Retrospektive zu den Anschlägen vom 11. September 2001 15 Jahre danach - was wußte man wann, was weiß man heute noch nicht und
... was ist eindeutig gelogen?
Insgesamt werden heute ca. 2.000 Opfer in New York beklagt, die bei den Anschlägen auf die zweieinhalb Türme ums Leben kamen, darunter hauptsächlich Besucher und Mitarbeiter, die in den drei New Yorker Hochhäusern arbeiteten, dann vor allem Feuerwehrleute, die in den Gebäuden zwecks Löschen und Opferrettung unterwegs waren bzw. sich unmittelbar davor aufhielten, insbes. als Süd- und Nordturm einstürzten. Und dann einige Schaulustige, Rettungssanitäter, Polizeibeamte usw., die sich ebenfalls in der Nähe oder im Gebäude aufhielten.
Jedoch wurden in der Verwirrung unmittelbar danach wesentlich höhere Opferzahlen genannt bzw. vermutet. In den ersten Fernsehberichten wurde mitgeteilt, daß täglich bis zu 50.000 (fünfzigtausend) Mitarbeiter(innen) und Besucher in den beiden Haupttürmen ein- und ausgingen.
Bereits wenige Tage darauf veröffentlichte der damalige EWF-Forist Sascha eine minutengenaue Chronologie der Ereignisse am und unmittelbar nach dem 11. September 2001, die auch heute noch lesenswert ist, insbes. im Hinblick auf das, was man heute 'anders' zu wissen meint.
Morgan Stanley, ein Hauptmieter der zwei Türme, vermißte am Tag darauf allein 3.500 Mitarbeiter, eine Zahl, die sich bald darauf auf ... 40 reduzierte.
Viel wurde darüber spekuliert, ob Flugschüler, Fluganfänger, Piloten mit nur einer PPL (Privatpilotenlizenz) überhaupt in der Lage seien, solche Flugmanöver mit Großmaschinen zu fliegen, für deren Lizenzierung Piloten vorab hunderte bis tausende Flugstunden auf vorbereitenden kleineren Typen absolvieren müssen. Es gab jedoch auch Gegenstimmen, wonach 'jeder Privatpilot die Attentatsflieger hätte lenken können'.
Ziemlich schnell auch wurde klar, daß die Flugzeugentführer unter der Nase des FBI in US-Flugschulen ihre 'Flugkünste' erlernten (und wenig später sickerte durch, daß einzelne FBI-Beamte davor auch gewarnt hatten, aber nicht angehört wurden - ebenso, wie es Anschlagswarnungen von deutschen Geheimdiensten gegeben hatte; auch früher schon wurden FBI-Ermittlungen behindert) und möglicherweise sechs Geheimdienste übten sich in Amnesie.
Ihre High-Tech-Waffen besorgten diese Attentäter weltweit und legten Wert auf Wertarbeit.
Dank eines relativ unversehrt gebliebenen Passes, der in der Nähe des World-Trade-Center nach den Anschlägen gefunden wurde, kam das FBI den (Atten-/Atta-) -Tätern dennoch schnell auf die Spur. Ich war damals froh, daß ich nie dort war und auch keinen Paß verloren hatte. Es ist ja klar, wer in derselben Straße zufällig seine Kreditkarte verloren hatte (und ich vermute, in dieser und anderen Anrainerstraßen fand man in diesen Tagen noch viel mehr Dokumente, in Großstädten liegt immer sowas 'rum), der war unschuldig. Attentäter schmeißen nur Pässe aus dem Fenster, denn der Eintritt ins Paradies erfolgt mit Karte.
Eine der ersten 'Verschwörungstheorien' rankte sich um die 'jubelnden Palästinenser', die CNN als Fälschung angekreidet wurden, während andernorts das genaue Gegenteil: 'jubelnde israelische Mossad-Agenten' durch das Netz geisterte, während George W. Bush und Familie sich als enge Freunde der Bin-Laden-Familie herausstellten und dieser diese trotz total-gesperrten US-Luftraumes auf dem schnellsten Wege per Flugzeug aus den USA hinausexpedierte, bevor das FBI sie vernehmen konnte. Auch heute noch treibt der Präsident von der Konkurrenzpartei ein ähnliches Spiel und läßt zudem Berichte über saudische Entwicklungen zensieren, während das FBI seine Ex-Außenministerin beim potentiellen Geheimnisverrat unterstützt. Ein Volk, das solche Freunde hat, braucht keine Feinde.
Die andere heftig umstrittene Frage ist, ob solche Hochhaus-Türme als Stahlskelett überhaupt "so" zusammenstürzen können, wie dort weidlich häufig auf Videofilm festgehalten (viele der anderen Videos geben manchen Experten bis heute Rätsel auf). Einige Experten sagen ja, andere behaupten das genaue Gegenteil und beharren darauf, daß dies sogar gänzlich 'unmöglich' sei, die "Mittelmeinung" vertritt die Ansicht, daß, wenn es passierte, es jedenfalls nicht in dieser Geschwindigkeit des teilweise ungehinderten freien Falls geschehen könne, es sei denn, man habe durch Auftrennen der Stahlträger, also durch einen vorbereiteten, orchestrierten Abriß, nachgeholfen.
