Hallo Luke,
Hallo Mickey,
Dieses Potential, welches du als eine sich dezentral anbietende
Energie
zum Antrieb des Systems der Funktionseinheiten zu erkennen glaubst,
ist von
Anfang an ein an die Funktionseinheiten zentralistisch verliehenes
Fremdpotential, durch welches die Funktionsräume der Einheiten erst
entstehen.
Die Frage der Herkunft des Potentials (die Möglichkeit Eigentum zu
halten, zentralmachtbasierte Vergeldlichung einer Einheit durch
Abgabenzwang, etc.) ist von wesentlicher Bedeutung.
Es gibt keinen potenziellen Weltenlauf. Es gibt nur den einen, den
einzig
möglichen.
Wie bereits in früheren Diskussionen erklärt, ist uns nicht einmal eine
Messgröße für die Bühne dieses schienenartigen Weltenlaufes, dem
Bewusstseinsinhalt, bekannt.
Messgrössen zuhauf.
Du gibst dich auf, indem du der bloßen "Annahme" verfällst, dass es
einen Weltenlauf gibt, der unabhängig von den ihn mentalisierenden
Bewusstseinen seinen Lauf nimmt.
Wie kommst Du denn auf sowas?
Der Weltenlauf ist ein bloßes
Mentalkonstrukt, analog zu Zeit & Raum.
Zentralmacht ist ein blosses Mentalkonstrukt, analog dem lieben Herr Gott.
Was ist die diesen Weltenlauf
greifbar machende Zeit und der Raum ohne das Mental welches ihn
konstruiert?
Nichts. Die 'Welt als Wille und Vorstellung' lesen bitte.
Richtig, nichts! Diese Relativität dürfte dir doch zu Ohren gekommen
sein.
Du weißt, dass es keinen einzigen Beweis für einen vorprogrammierten
Weltenlauf gibt und du dir diesen, nun aufgepasst, nur als einen Gedanken
im Hier & Jetzt "konstruierst". Kurzum:
Determiniert heisst nicht vorprogrammiert. Kausalität ist nicht programmiert, sondern determiniert.
Für deine Behauptung braucht es immer und ausschließlich einen extern
"gedachten Blickwinkel", der, das darüber gilt es sich eindringlich
bewusst zu werden (!), immer nur als ein mentales Konstrukt des Zarathustra
oder seines Lesers existiert.
Du hast noch nicht begriffen, was ich behaupte.
Merke zudem: Es gibt keine naturwissenschaftliche Präzisierung, nicht
einmal eine Messgröße für die Bewusstseinsinhalte, so dass das für
deine Dogmen notwendige top down / bottom up Verfahren letztendlich nur
eine diese Tatsache verschleiernde und unbewiesene Annahme darstellt.
Für einen kausalen Weltenlauf gibt es Evidenz zuhauf, ganz im Gegensatz zum Gegenteil davon, einem Lauf ex nihilo.
Dies versteht Kurt so gut wie Einstein, Schopenhauer, Nietzsche,
Diodoros
Kronos et al., aber die Mehrheit versteht es heute nicht und wird es
auch
in Zukunft nicht verstehen. Potentiale sind Hirngespinnste, und zwar
äusserst perfide.
Nein, greif nach einem Glas Wasser und werde dir deines Potentials zur
Realisation dieser Greifbarkeit bewusst. Aber um zu erkennen, wie wenig
dein Potential mit der Aktivierung der Potenz (Handlung) gemeinsam hat,
blicke das Glas nur an und werde dir deines Potentials trotz des Durstes
bewusst. Du kannst mit deinem Raum & deiner Zeit spielen. Das hat
ursächlich nichts mit dem Willen zu tun, sondern mit der dafür
notwendigen Potenz. Wenn du gerade in deiner Wohnung kein Wasser greifbar
hast, dann kannst du wollen, was du willst, du hast in dem Augenblick kein
Potential, um nach dem Glas Wasser zu greifen, oder den Griff nach einem
Glas Wasser sein zu lassen. Wille hin oder her.
Bahnbrechende Erkenntis. Fangen wir jetzt nochmals bei Unternull an?
Und das soll Spass machen?
Wenn man sich dieser Tatsache bewusst wird, dass der Wille (das Wollen)
≠der Macht (dem Möglichen, Potenz) ist, dann lösen sich deine rein auf
den Akt ablenkenden Umkreisungen einer Machtstrukturanalyse des Systems in
Luft auf.
