Hallo BillHicks,
herzlichen Dank für Deine weiterführenden Gedanken auch zum Thema 'Klarsicht und Gedankenschärfe', ich hatte das allerdings als conclusio mit etwas ironischem Unterton und einem Zwinker-Smiley serviert, wiewohl Sarkasmus und Zigarren-Smiley eher angebracht gewesen wären ...
Die "zufälligen" Ähnlichkeiten zum aktuellen politischen Geschehen sind ja unübersehbar oder sogar ubiquitär im Sinne einer notwendigen und hinreichenden pol. Entwicklung zum Weltstaat? Genauer gesagt, im Sinne von Problem-Reaktion-Lösung, Hegel reloaded sozusagen, alles aus einer Hand, versteht sich?! Zu noch mehr Liberalismus, Permissivität, Gleichheit und "Freiheit" möglichst ohne Risiko im ultimativen pc-gedankenbetreuten gesellschaftlichen Wohlfühlambiente des universellen Wohlfahrtstaates mit Flatrate-Fressen-Saufen-Wohnen-B***** usw.? Ist das der Endpunkt des dialektischen gesellschaftl. Entwicklungsprozesses durch die Äonen? Und wer entwickelt da was? Der blinde gesellschaftliche "Fortschritt" ex nihilo oder doch wirkmächtige geistige Wesenheiten und deren Epigonen und Handlanger auf Erden?
Viele Fragen auf einmal, ich weiß. Aber wenn ich immer die axiomatischen Reduktionismen auf so transpersonale Begriffe wie z.B. Natur, Wertegemeinschaft, gesellsch. Fortschritt, Demokratie, Zukunft, Zufall, ja auch Vorrrrsehung
" />höre und lese, die da die Dinge zum Laufen bringen, da frage ich mich eben schon, wo Geist und Seele dabei bleiben ...
Das "Gift" des Liberalismus?
Was ist denn die Alternative zu Liberalismus in dem Sinne, dass jedes
Individuum als natürliche Person Träger von Rechten und Pflichten
sein kann und vor dem Recht - dem Anspruch nach - gleich allen anderen
Rechtsträgern zu behandeln ist?
Aus dem Liberalismus sind die konstitutionellen Staaten, die einzige
ersprießliche Regierungsform für die NichtXXXen, hervorgegangen;
Ja. Was wären die Alternativen zu einem konstitutionellen Staat, einem
Staat also, der das dialektische Spannungsverhältnis zwischen
Öffentlichem Recht und Privatrecht durch Verfassungsrecht zu mediieren
sucht?
Der konstitutionelle Staat ist zweifelsohne eine gute Sache, wenn das öffentliche Recht inkl. Verfassungsrecht und Verwaltungsrecht das Privatrecht nicht so krass "overrulen" täten. Da braucht man nur an die Möglichkeiten der Notstandsgesetzgebung und der terrorkatalysierten staatl. Überwachungsbegehrlichkeiten denken, natürlich alles juristisch wasserfest eingetütet und per demokrat. Mehrheitsentscheid abgesegnet. Übrigens haben wir ja nur ein Grundgesetz, das nach wie vor unter gewissen Vorbehalten der allierten Militärgesetzgebung figuriert. Die Gesamtpfändung des deutschen Volksvermögens gemäß SHAEF-Artikel 52 steht da auch noch im Raume ...
Ich empfinde tiefen Dank' all' meinen Altvorderen gegenüber, die mir die
Auseinandersetzung mit Autokratien durch ihre Auseinandersetzungen
mit Autokratien und Totalitarismus erspart haben.
Die Altvorderen waren es nur in zweiter Linie, die Dir das erspart haben. Eher waren es schon die desaströsen (Welt)kriege, in die die Menschheit, insbesondere die Deutschen, gehetzt worden sind. Und deren Hintermänner und Konstrukteure werden ja mehr und mehr offenbar für den, der etwas lesen und kombinieren kann. Was jetzt auf gar keinen Fall mehr geht, sind z.B. Dinge wie Führerprinzip und Volksgemeinschaft, also konstituierende staatl. Prinzipien, die im gemäßigt autokratischen deutschen Kaiserreich von 1871-1914 durchwegs positive Wirkung gezeitigt haben. Weitgehend ohne großen Zank und Streit übrigens. Danach kam halt noch Adolf mit seiner Entourage. Der durfte dann den Karren in den Dreck fahren, ob er wollte oder nicht.
Meiner bescheidenen Meinung nach versteht der Verfasser original gar
nichts von Dialektik. Er erkennt sie offensichtlich nicht als solche
sondern nur ihre Symptome.
Der Umstand, dass "Uneinigkeiten, Misshelligkeiten und Zänkereien" in den
Verfassungen berücksichtigt werden bzw. sie gerade auch sichtbar machen
("Schule") ist nicht etwa ein Fehler von Verfassungen, sondern unmittelbare
Folge des stets unvollständigen Versuchs mit der Dialektik des sich
gegenseitig Widersprechens und zugleich sich gegenseitig Bedingens von
Öffentlichem Recht ("Staat", Zentralgewalt, Anordnung, Unterordnung) und
Privatrecht ("Markt", Persönliche Freiheit, Privatautonomie, Gleichheit
vor dem Recht) in einer Republik in der alltäglichen Praxis
umzugehen.
Soll die Alternative allen Ernstes die "Kraft" des "Staates", bzw. die
"Individualität des Staates" sein?
