Was macht Deutschland so besonders? - Der 1. Weltkrieg

Sundevil @, Donnerstag, 20.10.2016, 08:03 vor 3425 Tagen 9865 Views

Hintergrund:
Seit einigen Monaten frage ich mich, was war eigentlich der Grund dafür, mit einer siegreichen Armee, den 1. Weltkrieg als Totalverlierer zu beenden? Wieso sollte jemand einen Kapitulationsvertrag unterschreiben, während seine Truppen tief im Feindessland stehen?
Die Unvernunft von Versailles mündete im 2. Weltkrieg und dem Holocaust und jetzt im angelaufenen 2. Weltkrieg. In allen 3 Weltkriegen ist Deutschland das wichtigste Puzzleteil. Da muss man sich fragen, was macht Deutschland so besonders? Wieso immer hier?

Jetzt bin ich auf die Phoenix Spielfilm Doku: "Gewaltfrieden - Die Legende vom Dolchstoß und der Vertrag von Versailles", gestoßen.

Diese erklärt zumindest die Umstände die zur Kapitulation geführt haben, nämlich unfähige Generäle, ein unfähiger Kaiser und die dann folgende politische Schacherei der Sozialdemokratie, die alles nur noch verschlimmert hat. Die Situation ist nicht unähnlich der momentanen Situation.

Kann jemand bestätigen, dass sich die Entente wirklich so benommen hat, wie hier dargestellt, und die Sozialdemokraten sich das haben gefallen lassen?

https://www.youtube.com/watch?v=jvzmx2BCHdc&t=4200

Gerne freue ich mich über Feedback zur Dokumentation.

Gruss SD

Ein Sieg wäre noch 1914 möglich gewesen

Otto Lidenbrock @, Nordseeküste, Donnerstag, 20.10.2016, 08:50 vor 3425 Tagen @ Sundevil 8405 Views

Ich denke, dass das Deutsche Kaiserreich 1919 ganz einfach am Ende war. Der Kaiser hatte abgedankt und war ins Exil entschwunden, die Wirtschaft lag am Boden, große Teile der Bevölkerung konnten nicht mehr ausreichend ernährt werden und vor allem die Moral der Truppen an der Westfront war nach der letzten gescheiterten Offensive am Ende.

In Berlin stritten sie die verschiedenen Parteien um die Macht in der neugegründeten Republik, es tobten Straßenkämpfe. Der 1. Weltkrieg wurde aus meiner Sicht durch wiederholte schwerste militärische Fehler an der Westfront verloren, im Osten war der Krieg lange gewonnen. Hätte Deutschland dort nicht wiederholt den ständig schwächelnden Österreichern unter die Arme greifen müssen, die mit ihrer Großspurigkeit und Arroganz diesen Krieg überhaupt ausgelöst hatten und später nicht einmal in der Lage waren, ohne deutsche Unterstützung die Serben zu besiegen, wäre an der Westfront ein schneller Sieg mit deutlich geringeren Opferzahlen noch 1914 möglich gewesen.

--
"Ich lege für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören."

Arthur Schopenhauer

Das kommt von der Nibelungentreue

Mephistopheles @, Datschiburg, Donnerstag, 20.10.2016, 09:53 vor 3425 Tagen @ Otto Lidenbrock 7825 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 20.10.2016, 10:08

Der 1. Weltkrieg wurde

aus meiner Sicht durch wiederholte schwerste militärische Fehler an der
Westfront verloren, im Osten war der Krieg lange gewonnen. Hätte
Deutschland dort nicht wiederholt den ständig schwächelnden
Österreichern unter die Arme greifen müssen, die mit ihrer
Großspurigkeit und Arroganz diesen Krieg überhaupt ausgelöst hatten und
später nicht einmal in der Lage waren, ohne deutsche Unterstützung die
Serben zu besiegen, wäre an der Westfront ein schneller Sieg mit deutlich
geringeren Opferzahlen noch 1914 möglich gewesen.

Wenn sie wenigstens bei ihrer Nibelungentreue das Nibelungenlied verstanden hätten:
Die Nibelungen sind nämlich untergegangen.

Es ist auch kein Zufall, dass es ausgerechnet ein österreichischer Jude war, der den Todestrieb erfunden hat. Die Juden haben ihn nämlich auch, den Todestrieb, und jedesmal, wenn sieihn ausgelebt haben, ist hinterher das Geschrei dann groß.

Die Österreicher sind unser Unglück (bereits im 30-jährigen Krieg, den uns ebenfalls die Österreicher beschert haben)

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Im Verlieren sind die Deutschen gut!

Sundevil @, Donnerstag, 20.10.2016, 10:32 vor 3425 Tagen @ Otto Lidenbrock 7484 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 20.10.2016, 13:22

Der Krieg wurde verloren, weil unfähige Generäle und der Kaiser sich nicht vor seine Truppen gestellt haben. Da hat der Kaiser eine beachtliche Flotte und lässt sie wie Spielzeug im Hafen dahin rotten, weil sie versenkt werden könnte!
Am Schluss hat der Kaiser sozusagen Fahnenflucht begangen, und seine Marine hat sich selbst versenkt.

Der 2. Weltkrieg wurde bei Dünkirchen verloren, als Hitler persönlich der britischen Armee den Rückzug gewährte.

Daraus folgt, man sollte sich nicht einbilden, in Deutschland einen Krieg gewinnen zu können. Mir scheint es, als ob die Deutschen sich vor dem Gewinnen mehr fürchten als vor dem Verlieren.

Über eines muß man sich klar sein: Die Atombombe wurde gegen Deutschland gebaut. (mT)

DT @, Donnerstag, 20.10.2016, 13:02 vor 3425 Tagen @ Sundevil 7538 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 20.10.2016, 13:05

In Los Alamos waren klar die Gegner Heisenberg & Co im Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin und später Hechingen/Haigerloch.

Nur die Tatsache, daß der Krieg im Mai 1945 zu Ende war vor dem Juli 1945, als die erste Atombombe fertig war, hat uns gerettet.

Die Liste der Targets war natürlich Berlin, Frankfurt, Köln, Hamburg, München. Deutschland wäre nicht nur in Schutt und Asche gebombt worden, sondern auch auf Jahrzehnte hinaus radioaktiv verstrahlt worden, wie das in Hiroshima und Nagasaki der Fall war.

Hier auch noch die Liste der Targets aus dem Kalten Krieg von 1956:

https://nsarchive.gwu.edu/nukevault/ebb538-Cold-War-Nuclear-Target-List-Declassified-Fi...

In dem Fall muß ich sagen: Gott sei Dank ging dieser Kelch damals an uns vorüber.

[image]

Diese 2 Atombomben stammten aus deutscher Produktion.

Durran @, Donnerstag, 20.10.2016, 13:44 vor 3425 Tagen @ DT 7475 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 20.10.2016, 14:18

Um den 08. April in Thüringen gefunden, nach Amerika gebracht und dann in Japan getestet. Sicher ist vieles Spekulation, bewiesen so gut wie nichts.
Es gibt genug Material (Thüringens Manhatten Projekt) bzw. eine ZDF Doku, die dieser interessanten Frage nachgehen.

