Wenn eines klar ist, dann ist es, dass die Nahles weich im Hirn ist.

eddie09 @, Mittwoch, 05.10.2016, 07:17 vor 3438 Tagen 6341 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 05.10.2016, 13:18

Hallo,

sie meint doch tatsächlich, dass die Rente eine Mindesthöhe haben soll. Hierfür sollen sogar die Beiträge steigen.

Also, diejenigen, die Minibeiträge zahlen, werden die größten Gewinner sein.

Das passt mal wieder.

--
Politik ist so beschaffen, dass faule Früchte nur vom Baum fallen, wenn darunter ein Korb steht, der sie auffängt.

Ich bin auch dafür - schliesslich bezahlen Eure Kinder

Sundevil @, Mittwoch, 05.10.2016, 08:21 vor 3438 Tagen @ eddie09 4589 Views

Mao, Hitler, Stalin und alle anderen haben jeweils die jetzige Generation leiden lassen.
Nahles will die jetzige Generation in Saus und Braus leben lassen - ohne Rücksicht auf Verluste und ohne eine gesellschaftliche Verantwortung. Das finde ich gut und jedes mal, wenn ich eine Familie mit drei Kindern sehe, freue ich mich.

Dank Nahles keine Notärzte mehr in Deutschland. Ich häng das hier mal dran

Gaby @, Mittwoch, 05.10.2016, 08:47 vor 3438 Tagen @ eddie09 5379 Views

Moin,

passt zum Thema: "Bis zu 40 Prozent der Notdienste sind nicht besetzt, in einzelnen Monaten sogar bis zu 70 Prozent. 45 Minunten dauert es dann bis eine Rettung kommt. – Folgen der Politik von Andrea Nahles und der Deutschen Rentenversicherung (DRV).

Denn von der DRV gegen Honorarärzte erstrittene Gerichtsurteile führen dazu, dass Notärzte nicht mehr pro Einsatz bezahlt werden dürfen, wie bisher üblich. Denn das würde bei einer Prüfung von der DRV als Scheinselbstständigkeit gewertet. Die Krankenhäuser können aber auch nicht einfach jede Menge zusätzlicher Ärzte für die Dienste einstellen."

Hier weiter.

Viele Grüße

Gaby

--
"Das Dumme an Internetzitaten ist, dass man nie weiß, ob sie auch stimmen." Leonardo da Vinci

Stehe auf dem Schlauch

Martin @, Mittwoch, 05.10.2016, 09:03 vor 3438 Tagen @ Gaby 4124 Views

Hallo Gaby,

was ist das darunter liegende Problem? 'Scheinselbständigkeit' heißt Sozialabgabepflicht. Verweigern sich die Ärzte, weil ihr Netto unattraktiv ist, oder wo genau liegt der Hase im Pfeffer?

Einige Ärzte scheinen ja Notdienst zu machen.

Scheinselbständige Notärzte. Zwei Lesetipps

Gaby @, Mittwoch, 05.10.2016, 09:10 vor 3438 Tagen @ Martin 4388 Views

Moin,

hier und hier gut erklärt.

LG

Gaby

--
"Das Dumme an Internetzitaten ist, dass man nie weiß, ob sie auch stimmen." Leonardo da Vinci

Gerade für Hausärzte wird es immer bescheidener...

WhiteEagle @, Mittwoch, 05.10.2016, 13:10 vor 3437 Tagen @ Gaby 3389 Views

Habe selber einige Jahre Notarztdienste gemacht. Auch um etwas dazu zu verdienen. War immer als kurzfristig Beschäftigter angestellt.
Also 10 Monate im Jahr und maximal 50 Arbeitstage.
Allerdings lohnt das ganze auch nicht mehr wirklich. Daher habe ich das letztes Jahr aufgegeben.
Habe jetzt hausärztliche Fahrdienste und Sitzdienste gemacht. Dann wurde letztes Jahr die Pauschale pro Patient im Sitzdienst einfach mal eben um 20% gekürzt.
Jetzt soll es sog. Lotsenpraxen an den Krankenhäusern geben. Gehen wir Hausärzte wohl auch eher leer aus.
Meine Pauschale pro Patient und Quartal ist von 2010 bis 2016 von 42 auf 37 Euro gefallen. Davon kriege ich nur 34 Euro ausbezahlt. Wie soll das alles bitte gehen?
Und neue GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte) nach 32 Jahren? NE, ne, ne. SPD sagt, mehr als 6 Prozent Steigerung ehen aber nicht. Nach 32 Jahren!! Am nächsten Tag verkündete Frau Nahles, daß die Renten in Ostdeutschland um 6 Prozent steigen. In einem Jahr wohlgemerkt.
Für einen Allgemeinmediziner ist das nicht mehr kostendeckend zu machen.
Daher gehe ich ja auch. Und wegen all dem anderen Unsinn hier.

