Hausordnung / Hausverbot / Öffentlichkeit herstellen mit minimalem Aufwand

Ötzi, Sonntag, 16.10.2016, 13:33 (vor 3430 Tagen) @ Beo23516 Views
bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 16.10.2016, 13:37

Wenn es nicht in der Hausordnung der Sportanlage verboten ist, ist es

erlaubt.

Das denke ich auch - und glaube nicht, dass es ausdrücklich verboten ist.
Das werde ich noch überprüfen. Aber, die Hausmeister haben sicher einen
gewissen Spielraum, "für Ruhe und Ordnung" im Hause zu sorgen.

Oder Gegenbeschwerde einlegen.


Ich müsste mich wohl mit juristischen Mitteln wehren (denn die Stadt ist
rot-grün), was ich mir nicht leisten kann. Habe ja auch keinen
Rückhalt bei den jungen Männern in unserem Verein erfahren
. Die
finden nichts dabei .. was mich verunsichert.

Hallo Beo2,

Frag einfach am besten beim nächsten Mal die Hausmeister nach der Hausordnung, falls sie nirgendwo aushängt. Wenn da nichts drinsteht, könntest du mit Bezug darauf die Beschwerden einfach ignorieren und abwarten, ob sie den Mut haben, dir tatsächlich ein Hausverbot auszusprechen aufgrund ihres "Spielraums". Ich bin kein Jurist, aber ich würde vermuten, dass ein nur mündlich ausgesprochenes Hausverbot unwirksam ist. Für das schriftliche Hausverbot brauchen sie dann deine Adresse, und müssen eine Begründung formulieren, das macht Mühe, und birgt für die Stadt das Risiko der Prozesskosten, wenn sie gegen Dich verlieren. Dass du nicht dagegen klagen wirst, wissen die ja nicht. Etwas Öffentlichkeit kann auch nicht schaden, du könntest zum Beispiel die Oppositionsparteien im Stadtrat über den Sachverhalt in Kenntnis setzen, das kostet nicht allzu viel Zeit und Mühe. Eventuell auch Beschwerde beim Vorgesetzten der beiden Hausmeister. Solche Verwaltungsangestellten sind nicht unbedingt völlig mit Rot-Grün auf Linie. Früher hätte man noch empfohlen, die "örtliche Presse einzuschalten", aber das kann man heutzutage wohl vergessen. Und die Alternativen Medien sind für solche nicht ganz so spektakulären Fälle wie deinen nicht so gut geeignet. Für einen nationalen Aufreger in den alternativen Medien gibt es einfach zu wenig her.
Ach ja, und ein schriftliches Platzverbot wegen nacktem Oberkörper wäre doch dann ideal, um es im Internet zu verbreiten. Je alberner die Begründung, desto größer dann der Shitstorm.


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