Die Political Correctness ist am Ende

stocksorcerer @, Mittwoch, 09.11.2016, 16:10 vor 3407 Tagen 6390 Views

Gastbeitrag von Frauke Petry bei "Junge Freiheit" anlässlich des Wahlausgangs in den USA:

https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2016/die-political-correctness-ist-am-ende/


Besonders gefallen hat mir das Ende des Beitrags:

"...Von einer „bitteren Warnung“ spricht sein kongenialer Patachon Heiko Maas. Frau von der Leyen ist „schwer schockiert“. Nun, wir sind es nicht. Wir sind nicht einmal besonders überrascht. Denn wir gehören zu denen, die dafür sorgen, daß das Pendel auch hierzulande zurückschwingt.

Die Lektion der US-Wahl für Deutschland, so verschieden die Situationen unserer Länder im Detail auch sein mögen, lautet: Vertrauen Sie den Medien nicht allzu sehr und vor allem: Pfeifen Sie auf deren Prognosen! Sagen Sie Ihre Meinung! Und machen Sie Ihr Kreuz in der Wahlkabine dort, wo Sie wollen – nicht dort, wo es nach Ansicht sogenannter Meinungsführer hingehört. Es ist Ihre Stimme. Es ist Ihre Zukunft. Es ist Ihr Land."


Gruß
stocksorcerer

Und um auch jemand anderem Gehör zu verschaffen ;)

stocksorcerer @, Mittwoch, 09.11.2016, 16:15 vor 3407 Tagen @ stocksorcerer 5166 Views

Hier ein vermutlich recht stichhaltiges Argument zum Wahlausgang von Sahra Wagenknecht

"...Die Menschen in den USA haben ja nicht in erster Linie Donald Trump gewählt, sie haben Veränderung gewählt. In einem Land, wo die mittleren Löhne niedriger sind als vor vierzig Jahren und wo alle Zugewinne seit vielen Jahren in die Taschen der oberen Zehntausend fließen, muss man sich nicht wundern, dass die Menschen die Nase voll haben vom Establishment, von einem „weiter so“...

Mehr: https://de.sputniknews.com/politik/20161109313289987-trumps-wahlsieg-nicht-ueberrascht-...


Gruß
stocksorcerer

Wagenknecht und Petry

Digger66 @, Mittwoch, 09.11.2016, 16:52 vor 3407 Tagen @ stocksorcerer 5245 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 09.11.2016, 17:17

Was sagt uns das?!?!
Es sollten sich dringend Frau Wagenknecht und Frau Petry zusammensetzen und über Gemeinsamkeiten reden!

Wagenknecht vs.Stegner

Brockenteufel @, Donnerstag, 10.11.2016, 02:15 vor 3407 Tagen @ Digger66 3354 Views

Ich bin sicher kein Freund von Frau Wagenknecht, aber erst recht schon keiner von "Pöbel Ralle" - Ralf Stegner! Aber trotzdem:
Man stelle einmal die sachliche und ausgewogene Reaktion zur Trump-Wahl von Sahra Wagenknecht der von Ralf Stegner gegenüber.

Sahra Wagenknecht:
"Ich hoffe, dass viele von den Sprüchen, die er im Wahlkampf gemacht hat, nur Wahlkampfsprüche waren und dass er außenpolitisch für eine Politik stehen wird, die nicht weiter eskaliert."

Ralf Stegner:
"Wenn dieser Rechtspopulist und sexistische Hassprediger US Präsident wird, dürfen wir uns auf einen politischen Kälteschock gefasst machen."

Kann die Differenz von Intelligenz und politischer Kompetenz einer Sahra Wagenknecht und einem Ralf Stegner eigentlich noch deutlicher zum Ausdruck kommen?
Stegner ist genau das, was er auf Trump projiziert, nämlich ein Haßprediger und ein Dummkopf dazu!

Applaus, so ist es (oT)

stocksorcerer @, Donnerstag, 10.11.2016, 07:28 vor 3407 Tagen @ Brockenteufel 2585 Views

- kein Text -

Trump mit schwerem Schlag gegen die PC

Monterone @, Mittwoch, 09.11.2016, 18:01 vor 3407 Tagen @ stocksorcerer 4994 Views

In seiner Siegesrede ließ er folgende Bemerkung fallen:

*Gleichzeitig werden wir mit allen anderen Nationen gut auskommen, die mit uns gut auskommen wollen. Das werden wir.*

Das hätte er nicht gesagt, wäre das etwas gewesen, das sich von selbst versteht.

Dieser Satz erhält erst dann sein volles Gewicht, wenn man ihn so liest, daß Trump damit zugibt, die USA seien in der Vergangenheit mit Staaten nicht gut ausgekommen, die auf ein gutes Verhältnis zu Washington Wert gelegt haben, zumindest keine Konfrontation wollten.

Was Deutschland betrifft, war das 1914, 1916 und von 33-39 ganz sicher der Fall, womit Donald Trump implizite die Alleinschuld der USA an beiden Weltkriegen gestanden hat.

Trotz meiner erheblichen Vorbehalte gegenüber allem, was mit den USA zu tun hat, fällt mir diese Bemerkung Trumps äußerst positiv auf.

Bin gespannt, ob das eine Eintagsfliege gewesen ist oder noch was nachkommt?

Monterone

Er teilt weiter aus

Monterone @, Mittwoch, 09.11.2016, 21:50 vor 3407 Tagen @ Monterone 3914 Views

Nicolas Sarkozy gehöre nach Ansicht Trumps in's Gefängnis, weil er dazu beigetragen hat, den Terrorismus zu verbreiten, indem er den Terroristen half, sich in Libyen festzusetzen und die Welt destabilisert habe.

