Platon (427–347 v. Chr.) bezeichnet Oligarchie als gesetzlose Herrschaft der Reichen, die nur an ihrem Eigennutz interessiert sind.

Vatapitta @, Montag, 31.10.2016, 14:12 vor 3416 Tagen 3981 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 31.10.2016, 14:37

Moin moin,

Ex-Präsident Jimmy Carter äußert sich in einem Interview zur politischen Lage in den USA.

Zitat:
"CARTER: Das ist ein Verstoß gegen die zentralen Werte, welche Amerika mit seinem politischen System groß gemacht haben. Heute ist Amerika eine Oligarchie, wo unbegrenzte politische Bestechung herrscht, …"

weiterlesen

Link gefunden bei Martin Siegel.


Korruption, CETA und TTIP sind Instrumente dieser gesetzlosen Herrschaft!


Gruß Vatapitta

--
Chronisch sind die Schmerzen dann, wenn der Doktor sie nicht heilen kann. http://www.liebscher-bracht.com/

Heute ist jede Demokratie in Wahrheit Oligarchie

Falkenauge @, Montag, 31.10.2016, 15:58 vor 3416 Tagen @ Vatapitta 3673 Views

Indem in der Demokratie die Eliten, welche die Schaltstellen der Macht besetzt halten, durch die Verfassung nicht daran gehindert werden, alle Lebensbereiche - also außer der Kernkompetenz des Staates, dem Recht, auch das kulturelle und wirtschaftliche Leben - gesetzlich inhaltlich zu regeln, wird die Demokratie automatisch zur Oligarchie, da mit jeder inhaltlichen Bestimmung die Selbstbestimmung des Einzelnen aufgehoben und er von den wenigen Gesetze-Machenden, den Oligarchen, fremdbestimmt wird.

Demokratie-Theoretiker machen sich etwas vor, wenn sie wie z. B. Jürgen Habermas als staatstragende Demokratie-Definition postulieren:

„Demokratische Selbstbestimmung bedeutet, dass die Adressaten zwingender Gesetze zugleich deren Autoren sind. In einer Demokratie sind Bürger einzig den Gesetzen unterworfen, die sie sich nach einem demokratischen Verfahren gegeben haben“

Das klingt auf den ersten Blick bestechend. Doch was bedeutend das genau?
Die Bürger als die Adressaten der Gesetze sollen zugleich deren Autoren sein. Begründung: Weil sie sich die Gesetze nach einem demokratischen Verfahren (selbst) gegeben haben. Mit dem demokratischen Verfahren sind offenbar die Wahlen gemeint, mit denen die Bürger einen gewissen eingeschränkten Einfluss auf die Zusammensetzung des Parlamentes, des Gesetzgebers, nehmen können. Und weil die Abgeordneten die demokratisch gewählten Vertreter der Bürger (Volksvertreter) genannt werden, wird behauptet, die Autoren der Gesetze seien ja im Grunde die Vertretenen, die Bürger. Was für eine fiktive Abstraktion!

Geht man von den Höhen der Abstraktion zu den konkreten Verhältnissen herunter, stellt man fest, dass die Menschen in der Realität auf den Inhalt der Gesetze nicht den geringsten Einfluss haben. Autoren der Gesetze sind in der Regel noch nicht einmal die Abgeordneten, sondern die Ministerialbürokratien, die sie ausbrüten, und deren lobbyistische Zuarbeiter. Die Abgeordneten nicken sie gewöhnlich nur durch, oft ohne sie selbst ganz oder teilweise durchschaut oder überhaupt gelesen zu haben. Unendlich viele Gesetze laufen gerade den allgemeinen Interessen des Volkes, dem Gemeinwohl, zuwider. Wie sollen die Bürger um Himmelswillen da die Autoren der Gesetze sein?

Dass die Menschen nicht nur die Adressaten, sondern zugleich auch die Autoren der Gesetze sein sollen, soll nun ihre demokratische Selbstbestimmung ausmachen. Aber Selbstbestimmung bezieht sich dem Begriffe nach stets auf den einzelnen Menschen. Sie bedeutet die Unabhängigkeit von jeder Art von Fremdbestimmung und die Bestimmung des Handelns nur aus dem eigenen Selbst, aus der eigenen Erkenntnis und Kompetenz.

Dieser Begriff der Selbstbestimmung der menschlichen Individualität wird einfach unbesehen auf die Gesamtheit der Bürger übertragen. Eine Menschengemeinschaft, das Volk, hat jedoch kein Selbst, das sich bestimmen könnte. Wenn eine gewählte Gruppe für alle geltende Gesetze beschließt, wird das Recht des einzelnen Menschen, sein Leben selbst zu bestimmen, dadurch ja gerade ausgeschaltet. Dies wäre selbst dann der Fall, wenn alle in einer Volksabstimmung einstimmig ein das Leben reglementierendes Gesetz beschlössen, also die Adressaten hier sogar wirklich die Autoren des Gesetzes wären. Der einzelne Mensch wird in der Tat – Habermas´ Sprache ist verräterisch – den zwingenden Gesetzen unterworfen, die ihn fremdbestimmen und seiner Freiheit berauben. Zwang und Unterwerfung sind nicht Kennzeichen von Freiheit und Selbstbestimmung.
Vgl.:
Der Unsinn des Staatsphilosophen Habermas

Um es mal gesagt zu haben: Dein Blog ist absolut lesenswert! Tolle Arbeit! (oT)

Phoenix5, Montag, 31.10.2016, 16:37 vor 3416 Tagen @ Falkenauge 2991 Views

- kein Text -

Selbstbestimmt ist man weder als Gesellschafter noch als Gemeinschafter

Zarathustra, Montag, 31.10.2016, 17:37 vor 3416 Tagen @ Falkenauge 3000 Views

bearbeitet von Zarathustra, Montag, 31.10.2016, 17:46


Dass die Menschen nicht nur die Adressaten, sondern zugleich auch die
Autoren der Gesetze sein sollen, soll nun ihre demokratische
Selbstbestimmung ausmachen. Aber Selbstbestimmung bezieht sich dem Begriffe
nach stets auf den einzelnen Menschen.

Genau, und so etwas gibt es nirgends, in keinem System, auch nicht in einer staatslosen Gemeinschaft.

Sie bedeutet die Unabhängigkeit von
jeder Art von Fremdbestimmung und die Bestimmung des Handelns nur aus dem
eigenen Selbst, aus der eigenen Erkenntnis und Kompetenz.

Ja, ist Fiktion. Selbstbestimmt ist man weder als Gesellschafter noch als Gemeinschafter. Ein Herdentier wird immer (mit-) bestimmt von der Gemeinschaft oder Gesellschaft, ohne die es gar nicht leben kann. Wir sind keine Luchse und keine Igel.

Dieser Begriff der Selbstbestimmung der menschlichen Individualität wird
einfach unbesehen auf die Gesamtheit der Bürger übertragen. Eine
Menschengemeinschaft, das Volk, hat jedoch kein Selbst, das sich bestimmen
könnte.

Eine Gemeinschaft verfügt noch eher über ein Selbst und Selbstbestimmung als ein Individuum.
Eine Gemeinschaft kann grundsätzlich weitgehend selbstbestimmt, in Unabhängikeit von anderen Gemeinschaften leben. Ein Individuum kann es nicht.

Wenn eine gewählte Gruppe für alle geltende Gesetze beschließt,
wird das Recht des einzelnen Menschen, sein Leben selbst zu bestimmen,
dadurch ja gerade ausgeschaltet.

Das ist auch in einer kleinen Gemeinschaft so.

Wenn eine Gesellschaft beispielsweise einen ausgeprägten Willen zur Transformation einer indirekten Demokratie in eine direkte hat, dann wird sie dies realisieren (Schweiz).
Wo nicht, da nicht (alle anderen).

Der Wille ist ein Machtinstrument.

Grüsse, Zara

Mensch oder Herdentier

Falkenauge @, Montag, 31.10.2016, 22:07 vor 3416 Tagen @ Zarathustra 2802 Views

Ein Herdentier wird immer (mit-) bestimmt von der Gemeinschaft oder Gesellschaft, ohne die es gar nicht leben kann. Wir sind
keine Luchse und keine Igel.

Eine Gemeinschaft verfügt noch eher über ein Selbst und Selbstbestimmung
als ein Individuum.
Eine Gemeinschaft kann grundsätzlich weitgehend selbstbestimmt, in
Unabhängikeit von anderen Gemeinschaften leben. Ein Individuum kann es
nicht.

Der Mensch ist kein Herdentier. Jedenfalls ist er zum selbstbestimmten Individuum veranlagt. Dass er auch ein Gemeinschaftswesen ist und ohne die Gemeinschaft mit anderen Menschen nicht leben kann, steht dazu nicht im Widerspruch.

Welches "Selbst" soll eine Gemeinschaft haben, das "sich" bestimmen könnte? Es gibt nur einzelne Individuen mit einem Selbst. Wenn diese einem Gruppeninstinkt oder -zwang folgen, dann muss es ein geistiges Wesen sein, das ihre Seelen von sich besessen macht und ihnen seinen Willen unbewusst eingibt. Das hat es gegeben und gibt es auch immer wieder. Aber das ist eben ein Rückfall in die Tierheit, wo alle einzelnen Löwen z. B. durch eine gemeinsame höhere Gruppenseele durch den Instinkt gelenkt werden. Nur so ist das - oft sehr weisheitsvolle - Verhalten der Tiere erklärbar.

Dem wird man natürlich nicht folgen und es für Unsinn erklären, wenn man das eigene Bewusstsein selbst materialistisch eingeschränkt hat.

