Strom aus dem Höllenschlund

Inventor ⌂ @, Bradenton, Mittwoch, 12.10.2016, 18:31 vor 3432 Tagen 8678 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 12.10.2016, 18:42

Wie versprochen, lernt ihr auch meine neueste Erfindung kennen:

Erstes Hydroelektrisches/Geothermisches Großkraftwerk 20 km unter der Erde
Von Diplom Physiker Wolfhart Willimczik

Jeder ist schon einmal mit einer Zahnradbahn gefahren. Jetzt stellen Sie sich vor, Sie fahren in den Gotthard Tunnel mit einer Neigung von etwa 30°. Nur das Summen der elektromagnetischen Wirbelstrombremsen ist zu hören. Schon nach der ersten Stunde Fahrzeit wird es deutlich wärmer, wovon Sie in ihrer gut klimatisierten Kabine natürlich nichts merken. Irgendwann kommen Sie zu dem tiefsten Kraftwerk der Welt. An dem zischenden Geräusch erkennen Sie, dass in den Rohren sich etwas mit hoher Geschwindigkeit und hohem Druck bewegt. Sie steigen aus und fahren in einem kleinen – ebenfalls drucksicheren – Elektrobus in einen erleuchteten und gut klimatisierten horizontalen Tunnel, bis Sie zum tiefsten Hotel der Erde für Intranauten gelangen.

Man kann wählen zwischen dem „deep view“ oder dem billigeren „hot rock“. Da Sie tief unter die Erdoberfläche gereist sind, sind Sie jetzt ein Intranaut statt Astronaut. Hotel und Restaurant sind gleichzeitig eine Rückzugskammer im Falle von Unfällen und sind hermetisch abgeschlossen. Der Luftdruck wird nicht wie in einem Flugzeug erhöht, sondern durch riesige Lüfter auf etwa Meeresniveau abgesenkt. Durch die dicken Sicherheitsscheiben leuchtet Ihnen ein farbenfrohes Panorama entgegen – ein See mit einem Wasserfall am Ende. Es ist der tiefste See der Erde – im wahrsten Sinne des Wortes. Der Reiseführer erklärt: In diesen Rohren kommt das Frischwasser mit 2000 bar bzw. 1000 bar Druck an und speist die Hochdruckturbinen, die wiederum die Stromgeneratoren antreiben.

Das dicke Stromkabel befindet sich innerhalb einer Frischwasserleitung. Damit wird es auf erträgliche Temperaturen gekühlt. Aus den Turbinen fließt das Wasser in diesen See. An dem kleinen Wasserfall sehen Sie, dass er ständig überläuft. Er stürzt noch einmal einige Kilometer in die Tiefe, wo das Gestein 1000° hat und gräbt sich langsam immer tiefer in das Gestein. Es ist der tiefste Wasserfall der Erde – im wahrsten Sinne des Wortes. An dem Dampf erkennen Sie, dass das Wasser als Dampf zurück kommt. Es steigt immer weiter hinauf, bis in eine Höhe von etwa 10 km – unserer Troposphäre – und regnet wieder herab. Wir fangen es aber schon vorher in Rohren auf, bevor es wieder ganz unten ist. So kann das Wasser auf dem Weg nach unten wieder Druck aufbauen. Damit erzeugen wir nur noch 1000 bar Druck, aber es reicht für die Hochdruckturbinen immer noch, um einige Gigawatt an Strom zu erzeugen...
Dafür brauchen wir nichts von der Außenwelt. Es würde auch noch funktionieren, wenn oben eine neue Eiszeit angebrochen wäre. Wir haben unser eigenes Wetter.

Nach einer kleinen Erfrischung werden Sie und der Rest der Reisegruppe zum eigentlichen Kraftwerk gebracht. Der Reiseleiter erklärt: Mit einer Leistung von 1 GW könnte es den alten Kernkraftwerken Konkurrenz machen. Den Wasserfall haben wir nur heute Ihnen zu Ehren angestellt. Normalerweise wird das aus den Wasserturbinen kommende Wasser mit einem Restdruck von etwa 250 bar in das heiße Gestein injiziert. Der entstehende Dampf wird durch einen schweren Deckel im unteren teil des Tunnels gehalten und durch eine Hochdruckleitung dann zu den starken Dampfturbinen geleitet, wo der meiste Strom erzeugt wird. Damit der Deckel durch den hohen Dampfdruck nicht raus in den Weltraum fliegt (siehe Edward Teller), brauchen wir eine Wassersäule von 2 km über dem Deckel. Diese haben wir mit dem Wasserfall gerade wieder aufgefüllt, nachdem wir die Reparaturarbeiten beendet hatten.

Wenn die Dampferzeugung wieder angeworfen wird, steigt der Dampf aus den Turbinen im Tunnel nach oben und kommt als Regen wieder runter und kann wieder verwendet werden. Die Leute, die über uns wohnen, sehen nichts von diesem Kraftwerk. Es kommt nur ein starkes Stromkabel aus der Erde.

--
Wolfhart Willimczik - Physicist
Florida
https://hardballsite.wordpress.com/
watermotors@hushmail.com
http://www.wolfhartindustries.com/
http://www.youtube.com/user/InventorWillimczik


Die Einen sehen Probleme - die Anderen Lösungen

Genial...

Woolloomooloo @, Mittwoch, 12.10.2016, 18:34 vor 3432 Tagen @ Inventor 6161 Views

erinnert mich entfernt an Perry Rhodan....

oilprice.com meldet

Inventor ⌂ @, Bradenton, Samstag, 15.10.2016, 16:44 vor 3429 Tagen @ Woolloomooloo 3760 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 15.10.2016, 17:23

oilprice.com meldet

(Hier geht es darum, die Erdwärme aus größeren Tiefen zu nutzen.)
Die USA könnten 32 Millionen mal mehr geothermische elektrische Energie erzeugen, wenn sie nur tiefer kämen.
Die USA erzeugen im Moment 100 000GW/h im Jahr; sie könnten aber 3.2 Trillionen mit geothermischer Wärme erzeugen...

In „Scientific America“ bemängelt man: Stellt man die Turbinen aber auf der Oberfläche der Erde auf würde man mindestens 1/3 der Energie verlieren.
„…This looses at least a third of the available power.”
For efficient power generation, you need several hundred degrees C of temperature difference. up to 600 or 800 degrees C is good.
(In meiner Skizze stehen 800°)

China macht in dem Wettrennen mit.
Die Niederlande wollen so 50 % ihres Strombedarfs decken.
Aus Deutschland hört man: Nichts

by the way:
Sie sind der einzige hier, der den Wert meiner Erfindung erkannt hat. Respekt!

Gruß aus Florida

--
Wolfhart Willimczik - Physicist
Florida
https://hardballsite.wordpress.com/
watermotors@hushmail.com
http://www.wolfhartindustries.com/
http://www.youtube.com/user/InventorWillimczik


Die Einen sehen Probleme - die Anderen Lösungen

Verwegenheit ist eine Zier

Ankawor, Mittwoch, 12.10.2016, 21:28 vor 3432 Tagen @ Inventor 5462 Views

Logisch habe ich keine Einwände. Mit den Drücken und Temperaturen würde ich deine Gastfreundschaft da unten allerdings abschlagen.

Andere träumen davon, die Menschheit auf den Mars umzusiedeln. Dein Traum erscheint mir wesentlich sinnvoller und machbarer.

Zum Strom aus der Erde

Inventor ⌂ @, Bradenton, Mittwoch, 12.10.2016, 22:41 vor 3432 Tagen @ Ankawor 5339 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 12.10.2016, 23:35

Logisch habe ich keine Einwände. Mit den Drücken und Temperaturen würde
ich deine Gastfreundschaft da unten allerdings abschlagen.

Andere träumen davon, die Menschheit auf den Mars umzusiedeln. Dein Traum
erscheint mir wesentlich sinnvoller und machbarer.

Der Temperaturanstieg soll etwa 33°C für einen Kilometer sein. Unten war noch keiner...Man hält einfach dort an, wo es gerade noch erträglich erscheint. 20 km ist ein Extremwert; wahrscheinlich geht es in manchen Gegenden schon unter 10 km.

Dass ich die beiden Rückzugsgebiete für die Arbeiter "Hotels" nenne, hat einen Grund. Die Betreiber würden - fürchte ich - ihnen vielleicht nur einen kleinen dunklen Raum zur Verfügung stellen, wie es vielen verschütteten Bergleuten gegangen ist. Wenn man es aber als Hotel ausstattet, haben sie allen Komfort um z.B. ein Erdbeben auszusitzen. Mit vielen Gästen würde ich nicht rechnen. Aber viele kaufen sich auch heute schon ein Ticket, nur um einmal wenige Minuten im Weltraum zu schweben. Also wer weiß, vielleicht kann man so sogar etwas davon mit verrückten Gästen finanzieren...

Ach so - ganz zufällig können auch Diamanten an den Felswänden glitzern, wenn man an der richtigen Stelle bohrt.

Ein Szenario wäre z. B., dass sich Gestein in dem langen Tunnel löst und runter rollt...Das landet zwar im Wasser, trotzdem sollte man dem aus dem Wege gehen.
Kameras und Sensoren im Tunnel würden Alarm schlagen und man hätte wertvolle Sekunden aus dem Wege zu gehen.
Das wäre aber ein "Polterabend" im wahrsten Sinne des Wortes. Da fällt mir ein, ein Pastor wird auch eingestellt, weil verrückte Paare, die "tiefste Gefühle" zeigen wollen, sich da unten trauen lassen wollen. (Kommt schon wieder Geld rein.)

--
Wolfhart Willimczik - Physicist
Florida
https://hardballsite.wordpress.com/
watermotors@hushmail.com
http://www.wolfhartindustries.com/
http://www.youtube.com/user/InventorWillimczik


Die Einen sehen Probleme - die Anderen Lösungen

Mein hydroelektrisch-geothermales Kraftwerk

Inventor ⌂ @, Bradenton, Donnerstag, 13.10.2016, 02:36 vor 3432 Tagen @ Inventor 5060 Views

[image]
Fig.1
Kann jemand eine bessere Zeichnung machen?
Der Text ist leider englisch, aber leicht zu verstehen. Ich denke das ist kein Problem.

Ultra deep hydroelectric/geothermal power plant

By Physicist Wolfhart Willimczik


ABSTRACT

This invention consists mainly of a long sloped tunnel, a deep hydroelectric/geothermal power plant and hot rocks transforming water into steam. Advanced tunnelling machines are able to reach lengths and depths never possible before with the old drilling method.
The drop height of the water for the hydroelectric power plan is for instance over 10 km and the gained water pressure over 1000bar feeding special high pressure water turbines or big hydraulic water motors driving again generators. After passing the water turbines the water is pressed with a rest pressure of about 250bar into hot rocks generating high pressure overheated steam for steam turbines in a range of gig watts. Then the steam rises up in the sloped tunnel as in a chimney, cools down, condensate to water and starts the entire process again. That’s all.
This circulation for generating electrical energy deep under ground is sustainable, even during an ice age with a minimum of human intervention. It is most environmentally friendly and can be build in any country making them more independent from oil.

