Hallo DT!
Hallo Paranoia,
die 80er in Paris waren meiner Erfahrung nach sowohl in Richtung La
Defense wie auch in St Denis nicht ganz so angenehm. Dort empfand ich die
Präsenz von vielen extrem aufdringlichen schwarzen Verkäufern als
störend. Dasselbe übrigens auch in Marseille und Strasbourg in den 80ern.
St. Denis ist sowieso echt ätzend. Der Gegensatz zur Stadt innerhalb des Autobahngürtels ist groß.
Hatte da Anfang der 90er Wein im Supermarkt gekauft - in der Hoffnung, dass es da billiger war. Bei Marseille und Strasbourg habe ich keinen Plan.
Kosovo-Albaner in Paris, vor allem in St. Denis, waren auch ziemlich
unangenehm.
Habe ich damals nicht wahrgenommen. Überwiegend Schwarze und "cafe creme" liefen da rum, Weiße waren in der Minderzahl. Eine trostlose Gegend und ohne triftigten Grund nicht besuchbar.
Tätlich angegriffen hat mich noch keiner.
Ich habe 1993 meine blonden Begleiterinnen am Flohmarkt der ja nicht weit weg gelegenen Porte St.Ouen spaßeshalber mal vorgehen lassen, bin so 50-100m hinter denen gefolgt. Wir haben das dann aber abggebrochen, weil eine dauernd in den Po gekniffen wurde.
Ohne Abstand ging es aber.
Neulich wurde mir in der Bahn zum ersten Mal der Geldbeutel geklaut, aber
ich hab ihn (geleert) ein paar Tage später wieder von der Bahn wieder
bekommen, welche Freude, da ich die ganzen Behördengänge gespart hatte.
Schade, dass Du das nicht mitbekamst. So entfiel halt für den Reichtumsredistributor die Lektion in "Lernen durch Schmerzen."
Bin heute von Duisburg nach Köln gefahren mit dem Zug, und Duisburg hat
sich im Vergleich von vor 1 und 2 Jahren schon gemacht. Dort wo letztes und
vorletztes Jahr noch die Pegidademons am Mo abend waren, wird jetzt ein
neuer Parkplatz und Busbahnhof gebaut. Auch die alten Hochhäuser
gegenüber sind eingerüstet - Investoren haben wohl erkannt, wie billig
Duisburg ist und welches Potenzial grade die direkt daneben gelegene
Innenstast hat.
Ich bin schon durch die Innenstadt marschiert und sehe kein Potenzial.
Auch der aufgehübschte Hafen mit den Lokalen konnte mich nicht richtig überzeugen. Für eine Duisburger Lage mit Düsseldorfer Telefonnr. zahlst Du schon Aufschläge. Wohnort Duisburg ist so das Kainsmal auf der Stirn.
Preise lügen nicht (meistens).
Eine Freundin aus Duisburg will deswegen unbedingt ins teurere Düsseldorf umziehen.
Am Bahnhof waren tagsüber mindestens 50 Nationen, aber dank Security und
auch einiger Polizisten war alles ok und man hatte sich nicht unsicher
gefühlt.
Du meinst wahrscheinlich die Bahnhofsrückseite, wo auch das Lokal der erschossenen Mafiafamilie nicht weit weg ist.
Ich steige da manchmal um, habe mich aber nie unwohl gefühlt.
In Hannover dagegen in den U-Bahn-Anlagen aufpassen! Im Gegensatz zu den Bahnanlagen oben werden die Kameras hier nicht aufgezeichnet. 90% der Delikte passieren unterirdisch.
Im Zug hab ich genau 0 Facharbeiter aus Niger und Algerien getroffen, und
der Zug war auch einigermaßen sauber. Wahrscheinlich hat Grube hier
mitgelesen und einmal ein paar Staubsauger angeschafft. Laut Plakaten soll
bis 2023 ! der Duisburger Hbf auch modernisiert werden, oben auf den
Bahnsteigen solls die "Welle" geben.
Eine Freundin mit Wohnsitz in Duisburg fährt da immer zur Arbeit.
