Tesla - Hardware für autonomes Fahren ab jetzt in jedem Tesla

smiths74 @, Donnerstag, 20.10.2016, 12:27 vor 3425 Tagen 4117 Views

Hallo Zusammen,

Tesla legt ein beindruckendes Tempo beim autonomen Fahren vor, wie man in folgendem Video sehr schön sehen kann:

Full Self-Driving Hardware on All Teslas

Schön, dass diese Hardware in meinem bereits am 01.04. bestellten Model 3 auch schon verfügbar sein wird!

VG

smiths74

Ist schon beeindruckend. Gruß. (oT)

Broesler, Donnerstag, 20.10.2016, 13:34 vor 3425 Tagen @ smiths74 2493 Views

- kein Text -

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* #PopcornLong
* Let's Chart
* "You can ignore reality, but you can't ignore the consequences of ignoring reality." Ayn Rand

Unfall mit alter Software und Hardware

twc-online @, Donnerstag, 20.10.2016, 14:06 vor 3425 Tagen @ Michael Krause 2760 Views

einen Lkw mit einem Straßenschild verwechselt und einen unvermittelt ins
Jenseits befördert,
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Toedlicher-Tesla-Unfall-Autopilot-hielt-Lastwage...

Das autonome Fahren ist ein Ziel für Ende nächsten Jahres (mit neuer Hardware, die ab jetzt verbaut wird, und verbesserter Software):
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Tesla-will-Technik-fuer-autonomes-Fahren-in-alle...

Nenn mir mal ein bug freie Software (oT)

Michael Krause @, Donnerstag, 20.10.2016, 14:21 vor 3425 Tagen @ twc-online 2319 Views

- kein Text -

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Das einzige Recht des Sklaven ist das Recht auf Arbeit und das darf man ihm nicht nehmen.

Ziel: Weniger Unfälle als menschliche Fahrer; andere Gefahren

twc-online @, Donnerstag, 20.10.2016, 15:14 vor 3425 Tagen @ Michael Krause 2454 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 20.10.2016, 15:20

Ich denke, das Ziel ist nicht die fehlerfreie Software. Ich mache mir weniger Gedanken um die Unfälle, die die KI aufgrund von Fahrfehlern in ein paar Jahren macht.

Ich sehe Gefahren eher hier:
* Wenn KI fahren kann, wird es in absehbarer Zeit automatische LKWs, Taxis, Lagerhaltung, Reinigung und vieles andere mehr geben. Was machen dann die Menschen, die heute diese Arbeiten verrichten? Wie wird deren Lebensunterhalt geregelt?
* Wenn sehr viele Autos vernetzt sind und die Autos wie alle Computersysteme Sicherheitsmängel aufweisen... dann könnte man z. B. mit einem relativ preiswerten Cyberangriff tausende oder Millionen Autos absichtlich Unfälle bauen lassen.

Die Menschen, deren Jobs wegfallen.

DDüsentrieb @, Donnerstag, 20.10.2016, 15:28 vor 3425 Tagen @ twc-online 2619 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 20.10.2016, 16:35

* Wenn KI fahren kann, wird es in absehbarer Zeit automatische LKWs,
Taxis, Lagerhaltung, Reinigung und vieles andere mehr geben. Was machen
dann die Menschen, die heute diese Arbeiten verrichten? Wie wird deren
Lebensunterhalt geregelt?

Diese Frage stelle ich mir auch. Die Menschen in den benannten Bereichen, die eben ihre Jobs verlieren könnten, gehören im Durchschnitt der wenig- bis mittelgebildeten Unter- und Mittelschicht an. Da wird es längst nicht für alle neue Jobs geben. Könnte ein Bedingungsloses Grundeinkommen bedeuten, wenn es dann für so viele Menschen keine Arbeit gibt.
Nahrungsmittel gibt es genug, die Industrie produziert ja weiterhin. Natürlich keine hochwertigen Nahrungsmittel, die Erdung und Bewusstsein mit sich bringen, sondern welche, die den Organismus auf Sparflamme laufen lassen.
Und die Menschen verlieren sich dann vielleicht mehr in virtuellen Welten bzw. in der Unterhaltungsindustrie und verlieren den Kontakt zur Realität.

Ist zumindest meine Befürchtung. Aber vielleicht kommt es auch besser.

Die Nahost-LKW-Experten..

