Es weiß halt keiner, wann es losgeht....

Woolloomooloo, Mittwoch, 12.10.2016, 21:03 (vor 3433 Tagen) @ CalBaer2114 Views
bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 13.10.2016, 17:44

1918 war der erste Weltkrieg zu €nde und die Hyperinflation war dann 1923.

Den Euro gibt es seit 2002. Griechenland ist dann 2007/2008 kollabiert.

Dann der EZB-Chef. Vom stabilen Niederländer (verkürzte Dauer) über den schon nicht mehr so stabilen Franzosen bis zum Lira-Italiener. Fehlt als Krönung noch zuletzt der Grieche.

Draghi macht es auch nicht nicht jahrelang, sondern erst ein Jahr.

Hier eine kleine Meldung vom März:

Draghi druckt eine Billion pro Jahr

Nach der EZB-Sitzung vom 10. März sollten sich Anleger noch einmal genau anschauen, wie aggressiv die neuen Maßnahmen Draghis sind. Mit zwei Wörtern gesagt: Sehr aggressiv. Draghi hat das Anleihenkaufprogramm auf 80 Mrd. Euro aufgestockt – also 960 Mrd. Euro pro Jahr. Bei einer Wirtschaftsleistung der Euro-Zone von rund 10,3 Billionen Euro entspricht das Gelddrucken 9,3 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung. Damit übertrifft Draghi selbst seine „Vorbilder“ von der US-Notenbank. Der Ex-Chef der Fed Ben Bernanke hatte in „Spitzenzeiten“ 85 Mrd. Dollar pro Monat gedruckt. Das waren „nur“ sechs Prozent der Wirtschaftsleistung. Das Drucken von 85 Mrd. war zwar ein Nettowert, weil Bernanke gleichzeitig auslaufende Anleihen umgeschichtet hat. Selbst wenn man das aber einrechnet, belief sich das Drucken aber „nur“ auf 7,3 Prozent der Wirtschaftsleistung. Wenn man es lange genug macht, verfehlt es seine Wirkung dennoch nicht. Innerhalb weniger Jahre ist die Bilanzsumme der Fed um horrende 3,6 Billionen auf 4,5 Billionen Dollar nach oben geschossen. Seit dem Ende von QE3 im Oktober 2014 steht nun die Bilanzsumme bei 4,48 Billionen stabil. Draghi ist der Fed aber hart auf den Spuren. Gegenüber September 2008, also der Pleite von Lehman Brothers, hat sich die Bilanzsumme der EZB auf 2,9 Billionen Euro verdoppelt – Tendenz stark steigend.


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