Die weltweiten Kosten für Banken und Versicherungen, direkt betroffene Fluglinien sowie alle anderen, die aufgrund erhöhter Flugangst und tagelangen Flugausfällen Umsatz verloren, wie auch die Finanzwelt allgemein, waren gigantisch im Vergleich zu dem Aufwand, den die Attentäter damit hatten. Ziemlich bald kam auch der Verdacht auf, daß Attentäter bzw. deren 'Vorgesetzte' daran mitverdient haben könnten, ebenso, wie es bis heute ungeklärte Spekulationen an der Börse auf drastisch sinkende Kurse von Fluglinien u.a. gab, die man so sonst im normalen Geschäftsverlauf nicht beobachten kann und die daher kaum mit Zufällen zu erklären sind, wohl aber mit Vorwissen im US-Geheimdienst, unter sonstigen 'Unbeteiligten', bei der Polizei und in der Unterwelt. Und dann waren da noch geschmolzene Metallseen im World Trade Center, die nicht von einer Kerosinverbrennung herrühren können, deren Verbrennungstemperatur zu niedrig wäre.
Wie schon zuvor das mysteriöse Statement von US-Vertidungsminister Rumsfeld zu 'verschwundenen' Billionen ('trillions') gibt es Rätsel um die in den Kellern der Türme gelagerten über hundert Tonnen Gold. Ebenso gibt es bis heute Spekulationen um den erst wenige Monate vor dem Einsturz erfolgten Verkauf der Türme an eine private Investorengruppe, die danach recht hohe Versicherungseistungen kassierte ... und noch Miete für zehn Tage. Und netterweise kamen im nicht getroffenen Gebäude ein paar Kriminalakten unter die Räder.
Und die Versicherer wie die Banken und die Fluggesellschaften begannen recht schnell nach Staatshilfe zu rufen.
Daß das weltweite Finanzsystem bereits davor äußerst fragil war, läßt bis heute Spekulationen ins Kraut schießen, daß die Attentate eine Funktion hatten, wie der Zwischenfall von Tonkin.
Auch wurde spekuliert, ob die Attentäter nicht sogar das Weiße Haus durch einen dort plazierten Informanten ausspioniert hatten.
Die vorgenannten Punkte scheinen bis heute nicht restlos geklärt.
Und früh auch schon mehrten sich 'Verschwörungs'-Theorien rund um die Anschläge, die auch numerologische oder kabbalistische Vergleiche zogen.
Das damals noch wesentlich kleinere Internet, dessen Freiheit kurz zuvor noch hochgelobt und allseits verteidigt wurde, war eines der ersten Opfer weltweiter Ausspähung, die dort ihren Ausgang nahm und bis heute anhält und schließlich durch Edward Snowdens NSA-Enthüllungen erstmal in ihrem horrenden Umfang sichtbar wurde. Davor schon waren über die Heartbleed-Sicherheitslücke Zweifel am Datenschutz im Netz stärker geworden, heute fragte man sich ähnliches bei Truecrypt und ob das Tor-Netzwerk komprommittiert wurde. Und natürlich diente die Bekämpfung der terroristischen Geldwäsche im Gefolge von 9/11 als Begründung deutscher Kontenspionage.
Nur drei der vier entführten Maschinen erreichten bekanntlich ihre Ziele. Ein vierte, der man als Ziel das weiße Haus unterstellte, stürzte in Shankhill/Pennsylvania in einen Acker, nachdem angeblich die Passagiere die Flugzeugführer überwältigt hatten, wie aus Anrufen aus dem Flugzeug hervorgehen soll. Der damalige Schlachtruf "Let's roll!" wurde von der Witwe eines Opfers dann sogar als Markenzeichen registriert. Später tauchten erhebliche Zweifel daran auf, ob man zu diesem Zeitpunkt von diesem Flugzeug überhaupt telefonieren konnte und insbesondere, ob auf den später veröffentlichten Telefon-Mitschnitten überhaupt die betreffenden späteren Opfer und nicht etwa dritte Personen, die ein Skript ablasen, zu hören waren.
Auch die Frage, warum keines der Flugzeuge abgeschossen wurde, insbesondere die beiden, die sich im bestgesicherten Luftraum der Welt ums weiße Haus und das US-Verteidigungsministerium bewegten bzw. diesen näherten, führt bis heute zu Stirnrunzeln. Die damaligen Argumente wollen bis heute nicht einleuchten, denn sie besagen, daß doppelt oder dreimal so schnelle, z.B. russische, Kampfflugzeuge, erst recht nie hätten abgefangen werden können. In der Sojetunion mußte schon wegen einer einmotorigen Maschine ein General den Hut nehmen.
Die Anschläge führten zu den Kriegen in Afghanistan und ironischerweise im unbeteiligten Irak (Saudi-Arabien wäre logischer gewesen), wobei später bekannt wurde, daß Donald Rumsfeld die Aufmärschpläne gegen diese und andere 'Schurkenstaaten' schon lange vor dem 11. September 2001 in Auftrag gegeben hatte. Zufälle, wohin man blickt.
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