbindung zu setzen, hat der US-Initiierte Spaltpilz "Ukraine", eine Polarisierung erzeugt, die jetzt für zusätzliche Gefahr in Europa sorgt. Und die Europäer gießen weiterhin Öl ins Feuer, anstatt schnellstens in Moskau zu Kreuze zu kriechen. Europa hat einfach keine strategischen Köpfe, die nicht dem Brainwashing oder auch der Korruption der Amerikaner unterliegen. Tragisch.

Fazit, die Situation der Welt hat sich nicht wirklich verbessert. Nur kurzfristig drastisch verändert. Alle reiben sich die Augen.

Was positives zum Schluss: Für die armen Syrer wird es hoffentlich besser werden. Verdient hätten sie es, denn sie haben tapfer zusammengestanden und gekämpft.

Meine zwischenzeitlichen Hoffnungen, sind futsch.

Zeit sich wieder dem Alltag zuzuwenden.

Grüße
Morpheus

--
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Wir - für die unbeschränkbare Freiheit.

Auch dieser Artikel in der FAZ beantwortet die einzige Frage nicht, auf die es jetzt ankommt

Mephistopheles @, Datschiburg, Sonntag, 13.11.2016, 15:45 vor 3451 Tagen @ siggi 3626 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 13.11.2016, 19:12

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/us-wahl-2016-was-waere-wenn-do...

Wurde kurz vor der Wahl als Vision gebracht.

Immerhin wurde wohl nicht in allen deutschen Medien diese Möglichkeit
völlig ausgeschlossen<img src=" />

Alles Käse. Sie haben den Knall nicht gehört.
Es kommt jetzt lediglich und einzig darauf an:

Wo sind Trumps Legionen?

Es zählt nicht mehr, was wirtschaftlich geht, es zählt nicht mehr, ob das finanzierbar ist. Das ist völlig irrelevant. Es zählt auch nicht die sogenannte militärische Übermacht, mit der sie es nicht einmal schaffen, ein paar mittelalterliche Kämpfer in Afghanistan zu besiegen.

Es zählen einzig und allein die Stiefel, die Trump an die Front bringen kann, und die Geschwindigkeit, in der er das schafft. Die Legionen schaffen sich nämlich ihre Wirtschaft und die Finanzierung selber, mit der Knarre an der Schläfe ist alles finanzierbar und auch alles produzierbar.

Und da hat Trump allerdings schlechte Karten. Jeder Krieg, den man nicht unter allen Umständen gewinnen will, zehrt an den Kräften einer Supermacht.
Wenn man einen Krieg schon nicht unter allen Opfern gewinnen möchte, hat es keinen Zweck, sich darauf einzulassen.

Der Krieg gegen Deutschland war der letzte Krieg, den die USA unter allen Umständen gewinnen wollten - und den sie, gemessen an dem einzig rationalen Kriegsziel - letztlich verloren haben.
Es ging bei diesem Krieg nämlich nicht - entgegen allem Anschein - darum, Deutschland zu zerstören und zu schwächen, sondern um die Vorherrschaft in Europa. Der Rotarmist, der die Rote Fahne auf dem Brandenburger Tor hisste, der hat Europa letztlich vor den Amerikanern gerettet, wahrscheinlich, ohne es selbst zu wissen.
Die USA haben die Elbe erreicht, damit die Hälfte Europas, zum Weitermarschieren nach Moskau waren sie jedoch nicht mehr in der Lage.

Damit haben sie das einzig vernünftige Kriegsziel verfehlt und den Untergang der USA, der jetzt offenbar wird, erst eingeleitet.
(Cäsar wollte ja nach dem gewonnenen gallischen Feldzug nach Persien marschieren, der Mord an Cäsar hat das verhindert. Die rückständigen germanischen Hinterwäldler, die weder einen anständigen Wein noch richtiges Olivenöl hatten, waren für Cäsar völlig uninteressant.)


Seit dem Krieg gegen Deutschland wolten die USA zwar dauernd Krieg führen, waren aber nicht mehr in der Lage, die personalen Opfer, die ein Krieg nun mal mit sich bringt, zu tragen. Hier zeigt sich die strukturelle Schwäche aller Piratennationen (Demokratien). Sie sind schnell, sie sind technisch-militärisch überlegen, sie sind aber nicht in der Lage, ihre Gewinne langfristig zu halten. Weil sie schon längst wieder eine neue Geschäftsmöglichkeit entdeckt haben, die wieder lukrative Gewinne verspricht, und hinter dem Hinterherjagen nach den neuen Gewinnchancen die Sicherung der alten Gewinne (Infrastruktur) vergessen.

Den Krieg gegen Nordkorea haben die USA verloren (jeder nicht gewonnene Krieg ist für eine Supermacht verlorener Krieg, jeder nicht verlorene Krieg ist für aufstrebende Mächte ein gewonnener Krieg, man vergleiche nur die Kriege der Engländer gegen die damalige Supermacht Spanien), dann haben sie den Krieg gegen Vietnam verloren, dann den Krieg gegen Afghanistan, wo bereits die Briten aufgegeben haben, was letztendlich zum Verlust Indiens führte, den haben sie ebenfalls verloren, und jetzt im Moment geben sie gerade die Hälfte Europas, welche sie in WK II. gewonnen haben, den Musels preis. So, nach dem Motto, wenn wir sie schon nicht halten können, dann soll doch wenigstens der Russe keine Freude daran haben.

Trump wird zum Gorbatschow der Amerikaner, wenn er nicht schnelle die Legionen hinter sich bringt. Und die Legionen sind nach wie vor die Stiefel und keine KI-Waffen. Auch Gorbatschow hat es nicht geschafft die Rote Armee hinter sich zu bringen.)

Aber auch wenn Trump scheitert,dann sind die USA nicht mehr das, was sie einmal waren, genauso wenig wie Russland nach dem Scheitern Gorbatschows jemals wieder die alte Sowjetunion war.


Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

In großen Teilen Zustimmung.

siggi, Sonntag, 13.11.2016, 18:52 vor 3451 Tagen @ Mephistopheles 3435 Views

Hallo Mephistopheles, diesmal auch gerne, lieber Meph<img src=" />

Alles Käse. Sie haben den Knall nicht gehört.
Es kommt jetzt lediglich und einzig darauf an:
[link=http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=419952&page=1&
category=0&order=time]
Wo sind Trumps Legionen?[/link]

Vielleicht nicht alles Käse, wenn man das losgelöst von deinem sehr wichtigen Ansatz betrachtet. Aber das ist graue Theorie, da hast du völlig Recht.

Es zählt nicht mehr, was wirtschaftlich geht, es zählt nicht mehr, ob
das finanzierbar ist. Das ist völlig irrelevant. Es zählt auch nicht die
sogenannte militärische Übermacht, mit der sie es nicht einmal schaffen,
ein paar mittelalterliche Kämpfer in Afghanistan zu besiegen.

Es zählen einzig und allein die Stiefel, die Trump an die Front bringen
kann, und die Geschwindigkeit, in der er das schafft. Die Legionen schaffen
sich nämlich ihre Wirtschaft und die Finanzierung selber, mit der Knarre
an der Schläfe ist alles finanzierbar und auch alles produzierbar.

