OT: Schwarmverhalten und Schwarmintelligenz - reale oder fiktive Phänomene? Forschungsarbeiten/Anwendung von Schwarmverhalten
bearbeitet von unbekannt, Samstag, 08.10.2016, 22:43
Der Begriff "Schwarmverhalten" zog in's Gelbe Forum im alten Elliott-Wellen-Forum mit nur einem einzigen Beitrag ein, der es aber in sich hatte: "Große Massen rennen immer Gehirnamputierten nach".
Auch zur Schwarmintelligenz gibt es nur einen, ähnlich pointierten Beitrag: "Zum Führen eines Schwarms genügt eine Elite von fünf Prozent".
Siehe auch "Jede Hackordnung in einer Tierherde (-Horde, -Schwarm, usw.) ist bereits eine Form der Macht".
Danach machte der Begriff aber Karriere, auch in der eher selbstverliebten Verkleidung der Schwarmintelligenz, die es erwartungsmäß dann auch auf die sechsfache Anzahl Treffer bringt.
"Le Bons These der leicht zu lenkenden Masse stellt nämlich Surowiecki nun die Erkenntnis gegenüber, dass auch kluge Entscheidungen aus der Masse hervorgehen können." Können, ja. Nur der Schopenhauersche Satz vom zureichenden Grunde sollte bedacht werden.
Oder: "Schwarmdumm: So blöd sind wir nur gemeinsam".
"Hinterherlaufen, neudeutsch Schwarmverhalten, ist genetische Substanz" (auch) der Menschen, die sich durch die Furcht vor'm schwarzen Mann gefügig halten lassen, oder: "Zentralmacht ist eine Chimäre für Gottesfürchtige".
Die Diskussion erfolgt meist noch zusätzlich vor dem Hintergrund der Autopoiesis, evtl. noch der 'Emergenz', alles Dinge, zu denen aber mehr noch als nur feuilletonistische Betrachtungen gehören, z.B. Hermann Hakens 'Synergetik' und die Kybernetik.
--
Literatur-/Produkthinweise. Alle Angaben ohne Gewähr! - Leserzuschriften