So wie die Raketenforschung wurde auch die Atomforschung nach Amerika samt Personal exportiert. Natürlich nicht offiziell.
So bleibt der angebliche Selbstmord von SS General Hans Kammler, zuständig für Rüstungsprojekte, ungeklärt. Er war praktisch der Chef der deutschen Atomforschung und hat sich möglicherweise mit Hilfe des amerikanischen Geheimdienstes in die USA abgesetzt.

Es würde natürlich hier den Rahmen sprengen weiter ins Detail zu gehen.

Wie bitte? (mT)

DT @, Donnerstag, 20.10.2016, 13:57 vor 3425 Tagen @ Durran 7134 Views

"Es würde natürlich hier den Rahmen sprengen weiter ins Detail zu gehen."

Nein, sprengt es nicht. Man kann hier soviele Links einstellen wie man mag. Siehe "Literaturhinweis".

Ich möchte jetzt erst einmal klare Antworten auf die folgenden Fragen:

Waren die angeblich "deutschen" Atombomben Uran- oder Plutoniumbomben?

Wie wurde das Uran 235 separiert?

Wenn Plutonium, in welchem Reaktor wurde das erbrütet?

Welcher Reaktor in Deutschland wurde bis Ende 1945 kritisch?

Diese kurzen Fragen kann man sicherlich schnell beantworten, ohne "weiter ins Detail zu gehen".

Danke, DT

Kannst du eine Entstehungsgeschichte auf die Schnelle verlinken?

Odysseus @, Donnerstag, 20.10.2016, 14:20 vor 3425 Tagen @ DT 6772 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 20.10.2016, 14:41

Hi, DT,

habe diese Berichte zu der fast fertigen Atombombe der Deutschen am Rande mitbekommen, aber nicht weiter verfolgt.
Gibt es bzw. kennst du eine genaue Aufarbeitung, ob die Amerikaner diese Bomben tatsächlich selbst entwickelt und die nötigen Stoffe zur Herstellung selbst gewonnen haben?
Inklusive der Namen der beteiligten Wissenschaftler?

Ist die Verwendung von deutschem Knowhow durch Kriegsbeute definitiv auszuschließen?

Dann wären ja alle Spekulationen vom Tisch.

Gruß odysseus

Doku "Die Suche nach Hitlers Atombombe"

Silke, Donnerstag, 20.10.2016, 14:52 vor 3425 Tagen @ Odysseus 6800 Views

Lieber Odysseus,

Hier ist die genannte Doku.
Die kann man aber nur unter Vorbehalt anschauen da:
1. die Sieger die Geschichte schreiben und Freund und Feind kollaborierten,
2. jeder bei jedem spioniert hat und es noch heute tut,
3. die Archive nicht zugänglich sind,
4. jeder Psychopath auf dieser Welt versuchte und versucht, die ultimative Waffe in die Hände zu bekommen, so wie Chruschtschow auch.
Wahnsinnig waren sie, diese Kollektivisten...

Liebe Grüße
Silke

PS: Die Japaner wollten einfach nicht kapitulieren, bis sie endlich Little Boy und Fat Man kennen lernen durften.
In der Lazarettstadt Dresden konnte man von "Glück" sprechen, "nur" konventionell und extrem uneffektiv (1 Tonne Bomben für 10 Tötungen) zusammengebombt worden zu sein.

Anstatt umstrittene Dokus zu verlinken und sich auf Autoren zu berufen, die (mT)

DT @, Donnerstag, 20.10.2016, 16:50 vor 3425 Tagen @ Silke 6674 Views

behaupten, die Sieger schrieben Geschichte, darf ich bitten, meine Fragen zu beantworten? Dadurch erübrigt sich einfach diese ganze Behaupterei. Die Physik ist objektiv und wird nicht durch Sieger oder Verlierer geschrieben.

Kleiner Hinweis noch:

- Die Analyse der Uranwürfel aus dem Reaktor in Haigerloch, zum Beispiel der Würfel, der vor kurzem erst in Karlsruhe gefunden wurde.
- Die Aufzeichnungen aus Farm Hall (das ist keine Siegergeschichte, sondern sind Tonbänder mit den Stimmen von Heisenberg, Hahn, CF Weizsäcker usw.

https://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Epsilon

http://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/1993_4_5_walker.pdf

Und wenn jetzt einer glaubt, daß irgendein Thüringer, von dem man nichts weiß, das Atombombenproblem gelöst haben will, während gleichzeitig unsere Nobelpreisträger Heisenberg, Hahn etc. an dem Problem verzweifelt sind, keinen Reaktor zum Laufen bekommen haben und nicht wußten, wie man U235 in großen Mengen separieren sollte, dann soll er mir mal die o.g. Fragen beantworten.

Derjenige lese dann mal im obigen PDF Dokument die Seite 9, wo Heisenberg sagte, daß die Aliierten 100 000 Massenspektrographen gebraucht hätten.

Man schaue sich mal die Calutrons in Oak Ridge an:

[image]

[image]

[image]

Und WO WAR DAS in DEUTSCHLAND???

Rainer Karlsch "Hitlers Bombe" dazu - entgegen der merkwürdigen Widerrufe danach

nvf33 @, Donnerstag, 20.10.2016, 18:12 vor 3425 Tagen @ DT 6408 Views

Lieber DT,
manches wäre einfacher, wenn es so klar wäre, wie Du schreibst mit der Überlegenheit das amerikanischen Atomprogramms im 2. WK.
Dem Buch von Rainer Karlsch muss man nicht alles glauben, aber unmissverständlich belegt er doch, dass Heisenberg sehr deutlich gelogen hat bzgl. seiner Aussagen zur deutschen Atomforschung. Die sowjetischen Archive sind da wie immer aufschlussreich. Es gab diverse Atomprogramme zur Hitlerzeit in D, sogar die Reichspost hatte eines.
Heisenberg war einfach experimentell nur Mittelmaß im Vergleich zu z.B. Kurt Diebner. In meinem Regal steht Karlschs Buch direkt neben "Die Nacht der Physiker" von einem der mainstream-getreuen Gebrüder Schirach. Der Vergleich bringt das eigentliche Aha-Erlebnis dabei.

Fakt ist übrigens, dass bis heute immer wieder zu diesen Themen Chargen an wissenschaftlichen Publikation der Öffentlichkeit entzogen werden, erkennbar z.B. nach dem 11. September 2001.
Auch ist sonderbar, dass immer von Ultrazentrifugen zur Anreicherung gefaselt wird, obwohl es lange schon bessere Verfahren gibt (https://de.wikipedia.org/wiki/SILEX-Verfahren).

Das aber nur als Schlaglichter, um vor allzu schnellen Unmöglichkeitsurteilen zu warnen.

Viele Grüße
nvf33

Antwort (mT)

DT @, Donnerstag, 20.10.2016, 18:21 vor 3425 Tagen @ nvf33 6354 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 20.10.2016, 19:43

Ich mag nicht alles durcheinander werfen. Was haben Ultrazentrifugen und das SILEX Verfahren mit meinen obigen Fragen zu tun? Ich habe auch das Buch von Rainer Karlsch gelesen, und ich antworte mit objektiven Analysen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/nuklear-forensik-heisenberg-wuerfel-verraet-d...