Die Kraft eines Staates erwächst aus der weitgehenden Zustimmung seiner Bürger zu seinen Repräsentanten und der Wehrhaftigkeit gegen innere und äußere Feinde. Individuell ist ein Staat in dem Sinne, dass er sich auf EIN Staatsvolk, nämlich SEIN Staatsvolk fokussiert im positiven Sinne einer solidarischen Volksgemeinschaft. Das hat nichts mit Nationalismus, geschweige denn mit Chauvinismus zu tun. Ich möchte dazu nicht mehr ausführen, außer dass die individuellen Staaten so etwas wie die Gedanken oder Gestalten Gottes sind (aber nicht seiner Demiurgen)im Sinne des deutschen Idealismus .
Die Rednerbühne und ebenso die Presse haben die
Regierungen zur Taten- und Machtlosigkeit verurteilt, und sie wurden
dadurch unnütz und überflüssig. Dadurch erst wurde das
republikanische
Zeitalter möglich, und wir ersetzten den Herrscher durch die Karikatur
eines Präsidenten, den wir uns aus der Masse des Volkes, mitten aus
unseren Kreaturen und Sklaven, nahmen.
Hand auf's Herz, was ist Dir lieber: die "Karikatur eines Präsidenten"
oder ein "Herrscher"?
Ist das jetzt die große Fernsehshow 'Sag' die Wahrheit'?
Aber eigentlich leicht beantwortbar: Weder noch!
Bleiben wir doch bei dem total diskreditierten Begriff des Führers oder meinetwegen auch Häuptlings in der Nachfolge der altgermanischen oder indianischen Stammestraditionen. Da bin ich zwar schon fast bei @Zara angelangt, aber was soll's.![[[zwinker]]](images/smilies/zwinker.gif)
Ein hochkomplexes Staatswesen muss natürlich anders geleitet werden, aber wer die erstaunliche Leistungsexplosion im 3.Reich von 1933-1939 unter dem allumfassenden Führerprinzip sich vergegenwärtigt, sieht dessen Potentiale durchscheinen. Sagen wir also Kaiserreich, d.h. konstitutionelle Monarchie mit einer Ministerialebene, die rein nach Leistung und Können inauguriert wird, wie eben schon mal gehabt.
Das war der Sprengkörper, den wir unter die NichtXXXXX oder vielmehr
unter alle nichtXXXischen Nationen legten.
Und die XXX sind blöd genug selbst eine parlamentarische Republik
erschaffen zu haben?!
Wo es doch rundherum genügend Vorbilder für andere Staatsformen gegeben
hätte?
Was soll ich dazu sagen, dass die XXX zu blöd wären, was Besseres als eine parl.Republik zu schaffen? Sind sie natürlich nicht, und das was wir in dem heutigen Israel vorfinden, ist ja auch nur ein Durchgangsstadium zur angepeilten "Weltrepublik" mit dem Herrscher aus dem Hause Davids als Oberhaupt. Das ist doch der Atem in den Protokollen und die Verheißung für die Auserwählten. Rothschilds Israel wird um eines lohnenderen Ziels wegen, eben der NWO, drangegeben werden. Und die USA als deren Kampfpudel ebenso ...
In naher Zukunft werden wir die verfassungsgemäße Verantwortlichkeit
der
Präsidenten einführen. Dann werden wir uns bei der Ausführung
unserer
Handlungen keinerlei Schranken auferlegen, da die Verantwortung unsere
Strohpuppe tragen wird. Was liegt uns da ran, wenn die Reihen derer,
die
nach Macht streben, sich lichten, und wenn Wirren entstehen, weil man
keinen Präsidenten finden kann, Wirren, die schließlich das Land
zerrütten?
Zeit wird es wohl, dass realisiert wird, dass es nichts Unpolitisches
gibt.
Es gibt wohl kaum ein Statement, das politischer ist, als die Behauptung
irgendetwas oder irgendjemand sei per se "unpolitisch".
Exacto, wie wahr!
Um dieses Ergebnis zu erreichen, werden wir für die Wahl solcher
Präsidenten sorgen, deren Vergangenheit irgendeinen dunklen Punkt,
irgend
ein Panama aufweisen wird. Die Angst vor Enthüllungen, der Wunsch, den
schließlich jeder zur Macht gelangte Mensch hat, seine Vorrechte und
die
mit seiner Stellung verbundenen Vorteile und Ehren sich zu erhalten,
werden
aus ihnen treue Vollstrecker unserer Unordnungen machen.[/i]
Man kann bei jedem irgendetwas finden und im Zweifel wird
irgendetwas konstruiert. Je nach den Bedingungen der Zeit. Vor einigen
Jahrzehnten wäre es die Neigung zu gleichgeschlechtlicher Liebe gewesen,
die genügend Angst für Rückgrat-Verbiegungen eingejagt haben dürfte
usw.
Wichtig für ein hohes politisches Amt in den derzeitigen demokratischen Systemen sind IMHO zwei "Qualifikationen": Korrumpierbarkeit und Erpressbarkeit.
Wer da "Defizite" aufweist, hat ganz schlechte Karten nach oben zu kommen und die gesamte mediale Welt gegen sich. Dann wird halt was konstruiert, wie Du schon sagst. Also stimmen die protokollierten Aussagen insofern ...
Aber welche Klarsicht und Gedankenschärfe, also von grassierender
Verstandesschwäche wie öfter hier im Forum nicht die Spur ...
![[[zwinker]]](images/smilies/zwinker.gif)
Klarsicht und Gedankenschärfe?
Ich erkenne wenig mehr als Frustration und politisch seichte dafür umso
fatalere Träumereien in dem Text.
Ob das alles nur substanzlose Träumereien sind oder aber die satanische Kochanleitung für die Weltherrschaft, darüber gehen die Meinungen ja weit auseiander. Ich tendiere zugegebenermaßen zum Letzteren. Vielleicht ist die WAHRHEIT wirklich "seichter" als wir alle meinen.
Schöne Grüße
Auch beste Grüße zurück!