Referring to FIG 1, there is shown a schematic cross section of the entire creation, but the drawing is not true to scale.
There is a 50 km long tunnel 1 like the Gotthard tunnel, but with a slope of 30°.
At a maximal deepness of about 20 km – depending on the local temperature – is a power plant with many turbines in horizontal tunnels 2 and 3. Even deeper is a smaller branch 4 of the main tunnel made by remote controlled tunnel machines. The region 13 of the pores hot rocks is un-cooled over 800° C , but will get cooler if pressure water is injected through the pipe 14 and an array of nozzles 9. The hot pressurized steam is collected in the lower portion of the tunnels 1 and 4. A heavy cover 19 separates the hot steam from the rest of the tunnels. Water will fill up a portion of the tunnel over the cover. This helps to lock the cover down against hot steam of about 200bar pressure. At a thickness of 2 km water would be a balance. There is a pipe connecting both deep sees for spill over. All 3 water bodies have the same level. To lower the water level there is an extra pump 24 to press the water into the hot pressurized region back in the circulation. This pump runs only if needed. The condense water from above has enough pressure to penetrate the hot rocks even with the detour over the water turbines 8.
The power plant can go on generating electricity only with the water in the own deep sees. If the condensation in the long tunnel is complete, no water from above is necessary any more.
The process is very simple. Firstly clean water from a river 6 is getting through a screen 5 and runs without any pump through an about 50 km long pipe 7 gaining gravitational pressure of about 2000bar at a deepness of 20 km feeding the high pressure water turbines 8 or water hydraulic motors (Wolfhart Principle). With a rest pressure of about 250bar the water is running through the pipe 14 and is injected with nozzles 9 into hot rocks 13 where the water is changed into steam and collected under the cover 19. A pipe 18 feeds the steam turbines 12 with about 170bar at 580° C - each generating about 250 MW electricity like the SST900 from Siemens. They are 11 m wide and fit in the tunnels. They drive down on a rack railway very slowly. Good brakes are essential, otherwise the heavy load will run down in the hot rocks and never seen again.
The workers or intranauts respectively must work in the beginning under 2bar pressure and in a hot environment. They look like astronauts in their cooling suits. They must be brought slowly back to the surface like divers from a 20 m water depth or they stay in the deep “hotels” for days. There are cooled areas with normal pressure in the horizontal tunnels, but there will be a steamy and wet ride back home on the rack trail in cabins. To stop the steam production would mean to shut down the steam turbines. Therefore, a second tunnel could be made or one tunnel will be divided in sections for water, steam and people.
After passing the steam turbines the steam rises up in the tunnel and cools down. At last it will condense in a heat exchange system 10 close under the surface of the earth 11. The condense water will be collected and runs down again a long pipe and feeds first the water turbines again and then it is changed into steam again. In the best-case scenario no water from the river is necessary any more. It is a closed sustainable circulation as in nature. The deep tunnel has it’s own weather system. There are no big pumps necessary.
Not 100% of the water can be recaptured under the heat exchanger 10, but in different heights other water collecting stations can be installed. For instance the water from a 10 km height runs down in an extra pipe and enters an extra turbine still running with 1000bar instead with 2000bar static pressure.
The air pressure down there is about 2bar – like in a tire of a car or 20 Meter under Water. Therefore, strong hermetic doors 17 close the horizontal tunnels up. There is only a small tunnel connecting both for the intranauts going around the sloped tunnel. It could be made also only one horizontal tunnel, but 2 are better for redundancy. A comfortable climate is made behind these doors. Temperature and pressure are lowered. The electrical power cables are placed inside the cool water pipes for cooling purposes in the hot regions. All walls are cooled by fresh water in pipes 16 from above. A small see 15 holds fluctuations in temperature down. There is even a kind of hotel “Deep View” 20 for intranauts – contrary to astronauts - with a view of the bright illuminated small see and another “hotel” called “hot rock” 21. It is also a shelter for the workers in an emergency with all live supporting things. It can be extra hermetic closed. For redundancy every important installation is doubled. In time most work is done by robots or remotely.
If the tunnelling machine is driven by water hydraulic motors and everything is totally water-cooled it can drill in hot layers – even under water. The tunnelling machines 22 and 23 remain on the grounds of the tunnels and go further if needed and still running.
The predictions are made after about 100 years experience with this technology. It will work already at much lower deepness, but not that efficient.
The simplest way would be to let the water run down permanently and let the steam come up to the power station on the surface of the earth as it is done in smaller versions without tunnelling. Some heat loss will occur for the steam in the wide long tunnel. For injecting the water in the hot rocks there is no water pump necessary, because the tunnel brings the low air pressure to the rocks below. There is building up a low-pressure zone in the rocks surrounding the tunnel or shaft.

Gruß aus Florida
Wolfhart

--
Wolfhart Willimczik - Physicist
Florida
https://hardballsite.wordpress.com/
watermotors@hushmail.com
http://www.wolfhartindustries.com/
http://www.youtube.com/user/InventorWillimczik


Die Einen sehen Probleme - die Anderen Lösungen

Funktioniert so nicht

Leserzuschrift @, Freitag, 14.10.2016, 14:56 vor 3430 Tagen @ Inventor 3887 Views

> After passing the steam turbines the steam rises up in the tunnel and cools down. At last it will condense in a heat exchange system 10 close under the surface of the earth 11.

Die Wärmeleitfähigkeit von Erdreich und Gestein ist nicht besonders hoch (Größenordnung: 1/100 der von Kupfer). Die Tunnelwände würden sich durch die Kondensationswärme rasch über den Siedepunkt hinaus aufheizen. Nicht umsonst stehen neben Kraftwerken Kühltürme, die die Abwärme an die Atmosphäre abgeben.

Grob gerechnet: Wärmeleitfähigkeit von Granit = 3,5 W/(m*K); mit einem angenommenen Temperaturgradienten im Gestein von 3 K/m käme man auf eine Wärmetransportfähigkeit von etwa 10 W je Quadratmeter Tunneloberfläche. Das ergäbe bei einem Tunneldurchmesser von 30 Metern gerade einmal 1 kW je Meter Tunnellänge, die radial in das Gestein abgegeben werden können.

Die ganze Tunnelkonstruktion ähnelt einer Heatpipe eingebettet in ein wärmeisolierendes Medium. Es würde sich deshalb (fast) im gesamten Tunnelsystem die Temperatur des heißen Endes (mehrere 100 °C) einstellen, selbst dann, wenn der Wärmeaustauscher (10) "irgendwie" die gesamte Abwärme nach draußen schaffen könnte.

Falsch verstanden

Inventor ⌂ @, Bradenton, Freitag, 14.10.2016, 15:18 vor 3430 Tagen @ Leserzuschrift 3973 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 14.10.2016, 16:07

> After passing the steam turbines the steam rises up in the tunnel and
cools down. At last it will condense in a heat exchange system 10 close
under the surface of the earth 11.

Die Wärmeleitfähigkeit von Erdreich und Gestein ist nicht besonders hoch
(Größenordnung: 1/100 der von Kupfer).
Grob gerechnet: Wärmeleitfähigkeit von Granit = 3,5 W/(m*K); mit einem
angenommenen Temperaturgradienten im Gestein von 3 K/m käme man auf eine
Wärmetransportfähigkeit von etwa 10 W je Quadratmeter Tunneloberfläche.
Das ergäbe bei einem Tunneldurchmesser von 30 Metern gerade einmal 1 kW je
Meter Tunnellänge, die radial in das Gestein abgegeben werden können.

Wenn man den Tunnel noch wärmeisoliert - z.B. mit den Hitzekacheln vom Shuttle - und mit Eis die Luft kühlt, kommt man auf angenehme 28° zum Leben unter Tage, so wie es in Südafrika bereits gemacht wird.
Es gibt auch noch andere Methoden zur Kühlung. "Heatpipe" war ein gutes Stichwort. Man bedenke nur dass man unten kostenlose Drücke von einigen Hundert Bar von der Gravitation geliefert bekommt. Damit kann man etwas anfangen! Damit kann man nicht nur alle Werkzeuge mit Wasserhydraulikmotoren betreiben...
Der Tunnel dient nicht zur Dampferzeugung.
Die findet viel tiefer statt,wo der Temperaturgradient viel höher ist, also weg von den Menschen oder Intranauten.
Dort wird eine große Oberfläche durch viele kleine Tunnel und durch Fracking erzeugt. Das ist alles nicht neu. Neu ist nur, dass ich den heißen Teil abdeckeln und durch eine dem Dampfdruck entsprechende Wassersäule sichern will. Die Leute da unten sehen also gar keinen Dampf.
Bei einem Dampfdruck von 200bar ist die Wassersäule 2km lang/hoch.
Der Deckel ist außerdem ebenfalls wärmeisoliert, damit sich das Wasser nicht zu sehr erwärmt. Kleinere Dampfschwaden (Nebel) kann es aber geben. Das system hat sein eigenes Wetter...

--
Wolfhart Willimczik - Physicist
Florida
https://hardballsite.wordpress.com/
watermotors@hushmail.com
http://www.wolfhartindustries.com/
http://www.youtube.com/user/InventorWillimczik


Die Einen sehen Probleme - die Anderen Lösungen

Möglicherweise kann einer von uns beiden kein Englisch...

Leserzuschrift @, Samstag, 15.10.2016, 13:10 vor 3429 Tagen @ Inventor 3602 Views

Also Deine Aussagen schienen mir recht eindeutig:

>>> Then the steam rises up in the sloped tunnel as in a chimney, cools down, condensate to water and starts the entire process again.

Übersetzt: Der Dampf steigt im geneigten Tunnel auf wie in einem Schornstein, kühlt sich ab, kondensiert zu Wasser und der Zyklus beginnt von vorn.


>>> After passing the steam turbines the steam rises up in the tunnel and cools down. At last it will condense in a heat exchange system 10 close under the surface of the earth 11. The condense water will be collected and runs down again a long pipe and feeds first the water turbines again ...

Übersetzt: Der heiße Dampf steigt im oberen Teil des Tunnels auf und kühlt sich ab. Schließlich kondensiert er am Wärmeaustauscher knapp unter der Erdoberfläche. Das kondensierte Wasser wird aufgefangen und über ein Rohr erneut durch die Wasserturbinen geleitet.


> Wenn man den Tunnel noch wärmeisoliert - z.B. mit den Hitzekacheln vom Shuttle - und mit Eis die Luft kühlt, kommt man auf angenehme 28° zum Leben unter Tage, so wie es in Südafrika bereits gemacht wird.

Es geht mir doch überhaupt nicht um das "Hotel".


> Es gibt auch noch andere Methoden zur Kühlung.

Kühlung heißt: Wärme abtransportieren. Und dann stellt sich die Frage: wohin?

In Deiner Zeichnung befindet sich der Wärmeaustauscher ziemlich weit oben, und das bedeutet, dass sich der ganze tieferliegende (Haupt-)Tunnel mindestens auf den Siedepunkt des Wassers aufheizt.

Nehmen wir einen Wirkungsgrad der Dampfturbinen von 50 % an, dann heißt das, dass für jedes erzeugte MW elektrischer Leistung ein MW Wärmeenergie irgendwie "entsorgt" werden muss. Und zwar nach den Dampfturbinen im oberen Teil des Tunnels.

Um die ganze Abwärme unterirdisch durch Wärmeleitung in das Gestein abgeben zu können, bräuchtest Du nach meiner groben Schätzung etwa 1 km Tunnel je Megawatt elektrischer Leistung. Wie willst Du dann in den Gigawatt-Bereich kommen?


> {Dampferzeugung} ... Dort wird eine große Oberfläche durch viele kleine Tunnel und durch Fracking erzeugt.

Fracking kannst Du vergessen.
Bei den von Dir angepeilten Temperaturen ("The region 13 of the pores hot rocks is un-cooled over 800° C") ist das Gestein zäh-pastös und nicht mehr spröde.

Möglicherweise kann einer von uns beiden nicht einmal die einfachsten Dinge verstehen

Inventor ⌂ @, Bradenton, Samstag, 15.10.2016, 14:49 vor 3429 Tagen @ Leserzuschrift 3605 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 15.10.2016, 15:32

Ich habe wirklich viel Geduld bewiesen. Mir wurden hier schon schlimme Dinge an den Kopf geworfen, wie die besten Hitzekacheln vom Shuttle, die plötzlich
keine dauernde Hitzedämmung mehr sind, wenn ich sie verwenden will etc.
Das hier nun ist die Krönung.
Sind Sie wirklich so dumm oder wollen Sie nur provozieren?

Kühlung heißt: Wärme abtransportieren. Und dann stellt sich die Frage:
wohin?

Von der Dampfdruck-Kurve hat er noch nichts gehört?
Jedes Kind weiß, wie schnell (in wenigen Zentimetern) sich der Dampf aus dem kochenden Wasser von 100° abkühlt. Hausfrauen halten sogar ihr Gesicht über den Kochtopf mit kochendem Wasser und verbrennen sich nicht.
Wo ist die Wärme nun hingegangen? Ist sie mystischer Weise verschwunden?
Wenn Sie es immer noch nicht schnallen. Probieren Sie es vielleicht einmal selber. Sie haben also noch nie erlebt, dass sich expandierende Gase abkühlen.
Sie wollen offenbar gar nichts verstehen und nur provozieren.
Dgl. mit dem "gummierten Gestein".

"Positiv", der sich hier sehr negativ geäußert hat, sagt:
"Der technische Grundverstand sagt mir, dass sich massive Spannungen aufbauen, wenn ich durch Energieentnahme punktuell abkühle."

Wie also soll ich im "Gummi" "Spannungen" aufbauen?
Hier in diesem Faden wurde nur ein Unsinn auf einen anderen gestapelt.
Kein Wunder, dass man jetzt Intelligenz auf ganz anderen Planeten sucht.

Man sollte nur die erste Antwort stehen lassen. Alles andere löschen.
Oder andere Physiker müssten mir zu Hilfe eilen. Ich kann die andauernden Angriffe auf physikalische Grundgesetze nicht alleine abwehren!
Physiker an die Front!

Die Turmuhr schlug grad Mitternacht,
da bin ich aus dem Schlaf erwacht.
In der Finsternis - da war ein Loch,
so groß es war gefiel's mir doch.
Aber was umsäuselt so grauenvoll mein Ohr?
Es ist der Höllenchor!
Der Teufel selber kommt – oh habt Erbarmen!
Er grinst so frech - will meine Seele haben.

Und was ist des Unglücks einz’ger Grund?
Der verdammte Höllenschlund!

--
Wolfhart Willimczik - Physicist
Florida
https://hardballsite.wordpress.com/
watermotors@hushmail.com
http://www.wolfhartindustries.com/
http://www.youtube.com/user/InventorWillimczik


Die Einen sehen Probleme - die Anderen Lösungen

Scheint so

Leserzuschrift @, Sonntag, 16.10.2016, 13:58 vor 3428 Tagen @ Inventor 3488 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 16.10.2016, 15:26

Kühlung heißt: Wärme abtransportieren. Und dann stellt sich die Frage: wohin?

> Jedes Kind weiß, wie schnell (in wenigen Zentimetern) sich der Dampf aus dem kochenden Wasser von 100° abkühlt.

Ja. Sobald der Dampf ins Freie gelangt und sich mit Luft bei Zimmertemperatur vermischt.
Jede Hausfrau weiß aber auch, dass der Dampf innerhalb eines zugedeckten Kochtopfes seine 100°C behält - genau wie in Deinem Tunnel.


> Wenn Sie es immer noch nicht schnallen. Probieren Sie es vielleicht einmal selber.

Sehr gute Idee. Das würde ich auch Dir empfehlen.
Bastel doch mal ein Modell des Tunnels, z.B. im Maßstab 1:100.

Man nehme: einen Kochtopf o.ä. mit einem 3 cm großen Loch im Deckel, in dieses Loch wird passgenau ein 3 cm dickes und 5 m langes Rohr im Winkel von 30° gesteckt.
Anschließend schüttet man so lange Erde auf, bis das Rohr vollständig eingebettet ist. Alternativ kann man das Rohr mit einer dicken Wärmeisolierung umgeben.

Dann die Heizung einschalten, Dampf erzeugen und warten (gegebenenfalls Wasser nachfüllen). Nach ein, zwei Tagen sollte sich ein Gleichgewicht eingestellt haben. Wetten, dass man dann im Rohr durchgängig um die 100°C misst?


> Hausfrauen halten sogar ihr Gesicht über den Kochtopf mit kochendem Wasser und verbrennen sich nicht.

Hmm. Wenn ihnen ihre Lunge lieb ist, sollten sie den heißen Dampf besser nicht einatmen...


> Oder andere Physiker müssten mir zu Hilfe eilen.

Was bringt's, wenn Du darauf allergisch reagierst?

Die Energie unter uns (im Erdinnern) ist praktisch unerschöpflich. Warum wird da nicht mehr investiert? Gibt es politische Gründe?

BerndBorchert @, Donnerstag, 13.10.2016, 09:12 vor 3431 Tagen @ Inventor 4580 Views

Windräder und Sonnenkollektoren sind doch Kindergarten gegen diese Energie da unten.

Diese giftigen Sonnenkollektoren überall in Deutschland - in Algerien würde es sich wenigstens lohnen.

Die Ausbeutung der Erdhitze hätte praktisch keine ökologischen Konsequenzen, oder? Außer dass es an der Oberfläche wärmer würde - aber das Weltall schluckt das schon, oder?

Bernd Borchert

Probleme, wohin man auch schaut

Positiv @, Donnerstag, 13.10.2016, 09:51 vor 3431 Tagen @ BerndBorchert 4772 Views

Hallo Bernd,

Die Ausbeutung der Erdhitze hätte praktisch keine ökologischen
Konsequenzen, oder?

diesen Spruch habe ich bisher bei jeder neuen Technologie gehört...

Außer dass es an der Oberfläche wärmer würde - aber
das Weltall schluckt das schon, oder?

Meinst Du das ernst? In Mitteleuropa würde ich es natürlich begrüßen, wenn die durchschnittliche Atmosphärentemperatur kontinuierlich steigt, so + 10 Grad im Mittel wären mir recht. Bedauerlicherweise würde das größere Regionen des Planeten unbewohnbar machen und dann stehen die Klimaflüchtlinge vor der Tür. <img src=" />

Aber mal im Ernst: Die technologischen Probleme bei solch tiefen Bohrungen sind gewaltig, 13 km Tiefe hat noch niemand geschafft.

"...Tiefe von 12.262 Metern. Die Bohrung musste in dieser Tiefe abgebrochen werden, weil dort unerwartet hohe Temperaturen von 180 °C anstatt der erwarteten 100 °C angetroffen wurden."

"Die Temperatur zehn Kilometer unter der Erdoberfläche beträgt mit 210 °C viel mehr als erwartet; die Wärme resultiert wahrscheinlich aus der natürlichen Radioaktivität im Gestein."

Ganz so einfach und unproblematisch, wie es klingt, ist das nicht.

Beste Grüße,

Positiv.

Eine russische Bohrung vor fast 30 Jahren war der letzte Versuch? Angeblich Radioaktivität?

BerndBorchert @, Donnerstag, 13.10.2016, 10:02 vor 3431 Tagen @ Positiv 4759 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 13.10.2016, 14:41

Russische Bohrung 1989 - das stell ich mir von der Technik her vor wie einen DDR-Trabbi.

Kann man man das nicht nochmal versuchen? Und zwar richtig.

Radioaktivität wäre natürlich ein echtes Problem. Was ist der Stand? Ist es im Erdinnern radioaktiv? Überall?

Kann man mit 100 oder sogar 180 Grad nicht schon eine Menge anfangen? Ggfs. sogar ein Kraftwerk antreiben?

Bernd Borchert

Momentaner Stand

Positiv @, Donnerstag, 13.10.2016, 10:14 vor 3431 Tagen @ BerndBorchert 4854 Views

Radioaktivität wäre natürlich ein echtes Problem. Was ist der Stand?
ist es im Erdinnern radioaktiv? überall?

Momentaner Stand der Erkenntnisse: Die Hitze im inneren Erdkern entsteht durch den radioaktiven Zerfall von Elementen und ist der Motor für die Bewegungen im Erdinneren, für die gewaltigen Kräfte, die uns in Form von Erdbeben oder Vulkanausbrüchen bedrohen, uns aber auch Energie liefern.

Kann man mit 100 oder sogar 180 Grad nicht schon eine Menge anfangen?
ggfs. sogar ein Kraftwerk antreiben?

Ja, macht man z.B. in Island im großen Stil. Wobei ich einen großen Unterschied sehe, ob man "von allein" aufströmende Wärme nutzt, oder vorsätzlich punktiert.

Der technische Grundverstand sagt mir, dass sich massive Spannungen aufbauen, wenn ich durch Energieentnahme punktuell abkühle.

Dass dabei der Schacht kollabiert, wäre die mildeste vorstellbare Konsequenz.

Am Ende meines Links steht noch dieser Satz: "Im Jahr 2011 wurde im Sakhalin-I-Projekt dieser Rekord noch übertroffen. Das Bohrloch Odoptu OP-11 erreichte eine Länge von 12.345 m"

Grüße, P.

Zum Thema Radioaktivität eine einfache Frage: Ist Lava radioaktiv? (oT)

BerndBorchert @, Donnerstag, 13.10.2016, 10:26 vor 3431 Tagen @ Positiv 4541 Views

- kein Text -

Hier wird...

Positiv @, Donnerstag, 13.10.2016, 10:40 vor 3431 Tagen @ BerndBorchert 4699 Views

die Meinung vertreten, dass Lava nicht radioaktiv ist, weil sie nur als Fluid eines Wärmetauschers fungiert.

Ein Geologe könnte die Frage sicher fundierter beantworten.

Grüße, P.

Kommt mir vor, als wenn Radioaktivität ein schnelles Totschlagargument gegen Geothermieenergie ist, und zwar ein unberechtigtes

BerndBorchert @, Donnerstag, 13.10.2016, 11:46 vor 3431 Tagen @ Positiv 4360 Views

Was mich wieder auf die Frage bringt: könnte es politische Gründe geben, dass Geothermie nicht intensiver gefördert wird?

Passt es den Grünen nicht? Passt es den großen Energieerzeugern nicht? Passt es den Erdölkonzernen nicht?

Passt es den fundamentalen Christen nicht, dass man die Hölle anbohren will?

Bernd Borchert

Der Wikipedia Eintrag ist eine Katastrophe, nur Fachbegriffe https://de.wikipedia.org/wiki/Geothermie

Ausnahmen bestätigen die Regel

Positiv @, Donnerstag, 13.10.2016, 10:43 vor 3431 Tagen @ BerndBorchert 4622 Views

Klick.

"Auffällig für die Vulkanologen war jedoch der hohe Urangehalt in den Restingolitas. Eine Urananreicherung mit Werten zwischen 30 bis 40 ppm (Gramm pro Tonne) im weißen Kern der Restingolitas. Noch nie wurde auf und um die Kanarischen Inseln solch ein Gestein mit einer so hohen Radioaktivität nachgewiesen oder gefunden."

Man könnte ja mal anfangen…

Orlando ⌂ @, Donnerstag, 13.10.2016, 10:23 vor 3431 Tagen @ BerndBorchert 4494 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 13.10.2016, 14:39

... zu versuchen, mit dem warmen Wasser, das im Ruhrgebiet ohnehin ständig abgepumpt werden muss, zu heizen.

Wenn sich die Intelligenz dann weiter entwickelt (also, falls), könnte man dann sukzessive aktiv tiefer gehen.

Bohrung mit Mercedestechnik statt Trabbi

Mephistopheles @, Datschiburg, Donnerstag, 13.10.2016, 10:53 vor 3431 Tagen @ BerndBorchert 4623 Views

Russische Bohrung 1989 - das stell ich mir von der Technik her vor wie
einen DDR-Trabbi.

Kann man man das nicht nochmal versuchen? und zwar richtig.

http://www.vfmg-weiden.de/ktb.htm
Das war der deutschen Einheit, es gab also noch keine Merkelphysik und man wird den Ergebnissen woh trauen können.

Leider wurde aber auch in dieser Tiefe nicht das Erdöl gefunden, das nach der Theorie von der abiotischen Entstehung des Erdöls dort hätte vorhanden sein müssen.

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Vergesst die alte Bohrtechnik - vergesst Radioaktivität

Inventor ⌂ @, Bradenton, Donnerstag, 13.10.2016, 12:53 vor 3431 Tagen @ Mephistopheles 5030 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 13.10.2016, 13:52

Russische Bohrung 1989 - das stell ich mir von der Technik her vor wie
einen DDR-Trabbi.

Gruß Mephistopheles

Ich sehe, dass die Diskussion leider abgerutscht ist.
Vergesst die alte Bohrtechnik.
Kennt ihr nicht die modernen Tunnelbohrmaschinen, mit denen der Gotthard-Tunnel gebohrt wurde?

Vergesst Radioaktivität
Wenn ihr richtig gelesen habt, ist oben ein Deckel drauf, da kommt überhaupt nichts raus.

Vergesst Lava So tief bohren wir nicht.
Auch die Wärme bleibt in der Erde! Sie wird nur aus heißen Gebieten in kältere transportiert. Aber es ist kein Vulkan!
[image]

Diese Maschinen haben schon mit 30° Neigung gearbeitet.
Die Dampfturbinen gibt es mit 750 MW Leistung. Die brauchen aber Dampf mit etwa 500° und 200 bar - deshalb müssen wir so tief gehen. Nur eine solche Turbine ersetzt über 1000 Windmühlen. Wenn man erst mal unten ist, kann man weiter bohren und so viele Turbinen anschließen wie man will. 10 GW sind durchaus vorstellbar bei 10 kleineren Tunneln am Ende, die weit genug auseinander sind, dass sie sich nicht gegenseitig die Wärme wegnehmen.
Die Technik ist also vorhanden!

Wir könnten sofort anfangen zu bohren!

--
Wolfhart Willimczik - Physicist
Florida
https://hardballsite.wordpress.com/
watermotors@hushmail.com
http://www.wolfhartindustries.com/
http://www.youtube.com/user/InventorWillimczik


Die Einen sehen Probleme - die Anderen Lösungen

Womit bohren?

Positiv @, Donnerstag, 13.10.2016, 15:02 vor 3431 Tagen @ Inventor 4437 Views

Hallo Inventor,

ich finde den Thread durchaus spannend, kann nicht erkennen, was hier abgerutscht ist.

Eine praktische Frage hätte ich noch: Mit welchem Material willst Du den Bohrkopf bestücken? Dort unten ist das Gestein ziemlich heiß - wie verhindern wir exorbitanten Verschleiß des Bohrwerkzeuges? Oder alternativ: Wie soll der Bohrkopf gekühlt werden?
Dass Tunnelbohrer auch in vergleichsweise flachem Gestein gelegentlich auf unerwartete Hindernisse stoßen - was die Baustelle dann auf Monate lahmlegt - ist sicher bekannt. Was macht man, wenn der Bohrer in 5 km Tiefe festgeht?

Bitte sieh all meine Fragen und Einwände nicht als "das-geht-niemals" Polemik sondern als ernsthafte Fragen von jemandem, der versucht sich vorzustellen, wie man das umsetzen könnte.

Beste Grüße, Positiv.

Fast alles wurde beim Gotthard-Tunnel schon getested (und wieder: Vortext gelöscht vom Moderator)

Inventor ⌂ @, Bradenton, Donnerstag, 13.10.2016, 15:28 vor 3431 Tagen @ Positiv 4528 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 13.10.2016, 15:53

"Abgerutscht" war er insofern, dass Dinge ins Feld geführt wurden, die es hier überhaupt nicht gibt.

1. Radioaktivität: Ein Kohlekraftwerk fördert ständig natürliche Radioaktivität an die Oberfläche. Sobald dieses Kraftwerk läuft, wird nichts mehr gefördert. Selbst der Dampf bleibt im Tunnel. Natürliche Radioaktivität bleibt dort, wo sie ist. Meine Idee geht völlig weg von jeglicher Radioaktivität. Das Thema sollte also gegessen sein.

2. Die alte Bohrtechnik ist völlig unfähig für ein solches Projekt. Der Bohrkopf baumelt am langen Gestänge, das Drehmoment muss über 10 km übertragen werden. Das muss ausschlackern. Um den Bohrkopf zu reparieren, muss man das ganze Gestänge von 10 km heraus ziehen... Also vergiss es.