Domingo @, Donnerstag, 20.10.2016, 15:47 vor 3425 Tagen @ Sylvia 2687 Views

sind hier dringend nötig.

Das mal vorangedacht machen alle Fahrschüler demnächst ihre praktische Prüfung in Kairo.[[lach]]

Wenn Computer die Macht übernehmen.

siggi, Donnerstag, 20.10.2016, 15:48 vor 3425 Tagen @ DDüsentrieb 2554 Views

Hallo,

Ist zumindest meine Befürchtung. Aber vielleicht kommt es auch besser.

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/quarks-und-co/video-ausser-kontrolle-wenn-...

Da bekam man einige Einblicke, wie es werden könnte.

Bei der Berufswahl heute, sollte man das bereits berücksichtigen, welche Berufe in Zukunft gefährdet sind. Kraftfahrer gehören sicherlich dazu.

LG

siggi

Was ist denn aus all den Menschen geworden,…

Mephistopheles @, Datschiburg, Donnerstag, 20.10.2016, 15:49 vor 3425 Tagen @ DDüsentrieb 2591 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 20.10.2016, 16:38

* Wenn KI fahren kann, wird es in absehbarer Zeit automatische LKWs,
Taxis, Lagerhaltung, Reinigung und vieles andere mehr geben. Was machen
dann die Menschen, die heute diese Arbeiten verrichten? Wie wird deren
Lebensunterhalt geregelt?


Diese Frage stelle ich mir auch. Die Menschen in den benannten Bereichen,
die eben ihre Jobs verlieren könnten, gehören im Durchschnitt der wenig-
bis mittelgebildeten Unter- und Mittelschicht an.

deren Jobs im letzten Jahrhundert in der Landwirtschaft und im einfachen Dienstleistungsgewerbe weggefallen sind? Die gehörten meist der wenig- bis mittelgebildeten Unter- und Mittelschicht an.

Da wird es längst nicht
für alle neue Jobs geben. Könnte ein Bedingungsloses Grundeinkommen
bedeuten, wenn es dann für so viele Menschen keine Arbeit gibt.
Nahrungsmittel gibt es genug, die Industrie produziert ja weiterhin.
Natürlich keine hochwertigen Nahrungsmittel, die Erdung und Bewusstsein
mit sich bringen, sondern welche die den Organismus auf Sparflamme laufen
lassen.
Und die Menschen verlieren sich dann vielleicht mehr in virtuellen Welten
bzw. in der Unterhaltungsindustrie und verlieren den Kontakt zur Realität.

Da können sie aber in Relation zum gegenwärtigen Stand nicht mehr viel verlieren. [[smile]]

Ist zumindest meine Befürchtung. Aber vielleicht kommt es auch besser.

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Na ja, beim Parken muß er noch üben.

Odysseus @, Donnerstag, 20.10.2016, 14:00 vor 3425 Tagen @ smiths74 2938 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 20.10.2016, 14:14

Bei 3:23 min kann man sehen, dass er in viel zu großem Winkel auf den Bordstein zuläuft. Das klappt nicht, ohne schön über den Bürgersteig zu brettern. Selbst das würde nicht zum Einparken reichen, denn der Abstand zum Roten ist zu knapp. Deshalb auch der Schnitt im Video. Am Ende des Parkvorgangs ist er soweit von dem roten Wagen weg, dass er schon längst im Schwarzen der Motorhaube einen nachdrücklichen Besuch abgestattet haben müßte. Den dürfte man zurückgesetzt haben. Schade, wäre besser gewesen zu zeigen, wie der Park-Pilot seinen Fehler korrigiert.

Das einzige, was mich am Tesla bisher wirklich beeindruckt hat, ist die Art der Beschleunigung.


Über alles andere kann man trefflich streiten, was ja auch hier schon getan wurde.
Danke dafür an dieser Stelle.

Den Autopiloten würde ich nur bei wenigen Verkehrssituationen nutzen.
Langfristig wird er Bevormundung und Unselbstständigkeit fördern.

Es ist wie in den Siebzigern, wo die Lenker der Muscle Cars nicht ahnen konnten, dass ihre Wagen später mal Kult werden.

