Kinderopfer
Diese sehr kurze Betrachtungsweise hatte @Silke dir doch bereits hier
widerlegt:
Deswegen kam ja auch nichts von dir als Erwiderung auf @Silke, oder kommt
noch was?
Wenn Silke meint…
Heinsohn sagt, unsere Vorfahren haben ganze Bevölkerungen
ausgemordet.
Lieber Meph,
egal ob die Vorfahren deutsche, Briten, Spanier, Portugiesen, Niederländer Amis, Türken, Russen, usw. waren.
dass sie deswegen, weil "unsere Vorfahren" ganze Völker ausgemordet haben, ihre Söhne opfern und ihre Töchter als Sexsklavinnen missbrauchen lassen müsste, wie es all denen geschieht, die sich nicht wehren, dann habe ich dazu nichts mehr zu sagen. Darum habe ich auch auf Silke nicht mehr geantwortet.
Das möge sie bitte mit ihren Kindern ausmachen.
Wobei Silke bei Weitem nicht die einzige ist. Da gibt es eine Menge Frauen, die bereitwillig ihre Kinder zum Opferaltar führen wegen einer vermeintlichen Schuld unserer Vorfahren.
Das scheint übrigens ein Topos zu sein, nicht nur aus der Bibel (die Opferung Isaaks) sondern überhaupt bei vielen Religionen (die Opferung Iphigenies bei den Griechen, Kinderopfer bei den Azteken, sehr häufig auch die Opferung von Jungfrauen bei den Sumerern?) um die aufgrund eines Vergehens der Ahnen erzürnte Gottheit zu versöhnen.
Ich persönlich gehöre noch einer Generation an, die mit dem Spruch aufgewachsen ist:
Wer sich nicht wehrt, der lebt verkehrt. (Soll ein Spontispruch gewesen sein, die politisch korrekten beschweren sich jedenfalls, dass die NPD den Spruch bei den veralteten Linken geklaut habe).
Persönlich habe ich es für meine Pflicht gehalten und tue es weiterhin, mich gegen die Invasion der Barbaren zur Wehr zu setzen, jedoch ist das religiöse(!) Bedürfnis nach Opferung der eigenen Kinder zur Erlösung aus der Schuld (auch Gott hat seinen Sohn geopfert, um die Menschheit aus der Schuld zu erlösen) so groß, dass wir wohl diesen Weg einschreiten müssen wie im letzten Satz dieses Links beschrieben.
Oder, wie meine weise Oma immer zu sagen pflegte:
"Mitgefangen, mitgehangen."
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Da hilft kein jammern und wehklagen mein lieber Meph und schon gar keine
Geschichtsklitterung auf Klippschulniveau.
Allerdings.
Das Zitat stammt nämlich nicht von deine weisen Oma, wie du entsprechend deinem Klippschulniveau vermeinst, sondern das ist Homer in der Odysssee, einer sehr lehrreichen Erzählung gerade in der heutigen Zeit, wie mit Fremden zu verfahren ist, die anderer Leute Gut plündern, sich die Mägde nehmen (die ehrbaren Frauen lassen sich das nicht gefallen), indem sie die Abwesenheit des Hausherren nutzen, und was mit ihnen geschieht, wenn der Hausherr zurückkehrt.
Speziell ist das aus einer Szene,in der sich einer der Frevler an den Hausherrn wendet und ihm Schadensersatz anbietet.
Doch dessen Reaktion war ungnädig, s. obiges Zitat.
Aufgehängt wurden jedoch nicht nur die Plünderer, sondern auch alle Helfershelfer aus dem Hause, die es mit den fremden Plünderern gehalten haben.
Gruß Mephistopheles
--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc