Die fortgesetzte Kolonialisierung und die Immigranten
Da hat jemand in einem anderen Forum einen Gedanken formuliert, wonach der geförderte Zuzug der Immigranten in die Alte Welt, also das Ausdünnen der arbeitsfähigen Bevölkerung in der 3. Welt, als aktualisierte Form der Kolonialisierung betrachtet werden kann. Hab darüber eine Zeitlang nachgedacht und hab mit dem nachstehenden Text geantwortet, den ich auch hier wiedergeben will:
Diese Überlegung kommt aus der richtigen Ecke. Von dieser Seite sehen es wahrscheinlich die Wenigsten. Ich möchte diesen Gedankengang noch verfeinern, leider Gottes wird er dadurch wieder zum XXL- Kommentar, weil ich auch prinzipiell immer Nachweise (links) anfüge:
1. Schritt:
Man nannte es damals "Entdeckungsreisen". Dieses Wort tarnte lediglich den wahren Sachverhalt. Hier waren ganz andere Interessen im Spiel.
http://www.zeit.de/zeit-geschichte/2011/01/Christoph-Kolumbus
Ein zentraler Satz daraus:
"Er (Kolumbus) hat hoch gepokert, hat seinen Auftraggebern Gold und Gewürze versprochen und sogar in Aussicht gestellt, mit seinen Gewinnen die Rückeroberung Jerusalems zu finanzieren."
2. Schritt:
Man begann, die dort lebenden Völker in den "neu entdeckten Gebieten" zu unterwerfen, damit sie den Entsenderstaaten der Entdecker hohe Tribute entrichten. Dazu verwendete man als Legitimation das Christentum, weil dann alles mit Segnung Gottes funktionierte und man selbst wie Pontius Pilatus seine Hände in Unschuld waschen konnte. Daneben war die Christianisierung die beste Methode, der dort lebenden einheimischen Bevölkerung das notwendige Obrigkeitsdenken einzubläuen, was in den meisten Naturreligionen dieser Völker nicht vorhanden war.
http://www.christoph-kolumbus.com/der-entdecker/christoph-kolumbus.htm
Nur ein Satz daraus:
"Papst Alexander VI. bestätigt das Anrecht Spaniens auf entdeckte und zu entdeckende Gebiete ......"
3. Schritt:
Ergibt sich folgerichtig aus den ersten beiden Schritten. Man verwendet die vorhandenen und vorgefundenen Ressourcen für die Interessen des Entsendestaates, - ohne Gegenleistung. Man stiehlt einfach, mit profaner und säkularer Segnung.
Das bezieht sich bekanntlich nicht nur auf die Bodenschätze und landwirtschaftlichen Produkte, sondern auch auf das Humanpotenzial. Man versklavt und verkauft die dort lebende Bevölkerung, verwendet sie auch öfters gegen ihren Willen für weitere Kriegszüge.
4. Schritt: (da liegen meist einige Jahrhunderte dazwischen)
Die unterjochte und ausgebeutete Bevölkerung beginnt, sich gegen die Unterdrücker zu wehren, - die Unabhängigkeitskämpfe beginnen. Anfangs mit Grausamkeit unterdrückt, wird später doch (mittlerweile hat ja das Zeitalter des Humanismus eingesetzt) dem Umstand Rechnung getragen, dass die dort lebende Bevölkerung über sich selbst bestimmen will.
Natürlich macht man das dann geschickt, indem man eine wirtschaftliche Abhängigkeit vom Mutterland konstruiert. In weiterer Form und Verfeinerung nennt man das "Entwicklungshilfe".
5. Schritt: (wir befinden uns bereits am Ende des 2. Jahrtausends)
Die wirtschaftliche Entwicklung in den ehemaligen Kolonien, insbesonders in Afrika und Asien, wird in einer raffinierten Form "vergewaltigt":
Man dirigiert die Weltmarktpreise für Bodenschätze und landwirtschaftliche Produkte auf den Börsen der Welt. Dadurch sind diese Länder gezwungen, ihre Produkte zu völlig illusorischen Preisen anzubieten, die die Armut zementieren.
Zusätzlich verwendet man diese Länder als "Industriemüllplatz". Man versaut ganze Gegenden, insbesonders die Strände, mit giftigem Abfall, indem man in diese Länder Elektro- und Plastikschrott exportiert.
http://www.3sat.de/page/?source=/scobel/160141/index.html
Natürlich ist das für einen vernünftigen wirtschaftlichen Aufstieg sowie die Entwicklung eines Landes nicht förderlich. So gesehen waren die erfolgreichen Bemühungen eines Karl-Heinz Böhm mit seiner Stiftung "Menschen für Menschen" in Äthiopien für die Interessen so manches Staates irgendwie kontraproduktiv. Aber Böhm war zu bekannt, und auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein, weswegen man ihn ignorierte.
Parallel dazu haben sich große Konzerne das Wohlwollen von korrupten Politikern der jeweiligen Länder gesichert. Unter diesem Schutz hat man sich dann dort eingenistet wie die Made im Speck. Das geht von den Mineralölkonzernen (bekanntestes Beispiel: Shell in Nigeria) bis zu den Pharmakonzernen und den Pflanzenschutzkonzernen (Monsanto)
Man kann das auch bei den Linken nachlesen, - die Angaben stimmen:
https://www.linksfraktion.de/themen/nachrichten/detail/raubzuege-der-industrielaender-u...