Es tröstet mich, daß inzwischen auch der neue Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika auf einer Linie argumentiert wie ich seit vielen Jahren.

Praktisch die gesamte politische Klasse der westlichen Demokratien gehörte mit den jeweiligen Eliten vor Gericht gestellt, das sich im Idealfall an der Rechtsprechung des IMT und Frankreichs unter Charles de Gaulle orientiert.

Monterone

Quelle: http://www.imatin.net/article/politique/donald-trump-il-faut-jeter-nicolas-sarkozy-en-p... Donald Trump: Il faut jeter Nicolas Sarkozy en prison pour avoir contribué à « l’expansion du terrorisme »

Freuen wir uns also auf die nächsten 8 Jahre

stokk, Mittwoch, 09.11.2016, 22:06 vor 3407 Tagen @ Monterone 3493 Views

Es tröstet mich, daß inzwischen auch der neue Präsident der Vereinigten
Staaten von Amerika auf einer Linie argumentiert wie ich seit vielen
Jahren.

Praktisch die gesamte politische Klasse der westlichen Demokratien
gehörte mit den jeweiligen Eliten vor Gericht gestellt, das sich im
Idealfall an der Rechtsprechung des IMT und Frankreichs unter Charles de
Gaulle orientiert.

Monterone

Politische Korrektheit ist die Dekadenz unser heutigen Zeit

CalBaer @, Mittwoch, 09.11.2016, 19:09 vor 3407 Tagen @ stocksorcerer 8059 Views

Die Politisch Korrekten bekamen gestern Abend fast einen Heulanfall im TV, als ob naechste Woche Trump die Schwulen-Verfolgung aufnaehme. Dabei kann Trump nicht mal die Schwulenehe abschaffen, denn das entscheidet am Ende immer noch der Oberste Gerichtshof. Und es gibt auch Schwule, die Trump unterstuetzen.

Aber fuer fuer 47 Millionen Menschen in den USA in Armut lebend, immer noch Millionen Menschen ohne Zugang zum Gesundheitssystem, sinkende Realeinkommen der Mittelschicht die letzten Jahrzehnte, die Erwerbstaetigkeit faellt auf ein jahrzehntelanges Tief, die Privathaushalte sind haushoch verschuldet, Wohnungen fuer Familien werden immer unerschwinglicher, die Einkommensunterschiede zwischen den 99% und den 1% immer gravierdender - dafuer gibt es keine einzige Traene?

Die Eliten und Politiker sind so abgehoben von der Realitaet, die kuemmert wirklich nur noch ihre privaten Luxusprobleme, die sie nur in politische Korrektheit verpacken, um sie durchsetzen zu koennen.

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

Nassim Taleb mit der besten Erklärung der Wahl (engl.) (dt. ergänzt v. D. Stelter, BTO) - mLmkT

McShorty @, Nürd-Mütryx fün Dülbünyen, Mittwoch, 09.11.2016, 22:18 vor 3407 Tagen @ CalBaer 3824 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 09.11.2016, 22:23

Die Politisch Korrekten bekamen gestern Abend fast einen Heulanfall im TV,
als ob naechste Woche Trump die Schwulen-Verfolgung aufnaehme. Dabei kann
Trump nicht mal die Schwulenehe abschaffen, denn das entscheidet am Ende
immer noch der Oberste Gerichtshof. Und es gibt auch Schwule, die Trump
unterstuetzen.

Aber fuer fuer 47 Millionen Menschen in den USA in Armut lebend, immer
noch Millionen Menschen ohne Zugang zum Gesundheitssystem, sinkende
Realeinkommen der Mittelschicht die letzten Jahrzehnte, die
Erwerbstaetigkeit faellt auf ein jahrzehntelanges Tief, die Privathaushalte
sind haushoch verschuldet, Wohnungen fuer Familien werden immer
unerschwinglicher, die Einkommensunterschiede zwischen den 99% und den 1%
immer gravierdender - dafuer gibt es keine einzige Traene?

Die Eliten und Politiker sind so abgehoben von der Realitaet, die kuemmert
wirklich nur noch ihre privaten Luxusprobleme, die sie nur in politische
Korrektheit verpacken, um sie durchsetzen zu koennen.

Hallo,

ich lasse mal den Vortext stehen, weils hier die gleiche Schxxe ist. Um 500 k Obdachlose kümmert sich kein Schwein. Btw., kann mich noch gut erinnern wie hier vor Jahren im Winter Container für die aufgestellt werden sollten! Und wie die Gutmenchen, da waren ne Menge "Christen" dabei, dagegen warten. ...nur in der Nacht...aber nur im Winter...im Sommer muss das Jugendhaus werden...blabla... einfach nur ekelhaft.
Gibt hier genug Baustellen, keine Wohnungen/Zimmer/WG´s für Studenten. Minirenten für Millionen Leute die eingezahlt haben.
Wie lange hatte man noch um 5 € mehr für HaSS4 diskutiert? Monate!!!

Und nun holt man >2 Mio. "Dahergelaufene" rein, tausende von denen Antisimitten, Rassisten, Frauen- und Schwulenhasser, gewöhnl. Kriminelle, Glücksritter, hunderte davon Deserteure, Kriegsverbrecher, Mörder, Vergewaltiger, Kinderschänder!!!! https://de.gatestoneinstitute.org/9298/no-go-nordrhein-westfalen

Und noch schlimmer - man schmeisst ihnen jährl. 40.000 Mio € in den Rachen, abgepresst vom dt. Steuer- udn SV Zahler!

