Beim besten Willen?
Obama wirkt in den letzten Monaten so locker und frisch. Immer gut
gelaunt.
Ich glaube, er ist heilfroh, dass er ohne Krieg mit Russland aus der
Sache
herausgekommen ist. Er wollte kein Kriegspräsident sein und will nun
seinen
Ruhestand genießen. Dass er seine rote Linie in Syrien nicht eingeforderthat, war sehr stark. Er bleibt mir in guter Erinnerung.
Frank
Echt jetzt? Sowas will sich doch niemand vorstellen!
Aber ernsthaft, die rote Linie in Syrien war doch der Chemiewaffeneinsatz, der Assad nicht nachgewiesen werden konnte. Wie auch, die Rakete kam ja nicht von ihm, auch wenn bellende Katzen das Gegenteil behaupteten.
Und ohne den Fehlgriff von Kerry, der Assad aus Versehen angeboten hat, seine Chemiewaffen abzugeben um einem US Luftangriff zu entgehen, wäre es dort wohl auch gegen Obamas Willen ähnlich ausgegangen wie in Libyen. Ich kann da aber keinen großen Friedensdienst erkennen von Obamas Seite. Er hat zugeguckt, wie der IS mit amerikanischen und saudischen Waffen das Land in Schutt und Asche gelegt hat. Für mich ist Obama kaum besser gewesen als Bush junior.
Was die Konfrontation mit Russland angeht, bin ich auch noch nicht beruhigt. Das Pentagon hat oft ein ungutes Eigenleben. Es braucht nur eine False-Flag-Attacke im Baltikum, und schon geht's rund im Bündnis. Ich hoffe, Trump macht Ernst und zieht mindestens 50% der US-Truppen von der russischen Grenze ab.
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"Nur die Lüge benötigt die Stütze der Staatsgewalt. Die Wahrheit steht von alleine aufrecht."
Thomas Jefferson