Frage an die Experten: embedded systems (mT)

DT @, Dienstag, 11.10.2016, 00:23 vor 3434 Tagen 4811 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 11.10.2016, 00:52

Hallo Experten im Forum:

Wenn ich eine kleine und kompakte Kiste brauche, um meine Maschinen zu steuern, um ein Display und ein paar Eingaben zu bewältigen, wenn ich ein wechselndes Display an einer Tür oder einer Maschine haben möchte, auch auf einem 15" Bildschirm, welche Lösung ist die beste?

- Raspberry Pi (da muß ich mich aber mit Linux etc. rumschlagen), ca 40 EUR
- ein Intel NUC (ca 125 EUR, super klein, kann ich aber bedienen wie einen PC mit Microschrott Windows)
- oder ein Microsoft Nokia Lumi 650, das kann doch auch Windows 10 und kostet auch nur 126 EUR, ist dafür aber super klein.

Vor allem bzgl. der letzteren Option: hat das schon mal jemand eingesetzt als eine Art "Microcontroller"? Alle reden über Raspi, Arduino usw, die konservative Variante wäre der Intel NUC, aber selbst die billigen neuen Handys können schon so verdammt viel.

Mir schwebt vor, einfach in Zukunft die Maschinen mit Handyinterfaces zu bedienen. Dabei sollte aber DAS HANDY das Interface sein, und eben nicht an der Maschine ein Raspi oder ein Arduino mit WLAN oder Bluetooth Interface sitzen, die dann die Handybefehle empfangen, wie zB hier:

https://www.youtube.com/watch?v=ZAFo48QnheU

Ich spekuliere darauf, daß von den Millionen produzierten Iphones und Samsung Smartphones immer noch ein paar Hunderttausend Stück liegen bleiben. Momentan müßte das Samsung Galaxy 4 oder das iphone 4 super billig zu bekommen sein, aber vor 2-3 Jahren war das state of the art. In 1-2 Jahren wird es noch billiger werden, da wir dann beim Iphone 10 und Samsung Galaxy 11 sind. Man bekommt ja jetzt schon ein Motorola Razr für 30 EUR, und das ist immer noch ein supergutes Handy wenns ums reine Telefonieren geht.

Man könnte die MiniUSB Schnittstelle des Handys als I/O Interface zur Maschine hin nehmen.

Diese Geräte sollten dann nicht viel mehr als ein Raspi kosten, können aber soviel mehr und haben gleich ein super Display sowie eine sehr gute Kamera plus Lage- und GPS-Sensoren.

Das ganze geht so ein bisschen in die Richtung hier:
http://www.heise.de/ct/ausgabe/2013-18-Alte-Smartphones-sinnvoll-nutzen-2316841.html
So wie zB. das hier:
http://www.heise.de/ct/ausgabe/2013-18-Internetradio-im-Selbstbau-2316339.html
oder
http://www.heise.de/ct/ausgabe/2013-18-Smartphone-als-elektrischer-Tueroeffner-2316685....
Ich bräuchte aber mehr was wie das hier:
[image]

Danke, DT

PS (nicht ernst gemeint): Und programmieren laß ichs dann von den vielen Millionen neuen Handyprogrammierern von unserer Erika, die alle Java, Scratch, Assembler, Android und so können, vielleicht sogar RISC Code, man sieht sie überall programmieren! DANKE ERIKA [[top]]

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Viele können sogar mit einer Hand programmieren, während die andere in der Tasche ist und dort noch nützliche Kraulbewegungen ausführt:

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Nimm ein Android-Phone mit OTG

CalBaer @, Dienstag, 11.10.2016, 01:29 vor 3434 Tagen @ DT 3573 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 11.10.2016, 01:33

Fuer das Geld eines einfachen gebrauchten Android-Phones kriegst Du gerade mal ein Raspi-Board. Das Phone kommt mit Touch-Screen, Dual-Core-Processor, Flash, Wifi, BT, Akku usw. Per OTG (USB/Charging-port) kannst Du ein einfaches USB-Serial-Adapter per OTG-Adapter anschliessen: z.B. PL2303HX (gibt es fuer wenige Euro auf Ebay). Es gibt fuer USB auch GPIO-Adapter. Das Phone sollte zudem rootbar sein.

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

Danke Bär! (mT)

DT @, Dienstag, 11.10.2016, 01:42 vor 3434 Tagen @ CalBaer 3021 Views

Welchen Vorschlag für das Phone?

Samsung Galaxy XCover?

Welches Android Phone bekommt man sowohl günstig als auch in größeren Stückzahlen, also als Analogon zum Motorola Razr?

Kann man ein Smartphone dauerhaft am Netzteil betreiben, werden dann die Batterien umgangen, oder machen die durch nicht mehr Ladbarkeit einem einen Strich durch die Rechnung?

Danke, DT

Phone, Laden

CalBaer @, Dienstag, 11.10.2016, 06:56 vor 3433 Tagen @ DT 3065 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 11.10.2016, 07:03

Welchen Vorschlag für das Phone?

Samsung Galaxy XCover?

Ich benutze zum Entwickeln ein S4, wobei ich weniger der Android-Entwickler bin (die richtigen Apps machen andere). Das Modell ist zum Entwickeln erstmal egal. Man faengt eben damit an, was man da hat.

Welches Android Phone bekommt man sowohl günstig als auch in größeren
Stückzahlen, also als Analogon zum Motorola Razr?