Bevor also die Autopilot-Mania den zukünftigen Neulenkern das Erlernen des Autofahrens erspart, gilt es, diese Zeit optimal zu nutzen.
Wir werden die Opas und Omas sein, an deren Lippen die Kinder hängen, wenn wir erzählen, wie das war, z.B. die 550 PS eines BMW M5 oder M6-Coupes aus den "Nuller- oder Zehner-Jahren" SELBST zu bändigen und SELBST zu fahren, genau so wie man es gerade will. Vom Sound, dem Feeling und den Vibrations ganz zu schweigen.

Das Schöne: Es stehen uns noch mindestens 20 Jahre bevor, in denen man günstigst die heutigen Hybrid-Boliden von Porsche, BMW und Co. kaufen und fahren kann. Denn in der Regel sind solche Fahrzeuge, top-gepflegt, wenn es nicht gerade Porsche 911 oder Ferrari sind, nach 8-10 Jahren für 10-20 % ihres Neupreises zu haben.

Diesbezüglich möchte ich in keiner anderen Zeit leben.

Und mit 70 oder 80 ist es dann ok, wenn ich den Autopiloten in den Supermarkt fahren lasse. Und ein Weinchen mehr im Restaurant ist dann ja auch möglich.[[freude]]
Es sei denn, der Innenraum-Atemluft-Analyzer verweigert eine Inbetriebnahme wegen mögliches Passagier-Fehlverhaltens und ruft automatisch ein Taxi mit Trennabteil [[sauer]].

Gruß odysseus

Nö, das werden die ersten sein

Mephistopheles @, Datschiburg, Donnerstag, 20.10.2016, 15:17 vor 3425 Tagen @ Odysseus 2572 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 20.10.2016, 16:59

Den Autopiloten würde ich nur bei wenigen Verkehrssituationen nutzen.
Langfristig wird er Bevormundung und Unselbstständigkeit fördern.

Es ist wie in den Siebzigern, wo die Lenker der Muscle Cars nicht ahnen
konnten, dass ihre Wagen später mal Kult werden.

Bevor also die Autopilot-Mania den zukünftigen Neulenkern das Erlernen
des Autofahrens erspart, gilt es, diese Zeit optimal zu nutzen.
Wir werden die Opas und Omas sein,

die den Autopiloten ausgiebig nutzen, weil ihnen sonst der Lappen weggenommen würde, da sie ja eigentlich nicht mehr fahrtüchtig sind.

Ich seh das manchmal mit Grausen hier auf dem Dorf beim einzigen Discounter in 10 km Umkreis, was da manchmal aus Autos aussteigt. Laufen können sie nicht mehr richtig, aber einen Führerschein haben sie noch.
Machen kann man auch nichts, weil das ist nicht nur der einzige Discounter, sondern überhaupt das einzige Lebensmittelgeschäft in 10 km Umkreis. Kein Metzger, kein Bäcker, keine Molkerei, keine Büroartikel, kein Bekleidungsgeschäft, keine Post, keine Bank, keine Bahn.
Metzgerei, Bäckerei, Postannahme, Bankomat, das gibt es in unmittelbarer Nachbarschaft - zum Discounter, und der Bus fährt alle Stunde einmal.

Das war's dann aber auch schon. Und das ist hier keineswegs im wilden Osten, sondern mitten in Bayern.


Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Zustimmung, hab ich doch zum Schluß angedeutet (oT)

Odysseus @, Donnerstag, 20.10.2016, 15:22 vor 3425 Tagen @ Mephistopheles 2170 Views

- kein Text -

Bananen reifen beim Kunden.... (alter Informatikerspruch)

Domingo @, Donnerstag, 20.10.2016, 15:26 vor 3425 Tagen @ smiths74 2879 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 20.10.2016, 16:33

Bin grade sensibilisiert für neue Software, teste sowas gegenwärtig. Keinen automobilien Autopiloten, was viel profaneres. Erschreckend.

Und nun stelle ich mir vor, was der Tesla-Autopilot vor ein paar Jahren mit mir gemacht hätte: Auf der B1 unterwegs, langsamer Langholztransporter vor mir. Überholt, dann war da noch der Zuckerrübentrecker mit 2 Anhängern davor, der zuvor nicht sichtbar war.
Auch angesetzt zum Überholen, aber eine heruntergefallene Zuckerrübe verfing sich unter meinem Wagen und polterte drunter herum. Gleichauf mit dem Trecker ein Habicht in Kühlerhöhe von rechts und ein Reh von links, auch noch Gegenverkehr. Mit 110 km/h in den Feldweg.....