Und da hat Trump allerdings schlechte Karten. Jeder Krieg, den man nicht
unter allen Umständen gewinnen will, zehrt an den Kräften einer
Supermacht.
Wenn man einen Krieg schon nicht unter allen Opfern gewinnen möchte, hat
es keinen Zweck, sich darauf einzulassen.

Alles richtig.

Der Krieg gegen Deutschland war der letzte Krieg, den die USA unter allen
Umständen gewinnen wollten - und den sie, gemessen an dem einzig
rationalen Kriegsziel - letztlich verloren haben.
Es ging bei diesem Krieg nämlich nicht - entgegen allem Anschein - darum,
Deutschland zu zerstören und zu schwächen, sondern um die Vorherrschaft
in Europa.

Vor allen ging es nicht um den Kampf gegen den Nationalsozialismus, oder gar humanitäre Fragen, wie uns bis heute Schule und Medien versuchen einzubläuen.

Der Rotarmist, der die Rote Fahne auf dem Brandenburger Tor
hisste, der hat Europa letztlich vor den Amerikanern gerettet,
wahrscheinlich, ohne es selbst zu wissen.
Die USA haben die Elbe erreicht,...

Waren sogar stellenweise drüber und haben die dort gefangenen, deutschen Soldaten später beim Rückzug den Russen ausgeliefert.

damit die Hälfte Europas, zum
Weitermarschieren nach Moskau waren sie jedoch nicht mehr in der Lage.

Das wäre ihnen auch schlecht bekommen.

Damit haben sie das einzig vernünftige Kriegsziel verfehlt und den
Untergang der USA, der jetzt offenbar wird, erst eingeleitet.
(Cäsar wollte ja nach dem gewonnenen gallischen Feldzug nach Persien
marschieren, der Mord an Cäsar hat das verhindert. Die rückständigen
germanischen Hinterwäldler, die weder einen anständigen Wein noch
richtiges OIlivenöl hatten, waren für Cäsar völlig uninteressant.)

Ironie der Geschichte, haben diese wilden Horden einige hundert Jahre später das römische Reich mit zu Fall gebracht.

Seit dem Krieg gegen Deutschland wollten die USA zwar dauernd Krieg
führen, waren aber nicht mehr in der Lage, die personalen Opfer, die ein
Krieg nun mal mit sich bringt, zu tragen. Hier zeigt sich die strukturelle
Schwäche aller Piratennationen (Demokratien). Sie sind schnell, sie sind
technisch-militärisch überlegen, sie sind aber nicht in der Lage, ihre
Gewinne langfristig zu halten. Weil sie schon längst wieder eine neue
Geschäftsmöglichkeit entdeckt haben, die wieder lukrative Gewinne
verspricht, und hinter dem Hinterherjagen nach den neuen Gewinnchancen die
Sicherung der alten Gewinne (Infrastruktur) vergessen.

Das ist ein generelles Problem. Erobertes Gebiet zu halten ist in den meisten Fällen langfristig immer schwerer, als es zu erobern.

Den Krieg gegen Nordkorea haben die USA verloren (jeder nicht gewonnene
Krieg ist für eine Supermacht verlorener Krieg, jeder nicht verlorene
Krieg ist für aufstrebende Mächte ein gewonnener Krieg, man vergleiche
nur die Kriege der Engländer gegen die damalige Supermacht Spanien), dann
haben sie den Krieg gegen Vietnam verloren, dann den Krieg gegen
Afghanistan, wo bereits die Briten aufgegeben haben, was letztendlich zum
Verlust Indiens führte, den haben sie ebenfalls verloren, und jetzt im
Moment geben sie gerade die Hälfte Europas, welche sie in WK II. gewonnen
haben, den Musels preis. So, nach dem Motto, wenn wir sie schonn nicht
halten können, dann soll doch wenigstens der Russe keine Freude daran
haben.

Der Plan wird nicht aufgehen. Der Keil, den die USA zwischen Europa (Deutschland) und Russland seit nun mehr als über hundert Jahre treiben, ist stumpf und brüchig geworden.

Trump wird zum Gorbatschow der Amerikaner, wenn er nicht schnell die
Legionen hinter sich bringt. Und die Legionen sind nach wie vor die Stiefel
und keine KI-Waffen. Auch Gorbatschow hat es nicht geschafft die Rote Armee
hinter sich zu bringen.

Aber auch wenn Trump scheitert,dann sind die USA nicht mehr das,was sie
einmal waren, genauso wenig wie Russland nach dem Scheitern Gorbatschows
jemals wieder die alte Sowjetunion war.

Sehe ich auch so, Zeitenwende so oder so

LG

siggi

Die Legionen, wofür?

Morpheus ⌂ @, Montag, 14.11.2016, 10:31 vor 3450 Tagen @ Mephistopheles 3440 Views

Hallo Meph,

ich verstehe leider nicht ganz, worauf du hinaus willst. Du hast mehr im Kopf als du hier in den Text geschrieben hast. Oder ich bin einfach zu dumm es zu kapieren. Diese fehlenden Textstellen würde ich gerne erfahren.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/us-wahl-2016-was-waere-wenn-do...


Wurde kurz vor der Wahl als Vision gebracht.

Immerhin wurde wohl nicht in allen deutschen Medien diese Möglichkeit
völlig ausgeschlossen<img src=" />


Alles Käse. Sie haben den Knall nicht gehört.
Es kommt jetzt lediglich und einzig darauf an:

Wo sind Trumps Legionen?

Es zählt nicht mehr, was wirtschaftlich geht, es zählt nicht mehr, ob
das finanzierbar ist. Das ist völlig irrelevant. Es zählt auch nicht die
sogenannte militärische Übermacht, mit der sie es nicht einmal schaffen,
ein paar mittelalterliche Kämpfer in Afghanistan zu besiegen.

Es zählen einzig und allein die Stiefel, die Trump an die Front bringen
kann, und die Geschwindigkeit, in der er das schafft. Die Legionen schaffen
sich nämlich ihre Wirtschaft und die Finanzierung selber, mit der Knarre
an der Schläfe ist alles finanzierbar und auch alles produzierbar.

An welche Front und wessen Schläfe? Das ist meine große Frage.
Ich schätze deine Beiträge sehr. Warum mir das so wichtig ist: natürlich ist alles finanzierbar und auch fast alles produzierbar, nur geht es dann zu Lasten von anderen Dingen. Die zu kennen ist für das Verständnis deiner Aussage unbedingt erforderlich.


Im folgenden alles richtig:

Und da hat Trump allerdings schlechte Karten. Jeder Krieg, den man nicht
unter allen Umständen gewinnen will, zehrt an den Kräften einer
Supermacht.
Wenn man einen Krieg schon nicht unter allen Opfern gewinnen möchte, hat
es keinen Zweck, sich darauf einzulassen.

