Interessante Zahlen zu den Wahlveranstaltungen in den USA
Freeman berichtet von den Besuchszahlen der Wahlpartys.
Trump soll gesagt haben:
Ich bin hier ganz alleine ... hab keine Gitarre, kein Piano, einfach nichts! Ich musste nicht J-Lo oder Jay-Z bringen - der einzige Weg wie sie überhaupt Leute holt!
Quelle: http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2016/11/trump-wird-nicht-erlaubt-zu-gewinnen.html
Das scheint nicht nur hohle Rhetorik zu sein sondern die Realität.
Wenn Hillary alleine ist, ist sie fast alleine. Dann sind die Hallen ziemlich leer. Sie muss bekannte Namen an ihrer Seite haben.
Trump nicht. Er zog 17'500 Menschen zu seiner Rede am vergangenen Donnerstag im ländlichen North Carolina an, während Hillary eine Stunde entfernt in einer Grossstadt nur 4'180 Leute sehen wollten ... obwohl sie Pharell Williams dabei hatte als "Attraktion".
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Donald Trump hat am Freitagabend in die Hockey-Arena von Hershey, Pennsylvania 11'000 Menschen angezogen. Er musste die Bühne nicht mit einem bekannten Sänger oder einer Sängerin teilen, um die Massen anzuziehen.
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Am gleichen Tag hat Hillary nur 2'539 Zuschauer bei ihrer Rede am Heinz Field in Pittsburgh gehabt, ohne Stars und nur alleine.
Dazwischen hatte Hillary einen gemeinsamen Auftritt mit Mark Cuban aus "Shark Tank" in Detroit, wo nur 4'137 Menschen kamen. In Selma, North Carolina zog Trump 17'500 Menschen an.
Eine Stunde entfernt in der Stadt Raleigh musste Hillary die Hilfe von Pharrell Williams nutzen um 4'180 Zuschauer zu bekommen.
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In Winterwille, North Carolina wollten sie nur 1'800 hören, denn sie war solo.
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Wie passt das zu den Umfragen über ihre angebliche Popularität und Vorsprung gegenüber Trump???
Das ist eine sehr gute Frage.
Vermutlich wird das jedoch alles nichts nützen, weil die US-Wahl von den Wahlmännern entschieden wird.
Es spielt keine Rolle, wieviele Stimmen Trump aus der amerikanischen Bevölkerung tatsächlich bekommt, die Anzahl an Wahlmännern aus den einzelnen Bundesstaaten werden für Hillary sein. So war es auch bei der Wahl im Jahre 2000. Al Gore hatte 543'895 Stimmen mehr als George W. Bush, hatte also eine Stimmenmehrheit, aber Bush bekam 5 Wahlmänner mehr und wurde so Präsident. Im amerikanischen Wahlsystem bestimmt das Gremium der Wahlmänner, bestehend aus 538 "electors", wer Präsident und Vizepräsident wird.
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In der Geschichte der USA ist es schon viermal dazu gekommen, dass der Präsidentschaftskandidat, der bundesweit die meisten Stimmen auf sich vereint, die Wahl dennoch verliert.
Aber beim BREXIT waren sich auch alle sicher.
Katja, sing noch einmal: „Wunder gibt es immer wieder .. !“ ![[[zwinker]]](images/smilies/zwinker.gif)
mfG
nereus