Da gibt es jede Menge preiswerte Modelle. Es gibt refurbished Androids mit kleinem Display und minimaler Ausstattung schon fuer $15, nach oben gibt es keine Grenze. Das Modell haengt immer von der Anwendung und dem Budget ab.

Fuer Stueckzahlen kann man zu einem grossen Refurbisher gehen (die die zurueckgegeben Phones wiederverwerten). Wenn man Neuware in grossen Stueckzahlen benoetigt, muss man direkt nach China gehen (Mobile-Standard ist ja egal).

Kann man ein Smartphone dauerhaft am Netzteil betreiben, werden dann die
Batterien umgangen,

Ja, denn das Laden der Batterien ueberwacht ein Charging-Controller und verhindert die Ueberladung. Wenn die Batterien voll sind, hoert er mit dem Laden auf. Das Phone wird dann vom Charger mit Spannung versorgt, die Batterien werden dann nicht mehr entladen. Beim Laptop ist es ja genauso.

Problem ist nur, dass OTG und Laden gleichzeitig standardmaessig nicht geht. Aber dafuer gibt es Hacks als auch muss es solide Loesungen geben (es gibt kommerzielle Produkte, die Android-Phones als Basis verwenden).


Statt dem USB-Serial kann man auch gleich einen Arduino Uno ans Phone dranhaengen. Auf youtube gibt es auch schoene Anleitungen dazu, wie z.B. diese hier: https://www.youtube.com/watch?v=5uzydVKoZtM

--
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Info:
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Ergaenzung: Unbedingt auf galvanische Trennung achten

CalBaer @, Dienstag, 11.10.2016, 21:12 vor 3433 Tagen @ CalBaer 2053 Views

, falls Du Geraete hoeherer Leistung ansteuerst, denn bei einem Defekt kann Hochspannung durchschlagen und nicht nur das Phone zerstoeren, sondern auch den Benutzer in Lebensgefahr bringen. Am einfachsten geht das mit Optokopplern auf der seriellen Schnittstelle.

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Benutzer- vs. Harwareinterface

Positiv @, Dienstag, 11.10.2016, 08:23 vor 3433 Tagen @ DT 2846 Views

Hallo DT,

zur Interaktion mit dem Nutzer eignen sich Touchscreenhandys hervorragend. Allerdings brauchst Du trotzdem ein Hardwareinterface, welches die gesendeten Daten auf I/O Pins ausgibt. Sozusagen einen "intelligenten" Portexpander.

Dafür benutze ich gern die (genialen) Teensy Boards, wenn WLAN gefragt ist, i.V.m. einem ESP8266.

Kann man grundsätzlich mit der Arduino IDE programmieren, hat aber die Leistungsfähigkeit eines ARM Cortex M4. Und ist billiger, als die schwachbrüstigen Arduinos.

Wenn Du mal spezifizierst, was Du ganz konkret machen möchtest, werde ich gern präziser mit Lösungsvorschlägen.

Grüße, Positiv (der sich gerade selbst eine CNC Fräse baut)

In der Tat: (mT)

DT @, Dienstag, 11.10.2016, 09:00 vor 3433 Tagen @ Positiv 2635 Views

a) Output: Ansteuern von Schrittmotoren bzw. TTL Out
b) Input: Verschiedene TTL-level Sensoren

Daher ist der Arduino so genial, aber eben nicht auf der Display- und Kommunikations-Ebene. Daher ist der Vorschlag vom Calbear mit Kombination billiges Android-Handy plus Arduino schon nah dran.

Industrie 4.0 mit Handycomfort, sozusagen.
Oder einer der Handyhersteller müßte das I/O Interface des Arduino mit einbauen, schwupp hätte man Handy-Industrie 4.0.
[[top]]

Danke, Gruß DT

Details

Positiv @, Dienstag, 11.10.2016, 11:13 vor 3433 Tagen @ DT 2370 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 11.10.2016, 11:20

a) Output: Ansteuern von Schrittmotoren bzw. TTL Out
b) Input: Verschiedene TTL-level Sensoren

Also entweder Arduino oder - wenn Geschwindigkeit wichtig ist - ein Teensy mit 5V toleranten Eingängen. Zuzüglich Schrittmotorentreiber(n). Wenn Schrittmotoren im Spiel sind und Du sie nicht "zu Fuß" selbst ansteuern willst: Grbl ansehen.

Kommunikation: Bluetooth oder WLAN. Geeignete Module kosten in China fast nichts.

User Interface: Smartphone + eine selbstgeschriebene App oder Webseite, welche die gewünschten Daten sendet / empfängt.

Wenn Du Dich als erfahrenen µC Tüftler betrachtest, wäre das PJRC Forum ein guter Anlaufpunkt. Wenn Du Dich eher als Anfänger betrachtest, wird Dir hier weitergeholfen.

Wenn Du in beiden Foren nach ESP8266 suchst, findest Du viele Projekte, welche dem Deinigen ähneln.

Beste Grüße und frohes schaffen,

Positiv.

P.S. Manchmal gibt es beim Discounter schwachbrüstige Android Tablets für ´nen Fuffi. Vorteil: größeres Display als ein Smartphone. I.V.m. dem genannten ESP eine konkurrenzlos billige Steuerung (via Browser).

Beispiele

Positiv @, Dienstag, 11.10.2016, 11:28 vor 3433 Tagen @ DT 2369 Views

Hier ein Beispiel, wo jemand mit genannter Hardware via Webserver einen Sensor ausliest und eine LED schaltet.