Gruß in die Runde

WE

Ärzte werden in D genauso verheizt, wie Polizisten, Lehrer ....

Gaby @, Mittwoch, 05.10.2016, 13:51 vor 3437 Tagen @ WhiteEagle 3395 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 05.10.2016, 16:18

Moin,

auch wenn der Reflex "Millionenscheffler in Weiß" bei vielen noch immer sitzt. So ist dies kein Beweis für die Richtigkeit der Aussage, sondern mehr Beleg dafür, dass die Strategie "Ausbeuten und Diskreditieren" noch immer zumindest teilweise gut funktioniert. Eigentlich zieht sich das quer durch. Ärzte, egal ob niedergelassen oder in der Klinik, Krankenschwestern, Polizisten, Lehrer. Für fast jeden fällt einem doch gleich ein despektierliches Klischee ein.

Dass dies alles Menschen sind, die sich auf gut Deutsch noch den ArXXh dafür aufreißen, dass es anderen besser geht - und das für einen absolut nicht adäquaten Lohn - unter kompletter Selbstausbeutung, das darf nicht auffallen.

Wenn dann immer mehr aus dem Beruf ausscheiden oder - wie bei Ärzten - ins Ausland gehen, dann sind ist die "bequeme Generation Y" daran Schuld, die nur an einer optimierten "Work-Life-Balance" interessiert ist. Dass ein Polizistengehalt oder ein Ärzteeinkommen heute meist nicht mal mehr reicht, um eine Familie zu ernähren - wo liest man das schon.

Noch gibt es einige (aber immer weniger), die meinen, das System von innen verändern zu können, hoffen auf Verständnis bei der Politik. Auch sie werden irgendwann begreifen. Und in die innere oder äußere Emigration gehen.

Nur, wenn das Teile und Herrsche, dieses gegeneinander Aufhetzen, keinen Erfolg mehr hat, dann könnte das aufhören.

Viele Grüße

Gaby

--
"Das Dumme an Internetzitaten ist, dass man nie weiß, ob sie auch stimmen." Leonardo da Vinci

Treffer | Kurze Anmerkung zur Generation Y:

Broesler, Mittwoch, 05.10.2016, 14:10 vor 3437 Tagen @ Gaby 3282 Views

Deinem Text kann nur allumfänglich zugestimmt werden. Des Weiteren scheinen so manche, auch hier, den Charakter der Generation Y nicht ganz durchdrungen zu haben, denn:

"Intensives Arbeiten und lebenslanges Lernen ist für sie selbstverständlich, aber sie haben auch gelernt, mit ihren Kräften zu haushalten."
https://de.wikipedia.org/wiki/Generation_Y

Nur, wofür noch Kraft aufwenden? Wir sind die Gearschten...und dürfen uns dann noch regelmäßig beschimpfen lassen...von Mitbürgern, die, im Gegensatz zu uns, mit Begriffen wie Reallohnanstieg noch etwas anfangen können. Wir sind doch nur noch zum Zahlen der Rechnungen fremder, fordernder Leute da und sollen dabei bitte schön die Schnauze halten. Wird so nicht funktionieren...

Soviel dazu,
Ahoi
Broesler - ein 2055er-Rentner...LOL.

--
* #PopcornLong
* Let's Chart
* "You can ignore reality, but you can't ignore the consequences of ignoring reality." Ayn Rand

Danke, merkwürdige Argumentation

Martin @, Mittwoch, 05.10.2016, 13:52 vor 3437 Tagen @ Gaby 3034 Views

Selbständige Berater oder Auditoren haben auch keine Betriebsstätten, die über den Schreibtisch zuhause hinausgehen, und sie arbeiten auch nach Terminvereinbarung, Schulungen und Audits finden in den Räumen des Auftraggebers statt. Ein Arzt dürfte genau so wenig nach Anweisung arbeiten wie ein Berater, sondern den Inhalt seiner Arbeit nach dem Zustand eines Patienten bestimmen. Da steht niemand und ordnet Handgriffe an, sondern Arzt und Berater bringen ihr know how mit und stellen es vertragsgemäß zur Verfügung.

Da passt doch gar nichts an der Argumentation.

Schlimm ist natürlich, wenn solche weltfremden Urteile rückwirkend Geltung haben. Das Ergebnis ist dann, dass die Kassen in Zukunft nicht mehr Geld haben werden und die Patienten darüber hinaus keine Ärzte. Schilda lässt grüßen.

