GUTbürger und WUTbürger? Ein Dialog. Und eine Utopie für Europa.

BillHicks ⌂ @, Wien, Donnerstag, 10.11.2016, 20:09 vor 3406 Tagen 3636 Views

Ein überzeugter EUropäer (A) und ein ganz normaler Bürger (B) unterhalten sich:

A: "Wir haben etwas herausgefunden!"
B: "Ja, was denn?"
A: "Die Staaten in Europa müssen zusammenrücken aus ganz vielen verschiedenen Gründen."
B: "Aha. Welche Gründe sind das denn?"
A: "Vielschichtig, sehr vielschichtig! Aber jedenfalls ist ein europäischer Bundesstaat total sinnvoll."
B: "Hm... Ok, nehmen wir mal an ich akzeptiere das einfach mal so. Was wäre nun der Vorschlag?"
A: "Nun, wir bauen einen europäischen Bundesstaat!"
B: "Einigkeit, Frieden, Freiheit, Europa. Es klingt ja schon irgendwie toll!"
A: "Ja, nicht wahr? Dieser europäische Bundesstaat wäre die größte Volkswirtschaft der Erde!"
B: "Es klingt gleichzeitig nach einem extrem komplexen Projekt. Wie soll das denn gehen?"
A: "Das ist ganz einfach!"
B: "Wirklich?"
A: "Ja! Die ökonomischen Ideen in unseren Köpfen, die von Ökonomen stammen an deren Namen wir uns nicht erinnern können und die ohnehin längst gestorben sind sagen uns folgendes: man braucht einfach eine gemeinsame Zentralbank!"
B: "Aha. Und sonst nichts?"
A: "Nein, sonst nichts."
B: "Wirklich?"
A: "Ja, wirklich. Die einzelnen nationalen Staaten sind ja selbst schon Staaten, funktionieren jeder einzelne schon vollkommen tadellos und deshalb haben wir schon alles was man braucht."
B: "Faszinierend. Man braucht also nur eine gemeinsame Zentralbank und schon hat man einen gemeinsamen Bundesstaat?"
A: "Naja... ok. Einen gemeinsamen Gerichtshof braucht es schon auch."
B: "Ach so?"
A: "Nun, der Zusammenschluss soll ja nicht plötzlich sondern stückweise - per "Vertrag" - erfolgen und der Gerichtshof muss die Verträge nach den vier Grundfreiheiten ausdeuten."
B: "Vier Grundfreiheiten? Was soll das sein? Persönliche Freiheit, Meinungsfreiheit, Reisefreiheit ... was noch? Gleichheit und Eigentum?"
A: "Äh... nein nicht ganz. Es geht um den freien Warenverkehr, die Personenfreizügigkeit, die Dienstleistungsfreiheit und den freien Kapital- und Zahlungsverkehr."
B: "Was genau bedeutet das?"
A: "Nun das bedeutet, dass wir per Vertrag einen gemeinsamen Binnenmarkt erzeugen in welchem Waren, Personen, Dienstleistungen und Kapital völlig frei sein sollen."
B: "Toll! Das klingt nach Wirtschaftswachstum!"
A: "Ja genau! Übrigens schwebt uns dieses Patentrezept in leichter Variation mit TTIP und CETA auch noch für den ganzen Rest der westlichen Welt vor."
B: "Hm... na gut... bleiben wir doch erst Mal noch bei EUropa, wenn es recht ist. Wie funktioniert das denn genau mit diesem Europäischen Gerichtshof?"
A: "Der sorgt einfach dafür, dass nationale Gesetze, die den vier Grundfreiheiten entgegen stehen, für "diskriminierend" erklärt werden."
B: "Ah, ich glaube ich verstehe. Statt verschiedener nationaler Gesetze, die Schutzwirkung innerhalb der Einzelstaaten haben - ich denke da u.a. an das Arbeitsrecht - gibt es dann einfach eine gemeinsame Regelung in Europa, richtig?"
A: "Naja, ... gemeinsame Regelungen... die sind ja sooooo schwierig zu vereinbaren..."
B: "?"
A: "Bis sich da alle einzelnen nationalen Regierungen einigen..."
B: "Das mag ja schon sein, aber die Entscheidung eines einzigen Gerichtes, des EuGH, reicht doch trotzdem aus um die Schutzwirkung nationaler Gesetze schon jetzt aufzuheben?"
A: "Ja, das schon."
B: "Also für die Aufhebung gesetzlicher Regelungen sind wir super gerüstet, aber die Festlegung gemeinsamer Regeln gelingt uns kaum?"
A: "Ja."
B: "Ist das nicht ein großes Problem? Das klingt nach wenigen Gewinnern und vielen Verlieren!"
A: "Das ist doch gar kein Problem."
B: "Wieso nicht?"
A: "Der gemeinsame Markt regelt das alles."
B: "Der "gemeinsame Markt" soll also "alles regeln"?"
A: "Ja, so haben wir es brav gelernt."
B: "Der "gemeinsame Markt" soll also alles, d.h. auch einen gemeinsamen Staat hervorbringen?"
A: "Naja... vielleicht nicht sofort... Das dauert alles einfach seine Zeit bis der Markt seine segensreiche Wirkung voll entfalten kann und..."
B: "Ihr seid ja total ahnungslose und hochgefährliche Irre! Ich geh jetzt jemanden wählen, der mich darin bestätigt dass ihr ahnungslose und hochgefährliche Irre seid!"