Der Krieg gegen Deutschland war der letzte Krieg, den die USA unter allen
Umständen gewinnen wollten - und den sie, gemessen an dem einzig
rationalen Kriegsziel - letztlich verloren haben.
Es ging bei diesem Krieg nämlich nicht - entgegen allem Anschein - darum,
Deutschland zu zerstören und zu schwächen, sondern um die Vorherrschaft
in Europa. Der Rotarmist, der die Rote Fahne auf dem Brandenburger Tor
hisste, der hat Europa letztlich vor den Amerikanern gerettet,
wahrscheinlich, ohne es selbst zu wissen.
Die USA haben die Elbe erreicht, damit die Hälfte Europas, zum
Weitermarschieren nach Moskau waren sie jedoch nicht mehr in der Lage.

Damit haben sie das einzig vernünftige Kriegsziel verfehlt und den
Untergang der USA, der jetzt offenbar wird, erst eingeleitet.
(Cäsar wollte ja nach dem gewonnenen gallischen Feldzug nach Persien
marschieren, der Mord an Cäsar hat das verhindert. Die rückständigen
germanischen Hinterwäldler, die weder einen anständigen Wein noch
richtiges Olivenöl hatten, waren für Cäsar völlig uninteressant.)


Seit dem Krieg gegen Deutschland wolten die USA zwar dauernd Krieg
führen, waren aber nicht mehr in der Lage, die personalen Opfer, die ein
Krieg nun mal mit sich bringt, zu tragen. Hier zeigt sich die strukturelle
Schwäche aller Piratennationen (Demokratien). Sie sind schnell, sie sind
technisch-militärisch überlegen, sie sind aber nicht in der Lage, ihre
Gewinne langfristig zu halten. Weil sie schon längst wieder eine neue
Geschäftsmöglichkeit entdeckt haben, die wieder lukrative Gewinne
verspricht, und hinter dem Hinterherjagen nach den neuen Gewinnchancen die
Sicherung der alten Gewinne (Infrastruktur) vergessen.

Ja, daraus resultierte die Idee "Chaos erzeugen" als Strategie einzusetzen, die man jetzt ausprobiert hat. Nur die Umsetzung klappt natürlich nicht, weil Chaos eben unberechenbar ist. Aber ist ein anderes Thema, glaube ich zumindest.


Den Krieg gegen Nordkorea haben die USA verloren (jeder nicht gewonnene
Krieg ist für eine Supermacht verlorener Krieg, jeder nicht verlorene
Krieg ist für aufstrebende Mächte ein gewonnener Krieg, man vergleiche
nur die Kriege der Engländer gegen die damalige Supermacht Spanien), dann
haben sie den Krieg gegen Vietnam verloren, dann den Krieg gegen
Afghanistan, wo bereits die Briten aufgegeben haben, was letztendlich zum
Verlust Indiens führte, den haben sie ebenfalls verloren, und jetzt im
Moment geben sie gerade die Hälfte Europas, welche sie in WK II. gewonnen
haben, den Musels preis. So, nach dem Motto, wenn wir sie schon nicht
halten können, dann soll doch wenigstens der Russe keine Freude daran
haben.

Die Aussage ist interessant. Könnte wirklich eine mögliche Erklärung für das "Warum" sein, nach dem ich die ganze Zeit suche.


Trump wird zum Gorbatschow der Amerikaner, wenn er nicht schnelle die
Legionen hinter sich bringt. Und die Legionen sind nach wie vor die Stiefel
und keine KI-Waffen. Auch Gorbatschow hat es nicht geschafft die Rote Armee
hinter sich zu bringen.)

Meinst du nur, Trump muss das Militär hinter sich. Um einen (sofortigen) Putsch zu vermeiden?


Aber auch wenn Trump scheitert,dann sind die USA nicht mehr das, was sie
einmal waren, genauso wenig wie Russland nach dem Scheitern Gorbatschows
jemals wieder die alte Sowjetunion war.

Er wird scheitern. Das ist für mich keine Frage des ob, sondern nur eine Frage des wie schnell. Entweder
- er bricht seine wesentlichen Wahlversprechen und wird bei seinen Anhängern unglaubwürdig, weil es sich für sie weiter schleichend verschlechtern wird. Oder
- er versucht es umzusetzen und wird dann die debitistischen Zwänge erleben, die das ganz zum Einsturz bringen.

Beide Varianten führen zu Bürgerkrieg und dem Zerfall der USA. Wobei der sogar jetzt direkt erzeugt werden kann, wenn gewisse Kreise dies wünschen. Dagegen könnte das Militär allerdings wirklich helfen.

Die historischen und strategischen Darlegungen sind interessant, aber mir fehlt der konkrete, greifbare, praktische Teil um mir wirklich etwas vorstellen zu können.

Grüße
Morpheus

--
-------------------------------------------
Wir - für die unbeschränkbare Freiheit.

Nach herkömmlicher Systemlogik ist Trumps Scheitern allerdings zwangsläufig. Es liegt jetzt an ihm, die Systemlogik zu sprengen.

Mephistopheles @, Datschiburg, Montag, 14.11.2016, 22:17 vor 3449 Tagen @ Morpheus 3273 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 14.11.2016, 22:35

Hallo Meph,

ich verstehe leider nicht ganz, worauf du hinaus willst. Du hast mehr im
Kopf als du hier in den Text geschrieben hast. Oder ich bin einfach zu dumm
es zu kapieren. Diese fehlenden Textstellen würde ich gerne erfahren.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/us-wahl-2016-was-waere-wenn-do...


Wurde kurz vor der Wahl als Vision gebracht.

Immerhin wurde wohl nicht in allen deutschen Medien diese

Möglichkeit

völlig ausgeschlossen<img src=" />


Alles Käse. Sie haben den Knall nicht gehört.
Es kommt jetzt lediglich und einzig darauf an:

Wo sind Trumps Legionen?[/link]

Das System ist dysfunktional geworden. Die althergebrachten Reguationsmechanismen funktionieren nicht mehr. Um das bisherige System zu erhalten - und nur darum geht es den Cäsaren, sie kommen nämlich alle aus dem System heraus - müssen Methoden angewendet werden, die bis dato im System nicht vorgesehen sind.
Dass diese Anwendung der neuen Methoden das System letztendlich transferiert in ein anderes, ist den Cäsaren von Anfang an nicht bewusst.
Ob sie scheitern oder nicht liegt an der Skrupellosigkeit, mit der sie die bisher nicht dagewesenen Methoden anwenden.

Die bisher nicht vorgesehenen Methoden werden von den Dümmlingen als illegal bezeichnet, Napoleon hat gesagt, ich habe die Krone in der Gasse gefunden - und sie aufgehoben.
Die Cäsaren sind gleichzeitig Antreiber und Getriebene. Sie bringen die alten morschen Verhältnisse zum Einsturz, wenn diese aber zusammenbrechen, müssen sie sich an die Spitze stellen, sonst werden sie unter den Trümmern begraben.

Jeder von ihnen muss den Rubicon überschreiten.
Gleichzeitig eröffnet sich für die Systemzerstörer ein Fenster der Möglichkeiten, das sie entweder skrupellos durchschreiten - oder scheitern.

Ich halte bei Trump sein Scheitern nach wie vor nicht für zwangsläufig, es liegt jetzt alleine an seiner Skrupellosigkeit mit der er alle sich in dem sich öffnenden Fenster der Möglichkeiten sich bietenden Gelegenheiten auch nutzt.
Nutzt er sie, werden aus seinen Anhängern treue Gefolgsleute, auf die er sich stützen kann. Nutzt er sie nicht, so verschwindet er im Orkus.
Hitler und Göbbes hatten sie genutzt.