Klick.

Und so könnte ein simples GUI aussehen.

CNC Fräse

Sylvia @, Dienstag, 11.10.2016, 09:01 vor 3433 Tagen @ Positiv 2830 Views

Hallo Positiv,

Grüße, Positiv (der sich gerade selbst eine CNC Fräse baut)

magst Du dazu etwas mehr schreiben? Das Thema interessiert mich. Mein nächtes Projekt (für die "staade Zeit" (Weihnachten)) wird ein 3D-Drucker (wird wohl ein Prusa i3 MK2 Bausatz werden).

Viele Grüße,
Sylvia

--
"Der Computer ist die logische Weiterentwicklung des Menschen: Intelligenz ohne Moral." (John Osborne)
"Der Gutmensch ist die logische Rückentwicklung des Menschen: Moral ohne Intelligenz." (unbekannt)

Interessanter Thread. Darf ich mich mit einer Frage anhängen?

Olivia @, Dienstag, 11.10.2016, 09:41 vor 3433 Tagen @ Sylvia 2801 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 11.10.2016, 09:49

Hallo,

aufgrund der generellen Verkehrssituation in D (ich stand kürzlich wieder 12 Stunden im Stau) habe ich meinen PKW etwas "modifiziert" ("unauffällige" elektrische Wasserversorgung, 12 V Kaffemaschine, 12 V Wasserkocher, relativ kurzfristig aufbaubare, unauffällige Liegefläche). Die vorhandene Batterie ist ein Engpaß, da die Kaffemaschine zwar sehr schnell ist (Steckdose hat 15 A), man aber sicherheitshalber den Motor laufen lassen sollte.... Daher suche ich nach einer alternativen Stromversorgung. 25 Ah Gel-Batterien wiegen bereits 9 kg..... Nun bin ich auf Starthilfegeräte gestoßen, die auch als Powerbank genutzt werden können. Einige haben auch die Möglichkeit, 12 V Verbraucher anzuschließen. Die folgende war beim ADAC Testsieger.

Nun meine Frage: Hat jemand Erfahrung mit diesen Geräten? Wie haltbar sind sie? Eignen sie sich auch für 15 A Verbraucher oder gibt es da Probleme? Das Ding macht auf mich einen sehr praktischen Eindruck, da man es beim Fahren gleich aufladen kann - und es ist sehr leicht. Oder gibt es eine sinnvollere Lösung? - Der winzige Wasserkocher braucht leider 20 - 30 Minuten....

Nachtrag: Habe gerade gesehen, dass diese Starthilfe nur 10 A kann. Ich brauche aber mehr. Kennt jemand ein entsprechendes Gerät, das nicht zu teuer ist?

https://www.amazon.de/gp/product/B012DC26K4/ref=pd_sim_sbs_107_1?ie=UTF8&psc=1&...

Silvia, Dein Drucker-Projekt interessiert mich auch.
Kannst Du darüber auch etwas mehr schreiben?

--
For entertainment purposes only.

Zweite Batterie mittels Trennrelais absichern

Ikonoklast @, Dienstag, 11.10.2016, 09:59 vor 3433 Tagen @ Olivia 2644 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 11.10.2016, 10:10

Hallo Olivia,

eine zweite (Auto-)Batterie, die Du mittels Trennrelais einbaust.

Das habe ich so bei meinem Auto gemach:

Kabel von vorne in die Fahrgastzelle ziehen, unterm Teppich durch, unterm Fahrersitz raus, Batteriehalterung unter den Sitz gebaut, Trennreilais eingebaut. Fertig. Jetzt kann ich hinten Kaffeekochen, Wasser warm machen, die Kühlbox versorgen etc.

Da Du eine Schlafmöglichkeit hast, gehe ich mal von einem VW T-irgendwas aus [[zwinker]]. Hier gibt es viele Anleitungen im Netz.

--
Grüße

---

... and girls of course!

[image]

Danke. So ans "Eingemachte" traue ich mich nicht.

Olivia @, Dienstag, 11.10.2016, 22:30 vor 3433 Tagen @ Ikonoklast 1927 Views

Danke, Dein Vorschlag ist sicherlich sinnvoll für eine permanente Lösung. Direkt an die Fahrzeug-Elektrik traue ich mich aber nicht. Bin blutiger Laie. Das Kfz ist kein Bus, sondern ein ehemals potentiell 7-sitziger PKW (SW), der nun ein 5-Sitzer ist. Der Gepäckteil wurde von mir "zweckentfremdet". Mir ist wichtg, dass alles "portabel" ist. Auch die "Sonderausstattung" ist nicht direkt mit dem Kfz verschraubt, sondern mit Karabinern verzurrt und verkeilt, also jederzeit komplett (aber zeitintensiv) ausbaubar. Es funktioniert alles recht gut... lediglich das Batteriethema. Ich habe jetzt eine stärkere Ausgabe dieser Power-Boxen gefunden, die haben einen 12V-Kfz-Adapter mit 15A. Ich muss es wohl einfach ausprobieren. -

--
For entertainment purposes only.

Fehlschluss bei Deiner Powerbank

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Dienstag, 11.10.2016, 15:56 vor 3433 Tagen @ Olivia 2149 Views

Hallo Olivia,

Nachtrag: Habe gerade gesehen, dass diese Starthilfe nur 10 A kann. Ich

Nein, eben nicht. Da steht doch, dass das Gerät angeblich 600A Spitzenstrom liefern kann. Das kommt mir allerdings sehr hoch vor.