Alle Probleme, auch das Steckenbleiben, hatte man beim Gotthard-Tunnel. Die Ingenieure haben alle Probleme gelöst. Die Zähne werden direkt am Ort gewechselt. Männer kriechen in den Bohrkopf und wechseln sie. Die ersten Kilometer gibt es also gar keine neuen Probleme.
Bis man so tief ist, dass es warm wird, kann man neue Maschinen entwickeln, die dann mit Wasserhydraulikmotoren angetrieben werden und mit dem austretenden Wasser alles nass spritzen. (Ich habe selbst einen Wasserhydraulikmotor erfunden und entwickelt, der selbst in einem Feuer noch laufen würde.) Die ganze Umgebung kühlt sich ab.

Die Maschinen arbeiten jetzt schon fast ganz alleine. Ich denke, dass man sie aus der Ferne steuern kann. Wenn es noch heißer wird, sind Roboter so weit, dass sie auch Reparaturen ausführen können. Die Tunnelbohrmaschinen arbeiten so lange, bis sie wegschmelzen und dort liegen bleiben. Dann hat man die gewünschten Temperaturen, die man für ein Großkraftwerk braucht und muss nicht mehr tiefer gehen.
Das sind Dinge, die ich in den nächsten hundert Jahren kommen sehe, aber nur, wenn wir heute anfangen. Sonst passiert es eben nie.

--
Wolfhart Willimczik - Physicist
Florida
https://hardballsite.wordpress.com/
watermotors@hushmail.com
http://www.wolfhartindustries.com/
http://www.youtube.com/user/InventorWillimczik


Die Einen sehen Probleme - die Anderen Lösungen

Mach es doch selbst! Geld ist genug da.

Ulli Kersten, Heinsberg, Donnerstag, 13.10.2016, 16:26 vor 3431 Tagen @ Inventor 4303 Views

Außer ein paar nebensächlichen Bedenken hat hier bisher noch keiner dein Ding widerlegt, und es hat auch keiner versucht. Ich bin mal gespannt, ob da noch was kommt. Schade, dass der User Crisismaven nicht mehr da ist, der hätte da bestimmt was zu sagen.

Du brauchst einen Riesengeldbetrag, dass ist schon klar. Auf der anderen Seite gibt es aber eine Riesenmenge von Menschen, die nicht wissen, wohin mit dem Geld. Das ist nicht ironisch gemeint. Wer z. B. Geld geerbt hat, kann es nicht zur Bank bringen und steht ratlos da.

(Mir ging es ähnlich. Ich habe nun ein - viel kleineres - Projekt in Tourismus/Sport in der Pipeline und vor kurzem mal bei einschlägigen Organisationen angetestet, wie groß das Beteiligungsinteresse von möglichen Investoren ist ... und das ist so groß, dass ich es jetzt auf den Weg bringe.)

Wenn du diesen Leuten eine Gelegenheit anbietest, ihr Geld gewinnbringend in deiner Idee anzulegen, werden sie dir dankbar sein, vermute ich mal.

Auch wenn es ein großes Unterfangen ist, ist es nicht unmöglich. Investoren finden, ein paar fähige Leute als Projektmanager und für Public Relations, und los.

Du schreibst: "Das sind Dinge, die ich in den nächsten hundert Jahren kommen sehe, aber nur, wenn wir heute anfangen."

Richtig! Aber nicht "wir" müssen anfangen, sondern DU. Einer muss es in die Hand nehmen. Guck den Elon Musk an mit seiner wiederverwendbaren Rakete. ER treibt das Ding voran, nicht die Regierung oder sonstige Mitarbeiter, sondern ER. Dass ihm nun viele helfen, ist eine andere Sache, aber der Antrieb kommt immer erstmal von einer Person.

--
Impf-frei und gesund

...und wer möchte gern in dieses Projekt investieren?

Inventor ⌂ @, Bradenton, Donnerstag, 13.10.2016, 16:48 vor 3431 Tagen @ Ulli Kersten 4240 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 13.10.2016, 17:18

Richtig! Aber nicht "wir" müssen anfangen, sondern DU. Einer muss es in
die Hand nehmen.
aber der Antrieb kommt immer erstmal von einer Person.

Richtig - eine Idee entsteht in einem Gehirn.
Wenn ich in den USA geboren wäre...
Leider ist Zersetzung stärker als jede Idee. Niemand antwortet mir, auch Musk nicht.
Aber ich kann ja mal die Gretchenfrage stellen: Wer würde denn investieren?
Hier sind doch die Leute mit Geld alle versammelt…

--
Wolfhart Willimczik - Physicist
Florida
https://hardballsite.wordpress.com/
watermotors@hushmail.com
http://www.wolfhartindustries.com/
http://www.youtube.com/user/InventorWillimczik


Die Einen sehen Probleme - die Anderen Lösungen

Nein, so geht es nicht

Ulli Kersten, Heinsberg, Donnerstag, 13.10.2016, 17:17 vor 3431 Tagen @ Inventor 4245 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 13.10.2016, 17:27

Ich will hier nicht den residenten Motivator spielen, aber nochmal kurz dazu:

Du schreibst:

"Wenn ich in den USA geboren wäre...
Leider ist Zersetzung stärker als jede Idee. Niemand antwortet mir, auch Musk nicht."

Wenn ...
leider ...
niemand ...

Es ist vollkommen scheixxegal, wo du geboren bist.

Die Zersetzung ist die größte Gefahr. Ich habe einmal eine Veranstaltung beim Stielau-Pallas besucht und als Hauptaussage ist bei mir hängen geblieben: Frag nie andere!

Andere würden das nicht können, was du vorhast, und deshalb ziehen sie auch dich runter. Sie versuchen, sich zu erhöhen, indem sie dich "erniedrigen".

Lass dich auch durch den Einwand unten mit der Geologie und dem Kaugummi nicht entmutigen. Bestimmt hat er Recht, aber das ist für dich jetzt nicht relevant

Auch dafür kann es eine Lösung geben. Allerdings nicht, wenn du heute Abend vor dem Kamin drüber nachdenkst, wie das Kaugummigestein deinen Tunnel verformt, sondern wenn du deinen Tunnel vor dir siehst und dir sicher bleibst, dass auch dafür eine Lösung gefunden wird. Die brauchst du nicht heute Abend noch zu finden. We cross the bridge, when we get there.

Und warte nicht auf die Antwort vom Musk. Der kümmert sich um seine Rakete. Warum soll er überhaupt mehr als deine Betreffzeile lesen?

Und hat er seine Tesla-Idee aufgegeben, weil das selbstfahrende Auto ein paar Leute in den Tod geschickt hat? Ich habe nichts davon gehört.

Edison hat 11.000 Versuche gemacht, seine Glühlampe zum Leuchten zu bringen. Jeden Tag musste er das Gemecker seiner Frau hören: Arbeite mal was normales, verdien' endlich Geld, usw.

Also: Dran bleiben!.

--
Impf-frei und gesund

Die Sache ist durchdacht - auch mit dem "weichen Gestein"

Inventor ⌂ @, Bradenton, Donnerstag, 13.10.2016, 17:40 vor 3431 Tagen @ Ulli Kersten 4186 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 13.10.2016, 17:47

Es ist vollkommen scheixxegal, wo du geboren bist.

Leider nicht. Ich bin bis heute durch das BLKA ein "staatlich geprüfter Spion", weil ich aus dem Osten kam. Dem antwortet keiner.
https://hardballsite.wordpress.com/

Lass dich auch durch den Einwand unten mit der Geologie und dem Kaugummi
nicht entmutigen. Bestimmt hat er Recht, aber das ist für dich jetzt nicht

Also: Dran bleiben!. relevant


Nein - er hat nicht Recht. Die Tunnelwände sind wie ein Stück Erdoberfläche, die man nach unten bringt, die kühlt sich schon von alleine ab und das Gestein wird wieder hart. Schneller geht es mit Wasserkühlung.
Ich habe die Sache durchdacht. Er wirft mir nur die schlechten Bohrergebnisse an den Kopf, die man mit der alten Bohrtechnik hatte, und die ich vollständig verworfen habe!
Viel bessere Argument wäre gewesen: Wenn man dem Gestein Wärme entzieht wird es kalt und man bekommt keinen Dampf mehr - die Turbinen bleiben stehen...
Aber auch daran habe ich gedacht.

--
Wolfhart Willimczik - Physicist
Florida
https://hardballsite.wordpress.com/
watermotors@hushmail.com
http://www.wolfhartindustries.com/
http://www.youtube.com/user/InventorWillimczik


Die Einen sehen Probleme - die Anderen Lösungen

Warum niemand antwortet

Leserzuschrift @, Freitag, 14.10.2016, 13:05 vor 3430 Tagen @ Inventor 3982 Views

Hallo Inventor!

Du beklagst dich, weil niemand antwortet. Aber du machst nicht mal deine Emailadresse sichtbar. Wenn man dich nicht kontaktieren kann, dann brauchst du dich doch nicht darüber zu wundern, keine Antworten zu bekommen, außer von denen, die im Gelben Forum registriert sind, aber dafür dein Problem kaum verstehen.

Ich verstehe dein Problem, weil es mir ähnlich ergeht, obwohl ich wenigstens keine Vergangenheit als Spion und daraus resultierende Probleme habe.

Ranma

Danke für den Hinweis

Inventor ⌂ @, Bradenton, Freitag, 14.10.2016, 14:49 vor 3430 Tagen @ Leserzuschrift 3870 Views

Hallo Inventor!

Du beklagst dich, weil niemand antwortet. Aber du machst nicht mal deine
Emailadresse sichtbar.

Ranma

Ich habe es sofort geändert.
Ich würde sowieso vorziehen, wenn alle ihre wirklichen Namen geben würden.

--
Wolfhart Willimczik - Physicist
Florida
https://hardballsite.wordpress.com/
watermotors@hushmail.com
http://www.wolfhartindustries.com/
http://www.youtube.com/user/InventorWillimczik


Die Einen sehen Probleme - die Anderen Lösungen

Na ja, du kannst ja dann als Ersatz...

Mephistopheles @, Datschiburg, Donnerstag, 13.10.2016, 17:00 vor 3431 Tagen @ Ulli Kersten 4278 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 13.10.2016, 17:06

Außer ein paar nebensächlichen Bedenken hat hier bisher noch keiner dein
Ding widerlegt, und es hat auch keiner versucht. Ich bin mal gespannt, ob
da noch was kommt. Schade, dass der User Crisismaven nicht mehr da ist, der
hätte da bestimmt was zu sagen.

...in der Zwischenzeit die Postings von Literaturhinweis studieren.

Aber, ich bin mir sicher, zu diesem Thema kommt noch etwas, zwar nicht von Crisismaven, dafür aber von Literaturhinweis. [[zwinker]]


Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Ich finde die meisten Reaktionen sehr eigenartig

Inventor ⌂ @, Bradenton, Freitag, 14.10.2016, 17:56 vor 3430 Tagen @ Mephistopheles 3810 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 14.10.2016, 18:21

Außer ein paar nebensächlichen Bedenken hat hier bisher noch keiner

dein

Ding widerlegt, und es hat auch keiner versucht.

Aber, ich bin mir sicher, zu diesem Thema kommt noch etwas, zwar nicht von
Crisismaven, dafür aber von Literaturhinweis. [[zwinker]]


Gruß Mephistopheles

Wenn ich etwas über eine meiner Erfindungen erzähle, versucht man mir mein ganzes Leben lang sie zu widerlegen und kaputt zu reden.
Warum eigentlich?
Ich habe nie darum gebeten.

Hat jemand eine Erklärung für diesen eigenartigen Effekt?

--
Wolfhart Willimczik - Physicist
Florida
https://hardballsite.wordpress.com/
watermotors@hushmail.com
http://www.wolfhartindustries.com/
http://www.youtube.com/user/InventorWillimczik


Die Einen sehen Probleme - die Anderen Lösungen

Ausbeutung der Erdhitze haette irgendwann drastische oekologische Konsequenzen

CalBaer @, Donnerstag, 13.10.2016, 18:36 vor 3431 Tagen @ BerndBorchert 4107 Views

Die Ausbeutung der Erdhitze hätte praktisch keine ökologischen
Konsequenzen, oder? Außer dass es an der Oberfläche wärmer würde - aber
das Weltall schluckt das schon, oder?

Eben nicht, die zusaetzlich auf der Oberflaeche "verbratene" Primaerenergie bewirkt eine Erhoehung der Gleichgewichtstemperatur der Erde. Das Weltall kann die zusaetzliche Primaerenergie nur "wegschlucken", wenn die Temperatur der Atmosphaere steigt (deswegen Gleichgewichtstemperatur).

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

Es wird keine Wärmeenergie erzeugt

Inventor ⌂ @, Bradenton, Donnerstag, 13.10.2016, 20:03 vor 3431 Tagen @ CalBaer 4101 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 13.10.2016, 20:11

Die Ausbeutung der Erdhitze hätte praktisch keine ökologischen
Konsequenzen, oder?


Eben nicht,

Es ist schwierig, auf Sätze mit so verschwommenen Begriffen zu antworten.
Merke:
Es wird nichts verbrannt oder auf irgendeinem anderen Wege Wärme erzeugt!
Nur wird die Wärmeenergie, die schon in der Erde steckt, zu kühleren Schichten transportiert. Das ist alles.
Ansonsten kommt nur Strom aus der Erde.
Das Entropie-Gesetz bleibt davon selbstverständlich unberührt.