6.Schritt:
Man verfolgt eine Doppelstrategie, nein, sogar eine Dreifach-Strategie:
Einerseits läßt man in vielen Entwicklungsländern die Leute (vor allem Frauen) für einen Hungerlohn arbeiten (z.B. Textilbranche in Pakistan), mit entsprechenden Folgen:
http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2012-09/pakistan-fabrikbrand-kik
Andererseits lockt man insbesonders die jüngere, arbeitsfähige Bevölkerung aus diesen Ländern ins gelobte Europa, indem man ihnen ein viel höheres Einkommen als in ihrem Heimatland verspricht, und das ohne Arbeit. Dieses "Locken" ging übrigens ganz offiziell, vom deutschen Bundesministerium aus, mit Steuergeldern finanziert und in allen wichtigen arabischen und afrikanischen Sprachen:
https://www.welt.de/politik/deutschland/article145792553/Der-Werbefilm-fuer-das-gelobte...
Der "Erfolg" läßt natürlich nicht lange auf sich warten:
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/wissenschaftler-warnt-vor-flue...
Da es sich hauptsächlich um junge Männer handelt, die in Deutschland, Österreich und überhaupt in Europa angesiedelt werden sollen, ist natürlich eine bestimmte Vermischung der Bevölkerung einkalkuliert. So utopisch der Hooton-Plan auch klingen mag,- aber genau in diese Richtung geht es.
http://www.globalecho.org/augenoffnende-abhandlungen/der-hooton-plan-wie-lasse-ich-ein-...
Nun zur vorhin genannten Dreifach-Strategie:
Ziel 1):
In den Entwicklungsländern kann sich keine Volkswirtschaft entwickeln, die zur Konkurrenz der Alten Welt werden kann. Man zieht die Intelligenz und die jüngere arbeitsfähige Bevölkerung von dort ab, und läßt nur mehr die völlig unterbezahlten Frauen im Land, für Billiglohnarbeiten und zum Kinder kriegen. Es bleibt ein willkommener Nährboden für die westlichen Konzerne, die sich mit den dort regierenden korrupten Politikern immer einigen. Sollte das mal nicht funktionieren, dann „befreit“ man das Land unter dem Vorwand der Menschenrechte (Irak, Libyen, etc.), und bereitet danach den Konzernen den Weg.
Beispiel:
http://www.iraq-businessnews.com/tag/chevron/
Ziel 2):
Man senkt durch die überdimensionalen Ausgaben im Immigrationsprozess den allgemeinen Lebensstandard in den westlichen Ländern. Da können die Politiker uns vorlügen, was sie wollen,- 2 + 2 ist immer noch 4 und nicht 6,5. Irgendjemand muss die Zeche bezahlen, die uns seit 2015 aufgetischt wird. Das geht am Besten über das Zurückschrauben der Sozialleistungen für die europäische Bevölkerung, - in weiterer Folge der Rückgang der Bildungsstandards. Ist ja klar, denn die Leute, die weder die Sprache verstehen noch westlichen Bildungsstandard aufweisen, die müssen ja auch in den Schulen mitkommen. Deshalb sucht man den kleinsten gemeinsamen Nenner.
Der Effekt in den Großstädten: Derjenige, der noch klar denken und sich das erlauben kann, wandert aus.
Beispiel:
http://www.merkur.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/abschiedsbrief-einer-verzweifelten...
Ziel 3):
Man vermischt die Bevölkerung in einer Form, wo sich keine natürliche Abwehrkraft mehr gegen jedwelche Regierung bilden kann. Man produziert gewissermaßen die Ja-Sager, zu denen ich auch diejenigen zähle, die von Politik gar nichts verstehen oder verstehen wollen. Das ist die Voraussetzung dafür, dass man für alle Ziele in der Welt (letztlich auch NWO) freie Hand - ohne nennenswerten Widerstand - hat.
Klar werden von dieser neu entstandenen Bevökerungsschicht nur ein geringerTeil als verwendbare Arbeitskräfte einzustufen sein, - deshalb ist es gut, bereits die Werbe- und Angsttrommel zu rühren, was den Zustand der Landesverteidigung angeht. Da die NATO schon lange kein Verteidigungsbündnis mehr ist, sondern zum Angriffsklub wurde, braucht man da auch genügend Kanonenfutter.
Wie das letztendlich aussehen kann, läßt sich vortrefflich in den USA beobachten. Die letzten Heuler, vortrefflich Farbige, die man in der freien Wirtschaft beim besten Willen nicht unterbringen kann, die bekommen dann einen Job beim Berufsheer. Ich hab das mal hautnah mitgekriegt, welches "Klientel" bei der US-Army so herumläuft, insbesonders in den unteren Chargen.
Auf diese Art schlägt man also mehrere Fliegen mit einer Klappe.
![[image]](https://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/timeline/2f76ccf020ac4d52e8db91827167df1a.png)
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