Die 10A kriegst Du über einen bestimmten Ausgang. Über die beiden Klemmen ist es viel mehr. Die können Dir dauerhaft Deine 15A liefern.

Gruß
paranoia

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Jein.... der 12V-Kfz-Adapter kann nur 10A

Olivia @, Dienstag, 11.10.2016, 22:12 vor 3433 Tagen @ paranoia 2027 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 12.10.2016, 18:15

Hallo Olivia,

Nachtrag: Habe gerade gesehen, dass diese Starthilfe nur 10 A kann. Ich


Nein, eben nicht. Da steht doch, dass das Gerät angeblich 600A
Spitzenstrom liefern kann. Das kommt mir allerdings sehr hoch vor.

Die 10A kriegst Du über einen bestimmten Ausgang. Über die beiden
Klemmen ist es viel mehr. Die können Dir dauerhaft Deine 15A liefern.

..........

Ich habe inzwischen andere gefunden, die eine Spitzenlast von 800A (sehr kurzzeitig) bringen und bei denen schafft der 12V-Kfz-Adapter dann 15A über einen längeren Zeitraum. Die Bank ist auch ein bisschen größer.

http://www.ebay.de/itm/201472022072

Den gibt es auch bei Amazon.
https://www.amazon.de/dp/B015MHN2AU/?tag=dasgelbeforum-21
Ich habe inzwischen viele "Berichte" von Käufern gelesen. Die scheinen ganz gut zu funktionieren, die Dinger. Über die Haltbarkeit habe ich bisher noch nichts gelesen.

Man muss es halt probieren.

--
For entertainment purposes only.

Einführung

Positiv @, Dienstag, 11.10.2016, 10:56 vor 3433 Tagen @ Sylvia 2570 Views

magst Du dazu etwas mehr schreiben? Das Thema interessiert mich. Mein
nächtes Projekt (für die "staade Zeit" (Weihnachten)) wird ein 3D-Drucker
(wird wohl ein Prusa i3 MK2 Bausatz werden).

Hallo Sylvia,

was möchtest Du denn konkret wissen? Allgemein kann ich sagen, dass ein 3D Drucker, ein Lasercutter, ein (Schneid-)Plotter, eine CNC Fräse, ... in Portalbauweise alle auf dem gleichen Funktionsprinzip beruhen: man hat mindestens 3 Achsen bzw. Linearführungen und treibt diese mit Schrittmotoren an. (Deltakonstruktionen mal ausgenommen.)

Eine Fräse ist dabei ein Sonderfall, weil die mechanische Belastung sehr hoch ist, d.h. man muss die Konstruktion viel solider und schwingungsärmer auslegen, wenn man akzeptable Vorschubgeschwindigkeiten fahren will.

Die Ansteuerung der Motoren erfolgt über geeignete Treiber, welche die Impulse verstärken, erzeugt werden sie mit einem Mikrocontroller. Mann kann sich in allen Preis- und Leistungsklassen fertige Steuerungen kaufen oder selbst bauen.

Ich baue gerade einen ersten kleinen Prototyp mit Nema 17 Motoren, A4988 Treibern, Ansteuerung über einen Arduino mit der Grbl Firmware. Vorteil: Man muss sich nicht selbst um die Ansteuerung inkl. Beschleunigungs- und Bremsrampen kümmern - das macht alles die Firmware, welche man weiträumig parametrieren kann. Mann streamt einfach den Gcode via USB und schon geht es los. Kosten für die Bauteile unter 100 Euro (ohne Linearführungen / Kreutzisch und Fräse).

Nachteil: Viel mehr als 30 kHz sind diesem µC mit Grbl nicht zu entlocken = die (beim Fräsen sehr häufigen) Leerfahrten sind vergleichsweise langsam.

Die meisten preiswerten 3D Druckerbausätze basieren übrigens auf exakt dieser Steuerung.

Software: Den Gcode erzeuge ich mit Estlcam (ist beim Fräsen erheblich komplexer als beim Drucken / Schneiden, weil man sich Gedanken über Gleichlauf- / Gegenlauf machen muss, über verschiede Arbeitsgänge mit verschiedenen Fräsern, permanente Z-Kalibrierung nach Werkzeugwechsel, u.v.m.), bezahlbare Alternativen wären Autodesk Fusion 360 oder Mach 3.

Natürlich träume ich bereits von einer 4. und 5. Achse, aber ab da wird die benötigte Software (welche die CAM Daten erzeugt) richtig teuer. Die Möglichkeit, das Werkstück zu drehen oder den Fräser zu neigen, erlaubt dann die Fertigung von Hinterschneidungen ohne umspannen. Ein Werkzeugwechsler ist auch toll. Aber nicht umsonst kosten gute 5 Achs Maschinen + Softwarepaket sechsstellige Summen - das ist abgefahrene Präzisionstechnik und die Software dahinter ist alles andere als trivial (im Gegensatz zu einer 3 Achs Portalsteuerung).

Es ist ein komplexes Thema und es gibt riesige Foren, welche sich mit nichts anderem, als mit den damit verbundenen zigtausenden Detailproblemen und -lösungen beschäftigen.

Beste Grüße, P.