Taleb hat das gut hier formuliert, DS in deutsch ein wenig ergänzt.
http://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/nassim-taleb-mit-der-besten-erklaer...

bto: Jetzt paaren wir diese psychologische Beschreibung der Eliten mit dem Topos der sich weiter entwickelnden Eiszeit und erwähnen auch noch, dass die IYI sich mit Vorliebe um Schönwetter-Themen kümmern, die für die breite Bevölkerung irrelevant sind, dann haben wir alle Ingredienzien für „überraschende“ Wahlen. More to come.
----
Btw., kann mir jemand mal Intellectual Yet Idiot vernüftig übersetzen?

thx McShorty,
der diesen 911 noch lange feiern wird

@ CB; thx nochmal für die Zinserklärung bei den Vers., hätte ich als Hobbydebitist eigentl. selbst drauf kommen müssen

@ Hasso, falls Du hier reinliest...tja, auch mein Umfeld war tief geschockt...Korruption bei Killery [allein schon der Name entsetze die Gegenüber] oder Clinton Found.? nie gehört...CF von Arabern und IS finanziert? nie gehört!!! Killery hat Gadaffi auf dem Gewissen? nie gehört...
---> ergo, der dt. Michel + seine strunzdämliche Alte sind megadoof
---> weniger Freunde /Verwandte - mehr Zeit für mich^^ [[freude]]

--
Danke an Elli, Chef, HM und igelei für das wunderbare Forum hier!
Seid wachsam auf diesem Narrenschiff!

Vorschlag für "Intellectual Yet Idiot"-Übersetzung:

Broesler, Donnerstag, 10.11.2016, 00:32 vor 3407 Tagen @ McShorty 3210 Views

"Gebildeter Dummkopf" oder auch "Parteimitglied der Grünen". Sorry für den Flachs...und eine
akkuratere, ernsthafte Übersetzung fällt mir im Moment nicht ein.

Das IYI-Syndrom könnte im Zusammenhang mit dem allseits beliebten Dunning-Kruger-Effekt stehen.

Ahoi

--
* #PopcornLong
* Let's Chart
* "You can ignore reality, but you can't ignore the consequences of ignoring reality." Ayn Rand

Leserzuschrift zur IYI-Übersetzung:

Broesler, Donnerstag, 10.11.2016, 09:05 vor 3407 Tagen @ Broesler 2584 Views

"Das schöne Wort Fachidiot wird leider nur für Wissenschaftler und Ingenieure genutzt.

Eigentlich das selbe. Wissenschaftler verstehen nicht, wieso Ingenieure aus den allgemein gültigen Theorien eingeschränkte Berechnungen nach DIN-Norm machen. Ingenieure verstehen nicht, wieso Handwerker es anders realisieren als konstruiert. Sind der Überzeugung, die anderen würden es falsch machen, weil die nicht die notwendige Bildung haben."

--
* #PopcornLong
* Let's Chart
* "You can ignore reality, but you can't ignore the consequences of ignoring reality." Ayn Rand

Wem es schlechter geht und warum der Mittelstand z.B. Trump wählte..

Centao @, Donnerstag, 10.11.2016, 11:30 vor 3407 Tagen @ McShorty 2394 Views

hier ergänzend vom Krautreporter.

Hallo McShorty,

ergänzend auch zur These von der Verstädterung von @Morpheus, muß auch die Vermögensverteilung und die Psychologie einfliessen.

Nun wird in den USA bereits gegen die Wahlen demonstriert.., ein Menetekel für den lange angekündigten Bürgerkrieg?

Gruß,
CenTao

jaja, dieses dumme PC

Kaladhor @, Münsterland, Donnerstag, 10.11.2016, 01:04 vor 3407 Tagen @ CalBaer 2919 Views

Die Politisch Korrekten bekamen gestern Abend fast einen Heulanfall im TV,
als ob naechste Woche Trump die Schwulen-Verfolgung aufnaehme. Dabei kann
Trump nicht mal die Schwulenehe abschaffen, denn das entscheidet am Ende
immer noch der Oberste Gerichtshof. Und es gibt auch Schwule, die Trump
unterstuetzen.

Ich glaube, selbst der Supreme Court hat da rein gar nichts zu melden, weil das Sache der einzelnen Bundesstaaten ist. Sieht man u.a. sehr gut daran, dass nicht in jedem Bundesstaat die "Schwulenehe" erlaubt ist.

Mir würde es ehrlich gesagt völlig reichen, wenn dieses "Outen" und an die "Öffentlichkeit ziehen" endlich mal aufhören würde. Interessiert doch eh keine Sau, ob da irgendsoein Möchtegern-Promi seine Gene freiwillig dem allgemeinen Pool entzieht oder nicht. Ich frage mich immer, was mit solchen Aktionen eigentlich erreicht werden soll? Will so eine Person Mitleid erheischen oder soll man demjenigen noch auf die Schulter klopfen und "Gut gemacht" zu flüstern?

Ich sehe auch diese "Entrüstung" wegen Trumps Plan, eine Mauer an der mexikanischen Grenze zu bauen, eher als lächerlich. Man sollte mal alle Verfechter der "Offenen Grenzen" fragen, warum sie eigentlich ihre eigene Haustür schließen (und auch abschließen). Offene Türen wären ja die passende Analogie zu offenen Grenzen... Vielleicht wäre das genau der richtige Weg, um den ganzen Gutmenschen den Kopf grade zu rücken. Alle widersinnigen Forderungen auf Staatsebene in entsprechende Vorschläge im privaten Bereich herunterbrechen.