Die meisten Primaten (unter anderen Menschen) sind Gemeinschaftswesen

Zarathustra, Dienstag, 01.11.2016, 07:12 vor 3415 Tagen @ Falkenauge 2701 Views

Ein Herdentier wird immer (mit-) bestimmt von der Gemeinschaft oder

Gesellschaft, ohne die es gar nicht leben kann. Wir sind

keine Luchse und keine Igel.

Eine Gemeinschaft verfügt noch eher über ein Selbst und

Selbstbestimmung

als ein Individuum.
Eine Gemeinschaft kann grundsätzlich weitgehend selbstbestimmt, in
Unabhängikeit von anderen Gemeinschaften leben. Ein Individuum kann es
nicht.


Der Mensch ist kein Herdentier.

Meinetwegen ein Herden-Primat.

Jedenfalls ist er zum selbstbestimmten
Individuum veranlagt.

Er ist zum gemeinschaftlich bestimmten Individuum veranlagt.

Welches "Selbst" soll eine Gemeinschaft haben, das "sich" bestimmen
könnte?


Jenes, das ich gerade im Vorbeitrag beschrieben habe: Eine Gemeinschaft kann weitgehend selbstbestimmt leben; ein Individuum kann es nicht.

Es gibt nur einzelne Individuen mit einem Selbst.

Es gibt nur Gemeinschaften mit weitgehender Selbstbestimmung, aber keine Individuen.

Wenn diese einem
Gruppeninstinkt oder -zwang folgen, dann muss es ein geistiges Wesen sein,
das ihre Seelen von sich besessen macht und ihnen seinen Willen unbewusst
eingibt.

Gemeinschaften von Herdentieren/Herdenprimaten leiden nicht unter Besessenheit. Ganz normale Natur.

Das hat es gegeben und gibt es auch immer wieder. Aber das ist
eben ein Rückfall in die Tierheit, wo alle einzelnen Löwen z. B. durch
eine gemeinsame höhere Gruppenseele durch den Instinkt gelenkt werden.

Ist bei Menschen genau gleich.

Nur
so ist das - oft sehr weisheitsvolle - Verhalten der Tiere erklärbar.

So war auch das weisheitsvolle Verhalten der natürlichen Gemeinschaften erklärbar. Als Gesellschafter befindet sich der Mensch halt in einer evolutionären Sackgasse. Die Evolution hat schon manches ausprobiert, was nicht funktioniert hat.

Der schräge Kosmos von Zara

nemo, Dienstag, 01.11.2016, 11:28 vor 3415 Tagen @ Zarathustra 2534 Views

bearbeitet von nemo, Dienstag, 01.11.2016, 11:33

Jenes, das ich gerade im Vorbeitrag beschrieben habe: Eine Gemeinschaft
kann weitgehend selbstbestimmt leben; ein Individuum kann es nicht.

Es gibt nur Gemeinschaften mit weitgehender Selbstbestimmung, aber keine
Individuen.

So war auch das weisheitsvolle Verhalten der natürlichen Gemeinschaften
erklärbar. Als Gesellschafter befindet sich der Mensch halt in einer
evolutionären Sackgasse. Die Evolution hat schon manches ausprobiert, was
nicht funktioniert hat.


Das genau ist das Problem mit deiner Weltsicht. In deiner Welt gibt es keine Individuen,
sondern nur Schwärme.

Nun kann man jedoch erkennen, dass ein Individuum viel größere Entwicklungspotenziale
hat als die Gemeinschaft. Das liegt in der Natur der Sache. Für jede Erkenntnis braucht
eine Gemeinschaft viel mehr Zeit als ein Individuum. Evolutionär betrachtet steht das
Individuum über der Gemeinschaft oder dem Schwarmorganismus. Das betrifft in erster
Linie seine Erkenntnisfähigkeit. Es betrifft aber auch den Willen. Wenn du Nietzsche
gelesen und verstanden hättest, dann wüstest du, dass sein Übermensch lediglich das
Potenzial des Individuums beschreibt und Nietzsche dort die Möglichkeit zur Evolution
sieht. Er ist auch nicht der Einzige, der dieses erkannt hat. Praktisch alle Lehren zum
spirituellen Wachstum des Menschen beginnen mit der Erkenntnis, dass ein Mensch
in erster Linie ein Individuum ist, das sich entwickeln kann.

Es gibt Prediger, die genau diese Lehre unter die Menschen bringen. Wie z.B. Nietzsche.
Es ist eine Anregung und Aufforderung. Dem Individuum sein evolutionäres Potenzial
abzusprechen ist ziemlich schräg und man muss sich fragen, weshalb sich jemand
dafür so in die Seile hängt.

Gruß
nemo

Egozentrik

Zarathustra, Dienstag, 01.11.2016, 12:39 vor 3415 Tagen @ nemo 2517 Views

bearbeitet von Zarathustra, Dienstag, 01.11.2016, 12:46

Das genau ist das Problem mit deiner Weltsicht. In deiner Welt gibt es
keine Individuen, sondern nur Schwärme.

Steht ja mehrmals geschrieben, dass es Individuen gibt, mit der ergänzenden Begründung, dass ein Individuum weniger selbstbestimmt ist als eine Gemeinschaft. Eine Gemeinschaft ist weniger von anderen Gemeinschaften abhängig und bestimmt als ein Mensch von anderen Menschen. Deine Beiträge beispielweise werden – durch Deine zwanghafte Fixierung auf mich - grossteils durch meine Beiträge bestimmt (determiniert).

Nun kann man jedoch erkennen, dass ein Individuum viel größere
Entwicklungspotenziale hat als die Gemeinschaft. Das liegt in der Natur der Sache.

Das glauben nur Ichlinge. Ein Ichling hat null Potential ohne die Gemeinschaft, die ihn einbettet und bestimmt. Eine Gemeinschaft kann sich aber auch entfalten, ohne dass sie in eine Gesellschaft eingebettet ist und von dieser bestimmt wird, ist demzufolge selbstbestimmter als ein Ichling.

Für jede Erkenntnis braucht eine Gemeinschaft viel mehr Zeit als ein Individuum.
Evolutionär betrachtet steht das Individuum über der Gemeinschaft
oder dem Schwarmorganismus. Das betrifft in erster Linie seine Erkenntnisfähigkeit.

Aber nur aus umgekehrter, orwellscher Perspektive. Da ist Krieg auch Frieden. Klar glauben Egozentriker (Esos und Ichlinge), sie seien weiser als die gesamte Spezies. Kann man natürlich nicht ernst nehmen.

Es betrifft aber auch den Willen. Wenn du Nietzsche
gelesen und verstanden hättest,
dann wüstest du, dass sein Übermensch lediglich das Potenzial des
Individuums beschreibt und Nietzsche dort die Möglichkeit
zur Evolution sieht. Er ist auch nicht der Einzige, der dieses erkannt hat.

So ein monokausaler Unsinn. Nietzsche war nicht verrückt, und Du ganz bestimmt kein Nietzsche Kenner.

Praktisch alle Lehren zum spirituellen Wachstum des Menschen beginnen mit der Erkenntnis,

Diese sinnleeren Lehren finden sich in der Abteilung 'Religion, Esoterik und Humbug' in den Buchläden.

dass ein Mensch in erster Linie ein Individuum ist, das sich entwickeln kann.

Die vergleichsweise völlig unterentwickelten Individuen werden von der wesentlich weiter entwickelten Gemeinschaft aufgepäppelt, bis sie ihren Beitrag an der Gemeinschaft leisten können.

Das Ganze ist logischerweise immer weiter entwickelter als dessen Teile.
Das Universum weiter als eine Galaxie
Eine Galaxie weiter als eine Sonne und ein Planet
Ein Planet weiter als eine Spezies
Eine Spezies weiter als eine Herde
Eine Herde weiter als ein Individuum.
Ein Individuum weiter als ein Organ usw.

Ein Gedanke kann die Welt verändern

nemo, Dienstag, 01.11.2016, 13:20 vor 3415 Tagen @ Zarathustra 2456 Views

bearbeitet von nemo, Dienstag, 01.11.2016, 13:28

Das glauben nur Ichlinge. Ein Ichling hat null Potential ohne die
Gemeinschaft, die ihn einbettet und bestimmt. Eine Gemeinschaft kann sich
aber auch entfalten, ohne dass sie in eine Gesellschaft eingebettet ist und
von dieser bestimmt wird, ist demzufolge selbstbestimmter als ein Schling.

Wenn wir von Potenzial reden, dann meinen wir verschiedene Dinge. Auf der biologischen
Ebene mag das so sein, dass das Individuum von der Gemeinschaft abhängig ist. Jedoch
nicht in Bezug zur geistigen Entwicklung. Da waren es immer einzelne Individuen oder
kleine Gruppen, die neue Entwicklungen angestoßen haben. Die ganze Geschichte ist
voller Beispiele und sogar hinter deinem Pseudonym verbirgt sich ein solcher. Das waren
also alles Egozentriker und Egomanen? Wohl kaum. Es ist eher so, dass es gerade
ein Zeichen von Evolution ist, dass solche Menschen auftauchen und die Welt verändern.

Das Ganze ist logischerweise immer weiter entwickelter als dessen Teile.
Das Universum weiter als eine Galaxie
Eine Galaxie weiter als eine Sonne und ein Planet
Ein Planet weiter als eine Spezies
Eine Spezies weiter als eine Herde
Eine Herde weiter als ein Individuum.
Ein Individuum weiter als ein Organ usw.