Im geologischen Museum in Bonn-Poppelsdorf befindet sich übrigens auch ein Uranwürfel aus dem dt. Reaktor. Ergebnis: das gleiche wie bei dem aus Karlsruhe.

Ich warte immer noch auf meine Antworten, und nicht auf Verweise von z.T. "Heimatforschern" (damit meine ich das Buch von Günter Nagel: Das geheime deutsche Uranprojekt") ohne ausreichende naturwissenschaftliche Kenntnisse.

Wenn Du Karlsch gelesen hast, dann schau doch mal auf S. 133f. und S. 228f

nvf33 @, Donnerstag, 20.10.2016, 20:43 vor 3425 Tagen @ DT 5929 Views

Darin steht m.E. bündiger denn irgendwo, wie da der Stand der Erkenntnis ist zu Deinen Fragen:

Waren die angeblich "deutschen" Atombomben Uran- oder Plutoniumbomben?

Das ist mir nicht bekannt, und auch Karlsch nicht, es deutet aber einiges auf Plutoniumbomben - wohlgemerkt aber dank Hohlladungstechnik und dem im deutschen Reich chronischen Materialmangel mutmaßlich nur in taktischen Dimensionen, d.h. etwas anderes als die Hiroshima- und Nagasakibomben.

Wie wurde das Uran 235 separiert?

Wie gesagt, das Prinzip des SILEX-Verfahrens ist von der Idee her vermutlich schon Anfang der Vierziger Jahre von Felix Ehrenhaft erkannt worden (aus seinen Photophorese-Arbeiten und Andeutungen in Briefwechsel kann man das z.B. erschließen. D.h. dieses Verfahren ist zumindest nicht abwegig in dem Zusammenhang. Seit ca. 1970 ist es in der Physik Mainstream (A. Ashkin, PRL 24-4).

Wenn Plutonium, in welchem Reaktor wurde das erbrütet?

Das weiß ich nicht, und bei Karlsch steht es meines Wissens nicht. Das schwere Wasser jedenfalls kam aus Rjukane in Norwegen.

Welcher Reaktor in Deutschland wurde bis Ende 1945 kritisch?

Ich vermute, Du meinst Ende 1944(!). Lt. Karlsch gab es im Versuchsreaktor Gottow im Frühjahr 1944 einen Reaktorunfall, der auf überkritische Reaktionen hindeutet. (Karlsch S. 133 f)

Ich mag nicht alles durcheinander werfen. Was haben Ultrazentrifugen und
das SILEX Verfahren mit meinen obigen Fragen zu tun? Ich habe auch das Buch
von Rainer Karlsch gelesen, und ich antworte mit objektiven Analysen....

Das ist löblich und geht mir ähnlich. Allein ist der Spiegel-Artikel in der Hinsicht vielleicht objektiv, aber nicht wirklich vollständig. Sobald man sich um Vollständigkeit bemüht, muss man mit Widersprüchen klarkommen, und das macht der Spiegel leider nicht mehr so gern.

Ich warte immer noch auf meine Antworten, und nicht auf Verweise von z.T.
"Heimatforschern" (damit meine ich das Buch von Günter Nagel: Das geheime
deutsche Uranprojekt") ohne ausreichende naturwissenschaftliche Kenntnisse.

Das dieses Thema gefühlsmäßig aufgeladen ist, und damit nicht immer nur völlig nüchterne Analysen zu bekommen sind, stimmt leider. Allerdings liegt auch in der Forderung nach "ausreichenden naturwissenschaftlichen Kenntnissen" ein Gefühlsappell. Heißt das, ein Urteil ist nur mit einer Eins in theoretischer Physik im Diplom erlaubt? Oder heißt es, für ein Urteil muss man Professor sein? Oder muss man beliebt sein in den Feuilletons?
Und wenn alle diese Forderungen erfüllt sind, stellt sich dann automatisch Urteilsgleichheit ein?
Meiner Erfahrung nach geschieht eher das Gegenteil. Daher halte ich auch das Fazit von Klaus Mayer im Spiegel-Artikel für interessant, aber nicht für erschöpfend. Insofern lohnt die weitere Suche! Wenn Du Hinweise hast, lass sie hier gern sehen!

Viele Grüße
nvf33

Antwort: (mT)

DT @, Donnerstag, 20.10.2016, 21:25 vor 3425 Tagen @ nvf33 5942 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 21.10.2016, 12:23

Der Versuchsreaktor in Gottow von Diebner brachte keine stabile Kettenreaktion zu stande. Wie auch? Nur Fermis Konzept aus Chicago mit Graphitmoderator funktionierte bis zum Ende des Krieges.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Diebner
https://de.wikipedia.org/wiki/Moderator_(Physik)

Ein einmalige Überkritikalität a la Louis Slotin ist noch kein funktionierender Reaktor, der mehrere kg Plutonium erbrüten kann.

Desweiteren: selbst wenn man mehrere kg Pu hätte, kann man damit noch keine Fat Man Bombe bauen, die ja angeblich laut der hier im Forum aufgestellten, unbelegten Behauptung von den Deutschen in Deutschland (nicht Hans Bethe, Klaus Fuchs und andere in Los Alamos im Dienste der Amis) geliefert sein soll.

Dazu braucht's eine extrem schlaue Anordnung mit Halbkugelschalen plus Explosivlinsen plus Zünder, die auf die Nanosekunde genau die Explosion auslösen (heute gemacht mit sog. Krytrons). Die Formeln zur Berechnung stammen von Feynmann und Bethe.

http://nuclearweaponarchive.org/Nwfaq/Nfaq4-1.html

Ich habe noch nie gehört, daß beim Uranprojekt in Deutschland diese Zünd- und Explosionsprobleme gelöst wurden. Mit Uran geht das einfacher, dort reicht das sogenannte "Gun-type" design.

https://en.wikipedia.org/wiki/Gun-type_fission_weapon

Aber dazu braucht's ein paar kg hoch angereichertes U235, und das hatten die Amis nur dank Oak Ridge und dank Tausender Calutrons. In Deutschland stand kein einziger großer Massenseparator a la Berkeley und Ernest Lawrence, der zusammen mit jeder Menge Radiochemie a la Fritz Straßmann, Harold Urey und Madame Curie nötig gewesen wäre.

Das alles kann man in den Farm Hall Abhörprotokollen nachlesen sowie sich selber in Los Alamos anschauen. Auch beschreibt das Richard Rhodes sehr schön im Detail, und das stimmt mit der Kernphysik überein.

https://www.amazon.de/Making-Atomic-Bomb-25th-Anniversary/dp/1451677618/?tag=dasgelbefo...

Es gibt keinen einzigen Hinweis, daß Diebner, der in Gottow gearbeitet hat, tatsächlich eine Kettenreaktion, die für das Erbrüten von Pu nötig gewesen wäre, in Gang gebracht hat, geschweige denn das Problem der Zündung einer Pu Bombe gelöst hätte.

Die Amis haben dazu Hunderttausende Arbeiter für 10 Mrd USD schuften lassen und haben Hunderte 1a Wissenschaftler aus aller Welt mehrere Jahre in Los Alamos nachdenken lassen, darunter zwei Dutzend ! Nobelpreisträger wie Fermi, Bethe, Feynmann.