Es zählt nicht mehr, was wirtschaftlich geht, es zählt nicht mehr, ob
das finanzierbar ist. Das ist völlig irrelevant. Es zählt auch nicht

die

sogenannte militärische Übermacht, mit der sie es nicht einmal

schaffen,

ein paar mittelalterliche Kämpfer in Afghanistan zu besiegen.

Es zählen einzig und allein die Stiefel, die Trump an die Front

bringen

kann, und die Geschwindigkeit, in der er das schafft. Die Legionen

schaffen

sich nämlich ihre Wirtschaft und die Finanzierung selber, mit der

Knarre

an der Schläfe ist alles finanzierbar und auch alles produzierbar.


An welche Front und wessen Schläfe? Das ist meine große Frage.
Ich schätze deine Beiträge sehr. Warum mir das so wichtig ist:
natürlich ist alles finanzierbar und auch fast alles produzierbar, nur
geht es dann zu Lasten von anderen Dingen. Die zu kennen ist für das
Verständnis deiner Aussage unbedingt erforderlich.

Wenn ich das wüsste, dann hätte ich mich selber um die amerikanische Präsidentschaft beworben. [[zwinker]]
Trump befindet sich in einer Situation, wo er den Verfolgern, die ihn einkesselten, zunächst entkommen ist -indem er mit seinem Gespann auf den gefrorenen See ausgewichen ist. Jetzt krachen die Eisschollen. Er muss seine Pferde überden See peitschen - oder er wird untergehen. Schafft er es, dann ist er der Herr des Handelns und seine Verfolger werden in den Fluten versinken.

Im folgenden alles richtig:

Und da hat Trump allerdings schlechte Karten. Jeder Krieg, den man

nicht

unter allen Umständen gewinnen will, zehrt an den Kräften einer
Supermacht.
Wenn man einen Krieg schon nicht unter allen Opfern gewinnen möchte,

hat

es keinen Zweck, sich darauf einzulassen.

Der Krieg gegen Deutschland war der letzte Krieg, den die USA unter

allen

Umständen gewinnen wollten - und den sie, gemessen an dem einzig
rationalen Kriegsziel - letztlich verloren haben.
Es ging bei diesem Krieg nämlich nicht - entgegen allem Anschein -

darum,

Deutschland zu zerstören und zu schwächen, sondern um die

Vorherrschaft

in Europa. Der Rotarmist, der die Rote Fahne auf dem Brandenburger Tor
hisste, der hat Europa letztlich vor den Amerikanern gerettet,
wahrscheinlich, ohne es selbst zu wissen.
Die USA haben die Elbe erreicht, damit die Hälfte Europas, zum
Weitermarschieren nach Moskau waren sie jedoch nicht mehr in der Lage.

Damit haben sie das einzig vernünftige Kriegsziel verfehlt und den
Untergang der USA, der jetzt offenbar wird, erst eingeleitet.
(Cäsar wollte ja nach dem gewonnenen gallischen Feldzug nach Persien
marschieren, der Mord an Cäsar hat das verhindert. Die rückständigen
germanischen Hinterwäldler, die weder einen anständigen Wein noch
richtiges Olivenöl hatten, waren für Cäsar völlig uninteressant.)


Seit dem Krieg gegen Deutschland wolten die USA zwar dauernd Krieg
führen, waren aber nicht mehr in der Lage, die personalen Opfer, die

ein

Krieg nun mal mit sich bringt, zu tragen. Hier zeigt sich die

strukturelle

Schwäche aller Piratennationen (Demokratien). Sie sind schnell, sie

sind

technisch-militärisch überlegen, sie sind aber nicht in der Lage,

ihre

Gewinne langfristig zu halten. Weil sie schon längst wieder eine neue
Geschäftsmöglichkeit entdeckt haben, die wieder lukrative Gewinne
verspricht, und hinter dem Hinterherjagen nach den neuen Gewinnchancen

die

Sicherung der alten Gewinne (Infrastruktur) vergessen.


Ja, daraus resultierte die Idee "Chaos erzeugen" als Strategie
einzusetzen, die man jetzt ausprobiert hat. Nur die Umsetzung klappt
natürlich nicht, weil Chaos eben unberechenbar ist. Aber ist ein anderes
Thema, glaube ich zumindest.


Den Krieg gegen Nordkorea haben die USA verloren (jeder nicht gewonnene
Krieg ist für eine Supermacht verlorener Krieg, jeder nicht verlorene
Krieg ist für aufstrebende Mächte ein gewonnener Krieg, man

vergleiche

nur die Kriege der Engländer gegen die damalige Supermacht Spanien),

dann

haben sie den Krieg gegen Vietnam verloren, dann den Krieg gegen
Afghanistan, wo bereits die Briten aufgegeben haben, was letztendlich

zum

Verlust Indiens führte, den haben sie ebenfalls verloren, und jetzt im
Moment geben sie gerade die Hälfte Europas, welche sie in WK II.

gewonnen

haben, den Musels preis. So, nach dem Motto, wenn wir sie schon nicht
halten können, dann soll doch wenigstens der Russe keine Freude daran
haben.


Die Aussage ist interessant. Könnte wirklich eine mögliche Erklärung
für das "Warum" sein, nach dem ich die ganze Zeit suche.

Das ist die altbekannte Strategie der verbrannten Erde, was die Amerikaner gerade versuchen.


Trump wird zum Gorbatschow der Amerikaner, wenn er nicht schnelle die
Legionen hinter sich bringt. Und die Legionen sind nach wie vor die

Stiefel

und keine KI-Waffen. Auch Gorbatschow hat es nicht geschafft die Rote

Armee

hinter sich zu bringen.)


Meinst du nur, Trump muss das Militär hinter sich. Um einen (sofortigen)
Putsch zu vermeiden?

Nein, ich meine, er muss das Fenster der Möglichkeiten konsequent nutzen. Tut er das, steht das Militär in Eigeninteresse hinter ihm - wie weltweit jede Söldnertruppe zu jeder Zeit hinterihren willensstarken Führern gestanden ist.


Aber auch wenn Trump scheitert,dann sind die USA nicht mehr das, was

sie

einmal waren, genauso wenig wie Russland nach dem Scheitern

Gorbatschows

jemals wieder die alte Sowjetunion war.


Er wird scheitern. Das ist für mich keine Frage des ob, sondern nur eine
Frage des wie schnell.

Entweder

- er bricht seine wesentlichen Wahlversprechen und wird bei seinen
Anhängern unglaubwürdig, weil es sich für sie weiter schleichend
verschlechtern wird. Oder
- er versucht es umzusetzen und wird dann die debitistischen Zwänge
erleben, die das ganz zum Einsturz bringen.

Beide Varianten führen zu Bürgerkrieg und dem Zerfall der USA. Wobei der
sogar jetzt direkt erzeugt werden kann, wenn gewisse Kreise dies wünschen.
Dagegen könnte das Militär allerdings wirklich helfen.