Details

Sylvia @, Dienstag, 11.10.2016, 11:22 vor 3433 Tagen @ Positiv 2427 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 11.10.2016, 13:00

Hallo Positiv,

danke für Deine Antwort.

was möchtest Du denn konkret wissen?

Prinzipiell: Ich würde gerne einen CNC-Fräser besitzen (Größe: ca. 500 x 1000 mm). Den ersten vielleicht fertig kaufen (Frage: Gibt's da was Passables für max. 2000 Euro?), den nächsten dann selber (als Bausatz) bauen.

Generell würde ich mich erst mal gerne in die Thematik "CNC-Fräser" einlesen (Wie funktioniert so ein Teil überhaupt, was gibt es da für grundsätzlich verschiedene Modelle, mit welchen Kosten muss man rechnen?). Gibt es da Bücher, Foren, Tutorials, usw., die Du mir empfehlen könntest?

Mein Background: Linux, Raspberry Pi, Arduino, PWM, I2C, bisschen Lötkolben, bisschen AutoCAD, etc. - alles vorhanden. [[zwinker]]

Viele Grüße,
Sylvia

--
"Der Computer ist die logische Weiterentwicklung des Menschen: Intelligenz ohne Moral." (John Osborne)
"Der Gutmensch ist die logische Rückentwicklung des Menschen: Moral ohne Intelligenz." (unbekannt)

Einstieg

Positiv @, Dienstag, 11.10.2016, 11:51 vor 3433 Tagen @ Sylvia 2374 Views

Hallo Sylvia,

Prinzipiell: Ich würde gerne einen CNC-Fräser besitzen (Größe: ca. 500
x 1000 mm). Den ersten vielleicht fertig kaufen (Frage: gibts da was
passables für max. 2000Euro?), den nächsten dann selber (als Bausatz)
bauen.

Es gibt fertige China-Graviermaschinen ab ca. 600 Euro. Kleiner Arbeitsbereich, langsam, mistige Frässpindel. Aber für Kleinkram aus Holz oder zum Zippo gravieren reicht das, wenn man Geduld und eine hohe Frustrationstoleranz hat.

Größere Portalfräsen mit denen man z.B. auch Alu bearbeiten kann, kann man mit vielen Kompromissen für 2000 € bauen, ja.

Wenn man Stahl bearbeiten möchte, kostet die Frässpindel allein 2500 € und einen Frequenzumrichter hat man dann noch keinen.

Es gibt eine FB-Gruppe namens CNC Fräse Eigenbau Marktplatz - dort werden u.a. Komponenten und manchmal auch komplette Fräsen für wenig Geld gehandelt.

Generell würde ich mich erst mal gerne in die Thematik "CNC-Fräser"
einlesen (wie funktioniert so ein Teil überhaupt, was gibt es da für
grundsätzlich verschiedene Modelle, mit welchen Kosten muss man rechnen).
Gibt es da Bücher, Foren, Tutorials, usw. die Du mir empfehlen könntest?

Wenn ich nach "CNC Forum" google finde ich auf der ersten Seite 9 große Foren. Welcher Themenschwerpunkt darf es denn sein - Modellbau, Holz, Metall, Selbstbau, ...? <img src=" />

Die wichtigste Frage wäre, erstmal möglichst präzise einzugrenzen, was Du fertigen willst - aus welchem Material, mit welcher (Wiederhol)Genauigkeit, wie schnell, wie oft, wie groß usw.

Dann ergibt sich die Antwort, ob Du 1.000 € oder doch besser 1.000.000 € in die Hand nehmen musst.

Mein Background: Linux, Raspberry Pi, Arduino, PWM, I2C, bisschen
Lötkolben, bisschen AutoCAD, etc. - alles vorhanden [[zwinker]]

Damit bist Du software- und elektronikseitig schon gut aufgestellt. Ein wesentlicher Teil einer Fräse ist die Mechanik - vorteilhaft wäre es also, einen Dreher, einen Schweißer und jemanden mit Zugang zu einer ordentlichen Industrie CNC Fräse in der Familie zu haben. Wenn man sich nicht jedes Kleinteil kaufen muss, kann man viel Geld sparen. Wenn man wenig Erfahrung mit der Konstruktion von Maschinen hat, ist es sinnvoll, erstmal einen der vielen existierenden Baupläne / Bausätze anzugehen, bevor man jeden Fehler kostenpflichtig wiederholt, den andere schon gemacht haben.

Beste Grüße.

Positiv.

Inspiration

Positiv @, Dienstag, 11.10.2016, 12:09 vor 3433 Tagen @ Sylvia 2385 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 11.10.2016, 12:44

Für weiche Materialien kann man auch eine Fräse aus Holz(platten) bauen - das setzt allerdings Schreinertalent und eine existierende Holzwerkstatt voraus.

Könnte dann so aussehen.

Lego geht auch, wenn man nur Dekoschaum fräsen will.

Ein Bausatz in Deiner gewünschten Größe + die billigste existierende Steuerung. Fehlen nur noch Motoren. Alternativ hier eine andere populäre Steuerung für Selbstbauer.

Wenn man soetwas machen will, braucht es 5 Achsen und wird teuer...

Oder dann doch eine Profilösung mit 11 Achsen.