Nur sind diese Dinge eben nicht weiter. Es ist lediglich eine Zunahme der Komplexität.
Die Zunahme von Komplexität ist nur eine Verteilung von Energie. In einer
Gemeinschaft lässt sich eine neue Idee leichter umsetzen, als in einer Nation. Das
sollte selbst ein Kind verstehen. Wenige Menschen können Weltkriege entfachen. Eine
kaputte Niere kann das Leben eines Menschen beenden. Es können unzählige weitere
Beispiele aufgezählt werden, wo Zivilisationen verschwunden sind, aber kleine
autonome Gruppen überlebten. Wo die Welt vor der totalen Zerstörung steht, kann
eine kleine Gemeinschaft neue Wege finden. Hier wird Energie nicht zerstreut, sondern
gebündelt, so dass etwas neues entstehen kann. Evolution und Involution.

Gruß
nemo

Und der Flügel eines Schmetterlings einen Wirbelsturm

Zarathustra, Dienstag, 01.11.2016, 15:17 vor 3415 Tagen @ nemo 2430 Views

Das glauben nur Ichlinge. Ein Ichling hat null Potential ohne die
Gemeinschaft, die ihn einbettet und bestimmt. Eine Gemeinschaft kann

sich

aber auch entfalten, ohne dass sie in eine Gesellschaft eingebettet ist

und

von dieser bestimmt wird, ist demzufolge selbstbestimmter als ein

Schling.

Wenn wir von Potenzial reden, dann meinen wir verschiedene Dinge. Auf der
biologischen
Ebene mag das so sein, dass das Individuum von der Gemeinschaft abhängig
ist. Jedoch
nicht in Bezug zur geistigen Entwicklung.

Da selbstverständlich genauso - et vice versa.

Da waren es immer einzelne
Individuen oder
kleine Gruppen, die neue Entwicklungen angestoßen haben.

Diese Anstösser erhielten ihr Wissen durch Erziehung und lernen von den andern. Einstein ging beim Schwarm in die Lehre und könnte ohne dies gerade mal knapp pipp und papp sagen. Darüber hinausgekommen wäre er nie.

Die ganze
Geschichte ist
voller Beispiele und sogar hinter deinem Pseudonym verbirgt sich ein
solcher. Das waren
also alles Egozentriker und Egomanen? Wohl kaum.


Die Einsteins waren keine Egozentriker. Ich spreche ja von jenen Esos, die glauben, selbst das Rad erfunden zu haben. Null und nichts wüssten diese meditierenden, ständig in sich hineinhorchenden, selbstverliebten Ichlinge, wenn man sie nicht unterrichtet hätte.

Das Ganze ist logischerweise immer weiter entwickelter als dessen

Teile.

Das Universum weiter als eine Galaxie
Eine Galaxie weiter als eine Sonne und ein Planet
Ein Planet weiter als eine Spezies
Eine Spezies weiter als eine Herde
Eine Herde weiter als ein Individuum.
Ein Individuum weiter als ein Organ usw.


Nur sind diese Dinge eben nicht weiter. Es ist lediglich eine Zunahme der
Komplexität.

Es ist Entwicklung.

Die Zunahme von Komplexität ist nur eine Verteilung von Energie. In einer

Gemeinschaft lässt sich eine neue Idee leichter umsetzen, als in einer
Nation. Das
sollte selbst ein Kind verstehen. Wenige Menschen können Weltkriege
entfachen.

Nein, können sie nicht. Bush kann keinen Irak-Krieg entfachen. Er benötigt dazu einen grossen Teil des Schwarms, der davon überzeugt ist.

Grüsse, Zara

Der Schuldkult der Masse

nemo, Dienstag, 01.11.2016, 15:52 vor 3415 Tagen @ Zarathustra 2493 Views

bearbeitet von nemo, Dienstag, 01.11.2016, 15:55

Nur sind diese Dinge eben nicht weiter. Es ist lediglich eine Zunahme

der Komplexität.

Es ist Entwicklung.

Es gibt keine automatische Entwicklung. Nur eine automatische Auflösung.
Das bedeutet, es gibt keine automatische Evolution, sondern nur eine
bewusste. Alle Evolution wurde durch bewusste Anstrengungen erreicht und
niemals ohne diese. Aber das verstehen nur die wenigsten. Die meisten hoffen
auf ein Happy-End. Eine der schlimmsten Illusionen, was schon die alten Inder
wussten. Maya - unser Untergang.

Gemeinschaft lässt sich eine neue Idee leichter umsetzen, als in einer
Nation. Das
sollte selbst ein Kind verstehen. Wenige Menschen können Weltkriege
entfachen.

Nein, können sie nicht. Bush kann keinen Irak-Krieg entfachen. Er
benötigt dazu einen grossen Teil des Schwarms, der davon überzeugt ist.

Nein, er benötigt nur einen sehr kleinen Teil an Unterstützern. Das liegt
im Promille-Bereich im Vergleich zur Einwohnerzahl der USA.

Und dann darf man auch nicht vergessen, – Aufgepasst jetzt kommt eine
böse Verschwörungstheorie – dass dieser winzige Teil an Unterstützern
die Medien kontrolliert. Was daran ersichtlich wird, dass die Lügen der
Massenmedien über Massenvernichtungswaffen in der ganzen Welt
verbreitet und von unseren aufgeklärten Journalisten nicht mal hinterfragt
wurde.

Jetzt aufgepasst! Der Realitäts-Schock, der manche Menschen zum Aufwachen
bringt, liegt genau in dieser Tatsache, dass eine kleine Clique von kriminellen
Mafia-Bossen die Welt in den schlimmsten Orwell-Staat verwandelt. Und dann
gibt es Leute, die immer noch in der Illusion ihrer Schwarm-Ideologien
leben und denken, dass die Masse Schuld an ihrem Schicksal wäre. Wer sehen
kann, der sieht, dass die Macht in den Händen weniger konzentriert ist und
dass diese Tatsache ausreicht um ganze Völker in den Abgrund zu reißen.
Es reichen sogar schon ein paar Banken. Vielleicht auch nur eine Bank.
Vielleicht auch nur einen Banker, der einen Fehler macht. Genauso wie
eine Hand ausreicht um einen Atomkrieg zu beginnen.

Aber lass dich davon nicht weiter irritieren und predige ruhig weiter
deine Schwarmvorstellungen von Nicht-Verantwortlichkeit und der Schuld
der Masse.

Gruß
nemo

Nemo's Sündenbock-Schuldkult

Zarathustra, Dienstag, 01.11.2016, 16:07 vor 3415 Tagen @ nemo 2372 Views

Nur sind diese Dinge eben nicht weiter. Es ist lediglich eine Zunahme

der Komplexität.

Es ist Entwicklung.


Es gibt keine automatische Entwicklung. Nur eine automatische Auflösung.
Das bedeutet, es gibt keine automatische Evolution, sondern nur eine
bewusste.

Evolution geschieht bewusst und unbewusst.

Alle Evolution wurde durch bewusste Anstrengungen erreicht und
niemals ohne diese.

Nein, durch Ursache und Wirkung. Ein Teil davon ist bewusst, vieles unbewusst.

Aber das verstehen nur die wenigsten.

Du verstehst es offensichtlich nicht.

Gemeinschaft lässt sich eine neue Idee leichter umsetzen, als in

einer

Nation. Das
sollte selbst ein Kind verstehen. Wenige Menschen können Weltkriege
entfachen.

Nein, können sie nicht. Bush kann keinen Irak-Krieg entfachen. Er
benötigt dazu einen grossen Teil des Schwarms, der davon überzeugt

ist.

Nein, er benötigt nur einen sehr kleinen Teil an Unterstützern. Das
liegt
im Promille-Bereich im Vergleich zur Einwohnerzahl der USA.

Nein, er braucht einen Grossteil des Schwarms, sonst geht das nicht und die Clicke wird abgewählt. In den USA war eine Mehrheit für den Irak-Krieg.

Und dann darf man auch nicht vergessen, – Aufgepasst jetzt kommt eine
böse Verschwörungstheorie – dass dieser winzige Teil an
Unterstützern
die Medien kontrolliert.

Auch so ein Märchen. Die Leute entscheiden selber, ob sie Hörstel- und Chemtrailioten-Medien lesen oder halt doch lieber die Zeit.

Was daran ersichtlich wird, dass die Lügen der
Massenmedien über Massenvernichtungswaffen in der ganzen Welt
verbreitet und von unseren aufgeklärten Journalisten nicht mal
hinterfragt
wurde.

Giftgas hatte er jedenfalls, und eingesetzt hat er es auch.

Jetzt aufgepasst! Der Realitäts-Schock, der manche Menschen zum
Aufwachen
bringt, liegt genau in dieser Tatsache, dass eine kleine Clique von
kriminellen
Mafia-Bossen die Welt in den schlimmsten Orwell-Staat verwandelt.

Die Wähler könnten 'Die Partei' oder die Piraten wählen. Aber sie wählen lieber CDU.

Und
dann
gibt es Leute, die immer noch in der Illusion ihrer Schwarm-Ideologien
leben und denken, dass die Masse Schuld an ihrem Schicksal wäre.

Sie ist genauso wenig Schuld wie Deine Sündenböcke. Es gibt keine Schuld.
Alles was ist, kann nicht anders sein als wie es ist. Der Schwarm wählt Deine Sündenböcke.

Wer
sehen
kann, der sieht, dass die Macht in den Händen weniger konzentriert ist
und
dass diese Tatsache ausreicht um ganze Völker in den Abgrund zu reißen.