Hier die komplette Liste:

Niels Bohr - Physics 1922 (worked on the project as consultant)
James Franck - Physics 1925
Arthur Compton - Physics 1927
Harold Clayton Urey - Chemistry 1934
Enrico Fermi - Physics 1938
Ernest Lawrence - Physics 1939
Isidor Rabi - Physics 1944 (worked on the project as consultant)
Glenn Seaborg - Chemistry 1951
Edwin McMillan - Chemistry 1951
Felix Bloch - Physics 1952 (the co-winner Edward Purcell only had peripheral connections to the project)
Emilio Segrè - Physics 1959
Owen Chamberlain - Physics 1959
Willard Libby - Chemistry 1960
Melvin Calvin - Chemistry 1961
Maria Goeppert-Mayer - Physics 1963
Eugene Wigner - Physics 1963
Julian Schwinger - Physics 1965
Richard Feynman - Physics 1965
Hans Bethe - Physics 1967
Luis Alvarez - Physics 1968
James Rainwater - Physics 1975
Aage Bohr - Physics 1975 (worked on the project as consultant)
John van Vleck - Physics 1977
Val Fitch - Physics 1980
William Fowler - Physics 1983
Norman Ramsey - Physics 1989

Auch wenn ich viel von deutschen Wissenschaftlern, Ingenieuren und Technikern halte (besonders von denen vor dem Krieg), DAS haben sie bei weitem nicht hinbekommen.

Masse oder Klasse - das ist auch bei der Atombombe die Frage ;-)

nvf33 @, Freitag, 21.10.2016, 09:06 vor 3424 Tagen @ DT 5555 Views

Der Versuchsreaktor in Gottow von Diebner brachte keine stabile
Kettenreaktion zu stande. Wie auch? Nur Fermis Konzept aus Chicago mit
Graphitmoderator funktionierte bis zum Ende des Krieges.

Sprach's ex cathedra. Nun ja, ich denke doch, das eine gewisse Ambivalenztoleranz bei der Wahrheitsfindung notwendig ist...oder bist Du selbst Fermi <img src=" />?

...
Desweiteren: selbst wenn man mehrere kg Pu hätte, kann man damit noch
keine Fat Man Bombe bauen, die ja angeblich laut der hier im Forum
aufgestellten, unbelegten Behauptung von den Deutschen in Deutschland
(nicht Hans Bethe, Klaus Fuchs und andere in Los Alamos im Dienste der
Amis) geliefert sein soll.

Wenn Du meinen Beitrag genau liest oder auch Karlschs Buch, wirst Du erkennen, dass das dort auch nicht behauptet wurde.


...

Ich habe noch nie gehört, daß beim Uranprojekt in Deutschland diese
Zünd- und Explosionsprobleme gelöst wurden. ...

Das ist nun kein Argument.
Ich habe den Eindruck, dass Du Sympathie für die amerikanischen Großbemühungen hegst, zumindest von technischer Seite. Das ist ganz in Ordnung. Wer Bomben "Little Boy" oder "Fat Man" nennt, der offenbart seine Prioritäten. Fraglich ist nur, ob der Wille zur Größe und Masse auch echte Qualität produziert. Der allseits zugängliche Beweis für die Falschheit dieser Orientierung wird m.E. gerade ganz akut in der weltgeschichtlichen Wetterküche zusammengebraut.

Herzliche Grüße
nvf33

Rabulistik (mT)

DT @, Freitag, 21.10.2016, 09:31 vor 3424 Tagen @ nvf33 5633 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 21.10.2016, 09:35

Die übliche Rhetorik: wenn man sachlich nicht weiter weiß, diffamiert man den sachlichen Diskutanten.

Masse statt Klasse: eine kritische Masse ist nötig, um eine Kettenreaktion auszulösen, man kann diese Massen von einigen kg U235 oder Pu239 ausrechnen, und die brauchts halt, ansonsten läßt es die Physik nicht zu, egal ob man Deutscher oder Ami ist.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kritische_Masse

Man muß nicht Fermi sein, um das vorhersagen zu können, nur lesen können, und alle notwendigen Tatsachen, Neutronen-Wirkungsquerschnitte und Formeln sind in der freien Literatur und im Netz verfügbar.

"Little Boy" und "Fat Man" sind die allgemein anerkannten und bekannten Namen der ersten beiden über Städten eingesetzten Atombomben, wobei erstere das U235 Gun Design und die zweite das Pu239 hollow sphere mit explosive lenses Design beinhaltete. Die Nutzung dieser allgemein üblichen Namen hat nichts mit Sympathie für die Amis oder deren Großprojekte zu tun.

Interessant, wie eine sachliche Diskussion mit klaren Fragen, die nicht beantwortet wurden, auf eine rein spekulative und persönliche Ebene gezogen wurde...

Von mir oder von Dir?

nvf33 @, Freitag, 21.10.2016, 09:49 vor 3424 Tagen @ DT 5501 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 21.10.2016, 16:39

Die übliche Rhetorik: wenn man sachlich nicht weiter weiß, diffamiert man
den sachlichen Diskutanten.

Nein, eher bedauerlich. Ich würde mich freuen, wenn Du auch auf die sachlichen Antwortsanteile eingehst! Dafür ist durchaus noch Raum!

Masse statt Klasse: eine kritische Masse ist nötig, um eine
Kettenreaktion auszulösen, man kann diese Massen von einigen kg U235 oder
Pu239 ausrechnen, und die braucht's halt, ansonsten läßt es die Physik
nicht zu, egal ob man Deutscher oder Ami ist.

Nein, die Sache mit der kritischen Masse ist eine "urban legend". Das gleiche Ziel der selbsterhaltenden Kettenreaktion ist auch erreichbar durch hohe Kompression vermittels raffinierter Hohlladungsverschaltung. Damit lässt sich eine "arme, aber geniale Leute" - A-Bombe realisieren, und das ist auf deutscher Seite wohl passiert. Taktisch ein Erfolg, aber strategisch bedeutungslos, exakt wie die Raketentechnik. Ich hatte in meinem Physik-Studium auch immer wieder von der kritischen Masse gehört, aber es stimmt schlicht nicht unter allgemeinen Voraussetzungen oder alternativlos.

"Little Boy" und "Fat Man" sind die allgemein anerkannten und bekannten
Namen der ersten beiden über Städten eingesetzten Atombomben, wobei
erstere das U235 Gun Design und die zweite das Pu239 hollow sphere mit
explosive lenses Design beinhaltete. Die Nutzung dieser allgemein üblichen
Namen hat nichts mit Sympathie für die Amis oder deren Großprojekte zu
tun.

Wenn etwas "allgemein anerkannt" ist an der Sache mit den Atombomben, dann vor allem, dass es ein perverses Verbrechen ist, Leute zu töten, und erst recht solchen Waffen. Der Name "Fat Man" enthält nun einen Dreh, der eine willentliche Verharmlosung darstellt, und zwar von den Machern dieser Bomben. Das ist etwas, das bis heute beliebt ist bei den Amerikanern und anderswo, und ich halte das für verwerflich.

Interessant, wie eine sachliche Diskussion mit klaren Fragen, die nicht
beantwortet wurden, auf eine rein spekulative und persönliche Ebene
gezogen wurde...