--
Wolfhart Willimczik - Physicist
Florida
https://hardballsite.wordpress.com/
watermotors@hushmail.com
http://www.wolfhartindustries.com/
http://www.youtube.com/user/InventorWillimczik


Die Einen sehen Probleme - die Anderen Lösungen

Strom erzeugt beim Verbrauch Wärme

BerndBorchert @, Donnerstag, 13.10.2016, 20:22 vor 3431 Tagen @ Inventor 4046 Views

Ansonsten kommt nur Strom aus der Erde.

Aber der Strom wird oben vebraucht und erzeugt Wärme, die sonst hier oben nicht da wäre, und die sich ansammelt, so dass die Temperaturen steigen.

Das gleiche Problem haben Kohle, Öl, Gas und Atom.

Was ist mit Sonnenkollektoren? Erzeugen die netto mehr Wärme auf der Erde?

Bei Wind- und Wasserenergie könnte ich mir vorstellen, dass die tatsächlich Wärme-neutral sind.

Bernd Borchert

Strom erzeugt beim Verbrauch Wärme - egal wie er erzeugt wurde

Inventor ⌂ @, Bradenton, Donnerstag, 13.10.2016, 20:43 vor 3431 Tagen @ BerndBorchert 4080 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 14.10.2016, 15:57

Ansonsten kommt nur Strom aus der Erde.


Aber der Strom wird oben vebraucht und erzeugt Wärme, die sonst hier oben
nicht da wäre, und die sich ansammelt, so dass die Temperaturen steigen.

Bernd Borchert

Strom erzeugt Wärme, völlig unabhängig davon, wie er hergestellt wurde.
An der Steckdose ist nicht mehr festzustellen, wie er entstanden ist.

Wenn man das verhindern will, muss man sämtliche Elektrogeräte ausschalten.
Dann erzeugt man aber immer noch Körperwärme...

--
Wolfhart Willimczik - Physicist
Florida
https://hardballsite.wordpress.com/
watermotors@hushmail.com
http://www.wolfhartindustries.com/
http://www.youtube.com/user/InventorWillimczik


Die Einen sehen Probleme - die Anderen Lösungen

So ein Kraftwerk macht keinen Sinn

CalBaer @, Donnerstag, 13.10.2016, 20:37 vor 3431 Tagen @ Inventor 4105 Views

Es wird nichts auf irgendeinem anderen Wege Wärme
erzeugt!

Nur wenn Dein Kraftwerk keinen Strom an die Oberflaeche braechte. Aber ich nehme mal an, der Strom ist vorrangig fuer den Verbrauch auf der Erde, nicht unter der Erde bestimmt. Der erzeugte Strom wird also bei den Verbrauchern zu sehr grossem Teil in Waerme umgesetzt. Die elektromagnesiche Abstrahlung in den Weltraum ist vernachlaessigbar.

Nur wird die Wärmeenergie, die schon in der Erde steckt, zu kühleren
Schichten transportiert. Das ist alles.

In Anbetracht der obigen physikalischen Erkenntnis wird die Waermeenergie, die in der Erde steckt, beschleunigt in die Atmosphaere gebracht, nicht nur in kuehlere Schichten in der Erde.

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

Von "genial" bis "macht keinen Sinn"

Inventor ⌂ @, Bradenton, Donnerstag, 13.10.2016, 20:53 vor 3431 Tagen @ CalBaer 4173 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 13.10.2016, 21:03

... wird die Waermeenergie,

die in der Erde steckt, beschleunigt in die Atmosphaere gebracht,
nicht nur in kuehlere Schichten in der Erde.

You got me
Von "genial" bis "macht keinen Sinn" sind jetzt alle Meinungen gesammelt.

Dann warten wir also bis zur nächsten Eiszeit, weil es dann wieder "Sinn macht".

Und ich war so naiv zu glauben, dass jemand nach echten Alternativen zu den Kernkraftwerken sucht. Alles mein Fehler.

--
Wolfhart Willimczik - Physicist
Florida
https://hardballsite.wordpress.com/
watermotors@hushmail.com
http://www.wolfhartindustries.com/
http://www.youtube.com/user/InventorWillimczik


Die Einen sehen Probleme - die Anderen Lösungen

Wenn wir bis zur naechsten Eiszeit warten muessen, braucht Dein Kraftwerk niemand mehr

CalBaer @, Freitag, 14.10.2016, 17:45 vor 3430 Tagen @ Inventor 3708 Views

Entweder hat sich die Menschheit bis dahin vernichtet oder die Zivilisation hat einen Weg gefunden, den Energiehunger zu eliminieren.

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

Gedanken

QuerDenker @, Donnerstag, 13.10.2016, 21:03 vor 3431 Tagen @ Inventor 4142 Views

Hallo Inventor,

Es wird nichts verbrannt oder auf irgendeinem anderen Wege Wärme
erzeugt!
Nur wird die Wärmeenergie, die schon in der Erde steckt, zu kühleren
Schichten transportiert. Das ist alles.
Ansonsten kommt nur Strom aus der Erde.
Das Entropie-Gesetz bleibt davon selbstverständlich unberührt.

Wir haben es zunächst immer noch mit Entropie usw. zu tun,
darüberhinaus auch mit Wirkungsgraden ungleich 100%.

Willst Du die gesamte 'Abwärme' von Generatoren und Motoren (z.B. Pumpen für das Wasser und Ventilatoren wegen des 'Überdrucks') über Wasser 'nach oben' bringen?
Dazu kommt auch noch genug an EDV+Steuer-/Regelungstechnik - also Elektronik, die mit den dortigen Temperaturen nebenbei auch wegen deren 'NTC' sehr schlecht zurechtkommen wird (auch MTBF ist stark temperaturabhängig) - wobei ebenso viel 'Verlustleistung' anfällt, und auch das ist letztendlich im Resultat 'Wärme'.

Aber, ohne die Bedenken der Mitfadenantworter einzeln erneut aufzugreifen, wird das größte Problem darin bestehen, dass letzendlich 'gewachsene' Systemgleichgewichte verändert werden - was immer makro- und mikro-'ökologische' Folgen hat!

Unabhängig, ob wir von einer fossilen oder abiotischen 'Erdöl-Entstehung' ausgehen, wird dort ja auch der Erde 'unten' etwas entnommen und (sei es als Kunststoffabfall in der Müllverbrennung) 'oben'=Atmosphäre (Verbrennungsgase) hinzugefügt.

Hast Du z.B. schon bei Herrenknecht angefragt, bis zu welchen Temperaturen deren 'Bohrer' funktionieren - oder 'spezifiziert sind'?

Trotzdem viel Erfolg - vielleicht nur in 1-2km Tiefe...

QuerDenker

--
10cc: 'communication is the problem to the answer' <img src=" />

Gedanken

Inventor ⌂ @, Bradenton, Donnerstag, 13.10.2016, 21:15 vor 3431 Tagen @ QuerDenker 4099 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 13.10.2016, 22:08

Hallo Inventor,
Wir haben es zunächst immer noch mit Entropie usw. zu tun,
darüberhinaus auch mit Wirkungsgraden ungleich 100%.

Hast Du z.B. schon bei Herrenknecht angefragt, bis zu welchen Temperaturen
deren 'Bohrer' funktionieren - oder 'spezifiziert sind'?

Trotzdem viel Erfolg - vielleicht nur in 1-2km Tiefe...

QuerDenker

Gegen die verflixte Entropie kann auch ich nichts tun.
Um welchen Wirkungsgrad geht es bitte? (dem dieses Forums?)
2 km sind zu wenig, die Bohrspitzen sind alle wassergekühlt. Man verwendet Rollen...
Im übrigen ist die Reibungswärme viel höher - wie beim Drehen auf der Drehbank, wo die Späne glühen. Ich weiß das, weil die Narben an meinem Bein immer noch zu sehen sind.

Warten wir also auf die nächste Eiszeit. Sie kommt bestimmt.
Sobald die Erde wieder zu einem Schneeball geworden ist, werden alle Gegner danach schreien...

Auch Herrenknecht hat mir bisher nicht auf meine E-mail geantwortet...

--
Wolfhart Willimczik - Physicist
Florida
https://hardballsite.wordpress.com/
watermotors@hushmail.com
http://www.wolfhartindustries.com/
http://www.youtube.com/user/InventorWillimczik


Die Einen sehen Probleme - die Anderen Lösungen

Weitere Gedanken

QuerDenker @, Donnerstag, 13.10.2016, 23:38 vor 3431 Tagen @ Inventor 4115 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 14.10.2016, 15:49

Hallo Inventor,

2 km sind zu wenig, die Bohrspitzen sind alle wassergekühlt. Man
verwendet Rollen...

Das ist mir schon alles klar, aber 'wassergekühlt' alleine nützt recht wenig, wenn die Umgebungstemperaturen so hoch sind und das Wasser ja entweder kilometerweit 'von oben' kommt (und sich dabei erwärmt), oder 'unten' im Kreislauf genutzt wird (und damit mindestens auf Umgebungstemperatur erwärmt bleibt - denn gegen welche 'Senke' willst Du das Wasser DAUERND kühlen?)
Und trotz des höheren Druckes haben wir anstatt Kühlwasser irgendwann auch Dampf!
Wie willst Du verhindern, dass der 'aufsteigt', und irgendwo auf dem Weg nach oben unkontrolliert kondensiert? Das gibt recht schnell mit dem Gesteinsmehl usw. einen schönen 'Cocktail', der sowohl elektrisch leitend, wie teils auch chemisch 'aggressiv' sein dürfte.

Es ging mir auch weniger um die Verlustleistung usw. beim Bohren, denn das ist zeitlich begrenzt, sondern um diese beim Dauerbetrieb als 'Kraftwerk'.

Deswegen ja auch die Anmerkung bzgl. des langfristig veränderten 'Systemgleichgewichtes', das Du über den Wärme/Energie-Transport und geologisch per Störstelle=Bohrung an sich induzierst.

Wie willst du bei den Temperaturen die Gerätschaften warten?

Wie lange wird Elektronik dort überhaupt funktionieren?

Gegen die verflixte Entropie kann auch ich nichts tun.

Gilt es nicht eher sie auszunutzen?

Um welchen Wirkungsgrad geht es bitte?

Hauptsächlich der Generator für eigentliche 'Stromerzeugung'
und Motoren für Pumpen und Ventilatoren usw.

(dem dieses Forums?)

Wieso?

Warten wir also auf die nächste Eiszeit. Sie kommt bestimmt.

Warum halte ich das für zynisch?

Sobald die Erde wieder zu einem Schneeball geworden ist, werden alle
Gegner danach schreien...

Ich bin sicher kein 'Gegner', sehe aber klare Grenzen der aktuellen Technologie, wie auch der Geologie (und ja, da noch niemand (außer Jules Verne vielleicht) da unten auf 20km war, ist Geologie und Scherphänomene usw. natürlich 'Theorie')

Auch Herrenknecht hat mir bisher nicht auf meine E-mail geantwortet...

Dort könnte es ebenso sein, dass man geologische und technologische Grenzen sieht...

Was Dich alles nicht daran hindern sollte, das weiter auf technologische Lösungsideen zu verfolgen!

Nochmals Grüße

QuerDenker

--
10cc: 'communication is the problem to the answer' <img src=" />

4-5 km Tiefe sind schon Stand der Technik

Inventor ⌂ @, Bradenton, Freitag, 14.10.2016, 05:02 vor 3431 Tagen @ QuerDenker 4071 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 14.10.2016, 15:30

Hallo Inventor,

2 km sind zu wenig, Man
verwendet Rollen...

In Südafrika wird man (oder hat schon) eine Tiefe von 5 km erreicht.
Das reicht fürs erste Stockwerk - also einfach nachmachen - bei 28°.


Die einen sehen Probleme - die anderen Lösungen.

--
Wolfhart Willimczik - Physicist
Florida
https://hardballsite.wordpress.com/
watermotors@hushmail.com
http://www.wolfhartindustries.com/
http://www.youtube.com/user/InventorWillimczik


Die Einen sehen Probleme - die Anderen Lösungen

Ich sehe nur Lösungen – keine Probleme

Inventor ⌂ @, Bradenton, Freitag, 14.10.2016, 06:29 vor 3430 Tagen @ Inventor 3942 Views

In Südafrika wird man (oder hat schon) eine Tiefe von 5km erreicht.
Das reicht fürs erste Stockwerk - also einfach nachmachen - bei 28°.

Ich sehe nur Lösungen – keine Probleme
Ich verstehe eure Angst nicht, wegen der Hitze. Menschen fliegen ständig in einem so geringen Luftdruck, dass sie nicht atmen können – und das bei Minus 40°, weil sie in einem
klimatisierten Flugzeug sitzen. Da unten ist es genau dasselbe, nur mit umgekehrten Vorzeichen. Die Südafrikaner machen es uns ja schon vor.
Man kann die Wände nicht nur kühlen, sondern einfach die Hitzekacheln vom Shuttle im Kraftwerk anbringen. Die Luft ist dann mit Eis leicht zu kühlen.
Es gäbe aber noch viel mehr Lösungen.
Wer hat schon mal davon gehört, dass sich expandierende Gase abkühlen?
Man braucht also nur die Frischluft als Druckluft herunter zu leiten. Den Druck hat man sogar umsonst, wenn man es geschickt zusammen mit Wasser macht...
Ich sehe nur Lösungen...