Dunkelster Aberglaube. Schuldkult in Reinkultur.

Es reichen sogar schon ein paar Banken. Vielleicht auch nur eine Bank.
Vielleicht auch nur einen Banker, der einen Fehler macht . Genauso wie
eine Hand ausreicht um einen Atomkrieg zu beginnen.

Aber lass dich davon nicht weiter irritieren und predige ruhig weiter
deine Schwarmvorstellungen von Nicht-Verantwortlichkeit und der Schuld
der Masse.

Du kannst nicht lesen. Ich schreibe der Masse keine Schuld zu.

Gruß
nemo

Grüsse, Zara

Sorry...

nemo, Dienstag, 01.11.2016, 16:19 vor 3415 Tagen @ Zarathustra 2490 Views

bearbeitet von nemo, Dienstag, 01.11.2016, 17:06

aber das sind keine Argumente, sondern Geschwurbel, das in seiner Allgemeinheit
und Beliebigkeit vollkommen bedeutungslos ist. Du hast damit praktisch nichts
gesagt und nichts erklärt, außer dass dein Schwarm anscheinend die falsche
Partei wählt. Wenn du etwas mehr bieten kannst, können wir gern weiter reden.

Gruß
nemo

Lieber nicht

Zarathustra, Dienstag, 01.11.2016, 16:44 vor 3415 Tagen @ nemo 2420 Views

bearbeitet von Zarathustra, Dienstag, 01.11.2016, 16:47

Wenn du etwas mehr bieten kannst, können wir gern weiter
reden.

Lieber nicht.

Ueber Deinen Sündenbock-Schuldkult sprichst Du besser mit anderen. Es gibt ja genügend User hier, die tagtäglich das Problem personifizieren wollen.
Ich kann - wie der Hinterbänkler - mit Deinen Thesen null und nichts anfangen.
Es wäre mir also recht, wenn Du auf meine Beiträge nicht mehr reagieren müsstest.

Wir werden sehen...

nemo, Dienstag, 01.11.2016, 17:16 vor 3415 Tagen @ Zarathustra 2377 Views

Ueber Deinen Sündenbock-Schuldkult sprichst Du besser mit anderen. Es
gibt ja genügend User hier, die tagtäglich das Problem personifizieren
wollen.
Ich kann - wie der Hinterbänkler - mit Deinen Thesen null und nichts
anfangen.
Es wäre mir also recht, wenn Du auf meine Beiträge nicht mehr reagieren
müsstest.


Wer Probleme benennen will, der muss auch ihre Ursachen benennen und
damit auch personifizieren. Andernfalls müsste man nicht reden.

Anscheinend willst du das aber sowieso nicht. Also werde ich selbstverständlich
deinem Wunsch nachkommen und auf eine Unterhaltung mit dir in Zukunft
verzichten. Allerdings kann ich auch nichts dafür, wenn du auf meine Beiträge
reagieren musst. Du könntest es ja auch lassen. Oder nicht? Wir werden sehen.

Gruß
nemo

Betonkopfthesen

trosinette @, Mittwoch, 02.11.2016, 09:42 vor 3414 Tagen @ Zarathustra 2196 Views

Guten Tag,

Ich kann mit Deinen Thesen null und nichts anfangen.

Dafür hat die Diskussion möglicherweise einen Tick zu lange gedauert. Du meinst sicherlich „mit deinen Thesen will ich nun nichts mehr anfangen“.

Ich kann sowohl mit deinen, als auch mit nemos Betonkopfthesen was anfangen. Aufgrund meines Charakters liegt es mir aber nicht sonderlich nahe, vornehmlich auf den armen Bush zu klopfen und verborgene Hintermänner, Medien und Zentralmächte als Ursache für dieses und jenes ans Licht zu zerren. Wobei es mir als vollkommen einleuchtend erscheint, dass einige im Schwarm deutlich mehr determinieren als andere.

Auf Dauer bringen mich Schwarmerzählung und Ichling-Kritik aber auch nicht weiter. Zumindest wüsste ich nicht, wie ich deiner Empfehlung, jedwede Macht abzulehnen, nachkommen soll, wenn mir die ganze Zeit nur der Schwarm im Kopf rumschwirrt und ich mich nicht zuvorderst um mein Ich kümmere.

Ueber Deinen Sündenbock-Schuldkult sprichst Du besser mit anderen.

Wo ist eigentlich der Unterschied zwischen: „Meine Mutter determinierte auf diese und jene Art und Weise meinen Charakter“ und: „Meine Mutter ist auf diese und jene Art und Weise schuld an meinem Charakter“?

„Determiniert“ ist sicherlich urteilsfrei und „Schuld“ mit einem negativen Urteil besetzt. Irgendwie fühle ich mich aber (von Natur aus?) oftmals genötigt zu urteilen, wenn nicht über andere, dann doch zumindest über mich und mein Tun und Lassen. Ich will natürlich nicht ausschließen, dass du so reinen Herzens und instinktbelassen bist, das du dir die Mühe sparen und stattdessen ausschließlich schwärmen kannst.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Wer determiniert Dich mehr: Das Herz in der Zentrale oder das Blut im gesamten Organismus?

Zarathustra, Mittwoch, 02.11.2016, 09:57 vor 3414 Tagen @ trosinette 2119 Views

Guten Tag,

Guten Tag,


Ich kann sowohl mit deinen, als auch mit nemos Betonkopfthesen was
anfangen. Aufgrund meines Charakters liegt es mir aber nicht sonderlich
nahe, vornehmlich auf den armen Bush zu klopfen und verborgene
Hintermänner, Medien und Zentralmächte als Ursache für dieses und jenes
ans Licht zu zerren. Wobei es mir als vollkommen einleuchtend erscheint,
dass einige im Schwarm deutlich mehr determinieren als andere.

Wieviel Sinn ergeben solche Quantifizierungen? Wer determiniert Dich mehr: Das Herz in der Zentrale oder das Blut im gesamten Organismus?

Ueber Deinen Sündenbock-Schuldkult sprichst Du besser mit anderen.


Wo ist eigentlich der Unterschied zwischen: „Meine Mutter
determinierte auf diese und jene Art und Weise meinen Charakter“
und:
„Meine Mutter ist auf diese und jene Art und Weise schuld an meinem
Charakter“
?

„Determiniert“ ist sicherlich urteilsfrei und „Schuld“ mit einem
negativen Urteil besetzt.

So ist es. Schuld impliziert, moralisch anders handeln zu können, als man kann. Was natürlich Unsinn ist.

Irgendwie fühle ich mich aber (von Natur aus?)
oftmals genötigt zu urteilen, wenn nicht über andere, dann doch zumindest
über mich und mein Tun und Lassen. Ich will natürlich nicht
ausschließen, dass du so reinen Herzens und instinktbelassen bist, das du
dir die Mühe sparen und stattdessen ausschließlich schwärmen kannst.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider


Beste Grüsse, Zara

Der Unsinn ist aber Unsinn, weil Schuld ein Derivat der Vergangenheit ist.

trosinette @, Mittwoch, 02.11.2016, 10:20 vor 3414 Tagen @ Zarathustra 2139 Views

So ist es. Schuld impliziert, moralisch anders handeln zu können, als man
kann. Was natürlich Unsinn ist.

HäÄä? Wenn die Schuld den Raum betritt wurde bereits gehandelt und das Kind ist in den Brunnen gefallen. Schuld impliziert aber, beim nächsten Versuch, in der, für unseren geistigen Horizont unbestimmten Zukunft, anders (moralisch) handeln zu können. Andernfalls müsstest du mir nochmal deine Anti-Fatalismus-Nummer genauer erklären.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Die Zukunft ist auch ein Derivat der Vergangenheit

Zarathustra, Mittwoch, 02.11.2016, 10:27 vor 3414 Tagen @ trosinette 2145 Views

So ist es. Schuld impliziert, moralisch anders handeln zu können, als

man

kann. Was natürlich Unsinn ist.


HäÄä? Wenn die Schuld den Raum betritt wurde bereits gehandelt und das
Kind ist in den Brunnen gefallen. Schuld impliziert aber, beim nächsten
Versuch, in der, für unseren geistigen Horizont unbestimmten Zukunft,
anders (moralisch) handeln zu können.


Ganz genau. Man kann aber nicht anders handeln als man kann. Wo soll da Schuld liegen? Ein Lernfähiger ist unschuldig und ein Lernresistenter ist schuldig? Ein Gescheiter ist unschuldig und ein Verrückter ist schuldig?

Andernfalls müsstest du mir nochmal
deine Anti-Fatalismus-Nummer genauer erklären.

Was genau hast Du nicht verstanden? Ich weiss nicht, welche Fragen hier noch offen sind.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Grüsse, Zara

Vielleicht stürze ich mich aufgrund deiner nächsten Replik auch gleich aus dem Fenster?!

trosinette @, Mittwoch, 02.11.2016, 12:57 vor 3414 Tagen @ Zarathustra 2149 Views

Man kann aber nicht anders handeln als man kann.

Na und? Ich habe keine Ahnung, wie ich morgen handeln kann oder welche Determinanten auf mein Handeln(können) in den nächsten Stunden einwirken, und es wird offenbar vielfach angenommen, dass Schuldzuweisung ein wirksames Mittel ist, meine zukünftigen Handlungen zum moralischen hin zu determinieren. Da du sicherlich nicht zum Selbstzweck schreibst, willst du doch auch mein zukünftiges Handeln zum gesunden, wahrhaft menschlichen (moralischen?) determinieren.