Die historischen und strategischen Darlegungen sind interessant, aber mir
fehlt der konkrete, greifbare, praktische Teil um mir wirklich etwas
vorstellen zu können.

Nein.
Du hättest recht, wenn dieses Spiel noch nach den alten Regeln gespiet werden würde.
Wird es aber nicht mehr.

Nach den alten Regeln hätte weder Trump noch Clinton die Kandidatenliste angeführt.
Dass Trump überhaupt soweit gelangt ist - hoffentlich ist ihm dies bewusst! - ist ein Symptom dafür, dass das System fertig hat.
Und das hat fertig auch ohne Trump.

Angenommen, Clinton hätte die Wahl gewonnen. Was wollte sie denn machen? Die Staaatsschulden noch einmal verdoppeln wie Bush von 4 auf 8 Billionen und Obama von 8 auf 16 Billionen und Clinton von 16 auf 32 Billionen?

Trump ist in der Position, wo er jetzt ist, nur deswegen hingelangt, eben weil das System fertig hat und er gar nicht so weitermachen kann, wie alle anderen Präsidenten vor ihm weitergemacht haben.

Bei Kennedy konnte es sich das Systm noch erlauben, einfach den Präsidenten zu killen und der Nachfolger macht dann genau so weiter wie bisher.
Das geht bei Trump nun nicht mehr.
Das wissen aber auch alle. Und genau dass das alle wissen ist seine Chance.
Es liegt aber an ihm, den gordischen Knoten zu zerhauen.
(Hoffentlich hat er einen Plan)


Grüße
Morpheus

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Verstehe, war ganz abstrakt gemeint

Morpheus ⌂ @, Dienstag, 15.11.2016, 01:03 vor 3449 Tagen @ Mephistopheles 3203 Views

Hallo Meph,

danke für die Antwort. Jetzt ist es mir klar, was du meinst. Du beschreibst die Aufgaben die vor ihm liegen, die er wahrscheinlich selbst noch gar nicht sieht, die aber zwangsläufig auf ihn zukommen.

Sein Grundproblem, weiter ausdehnen kann er sich nicht. Die USA sind schon überall und auch in letzter Zeit nirgendwo mehr wirklich gerne gesehen.

Sich auf einen Kernbereich konzentrieren und schrumpfen ist auch keine Option, weil es seinem Slogan "make America great again" widersprechen würde. Wo sollen die Nachschuldner herkommen?

Ich hab vieles versucht durch zu spielen. Eine Wende jetzt, kommt einfach zu spät. Der Größenwahn unter Busch, wo die Neocons dachten ihnen gehört die Welt, war genau der Größenwahn vor dem Fall. Wie so oft. So straucheln Imperien, immer wieder. Warum soll Amerika davon ausgenommen sein.

Die De-Industrialisierung der letzten 30 Jahre, das macht man nicht in 4 Jahren rückgängig. Da fehlen Maschinen, KnowHow, Standorte, Menschen mit praktischer Erfahrung, Unternehmer, günstige Energie-Träger/Öl, was el_mar immer wieder zurecht anspricht.

Ich sehe da keine Chancen. Ein neuer Napoléon, namens Trump, alleine reicht heute einfach nicht mehr. Dafür ist Amerika zu groß und unsere Welt viel zu komplex. Er bräuchte hunderte, die sich ihm aber trotzdem loyal unter ordnen.

Ich denke Amerika wird sich teilen, so wie die Sowjetunion. Dezentralisierung ist die einzige Möglichkeit. Aber mit "great" hat das ganze wenig zu tun. Eher mit Reste-Verwertung.
Und dann immer diese Politiker-Sprüche, wo Hillary zum Abgang gesagt hat, dass "die besten Jahre für Amerika noch vor ihnen liegen". So kann man nicht gewinnen. Da setzen sich alle nur aufs Sofa.

By the way: It's popcorn-time, it's show-time.
abwarten und zuschauen und
beste Grüße von
Morpheus

--
-------------------------------------------
Wir - für die unbeschränkbare Freiheit.

Meph - was für einen Plan sollte Trump haben - außer BAU?

el_mar @, Mittwoch, 16.11.2016, 15:12 vor 3448 Tagen @ Mephistopheles 3148 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 16.11.2016, 15:37

Was für einen Plan sollte Trump haben? Das aktuelle System mit seinem obersten Komplexitätsgewebe muss halten.
Darunter ist Abgrund und gähnende Leere. Kein Subsistenz-Netz. Oder hast du ein Pferd, Hühner und Kühe im Stall?

Neun ausgefallene Mahlzeiten und der Mob jagt los!

Das noch funktionierende System wird getragen durch freiwillige, wenn auch manipulierte Teilnehmer im Hamsterrad und den Grundsatz "teile und herrsche".
Alle Systembestandteile müssen "bottom up" intrinsisch motiviert sein. Freiwillige Versklavung! Top-down funktioniert evtl. regional (Mad Max) aber nicht komplex, global-vernetzt, just in time.
Zudem benötigt BAU (business as ususal) billige Brennstoffe. Wenn eins von beiden fehlt = GO!
Sobald BAU in eine Kommandowirtschaft transferiert wird, kommt der Kolbenfresser via massive Deflation.

Durch die globale, komplexe Vernetzung gilt heute:
Diktatur macht Deflation - denn jeder geht auf Tauchstation!

Saludos

el mar

--
Ave Big Pharma, morituri te salutant

"Goldene Lösung"

siggi, Samstag, 12.11.2016, 04:00 vor 3452 Tagen @ Morpheus 4537 Views

Was Trump dafür machen könnte, wäre die von dottore vorgeschlagene
"Goldene Lösung" anwenden. Klar gesagt. Das ist keine dauerhafte Lösung
sondern nur eine weitere Form des Can-kicking. Aber wir wissen. Staat
ist immer nur Can-kicking, also warum nicht noch ein paar Jahre
gewinnen.

Die Grundidee ist die, den Goldpreis so hoch anzusetzen, dass mit dem
Gold alle Schulden getilgt werden können. Dann ist das Gold zwar
futsch, aber das ist meiner Meinung nach kein Problem. Wenn man das
Gold nicht mehr braucht, fällt der Preis so oder so wieder und dann
kann man es ggf. langfristig günstig wieder zurückkaufen.

Wie könnte so etwas ausgestaltet werden, der Staat kauft Schulden von
Unternehmen und Banken auf, in dem er sich weiter verschuldet. Das was
die westlichen Zentralbanken jetzt schon einige Zeit machen. Dann hat
man einen Schuldenstand S und eine Goldmenge G. Der Goldpreis pro Unze > > > wird jetzt so festgelegt,

Du sprichst jetzt von einer Gemeinschaftsaktion der wichtigsten
Notenbanken weltweit?

Nein, das machen die Amerikaner ganz alleine. Das machen sie heute doch
auch.