Deswegen gibt es ja Abrechnungsdienstleister

Sundevil @, Mittwoch, 05.10.2016, 09:28 vor 3438 Tagen @ Gaby 3651 Views

Die meisten Ärzte und somit auch das Publikum geben bereitwillig ihre Daten an einen Abrechnungsdienstleister ab. Da es dieser nur wenige gibt, gibt es einen riesigen Datenpool, wo die Daten der Patienten zusammengetragen werden.

Mich würde es nicht wundern, wenn die Einsatzzeit des Notarzt durch solche Daten gesteuert wird. Früher nannte man das Euthanasie, heute nennt man das "Big Data".

Naja, ich übertreibe, aber wer garantiert uns, dass das nicht wirklich so läuft oder in naher Zukunft so laufen wird?

Wenn ich Verschwörungspraktiker [[freude]] wäre, dann würde ich Schwellenwerte einführen, ab denen eine Arbeitskraft unbrauchbar wird und dementsprechend die Wartezeiten auf Behandlung anpassen.

Es ist ein stetiger Kampf zwischen dem Problem, wiedergewählt zu werden ...

FOX-NEWS @, fair and balanced, Mittwoch, 05.10.2016, 10:12 vor 3438 Tagen @ Sundevil 3276 Views

Wenn ich Verschwörungspraktiker [[freude]] wäre, dann würde ich
Schwellenwerte einführen, ab denen eine Arbeitskraft unbrauchbar wird und
dementsprechend die Wartezeiten auf Behandlung anpassen.

... und der Optimierung der Volksausbeute. Je blöder das Wahlvieh, desto besser klappt letzteres ... [[top]]

--
[image]
** Keiner soll hungern ohne zu frieren! **

... und die größten Verlierer die, welche das Rentenalter nie erreichen.

FOX-NEWS @, fair and balanced, Mittwoch, 05.10.2016, 10:04 vor 3438 Tagen @ eddie09 3820 Views

Also, diejenigen, die Minibeiträge zahlen, werden die gr0ßten Gewinner
sein.

Wenn man die Rente als Sparstumpf mit Goldstücken drin sieht, dann kommt so eine Betrachtung bei raus. Für alle anderen gibt es Mackenroth ...

--
[image]
** Keiner soll hungern ohne zu frieren! **

Altersvorsorge gehört auf den Markt - komplett

Einsamer Mahner in der Wüste @, Mittwoch, 05.10.2016, 10:42 vor 3438 Tagen @ eddie09 3623 Views

Die Altersvorsorge sollte man komplett privatisieren. Dann unterliegt sie den Regeln des Marktes und die sind fair. Jeder kann sich dann aussuchen, wie und wie viel er vorsorgen will. Die Menschen werden sich mehr mit dem Thema befassen, was Druck auf die Anbieter zu guten Produkten auslöst und so der gesamte Sektor eine qualitative Aufwertung erfährt.
Hartz 4-Bezieher können sich dann nicht mehr auf die Grundsicherung verlassen, bekommen stattdessen einen Zuschuss zu ihren Hartz 4-Leistungen, die sie dann für das Alter anlegen können. Wenn sie das allerdings dann für andere Dinge verbraten, können sie später nicht auf die Hilfe der Solidargemeinschaft pochen.
Einfach mal drüber nachdenken: Markt vor Staat.

<ironie an> ...

Beo2 @, NRW Witten, Mittwoch, 05.10.2016, 12:24 vor 3438 Tagen @ Einsamer Mahner in der Wüste 3353 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 05.10.2016, 14:02

Die Altersvorsorge sollte man komplett privatisieren. Dann unterliegt sie den Regeln des Marktes und die sind fair. Jeder kann sich dann aussuchen, wie und wie viel er vorsorgen will.

.. d.h. wie viel er vorsorgen "will" oder kann.

Hartz 4-Bezieher können sich dann nicht mehr auf die Grundsicherung verlassen, bekommen stattdessen einen Zuschuss zu ihren Hartz 4-Leistungen, die sie dann für das Alter anlegen können.

Genau. Hartz-4-Leistungen einfach runter, Zusatzleistungen zum "fürs Alter anlegen" rauf! Das würde schließlich "auch" den privaten Versicherern zugute kommen.

Wenn sie das allerdings dann für andere Dinge verbraten, ...

So z.B. für neue Waschmaschine ...

können sie später nicht auf die Hilfe der Solidargemeinschaft pochen.

Genau. Was störten uns da die ein paar Hunger-/Kältetoten und Bettler auf den Straßen?!

Einfach mal drüber nachdenken: Markt vor Staat.

Richtig. Überlassen wir doch alles dem "freien" Markt und lösen den (Sozial-) Staat einfach auf. Wie genial; das wäre die Lösung! </ironie aus>

Hier geht's weiter - diesmal ohne Ironie:
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=414779

Gruß, Beo2

Es geht um Freiheit

Einsamer Mahner in der Wüste @, Mittwoch, 05.10.2016, 19:20 vor 3437 Tagen @ Beo2 2627 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 05.10.2016, 19:47

Hallo Beo2.