OT: Accelerometer im smartphone soll Impuls erkennen und Leistung freischalten

Reikianer @, Dienstag, 11.10.2016, 14:31 vor 3433 Tagen @ DT 2529 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 11.10.2016, 14:49

Häng mich da mal an - kann mir jemand bei folgendem Problem helfen: Das Accelerometer eines Smartphones erkennt einen Bewegungsimpuls und gibt Leistung an einen Controller eines "ebike-Systems" frei (Edit: wie bringe ich die Info vom Smartphone möglichst simpel zum Controller?) - wie setzt man das um?

---

Schon oft drüber nachgedacht, aber noch nie angesprochen: Hier sind viele schlaue und hilfsbereite Leute unterwegs, deren Wissen und Erfahrungen sicher auch bei Geschäftsanbahnungen/Unternehmensgründungen hilfreich sein würden.

Vielleicht könnte man eine Art Businessangelforum innerhalb des Gelben schaffen, in dem Forumsmitglieder helfen, ein Projekt "auf Schiene" zu bringen und dann für die Beratung daran selbst prozentual am Gewinn beteiligt sind, solange das Unternehmen besteht (das Gleiche gilt für Jürgen, der den Austausch ermöglicht hat)? imo.

Beste Grüße

Grundlagen

Positiv @, Dienstag, 11.10.2016, 17:31 vor 3433 Tagen @ Reikianer 2187 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 11.10.2016, 17:58

Häng mich da mal an - kann mir jemand bei folgendem Problem helfen: Das
Accelerometer eines Smartphones erkennt einen Bewegungsimpuls und gibt
Leistung an einen Controller eines "ebike-Systems" frei (Edit: wie bringe
ich die Info vom Smartphone möglichst simpel zum Controller?) - wie setzt
man das um?

Kurzversion: Entweder man manipuliert die Sensordaten (suggeriert dem Controller also, dass die momentane Geschwindigkeit < 25 km/h beträgt), oder man muss den Controller umprogrammieren / austauschen.

Das Reverse Engineering des Controllers ist nicht trivial - die, die es erfolgreich gemacht haben, haben Produkte aus ihrem Wissen gemacht.

Wie Protokoll-Hacking mit einem Logic Analyzer und geigneter Software zur Analyse der mitgeschnittenen Datenströme funktioniert, würde den Rahmen hier völlig sprengen. Wenn Du nach diesen Begriffen suchst, findest Du selbst Infos und Anleitungen.

Das Hauptproblem ist der Controller selbst. Die Kommunikation Smartphone - Controller dagegen ist ein oft gelöstes Standardproblem; wie bereits gesagt: Bluetooth oder WLAN geht am einfachsten und ist in einschlägigen Foren tausendfach beschrieben.

Zurück zum Ebike: Das einfachste und billigste Tuning ist die Montage des Speichenmagneten (welcher über einen Reedkontakt die Drehzahl am Hinterrad liefert) an der Tretkurbel - somit "denkt" der Controller immer, die Geschwindigkeit liegt unter 25 km/h und beschleunigt weiter. In welchem Umfang dieser Betrieb außerhalb der Spezifikationen die Lebensdauer von Antrieb und Akkus verkürzt, mag jeder selbst herausfinden.

Beste Grüße, P.

Danke

Reikianer @, Dienstag, 11.10.2016, 19:34 vor 3433 Tagen @ Positiv 2110 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 11.10.2016, 20:17

Häng mich da mal an - kann mir jemand bei folgendem Problem helfen: Das
Accelerometer eines Smartphones erkennt einen Bewegungsimpuls und gibt
Leistung an einen Controller eines "ebike-Systems" frei (Edit: wie

bringe

ich die Info vom Smartphone möglichst simpel zum Controller?) - wie

setzt

man das um?


Das Hauptproblem ist der Controller selbst. Die Kommunikation Smartphone -
Controller dagegen ist ein oft gelöstes Standardproblem; wie bereits
gesagt: Bluetooth oder WLAN geht am einfachsten und ist in einschlägigen
Foren tausendfach beschrieben.

Vielen Dank, positiv!

Will keine ebikes zu Höchstleistungen pushen, suche nach einer kabelbasierten Möglichkeit, einen Standard-ebike-Controller mit einem Micro-usb-smartphone "wired" zu verbinden(wenn das Accelerometer einen Impuls registriert, wird der Controller freigeschaltet, 14A x 36V, der dann mit einem "Gasgriff" (0-5V) bedient wird). Die Controller, die ich meine, sind nicht wirelessfaehig.

Beste Grüße

P.S.: Falls ich Dich richtig verstanden habe und Du derartige Controller mit Wirelessanbindung kennst, die nicht Teil eines 2k Eur-Systems sind - wo kann ich die kaufen:)? Impuls - freischalten, nach ein paar Sekunden muss wieder ein Impuls registriert werden, sonst gibt der Controller dem Motor keinen Saft mehr - das wäre optimal.

Motor-Controller vollstaendig selber bauen

CalBaer @, Dienstag, 11.10.2016, 21:00 vor 3433 Tagen @ Reikianer 2069 Views

Fuer Elektroniker sicher kein Problem. Rocket Science ist das nicht. Das Prinzip ist simple PWM-Steuerung per Power-Mosfets:

http://www.instructables.com/id/DC-Motor-Controller-for-Electric-Bicycle/

--
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Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
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Kein Neubau - wie regele ich die Kommunikation zwischen Phone und Controller?