Soweit bin sogar ich noch nicht gegangen<img src=" />, dass die Amis den Goldpreis festlegen.

dass die Goldmenge G den kompletten Schuldenstand tilgen kann.
Anstatt die Schulden immer wieder durch neue Schulden zu ersetzen,
werden die Schuldner jeweils abschließend mit Gold bezahlt. Dann sind
die
Schulden alle weg, das Gold zwar auch, aber die USA könnten in etwa da
anfangen, wo sie schuldentechnisch nach dem WKII auch standen. Also am
Anfang eines neuen debitistischen Zyklus, denn der Staat könnte die
aufgekauften Schulden, den Unternehmen und Privatleuten einfach
"schenken",
sie einfach ausbuchen. Motto: Glück gehabt. Amerika is great again!

Das kann ja nur in einer Gemeinschaftsaktion weltweit gehen. Ich kann mir
nicht vorstellen, dass die Chinese und Russen da mitmachen.

Warum nicht? Die Chinesen und die Russen haben in den letzten Jahren genug > Gold gekauft, um da mit zu ziehen.

Genau, deswegen können die USA auch den Goldpreis nicht alleine festlegen.

Davon können die auch nur profitieren. Gerade die Chinesen bekommen so
immerhin noch irgendetwas für die ganzen an die USA verliehenen Gelder
(als Gegenleistung für die bereits verschenkten Waren).

Da stimme ich dir zu. Das ist ein großes Problem für die Chinesen, dass sie auf einem Haufen Schuldscheinen sitzen, deren Wert einzig und alleine auf dem Vertrauen beruht, dass diese Schulden irgendwann mal zurück bezahlt werden.

Guck mal, wenn der Plan irgendwann durchsickert, dann steigt der Preis
ganz von alleine auf diese Höhe. Weil jeder will vorher noch schnell
Gold haben. Und guck mal was die Preise da ganz von alleine machen
werden. Denn Gold verbieten können sie ja gerade nicht, weil sie es ja
den Bondhaltern auch geben wollen. Sie sollen ja wirklich etwas bekommen > für ihren Schuldschein. Damit die Schulden dann wirklich weg sind.

Der Goldpreis würde steigen, wenn durchsickern sollte, dass, in einer Gemeinschaftsaktion der Notenbanken, der Goldpreis in Dollar auf Dauer soweit angehoben werden soll, dass anschließend die USA mit ihren Goldreserven ihre Schulden bezahlen könnte. Ohne Zweifel.
Aber dann müssten die USA diesen hohen Goldpreis auch garantieren. Wie würde da der Dollar reagieren?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Chinesen die USA ohne Preisgarantie für das Gold vom Schuldenhaken lassen.
Zum andern gehe ich davon aus, dass die Chinesen in nicht all zu langer Zeit einen Gold gedeckten Yuan ins Leben rufen werden, um den Dollar die alleinige Stellung als Weltleitwährung streitig zu machen. Daher auch die mehr oder weniger im Verborgenen stattfindenden Goldkäufe und die gleichzeitigen, vorsichtigen Verkäufe der US-Staatsanleihen. An einem all zu hohen Goldpreis wird deswegen China kein Interesse haben.

LG

siggi

Gegenfrage

Kaladhor @, Münsterland, Freitag, 11.11.2016, 21:20 vor 3453 Tagen @ LLF 5035 Views

Hast du eine Vorstellung, wie viele Staaten vom Getreideanbau im amerikanischen Kernland abhängig sind?

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

Russland ist wichtiger

LLF @, Freitag, 11.11.2016, 21:40 vor 3453 Tagen @ Kaladhor 4945 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 11.11.2016, 21:47

Hast du eine Vorstellung, wie viele Staaten vom Getreideanbau im
amerikanischen Kernland abhängig sind?

1. Russland ist der größte Weizenexporteur.
2. Außenhandelsfirmen sind spezialisiert. Eine Firma importiert Autos, die andere exportiert Weizen. Zum Ausgleich braucht man Anleihen (z.B. Treasuries).
3. Sollte der Weizenpreis vorübergehend ansteigen, so würden europäische Bauern überdurchschnittlich profitieren - sie könnten ihren Traktor schneller abbezahlen.

Auslandschulden

CalBaer @, Freitag, 11.11.2016, 21:23 vor 3453 Tagen @ Theo Stuss 5064 Views

Das sind nur ein Bruchteil, der groesste Teil wird im Inland gehalten.

Ich glaube auch kaum, dass man die von Auslaendern gehaltenen Treasuries einfach ungueltig erklaeren kann. Das waere kompliziert und gegen alle Eigentumsrechte und internationale Vertraege.

Trump hatte schon angedeutet geldpolitische Tabus zu brechen, also Entwertung von Staatsschulden letzten Endes durch die Druckerpresse.

Das bedeutet natuerlich auch Verluste fuer Pensionaere, insbesondere Staatspensionaere und Empfaenger von Sozialleistungen (Ruecklagen sind in US-Staatsanleihen angelegt). Aber dieses System ist so oder so doomed, mit oder ohne Druckerpresse. Mit Druckerpresse geht es nur schneller zum Neustart.

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

Druckerpresse? Da ist aber die Falle der Verschuldungshöchstgrenze

Theo Stuss @, Freitag, 11.11.2016, 21:26 vor 3453 Tagen @ CalBaer 4907 Views

Da müßte Trump jedes Mal beim Kongress betteln. Da braucht er gar nicht erst anfangen.

Internationale Verträge? Wer fragt denn danach, wenn es um das Überleben geht?

Die wurde schon immer beliebig nach oben geschoben

CalBaer @, Freitag, 11.11.2016, 21:43 vor 3453 Tagen @ Theo Stuss 4719 Views

Unter allen Praesidenten.

Ausserdem ist der Kongress republikanisch, er hat ein rel. leichtes Spiel.

Verletzung internationale Vertraege wuerde zurueckschlagen. Als naechstes muessten Auslander Beschlagnahme ihres Eigentums in den USA befuerchten, das haette verhehrende Konsequenzen fuer die Investitionstaetigkeit (capital inflows).

Auf der anderen Seite will Trump Staatsausgaben drastisch senken, und mit geldpolitischen Tricks muesste man nicht mal die Schulden erhoehen.

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Republikanisch heißt aber nicht für Trump

Theo Stuss @, Freitag, 11.11.2016, 21:49 vor 3453 Tagen @ CalBaer 4736 Views

Das haben wir bei den Vorwahlen gesehen.

Wenn die republikanische Mehrheit, die nach wie vor von den Neo-Cons geführt wird, Trump etwas verweigern will, dann wird sie es tun.

Auch die werden alles tun, ihn zu ihrer Marionette zu machen. Schuldenerhöhung wird es nur gegen politische Zugeständnisse geben.

Sogar Obama konnte die Schuldengrenze immer hoeher schieben

CalBaer @, Samstag, 12.11.2016, 23:34 vor 3451 Tagen @ Theo Stuss 3697 Views

Der Kongress ist bis jetzt auch republikanisch.

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Zig US-Unternehmen sind auf diese internationalen Verträge angewiesen

Morpheus ⌂ @, Freitag, 11.11.2016, 21:47 vor 3453 Tagen @ Theo Stuss 4771 Views

nein, Theo,

mit dem Holzhammer wird man nie großartig werden. Das funktioniert nicht.

Da verliert er ganz schnell noch den Rest. Denn was exportiert Amerika heute wirklich, neben landwirtschaftlichen Produkten.