B geht los und wählt Trump... Nein: Le Pen, AfD, FPÖ oder sonst irgendjemanden, der zum politischen Establishment sagt: "Ihr seid doch irre!"
Und Recht haben sie. Das neoliberale politische Establishment handelt seit 30 Jahren als bestünde es vorwiegend aus Staatswissenschaftsagnostikern.

Die Le Pens, AfDs, FPÖs etc. und andere Neonationale haben allerdings überhaupt keine politische Alternative im Gepäck.

Klartext und eine Utopie:
Wir Europäer tun sehr gut daran JETZT unsere (u.a. staatswissenschaftlichen) Hausaufgaben zu machen. Märkte lassen keine Staaten entstehen. Die politische Utopie, d.h. das Ziel, muss ein europäischer Rechts-, Sozial- und Mittelstandsstaat (ein BUNDESstaat, kein EINHEITSstaat!) sein. Wir haben aktuell nicht einmal irgendeinen europäischen Staat, geschweige denn einen Rechts-, Sozial- oder gar Mittelstandsstaat.
Einfach "zurück zum Nationalstaat" aber funktioniert schon allein deshalb nicht, weil wir nicht mehr in Zeiten von "Welthandel", sondern längst in Zeiten der "Weltproduktion" leben, und sich private multijurisdiktionale Riesen (man denke: Google, Facebook, Amazon, IKEA, etc.) nicht durch Gemeindeverwaltungen regulieren lassen.

Schöne Grüße und viel Erfolg beim Hausaufgaben machen

--
BillHicks

..realized that all matter is merely energy condensed to a slow vibration – that we are all one consciousness experiencing itself subjectively. There's no such thing as death, life is only a dream, and we're the imagination of ourselves.

Begründete Gegenmeinung zum Fazit

Lechbrucknersepp, Donnerstag, 10.11.2016, 22:09 vor 3406 Tagen @ BillHicks 2609 Views

bearbeitet von Lechbrucknersepp, Donnerstag, 10.11.2016, 22:34

Die Le Pens, AfDs, FPÖs etc. und andere Neonationale haben allerdings
überhaupt keine politische Alternative im Gepäck.

Das sehe ich nicht so. Isolationismus und Mittelstands-Binnenkonjunkturprogramme (Trump) statt Regime-Change-Interventionismus und militärischer Arm der Konzerne (Clinton) wird die Lebenswirklichkeit der Amerikaner verbessern.