Reikianer @, Dienstag, 11.10.2016, 21:34 vor 3433 Tagen @ CalBaer 2042 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 11.10.2016, 22:12

Hallo Calbaer,

Danke, ich will keinen neuen Controller bauen, die funktionieren super - ich suche eine Lösung, wie ich die Information übermittle, dass das Accelerometer des Smartphones einen Impuls registriert hat, und dann dem Controller bzw. dem Gasgriff mit seiner 0-5V-Steuerelektronik im mA-Bereich sagt, dass der Controller freigeschaltet werden kann und der Motor läuft.

Letztlich geht es um rechtliche Dinge in der EU: Wann darf der Motor unterstützen, wann ist gesichert, dass Eigenleistung eingebracht wird, ist das 'ne Mofa oder ein Fahrrad/Kickbike:)

Ihr habt's da besser: bis 20mph ist es meistens legal ohne Bevormundung.

Beste Grüße,

Rookie

möglicher Lösungsansatz

Positiv @, Dienstag, 11.10.2016, 22:14 vor 3433 Tagen @ Reikianer 2078 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 11.10.2016, 22:40

Hallo Rookie,

soweit mir bekannt, sind Smartphones nicht USB-Host fähig. Der USB Controller funktioniert nur als Slave an einem anderen Host Controller (z.B. Computer) und zeigt sich dort z.B. als externer Massenspeicher.

Auf diesem Wege sehe ich keine einfache Lösung. Theoretisch könnte man den SD Slot zum Senden von Signalen missbrauchen - dies setzt aber intimste Kenntnisse der im Telefon verwendeten Hardware voraus (und ebenso eine komplette Aushebelung aller Schutzmechanismen des Betriebssystems). Praktisch also (fast) unmöglich.

Nehmen wir doch einen einfachen Weg, den alle anderen Apps auch nehmen, den das Betriebssystem erlaubt und der dokumentiert ist: Bluetooth. Bluetooth Master kann das Telefon. Schau Dir mal dieses Tutorial an - via Handy 3 LEDs schalten - das ist schon fast alles, was Du für Dein Projekt brauchst.

Anstelle der Touchbuttons liest Du auf dem Telefon die Beschleunigungssensoren aus, wertest sie dort aus und nach dem EVA Prinzip löst Du eine Aktion aus, wenn die von Dir gewünschte Impulsform und -länge registriert wird: Du sendest Daten via Bluetooth. Dies alles passiert auf dem Telefon.

Nun baust Du ein Interface welches zwischen Telefon und Deinem existierenden Controller Daten überträgt. Ich interpretiere Deine Zielstellung dahingehend, dass Du ein analoges Signal zwischen 0 und 5 V in den Controller füttern möchtest, also einen Gasgriff simulieren.

Kein Problem, Du nimmst einen Arduino + ein Bluetooth Slave Modul und schon versteht der Arduino das Telefon. Siehe verlinktes Tutorial. Nun schreibst Du ein kleines Programm, welches in Abhängigkeit der empfangenen Bluetooth Daten einen "analogen" Ausgang auf den gewünschten Pegel setzt.

Hier lauert ein kleiner Fallstrick, weil ein µC keine wirklichen analogen Ausgänge hat, sondern nur digitale, welche PWM fähig sind, also durch schnelles ein- u. auschalten eine analoge Spannung simulieren. Dieses Signal musst Du entweder glätten oder gleich noch einen echten D/A Wandler ranhängen.

Das war es schon - dieses generierte 0-5V Signal speist Du in Deinen vorhandenen Controller ein (als Ersatz für den Gasgriff) und schon kannst Du das Fahrrad via Smartphone steuern.

Ich hoffe, das ist verständlich genug. Bei Detailfragen bitte rüberkommen ins Arduino Forum, solche Spielereien sind dort wirklich ein oftgelöstes Standardproblem.

Beste Grüße, P.

P.S. Die vorgeschlagene Lösung erfordert Hardwareinvestitionen < 30 €.

Déjà vu

Reikianer @, Mittwoch, 12.10.2016, 12:23 vor 3432 Tagen @ Positiv 1984 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 12.10.2016, 12:42

Hallo positiv,

Herzlichen Dank, mit Deiner Anleitung würde ich es vermutlich hinbekommen. Es geht um ein Projekt, bei dem das System als add-on zum (leider nur Gebrauchsmuster-geschütztem) "Basisvehikel" angeboten werden soll, sprich, es ist kein Hobbyprojekt, sondern soll verkauft werden.

Zum Titel: Ich habe mal gefühlte 1000 Stunden damit verbracht, mich in ein open source-CMS einzuarbeiten, was ich danach wirklich konnte, war nicht gut, es war ein Gefrickel. Seitdem bin ich überzeugt, dass es besser ist, gewisse Sachen nicht unbedingt selber zu machen, wenn es Leute gibt, die es wirklich gelernt haben und die deswegen viel bessere Ergebnisse bringen. Wenn ich das System selbst entwickele, wird das wahrscheinlich ähnlich aussehen: Funktioniert irgendwie, gut designed ist aber was anderes.

Wenn Du das Eingangsposting nochmal liest - könntest Du Dir evtl. vorstellen, mir zu helfen?

Beste Grüße,

Jens

Weiterleitung

Positiv @, Mittwoch, 12.10.2016, 13:12 vor 3432 Tagen @ Reikianer 1938 Views

Hallo Jens,

Wenn Du das Eingangsposting nochmal liest - könntest Du Dir evtl.
vorstellen, mir zu helfen?

danke für das Angebot, aber momentan bin ich in genug zeitaufwändigen Projekten involviert.