Grüße,
Kaladhor

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

Gutmenschen und Schlechtmenschen

Zarathustra, Donnerstag, 10.11.2016, 06:55 vor 3407 Tagen @ Kaladhor 2833 Views

bearbeitet von Zarathustra, Donnerstag, 10.11.2016, 07:18


Mir würde es ehrlich gesagt völlig reichen, wenn dieses "Outen" und an
die "Öffentlichkeit ziehen" endlich mal aufhören würde. Interessiert
doch eh keine Sau, ob da irgendsoein Möchtegern-Promi seine Gene
freiwillig dem allgemeinen Pool entzieht oder nicht.

Deine Gene hast Du so wenig freiwillig wie Deinen IQ.


Ich sehe auch diese "Entrüstung" wegen Trumps Plan, eine Mauer an der
mexikanischen Grenze zu bauen, eher als lächerlich. Man sollte mal alle
Verfechter der "Offenen Grenzen" fragen, warum sie eigentlich ihre eigene
Haustür schließen (und auch abschließen). Offene Türen wären ja die
passende Analogie zu offenen Grenzen...


Nein, offene Grenzen waren der Normalfall vor der Verstaatlichung der Menschen. Heute ist der verstaatlichte Mensch bereits dermassen indoktriniert und abgerichtet, dass er mehrheitlich glaubt, das Widernatürliche sei das Natürliche, Krieg sei Frieden und Mauern = Freiheit.

Wenn es nach den 'Konservativen' ginge, so hätten wir immer noch Stadtmauern.
Erst wurden diese wieder abgerissen und später begann der Abbau der Staatsgrenzen. Das dauerte halt alles seine Zeit, bis es funktionierte.

Vielleicht wäre das genau der
richtige Weg, um den ganzen Gutmenschen den Kopf grade zu rücken. Alle
widersinnigen Forderungen auf Staatsebene in entsprechende Vorschläge im
privaten Bereich herunterbrechen.

Oder man stellt den ganzen Schlechtmenschen, die sich selber als die Superplusguten sehen, ein Territorium zur Verfügung, wo sie nach Herzenslust dem Mauerbau frönen können.

[image]


[image]

Grüße,
Kaladhor

Grüsse, Zara

naja

Kaladhor @, Münsterland, Donnerstag, 10.11.2016, 08:03 vor 3407 Tagen @ Zarathustra 2551 Views


Mir würde es ehrlich gesagt völlig reichen, wenn dieses "Outen" und

an

die "Öffentlichkeit ziehen" endlich mal aufhören würde. Interessiert
doch eh keine Sau, ob da irgendsoein Möchtegern-Promi seine Gene
freiwillig dem allgemeinen Pool entzieht oder nicht.


Deine Gene hast Du so wenig freiwillig wie Deinen IQ.

Da fehlt mir irgendwie der Zusammenhang zwischen meiner Aussage und deiner Aussage.

Ich sehe auch diese "Entrüstung" wegen Trumps Plan, eine Mauer an der
mexikanischen Grenze zu bauen, eher als lächerlich. Man sollte mal

alle

Verfechter der "Offenen Grenzen" fragen, warum sie eigentlich ihre

eigene

Haustür schließen (und auch abschließen). Offene Türen wären ja

die

passende Analogie zu offenen Grenzen...

Nein, offene Grenzen waren der Normalfall vor der Verstaatlichung der
Menschen. Heute ist der verstaatlichte Mensch bereits dermassen
indoktriniert und abgerichtet, dass er mehrheitlich glaubt, das
Widernatürliche sei das Natürliche, Krieg sei Frieden und Mauern =
Freiheit.

Vor der Verstaatlichung konnte man kaum von offenen Grenzen sprechen, da der dazu erforderliche Staat noch gar nicht existierte. Ansonsten gab es schon Grenzen, die auch entsprechend geschützt wurden...sei es durch entsprechende militärische Einrichtungen (Markburgen z.B.) an geographisch herausragenden Orten oder die einfache Stadtmauer. Bei allen darunter liegenden Ebenen wurde der fehlende Schutz durch ein höheres Maß an Misstrauen dem oder den Fremden gegenüber ausgeglichen.

Und was man auch nicht vergessen sollte ist einfach die Tatsache, dass die Menschen früherer Zeiten wesentlich wehrhafter waren als die heutigen, zivilisierten Menschen.
Der Versuch, die heutige Menschheit mit einer früheren zu vergleichen, ist von vornherein zum Scheitern verurteilt. Die Umstände sind einfach völlig andere.

Wenn es nach den 'Konservativen' ginge, so hätten wir immer noch
Stadtmauern.
Erst wurden diese wieder abgerissen und später begann der Abbau der
Staatsgrenzen. Das dauerte halt alles seine Zeit, bis es funktionierte.

Es wundert mich, dass noch niemand die Forderung aufgestellt hat, die Städte- und Gemeindegrenzen wieder zu schützen, denn dieses wurde damals aufgegeben, nachdem es keine marodierenden Diebes-, Mörder- und Räuberbanden mehr gab.
Man sollte vielleicht mal daran denken, dass es entsprechende Schutzeinrichtungen nur so lange gab, wie eine entsprechende Bedrohungslage vorlag...denn allein der Unterhalt solcher Maßnahmen ist sehr teuer.

Vielleicht wäre das genau der
richtige Weg, um den ganzen Gutmenschen den Kopf grade zu rücken. Alle
widersinnigen Forderungen auf Staatsebene in entsprechende Vorschläge

im

privaten Bereich herunterbrechen.


Oder man stellt den ganzen Schlechtmenschen, die sich selber als die
Superplusguten sehen, ein Territorium zur Verfügung, wo sie nach
Herzenslust dem Mauerbau frönen können.