Unglaublich. Wie kann einer nach hunderten meiner Beiträge mir so einen Unsinn in den Mund legen? Das weiss hier jeder, dass der Wille eine von mehreren notwendigen Bedingungen ist, um etwas Gewolltes auch in die Tat umsetzen zu können, aber ohne zureichenden Grund greifst Du nunmal kein Wasserglas, und der entsprechende Wille dazu ist einer dieser zureichenden Gründe.
'Die Vierfache Wurzel des Satzes vom zureichenden Grunde' lesen, bitte.
Du machst den das System simplifizierenden und die Diskussion
entführenden Fehler, aktive Potenzen (die Realisierungsmomente des
Potentials = Handlungsakte) als Zeugnisse selbstbestimmender
Machtpositionen zu erklären.
Es gibt kein Kontingent an möglichen Ereignissen. Ereignisse sind
immer
und ausnahmslos die einzig möglichen.
Die Realisierung einer Möglichkeit (der Griff nach dem Glas Wasser) ist
möglich, jedoch nicht ausnahmslos und erst recht nicht als einzig
mögliche Aktivierung in Zeit & Raum vorprogrammiert.
Physikalisch determiniert, so wie das morgige Wetter auch. Du glaubst offenbar im Ernst, es sei noch offen. Glaubst also, es besser zu wissen als Einstein. Lustig, lustig.
Zentralmachtsysteme
stretchen die Zeitschiene so sehr, dass du den Überblick verlierst.
Die Vorprogrammierung ist nur simulativ haltbar,
Es gibt keine Vorprogrammierung. Der Weltenlauf ist kein Programm. Das Wetter ist ebenfalls kein Programm, sondern ein determinierter Prozess.
solange die eigene
Mentalkonstruktion eines von außen beobachtbaren, unabänderbaren
Weltenlaufes als objektive Tatsache kategorisiert wird. Sobald bewusst
wird, dass deine "einzige Möglichkeit", die du dir mental durch einen
aktivisch vorprogrammierten Weltenlauf zu konstruieren versuchst, nicht
mehr und nicht weniger ist, als ein vor dem Gegenwärtigen fliehendes
Gedankenkonstrukt, hört der Wahnsinn auf. Du bist nicht Tod weil du
später sterben wirst, lieber Zarathustra.
Aber ich bin tot, nachdem ich gestorben bin. Das nennt man den Tod. So ist zum Beispiel der Dativ dem Genitiv sein Tod.
Und wir alle sind auch nicht
bereits tot, weil wir geboren sind.
Echt? Gibt es denn ein Leben vor dem Tod? Oder nur ein Simulakrum?
Es sind Mentalkonstrukte, auf die du
als Fahrplan zurückgreifst und dir dadurch pragmatische Standpunkte zu
erkämpfen versuchst. Alles in Allem wohl der Angst vor einer tiefen
Ungewissheit geschuldet. Anders kann ich mir diese "Alles ist in seinem
Lauf bereits vorherbestimmt, damit alternativlos, nicht erklären".
Wenn Du die grossen Denker von Diodor über Spinoza bis Schopenhauer, Nietzsche und Einstein hierzu gelesen und verstanden hättest, dann könntest Du es Dir erklären. So halt nicht.
Alternative Weltenläufe existieren
nicht.
In der mentalen Konstruktion des Vergangenen mag das so sein. Gegenwärtig
hat jeder, der ein Potential verliehen bekommen hat (angefangen bei der
Urschuld) Möglichkeiten (Potentiale) vor Augen, die den Willen im Zaun
halten.
Es gibt keine Möglichkeiten. Es gibt nur einen Ablauf, und der basiert auf Gründen aus der Vergangenheit. Das Wetter morgen ist nicht möglicherweise so wie es ist, sondern auf der Basis von Ursachen und Gründen einzig möglich.
"Everything proceeds mathematically...if someone could have a sufficient insight into the inner parts of things, and in addition had remembrance and intelligence enough to consider all the circumstances and take them into account, he would be a prophet and see the future in the present as in a mirror." Leibniz
"I hold that ordinary definition of a free agent, namely that a free agent is that which, when all things are present which are needful to produce the effect, can nevertheless not produce it, implies a contradiction and is nonsense; being as much as to say the cause may be sufficient, that is necessary, and yet the effect shall not follow." Hobbes
Diodorus' Master Argument is a set of propositions designed to show that the actual is the only possible and that some true statements about the future imply that the future is already determined. This follows logically from his observation that if something in the future is not going to happen, it must have been that statements in the past that it would not happen must have been true.
Da willst Du ernsthaft dagegen halten?