Ein Lernfähiger ist unschuldig und ein Lernresistenter ist schuldig? Ein Gescheiter ist unschuldig und ein Verrückter ist schuldig?

Du möchtest vermutlich die Schuld, nachdem wir diese mit unserem Intellekt in die Welt gesetzt haben, logisch wegkonstruieren und damit die Ur-Schuld samt Debitismus aus der Welt schaffen. Bis es soweit ist, würde ich dringend empfehlen, die Schuldzuweisung umzukehren, da lernresistente Volltrottel in der Regel weder zum Machthaber taugen, noch funktionierende Schwarmmitglieder abgeben.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Ur-Bilanz

Zarathustra, Mittwoch, 02.11.2016, 13:19 vor 3414 Tagen @ trosinette 2176 Views

Man kann aber nicht anders handeln als man kann.


Na und? Ich habe keine Ahnung, wie ich morgen handeln kann oder welche
Determinanten auf mein Handeln(können) in den nächsten Stunden einwirken,
und es wird offenbar vielfach angenommen, dass Schuldzuweisung ein
wirksames Mittel ist, meine zukünftigen Handlungen zum moralischen hin zu
determinieren. Da du sicherlich nicht zum Selbstzweck schreibst, willst du
doch auch mein zukünftiges Handeln zum gesunden, wahrhaft menschlichen
(moralischen?) determinieren.

Logo! Man hat den determinierten Wunsch, Leid zu verhindern. Dieser Wunsch ist aber kein Verdienst, der einem selber zuzuschreiben wäre, und gegenteilige Wünsche ebenso wenig. Lieb oder böse zu sein basiert genauso wenig auf eigenem Verdienst wie der IQ. Oder glaubst Du etwa, Du selber seist die causa sui Deines Tuns und Lassens, Deines Hangs zum Philosophieren etc.?

Ein Lernfähiger ist unschuldig und ein Lernresistenter ist schuldig?

Ein Gescheiter ist unschuldig und ein Verrückter ist schuldig?

Du möchtest vermutlich die Schuld, nachdem wir diese mit unserem
Intellekt in die Welt gesetzt haben,logisch wegkonstruieren und damit die
Ur-Schuld samt Debitismus aus der Welt schaffen.

Nein, Ur-Schuld bezeichnet nicht 'moralisch schuldig' (guilty),

[image]

..., sondern eine Verbindlichkeit, die einer Forderung gegenübersteht.

Bilanz (von ital. bilancia „(Balken)Waage“, von lat. bilanx „Doppelwaage“).

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=330056
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=398164
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=240467


Beste Grüsse, Zara

Ok- kein Grund, mich aus dem Fenster zu stürzen

trosinette @, Mittwoch, 02.11.2016, 14:34 vor 3414 Tagen @ Zarathustra 2045 Views

Oder glaubst Du etwa, Du selber seist die causa sui Deines Tuns und
Lassens, Deines Hangs zum Philosophieren etc.?

Natürlich nicht. Kam das so rüber? Der „Fluch“ des philosophieren Müssens ist unbemerkt vom Vater auf den Sohn übergegangen und treibt dort weiter sein Unwesen.

Dieser Wunsch ist aber kein Verdienst, der einem selber zuzuschreiben wäre, und gegenteilige
Wünsche ebenso wenig. Lieb oder böse zu sein basiert genauso wenig auf eigenem Verdienst wie der IQ.

Fein.., ich stehe sowieso auf ein Zitat von Fontane aus „Der Stechlin“: „Man erringt sich nichts. Alles ist Gnade“. Oder eben determiniert - "so what".

Ich behalte mir aber trotzdem den Irrglauben vor, ein wenig Autosuggestion betreiben zu können und verbleibe mit Arnold Schwarzenegger: „So lang du dir etwas vorstellen kannst, kannst du es auch schaffen.“

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Deine Mudder

Kurt @, Mittwoch, 02.11.2016, 10:18 vor 3414 Tagen @ trosinette 2300 Views

Guten Tag,

Guten Tag,

Wo ist eigentlich der Unterschied zwischen: „Meine Mutter
determinierte auf diese und jene Art und Weise meinen Charakter“
und:
„Meine Mutter ist auf diese und jene Art und Weise schuld an meinem
Charakter“
?

Zum Thema Deine Mudder empfehle ich das Studium von @Burakumin. So was kann man nur überleben (ohne sich zum Täter determiniert zu sehen) durch den Ersatz von Schuldkult durch Verstrickung (vulgo Determinismus) und anschließend minütlicher Reinigung (vulgo Anergiekühlung=Vergebung).

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Hochachtungsvoll
Kurt

--
Für das verantwortlich zu sein, was ich sage, ist eine Sache.
Aber dafür verantwortlich zu sein, was jeder, der in meinem Leben vorkommt,
sagt oder tut, ist eine ganz andere Sache.

Freiheit ist das Recht, sein Bestes zu tun.

nemo, Mittwoch, 02.11.2016, 10:43 vor 3414 Tagen @ trosinette 2158 Views

bearbeitet von nemo, Donnerstag, 03.11.2016, 19:46

„Determiniert“ ist sicherlich urteilsfrei und „Schuld“ mit einem
negativen Urteil besetzt. Irgendwie fühle ich mich aber (von Natur aus?)
oftmals genötigt zu urteilen, wenn nicht über andere, dann doch zumindest
über mich und mein Tun und Lassen.

Guten Tag,

Urteile und personifizierte Schuldzuweisungen sind im Schwarm nicht erlaubt. Ich nenne es die
organisierte Nicht-Verantwortlichkeit. Da wir Fehler in der Ego-Gesellschaft nicht eingestehen
können, werden diese auf Gruppen verteilt. Diese Methode ist natürlich sehr bequem, denn
man braucht sich dann nicht mit den eigenen Unzulänglichkeiten beschäftigen und geht damit
jeder Kritik und Verantwortung aus dem Weg. Es ist halt immer die Gruppe an allem schuld.

Am Ende kommt dann das Ergebnis heraus, dass die Mehrheit der Amerikaner den Irak-Krieg
wollte. Obwohl das bei genauerer Betrachtung natürlich Unsinn ist. Einfach Statistik, konstruiert
durch mediale Beeinflussung und Suggestiv-Fragen. Welchen Grund hätte ein Amerikaner auch
den Irak anzugreifen? Man brauchte dafür schon faustdicke Lügen und ein Heer von PR-Fuzzis.

Nun wird in dieser politisch korrekten Nicht-Verantwortlichkeit jeder zum Populisten
abgestempelt, der es wagt den Finger auf die Wunde zu legen und Verantwortliche
zu benennen. Das ist so was von böse und übel, dass man sich genötigt sieht, in die
politische Trick-kiste zu greifen und aus Populisten Rechtspopulisten zu machen.

Der gute alte Shakespeare hat es kurz und treffend formuliert:
„Populisten sind jene Menschen, die einen Spaten Spaten und eine Katze Katze nennen.“

Wo das Problem nicht benannt wird, kann es auch nicht gelöst werden. Auf diese Weise
geht nicht nur die Freiheit, sondern auch langsam die allgemeine Intelligenz den Bach runter.
Selbst zu denken ist gefährlich im Schwarm. Denn ständig fühlt sich jemand auf den
Fuß getreten.

Ich halte mich an das Motto: Freiheit ist das Recht sein bestes zu tun.
Das impliziert natürlich, dass ich mir darüber im klaren bin, dass ich aus freiem Willen
so handle wie ich es tue und mit den Konsequenzen leben muss. Andernfalls wäre das
Leben unendlich langweilig und öde.

Gruß
nemo

freedom is just another word for nothing left to lose

Dirk-MV @, Punta Cana, Mittwoch, 02.11.2016, 11:15 vor 3414 Tagen @ nemo 2067 Views

Es gibt keine Freiheit des Individuums in der Zivilisation.

--
Der wahre Feind eines Mannes ist Zweifel.

Gott schenkte uns Intelligenz. Wofür?

nemo, Mittwoch, 02.11.2016, 12:26 vor 3414 Tagen @ Dirk-MV 2113 Views

Es gibt keine Freiheit des Individuums in der Zivilisation.

Es geht ja nicht um die Frage, ob es Freiheit per se gibt oder nicht, sondern ob es
dem Menschen gelingen kann, den Raum seiner Möglichkeiten zu erweitern.
Das betrifft den ganzen Menschen, seine Wahrnehmung, seine Gedanken, seine
Handlungen, seine Gefühle und nicht nur seine physische Existenz.

Die Materialisten reiten ständig auf dem Körper und dem Gehirn herum.
Aber das was uns ausmacht, ist in erster Linie die Psyche. Dort beginnt
der Raum der Möglichkeiten und der Freiheit. Um so mehr ein Mensch die
Möglichkeit besitzt, sich von Zwängen zu befreien, um so freier wird er.

Wir müssen zwar essen, wohnen, arbeiten, schlafen usw. Aber wie wir das
tun und zu welchen Bedingungen, können wir entscheiden. Das heißt,
wir könnten es entscheiden, wenn der Debitismus uns nicht seine Zwänge
auferlegen würde. Die Intelligenz des Menschen wäre in der Lage die
Bedingungen zu ändern. Der Schwarm wäre wahrscheinlich begeistert,
da er nun langsam begreift, was andere (wie z.B. dottore) schon vor
Jahrzehnten gesagt haben: Der Schulden- und Kasinokapitalismus
funktioniert nicht auf Dauer.