Was wäre falsch daran, wenn die Altersvorsorge komplett in privater Hand wäre? Das Geld würde dann vor allem den Versicherten zu Gute kommen und nicht dazu dienen, ständig versicherungsfremde Leistungen wie Gesundheitsförderung, Zahnersatz, Erziehungsjahre für Mütter etc. aus dem Topf der Versicherten zu finanzieren.

Zu den Hartz4-Beziehern: Wo liegt das Problem? In meinem Vorschlag würde ihnen nichts weggenommen, sondern sie würden den Betrag für die Vorsorge zusätzlich ausgezahlt bekommen, damit sie privat vorsorgen können. Ich will doch die Eigenverantwortlichkeit und Freiheit stärken. Denn sie können selbst bestimmen, wie viel sie von dem Zusatzbetrag anlegen oder eben auch nicht. Was ist falsch daran, den Menschen mehr zuzutrauen und ihnen mehr Freiheit zu geben?
Klar: Wer nichts zurücklegt und später nichts hat, der kann nicht nochmal auf die Solidarität pochen. Das wäre ja auch noch schöner.


"Geld allein macht nicht unglücklich."

Eine absurde Idee .. (edit.)

Beo2 @, NRW Witten, Mittwoch, 05.10.2016, 20:05 vor 3437 Tagen @ Einsamer Mahner in der Wüste 2716 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 05.10.2016, 20:44

Hallöchen Einsamer Mahner!

Was wäre falsch daran, wenn die Altersvorsorge komplett in privater Hand wäre?

Du möchtest deine Altersvorsorge in die "private Hand" eines anderen legen? Das halte ich für völlig absurde, wenn nicht gar für eine kranke Idee - siehe weiter unten:

Das Geld würde dann vor allem den Versicherten zu Gute kommen ...

Du meinst sicher die Versicherer, nicht die Versicherten.

Zu den Hartz 4-Beziehern. Wo liegt das Problem?

Ich habe grundsätzlich etwas gegen "Hatz-4-Beziehen". So etwas kommt in meinem Gesellschaftsmodell gar nicht vor:
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=414779

In meinem Vorschlag würde ihnen nichts weggenommen, sondern sie würden den Betrag für die Vorsorge zusätzlich ausgezahlt bekommen, damit sie privat vorsorgen können. Ich will doch die Eigenverantwortlichkeit und Freiheit stärken.

Mein Gegenvorschlag: Seit zig Jahrtausenden haben die Älteren für die Jungen gesorgt, und die Jungen später für die Älteren. Es hat wunderbar funktioniert. Ich finde, wir sollten es bei diesem bewährten Modell belassen.

Das setzt allerdings voraus, dass es Nachwuchs gibt, um den mensch sich kümmert .. nicht zu wenig, und nicht zu viel. Daran sollten sich die Teutschen (und andere) wieder erinnern.

EDIT: Also, leg deine Altersversorgung in die Hände deiner und anderer Kinder. Sie werden dir gerne eine ordentliche Altersrente zahlen, wenn Du dich um sie ordentlich gekümmert hast.

Gruß, Beo2

Rentensozialismus

Einsamer Mahner in der Wüste @, Donnerstag, 06.10.2016, 10:38 vor 3437 Tagen @ Beo2 2390 Views

Hallo Beo2!

In meinem Modell steht es Kindern doch absolut frei, für ihre Eltern zu sorgen, wenn diese alt sind. Da hätten wir keinen Dissens. Es würde ihnen m.E. auch leichter fallen, wenn sie nicht mit hohen Zahlungen in ein marodes System belastet würden. Stell Dir nur mal vor, wie viel Geld für die private Altersvorsorge (oder für Deine Idee - für die Versorgung der Eltern) zur Verfügung stünde, wenn die Rentenabzüge von Arbeitnehmer und Arbeitgeber komplett dem Arbeitnehmer als liquide Mittel jeden Monat aufs Konto überwiesen würden.

Es fällt angesichts des Rentensozialismus schwer, sich eine Alternative vorzustellen, das gebe ich doch gerne zu.

Wäre die Rente so, wie eine Versicherung sein sollte, wäre womöglich auch alles in Ordnung: Also wenn nur die Nutznießer wären, die auch einzahlen. Doch aus dem Rententopf werden alle möglichen Leistungen finanziert, also Menschen, die überhaupt nicht einzahlen. Das nenne ich Rentensozialismus.

Rentensozialismus versus Altersarmut ..

Beo2 @, NRW Witten, Donnerstag, 06.10.2016, 12:41 vor 3437 Tagen @ Einsamer Mahner in der Wüste 2334 Views

inklusive einer Zunahme von Hunger- und Kältetoten, Alterssuiziden, Obdachlosen und Bettlern.