Wende Dich mal an ihn ("Available for Design & Build services."), ich habe viel gutes über seine Arbeit gehört und seine Preise sind fair.

Viel Erfolg, P.

Vielen Dank

Reikianer @, Mittwoch, 12.10.2016, 14:46 vor 3432 Tagen @ Positiv 1899 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 12.10.2016, 15:18

Hallo positiv,

Danke, hab mich dort registriert, vermute aber mal, der wird keinen jährlichen Gewinnanteil akzeptieren, sondern eher cash sehen wollen? Falls sich im Forum noch jemand findet, der sich auskennt:

"Vielleicht könnte man eine Art Businessangelforum innerhalb des Gelben schaffen, in dem Forumsmitglieder helfen, ein Projekt "auf Schiene" zu bringen und dann für die Beratung daran selbst prozentual am Gewinn beteiligt sind, solange das Unternehmen besteht (das Gleiche gilt für Jürgen, der den Austausch ermöglicht hat)? imo."

(Note to self: für konkrete Projekte wie dieses musst Du cash in die Hand nehmen, die Variante oben funktioniert vielleicht, wenn Dich jemand als Businessangel berät.)

Im Bekanntenkreis gibt's noch jemanden, der mal in anderem Zusammenhang von Arduino-Programmierung geredet hat, wenn das nicht klappt, melde ich mich bei dem Entwickler, bedankt!

Beste Grüße,

Jens

Gelbe Beratung: Teil 1

Positiv @, Mittwoch, 12.10.2016, 17:29 vor 3432 Tagen @ Reikianer 1997 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 12.10.2016, 17:45

Hallo Jens,

Danke, hab mich dort registriert, vermute aber mal, der wird keinen
jährlichen Gewinnanteil akzeptieren, sondern eher cash sehen wollen? Falls
sich im Forum noch jemand findet, der sich auskennt:

das ist eher unüblich. Aber lege ihm gegenüber einfach die Karten auf den Tisch und frage nach.

(Note to self: für konkrete Projekte wie dieses musst Du cash in die Hand
nehmen, die Variante oben funktioniert vielleicht, wenn Dich jemand als
Businessangel berät.)

Sehe ich auch so. Gerade, wenn nur eine Vorfinanzierung von wenigen 1000 € nötig ist, wirft es natürlich die Frage auf, ob Du Deiner Idee so wenig traust, dass Du das Riskio nicht selbst trägst.

Im Bekanntenkreis gibt's noch jemanden, der mal in anderem Zusammenhang
von Arduino-Programmierung geredet hat, wenn das nicht klappt, melde ich
mich bei dem Entwickler, bedankt!

Naja, i.d.R. bekommst Du das, was Du bezahlst. Jemand, der das für vage Hoffnung entwickelt bzw. selbiges versucht, wird andere Arbeit abliefern, als jemand, der Dir eine wasserdichte Lösung verkauft, weil das sein Job ist.

Du kannst ja mal im deutschen Teil des Arduino Forums die Amateure fragen bzw. gleich unter "Gigs and Collaborations" nach Semi-Profis suchen. Um mal ein Gefühl zu kriegen, wie die Resonanz bzw. der Kostenbedarf ist. Fragen kostet erstmal nichts.

Jemand der Ahnung hat macht das an einem halben Tag, wenn alle Hardware da ist - aber der weiß eben auch, dass er dreistellige Stundensätze wert ist.

Davon abgesehen ist die Entwicklung nur der erste kleine Schritt - interessant wird es bei der anschließenden Fertigung. Daran scheitern viele Kickstarter Projekte. Hier ein positives Beispiel von (Vollprofi) Paul Stoffregen - dem Vater der Teensys. Lies mal die Updates, da schreibt er ziemlich offen, was hinter den Kulissen alles getan werden musste, damit eine 3000er Kleinserie produziert, getestet und an Kunden verschickt werden konnte (unten mit lesen anfangen).

Beste Grüße,

Positiv.

Fin

Reikianer @, Mittwoch, 12.10.2016, 19:52 vor 3432 Tagen @ Positiv 1997 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 12.10.2016, 20:10

Hallo positiv,

Mein Kapern dieses Threads war wohl keine gute Idee, sorry an DT...stokk versteh' ich grad auch nicht mehr.

Beste Grüße

?

Positiv @, Mittwoch, 12.10.2016, 20:20 vor 3432 Tagen @ Reikianer 1889 Views

Was ist denn schiefgegangen? Gibt es ein Problem? Habe ich etwas verpasst?
Ich kann Dir gerade nicht folgen.

Grüße, P.

Schon klar, nur ist das ein Hack

CalBaer @, Mittwoch, 12.10.2016, 21:36 vor 3432 Tagen @ Reikianer 1825 Views

... solange die Motor-Ansteuerung eine Black-Box bleibt. Kann funktionieren, kann aber auch schief gehen. So kompliziert ist das nicht, wenn dann sollte man die Motorsteuerung mindestens analysieren (Schaltplan reverse-engineeren). Wenn man es verstanden hat, kann man es auch bauen. Mit dieser Methode lernt man auch am meisten, schon Bill Gates soll Source-Code aus den Muellcontainern des oertlichen Rechenzentrums geholt haben (damals wurde noch alles ausgedruckt), um ihn zu analysieren.

Vielleicht kannst Du mal ein paar scharfe Fotos von der Steuerplatine einstellen (wuerde mich auch interessieren).

--
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