Superidee. Dann dürfen sich gerade die Mexikaner mit einreihen, denn die hielten ja eine Mauer zwischen sich und Guatemala auch für geboten.
Die Israelis würde ich dann auch dazu einladen, auch wenn es bei denen nur ein Zaun ist.

Grüße,
Kaladhor

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

Militärische Einrichtungen vor der Verstaatlichung der Menschen?

Zarathustra, Donnerstag, 10.11.2016, 08:46 vor 3407 Tagen @ Kaladhor 2552 Views

bearbeitet von Zarathustra, Donnerstag, 10.11.2016, 08:51


Mir würde es ehrlich gesagt völlig reichen, wenn dieses "Outen" und

an

die "Öffentlichkeit ziehen" endlich mal aufhören würde.

Interessiert

doch eh keine Sau, ob da irgendsoein Möchtegern-Promi seine Gene
freiwillig dem allgemeinen Pool entzieht oder nicht.


Deine Gene hast Du so wenig freiwillig wie Deinen IQ.


Da fehlt mir irgendwie der Zusammenhang zwischen meiner Aussage und deiner
Aussage.

Der Zusammenhang ist der, dass niemand freiwillig seine Eigenschaften wählt.

Ich sehe auch diese "Entrüstung" wegen Trumps Plan, eine Mauer an

der

mexikanischen Grenze zu bauen, eher als lächerlich. Man sollte mal

alle

Verfechter der "Offenen Grenzen" fragen, warum sie eigentlich ihre

eigene

Haustür schließen (und auch abschließen). Offene Türen wären ja

die

passende Analogie zu offenen Grenzen...

Nein, offene Grenzen waren der Normalfall vor der Verstaatlichung der
Menschen. Heute ist der verstaatlichte Mensch bereits dermassen
indoktriniert und abgerichtet, dass er mehrheitlich glaubt, das
Widernatürliche sei das Natürliche, Krieg sei Frieden und Mauern =
Freiheit.


Vor der Verstaatlichung konnte man kaum von offenen Grenzen sprechen, da
der dazu erforderliche Staat noch gar nicht existierte.

Genau. Es gab keine Grenzen.

Ansonsten gab es
schon Grenzen, die auch entsprechend geschützt wurden...sei es durch
entsprechende militärische Einrichtungen (Markburgen z.B.) an geographisch
herausragenden Orten oder die einfache Stadtmauer.

Hä? Militär und Stadtmauern vor der Verstaatlichung der Menschen? Auf welchem Planeten war das?


Und was man auch nicht vergessen sollte ist einfach die Tatsache, dass die
Menschen früherer Zeiten wesentlich wehrhafter waren als die heutigen,
zivilisierten Menschen.

Nein:

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=246391

Der Versuch, die heutige Menschheit mit einer früheren zu vergleichen,
ist von vornherein zum Scheitern verurteilt. Die Umstände sind einfach
völlig andere.

Ja, es gibt heute eine Mehrheit, die uns das Widernatürliche als alternativlos verkaufen will.

Wenn es nach den 'Konservativen' ginge, so hätten wir immer noch
Stadtmauern.
Erst wurden diese wieder abgerissen und später begann der Abbau der
Staatsgrenzen. Das dauerte halt alles seine Zeit, bis es funktionierte.

Es wundert mich, dass noch niemand die Forderung aufgestellt hat, die
Städte- und Gemeindegrenzen wieder zu schützen, denn dieses wurde damals
aufgegeben, nachdem es keine marodierenden Diebes-, Mörder- und
Räuberbanden mehr gab.

Ja, das wundert mich auch. Die Mordrate ist in Europa verglichen mit dem Mittelalter um einen zweistelligen Faktor gesunken, weshalb man die Grenzen innerhalb Europas jetzt aufgeben konnte. Dito in den Vereinigten Staaten von Amerika.

Man sollte vielleicht mal daran denken, dass es entsprechende
Schutzeinrichtungen nur so lange gab, wie eine entsprechende Bedrohungslage
vorlag...denn allein der Unterhalt solcher Maßnahmen ist sehr teuer.

Sehr richtig.

Vielleicht wäre das genau der
richtige Weg, um den ganzen Gutmenschen den Kopf grade zu rücken.

Alle

widersinnigen Forderungen auf Staatsebene in entsprechende

Vorschläge

im

privaten Bereich herunterbrechen.


Oder man stellt den ganzen Schlechtmenschen, die sich selber als die
Superplusguten sehen, ein Territorium zur Verfügung, wo sie nach
Herzenslust dem Mauerbau frönen können.


Superidee. Dann dürfen sich gerade die Mexikaner mit einreihen, denn die
hielten ja eine Mauer zwischen sich und Guatemala auch für geboten.
Die Israelis würde ich dann auch dazu einladen, auch wenn es bei denen
nur ein Zaun ist.

Ja, Ihr bräuchtet ein riesiges Territorium; so von der Grösse der ehemaligen Sovietunion.

Grüße,
Kaladhor

Grüsse, Zara

Eigenschaften und Freiwilligkeit

Kaladhor @, Münsterland, Donnerstag, 10.11.2016, 09:40 vor 3407 Tagen @ Zarathustra 2389 Views

...

Der Zusammenhang ist der, dass niemand freiwillig seine Eigenschaften
wählt.