Ja, aber mir scheint, Du fühlst Dich damit bestätigt. Ich überlasse es Dir herauszufinden, was genau Dir damit bestätigt wurde.

Grüße
nvf33

Urban legend (mT)

DT @, Freitag, 21.10.2016, 10:24 vor 3424 Tagen @ nvf33 5543 Views

"Kritische Masse ist eine urban Legend".
"Hohlladungsverschaltung".

[[la-ola]]

Lesen ist kein Wunschkonzert, bitte genau lesen

nvf33 @, Freitag, 21.10.2016, 13:01 vor 3424 Tagen @ DT 5448 Views

"Kritische Masse ist eine urban Legend".
"Hohlladungsverschaltung".

Wenn das alles ist, was Du gelesen hast, dann erübrigt sich der weitere Austausch. Die kritische Masse als unhintergehbare, alternativlose Voraussetzung für selbsterhaltende Kernzerfallskettenreaktion ist die "urban legend". Es gibt technische Mittel, diese "kritische Masse" erheblich zu vermindern, und das gleiche Ziel zu erreichen. Das war die Aussage.
Das ist ein Prinzip, das übrigens auch chemisch analog gilt, siehe z.B.:
https://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzpulver#Chemische_Reaktion
oder ganz allgemein:
https://de.wikipedia.org/wiki/Massenexplosiv
Daraus zu folgern, dass Silvesterböller unter 1kg Schwarzpulverladung nicht funktionieren, wäre vielleicht BILD-fähig, aber dennoch falsch.
NB: Ersetze "Hohlladungstechnik" durch "Verdämmung", damit ein Schuh daraus wird.
Klasse statt Masse, nicht wahr <img src=" />?

Grüße
nvf33

Hier sind möglicherweise ein paar Antworten enthalten.

Durran @, Donnerstag, 20.10.2016, 21:15 vor 3425 Tagen @ DT 6087 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 21.10.2016, 17:37

Die ganzen Projekte in den letzten Kriegswochen hatten sich ja nach Thüringen verlagert. Ob nun in Nordhausen, Kahla, Stadtilm oder dem Jonastal. Insbesondere bei Letzteren gibt es bis heute Mythen, Sagen und Tatsachen, die jeder Phantasie genügend Raum bieten.

Man kann sich, so wie ich selbst, Jahre damit beschäftigen und man tritt trotzdem auf der Stelle. Zuerst waren im April 1945 für ein paar Wochen die Amerikaner vor Ort im Tal, dann 40 Jahre die Russen und seit 1990 die Bundeswehr. Alles höchst geheim.

Die wildesten Gerüchte, Spekulationen und Verschwörungstheorien.

[image]

Kurz gesagt würde ich folgendes feststellen. Der technologische Vorsprung des dt. Reichs war so gewaltig, dass bis in heutige Tage Deutschland besetzt ist und bewusst sabotiert wird. Egal ob Russen oder Amerikaner. Sie haben nur ein Ziel. Deutschland darf nie wieder solch einen technologischen Vorsprung oder auch derartige geistige Ressourcen erreichen.

Die deutsche Forschung war führend auf der Welt und möglicherweise Jahrzehnte ihrer Zeit voraus.

Wäre doch alles so harmlos, würden die entsprechenden Akten nicht weitere 50 Jahre sicher verwahrt.

Eine Übersicht zu den Atombomben habe ich hier angefügt. Eine seriöse Zusammenstellung des von mir sehr geschätzten Jonastalvereins.

http://www.gtgj.de/index.php/archiv/berichte/452-was-ist-dran-an-hitlers-bombe

Hier sind keine Antworten enthalten. (mT)

DT @, Donnerstag, 20.10.2016, 21:35 vor 3425 Tagen @ Durran 5807 Views

Ich habe klare, objektive Fragen gestellt, und bekomme als Antwort nur "der Vorsprung der Deutschen war so groß, daß wir bis heute besetzt sind". Das ist eine Behauptung ohne Beleg. Und schon gar nicht beantwortet es die Frage, woher das Pu kommen sollte bzw. wie das notwendige U235 separiert werden sollte.

Die Kernspaltung wurde erst kurz vor dem Kriege entdeckt, und tut mir leid, auf dem Gebiet der Kernphysik und Kernchemie hatten die Amis aufgrund des Manhattan-Projekts und Milliardenaufwand seit dem Krieg die Nase vorn.

Die Russen konnten aufgrund ihrer eigenen cleveren Physiker und dank Spionen in Los Alamos wie Klaus Fuchs schnell aufholen.

Das erste Synchrotron in Deutschland wurde nach dem Krieg in den 1950er Jahren von Wolfgang Paul in Bonn gebaut. Das hatten die Amis dank Ernest Lawrence schon mehr als ein Jahrzehnt früher in Berkeley.

Weder Diebner noch andere deutsche Uranforscher haben nach dem Krieg behauptet, sie hätten einen kritischen Reaktor gehabt noch eine funktionierende Atommaschine oder gar Atombombe hingekriegt. Auch nicht Diebner oder Bagge.

Ich habe keine Antwort auf Deine Fragen.

Durran @, Donnerstag, 20.10.2016, 22:04 vor 3425 Tagen @ DT 5839 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 21.10.2016, 16:43

Wenn ich sie hätte, müssten große Teile der deutschen Geschichte neu geschrieben werden. Ich halte vieles für möglich, alles kann man sich nicht ausgedacht haben.

Ich bin der Meinung, Hitlers Wunderwaffe war die Atombombe. Wäre diese in New York City explodiert, so wäre der Krieg für Deutschland gewonnen. Einzig die Trägerrakete war noch nicht fertig, weil Peenemünde ausgelagert werden musste.

Aktuell werden Jonastal erneut Atombomben vermutet. Es geht's um 5 Atombomben.
Ja, die Sache bleibt spannend.


http://www.mdr.de/thueringen/mitte-west-thueringen/jonastal-atom-bomben-100.html

Aktuell? (mT)

DT @, Donnerstag, 20.10.2016, 22:29 vor 3425 Tagen @ Durran 5866 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 20.10.2016, 23:03

Der Zeitungsartikel ist von Anfang Juni 2016. Dann sollte nachgesehen werden. Jetzt ist Oktober. Nichts.

Wie schon beim Goldzug in Polen und wie beim "Rossi-Reaktor". Ich hab das nicht vergessen und abgewartet - und was kam - nichts.

Wenn ich das nächste Mal auf der A71 bei Arnstadt vorbeifahre, fahre ich ins Jonastal und schaue, ob das IRGENDWAS gesperrt ist. Ich sehe jedenfalls bei Google Maps nichts gesperrtes. Angeblich soll doch dort seit 1990 die Bundeswehr sitzen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Truppen%C3%BCbungsplatz_Ohrdruf

Und schweres Wasser, was man für die Operation des deutschen Reaktordesigns brauchte, war knapp, daher konnte man zB in Haigerloch den Reaktor nicht kritisch bekommen. Die Engländer und Amis hatten die Norsk Hydro Schwerwasseranlage sabotiert:

https://de.wikipedia.org/wiki/Norwegische_Schwerwasser-Sabotage#Vorbereitung_und_Sabota...