Deine Suggestion, dass in der Rückwärtsbetrachtung alles nur den
einen Weg zu laufen fähig war, ist ein bloßes Gedankenkonstrukt, dass du
mit jeder Greifbarkeit eines Glas Wassers für deine zukünftigen
Mentalkonstruktionen des Weltenweges beeinflussen kannst. Oder halt nicht,
weil dir sinnbildlich beide Arme abgeschnitten wurden und du deshalb
unfähig bist, nach dem Glas Wasser zu greifen.
Ich sehe, Du willst ernsthaft dagegen halten. Gegen die geballte Intelligenz der Zeitgeschichte.
Es gibt nur Vorstellungen von alternativen Weltenläufen.
Es gibt nur die Vorstellung des Weltenlaufes an sich. Potentialität hat
nichts, wie ich dir bereits erklärt habe, mit einer die Zukunft bereits
wegweisenden und alternativlosen Allmacht zu tun. Niemand kann den
Weltenlauf allmächtig beeinflussen. Das jedoch versuchst du geschickt zu
suggerieren. Beeinflussen können wir den Lauf der Dinge immer.
Aha. Wir alle können den Lauf der Dinge beeinflussen. Da haben wir es also wieder. Keine zentrale Allmacht. Die Allmacht ist verteilt, auf alle.
Was mich brennend interessieren würde und von dir mit aller Vorsicht
durchdacht werden sollte:
Wie definierst du eigentlich einen "alternativlosen Weltenlauf"? Ist dir
das überhaupt möglich?
Was soll daran schwierig zu definieren sein? Ursachen und Gründe können nicht mehrere alternative Wirkungen haben, sondern nur die einzig möglichen.
In der
Realität aber kann es nur einen geben, den einzig möglichen.
Ausserdem ist nichts ausschliesslich selbstbestimmt. Du bist sowohl
fremd-
wie selbstbestimmt, und Dein Selbst wiederum bestimmt Fremde mit.
Schmetterlinge bestimmen Wirbelstürme mit. Das ist mittlerweile doch
Allgemeinwissen.
Oder sie bestimmen eben keine Wirbelstürme, obwohl sie das Potential zu
einem uns unbekannten Augenblick sicher hätten. Die Welt besteht nicht nur
aus aktiven Potenzen. Du kannst ein gefesseltes Tier mit einer geladenen
Handfeuerwaffe töten, oder du kannst es auch sein lassen.
Ich kann nur eines von beiden, aufgrund von Ursachen und Gründen.
Mir ein Rätsel, was daran so schwer zu verstehen ist.
Das Potential
(die Macht, es zu töten) ist auch im Augenblick der Abkehr von einer
Aktivierung dieser Potenz vorhanden, abgetreten, da das Halten einer
Handfeuerwaffe durch Zentralmacht genehmigt werden muss. Sind es äußere
Einflüsse, die dich zur Entscheidung zwingen? Kann man es als ein
intuitives Handeln beschreiben?
Was sollen diese Fragen? Handlungen können intuitiv oder überlegt sein, je nach Ursachen und Gründen. Determiniert sind sie so oder so.
Eine Verstrickung in mechanische Abläufe braucht es zumindest nicht, denn
eine Alternativlosigkeit der Entscheidung ist mangels einer Messgröße der
Bewusstseinsinhalte trotz aller pseudowissenschaftlichen und das
Bewusstsein mechanisierenden Wissenschaft am Ende immer nur eine
dogmatische Behauptung.
Physik, Mathematik und Logik ist keine Pseudowissenschaft. Wir repetieren:
"Everything proceeds mathematically...if someone could have a sufficient insight into the inner parts of things, and in addition had remembrance and intelligence enough to consider all the circumstances and take them into account, he would be a prophet and see the future in the present as in a mirror." Leibniz
"I hold that ordinary definition of a free agent, namely that a free agent is that which, when all things are present which are needful to produce the effect, can nevertheless not produce it, implies a contradiction and is nonsense; being as much as to say the cause may be sufficient, that is necessary, and yet the effect shall not follow." Hobbes
Diodorus' Master Argument is a set of propositions designed to show that the actual is the only possible and that some true statements about the future imply that the future is already determined. This follows logically from his observation that if something in the future is not going to happen, it must have been that statements in the past that it would not happen must have been true.
Du kannst Potentiale bzw. Fähigkeiten (Machtverhältnisse) nicht
alleine
auf die Funktionseinheiten projezieren und dort lokalisieren. Es
handelt
sich bei einer Analyse der Machtstrukturen immer und ausschließlich
um
eine systematische Analyse der "Machtverhältnisse"
(=Potentialräume, Befähigungsebenen, Rechtsräume, Haftungsräume).