Ein kanadisches Einwanderungsmodell nach Bedarf (AfD) und nicht nach dem Willen der Versorgungssucher (& der Naivmenschen) wird die Alltagswirklichkeit der Deutschen verbessern. Übrigens: neue Umfrage: 90% (!!!) der Deutschen wollen jetzt eine Obergrenze für Flüchtlinge. Merkel nicht.

"Über 60 Prozent der Deutschen sähen ihr Land zwar als Einwanderungsland, gleichzeitig seien 90 Prozent der Menschen der Meinung, dass die Zahl der pro Jahr aufgenommenen Flüchtlinge begrenzt werden solle. 81 Prozent der Deutschen seien für die Wiedereinführung von Kontrollen an den deutschen Grenzen, fast jeder Zweite (46 Prozent) befürworte dies entschieden."
https://www.welt.de/politik/deutschland/article159400789/Mehrheit-der-Deutschen-lehnt-F...

[...]

Lässt sich fortsetzen. Ich hoffe, meinen Kerngedanken ausreichend herausgearbeitet zu haben.

Binnenkonjunkturprogramme und gesteuerte Einwanderung (mT)

DT @, Donnerstag, 10.11.2016, 22:40 vor 3406 Tagen @ Lechbrucknersepp 3336 Views

funktionieren sehr gut.

Roosevelt mit dem New Deal, der überall im Land zB Postgebäude, Bahnhöfe, Autobahnen, Brücken baute, die zT noch heute stehen, siehe zB in Philadelphia gegenüber dem großen Bahnhof, und Reagan, der damals ein Strohfeuer in der Rüstungsindustrie in Kalifornien auslöste mit seinem SDI Programm, kamen gut an. Die 80er waren roaring in California und in Texas (Texas Instruments etc.).

Allerdings kam wie nach jeder großen Party der Kater, und in den Jahren 1991-1998 war Katzenjammer angesagt, genau in den beiden Staaten. Danach kam der erste Techboom mit dem Internet, diese Blase platzte 2002 nach 9/11, dann gings los mit der Housing bubble, die platzte 2008, jetzt haben wir Web 2.0, google, amazon, Apple, etc., mal sehen, wann das platzt. Zudem hatten wir seit ca 2000 auch noch die China/Indien/Brazil und Mining Booms.

Bzgl gesteuerter Einwanderung: ich bin mir sicher, wenn man Millionen schöner junger Asiatinnen reinholen würde, hätte die nerdy deutsche Technikerbevölkerung GAR nichts dagegen, und auch die single male Baby Boomers, die jeden Tag im deutschen Mittelstand das Rad am Laufen halten, würden auf ihre alten Tage noch Babies bekommen und die Zahlen der Babyboomergeneration (1.5 Mio pro Jahrgang) könnte auch noch jetzt auf die Babies ausgeweiten. Die wären dann intelligent UND fleißig UND hätten auch noch einen angenehmen Charakter, ganz anders als die wilden Bereicherer, die Claudia Roth so gerne haben möchte:

[image]

Dafür ist es nie zu spät, das predigt uns ja stets unser Hasso.

Apropos: habe heute in der Zeitung gelesen, daß auch die Familie Heinz (Ketchup) aus Kallstadt stammt.

Es gibt hier so viele Asiatinnen wie die Bevölkerung akzeptiert

Leserzuschrift @, Freitag, 11.11.2016, 12:32 vor 3406 Tagen @ DT 2442 Views

Hallo DT!

Das will ich sehen, wie die Bevölkerung junge Asiatinnen hereinholt! Das wird nur aus einem Grund nicht gemacht: Die Leute haben sehr wohl etwas dagegen! Unter denen, die nichts dagegen haben, sind einige schon mit Asiatinnen verheiratet. Aber eher nicht mit denen von der jungen und schönen Sorte. Eher übriggebliebene deutsche Männer mit übriggebliebenen thailändischen Frauen. Ich allerdings hätte nichts gegen einige schöne, junge Asiatinnen zusätzlich. Deshalb ein paar Vorschläge.