Gruß
nemo

Ein Herz für Ichlinge

vegan @, Dienstag, 01.11.2016, 16:11 vor 3415 Tagen @ Zarathustra 2473 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 01.11.2016, 16:32

Die Einsteins waren keine Egozentriker. Ich spreche ja von jenen Esos, die
glauben, selbst das Rad erfunden zu haben. Null und nichts wüssten diese
meditierenden, ständig in sich hineinhorchenden, selbstverliebten
Ichlinge, wenn man sie nicht unterrichtet hätte.


Hallo Zarathustra,

doch, auch Einsteins waren, wie alle anderen Menschen - Ichlinge - wenn man als determinierter Priester davon ausgehen muss, dass alles Menschliche, also auch alles Zwischenmenschliche, von EINEM determinierten und determinierenden Universalprinzip bestimmt wurde, bestimmt wird und bestimmt werden wird. Somit erscheint es nur logisch, dass der Ursprung eines, aus unendlichen Möglichkeiten hervorgegangenen Gedankengangs, sich vollständig unter die EINE ursprüngliche Ursache, nämlich das Universum, subsumieren lässt.

Glaubt EIN Kurt Kreativ also bei Bénard-Zellen einen Willen zum Selbsterhalt interpretieren zu können, so geht dieses exotische Abenteuer zu meiner Verblüffung direkt auf das Konto des EINEN Universums. OMG, wie göttlich ist das denn!? [[hae]]


Gruß
vegan

Dummer lahmer Schwarm

Kurt @, Dienstag, 01.11.2016, 12:48 vor 3415 Tagen @ nemo 2672 Views

Jenes, das ich gerade im Vorbeitrag beschrieben habe: Eine Gemeinschaft
kann weitgehend selbstbestimmt leben; ein Individuum kann es nicht.

Es gibt nur Gemeinschaften mit weitgehender Selbstbestimmung, aber keine
Individuen.

Das genau ist das Problem mit deiner Weltsicht. In deiner Welt gibt es keine Individuen, sondern nur Schwärme.

Nun kann man jedoch erkennen, dass ein Individuum viel größere Entwicklungspotenziale [*schmunzel*] hat als die Gemeinschaft. Das liegt in der Natur der Sache. Für jede Erkenntnis braucht eine Gemeinschaft viel mehr Zeit als ein Individuum.

Ja. Um sich anhand einiger hundert Eingangssignale für sein Erregungspotential zu entscheiden (=zu erkennen) braucht eine Gehirnzelle ein paar Millisekunden. Um sich anhand einiger hundert Millionen Eingangssignale für ein Paar Schuhe zu entscheiden, braucht der Schwarm aus 100 Milliarden Neuronen genannt Brigitte in der Tat viel länger, nämlich Minuten, Stunden, Tage.

Echt lahmarschig, so ein Gehirn-Schwarm. Man sollte so Sachen wie Schuhkauf oder Meta-Diskussionen über Erkenntnis und den Übermenschen lieber einem Neuron-Individuum überlassen statt das lahme Gehirn anzustrengen [[freude]]

Es betrifft aber auch den Willen. Wenn du Nietzsche gelesen und verstanden hättest, dann wüsstest du, dass sein Übermensch lediglich das Potenzial des Individuums beschreibt und Nietzsche dort die Möglichkeit zur Evolution sieht.

Auch Jahrhundertgenies wie z.B. Nietzsche hatten ja kaum eine andere Wahl. Es gab ja die Gelbe Forumskohärenz und ihre wahrlich ungeheuerlichenâ„¢ Erkenntnismöglichkeiten noch nicht. Unter diesen höchst widrigen Randbedingungen war der alte Nietzsche, Hut ab, aber verdammt gut.

Er ist auch nicht der Einzige, der dieses erkannt hat. Praktisch alle Lehren zum spirituellen Wachstum des Menschen beginnen mit der Erkenntnis, dass ein Mensch in erster Linie ein Individuum ist, das sich entwickeln kann.

Praktisch alle derzeitigen Lehren zum sog. spirituellen Wachstum des Menschen sind ja noch postpaläolithisch verseucht.

MfG
Kurt

--
Für das verantwortlich zu sein, was ich sage, ist eine Sache.
Aber dafür verantwortlich zu sein, was jeder, der in meinem Leben vorkommt,
sagt oder tut, ist eine ganz andere Sache.

"Unendliche Einflüsse, genau eine (1) Möglichkeit" Kurt

trosinette @, Dienstag, 01.11.2016, 14:02 vor 3415 Tagen @ Zarathustra 2453 Views

Guten Tag,

Als Gesellschafter befindet sich der Mensch halt in einer evolutionären Sackgasse.

Da ich nun von den unendlichen Einflüssen weiß, die genau eine Möglichkeit determinieren, untersage ich mir ab sofort jegliche simplifizierende Spekulation über genau diese eine Möglichkeit.

Die Evolution hat schon manches ausprobiert, was nicht funktioniert hat.

Damit ich diese Aussage beurteilen kann, müsstest du mir erklären, welche Funktion du Mensch und oder Amöbe und dem ganzen anderen Krempel, den die Evolution ausprobiert hat, zuschreibst.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Mensch ist ein Gemeinschaftstier

Silke, Dienstag, 01.11.2016, 11:59 vor 3415 Tagen @ Falkenauge 2545 Views

bearbeitet von Silke, Samstag, 14.01.2017, 19:04

Lieber Falkenauge,

Der Mensch ist kein Herdentier.

Ja. Der moderne Mensch ist eine Masse, sich zentrisch und zwanghaft einsortierend in eine Hierarchie.

Jedenfalls ist er zum selbstbestimmten
Individuum veranlagt.

Nein!
Das ist ein Rechtfertigungsmodell, eine Simulation für einsame Menschen.
Gemeinschaft lautet das Überlebenskonzept des Menschen - in Raum (Sippen, Clans, Lineages, Stämme) und Zeit (Generationen).
Hast du keine Eltern, Kinder, Enkel?

Dass er auch ein Gemeinschaftswesen ist und ohne die
Gemeinschaft mit anderen Menschen nicht leben kann, steht dazu nicht im
Widerspruch.

Doch.

Welches "Selbst" soll eine Gemeinschaft haben, das "sich" bestimmen
könnte?

Mensch Falkenauge, darüber schreiben sich @Kurt et al. die Finger wund.
1. Ein Mensch wie du und ich ist ein Lebewesen.
2. Eine Sippe wie meine und deine ist ein Lebewesen.
2. Eine Gemeinde wie meine und deine ist ein Lebewesen.
3. Ein Kulturkreis wie meiner und deiner ist ein Lebewesen.
4. eine Menschheit ist ein Lebewesen.
usw. fraktal nach oben.

Es gibt nur einzelne Individuen mit einem Selbst.

Nein. Morphische Felder, Gemeinschaftsselbst, Sippengebräuche, Kulturkreis.
Die Individualistennummer ist (d)ein Wunschtraum.

Wenn diese einem
Gruppeninstinkt oder -zwang folgen, dann muss es ein geistiges Wesen sein,
das ihre Seelen von sich besessen macht und ihnen seinen Willen unbewusst
eingibt. Das hat es gegeben und gibt es auch immer wieder. Aber das ist
eben ein Rückfall in die Tierheit, wo alle einzelnen Löwen z. B. durch
eine gemeinsame höhere Gruppenseele durch den Instinkt gelenkt werden. Nur
so ist das - oft sehr weisheitsvolle - Verhalten der Tiere erklärbar.

Ich vergaß...du und gefühlte 90 Prozent im Forum sind ja keine Tiere.
Man(n),oh Man(n)

Dem wird man natürlich nicht folgen und es für Unsinn erklären, wenn
man das eigene Bewusstsein selbst materialistisch eingeschränkt hat.

Auch Frau kann dem nicht folgen wenn sie noch nicht so sehr von den Memen/Memplexen der organisierten Gewalt verseucht ist.
Schade, dass der @Hinterbänkler uns nicht weiter unsere kranken Meme spiegelt, die wir erkennen sollten, um uns ändern zu können, um zu gesunden.

Es wird immer schräger hier...
Menschen erklären sich freiwillig zu Zivilisten und Untieren.
Am Ende heißt es noch: "Ich mag es, vom Zentralmachtsystem ein bisschen vergewaltigt zu werden. Das hat noch keinem geschadet, wie auch den Kindern ein paar hinter die Löffel, wenn sie nicht gespurt haben, oder einem Widerborst oder Migranten eine in die Fresse.

Kopfschüttelnde liebe Grüße
Silke

Bei den morphischen Feldern

Orlando ⌂ @, Dienstag, 01.11.2016, 12:22 vor 3415 Tagen @ Silke 2548 Views

könnte es aber Ärger mit den Kausalitätsfetischisten geben. Es sei denn, Du hättest Glück, und sie packten es in die Kiste "zwar kausal, aber wir sind zu doof, es zu kapieren", die für solche Fälle immer bereitsteht.

Gibt keinen Aerger, Orlando

Zarathustra, Dienstag, 01.11.2016, 12:32 vor 3415 Tagen @ Orlando 2473 Views

Diese Felder habe ich vor vier Jahren schon ins Spiel gebracht.

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=269317

Wenn es morphische Felder gibt und diese etwas bewirken, dann ist doch wohl klar, dass es sich um ursächliche Wirkungen handelt. Eine nichtursächliche Wirkung ist ein naturwissenschaftlicher Oxymoron. So unmöglich wie der Umstand, dass Du ohne Grund diesen Beitrag geschrieben hast.

Grüsse, Zara

Die "Kausalitätsfetischisten" argumentieren logisch

Silke, Dienstag, 01.11.2016, 14:20 vor 3415 Tagen @ Orlando 2466 Views

Lieber Orlando,

könnte es aber Ärger mit den Kausalitätsfetischisten geben.