Auch das ein weiterer Mosaikstein, warum die Deutschen die Nase dabei nicht vorn hatten. Ohne die Ressourcen, die die Amis hatten, konnten auch die besten Wissenschaftler nichts ausrichten.

Wird dann erfolgreich sein, wenn Hitlers Flugscheiben entdeckt werden

Kurz_vor_Schluss @, Donnerstag, 20.10.2016, 17:42 vor 3425 Tagen @ Silke 6370 Views

In der Lazarettstadt Dresden konnte man von "Glück" sprechen, "nur"
konventionell und extrem uneffektiv (1 Tonne Bomben für 10 Tötungen)
zusammengebombt
worden zu sein.

Hallo Silke,
man konnte (und könnte auch weiterhin) in Dresden sogar noch sehr viel glücklicher werden, da die Opferzahlen in den Jahren nach dem zweiten Weltkrieg immer niedriger wurden.
Oh glückliches Volk! Oder Schwarm? Egal - die Lüge scheint im Kollektiv zu gedeihen. Bomber Harris, do it again!
Beste Grüße
K_v_S

--
Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen.
Karl Valentin

Keine Sorge. Den nächsten Krieg darf DE ganz alleine verlieren ;-)

sensortimecom ⌂ @, Donnerstag, 20.10.2016, 11:08 vor 3425 Tagen @ Otto Lidenbrock 7472 Views

Deutschland dort nicht wiederholt den ständig schwächelnden
Österreichern unter die Arme greifen müssen, die mit ihrer
Großspurigkeit und Arroganz diesen Krieg überhaupt ausgelöst hatten und
später nicht einmal in der Lage waren, ohne deutsche Unterstützung die
Serben zu besiegen, wäre an der Westfront ein schneller Sieg mit deutlich
geringeren Opferzahlen noch 1914 möglich gewesen.

Hintergründe des 1. Weltkrieges

Falkenauge @, Donnerstag, 20.10.2016, 10:26 vor 3425 Tagen @ Sundevil 7936 Views

Hintergrund:
Seit einigen Monaten frage ich mich, was war eigentlich der Grund dafür,
mit einer siegreichen Armee, den 1. Weltkrieg als Totalverlierer zu
beenden? Wieso sollte jemand einen Kapitulationsvertrag unterschreiben,
während seine Truppen tief im Feindessland stehen?

Bei der totalen Einkreisung und dem Eingreifen der USA in den 1. Weltkrieg war der Kampf aussichtslos. Eine Beendigung des Krieges, noch bevor feindliche Truppen auf deutschem Boden standen, war schon richtig.

Die Entente hat sich so benommen, wie in dem Film gezeigt wird. Aber die deutschen Politiker waren total unfähig. Niemals hätten sie diesen Vertrag, der ja kein Vertrag, sondern ein Diktat war, unterschreiben dürfen, trotz der Drohungen. Naiv hat man auch den Phrasen Woodrow Wilsons vom Selbstbestimmungsrecht der Völker vertraut.

Es gab eben einen unbedingten Willen, insbesondere in England, USA und Frankreich, Deutschland auszuschalten. Zu den langfristigen Vorbereitungen in England siehe hier und hier.

In allen 3 Weltkriegen ist Deutschland das wichtigste Puzzleteil. Da muss man sich fragen, was macht Deutschland so besonders? Wieso immer hier?

Siehe dazu:
http://quer-denken.tv/1273-george-friedman-stratfor-was-seine-rede-fuer-uns-bedeutet/

Deutschland ist nichts Besonderes

BestAger1966 @, Donnerstag, 20.10.2016, 11:06 vor 3425 Tagen @ Sundevil 7536 Views

Ein kleines Land mit überschaubarer Einwohnerzahl. Wirtschaftlich noch stark aber hoch verschuldet, militärisch ein Zwerg, politisch fremdbestimmt. Die Bevölkerung umerzogen, die Gesellschaft gespalten. Strategisch ein Spielball der zwei Mächte USA und Russland, als Spekulationsobjekt interessant für die Chinesen. Ein europäisches Japan.

Deutschland wird mittelfristig gemeinsam mit dem Rest Europas in der Versenkung verschwinden, genauso wie Russland. Die USA werden ihre Macht erhalten, die Chinesen ausbauen und zur neuen Nummer 1 in allen Disziplinen aufsteigen. Dem asiatischen Tiger gehört die Zukunft, ob uns das gefällt oder nicht.

Frank

--
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(: Immer schön locker bleiben :)
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Schön wäre es

Mephistopheles @, Datschiburg, Donnerstag, 20.10.2016, 11:57 vor 3425 Tagen @ BestAger1966 7285 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 20.10.2016, 12:08

Deutschland wird mittelfristig gemeinsam mit dem Rest Europas in der
Versenkung verschwinden, genauso wie Russland. Die USA werden ihre Macht
erhalten, die Chinesen ausbauen und zur neuen Nummer 1 in allen Disziplinen
aufsteigen. Dem asiatischen Tiger gehört die Zukunft, ob uns das gefällt
oder nicht.

Frank

wenn die Deterministen recht hätten und die Geschichte linear berechenbar wäre.

Genauso hätte ein Römer des Jahres 100 über Byzanz schreiben können, als Rom im Glanz seiner Macht stand und die Kultur Griechenlands am Zerfall war.
Habe aber so meine Zweifel. Das byzantinische Reich jeoch noch über 1.000 Jahre Bestand, nachdem das römische Reich längst untergegangen war.

Nur zur Erinnerung: Noch für 103 Jahren, im Jahre 1913, hätte kein Europäer es auch nur für denkbar gehalten, dass Europa 100Jahre später praktisch am Ende wäre. Zerstört nicht von den Barbaren, sondern vom neuen Rom tödlich geschwächt.

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Regno (USA), regnavi (Europa), regnabo (China)

BestAger1966 @, Donnerstag, 20.10.2016, 13:32 vor 3425 Tagen @ Mephistopheles 6770 Views

Das Rad des Schicksals dreht sich unaufhörlich.

Die Europäer regierten Jahrhunderte, die USA immerhin ein Jahrhundert und nun ist China am Zug. Das wird sich nicht aufhalten lassen. Die Chinesen stürmen mit einem Tempo und einer Rücksichtslosigkeit an die Spitze, dass einem Hören und Sehen vergeht. Wie lange sie oben sein werden, weiß natürlich niemand bzw. das hängt davon ab, wer nachkommt.


Frank

--
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(: Immer schön locker bleiben :)
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Kann das bitte schon morgen passieren? (mT)

DT @, Donnerstag, 20.10.2016, 13:39 vor 3425 Tagen @ BestAger1966 7112 Views

Raus mit den Amis, rein mit den Chinesen:

[image]

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Und Deutschland wird wieder aufblühen und die Geburtenrate wird ansteigen!

Nach dieser Statistik könnte das durchaus morgen schon der Fall sein. Trump oder Clinton ist das nicht irrelevant?

Mephistopheles @, Datschiburg, Donnerstag, 20.10.2016, 22:38 vor 3425 Tagen @ DT 6218 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 20.10.2016, 23:15

Raus mit den Amis, rein mit den Chinesen:

[image]

[image]

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[image]

[image]

Und Deutschland wird wieder aufblühen und die Geburtenrate wird
ansteigen!