Im Gelben Forum gibt es einige Leute, die relativ viel Geld haben. Vielleicht reicht das ja, um eine Kampagne auf die Beine zu stellen. Eine Kampagne für eine EU-weite Volksabstimmung. Die EU bietet uns dieses Instrument schon an. Dann sollte man es auch nutzen. Um darüber abzustimmen, viele junge Asiatinnen zu uns zu holen. Erst daran, ob sich das durchführen lässt, und danach daran, wie gegebenenfalls die Abstimmung ausfallen wird, wirst du dann schon sehen, was unsere Bevölkerung von jungen Asiatinnen hält!

Natürlich ist zu befürchten, dass es im Erfolgsfall gar nicht genug Asiatinnen gibt, die man zu uns holen könnte. Aber das Problem ist sehr einfach zu lösen. Jedes Jahr werden in den asiatischen Ländern Millionen weiblicher Föten abgetrieben. Aus keinem anderem Grund als dem, dass sie weiblich sind! Es ist keineswegs so, dass das nur in China oder Indien gemacht würde. In China sind die Zahlen bereits rückläufig, obwohl es immer noch gemacht wird. Aber den Rekord hält Südkorea mit 130 männlichen auf 100 weiblichen Geburten! In absoluten Zahlen sind die meisten Opfer natürlich Inderinnen, gefolgt von den Chinesinnen.

Also möchte ich den Vorschlag zur Volksabstimmung dahingehend erweitern, dass diese weiblichen Föten gerettet werden, indem sie statt abgetrieben in die EU verbracht und hier aufgezogen werden. Die werdenden Mütter würden das auf jeden Fall vorziehen gegenüber dem Zwang, ihre Kinder zu töten. Die EU braucht sowieso ein Konjunkturprogramm. Die Gutmenschen werden dafür stimmen, weil Kinder gerettet würden, dazu auch noch ausländische und weibliche. Also eine Maßnahme, mit der jede Seite nur gewinnt. Leider habe ich weder Zeit noch Geld noch Netzwerke, sonst hätte ich längst ein Projekt in dieser Richtung in Angriff genommen. Also bist du dran. Beweise, wie viel dir wirklich an jungen schönen Asiatinnen liegt!

Eines noch: Auf dem Bild sind die Frauen spätestens ab der zweiten nicht mehr präsentierbar. Wenn sie das nämlich sind, dann zeigen sie sich auch her. Deshalb ist nach einigen Generationen Inzucht eine Vollverschleierung erforderlich. Hat es sich immer noch nicht herumgesprochen, dass Frauen so ticken?

Ranma

Wir brauchen weniger Menschen, nicht mehr!

mabraton @, Freitag, 11.11.2016, 13:07 vor 3405 Tagen @ DT 2290 Views

Hallo DT!

Die bessere Alternative ist es dafür zu sorgen, dass auf diesem Planeten nicht mehr "Verfügungsmasse" produziert wird, sondern die Geburten zu beschränken. Dazu ist es dann notwendig, das Geldsystem zu ändern respektive das Wirtschaftswachtum zu beschränken.

Beste Grüße
mabraton

Du redest wie ein Politiker

Orlando ⌂ @, Freitag, 11.11.2016, 14:03 vor 3405 Tagen @ mabraton 2083 Views

Ich möchte in meiner Geburt von niemand beschränkt worden sein. Am Ende noch rückwirkend.

Die Flutung Deutschlands mit Asiatinnen gestaltet sich in aller Einvernehmlichkeit hervorragend. (mT)

Yellow++ @, Freitag, 11.11.2016, 14:51 vor 3405 Tagen @ Leserzuschrift 2172 Views

Hallo Ranma.

Man kann die Sache im Gleichgewichtszustand wie folgt angehen. Die fette grünistische Dummemanze wird an den Moslem verfüttert. Die Männer können die attraktiven Asiatinnen vernudeln. Okay, einige Pädophile und pharaonisch beschnittene Muslima müssen in einer Höhle für Leprakranke verbannt werden.