Ich sprach davon, dass ich es als überflüssig empfinde, dass Personen regelrecht damit hausieren gehen, dass sie ihre Partner lieber am eigenen Ufer suchen und ihre eigenen Gene freiwillig aus dem allgemeinen Gen-Pool entziehen.
Wo ist hier der Zusammenhang zu deiner Aussage, dass niemand seine Eigenschaften selber bestimmen kann? Mal angenommen, jemand ist genetisch für eine homosexuelle Ausrichtung "gepolt" ... nach deiner Logik ist diese Person dann dazu gezwungen, diese Eigenschaft öffentlich zu machen. Es ist aber eine individuelle Entscheidung, und die handelnde Person muss sich irgendeinen Vorteil davon erhoffen.

...

Hä? Militär und Stadtmauern vor der Verstaatlichung der Menschen? Auf
welchem Planeten war das?

Fand alles im Verlauf der Menschheitsgeschichte statt. In der Stammes- und Sippenkultur gab es Krieger, die den Schutz der eigenen Leute übernommen haben. Später entwickelten sich Dörfer und Städte mit Einfriedungen, über die eine gewisse Zugangskontrolle ausgeübt werden konnte.

Und was man auch nicht vergessen sollte ist einfach die Tatsache, dass

die

Menschen früherer Zeiten wesentlich wehrhafter waren als die heutigen,
zivilisierten Menschen.


Nein:

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=246391

Während der nomadischen Sammler- und Jägerepoche war dies meist auch gar nicht erforderlich, da die einzelnen Menschengruppen einfach viel zu weit von einander entfernt gelebt haben. Wehrhaftigkeit wurde erst nach Sesshaftwerdung erforderlich, als die Population des Menschen stieg.

Ja, es gibt heute eine Mehrheit, die uns das Widernatürliche als
alternativlos verkaufen will.

Widernatürlich ist es, wenn der eigene Lebensraum nicht mehr verteidigt wird.


Grüße,
Kaladhor

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

q.e.d.

Zarathustra, Donnerstag, 10.11.2016, 09:51 vor 3407 Tagen @ Kaladhor 2356 Views

...

Der Zusammenhang ist der, dass niemand freiwillig seine Eigenschaften
wählt.


Ich sprach davon, dass ich es als überflüssig empfinde, dass Personen
regelrecht damit hausieren gehen, dass sie ihre Partner lieber am eigenen
Ufer suchen und ihre eigenen Gene freiwillig aus dem allgemeinen Gen-Pool
entziehen.

Ja genau.

Wo ist hier der Zusammenhang zu deiner Aussage, dass niemand seine
Eigenschaften selber bestimmen kann?


Der Zusammenhang ist wie gesagt der, dass niemand seine Eigenschaften freiwillig wählt.

Mal angenommen, jemand ist genetisch
für eine homosexuelle Ausrichtung "gepolt" ... nach deiner Logik ist diese
Person dann dazu gezwungen, diese Eigenschaft öffentlich zu machen.

Nein, meine Aussage bezog sich ganz offensichtlich auf Deine Behauptung, jemand entziehe seine Gene 'freiwillig' dem allgemeinen Genpool. Was nicht der Fall ist.

...

Hä? Militär und Stadtmauern vor der Verstaatlichung der Menschen? Auf
welchem Planeten war das?


Fand alles im Verlauf der Menschheitsgeschichte statt.

Nach der Verstaatlichung.

In der Stammes- und
Sippenkultur gab es Krieger, die den Schutz der eigenen Leute übernommen
haben.

Nein, es gab keine Krieger. Der unverstaatlichte Mensch war Jäger und Sammler, aber nicht Krieger. Das wurde er erst im Zuge der Patriarchalisierung.

Und was man auch nicht vergessen sollte ist einfach die Tatsache,

dass

die

Menschen früherer Zeiten wesentlich wehrhafter waren als die

heutigen,

zivilisierten Menschen.


Nein:

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=246391


Während der nomadischen Sammler- und Jägerepoche war dies meist auch gar
nicht erforderlich, da die einzelnen Menschengruppen einfach viel zu weit
von einander entfernt gelebt haben.

Ja, deshalb gab es keinen Krieg und keine Krieger. q.e.d.
Ueberbevölkerung kam erst mit der Patriarchalisierung. (Frauen als Gebärmaschinen durch widernatürliches, vorzeitiges Abstillen).

Wehrhaftigkeit wurde erst nach
Sesshaftwerdung erforderlich, als die Population des Menschen stieg.

Eben. Davor war der Mensch nicht wehrhaft. q.e.d.


Grüsse, Zara

Lebensraum

Hinterbänkler @, Schweiz - tief im Emmental, Donnerstag, 10.11.2016, 10:09 vor 3407 Tagen @ Kaladhor 2329 Views

Widernatürlich ist es, wenn der eigene Lebensraum nicht mehr verteidigt
wird.

Hallo Kaladhor,

Der paläolithische Mensch hat niemals seinen Lebensraum verteidigt, sondern nur sich selbst und - vielleicht - die Seinen.
Er hatte noch keine Vorstellung eines eigenen Lebensraumes im Sinn von Eigentum oder Abgegrenztheit.

Danke und Gruß
Hinterbänkler

--
...und es gibt überhaupt gute Gründe dafür, zu mutmassen, daß in einigen Stücken die Götter insgesamt bei uns Menschen in die Schule gehen könnten. Wir Menschen sind - menschlicher ...

Friedrich Nietzsche 'Jenseits von Gut und Böse'

Alles eine Intelligenzfrage

Mephistopheles @, Datschiburg, Donnerstag, 10.11.2016, 11:52 vor 3407 Tagen @ Hinterbänkler 2234 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 10.11.2016, 12:04

Der paläolithische Mensch hat niemals seinen Lebensraum verteidigt,
sondern nur sich selbst und - vielleicht - die Seinen.
Er hatte noch keine Vorstellung eines eigenen Lebensraumes im Sinn von
Eigentum oder Abgegrenztheit.

