Nicht schlecht ;)
Ich war auch schon immer strikt gegen eine Berufsarmee, weil das alles nur Söldner sind, die für ihr Gehalt alles tun. Wirklich alles, genau wie die Polizei, die einem erzählen wollen, dass sie ja eigentlich gerne was anderes tun würden, als auf Pegida-Domonstranten einzuprügeln, aber das ja halt nicht geht...
Solange das für die Politik hingehauen hat und man sich keine Gedanken machen musste, dass das Militär strikt hinter einem steht, haben sich alle gefreut in den Parteien. Jetzt merken sie, dass ihnen das Personal fehlt, um selbständig überhaupt noch irgendwas bewerkstelligen zu können, sie international zur Lachnummer werden, da kommen die ersten Rufer zurück, die die Wehrpflicht einfordern. Von mir aus gerne. Dann kommen wenigstens wieder normale Menschen in den Besitz einer Wumme und anderem Wehr-Gerät und man hätte wieder Menschen mit Gewissen auf Seiten der Streitkräfte.
Ein Bekannter von mir ist schon zum dritten Mal in Afghanistan und er weiß ganz sicher auch, dass ich ihn allein deswegen schon für ein Mega-Arschloch halte.
Ein Soldat mit Soldatengesetz und Grundgesetz und ein wenig Eier in der Hose würde den Einsatz ablehnen.
Gruß
stocksorcerer
P.S.: Mein aktiver Dienst ist 30 Jahre her und das war zu einer Zeit, in der man blauäugig in Sachen Bundeswehr und NATO noch von "Heimatverteidigung" reden konnte, wenn man keinen politischen Weitblick hatte. Ich habe bei der Marine noch die Wintex mitgemacht, die dann abgebrochen wurde, weil damals noch nicht alles ging.