Deutsche US-Vasallen beteiligen sich erneut an Kriegsaufmärschen
Die NATO rüstet auf Betreiben der USA massiv im Osten auf. 4000 Soldaten sollen ins Baltikum und nach Polen an die russische Grenze verlegt werden – um Russland von seinen angeblichen Expansionsplänen nach Westen abzuschrecken. Und die deutschen Vasallen machen willig mit 400 bis 600 Soldaten mit.
„Mit einer Mischung aus Druck und Dialog will man dem Bemühen Moskaus begegnen, verlorenen Einfluss auf die Länder der ehemaligen Sowjetunion und das weitere geopolitische Umfeld zurückzugewinnen und den neuen alten Großmachtanspruch auch militärisch zu untermauern. Besonders das aggressive Vorgehen der Russen im Ukrainekonflikt und die völkerrechtswidrige Annexion der Krim im Frühjahr 2014 hatten das Bündnis bewogen, an seiner Ostflanke wieder mehr für die Abschreckung zu tun.“
http://www.tagesschau.de/ausland/nato-zu-russland-103.html
Was sind das für deutsche Politiker(innen), die nach zwei Weltkriegen wieder bei massiven Kriegsvorbereitungen mitmachen?
Schon Joschka Fischer und Gerhard Schröder haben den aus dem Hintergrund wirkenden imperativen Gedanken: „Deutsche, führt wieder Krieg“, der in die Phrase „Deutschland muss wieder mehr Verantwortung in der Welt übernehmen“ eingehüllt wird, mit der Beteiligung am Jugoslawienkrieg „zur Ausführung gebracht und damit eine langjährige Tradition der Friedens- und Deeskalationspolitik beendet.“
Gerhard Schröder war im Frühsommer 98, während seines Wahlkampfs, in die USA gereist, wo man dort mit der Clinton-Regierung über den Kosovo sprach. Im Anschluss kamen Wahlkampfhelfer aus dem Clinton-Team zu Gerhard Schröder – im Gegenzug für gewisse Zugeständnisse.
Beim Irak-Krieg widersetzte sich Schröder mitzumachen, es sollen aber kräftig Hilfsgelder geflossen sein.
Am 13. September 2002 hielt Oppositionspolitikerin Angela Merkel als CDU-Vorsitzende eine Rede im Deutschen Bundestag, in der sie vor einem „deutschen Alleingang“ warnte. Darüber hinaus reiste sie nach Washington und verfasste am 20. Februar 2003 einen Artikel für die Washington Post mit dem Titel: „Schroeder doesn`t speak for all Germans.“
Ein solch treues Vasallenverhalten bahnte ihr den Weg zur Kanzlerschaft. Und bis heute ist sie eine treue Vasallin des kriegerischen US-Imperialismus. Hintergründe dazu.