Verrückte Begrifflichkeiten

Cliff, Bad Homburg, Freitag, 07.10.2016, 17:17 (vor 3487 Tagen) @ DT2271 Views
bearbeitet von unbekannt, Freitag, 07.10.2016, 17:20

Dazu aus dem von Dir verlinkten Artikel: (dort auch als Zitat)

"Jetzt rät Tony Abbott Europa, dasselbe zu tun. Menschen, die durch mehrere, sichere Drittstaaten gereist wären, seien keine Flüchtlinge mehr, sondern Migranten"

Wie krank und verrückt ist die Welt geworden, wenn tatsächlich geglaubt wird, dass jemand auf der Flucht vor einem Krieg unter Todesangst sei, wenn er um die halbe Welt reist. Wo doch direkt in unmittelbarer Umgebung duzende von Ländern mit vergleichbarer Kultur, Religion und Wertauffassung sind, in denen kein Krieg stattfindet. Warum bringt sich jemand auf der Flucht nicht sofort in Sicherheit.

Das hat Gauland gestern auch wieder vermasselt, als Mass die Märchen von der Flucht erzählt hat. Man muss die Diskussion auf den Kern fokussieren. Wie geht man mit Ungleichgewichten in der Welt um und was sind nachhaltige Lösungen.

Oder andersherum: Wenn in Deutschland alle Sozialleistungen für Migranten auf Null gesetzt würden, und wenn daraufhin keine Migranten mehr kämen - wären es dann Flüchtlinge oder Wirtschaftsmigranten?

Cliff


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