Weil die Chinesen auch nichts wichtigeres zu tun haben alssich umDeutschlands unbewältigte Probleme zu kümmern.[[smile]] [[hüpf]]

Wenn man sich diese Statistiken ansieht, dann kommt es einem irgendwie irrelevant vor, ob jetzt Trump oder Clinton gewinnt.
Wir haben als Kolonie nur nicht den richtigen Blick für die wahren Verhältnisse.
Überholen ohne einzuhoen- das wollte Chrustschow. Die Chinesen haben es gemacht.

[image]
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/02/11/eu-ignoriert-warnungen-europas-st...

https://de.wikipedia.org/wiki/Stahlindustrie/Tabellen_und_Grafiken

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

@Mephistopheles

Rechtschreibkorrektur @, Freitag, 21.10.2016, 17:33 vor 3424 Tagen @ Mephistopheles 5350 Views

Weil die Chinesen auch nichts wichtigeres zu tun haben alssich
umDeutschlands unbewältigte Probleme zu kümmern.[[smile]] [[hüpf]]

Ich bin es langsam leid!

--
Beliebte Rechtschreibfehler

To be quite frank, I disagree

Sundevil @, Freitag, 21.10.2016, 16:42 vor 3424 Tagen @ BestAger1966 5402 Views

Sorry, konnte mir diese Anspielung nicht entgehen lassen [[zigarre]]

Ich denke schon, das Deutschland etwas besonderes ist. Welches andere Land hat sich nach dem 1. Weltkrieg so aus Schutt und Asche herausgearbeitet?

Nach dem 1. (!) Weltkrieg? Aus "Schutt und Asche"? (mT)

DT @, Freitag, 21.10.2016, 16:56 vor 3424 Tagen @ Sundevil 5388 Views

Was genau in Deutschland lag da in Schutt und Asche?

Erklärung eines Psychologen über die Rolle Österreichs und wie so ein Krieg meistens entsteht.

ebbes @, Donnerstag, 20.10.2016, 11:12 vor 3425 Tagen @ Sundevil 7557 Views

Österreich:

Österreich hat höhere Berge als Deutschland, ist also näher am Himmel und fühlt sich deshalb als was Besonderes.


Erklärung: Entstehung der Weltkriege:

Es gibt einen großen Dominator (1. und 2. Weltkrieg das britische Empire).
Ein vermeintlich Kleiner steigt auf (beides Mal Deutschland).

Der Große will seine Stellung behalten.
Er will aber nicht als Aggressor gelten, also stellt er dem Kleinen eine Falle.
Meistens fällt der Kleine darauf rein. Da er ja schon einiges geleistet hat und sich nicht auf der Nase herumtanzen lassen will.
Der Krieg liegt aber meistens mehr im Interesse des Großen.
Denn je länger er wartet, umso höher steigt der Kleine und die Gefahr einer Niederlage wird größer.

Aber Putin hat das Spiel erkannt.
Er schaltet langsam die Hitze im Topf hoch (Türkei als Freund, Militärübungen mit China, Indien und auch Ägypten) und wartet bis der Frosch (USA - Schulden) verbrennt.

Ob die Friedensangebote an die USA ehrlich gemeint sind oder nicht, das kann nur er beantworten.

Gruß

ebbes

--
Jedes blinde Huhn, das an der Börse einmal erfolgreich war, denkt gleich, es sei ein Adler.

Fast OT - fesche Russinnen für Hasso und alle anderen Uniformliebhaber.

ebbes @, Donnerstag, 20.10.2016, 11:50 vor 3425 Tagen @ ebbes 8270 Views

Im Thread geht es ja um Weltkriege.

Irlmaier sagt voraus, dass uns die Russen (im 3. Weltkrieg) besetzen.

Dann sollten wir auch wissen, was uns erwartet.

https://youtu.be/FFYPAfpGVKU

Kann man nicht meckern.

Gruß

ebbes

--
Jedes blinde Huhn, das an der Börse einmal erfolgreich war, denkt gleich, es sei ein Adler.

This video is private. Und zu Irlmaier:

SevenSamurai @, Donnerstag, 20.10.2016, 20:24 vor 3425 Tagen @ ebbes 6115 Views

Irlmaier redet IMHO nicht von besetzen, sondern von angreifen.

Und dann werden die Amis Chemiewaffen einsetzen, in einem Streifen über Österreich, der Tschechei und über den Neuen Bundesländern.

Fast alle DORT werden sterben oder erkranken, sagt er.

--
Zitat des Jahres: "We have put together I think the most extensive and inclusive voter fraud organization in the history of American politics."

It's a big club, and you ain't in it.

Darf ich als Deutscher leider nicht gucken... ersatzweise dieser alte russische Gassenhauer?

Hasso, Donnerstag, 20.10.2016, 21:02 vor 3425 Tagen @ ebbes 6253 Views

bearbeitet von Hasso, Donnerstag, 20.10.2016, 21:23

Hallo ebbes,
diese "russischen Besatzerinnen" wären für mich auch voll akzeptabel und highly welcome!
Den Putin können die gerne mitbringen[[freude]]
https://www.youtube.com/watch?v=5h_LRqVhpqU

Wann kommen die nun endlich mal hier an Land?

Leider war Putins wunderschöne IL-96 heute morgen um 3.00 Uhr wieder mit viel Triebwerks-Musik "gen Osten" unterwegs[[sauer]]
Der russ. Captain hat vermutlich für die schlafenden Berliner ordentlich "Extra-Gas gegeben"... DANKE @Broesler[[top]]
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=417453

Gute Nacht
Hasso

Jetzt sollte es gehen! (oT)

ebbes @, Freitag, 21.10.2016, 11:27 vor 3424 Tagen @ Hasso 5446 Views

- kein Text -

--
Jedes blinde Huhn, das an der Börse einmal erfolgreich war, denkt gleich, es sei ein Adler.

Psychologe - ist dieses Berufsbild nicht eine Erfindung der Österreicher und Österreichs einziger Beitrag zum Weltkulturerbe?

Mephistopheles @, Datschiburg, Samstag, 22.10.2016, 06:36 vor 3423 Tagen @ ebbes 5225 Views

Österreich:

Österreich hat höhere Berge als Deutschland, ist also näher am Himmel
und fühlt sich deshalb als was Besonderes.


Erklärung: Entstehung der Weltkriege:

Es gibt einen großen Dominator (1. und 2. Weltkrieg das britische
Empire).
Ein vermeintlich Kleiner steigt auf (beides Mal Deutschland).

Der Große will seine Stellung behalten.
Er will aber nicht als Aggressor gelten, also stellt er dem Kleinen eine
Falle.
Meistens fällt der Kleine darauf rein. Da er ja schon einiges geleistet
hat und sich nicht auf der Nase herumtanzen lassen will.
Der Krieg liegt aber meistens mehr im Interesse des Großen.
Denn je länger er wartet, umso höher steigt der Kleine und die Gefahr
einer Niederlage wird größer.

Da fehlt noch noch einer.
Und zwar ein Dritter, der den "Kleinen" dazu provoziert, den "Großen" überhaupt herauszufordern, was dieser von sich aus lieber unterlassen hätte.