Hallöchen Einsamer Mahner
Du gibst ja nicht schnell auf - das gefällt mir. Sorry, dass ich dich hart angegangen bin. Also weiter geht's:

In meinem Modell steht es Kindern doch absolut frei, für ihre Eltern zu sorgen, wenn diese alt sind.

Dann müsstest Du konsequenterweise auch den Umkehrschluss befürworten: "In meinem Modell steht es Eltern absolut frei, für ihre Kinder zu sorgen." Kinder könnten dann also jederzeit der staatlichen Fürsorge oder dem Hungertod überlassen werden. Das wäre ja die "absolute Freiheit" nach deinem Gusto.
Das ist doch das Modell aus dem Mittelalter. Es würde nur dazu führen, dass die Anzahl der verhungerten Kinder und Alten in die Höhe schnellen würde. Das soll gesellschaftlicher Fortschritt sein?

Etwas zur Geschichte der gesetzlichen Rentenversicherung:
https://de.wikipedia.org/wiki/Gesetzliche_Rentenversicherung_(Deutschland)#Geschichte

"Die Verabschiedung des Gesetzes, betreffend die Invaliditäts- und Altersversicherung am 22. Juni 1889 (nach Beschlussfassung am 24. Mai 1889) wurde durch den Reichstag zum 1. Januar 1891 als Rentenversicherung der Arbeiter (RV) eingeführt.[18] Sie sah eine Altersrente ab dem 70. Lebensjahr vor (bei einer wesentlich geringeren Lebenserwartung als heute) sowie eine Invalidenrente bei Erwerbsunfähigkeit. Voraussetzung für die Altersrente waren mindestens 30 Jahre Beitragszahlung (mit der damals üblichen 60-Stunden-Woche). Dieser Versicherungszweig war nach Einführung der Regelungen zur Krankenversicherung (1883) und der Unfallversicherung (1884) die letzte Regelung zur Sozialversicherung Otto von Bismarcks.
Bei Einführung der Rentenversicherung im Jahr 1891 betrug der Beitragssatz 1,7 %, finanziert zu je einem Drittel von den Arbeitnehmern, den Arbeitgebern und staatlichen Zuschüssen, also Steuergeldern ..."
"Das nur auf Ansparen gegründete System konnte nicht lange durchgehalten werden. Nach dem Ersten Weltkrieg wurden die Reserven durch die darauf folgende Hyperinflation weitgehend entwertet. So war das Reinvermögen der Deutschen Rentenbank von 2,12 Mrd. Mark (im Jahre 1914) binnen eines Jahrzehnts auf einen Rest von nur noch 14,6 % dieser Summe zusammengeschmolzen. Bereits damals begann man, in gewissem Umfang Rentenzahlungen aus eingehenden Beiträgen zu finanzieren, und der Staat half mit Steuermitteln aus. Dennoch waren massive Leistungskürzungen, insbesondere infolge der Weltwirtschaftskrise (1929–1933), unvermeidlich. Die gesetzliche Rentenversicherung war weit davon entfernt, den vorherigen Lebensstandard im Alter zu garantieren, sondern kaum mehr als ein kleines Zubrot. Hauptsächliche Quelle von Alterseinkünften waren mehr denn je Leistungen der eigenen Kinder oder aber, im äußersten Notfall, der staatlichen Fürsorge ..."
"Erst mit der Rentenreform 1957 erfolgte der Übergang zum System der noch heute bestehenden Umlagefinanzierung: Statt Rücklagen zu bilden, waren anfangs – je zur Hälfte von den Arbeitgebern und von den Pflichtmitgliedern der gesetzlichen Rentenversicherung – 14 % des Bruttolohnes zu zahlen, die sofort für Rentenzahlungen verwendet wurden. Das ermöglichte eine sofortige, deutliche Rentenerhöhung und fortan eine dynamische Anpassung der Rentenhöhe an die Bruttolohnentwicklung. Die damals wesentlichen Argumente für das Umlagesystem waren, dass sofort Renten gezahlt werden können, dass kein Kapitalvermögen durch Kriege oder Wirtschaftskrisen vernichtet werden kann, dass ein Ansparen von Kapital im gesamtvolkswirtschaftlichen Maßstab ohnehin nicht möglich sei (Mackenroth-Theorem) und der Staat die Beitragszahlung durch die aktive mittlere Generation immer durchsetzen könne.
Mit solchen Begründungen wurden Umlagesysteme seit der Weltwirtschaftskrise und in der Nachkriegszeit auch in einer Reihe anderer Länder eingeführt, etwa in den USA 1936 als Teil des New Deal, in Japan, Österreich und der Schweiz.
Weil keine Rücklagen gebildet werden, setzt ein Umlagesystem aber auch die Existenz einer nachfolgenden Generation voraus, deren Angehörige versicherungspflichtig tätig sind und vor allem ausreichend Beiträge zahlen. In Zeiten hoher Arbeitslosigkeit, langsam wachsender Arbeitsentgelte und schrumpfender Erwerbstätigenzahlen sowie höherer Lebenserwartung, kommen solche Systeme jedoch unter Finanzierungsdruck ...
"

