Gift in Luftballons?

software-engineer, Samstag, 15.10.2016, 16:48 (vor 3430 Tagen)6536 Views
bearbeitet von unbekannt, Samstag, 15.10.2016, 17:08

Eine Bekannte von mir muss nach einem Lungenfunktionstest auf ärztlichen Rat täglich einen Luftballon aufblasen, um ihre Lunge zu stärken.

Ich habe mich daraufhin umgesehen und dabei zahlreiche Warnungen entdeckt, dass Luftballons häufig gefährlich hohe Konzentrationen Krebs erzeugender Nitrosamine enthalten, die man beim Aufblasen auf folgende Weise in den Körper aufnehmen kann:

• Durch Kontakt des Mundspeichels und der Mundschleimhaut mit dem Luftballon
• Durch die beim Aufblasen rückströmende schadstoffbelastete Luft aus dem Luftballon

Siehe hierzu:

https://www.greenpeace.de/sites/www.greenpeace.de/files/greenpeace__luftballons_1.pdf

Ein Verkäufer von Luftballons gibt zwar an, dass die von ihm verkauften Produkte geprüft sind:

"Laut vorliegendem Zertifikat des TüV Rheinland wird zertifiziert, dass die Ballons den Prüfkriterien des PROOF Kriterienkataloges für Spielzeug (Stand 10/2009) entsprechen. Wenn Sie genauere Informationen möchten, dann wenden Sie sich bitte an den Hersteller BELBAL."

Ich weiß jedoch nicht, wie weit diese Aussage mit der real existierenden Wirklichkeit übereinstimmt ...

Auf der Seite von Belbal habe ich dieses Zertifikat gefunden, von dem ich keine Informationen zur Seriösität und Glaubwürdigkeit besitze:

Belbal-Zertifikat

Kennt jemand der Gelbes-Forum-Leser eine vertrauenswürdige Quelle für "medizinische Luftballons"? Denkbar wäre auch ein Mundstück als Aufblashilfe für Luftballons (evtl. mit Einwegventil), bei dem der Mund nicht mit dem Luftballon und mit der Luft im Luftballon in Kontakt kommt?

--
Wenn man beim Programmieren Fehler macht, dann meckert der Compiler.


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