Das Kalkül des Dritten ist klar: Gewinnt der "Kleine" wider Erwarten, dann kann sich der Dritte anhängen und als Mitbeteiligter die Früchte mit einfahren.
Verliert der "Kleine", dann bekommt dieser die Dresche und der Dritte verkrümelt sich schnell und mimt den Unschuldigen.

Aber Putin hat das Spiel erkannt.
Er schaltet langsam die Hitze im Topf hoch (Türkei als Freund,
Militärübungen mit China, Indien und auch Ägypten) und wartet bis der
Frosch (USA - Schulden) verbrennt.

Ob die Friedensangebote an die USA ehrlich gemeint sind oder nicht, das
kann nur er beantworten.

Die USA können ihre Friedensangebote gar nicht ernst meinen, Frieden wäre nämlich der sofortige Untergang der USA.

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Deutsche Niederlage 1918

Rotweintrinker @, Donnerstag, 20.10.2016, 16:18 vor 3425 Tagen @ Sundevil 6876 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 20.10.2016, 16:51

Jetzt bin ich auf die Phoenix Spielfilm Doku: "Gewaltfrieden - Die
Legende vom Dolchstoß und der Vertrag von Versailles"
, gestoßen.

Diese erklärt zumindest die Umstände die zur Kapitulation geführt
haben,

Wie beruhigend, dass das Fernsehen uns erklären kann, wie es zu der Niederlage unseres Landes kam, die bis heute katastrophal nachwirkt.

Kleinere Richtigstellungen sind allerdings angebracht:

Der deutsche Soldat blieb während des gesamten Krieges unbesiegt, und als es zum Waffenstillstand kam, stand kein einziger feindlicher Soldat auf deutschem Boden.
Russland war besiegt und zum Teil von deutschen Truppen besetzt. Der Zweifrontenkrieg endlich beendet.

Trotz der Kriegserklärung der USA (1917) wäre dem Gegner ein Überwinden des Rheins bei den damaligen Waffensystemen (stärkere Defensiv- als Offensivwaffen) auf Jahre nicht möglich gewesen. Das hat selbst Churchill in seinen Memoiren zugegeben.

Der deutsche Generalstab hat fehlerlos gearbeitet und wird heute noch bei der Ausbildung amerikanischer Offiziere als Vorbild herangezogen.

Um zu erklären, wie es dennoch zu dem kam, was hier in Frage steht, bedarf es eines Ausfluges in die Katakomben der Geschichte. Der wiederum ist nur möglich
in einem freien Land.

Voltaire oder wollt ihr nicht?

burakumin @, Sonntag, 23.10.2016, 14:47 vor 3422 Tagen @ Rotweintrinker 5000 Views

Der wiederum
ist nur möglich
in einem freien Land.

Sei gegrüßt, Rotweintrinker!

Mit Verlaub, aber das ist Unsinn. Als belesener Mensch hast Du sicherlich von Voltaire, Swift, und zahlreichen anderen gehört und gelesen.

Unsere Freiheit ist auch kein Zufallsfund unserer Vorfahren, den diese etwa beim Nasenbohren gemacht haben.

Wie wärs, wenn Du einfach eine fiktive Geschichte erzählst. Es gibt Literatur, die Szenarien beschreibt, in einem Paralleluniversum sozusagen, wo bestimmte historische Ereignisse anders verlaufen sind. "The Man in the High Castle" ist ein Buch, welches eben gerade von Amazon zu einer Serie verfilmt wurde. Das ganz besondere Novum dieser Geschichte sind böse Nazis! Die gab es bisher noch nie in Hollywood. [[freude]]

Als Anregung könntest Du doch eine fiktive Geschichte in einem Paralleluniversum erzählen, in dem z.B. das kleine Volk der Finnen, bestehend aus lediglich 6 Millionen Landsleuten, im Jahr 1913 die Macht ergriffen hat. Z.B. in den Vereinigten Staaten.

Beste Grüße

burakumin

--
Ein bisschen Spaß muß sein! Dann kommt das Glück von ganz allein! Drum singen wir tagaus und tagein - ein bisschen Spaß muss sein!

Unsinn

Rotweintrinker @, Montag, 24.10.2016, 12:05 vor 3421 Tagen @ burakumin 5006 Views

Mit Verlaub, aber das ist Unsinn.

Lieber burakumin,

jetzt bin ich aber echt geknickt. Dein Urteil, verbunden mit Deinen Empfehlungen, wie ich daraus das Beste noch machen kann, ist vernichtend.

In der Regel gehört zwar zu einem Urteil eine Urteilsbegründung, aber die glaubst Du, Dir großzügig ersparen zu können. Warum sachlich argumentieren, wenn es auch polemisch geht?

Bleibt also die Frage: Kannst Du meine Sachaussagen sachlich widerlegen?
Wenn ja, bin ich gespannt. Wenn nein, bitte keine Polemik.

Es grüßt
rwt

Missverständnis

burakumin @, Montag, 24.10.2016, 13:27 vor 3421 Tagen @ Rotweintrinker 5016 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 24.10.2016, 13:37

Bleibt also die Frage: Kannst Du meine Sachaussagen sachlich widerlegen?
Wenn ja, bin ich gespannt. Wenn nein, bitte keine Polemik.

Grüß Dich, Rotweintrinker!

Deine Sachaussagen kann ich weder widerlegen (bin nicht qualifiziert), noch möchte ich das. Im Gegenteil! Mein "Urteil" ist lediglich als Hinweis zu verstehen, wie sich "ein Ausflug in die Katakomben der Geschichte in einem unfreien Land" gestalten liesse.

Es war quasi eine Aufforderung an Dich, mehr über dieses Thema aus Deiner Sicht zu berichten. Mit anderen Worten: es interessiert mich!

Dieses Mißverständnis rührt wahrscheinlich daher, dass ich meinen Beitrag lediglich auf diesen einen Satz bezogen habe (wie auch zitiert):

Der wiederum
ist nur möglich
in einem freien Land.

Du nimmst fälschlicher Weise an, dass mein "Unsinn" sich auf Deinen ganzen Beitrag bezieht und das ist nicht so. Im Gegenteil.

Beste Grüße

burakumin

--
Ein bisschen Spaß muß sein! Dann kommt das Glück von ganz allein! Drum singen wir tagaus und tagein - ein bisschen Spaß muss sein!

Kurzfassung

burakumin @, Montag, 24.10.2016, 13:58 vor 3421 Tagen @ Rechtschreibkorrektur 4968 Views

l̶i̶e̶s̶s̶e̶ ließe.
M̶i̶ß̶v̶e̶r̶s̶t̶ä̶n̶d̶n̶i̶s̶ Missverständnis

Genau verkehrt herum. :-)

Das ist so ungefähr meine Lebensgeschichte in sieben Wörtern.

("Er hat sich aber stets bemüht!") [[freude]]

--
Ein bisschen Spaß muß sein! Dann kommt das Glück von ganz allein! Drum singen wir tagaus und tagein - ein bisschen Spaß muss sein!

apropos Voltaire

Rotweintrinker @, Montag, 24.10.2016, 17:39 vor 3421 Tagen @ burakumin 4902 Views

"Will man Geschichte der Wahrheit entsprechend aufschreiben,
muss man in einem freien Land leben."
Voltaire

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Wandere aus, solange es noch geht.