Die Einen sehen Probleme – die Anderen Lösungen.

--
Wolfhart Willimczik - Physicist
Florida
https://hardballsite.wordpress.com/
watermotors@hushmail.com
http://www.wolfhartindustries.com/
http://www.youtube.com/user/InventorWillimczik


Die Einen sehen Probleme - die Anderen Lösungen

higher-tech

QuerDenker @, Freitag, 14.10.2016, 09:51 vor 3430 Tagen @ Inventor 4038 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 14.10.2016, 15:44

Hallo Inventor,

In Südafrika wird man (oder hat schon) eine Tiefe von 5km erreicht.
Das reicht fürs erste Stockwerk - also einfach nachmachen - bei 28°.

dass man mit 'wilden' Legierungen bis 20 km bohren könnte, will ich gar nicht ausschließen!

Ich sehe nur Lösungen – keine Probleme

Ich sehe BEIDES.

Ich verstehe eure Angst nicht, wegen der Hitze. Menschen fliegen ständig
in einem so geringen Luftdruck, dass sie nicht atmen können – und das
bei Minus 40°, weil sie in einem
klimatisierten Flugzeug sitzen. Da unten ist es genau dasselbe, nur mit
umgekehrten Vorzeichen.

Das ist aber genau das - doppelte - Problem.
Denn es ist NICHT 'dasselbe'.

Halbleiter laufen bei niedrigeren Temperaturen - nur langsamer: wegen dem 'NTC' um der damit längeren 'Umladedauer'.

Halbleiter, die heiß werden/sind, brennen aber irgendwann vereinfacht gesagt durch. Auch das unterstützt vom 'NTC-Effekt' (NTC impliziert 'Heißleiter')

Die Südafrikaner machen es uns ja schon vor.
Man kann die Wände nicht nur kühlen, sondern einfach die Hitzekacheln
vom Shuttle im Kraftwerk anbringen. Die Luft ist dann mit Eis leicht zu
kühlen.

Die Hitzekacheln dienen ja nur zyklischem oder KURZZEITIGEM Schutz, aber nicht dem DAUERBETRIEB. Irgendwann sind die auch auf der Innenseite heiß und dann strahlen diese fleißig nach Innen. Erg.: T^4...

Es gäbe aber noch viel mehr Lösungen.
Wer hat schon mal davon gehört, dass sich expandierende Gase abkühlen?
Man braucht also nur die Frischluft als Druckluft herunter zu leiten. Den
Druck hat man sogar umsonst, wenn man es geschickt zusammen mit Wasser
macht...

Was expandiert sich denn da unten, wo alleine aus der [Korrektur:] Wassersäule des 2km-Wasser-'Deckels' ca. 200 bar herrschen?

Ergänzung: Wasser per Druck rauf und mit identischem Druck (wo sind die Verluste?) damit Luft runter, würde bedeuten, dass das Wasser oben bleibt, oder?

Ich sehe nur Lösungen...

Dann lege bitte die Gesamtbilanz für ein 'oben' ankommendes Watt (von mir aus auch kW/MW/GW) vor. Denn das ganze Kühlen und Pumpen usw. (und auch 20 km Stromleitung) kostet 'viele Watt'....
Du hast 'Unten' KEINE (dauerhafte) 'Temperatursenke', also musst Du kühlen+kühlen+kühlen und das kostet viel Energie!

Die einen sehen Probleme – die anderen Lösungen.

Dann rechne als Schritt 2 die Amortisationsdauer der Bohrung und des Equipments aus.

***

Wie schon gesagt, sehe ich dafür die aktuelle Technologie als 'unreif'!

Erg.: Und die Frage, ob die 'Geologie' dort wirklich so ist, wie es die Wissenschaft heute (1) sieht, klärt sich erst 'vor Ort'!

Viele Grüße

QuerDenker

--
10cc: 'communication is the problem to the answer' <img src=" />

Südafrika macht es vor, wie man in 5km Tiefe lebt

Inventor ⌂ @, Bradenton, Freitag, 14.10.2016, 16:36 vor 3430 Tagen @ QuerDenker 3931 Views

Hallo Inventor,

In Südafrika wird man (oder hat schon) eine Tiefe von 5km erreicht.
Das reicht fürs erste Stockwerk - also einfach nachmachen - bei

28°.

Die Hitzekacheln dienen ja nur zyklischem oder KURZZEITIGEM Schutz, aber
nicht dem DAUERBETRIEB. Irgendwann sind die auch auf der Innenseite heiß
und dann strahlen diese fleißig nach Innen. Erg.: T^4...

Dieser Unfug gehört besser in den Faden: Kein Hubble Teleskop...

--
Wolfhart Willimczik - Physicist
Florida
https://hardballsite.wordpress.com/
watermotors@hushmail.com
http://www.wolfhartindustries.com/
http://www.youtube.com/user/InventorWillimczik


Die Einen sehen Probleme - die Anderen Lösungen

Bilanz fehlt leider!

QuerDenker @, Freitag, 14.10.2016, 18:20 vor 3430 Tagen @ Inventor 3739 Views

Hallo Inventor,

Die Hitzekacheln dienen ja nur zyklischem oder KURZZEITIGEM Schutz,

aber

nicht dem DAUERBETRIEB. Irgendwann sind die auch auf der Innenseite

heiß

und dann strahlen diese fleißig nach Innen. Erg.: T^4...


Dieser Unfug gehört besser in den Faden: Kein Hubble Teleskop...

Wenn man Wärmestrahlung ('Stefan-Boltzmann-Gesetz'), als das mit dem T^4, (und Du schreibst im Footer 'physicist'=Physiker) und die Wärmeleitungsgrundformel: also const*Zeit*dT/dx (dT/dx Temperaturgradient) als 'Unfug' bezeichnet, muss man wohl nicht von ernsthaftem Interesse an 'Diskussion' ausgehen?

Denn so bedeutet es ja nichts anderes, dass diese Kacheln nach relativ langer Zeit (das 'Dauerbetrieb') - im Unterschied zum Weltraumzyklen (warm, kalt abwechselnd) - auf beiden Seiten praktisch identische Temperatur haben.

Spannend allerdings, dass Du damit meiner, sicher alle Mitdiskutierer interessierende, Frage der Leistungsbilanz - also wieviel Energie (als Integral der Leistung über die Zeit) bzgl. 1. reinem Betrieb und 2. incl. des Bohrungsaufwandes - auszuweichen scheinst... -- Also die Frage der 'Watt' die oben tatsächlich 'oben' ankommen an Dich von vorhin.

Und damit lieferst Du eben bzgl. der Kühlerei nicht die Gesamtbilanz, die zeigt, dass Du nicht mehr Energie reinstekcen müsstest, wie über Zeitraum x wieder 'rauskommt'...

Denn Du hast im Gegensatz zum Prinzip von Wärmepumpen usw. eben 'da unten' KEINE 'Senke' für die beim Kühlen abzuführende Wärmeenergie.
Damti muß Du 'oben' als Senke nehmen, womit wir wieder bei einer induzierten und makroskopischen 'Systemgleichgewichtstörung' wären.

Schade --> EOD

QuerDenker

--
10cc: 'communication is the problem to the answer' <img src=" />

Der Unterschied zwischen SciFi Schriftstellern und Ingenieuren

Brauer @, Freitag, 14.10.2016, 20:01 vor 3430 Tagen @ Inventor 3733 Views

...liegt meiner Ansicht nach darin, dass zweitere die Ideen auch durchrechnen.

Da kann ich kaum verstehen, wie auf eine Frage nach einem Nachweis der thermodynamischen Machbarkeit derart verschnupft reagiert wird.
Von der finanziellen hat da noch niemand gesprochen.

Niemand ist der Rechenknecht des anderen...

Inventor ⌂ @, Bradenton, Freitag, 14.10.2016, 20:23 vor 3430 Tagen @ Brauer 3816 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 15.10.2016, 19:31

...liegt meiner Ansicht nach darin, dass zweitere die Ideen auch
durchrechnen.

zumal die Anderen anonym sind, nichts für den "Auftrag" bezahlen und sich dumm stellen, als ob der Carnot-Prozess nicht längst bewiesen wäre. Und wer in der Schule aufgepasst hat, weiß längst, was sich am Ergebnis ändert, wenn man einen Parameter ändert.

Wenn jemand 10 Mille investiert, bekommt er alles genauestens vorgerechnet.

--
Wolfhart Willimczik - Physicist
Florida
https://hardballsite.wordpress.com/
watermotors@hushmail.com
http://www.wolfhartindustries.com/
http://www.youtube.com/user/InventorWillimczik


Die Einen sehen Probleme - die Anderen Lösungen

Das Pferd von hinten aufzäumen

Sojemand @, Freitag, 14.10.2016, 20:52 vor 3430 Tagen @ Inventor 3684 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 15.10.2016, 19:30

Wenn jemand 10 Mille investiert, bekommt er alles genauestens vorgerechnet.

Falsch. Wenn sie wollen, dass jemand von ihrer Idee überzeugt wird und ihnen Kapital zur Verfügung stellt, dann müssen SIE IHM das genauestens vorrechnen!

Wozu brauche ich in meinem Alter noch Investoren?

Inventor ⌂ @, Bradenton, Freitag, 14.10.2016, 22:22 vor 3430 Tagen @ Sojemand 3717 Views

Falsch. Wenn sie wollen, dass jemand von ihrer Idee überzeugt wird und
ihnen Kapital zur Verfügung stellt, dann müssen SIE IHM das genauestens
vorrechnen!

Ich MUSS gar nichts mehr.

--
Wolfhart Willimczik - Physicist
Florida
https://hardballsite.wordpress.com/
watermotors@hushmail.com
http://www.wolfhartindustries.com/
http://www.youtube.com/user/InventorWillimczik


Die Einen sehen Probleme - die Anderen Lösungen

5 km sind vielleicht nicht schwer...20 km hingegen sind UNMÖGLICH!

smiths74 @, Freitag, 14.10.2016, 18:35 vor 3430 Tagen @ Inventor 3878 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 15.10.2016, 18:08

...reichen aber nicht zur Stromerzeugung. Außerdem liegen die Bergwerke in Südafrika in einem sog. "Kraton" in dem die geothermische Tiefenstufe mit rund 100m/K sehr niedrig ist. Im Durchschnitt liegt sie bei 33m/K.

Bei der durchschnittlichen Geothermischen Tiefenstufe von 33m/K ist das Gestein in 20 km rund 600°C heiß. Um den Tunnel dorthin fortzutreiben, wird die Tunnelbohrmaschine schon bei weniger als einem Viertel dieser Tiefe stecken bleiben. Die gesamte Elektronik ist schon viel früher ausgefallen.

Und jetzt kommen Sie mir nicht mit Kühlen. Wie viel Kühlleistung darf es denn sein??
Und ganz nebenbei bemerkt: In Südafrika wird in diesen Tiefen Gold gewonnen, das immerhin 40.000 $ pro Kilo an Erlösen bringt.

Was kostet eine MWh Strom?? In Deutschland aktuell rund 20 - 30 €!

Ich muss mich sehr zusammenreißen, um nicht eine rote Karte zu riskieren...

VG

smiths74

Unmöglich? Beweis?

Inventor ⌂ @, Bradenton, Freitag, 14.10.2016, 18:49 vor 3430 Tagen @ smiths74 4019 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 15.10.2016, 18:06

Um den Tunnel dorthin fortzutreiben,
wird die Tunnelbohrmaschine schon bei weniger als einem Viertel dieser
Tiefe stecken bleiben.

smiths74

Ich habe beschrieben, wie man solche Maschinen bauen kann. Ich wiederhole es nicht für jemanden, der gar nicht verstehen will.

--
Wolfhart Willimczik - Physicist
Florida
https://hardballsite.wordpress.com/
watermotors@hushmail.com
http://www.wolfhartindustries.com/
http://www.youtube.com/user/InventorWillimczik


Die Einen sehen Probleme - die Anderen Lösungen

Unsere sinnlose Arbeit

Konstantin ⌂ @, Waldhessen, Donnerstag, 13.10.2016, 15:10 vor 3431 Tagen @ Inventor 4522 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 13.10.2016, 15:33

Wie versprochen, lernt ihr auch meine neueste Erfindung kennen:

Erstes Hydroelektrisches/Geothermisches Großkraftwerk 20 km unter der
Erde

Die vorgestellte Idee lies mich erinnern an ein sehr interessantes Buch von Victor Schauberger: "unsere sinnlose Arbeit".

daraus drei Zitate (im PDF ab S. 113)
Die im Erdinneren herrschenden Temperaturen sind das Produkt von Ausgleichsvorgängen, die sich zwischen den in der Erde befindlichen Kohle-Stoffen und den mit dem Wasser in die Erde gelangenden Sauerstoffen abspielen.
[...]
Kommt es durch verschiedene äußere Einflüsse, wie Bohrungen, Aufschließung der Erde durch Tiefbrunnen, Schächte usw., durch übermäßige Entnahme von Kohle, Metallen usw. zu einer Unterbindung der Ausgleichsvorgänge und damit zu einer Abkühlung der Erdrinde, so muß es in weiterer Folge auch zu einer Abkühlung der Atmosphäre kommen.
[...]
Wird, wie dies häufig geschieht, so geführtes Wasser noch durch Turbinen gejagt und dort durch die hohe Umdrehungsgeschwindigkeit der Leitschaufeln physikalisch zerschlagen und das aus der Turbine ablaufende Wasser eventuell noch mit anderem Wasser gemischt, so müssen zwangsläufig sowohl in den Organismen, denen
dieses Wasser zugeführt wird, als auch im umliegenden Boden schwere Schäden auftreten. Diese Behandlungsweise des Erdenblutes kann man sich ungefähr so vorstellen, wie wenn bei Bluttransfusionen irgendwelches abgezapftes Blut zuerst mit einem Sprudler durcheinander gewirbelt und dann mit fremdem Blut wahllos vemischt, dem Körper injiziert würde. Ein derart behandelter Mensch müßte schwer krank und schließlich irrsinnig werden.