Ja, und diese Machtverhältnisse kann jemand, der das Universum, die
Gesellschaft, das 'Individuum', die Organe nicht als fraktal
verschachtelten Organismus sieht, eben nicht verstehen. Wie
[/i]auch!
Dein mentales Feuerwerk ist binnen Sekunden erloschen, da bewusst wird,
dass es sich bei dem Gedanken an das Universum, die Gesellschaft, dem
Individuum, oder den in deine Fraktalisierung eingespannten Organen nur um
wechselnde mentale Beobachtungsperspektiven handelt. Sie existieren einzig
und allein als dein Mentalkonstrukt, als nicht messbare
Bewusstseinsinhalte.
Wenn ein Organismus nichts objektiv beobachtbares und messbares ist, dann ist es Dein Gesellschaftskonstrukt noch viel weniger. Reine subjektive Vorstellungen, die nichts mit der Realität zu tun haben.
Und genau aus diesem Grunde, dem Unterschied zwischen mentalen
Perspektivwechseln und der Wirklichkeit, hat jemand, der etwas will, nicht
automatisch die Macht, um den gewollten Zustand zu realisieren.
Dass ich dies nicht behaupte, habe ich Dir schon mindestens ein Dutzend mal (erfolglos) zu vermitteln versucht. Wie so etwas möglich ist, ist mir ein Rätsel.
Deine
mentalen Sprünge durch Zeit & Raum, vom Größten zum Kleinsten und wieder
hindurch sind nichts anderes als ständige Perspektivenwechsel.
Kurz: "Ich kann auch nicht deshalb Geld produzieren, weil ich laut Zara
ein Teil des Universums bin."
Weil Du ein Teil der Wirtschaft bist, produzierst Du im Gleichschritt mit den Gütern auch das entsprechende Geld dazu.
Potenzialität ist keine Frage der Perspektive, sondern einzig und allein
eine Frage des Möglichen. Es ist nicht möglich, einen Zustand aufgrund
des Willens zu realisieren.
Doch, selbstverständlich unter anderem aufgrund des Willens. Wenn Dir der trumpsche Wille fehlt, einer Frau ungefragt zwischen die Beine zu greifen, dann wird es keinen solchen Vorgang geben.
Wenn 100.000 Menschen im Berliner
Olympiastadion stehen und gegen ein Bauwerk protestieren (es nicht haben
"wollen"), dann müssen sie sich einer zentralen Instanz unterordnen, die
das Potential (die Möglichkeit) für eine Verhinderung erst schaffen kann.
Diese Instanzen entstehen nicht ex nihilo, sondern durch diese oder jene Kräfte im Schwarm.
Ein komplexer Organismus ist ein Wettstreit widerstreitender Kräfte.
Die Funktionseinheiten (Menschen) im Olympiastadion selbst sind ohne
Zentralinstanz (Institutionalisierung) ohnmächtig bzgl. einer
Verhinderung. Sie können mit den Händen wedeln, können im Takt pupen
oder mit lauten Rasseln schlagen bis der Arzt kommt. Nix tut sich ohne
zentrale Instanz.
Und ohne periphere Instanzen tut sich auch nichts. Organismen heissen Organismen, weil unzählige Organe das Konstrukt bestimmen. Ansonsten würde man sie Zentrismen nennen. Tut man aber nicht.
Es sind zentralistische Ordnungen der
Potentialität (Zentralmachtordnungen), durch die die
Funktionseinheiten
und ihr lieb gewonnenes Potential ("Ich kauf mir ein Eis!") erst
erschaffen
werden.
Ein Organismus wird bestimmt von unzähligen Organen. Darum heisst er
ja
Organismus und nicht Zentrismus.
Im Gegensatz zum Organ (der Funktionseinheit) bezeichnet der Organismus
lediglich das "System der Funktionseinheiten als Ganzes" (auch Körper
genannt). Diese Bezeichnung erhebt überhaupt nicht den Anspruch, ein über
die Unzähligkeit gleichgewichtetes Potential der Funktionseinheiten zu
bezeichnen. Das System der einzelnen Funktionseinheiten ist durch
zentrische Potenzialräume gekennzeichnet, in denen eben nicht alle
Funktionseinheiten dasselbe Potenzial haben.