Da hätten wir keinen Dissens. Es würde ihnen m.E. auch leichter fallen, wenn sie nicht mit hohen Zahlungen in ein marodes System belastet würden. Stell Dir nur mal vor, wie viel Geld für die private Altersvorsorge (oder für Deine Idee - für die Versorgung der Eltern) zur Verfügung stünde, wenn die Rentenabzüge von Arbeitnehmer und Arbeitgeber komplett dem Arbeitnehmer als liquide Mittel jeden Monat aufs Konto überwiesen würden.

Was für "Rentenabzüge", in welcher Höhe - die wären doch gar nicht festgelegt!?

Außerdem, solche Zahlen an sich besagen gar nichts. Die Arbeit"geber" würden alles tun, um auf die Dauer die Reallöhne ihrer Arbeit"nehmer" zu senken - z.B. durch unzureichenden Inflationsausgleich, Minijobs u.ä.. In deinem "Sozialmodell" würden ja die Arbeitnehmer "absolut frei" gezwungen sein, sich zu jeglichen Bedingungen zu verdingen.

Es fällt angesichts des Rentensozialismus schwer, sich eine Alternative vorzustellen, das gebe ich doch gerne zu.

Sich eine Alternative vorzustellen, fällt überhaupt nicht schwer: z.B. eine Zunahme von Altersarmut, Alterssuiziden, Obdachlosen und Bettlern. Oder siehst Du es anders? Das hatten wir doch schon im Mittelalter.

Wäre die Rente so, wie eine Versicherung sein sollte, wäre womöglich auch alles in Ordnung: Also wenn nur die Nutznießer wären, die auch einzahlen.

Das ist mir völlig neu, dass Jemand, der nichts eingezahlt hat, trotzdem eine Altersrente bekommt - in welcher Höhe denn? Die sog. Grundsicherung im Alter ist keine Altersrente, sondern Sozialhilfe aus Steuereinnahmen bis zur Höhe des gesetzlichen Existenzminimums. Die Höhe der gesetzlichen Altersrente richtet sich m.W.n. nach der Höhe der letzten beitragspflichtigen Einkommen und der Anzahl der Beitragsjahre.

Doch aus dem Rententopf werden alle möglichen Leistungen finanziert, also Menschen, die überhaupt nicht einzahlen. Das nenne ich Rentensozialismus.

Hast Du auch Belege für diese schwerwiegende Behauptung? Das fände ich überhaupt nicht korrekt. Hier etwas dazu:
http://www.bpb.de/politik/innenpolitik/rentenpolitik/141531/finanzierungsprobleme-der-grv

"Da die Gesetzliche Rentenversicherung im Umlageverfahren finanziert wird und die Rücklagen zwischen 2001 und 2007 deutlich weniger als eine Monatsausgabe abdeckten, musste nach Lösungen auf der Einnahmen- wie auf der Ausgabenseite gesucht werden, um das drohende Defizit abzuwenden. Seit 2008 änderte sich jedoch das Bild: Die Rentenversicherung machte Überschüsse, die laufenden Einnahmen lagen höher als die laufenden Ausgaben, die Rücklagen stiegen an. Angesichts dieser günstigen Situation wurden – wie gesetzlich vorgeschrieben – die Beitragssätze gesenkt: Im Jahr 2012 von 19,9 auf 19,6 Prozent und im Jahr 2013 dann weiter auf 18,9 Prozent ..."

Für das Rentensystem sollte gelten: Einnahmen = Ausgaben (im direkten Umlagesystem). Das heißt: Die Erwerbstätigen sorgen für die Rentner, während die Höhe der gesetzlichen Altersrente sich nach der Höhe der letzten beitragspflichtigen Einkommen und der Anzahl der Beitragsjahre richten sollte. Daran kann ich keinen Fehler entdecken.

Das sorgt übrigens auch dafür, dass mensch sich Gedanken macht über ausreichenden Nachwuchs, sprich: die Familienpolitik. In deinem Modell bräuchte mensch theoretisch gar keine Kinder mehr: Die letzten Rentner könnten ihre Spar-/Geldanlagen verbrauchen und überall endgültig das Licht ausknipsen.