Bei aller Liebe zum Programmieren, Autofahren mache ich selber.

2,1 Milliarden Kilometer Tests notwendig

CalBaer @, Donnerstag, 20.10.2016, 18:32 vor 3425 Tagen @ Domingo 2617 Views

Das wird kein Unternehmen einzeln stemmen koennen, allein die Kosten 2.100 Fahrzeuge jeweils eine Million Kilometer im Testmodus zu bewegen. Dazu kommt der Zeitaufwand, denn die Tests muessen nicht nur abgefahren werden, sondern auch ausgewertet werden, bevor man diese Fahrzeuge ueberhaupt zulassen duerfte.

http://studlib.de/7209/maschinenbau/millionen_kilometer_offentlichen_strassen_freigabe_...

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

Die Flugmotorik einer Stubenfliege

Domingo @, Donnerstag, 20.10.2016, 19:39 vor 3425 Tagen @ CalBaer 2350 Views

kann derzeit niemand programmieren.

Beifahrer zu sein ist furchtbar

Dieter, Donnerstag, 20.10.2016, 15:27 vor 3425 Tagen @ smiths74 3004 Views

Hallo smiths74,

aus persönlicher Erfahrung weiß ich, daß ich lieber 12 Std. hinterm Lenkrad sitze als 12 Std. daneben. Nicht weil ich als Beifahrer dem Fahrer nicht traue, sondern weil ich mich furchtbar langweile.

Als Fahrer habe ich wenigstens was zu tun, schaue mir aktiv die Umgebung an, konzentriere mich auf den Verkehr und schwatze mit meiner Beifahrerin.

Insofern wäre für mich ein selbstfahrendes, oder auch nur ein selbst einparkendes Auto undenkbar. Vielleicht geht es anderen auch so.

Gruß Dieter

Weiß jemand etwas zur Rolle Teslas in der geplanten Reindustrialisierung der USA?

nvf33 @, Donnerstag, 20.10.2016, 17:48 vor 3425 Tagen @ smiths74 2574 Views

Hallo zusammen,

immer wieder hört man, dass die nordamerikanische Regierung intensiv an einer Reindustrialisierung Ihres Landes arbeitet (z.B. hier)
Ein naheliegender Verdacht ist es, dass Elektroautos dabei eine wesentliche Rolle spielen, eben z.B. auch Tesla.
Weiß jemand dazu etwas Genaueres?
Mir ist bekannt, dass der ganze Silicon-Valley-Startup-Hype entscheidend auf staatliche Förderung zurückging bzw. geht, auch wenn damit in D nicht unbedingt hausieren gegangen wird.
Mir schwant nun eine ähnliche Mogelpackung wie damals in den späten 1990ern und diesem Gerede vom "schlanken" Staat hierzulande, während die USA in Kalifornien staatlich bestens gestützte IT-Aufbaumaßnahmen fuhren.

Die Frage ist, ob sich die staatliche Subventionierung im Falle Tesla irgendwo konkret belegen und quantifizieren läßt.

Würde mich über Hinweise aller Art freuen!

Dank und Gruß
nvf33

Tax Credit

CalBaer @, Donnerstag, 20.10.2016, 18:19 vor 3425 Tagen @ nvf33 2522 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 20.10.2016, 18:23

Die Frage ist, ob sich die staatliche Subventionierung im Falle Tesla
irgendwo konkret belegen und quantifizieren läßt.

Frage doch einfach Tesla-Kaeufer in den USA als Zeugen. Die bekommen fuer ein gekauftes Auto $7.500 von der Bundesregierung zurueck. Vom Bundesstaat gibt ebenfalls noch einen Zuschuss.

Dazu gibt es noch Buergschaften vom Staat fuer Kredite und Steuererlaesse auf Produktionsstaetten, wie z.B. die neue Giga-Factory in Nevada.

Insgesamt sollen es ca. $5 Mrd gewesen sein, die vom Staat an Tesla geflossen sind.

Edit: Die Zahl beinhaltet nicht nur Tesla, sondern auch seine anderen Firmen.
http://www.latimes.com/business/la-fi-hy-musk-subsidies-20150531-story.html

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Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

Vielen Dank für den Hinweis (oT)

nvf33 @, Montag, 24.10.2016, 13:54 vor 3421 Tagen @ CalBaer 1672 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 24.10.2016, 14:05

- kein Text -

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