Ein richtiges Rassenexperiment: Die weibliche asiatische Linie wird mit der männlichen weißen Linie zu einer neuen Rasse der Überlegenheit vermischt. Wichtig ist dabei im Sinne des genetischen Egoismus der Fortbestand der weißen männlichen Linie. Man muss die Angelegenheit auch mal mit Grips angehen: Der Aufwand mit der Dummemanze ist es nicht wert und unproduktiv (Nachkommen).

--
Mit Grüßen
Yellow++

Les Brigandes - Jeanne d'Arc (Ich fand ein Schwert)
Enchanter - Dragon Age Inquisition (Gingertail Cover)

Eine Erbin aus der Familie HEINZ...

dottore @, Freitag, 11.11.2016, 16:05 vor 3405 Tagen @ DT 2359 Views

Hi DT,

Apropos: habe heute in der Zeitung gelesen, daß auch die Familie Heinz
(Ketchup) aus Kallstadt stammt.

... soll 500 Mio Dollar schwer sein und ist mit (Noch-)Außenminister John Kerry verheiratet. Vivat Kallstadt!

Gruß - d.

Bzgl. "ab der zweiten nicht mehr präsentierbar". (mvB)

DT @, Freitag, 11.11.2016, 22:36 vor 3405 Tagen @ Leserzuschrift 2403 Views

Das läßt sich leicht belegen, daß das Gegenteil wahr ist. Man muß sich nur mal in deutschen Innenstädten oder natürlich auch in Singapore etc. umschauen und weiß, daß anders als in D, wo meiner Meinung nach 50% der Frauen nicht wirklich attraktiv sind, aus schon hier angeführten Gründen, das in Asien wirklich anders ist. Dort legen die Damen noch Wert auf gepflegtes Aussehen und sind auch (noch) nicht so verfettet.

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Figur top:
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Von wegen nicht vorzeigbar:
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100 beauties on bridge:
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dito:
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Die harte Realität in D:

Grüne "Jugend" Frankfurt.
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Junge Union Frankfurt:
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Hach sehen die Typen so glücklich aus mit ihren Weibsen!
[[kotz]]

In Deinen feutchten Träumen vielleicht

Sylvia @, Sonntag, 13.11.2016, 11:43 vor 3404 Tagen @ Yellow++ 1834 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 13.11.2016, 11:46

Ein richtiges Rassenexperiment: Die weibliche asiatische Linie wird
mit der männlichen weißen Linie zu einer neuen Rasse der Überlegenheit
vermischt.

In der Realität holen wir uns massenweise kulturfremde, junge Männer ins Land (80% der (sog.) Flüchtlinge sind männlich). Viele davon, kulturell bedingt durch Cousinenheirat und Inzest, nicht besonders hell in der Birne. Trotzdem teilweise hübsch anzuschaun. Also durchaus nicht chancenlos auf dem Fortpflanzungsbazar.

Dieser Männerüberschuss wird nun dazu führen, dass auch vormals unvermittelbare Exemplare der Spezies Frau (weil zu dumm und/oder hässlich) einen Besamer finden werden. Musste man sich früher (also vor 100+ Jahre) noch genau überlegen für wen man seine Beine breit machte, so ist dies heutzutage relativ gefahrlos möglich. Im Zweifelsfall kommt der Staat, also wir alle, für die Kosten auf. Was früher, im schlimmsten Fall, zum eigenen Tod und dem der Brut geführt hätte - oder zumindest zu einem verdammt harten, entbehrungsreichen Leben - wird heutzutage durch das soziale Netz weich abgefedert.

Eine natürliche Auslese findet praktisch nicht mehr statt. Oder zumindest anders als "geplant" - denn Darwin funktioniert natürlich immer noch: Survival of the fittest (fittest = am besten angepasst). Es vermehren sich jetzt eben diejenigen am schnellsten, die am besten an die Sozialsysteme angepasst sind.

Es wird tatsächlich so wie in diesem Film hier kommen: Idiocracy

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"Der Computer ist die logische Weiterentwicklung des Menschen: Intelligenz ohne Moral." (John Osborne)
"Der Gutmensch ist die logische Rückentwicklung des Menschen: Moral ohne Intelligenz." (unbekannt)

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