Die paläolithischen Völker, die ihren Lebensraum nicht verteidigt haben, sind sang- und klanglos verschwunden bei Kontakt mit den Europäern.
Die Europäer haben übrigens nur die angetroffen, die nicht in den Jahrhunderttausenden vor ihrer "Entdeckung" ausgemordet wurden.

Intelligenz bedeutet zweierlei:
1. der Wille, seinen Lebensraum zu verteidigen und
2. die Fähigkeit, seinen Lebensraum zu verteidigen.

Wer über eines von Beidem nicht verfügt, dessen Leben wird ausgelöscht werden - wie das vieler Völker in der Vergangenheit.

Die Alternative lautet nicht, kämpfen oder nicht kämpfen, sondern kämpfen oder ausgemordet werden.

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Was legst Du Dich ins Zeug?

Hinterbänkler @, Schweiz - tief im Emmental, Donnerstag, 10.11.2016, 14:32 vor 3406 Tagen @ Mephistopheles 2054 Views

Die paläolithischen Völker, die ihren Lebensraum nicht verteidigt haben,
sind sang- und klanglos verschwunden bei Kontakt mit den Europäern.
Die Europäer haben übrigens nur die angetroffen, die nicht in den
Jahrhunderttausenden vor ihrer "Entdeckung" ausgemordet wurden.

Intelligenz bedeutet zweierlei:
1. der Wille, seinen Lebensraum zu verteidigen und
2. die Fähigkeit, seinen Lebensraum zu verteidigen.

Wer über eines von Beidem nicht verfügt, dessen Leben wird ausgelöscht
werden - wie das vieler Völker in der Vergangenheit.

Die Alternative lautet nicht, kämpfen oder nicht kämpfen, sondern
kämpfen oder ausgemordet werden.

Ja Mephistopheles, richtig.

Was legst Du Dich ins Zeug?
Du bestätigst nur, was ich gesagt habe:
Der paläolithische Mensch hat eben das genau nicht getan: den Lebensraum verteidigt.
Dass der neolithische und zivilisatorische Mensch das tut, hat niemand bestritten, oder?

Danke und Gruß
Hinterbänkler

--
...und es gibt überhaupt gute Gründe dafür, zu mutmassen, daß in einigen Stücken die Götter insgesamt bei uns Menschen in die Schule gehen könnten. Wir Menschen sind - menschlicher ...

Friedrich Nietzsche 'Jenseits von Gut und Böse'

Lebensraum ist essentiell für den eigenen Fortbestand

Kaladhor @, Münsterland, Donnerstag, 10.11.2016, 12:52 vor 3407 Tagen @ Hinterbänkler 2127 Views

Hallo Hinterbänkler,

Hallo Kaladhor,

Der paläolithische Mensch hat niemals seinen Lebensraum verteidigt,
sondern nur sich selbst und - vielleicht - die Seinen.
Er hatte noch keine Vorstellung eines eigenen Lebensraumes im Sinn von
Eigentum oder Abgegrenztheit.

Jedes Tier - ob Einzelgänger oder Rudel-/Herdentier - besitzt einen Lebensraum - gemeinhin Revier bezeichnet -, der gegen andere Vertreter der eigenen Gattung/Rasse verteidigt wird. Es ist schlicht eine natürliche Notwendigkeit, so zu handeln, denn ansonsten ist der Fortbestand gefährdet.

Und es bedarf keinerlei Vorstellung von Eigentum oder ähnlich abstrakten Begriffen. Der eigene Lebensraum ist einfach nur ein Gebiet, wo man sich selber am besten auskennt, wo man die vorhandenen Fallstricke, Tücken sowie die Orte, wo Nahrung und Wasser zu finden sind, genauestens kennt. Das sind unbestreitbare Vorteile im Überlebenskampf. Wer diese Vorteile nicht verteidigt und sich abnehmen lässt, stirbt aus.

Danke und Gruß
Hinterbänkler

Schönen Gruß zurück,
Kaladhor

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

Schon wieder falsch, Kaladhor

Zarathustra, Donnerstag, 10.11.2016, 13:06 vor 3406 Tagen @ Kaladhor 2101 Views

bearbeitet von Zarathustra, Donnerstag, 10.11.2016, 13:43


Jedes Tier - ob Einzelgänger oder Rudel-/Herdentier - besitzt einen
Lebensraum - gemeinhin Revier bezeichnet -, der gegen andere Vertreter der
eigenen Gattung/Rasse verteidigt wird. Es ist schlicht eine natürliche
Notwendigkeit, so zu handeln, denn ansonsten ist der Fortbestand
gefährdet.

Es gibt unzählige Tierarten, die ihre Artgenossen nicht angreifen, und wo keiner angreift, wird auch nichts verteidigt. Man geht einander schlicht friedlich aus dem Weg, was für viele Gattungen eine bei weitem bessere Ueberlebensstrategie darstellt.

Grüsse, Zara

Nicht ganz

Kaladhor @, Münsterland, Donnerstag, 10.11.2016, 14:09 vor 3406 Tagen @ Zarathustra 2135 Views

Es gibt unzählige Tierarten, die ihre Artgenossen nicht angreifen, und wo
keiner angreift, wird auch nichts verteidigt. Man geht einander schlicht
friedlich aus dem Weg, was für viele Gattungen eine bei weitem bessere
Ueberlebensstrategie darstellt.

