Die Abstimmung ist vermutlich repräsentativ

aliter, Montag, 03.10.2016, 10:12 (vor 3440 Tagen) @ BerndBorchert2159 Views
bearbeitet von unbekannt, Montag, 03.10.2016, 14:45

Denken wir doch mal an Meinungsumfragen in der BRD, da werden von 80 Mio 4000 Leute befragt und das Ergebnis ist: Forsa oder sonst eine Spökenkieker-Gesellschaft sagt "die Deutschen meinen...." (Ja natürlich, ich weiss, die 4000 sind statistisch usw. repräsentativ sorgfältig ausgewählt - sagt diese Gesellschaft).

Hier haben wir eine Stichprobe von 40 %!! - für Statistiker "hypergigantisch".
Die einzige legale Schlussfolgerung ist:

Die Nichtabstimmer denken genauso, in diesem Fall 90% gegen die Aufnahme.

Natürlich wird gerne herumgedeutet, auch bei BRD Wahlen: Da wird unterstellt, dass alle die nicht gewählt haben, gegen die Regierung sind, andere sagen, sie seien so einverstanden mit der Regierung, dass sie Wählen nicht für nötig hielten und somit für die Regierung waren.

Richtig ist ganz einfach: Ihnen ist es egal, sie können sowohl mit der CDU (Spd... etc) leben als auch ohne, sie haben keine definierte Meinung, sie akzeptieren somit das Ergebnis.

Als Schlussfolgerung sollte man m.E. immer schlicht das Ergebnis extrapolieren.

Die Nichtwähler bzw. Enthalter sind mit dem Ergebnis einverstanden, sonst hätten sie ja gewählt.

Natürlich gibt es Ausnahmen: Wenn in einem Land mit 40 % Analphabeten diese nicht gewählt haben, weil sie es schlicht nicht verstanden haben, dann darf man vermutlich annehmen, dass diese für eine Partei wären, die ihre Interessen zu vertreten vorgibt.

Aber ich beziehe mich hier auf das noch halbwegs homogen gebildete Europa, wobei das für Ungarn inzwischen vielleicht noch mehr als für die BRD-Bevölkerung gilt.


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