Das große Ganze

nemo, Montag, 10.10.2016, 16:09 (vor 3484 Tagen) @ NST2023 Views
bearbeitet von nemo, Montag, 10.10.2016, 16:15

Hallo NST,

wir können herausfinden, was Menschsein bedeutet und damit einem
größeren Ganzen dienen.

Das muss mit der eigenen Wahrnehmung beginnen, denn wir können
das größere Ganze nicht erkennen, wenn wir uns nur im Rahmen von
Vorstellungen anderer Leute bewegen.

Tatsächlich können wir klüger werden und mehr verstehen. Zum Beispiel
können wir ein Verständnis dafür entwickeln, dass Gedanken real sind.
Diese Erkenntnis ermöglicht eine Entwicklung hin zu bewussterem
Denken und Handeln. Dies kommt wiederum dem Ganzen zu gute.

Egal ob man es Esoterik, Religion, Schamanismus oder sonst wie nennt,
es gibt eine Qualität im Sein, die sich entwickeln kann. Und es gibt auch
das Gegenteil, die Degeneration des Seins. Es braucht keinen Glauben
und keine Erklärung dafür, denn jeder kann es selbst nachprüfen.

Nur der erste Schritt ist das Problem. Wenn wir nicht an ein größeres
Ganzes glauben, dann werden wir diesen Schritt nicht tun. Das
Ergebnis zeigt sich erst durch unsere Taten. Nicht vorher. Wir wollen
aber alles sofort und gleich haben, ohne die notwendigen Schritte
dafür zu tun. Das ist das Problem. Die Zelle denkt nicht darüber nach,
sie stellt sich einfach voll und ganz in den Dienst des größeren Ganzen.
Vielleicht haben das die Menschen in der Vorzeit auch getan. Das
Altertum ist voller solcher Beschreibungen.

Dann hat man Gott getötet und war sehr stolz darauf. Vielleicht hat
man Gott aber einfach nur fehlinterpretiert und in der Hoffnung den
Fehler zu beheben, ihn gleich ganz abgeschafft. Übrig geblieben
sind verwirrte Menschen, die keine Ahnung haben, was sie hier auf
der Erde tun.

Gruß
nemo


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.