Ein Neubürger hat während der Fahrt mit Servietten die Kameras abgeklebt, sich auf den Boden geschmissen und laut gebetet.
Sie war zu Tode erschrocken. Weiter ist nichts passiert.
Die Polizei am Duisburger Hauptbahnhof fand das interessant "Die Kameras mit Servietten abgeklebt?" Das hatten die auch noch nicht gehört. War aber kein Grund für Ermittlungen. Auf der Strecke Duisburg-Hannover soll wegen so einer ähnlichen Sache mal der ICE an einem Provinzbahnhof gehalten haben, um dem SEK den Zustieg zu ermöglichen.
In Marxloh war ich heute nicht, aber jeder im Gelben wohnt ja im Bereich,
wo man binnen ein paar Stunden mit dem Auto hinfahren kann, zB in die
Gegend um die Hochöfen, und dann kann man ja mal seinen Panamera dort
parken und schauen, wieviele Räder morgens noch dran sind.
Marxloh kenne ich noch nicht. Kannste mir aber gerne mal zeigen!
Am Hbf in Kölle wieder das vertraute Bild - viele Facharbeiter, die mit
Handy dort lungern. Ich habe das Gefühl, je höher die Qualifikation der
Facharbeiter, desto eifriger sind sie am Drücken. Ich vermute, daß ganz
viele von ihnen von Erika geholt wurden, um dringend die Digitalisierung
und Industrialisierung 4.0 in Deutschland voranzutreiben. Sicherlich
Du weißt Doch, dass das Internet für uns alle Neuland ist.
Am Bahnhof in Köln war ich ganz lange nicht mehr. Das will man ja glatt schon in Ehrenfeld aussteigen.
programmieren sie die ganze Zeit ganz einfrig an Apps, um die ganzen
Mikrocontroller, Raspberry Pis, Arduinos etc. an den alten Maschinen mit
Interfaces zu versehen. Sogar schon ganz moderne Spracheingabe für die
Programmierung haben sie, denn sie murmeln die ganze Zeit unverständlichen
Code ins Telefon oder wischen ganz schnell drauf rum...
Wenn es denn nur so wäre!
Wer an sich glaubt und etwas aus sich machen will, der geht in die Staaten.
Die anderen kommen hier hin.
Gruß nach Hannover, dort weißt Du sicher am besten bescheid, dort hab
ich mich noch nie gefürchtet, noch nicht mal in den Herrenhäuser Gärten
oder beim Schröder und Wulff im Zooviertel oder Waldhausen.
Das sind unkritische und schöne Ecken.
Ich bin mit Inlinern in Hannover schon viel abgefahren.
Ätzend ist Hannover-Vahrenwald im Norden. Am Vahrenheider Markt haben die kleinen Geschäfte so Metallvorhänge wie in Paris. Sieht sehr trist aus.
Mühlenberg und Ihmezentrum ist das Äquivalent zu Kölnberg, ist hier aber stadtnah! Das Ihmezentrum ist ganz beliebt bei Selbstmördern, steht aber nie in der Zeitung - Abstand halten!
Zwei Hochhäuser stehen auch noch in Hainholz, der Stadteil mit dem 500kg- Haschischfund.
In Roderbruch, gerne auch Roderbronx genannt, war ich lange nicht mehr.
Dafür gibt es hier aber stadtnahe friedliche Badeseen mit familiärem Umfeld. Am Strand des hinter der A2 gelegenen Altwarmbüchener See jedoch riecht man im Sommer den Geruch zahlreicher von Neubürgern aufgestellten Grillvorrichtungen.
Schau' Dir irgendwann die Stadtmodelle im neuen Rathaus an.
Da gibt es insbesondere zwei interessante, einmal vor und einmal nach den alliierten Renaturierungsmaßnahmen. Was damals komplett übersehen wurde:
Diese "Flugerprobungsstelle" in Braunschweig, nahe der PTB.
Hannover hat viel stadtnahes Grün. Das macht vieles wett.
Gruß
paranoia
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Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.