Mit Gruß, Beo2

Gesundes Eigeninteresse

Einsamer Mahner in der Wüste @, Donnerstag, 06.10.2016, 14:17 vor 3436 Tagen @ Beo2 2237 Views

Für das Rentensystem sollte gelten: Einnahmen = Ausgaben (im direkten
Umlagesystem). Das heißt: Die Erwerbstätigen sorgen für die Rentner
,
während die Höhe der gesetzlichen Altersrente sich nach der Höhe der
letzten beitragspflichtigen Einkommen und der Anzahl der Beitragsjahre
richten sollte. Daran kann ich keinen Fehler entdecken.

Das wäre im Prinzip ja auch in Ordnung. Aber es werden eben jede Menge Leistungen aus dem Rententopf an Leute gezahlt, die mit der Versicherung nichts zu tun haben. Siehe hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Versicherungsfremde_Leistungen

Das gehört dringend abgeschafft.

Dennoch glaube ich, es wäre besser, wenn der (Sozial-)Staat radikal zurückgefahren wird.
In meinem Modell hätten die Eltern natürlich ein gesundes Eigeninteresse daran, sich anständig um ihre Kinder zu kümmern, da die ja später für die Versorgung im Alter der Eltern aufkommen, bzw. sie übernehmen sollen.

Ganz nebenbei steigert das die Qualität der Erziehung, denn Eltern haben auf einmal ein Interesse daran, dass die Kinder die bestmögliche Ausbildung bekommen und die Erziehung kinderfreundlich abläuft, denn immer müsen sie bedenken, dass es ihre Kinder sind, die sie später versorgen sollen.

Da zeigt sich dann eben, dass der Markt funktioniert. Alle handeln im Eigeninteresse und es kommt allen zu Gute.

Es wird also bei einer wirklich freien Marktwirtschaft gerade keine Bilder zu sehen geben, wie Du sie zeichnest.

Du bist wohl ein Rechter....?

Balu @, Donnerstag, 06.10.2016, 14:37 vor 3436 Tagen @ Einsamer Mahner in der Wüste 2190 Views

Das Thema hatte ich schon mal mit einem strammen Sozi, ehemals Rektor einer Hauptschule vom Lande.

In einer Unterhaltung über Kinder stellte ich die These auf, dass es ja wohl nichts besseres und größeres gäbe, als dass wenigstens ein Elternteil sich um seine Brut sorgen möge, statt dieselbe staatlichen Verwahr- und Indoktrinationskörperschaften zu übereignen. Seine Antwort darauf, s. o.

Ich widmete mich anschließend anderen Personen.

für das Wort Kindergarten gibt es nicht ohne Grund kein Pendant in irgendeiner anderen Sprache und Schulen waren noch bis zum verordneten Schönsprech staatliche Lehranstalten. Aus diesen Begriffen ließen sich doch tatsächlich noch Schlüsse ziehen, was nach der Schönsprechreform nahezu unmöglich ist, es sei denn man vergegenwärtigt sich die alten Begriffe......aber wer macht das schon..... Wir haben ganz viele Friedensmissionen eines Weltpolizisten...mal gespannt, wann er Europa damit überzieht und ob´s dann einigen wenigen dämmert, was damit gemeint ist.

Gruß
Balu

--
Nie wieder CDU, SPD, Grüne, FDP, Linke.
Die wahren Feinde eines Volkes sind seine Terroristen, die sich als Politiker, Richter, Staatsanwälte, Polizei und Verwaltungsangestellte tarnen. Der Staat als einziger Hort allen Terrors.

Warum wir keine staatlichen Kindergärten brauchen

Einsamer Mahner in der Wüste @, Donnerstag, 06.10.2016, 14:50 vor 3436 Tagen @ Balu 2186 Views

für das Wort Kindergarten gibt es nicht ohne Grund kein Pendant in
irgendeiner anderen Sprache und Schulen waren noch bis zum verordneten
Schönsprech staatliche Lehranstalten.

In einer Gesellschaft des freien Marktes gäbe es keine staatlichen Kindergärten. Wenn Eltern so etwas wünschen, würden sie sich solche Institutionen selbst schaffen, finanzieren und dann natürlich auch kontrollieren. Wie gesagt: Das Kindeswohl würde ihnen schon aus Eigeninteresse (wenn sie selbst pflegebedürftig sind) am Herzen liegen.

Leider hast du die Rechnung ohne die Politiker gemacht

Mephistopheles @, Datschiburg, Mittwoch, 05.10.2016, 16:21 vor 3437 Tagen @ Einsamer Mahner in der Wüste 3003 Views

Die Altersvorsorge sollte man komplett privatisieren. Dann unterliegt sie
den Regeln des Marktes und die sind fair.