Im Übrigen finde ich das ganze Buch sehr lesenswert.

Viele Grüße
Konstantin

--
"Die wichtigsten Bücher für Herz und Seele: Anastasia"

Nochmal: kein Wasser kommt an die Oberfläche

Inventor ⌂ @, Bradenton, Donnerstag, 13.10.2016, 15:56 vor 3431 Tagen @ Konstantin 4434 Views

Wie versprochen, lernt ihr auch meine neueste Erfindung kennen:

Erstes Hydroelektrisches/Geothermisches Großkraftwerk 20 km unter

der

Erde[/b]


Wird, wie dies häufig geschieht, so geführtes Wasser noch durch Turbinen
gejagt und dort durch die hohe Umdrehungsgeschwindigkeit der Leitschaufeln
physikalisch zerschlagen und das aus der Turbine ablaufende Wasser
eventuell noch mit anderem Wasser gemischt, so müssen zwangsläufig sowohl
in den Organismen, denen
dieses Wasser zugeführt wird, als auch im umliegenden Boden schwere
Schäden auftreten.

Viele Grüße
Konstantin

Wasser repariert sich alleine. Niemand hat bis heute Wasser mit Löchern oder Rissen gesehen, die gestopft werden müssten. Bäume und Zähne bekommen Löcher.
Außerdem bleibt alles Wasser im Tunnel.

--
Wolfhart Willimczik - Physicist
Florida
https://hardballsite.wordpress.com/
watermotors@hushmail.com
http://www.wolfhartindustries.com/
http://www.youtube.com/user/InventorWillimczik


Die Einen sehen Probleme - die Anderen Lösungen

Ein Seher?

Mephistopheles @, Datschiburg, Donnerstag, 13.10.2016, 16:00 vor 3431 Tagen @ Konstantin 4383 Views


Wird, wie dies häufig geschieht, so geführtes Wasser noch durch Turbinen
gejagt und dort durch die hohe Umdrehungsgeschwindigkeit der Leitschaufeln
physikalisch zerschlagen und das aus der Turbine ablaufende Wasser
eventuell noch mit anderem Wasser gemischt, so müssen zwangsläufig sowohl
in den Organismen, denen
dieses Wasser zugeführt wird, als auch im umliegenden Boden schwere
Schäden auftreten. Diese Behandlungsweise des Erdenblutes kann man sich
ungefähr so vorstellen, wie wenn bei Bluttransfusionen irgendwelches
abgezapftes Blut zuerst mit einem Sprudler durcheinander gewirbelt und dann
mit fremdem Blut wahllos vemischt, dem Körper injiziert würde. Ein derart
behandelter Mensch müßte schwer krank und schließlich irrsinnig
werden.

Das neuartige Gerät kann Blut von Patienten in seine zellulären Bestandteile und Plasma trennen und den Plasmafluss durch so genannte Adsorber leiten. In den Adsorbern werden mit Hilfe eines ebenfalls neuen Blutreinigungsverfahrens schädliche Substanzen aus dem Plasma entfernt.

Mehr Sicherheit für die Patienten

Ein Disk-Separator ermögliche die schonende und effektive Trennung von Zellen und Plasma. Das verbesserte Trennprinzip mache die Behandlung deutlich kostengünstiger, hieß es. Das Blutreinigungsverfahren bedeute für Patienten mehr Sicherheit.
http://www.handelsblatt.com/archiv/trennung-von-patienten-blut-in-zellulaere-bestandtei... [[hüpf]]

Im Übrigen finde ich das ganze Buch sehr lesenswert.

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Geologie - setzen 6... ;-)

smiths74 @, Donnerstag, 13.10.2016, 16:44 vor 3431 Tagen @ Inventor 4474 Views

Hallo Inventor,

Sie scheinen Ahnung von Physik zu haben, aber leider nicht von Geologie.
Die von Ihnen angepeilten Tiefen von +-25 km sind absolut unerreichbar.

Das hängt damit zusammen, dass das Gestein schon lange vorher in den spröd-duktilen Übergangsbereich (Stichwort Scherzone) kommt. Vereinfacht gesagt, hat das Gestein die Konsistenz von weichem Kaugummi. Darin bohrt es sich sehr, sehr schlecht, bzw. das Bohrloch verformt sich relativ schnell.
Duktile Verformungsmechanismen setzen bei etwa 11 Kilometer Tiefe und 300 °C ein. Die Übergangszone reicht anschließend bis zu einer Tiefe von etwa 16 Kilometer hinab, die herrschende Temperatur beträgt dort in etwa 360 °C. Unterhalb von 16 Kilometer kommen nur noch rein duktile Verformungen vor.

Diese Erfahrung musste auch das kontinentale Tiefbohrprogramm der BRD in Windischeschenbach machen. Das dort zwischen 1987 und 1995 abgeteufte Bohrloch der Hauptbohrung ist mit 9101 Metern Tiefe das tiefste in Deutschland und eines der tiefsten weltweit.
Zitat aus wiki:
Die ab 8. September 1990 in 200 Meter Entfernung folgende Hauptbohrung sollte daher nur wenig über 10.000 Meter erreichen. Hier wurden erst unterhalb von 4.000 Metern insgesamt 35 vereinzelte Kernproben entnommen, jedoch das Bohrklein kontinuierlich untersucht. Um die Reibung des Bohrstranges so zu begrenzen, dass die geplante Tiefe überhaupt zuverlässig erreicht werden konnte, wurde bis 7.500 Meter ein selbstständig steuernder Vertikalbohrkopf eingesetzt, mit dem die seitliche Abweichung auf 12 Meter begrenzt werden konnte. Wegen des erwarteten temperaturbedingten Versagens der Elektronik musste unterhalb dieser Tiefe konventionell weitergebohrt werden. Das Gestein befand sich ab dieser Tiefe im spröd-duktilen Übergangsbereich, so dass sich das Bohrloch durch unterschiedlich gerichtete horizontale Spannungen teilweise verformte. Der Bohrer blieb mehrfach stecken. Mehrfach musste er nach stückweisem Verfüllen des Bohrloches neu angesetzt werden. Diese Operationen nahmen ungefähr ein Jahr in Anspruch. Budget- und damit verbundene Zeitbeschränkungen waren schließlich für die Beendigung der Bohrung ausschlaggebend.

Die Hauptbohrung des Kontinentalen Tiefbohrprogramms wurde am 12. Oktober 1994 nach 1468 Tagen bei einer Tiefe von 9.101 Metern, ca. 300 Metern seitlicher Abweichung und einer Temperatur von 265 °C beendet.
Zitat Ende

Wenn es so schön einfach wäre, die Energieprobleme der Menschheit zu lösen, hätte es schon längst jemand getan!

Beste Grüße und nichts für ungut!

smiths74

Der Tunnel schafft sich sein eigenes Klima - Zauberwort "Wasserkühlung"

Inventor ⌂ @, Bradenton, Donnerstag, 13.10.2016, 17:13 vor 3431 Tagen @ smiths74 4362 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 13.10.2016, 17:58

Wenn es so schön einfach wäre, die Energieprobleme der Menschheit zu
lösen, hätte es schon längst jemand getan!

smiths74

Auf diesen letzten Satz habe ich schon lange gewartet. Er passt zu allen Erfindungen.

Aber er hat gut die Untauglichkeit der alten Bohrverfahren beschrieben und meine Behauptung damit untermauert.

Leider hat er den Unterschied zwischen Bohrloch und Tunnel nicht begriffen
Halten Sie einmal die Hand an die Wandung eines Bohrlochs und eines Tunnels. Was merken Sie?
Im Bohrloch ist es überall heiß oder kalt. Im Tunnel ist die Wandung aber immer kälter als das umgebende Gestein!
Ein Tunnel bringt sich die Umgebungstemperatur selber mit! Die intensive Wasserkühlung lässt im Gestein einen Temperaturgradienten entstehen. Ergo: Wandung kalt und hart - tiefer im Inneren heiß.
Warum habe ich in meiner Zeichnung wohl so viele Kühlrohre in den Wandungen eingezeichnet?
Der Tunnel macht sich sein eigenes Klima.
q. e. d.

Mit einem kleinen Versuch kann man die hier wirkende Physik verstehen:
bohrt man in einen glühenden Eisenklotz ein kleines Loch ist es genauso heiß da drin. Bohrt man aber ein sehr großes Loch, so sieht man, dass sich die Wandungen in diesem Loch/Tunnel abkühlen.
Sollte er mal machen, dann lernt er etwas dazu.

Es gibt sogar ein anschauliches Beispiel zum anfassen: In ihrem Verbrennungsmotor sind Temperaturspitzen von 1000°, trotzdem können sie den Motor (fast) außen anfassen. Das Zauberwort heißt: Wasserkühlung

Nach ihrer Theorie funktioniert kein Verbrennungsmotor, weil bei 1000° alles Metall wegschmilzt. Lassen sie ihren BMW sofort stehen und gehen zu Fuß.
setzen

--
Wolfhart Willimczik - Physicist
Florida
https://hardballsite.wordpress.com/
watermotors@hushmail.com
http://www.wolfhartindustries.com/
http://www.youtube.com/user/InventorWillimczik


Die Einen sehen Probleme - die Anderen Lösungen

Abschalten und Wiederanfahren möglich?

Brauer @, Donnerstag, 13.10.2016, 23:38 vor 3431 Tagen @ Inventor 3948 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 13.10.2016, 23:55

Ergo: Wandung kalt und hart - tiefer im Inneren heiß.
Warum habe ich in meiner Zeichnung wohl so viele Kühlrohre in den
Wandungen eingezeichnet?
Der Tunnel macht sich sein eigenes Klima.
q. e. d.

Falls, aus welchen Gründen auch immer, diese Kühlung und alle sonstigen Funktionen abgeschaltet würden, wäre die Möglichkeit einer Wiederinbetriebnahme überhaupt gegeben?
Es droht immerhin der Totalschaden der Anlage.

Und Männer die vorn am Bohrkopf bei 500°C Gesteinstemperatur die Bauteile tauschen... ich weiß ja nicht.

Ab- und Einschalten ist leicht

Inventor ⌂ @, Bradenton, Freitag, 14.10.2016, 00:13 vor 3431 Tagen @ Brauer 4030 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 14.10.2016, 15:47

Falls, aus welchen Gründen auch immer, diese Kühlung und alle sonstigen
Funktionen abgeschaltet würden, wäre die Möglichkeit einer
Wiederinbetriebnahme überhaupt gegeben?
Es droht immerhin der Totalschaden der Anlage.

Man macht das Ab- und Ausschalten, indem man die Wasserzufuhr zur Dampferzeugung öffnet oder schließt.
Wenn die gesamte Klimaanlage ausfallen sollte, muss man die Anlage, das Hotel verlassen, aber wie soll ein Totalschaden entstehen?
Da alles doppelt ist, kann man sich auf die andere Seite retten.
Ein Rohr kann platzen und kann repariert werden, bald auch bei Robotern.
Wenn man 100 Jahre in die Zukunft schaut, kann man annehmen, dass sich alles weiter entwickelt.

Bei 500° muss kein Mensch arbeiten. Die 500°sind doch viel tiefer.
Wenn im Arbeitsbereich der Turbinen etwas passiert, flüchtet man sich in die "Hotels". Dann hat man noch die Wärmeschutzanzüge...

--
Wolfhart Willimczik - Physicist
Florida
https://hardballsite.wordpress.com/
watermotors@hushmail.com
http://www.wolfhartindustries.com/
http://www.youtube.com/user/InventorWillimczik


Die Einen sehen Probleme - die Anderen Lösungen

Mir ging es um die Festigkeit der Tunnelwände

Brauer @, Freitag, 14.10.2016, 00:19 vor 3431 Tagen @ Inventor 3904 Views

... und um die Elektronik.

Ist die ganze Hütte erst auf Umgebungstemperatur, bleibt sie es auch.
Oder hast du das auch gelöst?

Es gibt 2 Stockwerke

Inventor ⌂ @, Bradenton, Freitag, 14.10.2016, 04:33 vor 3431 Tagen @ Brauer 3974 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 14.10.2016, 15:46

... und um die Elektronik.

Oder hast du das auch gelöst?