Klar, sowas gibt es. Ist sogar fast Normalität bei Pflanzenfressern, die wahrlich große Strecken zurücklegen (müssen, da sonst deren Nahrungsmittel keine Gelegenheit zum Nachwachsen hätte).
Tja, aber dann kommt die Zeit der Fortpflanzung, wo dann die Revierkämpfe anfangen... Die Gewinner dürfen sich dann fortpflanzen und so der Arterhaltung dienen, während die Verlierer bestenfalls geduldet werden in der Herde/im Rudel.

Bei Fleischfressern ist das Revierverhalten dagegen sehr extrem ausgeprägt (egal ob Einzeltier oder Rudel), und sobald sich da ein anderer Vertreter der eigenen Art ins eigene Revier verirrt, wird dieser ge- und verjagt.

Merkste was? Die Natur hat leicht andere Ansichten als du.

Grüsse, Zara

Grüße,
Kaladhor

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

Affenstark

Zarathustra, Donnerstag, 10.11.2016, 14:36 vor 3406 Tagen @ Kaladhor 2089 Views


Bei Fleischfressern ist das Revierverhalten dagegen sehr extrem
ausgeprägt (egal ob Einzeltier oder Rudel), und sobald sich da ein anderer
Vertreter der eigenen Art ins eigene Revier verirrt, wird dieser ge- und
verjagt.


Nun sind wir aber keine Fleischfresser, sondern waren einstmals wie unsere Artverwandtesten, die Bonobo, mit female choice. Da bringen Männerkriege gar nichts, zumal Balzverhalten inkl. allfälliger Raufereien mit Krieg und Wehrhaftigkeit schon grad gar nichts zu tun haben.

http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/hierarchie-affen-arbeitnehmer-13359...

https://books.google.ch/books?id=G6BoCwAAQBAJ&pg=PA10&lpg=PA10&dq=bonobo+hi...

Merkste was?

Ja, ich schon.

Grüsse, Zara

Revierkämpfe?

Hinterbänkler @, Schweiz - tief im Emmental, Donnerstag, 10.11.2016, 16:23 vor 3406 Tagen @ Kaladhor 2045 Views

Tja, aber dann kommt die Zeit der Fortpflanzung, wo dann die Revierkämpfe
anfangen... Die Gewinner dürfen sich dann fortpflanzen und so der
Arterhaltung dienen, während die Verlierer bestenfalls geduldet werden in
der Herde/im Rudel.

Bei Fleischfressern ist das Revierverhalten dagegen sehr extrem
ausgeprägt (egal ob Einzeltier oder Rudel), und sobald sich da ein anderer
Vertreter der eigenen Art ins eigene Revier verirrt, wird dieser ge- und
verjagt.

Hallo Kaladhor,

Nein.
Das, was Du beschreibst, sind selbstverständlich keine Revierkämpfe sondern Rangordnungskämpfe, wenn Verlierer bestenfalls geduldet werden in
der Herde/im Rudel
.

Danke und Gruß
Hinterbänkler

--
...und es gibt überhaupt gute Gründe dafür, zu mutmassen, daß in einigen Stücken die Götter insgesamt bei uns Menschen in die Schule gehen könnten. Wir Menschen sind - menschlicher ...

Friedrich Nietzsche 'Jenseits von Gut und Böse'

ich hatte wohl folgendes Bild im Kopf:

Kaladhor @, Münsterland, Donnerstag, 10.11.2016, 17:33 vor 3406 Tagen @ Hinterbänkler 1989 Views

Hirsche in der Brunftzeit, wo Einjährige geduldet werden, von außen kommende Böcke aber Revierkämpfe hervorrufen.

Grüße,
Kaladhor

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

Revier und Überlebenskampf...

Hinterbänkler @, Schweiz - tief im Emmental, Donnerstag, 10.11.2016, 14:33 vor 3406 Tagen @ Kaladhor 2038 Views

Jedes Tier - ob Einzelgänger oder Rudel-/Herdentier - besitzt einen
Lebensraum - gemeinhin Revier bezeichnet -, der gegen andere Vertreter der
eigenen Gattung/Rasse verteidigt wird. Es ist schlicht eine natürliche
Notwendigkeit, so zu handeln, denn ansonsten ist der Fortbestand
gefährdet.

Und es bedarf keinerlei Vorstellung von Eigentum oder ähnlich abstrakten
Begriffen. Der eigene Lebensraum ist einfach nur ein Gebiet, wo man sich
selber am besten auskennt, wo man die vorhandenen Fallstricke, Tücken
sowie die Orte, wo Nahrung und Wasser zu finden sind, genauestens kennt.
Das sind unbestreitbare Vorteile im Überlebenskampf. Wer diese Vorteile
nicht verteidigt und sich abnehmen lässt, stirbt aus.

Hallo Kaladhor

Man konnte - beispielsweise! - bei den indigenen Stämmen Nordamerikas sehr gut beobachten, dass sie keinerlei Reviere verteidigt hatten.
Im Gegenteil, man hatte auch schon in der vorkolonialen Zeit Gatherings und dergleichen durchgeführt (...selbstverständlich auch um im Genpool zu baden).

Nirgendwo ist erkennbar, auf welche Weise ein paläolithischer Mensch sein Revier abgesteckt haben soll - etwa durch Duftmarken, Zäune oder Grenzmarken?

Zudem ist das Bild des 'Überlebenkampfs' schon längst aus der wissenschaftlichen Evolutionsvorstellung gestrichen.
Der animistische paläolithische Mensch hat keinen Überlebenskampf für seine Art geführt.

Ergänzend...

Danke und Gruß
Hinterbänkler

--
...und es gibt überhaupt gute Gründe dafür, zu mutmassen, daß in einigen Stücken die Götter insgesamt bei uns Menschen in die Schule gehen könnten. Wir Menschen sind - menschlicher ...

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