Danke für die Warnung.[[zwinker]]
Deine Sorge ist insoweit begründet, dass @Zara sich möglicherweise nicht erinnert, wer den Begriff im alten und neuen Forum eingeführt hat...@dottore und @Vatapitta.
@Zara hat aber den Begriff von Sheldrake am tapfersten verteidigt.[[top]]

Es sei denn,
Du hättest Glück, und sie packten es in die Kiste "zwar kausal, aber wir
sind zu doof, es zu kapieren", die für solche Fälle immer bereitsteht.

Das finde ich so schlecht gar nicht, um mein deterministisches Weltbild aufrecht erhalten zu können und gleichzeitig den @Ashitaka lesen zu können ohne mich angreifen zu lassen (das ist eher Männersache).

Ich behaupte mal, dass @Ashitaka die Ursächlichkeit von irgendetwas nicht in Frage stellt. Die ZI's blubbten auch nicht ex nihilo hoch.
Das Bild von @Kurt und @Zara u.a. halte ich für stimmig:
Vergangenheit im Universum mit jeder Menge Ursachen -> Jetzt mit Bifurkation -> Zukunft im Universum mit jeder Menge Wirkungen.

@Ashitakas Problem hierbei ist offensichtlich die Simplifizierung auf ein Dominokettenmodell.

Mein Problem ist, dass ich kein schönes Bild dafür finde, dass geistige Phänomene Ursache von rein geistigen Phänomenen als Wirkung werden können, wie auch körperliche Phänomene Ursachen von rein körperlichen Phänomenen UND geistigen Phänomenen als Wirkung sein können.
Da müssten z.B. unserer Memforscher noch mal ran, um diese These zu untermauern.
Meme schaffen Meme, die auf die körperliche Welt einwirken, so wie sich Viren durch Mutation und Kombination neu erfinden.

Grübelnde liebe Grüße
Silke

Es gibt nichts Neues bei den Deterministen

Orlando ⌂ @, Mittwoch, 02.11.2016, 11:59 vor 3414 Tagen @ Silke 2178 Views

Liebe Silke,

danke für Deine Antwort. Weil Du so nett bist, antworte ich mal, obwohl man leider mit Deterministen über Determinismus nicht diskutieren kann, da läuft man gegen eine Wand, ähnlich wie bei Dogmatikern.

Morphische oder morphologische Felder ist z.B. ein Bereich, wo keine Wirkzusammenhänge erkennbar sind, vulgo wo keiner bislang erklären konnte, wie es funktionieren soll. Für die genannten Phänomene beim Lernen ist es bloß eine Hypothese. Das ficht den Deterministen aber nicht an, denn dann sind wir einfach zu doof, es zu erkennen.

Erste Ursache? - Alles läuft von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Persönliche Verantwortung? - Alles liegt seit dem Urknall, äh seit Beginn der Ewigkeit, äh also immer schon durch Ursache/Wirkungskette fest, aber trotzdem hast Du Verantwortung, irgendwie, und bist ein Depp, wenn Du was falsch machst, denn das geht, irgendwie. Wenn Du es nicht verstehst, bist Du auch ein Depp.

Sind spontane Gedanken möglich? - Du bist, was Du isst und die Biochemie erzeugt Deine Gedanken.

Wie geht das? - Das können wir nicht wissen, ist aber so.

Gibt es Zufall? - Nein, aber Zufall interessiert überhaupt nicht.

Das Gesetz der großen Zahl, gibt es das? - Nein.

Warum? - Ha ha ha!

Also ist Determinismus Fataslismus? - FATALISMUS! Wer nicht schreiben kann, soll es lassen. DETERMINISMUS IST NICHT FATALISMUS! Das versteht doch jeder, der es versteht. Die Anderen halt nicht. Ich bläue es ihnen trotzdem immer wieder ein, ad nauseam. Ist halt so. Du willst schlauer als Einstein sein? Ha ha ha.

Usw.


Wie gesagt, diskutieren geht nicht.

Ich gebe zu bedenken, ob das Entstehen aus dem Nichts vielleicht DAS Wesensmerkmal des Seins überhaupt ist.

Kriegen Deterministen nicht in die Birne, ist aber so. [[zwinker]]

Morphologisches Feld

Kurt @, Mittwoch, 02.11.2016, 15:52 vor 3414 Tagen @ Orlando 2402 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 02.11.2016, 15:55

Hi,

man [kann] leider mit Deterministen über Determinismus nicht diskutieren

Nicht sicher, ob ich Dich das schon habe versuchen sehen...

Morphische oder morphologische Felder ist z.B. ein Bereich, wo keine
Wirkzusammenhänge erkennbar [sic] sind, vulgo wo keiner bislang erklären
konnte, wie es funktionieren soll. Für die genannten Phänomene beim
Lernen ist es bloß eine Hypothese. Das ficht den Deterministen aber nicht
an, denn dann sind wir einfach zu doof, es zu erkennen.
[...]
Ich gebe zu bedenken, ob das Entstehen aus dem Nichts vielleicht DAS
Wesensmerkmal des Seins überhaupt ist.

Da folgende Zusammenhänge zutreffen:

● etwa dreieinhalb Zilliarden Phänomene verstehen wir bereits - Wirkungen aufgrund bekannter Ursachen;
● etwa zweiunddrölfzig Phänomene verstehen wir aktuell nicht - Wirkungen aufgrund (derzeit) unbekannter Ursachen; und
● ein Drittes, nämlich ein Phänomen ohne Ursache, ist seit Anbeginn aller Zeiten noch nie (0) nachgewiesen worden; überdies steht aber fest, dass ein Phänomen ohne Ursache sich unweigerlich weitaus idiotischer benimmt als ein lediglich Wahnsinniger;

...ist der Schluss von:

● "Ich kann bei dem Phänomen mit der lfd. Nr. drölf namens 'Morphologisches Feld' definitiv keine Ursache erkennen [!]"

...auf:

● "deswegen eröffne ich für das Phänomen mit lfd. Nr. drölf namens 'Morphologisches Feld' jetzt die Weltpremierenschublade 'Erstes Phänomen Aller Zeiten Und Aller Wissensgebiete Ohne Ursache, Welches Sich Außerdem Unfassbarerweise Nicht Komplett Wahnsinnig Benimmt' -- und begründe dieses mein Weltpremieren-Postulat mit einem Nebensatz, in dem "Ich gebe zu bedenken" vorkommt.

...noch nicht mal ein Fehlschluss, sondern eine Behauptung. Und "Behaupten" ist ja abgehakt :D

Überdies braucht man zur Annäherung an das Verständnis morphischer Felder auch keine orgonischen Klapparatismen oder Äther-Kram. Die Willensentscheidung, die (auch bei Ratten, sowie bei Experimentatoren) als Bifurkation im deterministischen Neuronen-Chaos fällt, und die daher von nichts nicht beeinflusst wird, liefert bereits einen vollständig naturgesetzlichen Modellierungsansatz.

MfG Kurt

--
Für das verantwortlich zu sein, was ich sage, ist eine Sache.
Aber dafür verantwortlich zu sein, was jeder, der in meinem Leben vorkommt,
sagt oder tut, ist eine ganz andere Sache.

Kausalität

Kaladhor @, Münsterland, Dienstag, 01.11.2016, 22:22 vor 3415 Tagen @ Orlando 2246 Views

könnte es aber Ärger mit den Kausalitätsfetischisten geben. Es sei denn,
Du hättest Glück, und sie packten es in die Kiste "zwar kausal, aber wir
sind zu doof, es zu kapieren", die für solche Fälle immer bereitsteht.

Wenn diese Felder rein auf Quantenebene - am besten in der Planck-Welt - einwirken, hat sich die Frage der Kausalität eh erledigt, denn dort existiert diese nicht.

Wer weiß, vielleicht ist das ja auch der "Ort", an dem Descartes GEIST seinen dreidimensionalen Anker hat...

Grüße,
Kaladhor

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

Kausalität

Zarathustra, Dienstag, 01.11.2016, 22:48 vor 3415 Tagen @ Kaladhor 2278 Views

könnte es aber Ärger mit den Kausalitätsfetischisten geben. Es sei

denn,

Du hättest Glück, und sie packten es in die Kiste "zwar kausal, aber

wir

sind zu doof, es zu kapieren", die für solche Fälle immer

bereitsteht.

Wenn diese Felder rein auf Quantenebene - am besten in der Planck-Welt -
einwirken, hat sich die Frage der Kausalität eh erledigt, denn dort
existiert diese nicht.

Hat sich niemals erledigt.

"Hier mindestens ein paar mal oder ein paar Tage lang lesen:
Indeterminismus als Denkfehler restlos auseinandergenommen ausschließlich mit Mitteln der Logik und klarstmöglicher, einfacher Sprache nach Popper."

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=417872

Ich bin verblüfft

Mephistopheles @, Datschiburg, Dienstag, 01.11.2016, 20:43 vor 3415 Tagen @ Silke 2374 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 14.01.2017, 19:07

Lieber Falkenauge,

Der Mensch ist kein Herdentier.


Ja. Der moderne Mensch ist eine Masse, sich zentrisch und zwanghaft
einsortierend in eine Hierarchie.

Jedenfalls ist er zum selbstbestimmten
Individuum veranlagt.


Nein!
Das ist ein Rechtfertigungsmodell, eine Simulation für einsame Menschen.
Gemeinschaft lautet das Überlebenskonzept des Menschen - in Raum (Sippen,
Clans, Lineages, Stämme) und Zeit (Generationen).
Hast du keine Eltern, Kinder, Enkel?

