Rassismus und die eventuell kommenden Rassenkriege

Sundevil, Montag, 24.10.2016, 11:47 (vor 3423 Tagen) @ helmut-14873 Views
bearbeitet von unbekannt, Montag, 24.10.2016, 11:52

Wir Deutschen denken immer, dass wir den Rassismus, also die Schmach Rassist zu sein, für uns alleine gepachtet haben! Wir denken immer, alle anderen seien besser und dieses Bild wird uns durch die Medien verstärkt vermittelt. Für mich ist dies der pervertierte Ausdruck einer nationalsozialistischen Gesinnung, die sich hinter Gutmenschentum versteckt. Denn Unterschiede zwischen Menschen zu machen ist genau das, nämlich rassistisch.
Es vergeht kein Tag an dem nicht Rassismus in den Medien diskutiert wird, wobei die Täter fast ausschließlich Deutsche sind und die Opfer fast ausschließlich andere Nationalitäten oder einen Migrationshintergrund haben. Zunehmend prägt das Motto "Weiß gegen Schwarz" das Bild der Medien. Aber ist das die Realität? Gibt es nur weiße, deutsche Rassisten, oder gibt es auch andere? Wir sollten uns klar machen, dass weiße Menschen eine Minderheit auf diesem Planeten darstellen! Es ist kaum vorstellbar, dass eine Minderheit für all den Rassismus in der Welt verantwortlich ist, oder etwa doch?

Der Arbeiter hatte hier mal ein Video mit interessanten Denkanstößen zu diesem Thema eingestellt. Leider ist es verschwunden. Falls jemand den Link noch hat, wäre ich dankbar.

Was also ist die Situation?
Wir machen uns immer vor, dass alle Welt genauso denkt, wie wir. In dem wir das machen legen wir bereits den Grundstein für Rassismus, denn dieses Toleranzdenken ist bereits rassistisch in sich
Dabei ist es durchaus so, dass es weltweit einen zunehmend ausgelebten Rassismus gegen die Weiße Minderheit gibt. Nur, wenn man das akzeptiert, kann man Rassismus bekämpfen, und zwar von allen Seiten. Nur wenn man konsequent Rassismus bekämpft hat man eine reale Chance. Die momentane Einseitigkeit der medialen Sichtweise ist daher dem Erstarken des Rassismus auf allen Seiten förderlich.
Die Gewaltbereitschaft durch Rassismus wird nur durch die Ungleichheit im Fortschritt wettgemacht, das heißt die Länder mit einem hohen Anteil an europäischer Kultur stehen zumeist an der Spitze der technologischen Entwicklung. Diese scheint das Überleben dieser Minderheit bisher zu sichern, denn die Frage ist: Da, wo die Minderheit nicht mehr kontrolliert und regiert, wird ihr da das Überleben schwer gemacht? Paradebeispiele sind zunehmende Rassenunruhen in den USA und die Situation in Südafrika oder anderen afrikanischen Ländern. Auch die Chinesen halten uns oftmals für Barbaren und fühlen sich uns überlegen. Sie sind technologisch am aufholen, was mit Sicherheit in einer militärischen Konfrontation endet. Falls ich falsch liegen sollte, bitte ich um Gegenbeweise.
Um ehrlich zu sein, auch mich hat dieser Denkanstoß hart getroffen, denn ich musste mein Weltbild revidieren. Die Frage ist, gibt einen zunehmend offenen, weit-verbreiteten Rassismus gegen alles Weiße, also alles Europäische? - Und wären wir, die weiße Bevölkerung, die armen Hilfesuchenden, wie würde das ausgehen?
Natürlich rechtfertigt man diesen Rassismus mit den unsäglichen Gräueltaten der Weißen (Europäer) gegen alle anderen. Aber es geht hier um ein Denkmodell und das heißt Rassismus, nicht um die Ursache. Ich würde sogar behaupten, dass gerade die europäischen Staaten inzwischen strenge Maßstäbe für Rassismus haben, die viele andere Länder vermissen lassen. Zudem gibt es nicht nur den durch die Hautfarbe vorgetragenen Rassismus, sondern Rassismus richtet sich gegen alles, was anders ist.
Daher kann auch ein Türke, ein Nazi sein. Mach Dich frei von dem Gedanken, dass nicht-Weiße oder nicht-Deutsche, die besseren Menschen sind. Deutschland ist das einzige Land, das je seine Geschichte des Völkermordes aufgearbeitet hat. Es ist das einzige Land, das hart gegen Rassismus nach Außen vorgeht, aber eine zumeist einseitige Rassismustoleranz aufweist, weil man uns indoktriniert, dass man als Weißer, oder als Deutscher, automatisch Rassist ist. Deutschland ist das einzige Land ohne jegliches Nationalbewusstsein. Deswegen habe ich bis vor kurzem die Gefahr von Rechts, eher im Ausland befürchtet.
Das Gericht hat also richtig entschieden. Es darf keinen Unterschied machen, ob jemand ein Weißer, Schwarzer oder Gelber Rassist ist, wobei es wie gesagt auch Rassismus gibt, der nicht auf die Hautfarbe beschränkt ist.
Das Problem daran ist, dass sich Mehrheiten ändern können, und dann wird es spannend in Europa. Ich wüsste dann keinen Ort der Welt, auf der man als Weißer nicht mehr die Minderheit darstellt, zudem wird man auf Grund der Hautfarbe sofort erkannt.
Das Problem ist also nicht, dass das Gericht so entschieden hat, sondern dass Du es als ungerecht wahrnimmst.
Allein diese Diskussion lässt bei mir die Haare hochstehen, mag ich doch nicht glauben, dass die Welt voller Rassisten ist und dass es außer uns Weißen noch andere Rassisten gibt. Allein bei dem Aussprechen des Wortes "Weiß" fühle ich ein enormes Unbehagen, obwohl es, wenn man wertfrei denkt, nur die Hautfarbe beschreibt, mehr nicht.

Sehe ich mir die Situation an, höre ich was mir die Menschen erzählen, dann ist eines klar. Es wird in naher Zukunft wieder rassistisch motivierte Kriege, also Rassenkriege, geben, wobei die Hautfarbe vielleicht als erstes politisches Unterscheidungsmerkmal dienen wird. Wir Deutschen werden dabei wahrscheinlich eines der ersten Opfer sein, denn wir wollen es einfach nicht wahrhaben, dass andere Völker einen rassistisch motivierten Hass gegen "uns Weiße" pflegen könnten. Und hätte ich diesen Hass nicht durch persönliche Gespräche mit Menschen aus Afrika bestätigt bekommen, dann würde ich es auch heute noch nicht glauben wollen.
Ich würde gerne glauben, alle Menschen wären keine Rassisten, doch sie sind es leider nicht.


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.