Rechte an Filmen, Software usw. lauter immaterielle Dinge. Vieles von dem lässt sich auch erst einmal ohne Lizenzzahlung weiter nutzen. Da würden erhebliche Verluste auf die noch funktionierenden Teile der US-Wirtschaft zu kommen.

Das halte ich für den völlig falschen Weg.

Ich glaube auch nicht, dass Trump so etwas vor hat. Er macht mir einen recht ehrlichen Eindruck. Er will schon das schaffen, was er sagt. Wir wissen hier aufgrund des debitistischen Hintergrundes, warum es aus systemischen Gründen nicht so funktionieren wird. Aber er meint es ehrlich, mit allen, die ihrerseits auch ehrlich sind. So ein Großbetrug würde er nach meiner Einschätzung nicht befürworten.

Grüße
Morpheus

--
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Wir - für die unbeschränkbare Freiheit.

Zaubern kann er nicht

Theo Stuss @, Freitag, 11.11.2016, 21:51 vor 3453 Tagen @ Morpheus 4750 Views

Es gibt leider nur diesen Holzhammer, oder gar nichts. Das heißt, er wird ein Präsident sein, der halt ausgesessen werden wird und das wird es dann gewesen sein.

Bei seinem Besuch bei Obama hat Trump bedröppelt geguckt!

FOX-NEWS @, fair and balanced, Samstag, 12.11.2016, 09:10 vor 3452 Tagen @ Morpheus 4367 Views

Was hat er erfahren? Fort Knox leer? Peak Energy ante portas?
[[trost]]

--
[image]
** Keiner soll hungern ohne zu frieren! **

"Die Amerikaner würden in ihrem Binnenmarkt gar nichts von der Weltfinanzkrise bemerken..."

sensortimecom ⌂ @, Freitag, 11.11.2016, 21:35 vor 3453 Tagen @ Theo Stuss 5151 Views

Hallo. Nein, so spielt sich`s nicht. Der Dollar würde in den Boden rauschen und eine Inflation mit steigenden Zinsen können sich die USA am Allerwenigsten leisten. Bei der Verschuldung sofort Feuer an Dach.

Bitte den Mr. Trump nicht falsch sehen. Er ist ehrlicher wie alle anderen USA-Politiker der letzten 20 Jahre, okay. Aber das nutzt ihm nix. Der Mann wird vom linksliberalen Establishment mit unzähligen Demonstrationen und Krawallen dermaßen fertig gemacht werden, das er noch freiwillig zurück tritt. Oder er wird verunfallt etc.

Dann kann er aber gleich einpacken

Theo Stuss @, Freitag, 11.11.2016, 21:39 vor 3453 Tagen @ sensortimecom 5060 Views

Natürlich befürchte ich auch, daß es Bürgerkrieg geben wird.

Außerdem könnte man gar nicht sagen, daß der Dollar in dem Sinne nach unten ginge, sondern der Weltdevisenmarkt selbst bräche einfach zusammen. Es gäbe ihn nicht mehr.

Dann liefen sowieso nur Bartergeschäfte.

Wenn die Amis keine Waren aus dem Ausland mehr bekämen und wenn die Amis im Inland produzieren müßten (mT)

DT @, Freitag, 11.11.2016, 23:10 vor 3452 Tagen @ sensortimecom 5538 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 11.11.2016, 23:18

dann ginge NICHTS mehr.

Mehrere Beispiele:

Smartphones. Werden in China zusammengebaut, die Displays kommen allesamt aus Korea, die Chips von den Philippinen und aus Singapore.

Walmart, der größte Umsatzmagnat in den USA, hat zu 90% Ware aus dem Ausland, bevorzugt aus China, in den Regalen. Wenn China von heute auf morgen nicht mehr liefern könnte oder mit 35% Strafzöllen belegt würde, würde die Familie Walton das an die Kunden weitergeben. Und die Ärmsten der Armen, die alle bei Walmart einkaufen, bekämen eine gigantische Inflation. Aufruhr wäre die Folge.

Nehmen wir einmal das Autobaugeschäft. Heute werden die Autos mit Lasern zusammengeschweißt, von Robotern. Die Roboter kommen aus Deutschland, Japan und Korea, die Laser liefert zu einem Großteil Trumpf, nur die können 24/7 Produktion sicherstellen. Klar können die Detroiter Werke auf Amitechnologie zurückgehen, aber wer weiß, wie Trumpf vor 20 Jahren versucht hat, mit Amilasern Bleche zu schneiden oder zu schweißen, der weiß, daß dieser Dreck nicht zuverlässig war. Daher hat Trumpf seine eigenen Laser entwickelt, die zuverlässig sind.

Coherent, ein Laserhersteller aus Santa Clara, CA, USA, ist in den letzten 4 Wochen um 25% ! gestiegen, im letzten halben Jahr um über 50%:

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Wieso? Weil Coherent ROFIN-SINAR aus DEUTSCHLAND gekauft hat, der einzige andere Hersteller, der eine ähnliche Zuverlässigkeit liefert wie Trumpf. Wenn Donald Trump(f) jetzt verbietet, daß die Amis Waren kaufen dürfen, die nicht in USA gebaut werden, braucht er erstmal eine Laserfabrikation in USA. Und nicht die sorgfältigen und gut ausgebildeten Techniker aus Deutschland, die die Teile zusammen bauen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Rofin-Sinar

Wenn man mal gesehen hat, wie Coherent die Laser zusammen baut, dann weiß man, warum die nix taugen. Dort stehen Pakistanis (!), die eine Art Bilderbuch vor sich haben, wo gemäß Lego-Bauanleitung Schritt für Schritt als Bild abgedruckt ist, und die setzen die Laser zusammen. No joke. Dann geht man mal zu Rofin Sinar oder zu Trumpf in die Produktion und vergleicht das. Da wissen die Techniker, was abgeht, warum sie das und das machen. Die werden weitergebildet in Lasertechnologie, Optik, Elektronik, etc.

Die Amis in Santa Clara holen sich nur "human resouces", Menschenmaterial, moderne Sklaven, und lassen sie wie Kinder ihre Produktion machen. Hat man mehr Aufträge, holt man mehr, stockt die Auftragslage, schmeißt man sie wieder raus.

Anders sieht es nicht in den alten Autofabriken in Michigan aus. Als ich das zum ersten Mal gesehen habe, wo die in ihren eigenen Klamotten und Turnschuhen die Kisten zusammen schrauben, und das mit Daimler in Sindelfingen oder Audi in Ingolstadt vergleiche, wo die Leute Sicherheitsschuhe, Klamotten von Audi oder Mercedes (mit Stolz) etc tragen, hab ich gedacht, ich wäre im 19. Jahrhundert.

UND AUF DIESER KOMPLETT FEHLENDEN BASIS mit korrupten, gierigen, inkompetenten "Manatschern", die nur prassen und fxxxxx wollen (man schaue mal die Serie "the office", anstatt durch Vorbild zu führen, auf dieser Basis will Trump America wieder "GREAT" machen? Hahaha.

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Und ohne Asiaten im Silicon Valley, ohne Inder, Deutsche, Russen, Chinesen, läuft da GAR NIX. Fragt mal CalBear.