Dass er auch ein Gemeinschaftswesen ist und ohne die
Gemeinschaft mit anderen Menschen nicht leben kann, steht dazu nicht im
Widerspruch.


Doch.

Welches "Selbst" soll eine Gemeinschaft haben, das "sich" bestimmen
könnte?


Mensch Falkenauge, darüber schreiben sich @Kurt et al. die Finger wund.
1. Ein Mensch wie du und ich ist ein Lebewesen.
2. Eine Sippe wie meine und deine ist ein Lebewesen.
2. Eine Gemeinde wie meine und deine ist ein Lebewesen.
3. Ein Kulturkreis wie meiner und deiner ist ein Lebewesen.
4. eine Menschheit ist ein Lebewesen.
usw. fraktal nach oben.

Wenn man das ernst nimmt - und ich neige dazu, das sehr ernst zu nehmen - dann bedeutet das, dass ein Großteil der hier lebenden Menschen innerlich tot ist und nur noch eine Scheinexistenz führt.
Die Entscheidung, zu kämpfen, kann dann wirken wie ein Defibrillator.

Es gibt nur einzelne Individuen mit einem Selbst.


Nein. Morphische Felder, Gemeinschaftsselbst, Sippengebräuche,
Kulturkreis.
Die Individualistennummer ist (d)ein Wunschtraum.

Die Individualistennummer ist angloamerikanischer Kulturimperialismus. Es gibt m.W. keinen einzigen namhaften deutschen Philosophen (und auch keinen französischen und keinen russischen, auch keinen italienischen), welche den Individualismus propagieren. In der BRD kam der Individualismus erst auf nachdem verlorenen Krieg als Folge und als Ziel der Umerziehung.

Ich vergaß...du und gefühlte 90 Prozent im Forum sind ja keine Tiere.
Man(n),oh Man(n)

Man sagt, der Unterschied im Erbgut von Menschen und Schimpansen betrage 1,3%, so dass 98,7% übereinstimmen; der Unterschied im Erbgut zwischen Männern und Frauen liege jedoch bei 7%, so dass Männer und Affen auf jeden Fall genetisch näher verwandt sind als Männer und Frauen. [[hüpf]]

Dem wird man natürlich nicht folgen und es für Unsinn erklären, wenn
man das eigene Bewusstsein selbst materialistisch eingeschränkt hat.


Auch Frau kann dem nicht folgen wenn sie noch nicht so sehr von den
Memen/Memplexen der organisierten Gewalt verseucht ist.

Wenn Menschen Gemeinschaftslebewesen sind,
dann folgt daraus zweierlei:
1) Jede Gewalt ist organisierte Gewalt
2) wer glaubt ohne Gewalt auszukommen, der klinkt sich aus der menschlichen Gemeinschaft aus.

Schade, dass der @Hinterbänkler uns nicht weiter unsere kranken Meme
spiegelt, die wir erkennen sollten, um uns ändern zu können, um zu
gesunden.

Es wird immer schräger hier...
Menschen erklären sich freiwillig zu Zivilisten und Untieren.
Am Ende heißt es noch: "Ich mag es, vom Zentralmachtsystem ein bisschen
vergewaltigt zu werden. Das hat noch keinem geschadet, wie auch den
Kindern ein paar hinter die Löffel, wenn sie nicht gespurt haben, oder
einem Widerborst oder Migranten eine in die Fresse.

Nö, nö, das ist mit den Hausschweinen, die mögen es auch, vom Zentralmachtsystem mit Futter versorgt zu werden. Dafür nehmen sie es in Kauf - wie die Menschen - in regelmäßigen Abständen vom System geschlachtet zu werden.
Wenn einem das klar ist, dann ist doch zumindest der Gedanke naheliegend: Wartet man ab, bis das System einen schlachtet, oder greift man lieber vorher selber zur Waffe?

Kopfschüttelnde liebe Grüße
Silke

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Gesellschaft und Gemeinschaft

Zarathustra, Dienstag, 01.11.2016, 20:59 vor 3415 Tagen @ Mephistopheles 2259 Views


Wenn Menschen Gemeinschaftslebewesen sind,
dann folgt daraus zweierlei:
1) Jede Gewalt ist organisierte Gewalt
2) wer glaubt ohne Gewalt auszukommen, der klinkt sich aus der
menschlichen Gemeinschaft aus.

Ganz falsch, wie üblich.

Wenn Menschen Gemeinschaftslebewesen sind, dann folgt daraus zweierlei:
1) Jede Gewalt ist gesellschaftliche Gewalt
2) wer glaubt ohne Gewalt auszukommen, der klinkt sich aus der
bürgerlichen Gesellschaft aus.

Grüsse, Zara

In D ist die Herrschaft eine Ochlokratie.........

ottoasta @, Montag, 31.10.2016, 20:19 vor 3416 Tagen @ Falkenauge 3225 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 01.11.2016, 14:19

........also eine Pöbelherrschaft! Brauchst dich nur umzusehen, wer alles wählen darf und gewählt wird: Stichwort: Führende Grüne! Als Beispiel. Es ist eine Beleidigung des Begriffes 'Demokratie', wie sie am Anfang die 'alten' Griechen verstanden haben.

Hier dazu:
Ist Demokratie nur ein Dogma? Wir leben in einer Ochlokratie, „Pöbelherrschaft". - Eine Demokratie kann nur in kleinen autarken Einheiten funktionieren, da es ansonsten grundsätzlich auf eine Tyrannei hinausläuft. Interview mit Andreas Popp

von hier:

http://www.wissensmanufaktur.net/die-herrschaft-des-poebels

Viel Spaß damit!

Otto

--
Solange es Schlachthäuser gibt, wird es Schlachtfelder geben.
Tolstoi

Es gab einen Coup - also einen Putsch der NeoCons! - in den USA

Reffke @, Montag, 31.10.2016, 16:31 vor 3416 Tagen @ Vatapitta 3626 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 31.10.2016, 17:05

Hallo Vatapitta und alleseits,

Danke für das kurze, aber aufschlußreiche Video mit Jimmy Carter! [[top]]

Man versteht die Entwicklungen in den USA erst im großen Zusammenhang:
Es geht weniger darum, wer jeweils Präsident ist, wer die Mehrheit im Parlament oder bei den Senatoren hat:
Der "Tiefe Staat" in Gestalt der ==> NeoCons hat die politischen und medialen Strukturen der USA besetzt (ähnlich wie in Europa und besonders in Deutschland die "68er").
Sie regieren nicht unbedingt direkt, aber bestimmen kontinuierlich, wo es lang geht... [[zwinker]]
Das geschah mit Ansage:
Eisenhower warns us of the military industrial complex.

2007 entstand dieses interessante Video:
Wes Clark - America's Foreign Policy "Coup"
Es ist im Original, also englisch.
He reports from US Department of Defense
0:38 Ten days after 9/11, US Secretary of "Defense": "Nobody is going to tell us where and when we can bomb. Nobody"
2:19 A memo of the Secretary of Defense office: We are going to attack and destroy the governments in 7 countries in 5 years. We are going to start with Iraq, Syria, Lebanon, Libya, Sudan, Somalia and Iran. Seven countries in five years.
3:38 ff USA did provoke the Shia uprise in Iraq ! (... in order to blame Saddam as brutal dictator?)
4:16 Secretary of defense said: " ..."we learned, that we can use our military in the region, in the middle east, and the Soviets won't stop us. And we have got about 5 or ten years to clean up those old soviet client regimes, Syria, Iran, Iraq, ... before the next super power comes on to challenge us." (...)
5:13 "This country (USA) was taken over by a group of people by a policy coup. Wolfowitz, Cheney, and Rumsfeld, and ... you could name a half dozen of collaborators from the "Project of New American Century" "They wanted us to de-stablize the Middle East. Turn it upside - down. Make it under our control. (...) They can hardly wait to finish Iraq, so they can move into Syria."


Als Beispiel eine weitere Rede von Wesley Clark, hier an anderer Stelle, aber mit deutschen Untertiteln:
General Wesley Clark - Kriege seit langem geplant!


Für Interessierte hier ausführlich dokumentiert:
http://www.globalresearch.ca/we-re-going-to-take-out-7-countries-in-5-years-iraq-syria-...

MfG, Reffke

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Die Lüge ist wahrer als die Wahrheit, weil die Wahrheit so verlogen ist. André Heller
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==> Fundgrube zur Lage: www.paulcraigroberts.org

Demokratie. Der Gott, der keiner ist - Autor: Hans-Hermann Hoppe

SevenSamurai @, Montag, 31.10.2016, 22:31 vor 3416 Tagen @ Vatapitta 2858 Views

Hier ein Lesehinweis zu einem interessanten Buch:

Demokratie. Der Gott, der keiner ist - Autor: Hans-Hermann Hoppe

http://www.manuscriptum.de/demokratie-der-gott-der-keiner-ist.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Hermann_Hoppe

Wobei ich sein Gegensatzpaar Demokratie vs. Monarchie für falsch halte.

Monarchie ist eine Staatsform, Demokratie eine ReGIERungsform.

Das Gegenteil der Monarchie ist eine Präsidialrepublik. Sonst nichts.

Denn sowohl ein König als auch ein Präsident können ein Parlament mit der Legislative beauftragen, müssen es aber nicht.

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Zitat des Jahres: "We have put together I think the most extensive and inclusive voter fraud organization in the history of American politics."

It's a big club, and you ain't in it.

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