Gerade so unsinnig könnte ich schreiben: „Das System der einzelnen Funktionseinheiten ist durch
periphere Potenzialräume gekennzeichnet.
in denen eben nicht alle Funktionseinheiten dasselbe Potenzial haben.
Davon war auch nie die Rede. In einem Organismus haben nicht alle dasselbe Potenzial.
Du kommst keinen einzigen Schritt weiter und unterstellst mir immer wieder irgendwelchen Unsinn.
Es geht dabei überhaupt nicht
um den Willen der Funktionseinheiten, sondern um die real bzw. gegenwärtig
vorhandenen Macht-/Ohnmachtverhältnisse (Grenzen, Ebenen) zwischen den
einzelnen Funktionseinheiten (Organen). Es existiert kein Schwarmverhalten,
wie du es aus dem Biologieunterricht auf das System, in welchem wir
funktionieren, zu kopieren versuchst.
Wer es nicht als Schwarm bezeichnen will, kann es als Organismus bezeichnen. So oder so ist es kein Zentrismus, sondern ein autopoietisches System.
Du konzentrierst dich leider ausschließlich auf die aktiven
Handlungsketten der Funktionseinheiten, statt der Frage nachzugehen,
woher
ihr Potential (z.B. die Fähigkeit Eigentum zu halten) eigentlich
stammt.
Charakter entsteht durch Wille. Woher kommt der Wille? Keine Ahnung.
Das ist keine Antwort, sondern aufgrund der fehlenden Dichte deiner
Argumentationen eine den Anschein wahrende, verständliche Umherrederei.
Macht (Potenzial, Können, Fähigkeit) ist kein Wille. Milliarden wollen
Wohlstand, haben den Willen zur Macht. Millionen in Syrien wollten sicher
noch leben, die Macht ihr Leben zu verteidigen. Wo ist deine Macht, um den
gewollten Zustand zu realisieren? Tot, da zuviel Wille auf einmal?
Eben, mir ist schleierhaft, wie jemand nach so langen Diskussionen noch imstande ist, zu glauben, ich glaubte an monokausale Wirkungen. Macht ist eine Wirkung, und diese wird multikausal erwirkt. Der Wille dazu ist einer von mehreren notwendigen Ursachen.
Mir fehlt bei deinen Gedanken die Verhältnismässigkeit und der Wille
bei
der argumentativen Sache zu bleiben. Mit Fluchtversuchen in die
Biologie
wird machttheoretisch gar nichts analysiert, wird sich leider
ausschließlich auf die aktiven Potenzen (Realisationsmomente eines
Potentials) konzentriert.
Eine Gesellschaft ist nunmal ein biologisches Konstrukt.
Nein,
Hoffnungsloser Fall.
eine Gesellschaft ist eben nicht durch die aktiven
Gesetzmäßigkeiten des Lebendigen (einer rein biologischen Wissenschaft)
beschrieben. Ihr Aufbau, ihre Organisation und Entwicklung ist ungleich des
ausschließlich Lebendigen. Du schiebst das Lebewesen in den Vordergrund,
statt zu erkennen, dass das System, in welchem wir leben, nur einen Bezug
zu Funktionseinheiten bietet.
Was für ein Kauderwelsch.
Volle Konzentration: Das System geht über die Organisation der Lebewesen
hinaus. Juristische Personen sind ein fabelhaftes Beispiel dafür.
Das sind Instrumente der Lebewesen.
Müssen
nicht aufs Klo, werden nicht Mütter,
Wer hätte das gedacht.
altern nicht
Und ob!
und veranschaulichen mit
ihren Potenzialen, wie wenig deine Lebewesen aus dem Biologieunterricht
etwas mit den Funktionseinheiten gleich haben.
Eine Gesellschaft ist als Corpus ein ungleichmäßig, jedoch
zentralistisch institutionalisiertes Macht-/Ohnmachtkonstrukt,
Dezentralistisch organisiert, kann ich genauso gut behaupten.
deren
"System der Funktionseinheiten" (im Gegensatz zu deinen biologischen
Entführungen) erst durch Zentralmacht erzwungen wird.
Durch Peripherialmacht erzwungen. Aussagen ohne Sinn und Verstand.
In der Kürze liegt – hin und wieder – die Würze.
Wenn es denn dadurch zumindest argumentativ haltbar bleiben würde. Ich
finde das alles ziemlich schwach, immer weniger systematisch durchdacht. Du
sinkst in eine dogmatische Selbstorganisation ab.
Kein Kommentar.
Ich biete dir ein Stromkabel an. Opfer mir deine Zeit.
Herzlichst,
Ashitaka
Gute Nacht
Zara