Amerika hat fertig, ohne die intelligente und fleißige Immigration und ohne High-Tech aus Deutschland, Japan, Singapore, Korea. Er weiß es nur noch nicht. Schaut Euch doch die fetten, verfaulten, chipsfressenden und football-glotzenden Amis an!

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FUCK YOU BESATZER.

Bingo!!! Wann hatten die Amis den größten Technologiesprung?

XERXES @, Freitag, 11.11.2016, 23:29 vor 3452 Tagen @ DT 5223 Views

Nachdem sie das Reichspatentamt geplündert haben!

--
“And crawling on the planet's face,
some insects called the human race.
Lost in time, and lost in space.
And meaning.”

Mit ihrem Geld können die Amis alles und jeden kaufen! (oT)

SevenSamurai @, Samstag, 12.11.2016, 17:09 vor 3452 Tagen @ DT 3713 Views

- kein Text -

--
Zitat des Jahres: "We have put together I think the most extensive and inclusive voter fraud organization in the history of American politics."

It's a big club, and you ain't in it.

staatliche Münzprägehoheit

Katana @, Samstag, 12.11.2016, 08:55 vor 3452 Tagen @ Theo Stuss 4439 Views

...
Nun liegt aber die gesetzliche Verschuldungshöchstgrenze bei 20
Bilionen $ und die ist mit 19,8 Billionen fast ausgereizt.
Soll er also
so weitermachen, wie alle Präsidenten seit Ronald Reagan vor ihm und beim
Kongress ständig um eine Erhöhung der Höchstgrenze betteln, wobei sogar
seine eigene Partei die Gefolgschaft verweigern könnte?
...

Die Amis haben doch immer noch ihre Münzprägehoheit. Damit könnten die sich jederzeit auf ganz legale Art entschulden. Der Staat könnte ohne FED-Zustimmung (meines Wissens zumindestens - ich habe das evtl. sogar hier im DGF vor Jahren gelesen) neue Silbermünzen mit Billionen-Nominalwert prägen,und damit zB. ausländische Staatsanleihen-Gläubiger bezahlen. Das wäre sofortige Inflation pur. Vorher würden die dann natürlich ihre "guten" (zB. Goldman-) Gläubiger informieren, damit die ihre Kohle gepflegt in Sicherheit (zB. Sachwerte) bringen können.

Entschulden? Ja, aber nur genau einmal (systemerhaltend ist nur Neuverschuldung)

Silke, Sonntag, 13.11.2016, 09:10 vor 3451 Tagen @ Katana 3709 Views

bearbeitet von Silke, Sonntag, 13.11.2016, 09:56

Liebe(r)Katana

...
Nun liegt aber die gesetzliche Verschuldungshöchstgrenze bei 20
Bilionen $ und die ist mit 19,8 Billionen fast ausgereizt.
Soll er

also

so weitermachen, wie alle Präsidenten seit Ronald Reagan vor ihm und

beim

Kongress ständig um eine Erhöhung der Höchstgrenze betteln, wobei

sogar

seine eigene Partei die Gefolgschaft verweigern könnte?

Soll er! Muss er! Wird er!
Es geht im debitistischen Lauf nicht anders (stellvertretende Nachschuldnersuche durch Staat, wenn die Privaten schwächeln - Keynsianismus halt.)
Wähler wollen nicht enttäuscht werden.
Steuererhöhungen sind undenkbar (dienen eh nur der Besicherung der Macht, finanziert wird die Macht durch Aufschuldung).
Konjunkturprogramme, Infrastrukturprogramme aber vor allem Aufrüstung (das ist unsere gemeinsame Zukunft) werden sehr viel kosten und bedürfen einer ständigen Erhöhung der Verschuldungsgrenze der VSA.

Die Amis haben doch immer noch ihre Münzprägehoheit.

Hat die BuBa auch.
Staat hält und verteidigt Dreifachmonopol (Gewalt,Abgaben,Geld)

Damit könnten die
sich jederzeit auf ganz legale Art entschulden.

Ja. Genau einmal.
Danach fasst niemand mehr deren Staatsanleihen an.
Einigermaßen zwangarme Neuverschuldung wird damit unmöglich.
Die Simulation wäre zerstört.
"Heute wird die Hoffnung und Sicherheit bietende Ordnung im System durch ausgefeilte Machtzessionen (Rechtsräume) bewahrt. Einzig diese Zession lässt die Menschen in der trügerischen Hoffnung und Sicherheit verweilen, dass ihre Abgabe das System zu ihren Gunsten, für ihre Rechte, stärkt."
@Ashitaka
"Wir sind in einer Simulation versunken, die uns glauben lässt, dass wir mit unserem Handeln das Zentralmachsystem zu unseren Gunsten (im Sinne eines Gleichgewichts) beeinflussen könnten. Es ist aber lediglich eine Machtzession aufgrund derer wir handeln, eine Zession die ohne Zentralmacht sofort verschwindet (Vernichtung der Rechte, Titel etc,).
Die Abgabe ist kein Produkt der Massen, sondern die Rückforderung einer Machtzession (Geld) der Zentralmacht (Machtkreislauf des Geldes)."
@Ashitaka

Schau dir an wie die Mefo-Wechsel-Story endete: in einer gewaltigen Vernichtung von Titeln und Gläubigern + dem Versuch weltweit massenhaft Nachschuldner zu erzwingen für aufgelaufene horrende Staatsverschuldung.
(Brief an A.H. vom Reichsbankdirektorium lesen und kundig machen, was passierte.)

Der Staat könnte ohne
FED-Zustimmung (meines Wissens zu mindestens - ich habe das evtl. sogar
hier im DGF vor Jahren gelesen) neue Silbermünzen mit
Billionen-Nominalwert prägen, und damit zB. ausländische
Staatsanleihen-Gläubiger bezahlen.

Das @dottore-Modell. Ja könnte er - genau einmal.

Das wäre sofortige Inflation pur.

Nein das wäre Kriegsbeginn, da Ende der Simulation.
Die Macht muss sich finanzieren und refinanzieren. Kann sie es nach solch einem Husarenstück nicht mehr "friedlich" muss sie offen rauben.
Das wollen wir doch alle nicht.[[zwinker]]

Vorher würden die dann natürlich ihre "guten" (zB. Goldman-) Gläubiger
informieren, damit die ihre Kohle gepflegt in Sicherheit (zB. Sachwerte)
bringen können.

"Kohle" kann man nicht in Sicherheit bringen, wenn die Währung vernichtet wird (nicht mehr währt, keine Neuverschuldung mehr geht).
"Geldbeurkundungen sind Ansprüche auf künftige Steuerzahlungen"
@dottore
"Aktiv werden lediglich die Beurkundung (Bezifferungen auf Banknoten und Klimpermetall) bzw. das Guthaben des Geldes verbucht, niemals die Geldsumme. Geld ist niemals ein Aktivum, sondern immer ein Passivum der Zentralmacht (heute der durch Zentralmacht autorisierten Zentralbank). Denn die Zentralmacht, sie ist es, die dieses Potential (Geld = Macht) zediert."
@Ashitaka

Liebe Grüße
Silke

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