Am Anfang wird man das erste Stockwerk nicht tiefer legen, als man es eben aushalten kann.
Für später gibt es ein neues Kühlsystem...
Die Tunnelwände werden die ersten Kilometer so gemacht wie beim Gotthard Tunnel, dann helfen die Kühlrohre als Armierung.
Wo ist das Problem?
In Südafrika ist man bei 4 km und geht auf 5 km Tiefe. Das Gestein ist 60° heiß. Die Luft wird auf 30° herab gekühlt. Das ist Stand der Technik - ohne Kühlung der Wände.
Das würde fürs erste Stockwerk ja schon genügen.

"To create a comfortable work environment, the company employs the use of ice-technology for underground cooling.
"Mponeng is the only deep level mine in the word using ice-technology for underground cooling, with great success," comments Viljoen."


Die einen sehen Probleme, die anderen Lösungen.

--
Wolfhart Willimczik - Physicist
Florida
https://hardballsite.wordpress.com/
watermotors@hushmail.com
http://www.wolfhartindustries.com/
http://www.youtube.com/user/InventorWillimczik


Die Einen sehen Probleme - die Anderen Lösungen

Keine neue Erfindung

Leserzuschrift @, Freitag, 14.10.2016, 13:01 vor 3430 Tagen @ Inventor 3926 Views

Guten Abend,

zu dem Beitrag möchte ich anmerken, dass die "Erfindung" gar keine neue ist.
Diese Idee (und ähnliche) wurden bereits in den 1920er und 1930er Jahren ausführlich beschrieben. Ein entsprechender Beitrag findet sich z.B. in der Zeitschrift "Wissen und Fortschritt", Dezember 1930, Seite 235, hier auch die Planung mit einem 20-km-Schacht usw.

Es gibt eben kaum etwas, was nicht schon angedacht wurde.

MfG,
R.S.

Alle Zutaten sind schon da...

Inventor ⌂ @, Bradenton, Freitag, 14.10.2016, 14:58 vor 3430 Tagen @ Leserzuschrift 4013 Views

Guten Abend,

zu dem Beitrag möchte ich anmerken, dass die "Erfindung" gar keine neue
ist.
Diese Idee (und ähnliche) wurden bereits in den 1920er und 1930er Jahren
ausführlich beschrieben. Ein entsprechender Beitrag findet sich z.B. in
der Zeitschrift "Wissen und Fortschritt", Dezember 1930, Seite 235, hier
auch die Planung mit einem 20-km-Schacht usw.

Es gibt eben kaum etwas, was nicht schon angedacht wurde.

MfG,
R.S.

...mich wundert nur, dass noch niemand sowas gebaut hat.
Gibt es davon einen Link?
Das einzig Neue ist vielleicht, die bekannten Tunnelbohrmaschinen auch in die Tiefe zu schicken.
Man hat schon 50 km lange Tunnel gemacht.
In Südafrika hat man bereits die Technologie für 5 km Tiefe, nur graben sie noch mit Sprengungen.
Danke für den Hinweis

Gruß aus Florida 9°° und blauer Himmel

--
Wolfhart Willimczik - Physicist
Florida
https://hardballsite.wordpress.com/
watermotors@hushmail.com
http://www.wolfhartindustries.com/
http://www.youtube.com/user/InventorWillimczik


Die Einen sehen Probleme - die Anderen Lösungen

Die Sünden des Erfinders

Sojemand @, Freitag, 14.10.2016, 20:46 vor 3430 Tagen @ Inventor 3751 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 15.10.2016, 17:56

Hallo Inventor,

ich habe mich ein Wenig mit der Systematik des Erfindens beschäftigt und bei fast allem, was Sie schreiben, kommt mir immer wieder die „erste Todsünde“ des Erfinders in der Kopf, die da lautet:

Erfinde nie eine Lösung für ein Problem, die komplizierter ist als das Problem selbst. Das gilt für ihren Zweitakter (vergl. mit der Eleganz einer Kurbelwelle), genauso wie für ihr Kraftwerk. Denn warum solch einen Aufwand betreiben, wenn man es ohne großen Aufwand auch auf der Oberfläche bauen kann? Nur um Geothermie effektiver zu nutzen? Die Aufwand-Nutzen-Rechnung sieht hier katastrophal aus. Selbst wenn man da unten 10 Stück 750 MW-Dampfturbinen rein packen würde, dann wäre der Output im Vergleich zum Gesamtverbrauch immer noch vernachlässigbar klein. Der Arbeits- und Kostenaufwand aber gigantisch.

Die zweite Sünde ist, den tatsächlichen Nutzen nicht klar und verständlich herauszuarbeiten. Wo ist der eigentliche Nutzen? Keine Kühltürme mehr, die den Blick auf die Natur trüben? Ist diese Vorgehensweise so flexibel, dass sie sich problemlos an den wachsenden Energiehunger anpasst, sie quasi „mit skaliert“? Oder einfach nur die Tatsache, dass Erdwärme genutzt wird? Die Aussage mit der Eiszeit ist zwar nett, taugt aber nur als Gag nebenbei.

Die dritte Sünde ist, sich keine Gedanken über die Natur des Menschen zu machen, der da immer denkt: Was habe ich davon? Ja, was hat der Investor von ihrer Idee? Locken ihn Gold, Ruhm, Reichtum? Oder hat er nur vage Versprechen, keine ordentliche Energiebilanz (wie bereits angesprochen wurde) und die Aussicht auf einen eventuellen Totalverlust zusammen mit einem unkalkulierbaren Risikoanteil? So etwas kann sich aus gutem Grund nur ein Staat leisten, der sein Kapital aus Steuern schöpft und dem Verluste nicht weh tun.

Mich persönlich wundert es nicht, dass Ihnen auf Ihre Mails und Anfragen niemand antwortet. Wenn Sie ihre Ideen wirklich realisieren wollen, dann empfehle ich dringend, sich einen Partner zu suchen, der etwas von Wirtschaft und Vermarktung versteht.

Und weil hier Elon Musk als Vorbild angesprochen wurde, wie hat er seine Investoren ins Boot geholt? Mit dem Versprechen auf eine bessere Zukunft? Das glaubt doch wohl niemand ernsthaft.

Er hat wohl auch in etwa dies gesagt: Ich erfülle mit Tesla Motors die Anforderungen von „Zero Emisson“, verkaufe euch meine Treibhausgas-Kontigente und ihr könnt ruhig weiter arbeiten und erfüllt ebenfalls automatisch die kommenden Regelungen. So werden wir beide reich. Mir ist es egal, ob jemand meine Autos oder Batterien kauft, die echte Kohle mache ich mit dem Emissionshandel.

SO bekommt man Investoren.

Die Sünden der anderen

Inventor ⌂ @, Bradenton, Freitag, 14.10.2016, 21:09 vor 3430 Tagen @ Sojemand 3881 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 15.10.2016, 17:51

Hallo Inventor,

ich habe mich ein Wenig mit der Systematik des Erfindens beschäftigt und
bei fast Allem, was sie schreiben, kommt mir immer wieder die „erste
Todsünde“ des Erfinders in der Kopf, die da lautet:

Ich habe mich ein wenig mit den Reaktionen der anderen beschäftigt:
Die erste Sünde lautet:
1. Wenn das so einfach wäre, hätte das schon längst einer gemacht.
2. Das kann nie funktionieren...
3. Ist viel zu teuer
111. ...und wenn der Eimer nun ein Loch hat?

Erfinde nie eine Lösung für ein Problem, die komplizierter ist als des
Problem selbst. Das gilt für ihren Zweitakter (vergl. mit der Eleganz
einer Kurbelwelle),

Dann wechseln sie bei beiden einmal das Hauptlager.
Es ging nur um Umweltfreundlichkeit. Noch nie etwas davon gehört?

genauso wie für ihr Kraftwerk. gigantisch.
Wo ist der eigentliche Nutzen?

Ich Naivling dachte, ihr wolltet die Kernkraftwerke abschalten.

Die dritte Sünde ist, sich keine Gedanken über die Natur des Menschen zu
machen, der da immer denkt: Was habe ich davon? Ja, was hat der Investor
von ihrer Idee?

Ein Geheimnis: Ich suche keine Investoren. Besteht Ihre Welt nur aus Geld?

Locken ihn Gold, Ruhm, Reichtum? So etwas kann sich aus gutem Grund nur
ein Staat leisten, der sein Kapital aus Steuern schöpft und dem Verluste
nicht weh tun.

So werden die Chinesen es wieder bauen, so wie die Magnetschwebebahn.

Wenn sie ihre Ideen wirklich realisieren wollen, dann
empfehle ich dringend, sich einen Partner zu suchen, der etwas von
Wirtschaft und Vermarktung versteht.

Ist schon tot. Wurde vom SSD ermordet.

Man muss schon etwas Intelligenz mitbringen, um eine intelligente Lösung zu erkennen.

--
Wolfhart Willimczik - Physicist
Florida
https://hardballsite.wordpress.com/
watermotors@hushmail.com
http://www.wolfhartindustries.com/
http://www.youtube.com/user/InventorWillimczik


Die Einen sehen Probleme - die Anderen Lösungen

Intelligenz

Brauer @, Freitag, 14.10.2016, 22:30 vor 3430 Tagen @ Inventor 3836 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 14.10.2016, 22:37

Man muss schon etwas Intelligenz mitbringen, um eine intelligente Lösung
zu erkennen.

Und man muss schon ein erheblich gesteigertes Selbsbewusstsein mitbringen, potentielle Investoren indirekt als blöd zu bezeichen und gleichzeitig diese zum Selbstrechnen zu animieren.
Oder hast du etwa vor, von den "10 Mille", dann Ingenieure einzustellen, die das erledigen? [[freude]]

Ein "Erfinder" mit dieser Attitüde macht sich selbst obsolet.

Intelligenz sucht man auf anderen Planeten, weil man es hier aufgegeben hat.

Inventor ⌂ @, Bradenton, Freitag, 14.10.2016, 22:58 vor 3430 Tagen @ Brauer 3744 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 15.10.2016, 17:48

Man muss schon etwas Intelligenz mitbringen, um eine intelligente

Lösung zu erkennen.

Man muss wohl vor Geld stinken, um etwas zu sein?
Behalten Sie es.
Ich mache mich nicht zum Sklaven des Geldes.

--
Wolfhart Willimczik - Physicist
Florida
https://hardballsite.wordpress.com/
watermotors@hushmail.com
http://www.wolfhartindustries.com/
http://www.youtube.com/user/InventorWillimczik


Die Einen sehen Probleme - die Anderen Lösungen

Weiter so!

Brauer @, Freitag, 14.10.2016, 23:19 vor 3430 Tagen @ Inventor 3847 Views

Man muss wohl vor Geld stinken um etwas zu sein?
Behalten sie es.

Ich kann Ihnen versichern, dass da jedenfalls bei mir recht wenig ist, das stinken könnte [[zwinker]].
Die meisten Fragen und Hinweise sind meines Erachtens durchaus wohlwollend gemeint, aber ohne Butter sind die Fische halt immer so trocken.

Außerdem umschleicht mich das Gefühl, dass dieser Thread hier nicht lange in dieser Art weitergeht und verabschiede mich bereits vorsorglich.

Gute Nacht Deutschland

Inventor ⌂ @, Bradenton, Samstag, 15.10.2016, 00:13 vor 3430 Tagen @ Brauer 3974 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 15.10.2016, 14:17

Man muss wohl vor Geld stinken um etwas zu sein?
Behalten sie es.

Außerdem umschleicht mich das Gefühl, dass dieser Thread hier nicht
lange in dieser Art weitergeht und verabschiede mich bereits vorsorglich.

Beinahe hatte ich euch verführt, die Hölle anzubohren. Die Russen hatten schon aus ihrem Bohrloch schreckliche Schreie gehört. Wie das erst in einem Tunnel hallen würde - mit nicht endenden Echos aus der Tiefe. Zuletzt wäre gar der Leibhaftige durch den Tunnel nach oben geklettert - nicht auszudenken!
Ihr seid noch einmal mit dem Schrecken davon gekommen.

Die Turmuhr schlug grad Mitternacht,
da bin ich aus dem Schlaf erwacht.
In der Finsternis - da war ein Loch,
so groß es war gefiel's mir doch.
Aber was umsäuselt so grauenvoll mein Ohr?
Es ist der Höllenchor!
Der Teufel selber kommt – oh habt Erbarmen!
Er grinst so frech - will meine Seele haben.

Und was ist des Unglücks einz’ger Grund?
Der verdammte Höllenschlund!

--
Wolfhart Willimczik - Physicist
Florida
https://hardballsite.wordpress.com/
watermotors@hushmail.com
http://www.wolfhartindustries.com/
http://www.youtube.com/user/InventorWillimczik


Die Einen sehen Probleme - die Anderen Lösungen

@Inventor

Moderator @, Samstag, 15.10.2016, 18:01 vor 3429 Tagen @ Inventor 3839 Views

Da Sie eine zweite Chance wollten, haben Sie sie bekommen.
Ich habe mir das jetzt eine Weile angesehen und stelle fest, es läuft wieder genauso wie früher. Sie sind hier falsch.

Und spätestens jetzt, da es persönlich wird, ist Schluss.

Man muss schon etwas Intelligenz mitbringen, um eine intelligente Lösung
zu erkennen.

Account gesperrt.

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.