Genau so war die deutsche Altersvorsorge ursprünglich angelegt. Jedoch haben es die Politiker geschafft, diese Atersvorsorge 2mal zu zerstören, so dass diejenigen, die einbezahlt hatten, am Ende vordem Nichts standen.

Jeder kann sich dann aussuchen,

wie und wie viel er vorsorgen will. Die Menschen werden sich mehr mit dem
Thema befassen, was Druck auf die Anbieter zu guten Produkten auslöst und
so der gesamte Sektor eine qualitative Aufwertung erfährt.
Hartz 4-Bezieher können sich dann nicht mehr auf die Grundsicherung
verlassen, bekommen stattdessen einen Zuschuss zu ihren Hartz 4-Leistungen,
die sie dann für das Alter anlegen können. Wenn sie das allerdings dann
für andere Dinge verbraten, können sie später nicht auf die Hilfe der
Solidargemeinschaft pochen.

Leider blendest du die Wirklichkeit aus, dass der Staat es wieder einmal erreicht, wie er es im Moment gerade mit allen Kräften versucht, den Markt zu zerstören.

Einfach mal drüber nachdenken: Markt vor Staat.

Ohne Staat kein Markt nirgendwo.

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

... und leider auch ohne die Zentralbanken

CalBaer @, Mittwoch, 05.10.2016, 18:46 vor 3437 Tagen @ Einsamer Mahner in der Wüste 2709 Views

Die Altersvorsorge sollte man komplett privatisieren. Dann unterliegt sie
den Regeln des Marktes und die sind fair.

Maerkte gibt es immer weniger, zunehmend finanzielle Repression. Die Zentralbanken haben die Maerkte komplett zerstoert, sie druecken die Zinsen ins Negative, sodass der private Vorsorger viel Geld verlieren wird. Wie eine private Altersvorsorge ausgehen wird, kannst Du bereits heute an der privaten Krankenversicherung sehen: Die Beitraege steigen jedes Jahr kraeftig, weil einfach die niedrigen Zinsen diesen Modellen zu schaffen machen.

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

AfD mit besserem Ansatz

Leserzuschrift @, Donnerstag, 06.10.2016, 15:36 vor 3436 Tagen @ eddie09 2222 Views

Die AfD hat es vollkommen richtig erkannt, dass ein umlagebasiertes Rentensystem nicht funktionieren kann. Daher will sie eine Rentensystem nach Schweizer Vorbild einführen.

https://www.youtube.com/watch?v=3ESHR_TJoo4

Leider bleibt unerwähnt, dass man noch einen Schritt weitergehen sollte, und einen Pensionsfond nach norwegischem Vorbild einführen könnte.

https://de.wikipedia.org/wiki/Staatlicher_Pensionsfonds_(Norwegen)

Anstatt Milliarden in Bankenrettung, Eurorettung, Griechenlandrettung, Flüchtlingshilfen, Afghanistan, usw. zu verschwenden, könnte man diese Gelder darin sinnvoll für zukünftige Generationen investieren.

Gruß
Faunus

Was soll der Fonds?

Balu @, Donnerstag, 06.10.2016, 16:02 vor 3436 Tagen @ Leserzuschrift 2174 Views

Willst du dem System Liquidität entziehen und diese dem ungehemmten freien Markt überlassen, zu wessen Vorteil?

Ich halte das Umlageverfahren für das bessere Verfahren weil es dafür sorgt, dass die Liquidität erhalten bleibt und damit Kaufkraft im System bleibt.

Das Problem beim Umlageverfahren sind die ReGIERIGEN u. a. die kriegen davon nämlich nix ab um ihre Säckel zu füllen, ergo muß es weg. Im Gegenteil, die haben auch noch Schiss davor, selber ihren Obolus in dieses Verfahren zu entrichten, weil dann müßten sie ja den Gürtel enger schnallen oder sich anderweitig bedienen.

Für alle die Scharia, dann gäb´s in Berlin ´ne Menge Einarmige (Banditen muß man nicht extra erwähnen)......

Gruß
Balu

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Nie wieder CDU, SPD, Grüne, FDP, Linke.
Die wahren Feinde eines Volkes sind seine Terroristen, die sich als Politiker, Richter, Staatsanwälte, Polizei und Verwaltungsangestellte tarnen. Der Staat als einziger Hort allen Terrors.

Das ist nur fair

Einsamer Mahner in der Wüste @, Freitag, 07.10.2016, 10:35 vor 3436 Tagen @ Leserzuschrift 1958 Views

Der AfD-Ansatz geht insofern in die richtige Richtung, als er die Eigenverantwortung stärken will. Das bedeutet, dass jeder mehr selbst vorsorgen muss. Das ist gut und richtig, denn die Leistungsträger werden mehr vorsorgen können als die, die eben nicht so viel leisten.
Das ist nur fair.

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